Beiträge von drumrumköln

    Na, ich denke die Kohle ist letztendlich doch entscheidend. Aus der Professur entwickeln sich Lehrgänge für Musiklehrerinnen, öffentliche Projekte etc. und ähnliches. Da wird sich in der Breite, bei Kindern und Jugendlichen, sehr wohl um die Gelder gestritten.


    Ich gebe gerne zu, dass ich mich mit diesen ganzen Fördermittel-Möglichkeiten nicht sonderlich auskenne. Was die Ausbildung von Kindern und Jugendlichen angeht - hierbei gehts ja denn primär um Musikschulen - sieht das seit Jehrzehnten immer schlechter aus. Städte und Kommunen stehen ja zumeist unter Einsparzwängen. Die kontinuierlich zu beobachtende Folge: Es fließen immer weniger öffentliche Gelder. Hieraus resultieren 2 Konsequenzen.


    1. steigende Gebühren für die Angebote


    2. vielfache Ersetzung von Festanstellungen durch Honorarkräfte.
    Hier dann nochmal der Vorstand der Union Deutscher Jazzmusiker:
    http://www.u-d-j.de/uber-uns/vorstand/
    Die jeweiligen Profile belegen doch eher eindeutig, dass es sich hier nicht um hauptamtliche Berufsfunktionäre handelt.
    Das sind primär Musiker, die eben noch Energie übrig haben. Ich habe keine Ahnung, ob die da Geld für die Tätigkeiten bekommen.
    Aber auskömmliche Gehälter würden mich doch eher arg wundern.

    Quelle?


    Obwohl ich eigentlich zunehmend weniger Lust verspüre, auf diesem Niveau zu diskutieren...
    Ich gehe ebenfalls von den ca. 20 % aus, die ja auch aus der Jazzstudie hervorgehen und auf die sich die Initiatoren der Initiative berufen, die ja doch einen guten Überblick haben. Wenn ich mir die Szene so ansehe, sehe ich ebenfalls auffallend viele männliche Spieler in den diversesten Kapellen, von Trio bis Bigband. Also ich beziehe mich hier jetzt auf die Leute, die versuchen damit ihr Geld zu verdienen.
    Wie ist denn Deine Einschätzung dahingehend?

    ...und die meinen es scheinbar richtig ernst... :D


    https://www.jazzzeitung.de/cms…en-zur-gleichstellung-um/
    Es geht darum, dass der Albert-Mangelsdorff Preis in Zukunft abwechselnd an Frauen und Männer verliehen wird.
    Auch darüber lässt es sich natürlich trefflichst diskutieren. Aber es wird sich langfristig im Sinne der Erklärung auswirken da habe ich gar keinen Zweifel.
    Hier mal ein bisschen Historie zu den Preisträgern:
    http://www.u-d-j.de/auszeichnu…lbert-mangelsdorff-preis/

    Volle Übereinstimmung!


    ...und genau da wage ich eben zu widersprechen. Zumindest wenn man diese etwas weitgefasste Verallgemeinerung mal differenzierter betrachtet.
    Die Jazz-Szene besteht ja nun nachweislich aus deutlich mehr Männern. Wie aus der jazzstudie2016 zu entnehmen ist, sieht die finanzielle Situation in dem Bereich ganz generell ziemlich bescheiden aus.
    Dass sich hier nun explizit dafür eingesetzt wird, dass auch Frauen zukünftig die gutbezahlten Jobs zugänglich gemacht werden, ist doch ziemlich großzügig irgendwie. Da sind diese Jazzer halt mal wieder ganz schön fortschrittlich im Denken. Und man bemerkt eben diesen Idealismus, der diese Menschen antreibt.


    Einen ziemlich festen Job in einer richtig amtlichen Bigband ...WOW. Gutbezahlte Festanstellungen an Hochschulen oder gar Professorenstellen...WOW. Diese Jobs sind ja dann doch eher sehr rar.
    Letztlich ist diese ganze Geschichte vor allem langfristig zu sehen. Denn wenn man als weiblich ambitionierter Jugendlicher anfängt, sich mit dem Gedanken "Berufung, ja oder nein" zu beschäftigen, dann ist es ja wohl ohne Zweifel hilfreich, wenn man auch an solchen Stellen gewisse Chancen sieht. Parallel dazu geht es eben überhaupt auch darum, mehr weibliche Vorbilder ins Licht zu rücken.
    Auch die Wirkung auf Schüler-Eltern ist da vermutlich nicht zu unterschätzen...

