Beiträge von HOHK

    Stimmkurs bei Nil Schröder am 10.2.2010 in Wien


    Ich möchte Euch mal meine Erkenntnisse aus dem Kurs mitteilen



    Jedes Material liefert Sound, die Auswahl ist zweitrangig


    Im Zweifel bin ich das Problem


    Es lässt sich mit jeder Trommel ein optimales Resultat erzielen


    Ist eine Trommel beschädigt, ist jedes Stimm-Resultat Zufall


    Vor dem Ohr kommen daher erst das Auge, die Reparatur und dann das Stimmen


    Systematische Vorgehensweise ist Zeitersparnis pur



    Lapidar – aber wahr!



    Der folgende Nachsatz könnte zu meiner neuen Signatur werden:


    "Wenn beim Drehen der Stimmschrauben laute Quietschgeräusche erzeugt werden, dem Snare-Teppich ¼ der Spiralen fehlen, die Gratungen beschädigt sind und innen mehr Staub als Luft ist, braucht man sich um die Fellauswahl noch nicht zu kümmern…"


    So ein Gerät wurde „Onkel-Doktor-Nils“ nämlich am Schluss mit der Hoffnung auf Heilung präsentiert…


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    Nein, mein Bester, ich habe nicht speziell Dich gemeint, zumal Du Dich ja von rechtem Gedankengut distanzierst hattest.


    Nur dass der Ton mitunter scharf geschaltet wird - ohne Not - hatte ich beklagt.


    Und dazu hast Du eben ein Paradebeispiel geliefert.


    Mit Unas Zitat hat er Dich auch nicht beleidigt, sonst müsste ich es auch sein, da er dies auch @all gesendet hat. Und da er keinen Grund hat, mich zu meinen, hat er mich auch nicht (beleidigend) gemeint...


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    Was heißt "schade"?
    Ich weiß doch gar nicht, was gut ist oder nicht gut, sondern weiß nur, was mir gefällt und das habe ich ja erläutert.


    Wenn ich aber unsere beiden Definitionen von Improvisation nebeneinander stelle, sind wir wirklich ziemlich weit auseinander.


    Das heißt natürlich überhaupt nicht, dass Du was ändern sollst oder musst.


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    Ja, ich denke, das ist das Problem - improvisieren ist für mich nicht gleichbedeutend mit "rumdaddeln" im Sinne von ausprobieren, um mich, Mitspieler und im glücklichsten Fall auch Publikum zu erfreuen.


    Vielmehr ist Improvisation für Musiker die Ausdrucksmöglichkeit, ein (bekanntes) Thema zu variieren oder Soli neu zu "erfinden". Dazu muss das eigentliche Thema natürlich erstmal "gekonnt" werden, um es dann mal so oder anders zu spielen, und zwar ohne den Eindruck zu haben, dass das Ergebnis Glücksache ist.


    Um auf Deine verlinkten Jam-Stücke zu kommen: es ist doch klar, dass Musik je nach Geschmack wahrgenommen wird, und da ich es überwiegend flotter (gar nicht mal unbedingt hart) und abwechslungsreich mag, kommen mir Deine Stücke mit zu wenig Temperament 'rüber. Das wars ja auch schon.


    Ich maße ich mir kein Urteil darüber an, was gut ist oder schlecht, sondern kann nur meine Empfindungen ausdrücken.


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    Hallo,
    Deine Herangehensweise an das Projekt ist nicht so ganz kompatibel mit meiner/Daniels Arbeitsweise, darin liegt ein Problem...


    Zitat:
    "Ich bin eben NICHT der Meinung, dass Können ein Fundament sein sollte..."


    Auf welche Basis greifst Du denn zurück, wenn Du improvisierst?
    Nichtkönnen ist ja irgendwie keine Grundlage dafür.


    Spontan fiel mir nur ein, was mein Vater meiner Mutter erzählt hätte, wenn ich so argumentierte. Das willst Du nicht wirklich hören.


    Ich weiß jetzt auch nicht, mit welcher Kritik ich Dich weiterbringen soll oder was Du anders machen solltest, damit es mir gefällt. Aber darauf kommt es Dir ja auch nicht an.


    Wenn Du schon ein interessiertes Publikum hast, bist Du sowieso aus dem Schneider.


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