Da es ja immer wieder auch um den "Kopfhörer-Aspekt" geht und in Anlehnung an den thread des Unterrichtsangebots von Nick74, den ich mit dieser Frage nun nicht "in einen Diskussionsthread" verändern will...
Mir leuchtet irgendwie ganz grundsätzlich ewas nicht ein. WOZU ist denn nun eigentlich das E-Set gedacht? Wenn ich damit auch mit anderen zusammenspielen möchte, was dann ja eher über Lautsprecher funktionieren würde (es sei denn, alle Beteiligten inklusive Publikum nutzten Kopfhörer) , dann müsste ich mich doch überwiegend genau damit beschäftigen. Je mehr ich mich durch Verbesserungen beim Kopfhörer erfolgreich bemühe, desto mehr entferne ich mich ja geradezu von der Idee der Interaktion
Beiträge von drumrumköln
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Das mag in vielen Bereichen so sein, hat aber m.E. nicht wirklich etwas mit dem von der DJU verfolgten Thema zu tun. Denn wenn in Musikschulen mehr Mädels als Jungs aufschlagen, aber verhältnismäßig wenige zum Jazz finden, dann hat das wenig mit Rollenbildern zu tun, auch wenig mit Ungleichbehandlung (zumindest wird der Beweis nicht geführt), sondern eher mit der Sperrigkeit des Musikbereichs Jazz. Jazz hat eine eher nachgeordnete öffentliche Wahrnehmung, kommt in Mainstream-Medien kaum vor, und vor allem ist es ein komplexes Unterfangen, ein fähiger Jzzmusiker zu werden. Gerade in den spezialisierten Bereichen ist ein sehr umfangreiches Wissen und Können nötig, um Jazz auch gescheit im Ensemble spielen zu können. Ich wäre als Jazzmusiker eine komplette Fehlbesetzung, mir fehlt einfach der Hintergrund. Allerdings fehlt mir auch der musikalische Bezug, ich kann mit vielen, gerade den freien Formen des Jazz gar nichts anfangen. Gerade in dem Bereich ist es eher für die Akteure selbst interessant als für eine breite Zuhörerschaft, das muss man schon mögen und können. Ein Projekt "Jazz ist GEIL!!", das mehr Musikinteressierte an die vielen Formen des Jazz heranführt, würde wahrscheinlich auch einige Mädels mehr erwischen. Aber für Gleichstellung gibt es Förderung und Aufmerksamkeit, also macht man lieber das.
...und genau jetzt sind wir dann (endlich) an dem Punkt, wo wir mal genauer den Werdegang in der musikalischen Ausbildung beleuchten können.
Es gibt selbstverständlich verschiedene Möglichkeiten. Aber als eine nicht unübliche vielleicht der Bereich "Musikschule".
Aus meiner Erfahrung melden sich also Kinder bei mir für "Schlagzeug" an. Meine Idee im Grundastz "möglichst schnell band-tauglichkeit" erreichen. Dieses Ziel ist natürlich dem Ziel untergeordnet " Musik soll Spass machen".
Erkennt man nun ein Talent, bekommt man es vielleihct hin, es so um ca. 15 Jahre herum z.B. in die BigBand der allgemeinbildenden Schule zu integrieren, die er/sie besucht.
Das klappt in beiden Fällen (w/m) vergleichbar gut. Es ist auch gar nicht mal so unüblich, dass da also beim notwendigerweise zu vermittelnden "Swing-Anteil" gar nicht mal so eine riesengroße Lust anfangs besteht....(ebenfalls bei beiden Geschlechtern)...da "wursteln" wir uns dann eben gemeinsam durch...Klappt aber regelmäßig ganz gut.