    @ ach seelanne...
    Ich komme gerade die Türe rein...eine erste kurze Reaktion nun:
    Die Abteilung Jazz und Pop in Köln bekommt 500 Mio? Oder die gesamte Hochschule für Musik und Tanz in Köln? Oder wie oder was...Da dieses Argument ja offensichtlich Dein Ernst ist, stellen sich doch eigentlich wirklich keine Fragen mehr...


    Wenn du die flache Erde als Status Quo definierst, bist du wohl heute morgen etwas zu spät aufgestanden ;(
    Das ist keine Satire, das ist absurdes Theater hier.


    Trotz deiner permanenten Angriffslust ein weiteres Mal sachlich:
    Meinen Bezug zum Thema "flache Erde" bitte ich in dem Kontext zu verstehen, aus dem er ursprünglich entstand und zu eben dieser Zeit zu den bekannten Konfrontationen führte. Der Bezug besteht ausdrücklich nicht zu den Menschen, die heute aufgrund irgendwelcher "Beweise" glauben, dass die Erde eine flache Scheibe sei. Inwiefern hier Verschwörungstheorien in eine Richtung gehen, dass die heutigen Vertreter dieser These glauben, dass bereits zum Zeitpunkt der diesebezüglich aufkommenden Diskussion ein Plan hinter all dem steckte, entzieht sich meiner Kenntnis.


    Du hast selbstverständlich das Recht, die Dinge Deiner Wahrneghmung gemäß darzustellen...
    Den Begriff "Verschwörungstheorie" habe ich als Reaktion auf Deine Äußerung bzgl. der "Gleichstellungsbemühungen" an der Hochschule in Köln verwendet....Da klingt mir Deine Theorie tatsächlich noch immer in diese Richtung. Und gemessen an den längst laufenden gesellschaftlichen Prozessen ...ich verstehe tatsächlich nicht, wieso DU MIR jetzt ein "Flache Erde" Video empfehlen willst. Ich halte ja eben nicht am Status quo fest, sondern sehe diese Initiative als Teilbaustein eines Prozesses, der sich seit "eh und je"(?) an der Zeitachse ablesen lässt und sehr kontinuierlich und verlässlich immer weiter in Richtung "mehr Ausgewogenheit" tendiert.


    Ich arbeite an der Uni und ich kann dir garantieren, wenn das Genderthema da so diskutiert würde, wie das hier im DF von dir durchgezogen wird, würden 95% bei meinen Umfragen bei der Geschlechterfrage "divers" ankreuzen, weil es keiner mehr hören kann und will.


    Ich bin mir ja sehr klar darüber bewusst, dass die Wahrnehmung der Menschen SEHR unterschiedlich sein kann. Mir sind meine Beiträge hier selbst deutlichst zuviel, aber manchmal ergibt sich so eine Situatuion eben, da muss man dann durch. Solange alles einigermaßen sachlich bleibt, sollte es aber doch noch für alle Beteiligten im erträglichen Rahmen bleiben.
    Insofern weiß ich jetzt nicht, was Du mir hier konkret vorwerfen kannst. Ich habe versucht, meine Meinung zum Thema (Ich unterstütze diese Initiative) doch sehr überwiegend sachlich darzustellen. Ich habe mich um Quellen bemüht, die meiner Ansicht nach meine Thesen unterstützen.


    Tatsächlich geht es hier ja um eine kleine Gruppe von Leuten, die aus ihrer alltäglichen Berufspraxis heraus eben einen Handlungsbedarf sehen. Es ist ja absolut legitim, dass diese Initiative für "eher Außenstehende (um die es sich hier ja handeln dürfte)" Fragen aufwirft. Die Frage ist eben, wie man mit dieser Situation dann umgeht. Im Sinne eines konstruktiven Miteinanders könnte man diese Fragen ja den Initiatoren stellen...Was aber stattdessen hier passiert ist, empfinde ich dann doch eher nicht wirklich fair und angemessen.

    Seelanne
    Das ist nun dann das pointiert formulierte Schlussplädoyer in Vertretung derer (doch eher der deutlichen Mehrheit hier augenscheinlich, zumindest der sich aktiv beteiligenden), die sich dieser Argumentation ja zumindest weitestgehend anschließen.
    Aus meiner Perspektive finde ich diese (in meinen Augen doch deutlich falsche) Interpretation der Idee, um die es hier geht natürlich sehr schade.


    Soviel Energie, Engagement und Vehemenz gegen eine so verschwindend kleine Geringfügigkeit ist jedenfalls beeindruckend, aber auch nachdenkenswert zugleich irgendwie...


