Da ich ja mit Dir aktuell gemeinsam im chat bin, könten wir auch mal gerne unter 4 Augen quatschen...
Siehst Du denn z.B keinen Zusammenhang mit der Anzahl derr weiblichen Studierenden im Bereich E-Musik in Bezug zu den ausgeglicheneren Verhältnissen In amtlichen Orchestern und Festanstellungen und Professuren an den Hochschulen?
Ist es nicht sehr offensichtlich und sicher auch soziologisch nachweisbar, was Aussicht auf Chancen und Vorbildfunktionen bewirken können?
Beiträge von drumrumköln
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Vielleicht noch einmal für ALLE, die hier so vehement eine Gleichstellung von Frauen einfordern, na ja sagen wir fördern wollen.Die Skeptiker der Initiative haben nicht in Frage gestellt, dass die Frauenquote im Jazz bei ca. 20% liegt, ebensowenig wie irgendwer bestritten hat, dass es in Deutschland so gut wie keine frei lebenden Pinguine gibt
Diese Zahlen dürften einigermaßen belastbar sein.
In Beitrag 169 wurde von Moejorello diese Frage nochmals gestellt und es wurde ein weiterer Beleg gefordert. Ich machte mir nun die Mühe eine weitere bestätigende Quelle für diese Einschätzung zu liefern.
http://miz.org/downloads/stati…ufe_Frauen_Auslaender.pdf
Hier wird anhand der weiblichen Studierenden ebenfalls diese ca 20% bestätigt.
Und vielleicht ziehen wir diese Studie auch mal dazu heran zu überlegen, warum es im Bereich E Musik anders aussieht. Fakt ist, dass dort die Beschäftigungsmöglichkeiten der Frauen auch auf den größeren Ebenen dioch deutlich besser gegeben ist. Sei es in den amtlichen Orchestern oder auch in Form von Festanstellungen und Professuren an den Hochschulen.Mag man hierauf sachlich etwas entgegnen?
Und hiermit auch nochmals der Aufruf, dass doch gerne durch QUELLEN belegte Gegenthesen untermauert werden können. Ich will überhaupt nicht darauf bestehen mehr RECHT zu haben als andere. Ich wünschte mir lediglich, dass man sich auch tat5sächlich etwas eingehender mit dem Thema beschäftigt. Ich hätte überhaupt kein Problem damit, bei einer aussagekräftigen GegenQUELLE zu sagen "Wow, interssant. Habe ich so nicht gewusst." Ist das denn tatsächlich so schwierig? -
Wie wär's damit: Drumrum informiert sich über Fördermittelverteilung und du über die desolaten Arbeitsbedingungen von Honorarkräften an Musikschulen? Da braucht man nun wirklich nicht lange suchen um sich einen Überblick über die Zustände zu verschaffen.
Zunächst als Beleg für steigende Gebühren:
https://www.musikschulen.de/mu…l-vokalfaecher/index.html
Aber auch dieser Bereich ist, wenn man ihn denn mal tiefergehend seriös durchleuchten will, ziemlich komplex. Die Varianz zwischen Musikschulen, die einen sehr hohen Anteil an Honorarkräfte benötigen und den Schulen, die da finanziell eben den Spielraum haben, viele Festangestellte zu beschäftigen ist schon sehr groß, wie sich ja z.B. an der wohl üblichsten Angebotsform im Einzelunterricht - 30 Minuten pro Woche - zeigt. Dem Schaubild ist ja zu entnehmen, dass hier die Spanne zwischen 290,- und 1416,- Jahresgebühr entsteht. Beide Werte erscheinen mir galaktisch unvorstellbar. Das hieraus resultierende Mittel von 697,- liegt dann auf einem Niveau von 58,08 pro Monat und somit durchaus etwas günstiger, als ich es von den Preisen hier in der Region so kenne. Da werden auch 70,- pro Monat verlangt und gezahlt. Ganz schön teuer also, wenn man mal überlegt, dass da auf ein Jahr Unterricht für so einen 8-jährigen Anfänger also 840,-Ocken pro Jahr fällig sind. Ich meine mich zu erinnern, dass die Preise zu DM-Zeiten bei gut 'nem Fuffi pro Monat lagen. Und es gab bereits zu diesen Zeiten immer wieder Probleme mit der öffentlichen Finanzierung. Einerseits wirbt so eine Region ja u.a. auch mit diesem kulturellem Angebot und der Bürgermeister lässt sich bei jedem kleinen "Dorffest" dann gerne während der Darbietung von so 'nem Rudel "süßer Geigenkinder" auf dem Photo für's örtliche Käseblatt ablichten, aber die Gelder hierfür...durchaus problematisch.