Es ist übrigens gar nicht mal so selten, dass die Jungs hier ihren eigenen Kopp haben, und dann doch eher darauf beharren wollen, z.B. "ChiliPeppers-Zeugs" zu spielen und über "die Musik in der BigBand" rummeckern". Und obwohl sie sich dort nach kurzer Zeit richtig gut etabliert haben, die Band wieder verlassen. Da krichste dann zwar einen Anfall, aber was willste machen....Musik soll ja Spaß machen....Mädchen sind meiner Erfahrung nach dahingehender umgänglicher, haben dafür aber eben an anderer Stelle eventuell Probleme.
Ganz grundsätzlich kann ich hier keinerlei Unterschiede entdecken, die irgendwie als Auschlusskriterium in diesem Stadium herhalten könnten. -
Hier vielleicht dann auch mal ein paar Daten und Fakten, in welchen Maßstäben Fördergelder zu denken sind...
http://www.u-d-j.de/wp-content…cher-Jazzmusiker-2017.pdf
(Seite 5) -
Klar, ganz meine Meinung!
Und in meinem Fall war es ja sogar auch noch eine LehrerIN....und genau dieser Hinweis sollte dann möglichst demnächst irgendwann gar nicht mehr relevant sein ...

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Aber: Der entscheidende Knackpunkt, dass ich überhaupt zum Trommeln und damit zum Musizieren gekommen bin, war meine Musiklehrerin in der fünften Klasse.
Sie ließ alle, die darauf Lust hatten, das Schlagzeug ausprobieren, das damals während des Unterrichts im Musikzimmer stand.
Das war zwar keine Förderung in dem Sinne, aber eine - ich nenne es mal - Ermöglichung.
Übrigens: Es waren alle angesprochen, sich am Schlagzeug ausprobieren zu dürfen.
Und wer hats gemacht?
Nur Jungs.
Ja, genau darum geht es doch. Es sind ganz kleine Impulse, die ganz Großes bewirken können. Was wird es kosten, mal so eine paar kleine "Probierstunden" im Musikunterricht einer Grundschule anzubieten...der Preis für so eine Aktion ist doch lächerlich gering im Verhältnis zu den möglichen Ergebnissen, die hier bewirkt werden können. Und wenn der Lehrer nun in Deinem speziellen Fall nun auch noch dioe Mädchen hätte motivieren können (was sicherflich kein Hexenwerk darstellen sollte), dann wäre da vielleicht auch für ein Mädchen "die Sonne" aufgegangen...Kleine Dinge, große Wirkung.
Es gibt ja auch längst Projekte, in denen die Musikschulen in den allgemeinbildenden Schulen tätig sind. Das ist ja Teil dieser Entwicklung, die sich da im Hinblick "Tendenz Ganztagsschule" ergeben hat. -
Ach ja. Es wird auch gar nicht in Abrede gestellt, dass Frauen in diversen Bereichen unterrepräsentiert sind, das ist sicher so. Und die Sozialisation bzw. patriarchal-konservative Familienstrukturen haben natürlich einen Einfluss darauf, wie sich die Dinge entwickeln, welche Karriere Kinder einschlagen - oder auch nicht. Es sind viele Faktoren, die eine Rolle spielen. Eine Quoteregelung an einer Uni oder in Orchestern/Big-Bands/Jazz-Trios wird aber nicht garantieren, dass Frauen stärker in den Jazz gehen werden, noch sicherstellen, dass die Qualität steigt. Wenn ich aufgrund einer Quote 'ne Pfeife/Pfeifin am Sax haben muss, dann klingt das Jazzensemble in der Summe kacke und verkauft keine Platten. Wo wäre da also der Mehrwert? Erschließt sich mir nicht so ganz.