    In der Sache zunächst trotzdem tröstlich : Es spielt so ziemlich überhaupt keine Rolle, denn ein nachteiliger Einfluss ist wohl eher auszuschließen. "Der Ball" ist im Spiel und es werden sich die gewünschten Verbesserungen langsam und schrittweise ergeben.



    Interessant wäre nun natürlich trotzdem eine Stellungnahme der Verantwortlichen der "Jazzstudie 2016" und/oder der Initiatoren der " Gemeinsamen Erklärung zur Gleichstellung der Frauen im Jazz" zu Deinen hier verfassten Thesen. Vielleicht "stolpert" ja zufällig mal wer hier rein... :D
    Oder nein, eher doch nicht. Edith 4 vermutet soeben, dass das wahrscheinlich doch eher als ziemlich sinnlos erachtet würde...


    Das Witzigste an solchen Aussagen ist ja immer, dass sie umso mehr Sinn ergeben, wenn man sie einfach rumdreht. Denn keiner konnte es bisher schaffen, ein paar freie Bahnen in deinen Betonschädel zu meißeln :whistling:


    Hattest du dich nicht auch an anderer Stelle im Thread über die Ignoranz der Leute hier aufgeregt? Ich hatte dich mindestens einmal zitiert und mehrfach angesprochen, aber bisher wurde ich völlig ignoriert. Ich bin wohl einfach nicht in deiner Jazzstudien Hemisphäre. Zugegeben ist mir das echt zu hoch, obwohl ich schon Bigbands begleitet hatte. :whistling:

    Sorry, das ist keine böse Absicht, Aber wie Du ja selbst siehst, habe ich ja alle Hände voll zu tun... :D

    Hättest Du vielleicht einmal eine valide Studie zu den Ursachen für mich? Deine Null-Hypothese "Es gibt zu wenig Frauen in den Positionen, weil sie daran gehindert werden." müsste doch belegbar sein.


    Daran werden z.B Soziologen bereits seit Jahrzehnten arbeiten und vermutlich wird es da auch interessante Erkenntnisse geben, die im Netz zugänglich sind. Recherchiere doch bitte selbst. Das ist nicht meine Aufgabe.


    Ich habe selbst im Verlauf dieses threads so einige Dinge recherchiert, die mir so nicht bekannt waren und die mich durchaus in Erstaunen versetzen.
    Ich formulierte übrigens keine These dieser Art. Ich vermute lediglich, dass es Gründe gibt, die sehr mannigfaltig sind und dass es sicherlich Möglichkeiten gibt, für mehr Ausgewogenheit zu sorgen. Ich glaube nicht, dass es in dieser deutlichen Ausprägung ausschließlich am grundsätzlich fehlenden Interesse der Frauen liegt. Gesellschaft ist stets im Wandel....Mich irritiert immer etwas das Selbstverständnis der jeweils aktuellen Zeitgenossen "So wie es ist, ist es eben." Alleine 50 Jahre zurück sah alles noch sehr anders aus...und wir befinden uns noch längst nicht am Ende der Fahnenstange.

    . Versuch es doch mal mit nachvollziehbaren Argumenten.


    Deine vielfältigen Quellen belegen lediglich eine Verteilung.
    Daraus kann man entnehmen, dass Führungspositionen überwiegend von Männern übernommen werden.
    Jetzt kann man die Frage nach der Ursache dieser Verteilung aus reinem Interesse und Spaß an der Freud stellen.

    Die Fragen werden ja zunehmend gestellt und es wird bereits in vielen Bereichen nach Lösungen gesucht. Mir vermittelt sich dabei allerdings der Eindruck, dass das Interesse daran über "Spaß an der Freud" hinausgeht. Mir erscheint Deine Einstellung zum Thema ganz grundsätzlich dann doch etwas arg "Ich-bezogen". Sind das in Deinen Augen tatsächlich alles Idioten?

    Drumrumköln, kurz und knapp: Stellen an Unis sind etwas anderes als Musiker im freien Markt. Du wirfst Dinge zusammen, die nicht in einen Topf geworfen gehören. Sorry.


    Es wird in der Initiative doch sehr deutlich die Situation an den Hochschulen benannt (1 Professorin). Zusätzlich noch die Zahlen zur Situation der BigBands in den "öffentlich rechtlichen". Ich nahm somit konkreten Bezug auf die von Dir bemängelten "unseriösen, nicht weiter überprüfbaren Zahlen".
    Da dies die einzigen Zahlen im gesamten Text sind, verstehe ich Deinen Beitrag nun nicht wirklich.


