Ja, ist es.
Etwa 54% der Studierenden sind weiblich. Von diesen 54 Prozent (Frauen) sind etwa 20-30 Prozent im Bereich Jazz/Pop, also Oberbegriff "Popularmusik", unterwegs. Du müsstest also a) die Zahl in Relation zu den entsprechenden Zahlen bzgl. männlichen studierenden setzen, die aber nicht vorliegt, und b) Jazz und Pop auseinanderfrickeln, was nicht in der Statistik getan wird. In dieser Form sagt sie lediglich aus, dass 20-30% der Frauen Jazz/Pop studieren, und die große Mehrzahl der Studentinnen sich auf die anderen Bereiche stürzen beim Musikstudium. That's it.
Nein, Du verstehst diese Grafik nach meiner Überzeugung falsch. Aber das lässt sich ja leicht ermitteln, indem man dort einfach mal anruft. Würde ich ggf. auch noch machen. Die Frage ist, ob man mir dann hier glauben würde.
Ich versuche zu erklären, wie ich diese Grafik verstehe. 54% Frauenanteil im gesamten Musik-Bereich, so wie er da aufgegliedert wird. Demgegenüber werden dann in dem Bereich eben 46% nicht-Frauen (das mit dem Anteil Ausländer ist mir etwas unklar) sein.
Und dan geht man eben in die jeweiligen Fachbereiche, in dem es zum hier relevanten Beispiel ca.25% Frauen zu 75% nicht Frauen geht. Anders macht es irgendwie keinen Sinn, wenn man denn mal nachrechnet, wie sich die 25% Jazzerinnen in Bezug zu 54% Gesamtanzahl MusikbereichsstudierenderInnen geht.
Oder meinste nicht?