Zum ersten Teil Deines Beitrags hast Du ja bekanntermaßen meine absolute Zustimmung. Ich habe ja im Kontext so einige Quellen verlinken "müssen", die diese unausgewogene Situationen in verschiedenen Bereichen darstellen und/oder Einblick in die Maßnahmen geben, die diese Situation zum Besseren ändern sollen - aus jeweils gegebenem, Anlass. Die mir teilweise befremdlich erscheinenden Reaktionen hierauf sind ja im thread nachlesbar...aber der positive Aspekt einer Diskussion im Internet...keiner kann später dann irgendwann sagen: "So'n Quatsch, habe ich nie behauptet..."Zum 2. Teil "Die Frauen am Instrument im Jazz (meiner Meinung nach gerne auszuweiten auf den gesamten U-Musik-Bereich).(( Wobei es ja ganz grundsätzlich auch längt Förder-Initiativen für z.B den Bereich "Popularmusik insgesamt" gibt :
http://miz.org/dokumente/JRP_001_PLANPop09_Dokumentation.pdf
...man braucht doch nicht wirklich weitere Studien um zu belegen, wie sich "Vorbildfunktion" insbesondre im Nachwuchs auswirkt? Was Boris Becker und Steffi Graf auf den Tennisplätzen, oder Michaele Schumacher auf den Cart-Bahnen bewirkt haben bedarf wohl keiner weiteren Eräuterung. Und selbstverständlich bieten auch ganz einfach nur "Job-Möglichkeiten" in Form von Festanstellungen an Hochschulen oder die z.B. lukrativeren Jobs in amtlichen BigBands - insbesondere in einem bekanntermaßen einkommenskritischen Bereich wie der Musik zumindest eine Perspektive. Man (und auch Frau) will sich ja irgendwo "sehen", wenn man sich nun in so einem Bereich etablieren will.
Anhand der "Sängerinnen" ist doch erkennbar, welche Auswirkung diese Form der Perspektive hat. Ebenso im Bereich der E-Musik....Hier stellt eben auch die Perspektive von Erziehungsberechtigten einen durchaus wichtigen Faktor im Kontext dar. Sie sind ganz maßgeblich beteiligt, wenn es darum geht "erkennbares Talent" zu fördern, oder aber aus Sorge einer solchen Entwicklung skeptisch gegenüberstehen.
Und das letztlich Qualität die ganz hervorgehobene Instanz ist, ist aus meiner Sicht ebenfalls bitteschön zu berücksichtigen
(ich habe allerdings auch wenig Zweifel, dass hier bei den Initiatoren anders gedacht wird). Denn die sind ja zumeist selbst aktiv in dem Bereich tätig - im Gegensatz zu manch anderen Bereichen, in denen dann die "Praktiker" mit den Überlegungen konfrontiert werden, die die Theoretiker in den verantwortlichen Gremien ersinnen... -
Druffnix, und Dank für Deine Milde

Ich hab mich grad zum Nickerchen hingelegt und wusste dann, dass diese Antwort kommen wird. Hatte aber eher VERRISs befürchtet, also wollte ich mich mit "Murks2" für heut entschuldigen. Dat wird heute nix mehr, bin einfach platt.
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Ok, denn mal andersrum, in welcher Größenordnung wird hier eigentlich spekuliert, was da an Kosten entstehen könnte? Das würde mich ja schon einmal interessieren.
Ich würde vermuten, dass sich durch die Initiative eine Zugriffsmöglichekeit auf die "Kultur-Etats" ergeben sollte. Diese Etats werden ja jährlich zur Verfügung gestellt und dann wird eben an jeweilige Antragsteller verteilt, bis Geld alle ist.
Oder glaubt man, dass für die Jazzer nun ein ganz eigener Topf zur Verfügung gestellt wird? -
Nein sorry, was hier gerade noch stand ist Murks, ich muss irgendwie einen besseren Einstieg finden...
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Thema: DISKRIMINIERUNG
Zuerst ich? Ok, also klares NEIN meinerseits!!! (deutlich genug foffentlich?