    Dass du noch nie in politische Entscheidungsprozesse involviert warst und daher offensichtlich die Prozesse nicht verstehst, kann man dir nicht zum Vorwurf machen. Mit Verschwörungstheorien hat das nicht viel zu tun, aber da werde ich dir im Drummerforum keine Nachhilfe geben, das wird einem schnell klar, wenn man selbst mal in politischen Gremien saß.


    So, und jetzt bin ich raus hier, denn undifferenzierter Sarkasmus und blöde Totschlagargumente von Verschwörungstheorien kann ich mir schenken, da mach ich lieber Musik, unter anderem mit sehr netten und fähigen Frauen.


    Ein schlichtes "Oh sorry, das hatte ich so ja gar nicht auf dem Schirm. Hmmm, das gibt einem ja nun schon zu denken.", wäre wohl angebrachter. Aber es hat eben nicht jeder die Größe, Fehler einzugestehen...
    Ich habe Dich nach Deinem einfach nur beschämend blamablen Beitrag im vorigen post auf die aktuelle Situation aufmerksam gemacht. Du wirst diese "schräge Idee" doch nun jedenfalls nicht weiter aufrecht erhalten wollen? Es ist mir tatsächlich ein Rätsel, wie man sich bei den heutigen Recherchemöglichkeiten mit einem derartigen Unsinn im Internet verewigt.


    Diese gesamte Situation am Beispiel der Professuren zeigt doch recht deutlich, dass quasi überall noch Handlungsbedarf besteht (was ja auch bereits seit Jahren zunehmend in den verschiedenstzen Bereichen so erkannt wird. Das kann bzw. sollte man wissen, wenn man sich so exponiert zum Thema äußert. An so einigen Beiträgen hier lässt sich aber klar erkennen, dass diese sich längst vollziehende Entwicklung bislang weitestgehend gar nicht regisitriert wurde. Anders kann ich mir so manchen Beitrag hier jedenfalls nicht erklären.)
    Der konkrete Bezug zum Thema besteht insofern, dass im Abgleich der Zahlen auch in diesem Bereich "jazz/pop" eben diese Unausgewogenheit besteht, die ja zunächst mal Fragen aufwerfen darf...


    Es ist übrigens eher Interpretation als tatsächlicher Textinhalt, dem Aufruf der Initiative irgendwelche Brechstangen-Methoden zu unterstellen. Zielsetzung ist es vielmehr, den Weg für Frauen an einigen Schnittstellen zu erweitern und gleichberechtigtere Situationen herzustellen.
    Vielleicht auch nochmal die Infos, wie es nun zu dieser Initiative kam:
    http://www.u-d-j.de/2018/10/13…n-und-gleichstellung-ein/
    Deine nun abschließenden persönlichen Diffamierungen gegen mich nehme ich dann einfach mal stillschweigend zur Kenntnis...


    Ich habe ja eigentlich keinen Bock drauf, in Betonschädel ein paar freie Bahnen zu meißeln...
    Aber hier ein kleines Schaublild, wie das aktuell bundesweit (noch) aussieht...
    https://www.zeit.de/zeit-magaz…sitaeten-deutschlandkarte
    Aber um Deine Verschwörungstheorie zu befeuern:
    Die Unileute sind ja erwiesenermaßen schlau. Die haben das kommen sehen mit all diesen Entwicklungen. Da dachten die bereits vor 50 Jahren:"Hmm, wir halten den Frauenanteil in dem Bereich mal klein, weil da werden wir später dann nochmal ein paar Gelder generieren..."
    Etwas anderes kann ja unter keinen Umständen dahinterstecken... :D

    EDIT: In der Studie selbst, stößt mir z.B. eines sofort übel auf. Es wird geschrieben, dass 80 Prozent der Jazzer maskulin seien. Nicht verwunderlich, wenn man knapp 2100 Leute befragt, wovon 80 Prozent männlich sind. Was soll denn da sonst rauskommen? Sorry, das ist Sandkasten-Wissenschaft. Das und einiges Mehr in der Studie ist auf alle Fälle kritikwürdig, diplomatisch ausgedrückt. Direkter ausgedrückt: Unseriös auf Stammtisch-Niveau.