Das ist zwar jetzt nicht vordergründig so wichtig für die Gleichstellungsgeschichte, aber genau hier ist die Basis, wo sie zumindest zum großen Teil entspringt.Da diese Musikschulen ja nicht wirtschaftlich hinsichtlich Gewinnüberschuss arbeiten sollen (können/dürfen), ist also davon auzugehen, dass hier direkte Korellation zwischen den öffentlichen Zuschüssen, den Gebühren und der Anzahl an Honorarkräften besteht.
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Wenn ich berechtigterweise nach Belegen für deine Behauptungen frage, drumrumköln, ist das in keiner Weise destruktiv sondern völlig legitim. Wenn ich deine Vermutungen als Vermutungen darstelle ist das, solange keine gegenteiligen Belege geliefert werden, sachlich und fachlich richtig. Deal with it. Liefere die nachgefragten Belege, dann wären wir alle schlauer - oder lass es einfach sein. Beides hat eine Aussagekraft. Welchen Weg du einschlägst, bleibt dir überlassen.
Und wenn man sich mit öffentlicher Finanzierung nicht auskennt, sollte man sich - pardon - einfach nicht so weit aus dem Fenster lehnen, sonst gibt es halt eine Bauchlandung.
Das "destruktiv" bezog sich auf Deinen Beitrag 169. Überdenke einfach nochmal Deinen Ton, denn ich stehe hier nicht vor einem Tribunal, in dem Du einer der Wortführer bist, lieber MoeJorello. Ich bemühe mich hier um ein respektvolles Miteinander, aber alles hat seine Grenzen.
Zu den ca 20% Frauenanteil, um die es ja geht. Hier eine weitere Quelle, die diese Tendenz bestätigt.
http://miz.org/downloads/stati…ufe_Frauen_Auslaender.pdf
Da diese Frage für Dich so elementare Bedeutung hat...Warum hast Du das denn nicht selbst recherchiert?Alternativ könnten wir ja auch noch gegenseitig youtube links von deutschen Jazzkapellen hier präsentieren. Es kann doch nicht so schwer sein, eine Übereinkunft darüber zu erlangen, dass der Anteil deutlich geringer ist im Vergleich.
Zum Thema "öffentliche Finanzierung" : Wenn ich dahingehend etwas organisieren wollte, würde ich versuchen mich schlau zu machen. Das hier sieht nach kurzem Überflug ganz interessant aus:
http://www.miz.org/themenportale/musikfoerderung
Falls dieses Thema im Zusammenhang für Dich so wichtig ist, kannst Du doch ebenfalls tätig werden und der Union Deutscher Jazzmusiker einfach mal eine Anfrage mit Deinen konkreten Fragen übermitteln. Wenn Du da die üblichen Höflichkeitsregeln einhälst, sehe ich keine Probleme. -
@MoeJorello
Deine Art und Weise des Austauschs ist gerade extrem destruktiv. Es sind mehr persönliche Angriffe und Aggresivität erkennbar, als tatsächliches Interesse an einem Austausch. Wie soll ich darauf bitte reagieren?Du kannst ja gerne nach einzelnen Punkten in angemessnem Ton fragen und ich werde Dir dann gerne eine Antwort geben, sofern ich das kann. Ganz ohne Anspruch darauf, damit die ablolute Wahrheit zu verkünden. Ich beharre nicht darauf, Recht zu haben und ich gestehe auch jedem eine komplett entgegengesetzte Meinung/Haltung/Sicht zu. Im besten Fall eben schlüssig und sachlich formuliert. Ob das wohl funktionieren kann? -
Wenn du da anderer Meinung bist, schön für dich... haben wir langsam mitbekommen. Behalte es doch bitte einfach für dich. Kannst du nicht einfach mal eine dir nicht konforme Meinung akzeptieren? Musst du penetrant Contra geben? ... Bist du Lehrer? Die meinen immer die Wahrheit für sich gepachtet zu haben und jeden bekehren zu dürfen, nein zu müssen. Würde jedenfalls ganz gut passen, so wie du dich hier generierst.
Und nur mal so nebenbei:
Quelle?
Es ging dabei um den oberen Teil Deines Beitrags
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