)
Begründung:
Als ich nun durch diesen thread auf diese Erklärung "Gleichstellung..." aufmerksam wurde und sie gelesen hatte...nein, nicht meinen durchschnittlichen Möglichkeiten gemäß analysiert, sondern einfach nur mit zugewandtem Interesse las, kam mir der Begriff "Diskriminierung" so ziemlich überhaupt nicht in den Sinn. Ich las den Text eben sofort mit der aus meinem Bereich bestehenden Zugewandtheit. Meine erste grundsätzliche Haltung :" Super, finde ich gut. Dass es so wenig Frauen an den Instrumenten im U-Bereich gibt, ist mir ja schon länger ein Rätsel ( und da es sie ja vereinzelt in richtig toller Qualität gibt, beweist ja zunächst "Ok, ist also grundsätzlich möglich)."
Und dass diese Problematik (ICH sehe es als einen verbesserungswürdigen Zustand an. Das muss man ja überhaupt nicht teilen!) nun einmal wirklich in einer richtig "groß" (was ja durchaus sehr relativ zu sehen ist) angelegten Initiative angegangen werden soll, entfachte in mir tatsächlich einfach nur Freude.
Erst im Verlauf des threads hier habe ich überhaupt erst nochmal die Stelle suchen müssen, an der dieser Begriff "Diskriminierung" vorkommt.
Im 2 Abschnitt, der die aktuelle Situation aus Perspektive EINES möglichen Wegs zur weiblichen Superjazzstarin, wird ja beschrieben, wie wichtig bereits die Phase von Kindin zur jungen Erwachsenen ist. Das spricht mich natürlich ganz besonders an und deshalb bin ich ab dieser Stelle bereits "angetriggert" und erste Überlegungen starten...."Was ist da zu tun.... was kann ICH tun/verbessern. In dieser Phase gibt es selbstverständlich auch keine Diskriminierung. Es kann hier lediglich eine (weitere/intensivere) Sensibilisierung erzeugt werden, um eben im Sinne "der Idee" (DAS ist übrigens meine Gesamtinterpretation dieser Initiative) etwas zu bewirken.
Finde ich nun die Formulierung gleich in der ersten Forderung gut oder passend, die da als Maßnahme deklariert Abhilfe schaffen soll..
ZITAT:Wir engagieren uns für die klare Benennung von Problemfeldern bei der
Gleichstellung und für die Aufdeckung von Diskriminierungen im Jazz.
Dafür sind unter anderem mehr Forschungs- und Weiterbildungsmaßnahmen
bei geschlechterspezifischen Themen notwendig, um Problembereiche
genauer erkennen und Maßnahmen besser ergreifen zu können.
ZITAT ENDE
Nein, finde ich unpassend und unangemessen. Etwas zu drüber. Reicht das?
Allerdings sehe ich das persönlich nicht "so eng" und es stört mich nicht weiter. Es ist halt eine Formulierung eines Papiers, das der Umsetzung der in mir bereits installierten Idee des Vorhabens ist.
Ich würde das jetzt noch gerne etwas weiter ausführen, allerdings muss ich jetzt weg....werde aber am Nachmittag wieder da sein. -
...so früh am Morgen

Seelanne
Stellt Deine Herangehensweise hier tatsächlich die Art und Weise dar, wie Du auch im realen Leben an Konfliktsituationen heran gehst?
Und diese Frage bezieht sich ausdrücklich nicht nur auf Deinen letzten Beitrag jetzt, sondern auf Deinen gesamten "Auftritt" hier in diese thread.
Würdest Du all Deine Formulierungen genau so wählen, wenn wir hier alle gemeinsam an einem Tisch säßen, oder Du Dich in einer öffentlichen Diskussion zu diesem Thema an einem öffentlichen Ort befinden würdest?Mir ist das tatsächlich schwer vorstellbar und deswegen fällt es mir auch wirklich nicht leicht, hier weiterhin bemüht in der Sache mitzutun.