    Du beziehst Dich auf die "Jazzstudie 2016"?
    Ich finde Deine Kritik doch eher unangemessen. Man muss sich dann wohl tatsächlich mal die Größenordnungen vergegenwärtigen, um die es hier geht.
    Entsprechend werden eben auch die zur Verfügung gestellten Mittel ausgefallen sein.
    Die Zahlen bezogen auf das m/w Verhältnis stimmen jedenfalls so in etwa mit den aktuellen Zahlen überein, was Studienanfänger bzw Absolventen angeht. INSGESAMT waren für das WS 2016/17 im Bereich Musik 34129 Studierende registriert. Hiervon entfielen 5 % auf den Bereich Jazz/Pop.


    http://miz.org/downloads/stati…sikberufe_Studienfach.pdf


    Generell ist zuletzt jedenfalls wieder ein leichter Anstieg bei weiblichen Studentinnen in dem Bereich zu verzeichnen und es sollte wohl etwas über 20 % liegen.
    Zur Methodik der Studie gibt es übrigens detailliertere Angaben. Die Teilnehmerzahl wird noch in Abgleich mit den Versicherten bei der KSK abgeglichen, die zu diesem Zeitpunkt bei etwa 4200 Mitgliedern für diesen Bereich liegt.
    Ich weiß jetzt nicht, in welcher Größenordnung Du Dir diese Studie gewünscht hättest, ich finde sie jedenfalls recht aufschlussreich.

    Die Petition ist in dieser Form recht unausgegoren, es werden Zahlen in einen Raum geworfen, ohne mehrere(!) valide fundierte Quelle zu zitieren.


    Ich habe die Professorin gefunden...Die Zahlen für Köln:
    FB6 (Jazz/Pop)
    1 Professorin, 10 Professoren...5 Lehrbeaftragte (weiblich), 34 Lehrbeauftragte (männlich)
    Quelle:https://www.hfmt-koeln.de/file…ellungsplan_hfmt_2018.pdf
    Wer sich informieren will, wird auch weitere Statistiken finden. Jedenfalls ist erkennbar, dass man auch in Köln am Thema arbeitet.
    Dieser Gleichstellungsplan sieht ja seriös bemüht aus und betrifft übrigens alle Fachbereiche.

    Was du hier vertrittst, ist in Wirklichkeit Bevormundung der Frauen, oder auch Mansplaining auf der Metaebene.


    Gleichberechtigung heißt nämlich auch, dass Frauen es anders machen dürfen als Männer, wenn sie dies wollen.


    Wow...nochmal zur Erinnerung : Ich habe lediglich zum Ausdruck bringen wollen, dass ich die Initiative gut und richtig finde. Von mir aus darf sehr gerne jeder machen was er will ( sofern er andere dadurch nicht behindert...)
    Ich habe verschieden Seiten verlinkt. Ausgehend von "Der Rolle der Frau in der Musik" bei wikipedia, die eben zeigt, dass Frauen auch in diesem Bereich seit jeher eine untergeordnete Rolle gespielt haben, über den link vom "ndr", in dem es um die noch immer bestehenden Probleme für Frauen im Bereich E-Musik aktuell geht ( auch hier arbeitet man einvernehmlich weiter an den Problemen), bis hin zu dem Fakt, dass insbesondere in Deutschland - auch im internationalen Vergleich - Frauen in Führungspositionen in so ziemlich SÄMTLICHEN Bereichen deutlich unterrepräsentiert sind. Auch in diesen Bereichen erkennt man die Situation und arbeitet seit Jahren an mehr Ausgewogenheit.
    Ich habe anhand dieser Beispiele versucht darzustellen, dass diese Verhältnisse natürlich auch "in den Köpfen" der Menschen sind mit den entsprechenden Auswirkungen - wie sich dann letztklich auch zu dem Thema hier teilweise in den Kommentaren erkennen lässt. Soziologen könnten hier sicher bessere Erklärungen und Zusammenhänge darstellen.


    Mehr habe ich zu dem Thema hier jetzt aber auch nicht zu sagen.

    @terrordings
    Du bist sogar in der Lage, Dich unabhängig vom Geschlecht theoretisch in die krassesten Situationen hineinzuversetzen und ganz locker dabei einschätzen zu können, inwiefern sich die jeweilige Situation auswirken würde....Habe ich so auch noch nie gehört... Das würde ich mal schlicht als phänomenal
    bezeichnen. RESPEKT.
    Vielleicht hastes aber auch einfach mal ne Nummer kleiner...Die üblichen Musikschüler kommen aus akademisierten Haushalten, die Anzahl der Geschwister spielt eher keine Rolle (ggf. Probleme, weil sich wer beim Hausaufgaben machen immer wer gestört fühlt, wenn da nebenan eifrigst geübt wird). Diese Kinder wollen noch nix beweisen (Alter ab ca. acht) sondern sie lassen sich im besten Fall neugierig auf eine Reise ein....Ausgang offen