Ich würde sehr gerne endlich zu den Themen kommen, die da Bestandteil Deiner Fragen sind! Und ich bemühe mich ja sehr darum, dass wir ENDLICH dazu kommen, punktuell vorzugehen. Klappte jetzt zuletzt ja auch schon. Jedenfalls funktioniert es weder im Internet, noch auf privater Ebene, wenn man in "meterlangen" Monologen 1000 Teilbereiche anspricht und auf diese Weise dann eine Gesamtposition darstellt. Vor allem hier jetzt in dieser Situation, wo das dann gleich von mehreren Seiten geschieht und jeder Absender des jeweiligen Beitrags dann auch die entsprechende Erwartungshaltung an die Antwort hat.
Da ICH ja nun hier von verschiedenen Seiten immer persönlich angesprochen werde....Wie soll ich dem gerecht werden?
Ich will auch mal einen Vergleich bemühen, obwohl Vergleiche immer hinken und in aller Regelmäßigkeit dazu führen, den Fokus auf das eigentliche Thema zu verlieren...
Wen Du mitten im Kreuzfeuer stehst, dann hast Du weder Zeit noch Konzentration, um jedem einzelnen ganz sauber mit der Armbrust den Apfel vom Kopf zu schießen.(und nein, das ist bitte nix mit Gewaltandrohung in irgendwessen Richtung, es ist lediglich ein blödes Beispiel)Aber ich bemühe mich ja trotzdem...
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Magister bedeutet: 2 Hauptfächer oder 1 Hauptfach, 2 Nebenfächer.
jau, 3 Fächer eben... :DOk, bei etwas mehr Konzentration war es wohl so, dass im 3. Fach weniger bis keine Prüfung zu machen war? -
27% Jazzerinnen kann nicht stimmen, weil Popularmusik abgeht. 20 Prozent, ist unwahrscheinlich, denn dann würde Popularmusik - die gefragter als Jazz ist - nur 7 % ausmachen.
Ich verstehe nicht, was Du meinst. Du schließt diesen Studiengang so ab, wie er heißt. Da gibt es keine Splittung irgendwann, so dass Du als JazzerIn oder PoperIn abgeschlossen hättest. Wie es sich dann im Berufsbereich später entwickelt, ist eine andere Sache. Letztlich geben diese Zahlen ja auch nur einen Näherungswert. Man muss nicht studiert haben, um beruflich tätig zu sein... -
RIchtig? Und Grafik 2 nimmt Bezug auf 1. Ansonsten würde Grafik 2 nämlich aussagen, dass Rhythmik-Studierende und auch Gesang und Studierende im Orchesterbereich fast ausnahmslos bzw. stark überwiegend Frauen seien. Und das dürfte sehr(!) unwahrscheinlich sein.
Ich erkenne hier jetzt zumindest einen gewissen Raum für Offenheit, der dann eben eine gute Basis füer einen Austausch darstellt - im konstruktiven Sinne.
In der Sache, was den Anteil weiblicher Jazz/pop Studentinnen angeht, bleibe ich allerdings bei meiner Interpretation (27% Anteil w in diesem Studiengang), was sich ja übrigens in der Abschlusstabelle mit "absoluten Zahlen und Prozentsätzen " auch nochmals ablesen lässt. Und Blue_Note sieht es ja ähnlich. DAS zu klären ist ja jedenfalls überhaupt kein Problem. Anruf genügt.
Das mit "Rhythmik" habe ich übrigens auch gar nicht verstanden, es hat mich im Zusammenhang aber auch nicht weiter interessiert, deshalb habe ich es einfach ignoriert. Ich kenne die aktuelle Studiensituationen auch nicht und weiß nicht, ob es vielleicht im Zusammanhang mit anderen Fächern (z.B: Lehramt oder weiß ich was) Zusatzkurse zu buchen gibt, die vielleicht sogar "Scheine-relevant" sein könnten.Das Thema "mehrere Fächer im Gesamt-Bereich Musik wählen", dürfte für den FB Jazz/Pop jedenfalls ziemlich sicher nicht zutreffen. Das ist ein absolutes Vollstudium (soweit es vergleichbar mit dem ist, was man üblicherweise unter diesem Studiengang versteht). Jetzt mal im Vergleich zu Musikwissenschaften vielleicht. Dieses Fach war in den 1990-er Jahre mit dem Abschluss auf Magister wählbar. Magister bedeutete 3 Fächer insgesamt. Z.B. Deutsch,Philosophie Musikwissenschaften. So war es zumindest an der Uni in Köln, soweit ich das erinnere....
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54 Prozent der Studierenden sind Frauen. Von diesen 54 Prozent sind 20-30 Prozent Studentinnen für Jazz UND(!) Pop.
Wie sieht das Verhältnis bei den männlichen Studierenden aus? Wissen wir nicht. Brauchen wir aber, um das in Relation setzen zu können. Und das ist ein Fakt.
...und halte Dich nicht so sehr an diesem und Pop auf. Das sind jeweilige Bezeichnungen für den gesamten Studiengang, der heutzutage eben modernerweise etwas weiter gefasst wird in der Ausbildung. Es gibt Jazz und auch Pop Zeugs zu spielen in diesem Studiengang
...wobei Pop im Verständnis der Jazzer eben Fusion irgendwie bedeutet in der dort gängigen Praxis, zumindest war das früher mal so. -
54 Prozent der Studierenden sind Frauen. Von diesen 54 Prozent sind 20-30 Prozent Studentinnen für Jazz UND(!) Pop.
Wie sieht das Verhältnis bei den männlichen Studierenden aus? Wissen wir nicht. Brauchen wir aber, um das in Relation setzen zu können. Und das ist ein Fakt.Ok, das müsste man also abklären. Wieviel wären denn die ca. 25% von diesen 54%? Das wären so elle mal dingens was um 12,x% jazzundpoperinnen?
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Ja, ist es.Etwa 54% der Studierenden sind weiblich. Von diesen 54 Prozent (Frauen) sind etwa 20-30 Prozent im Bereich Jazz/Pop, also Oberbegriff "Popularmusik", unterwegs. Du müsstest also a) die Zahl in Relation zu den entsprechenden Zahlen bzgl. männlichen studierenden setzen, die aber nicht vorliegt, und b) Jazz und Pop auseinanderfrickeln, was nicht in der Statistik getan wird. In dieser Form sagt sie lediglich aus, dass 20-30% der Frauen Jazz/Pop studieren, und die große Mehrzahl der Studentinnen sich auf die anderen Bereiche stürzen beim Musikstudium. That's it.
Nein, Du verstehst diese Grafik nach meiner Überzeugung falsch. Aber das lässt sich ja leicht ermitteln, indem man dort einfach mal anruft. Würde ich ggf. auch noch machen. Die Frage ist, ob man mir dann hier glauben würde.
Ich versuche zu erklären, wie ich diese Grafik verstehe. 54% Frauenanteil im gesamten Musik-Bereich, so wie er da aufgegliedert wird. Demgegenüber werden dann in dem Bereich eben 46% nicht-Frauen (das mit dem Anteil Ausländer ist mir etwas unklar) sein.
Und dan geht man eben in die jeweiligen Fachbereiche, in dem es zum hier relevanten Beispiel ca.25% Frauen zu 75% nicht Frauen geht. Anders macht es irgendwie keinen Sinn, wenn man denn mal nachrechnet, wie sich die 25% Jazzerinnen in Bezug zu 54% Gesamtanzahl MusikbereichsstudierenderInnen geht.
Oder meinste nicht? -
DIese Quelle, die du da nennst, bestätigt das überhaupt nicht. DASS weniger Frauen im Jazzbereich sind, streite ich überhaupt nicht ab, es geht mir darum, dass mit "Zahlen, Daten, Fakten" argumentiert wird, die einfach nicht haltbar sind. Deine schöne Quelle besagt:
Zwischen 20 und 30 Prozent derjenigen Studentinnen, die Musik an einer Hochschule als Fach belegt haben, haben den Schwerpunkt Jazz/Pop, die Mehrzahl ist in der klassischen Musik unterwegs. Es sagt nichts, aber auch gar nichts zur Relation zu den männlichen Studierenden aus, das zum einen.Ok, da haben wir dann tatsächlich zunächst ein Verständnisproblem, wie diese Grafiken zu lesen sind. Ich verstehe die Grafik hinsichtlich "Anteil weiblicher Studierender Bereich Jazz/Pop" so , als sei die Grafik, die dort für den Zeitraum 2000/01 - 2016/17 dargestellt wird, den jeweiligen Anteil weiblicher Studierender in diesem Fachbereich darstellt. Und wenn da nun ca. 25% Frauen in einem Semester aufgeführt sind, dann sind die restlichen 75 % eben keine Frauen. Ist das falsch?
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Sag einmal, drumrum, willst Du uns hier alle trollen ?
Die Zahlen, die in Deinem Link enthalten sind, hatte ich in meinem Post Nr. 122 (auf Seite 7) - mit ganz leichten Abwandlungen, weil andere Quelle - eingehend beleuchtet und festgestellt, dass die vom "Gender-Jazz-Pamphlet" und - von Dir - behauptete Diskrimierung von Frauen im Jazzbereich durch versteckte gesellschaftliche Strukturen bereits deshalb Unsinnig erscheint , weil in allen anderen Bereichen der Kunst allgemein und der Musik insgesamt die Anzahl der Studierenden sehr hoch ist, teilweise eben sogar über 50 % liegt. Exakt das sagen auch die Zahlen in deinem Link aus. Lediglich im Jazzbereich (und Tonmeister und bei Dirigenten) ist die Zahl geringer.
Aber ein Hinweis auf Diskriminierung ist eben nirgends ersichtlich. Wir hatten daraufhin andere Ursachen genannt, die auf der Hand liegen, bsp. die extreme schlechte Einkommenssituation, die Jazzmusiker erwartet.
Eine weiter Quelle für die Zahlen "ca. 20 %" wurden ja von MoeJorello in post 169 gefordert....
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In diesem post 122 ging es ja um Deine "Beweisführung", wie Du es dann nach meiner Reaktion daruf genannt hattest.Du hattest Dich bei Deiner "Beweisführung" also auf die jazzstudie2016 und eben die Erklärung zur "Gleichstellung..." bezogen.In der "Gleichstellungsinitiative" wird sich lediglich an einer Stelle auf diese Jazzstuie2016 bezogen. Eben dort, wo es darum geht, die Zahlen "ca20%" belegend zu benennen. Ansonsten haben diese beide Quellen keinerlei Bezugspunkte. In der jazzstudie2016 ging es um das Thema "Lebens- und Arbeitsbedingungen für Jazzmusiker/innen in Deutschland".
Wenn Du nun, so wie Du es ja getan hast, diese Studie auf Anzeichen für "Diskriminierung" untersuchst, hast Du Dir dazu leider die falsche Quelle ausgesucht. Denn es war ja gar nicht Zielsetzung, hier irgendwelche Punkte in Sachen Diskriminierung herauszuarbeiten. Eine Studie kann sich ja immer nur auf bestimmte Punkte konzentrieren, das sollte doch soweit Konsens sein?
Lass uns doch bitte zunächst bei diesem Punkt bleiben, sonst "verzettelt" sich wieder alles. -
Dieser Beweis wird meiner Überzeugung nach auch erfolgen, sofern denn tatsächlich sinnvolle Maßnahmen hierfür umgesetzt werden.
Ich denke, dass sich in Anlehnung an diese Bemühungen sicherlich vergleichbare Situationen finden lassen, in denen so etwas ebenfalls funktioniert hat.