"Lücken" auffüllen würde bedeuten, in die nächst darunter liegende "subdivision" zu gehen. Klar, auch so lässt sich es "linear" spielen, aber das ist vermutlich nicht gefragt.
Beiträge von drumrumköln
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Wenn es wirklich linear sein soll, kann man z.b. was aus "single beat combinations" aus Stick Control nehmen und Kombinationen zwischen HihHat/Snare und substituierenden Bassdrumnoten konstruieren. Näher an Spielpraxis taugt sicher z.b. Garibaldi mit z. b. "Page One"...aber vielleicht gibts ja mittlerweile neue Anätze...?
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drumrumköln ich bin doch genau der Meinung, dass die Mehrzahl nicht open Hand ist. Ich finde das Thema etwas überschätzt ehrlich gesagt. Ich persönlich finde es ist eine mögliche Variante, mehr nicht.
Die Drummer die ich geil finde sind bis auf Carter Beauford ausnahmslos überkreuzt-Spieler.
Ich finde es insofern wichtig, als das man Anfängerkinder vor "komischen Ideen" schützen sollte...es gab schon "Lehrer" die meinten, "ok, das Set steht eben so und es gibt ja "open handed"....
Siehst du das bei meinem Set so?
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Nö...ich bin hier quer eingestiegen und habe meine Punkte gemacht. Du scheinst zum Thema eine Menge Fragen zu haben...ob sich das alles im Internet beantworten lässt, keine Ahnung. Viel Erfolg jedenfalls!
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drumrumköln ich bin doch genau der Meinung, dass die Mehrzahl nicht open Hand ist. Ich finde das Thema etwas überschätzt ehrlich gesagt. Ich persönlich finde es ist eine mögliche Variante, mehr nicht.
Die Drummer die ich geil finde sind bis auf Carter Beauford ausnahmslos überkreuzt-Spieler.
Ich finde es insofern wichtig, als das man Anfängerkinder vor "komischen Ideen" schützen sollte...es gab schon "Lehrer" die meinten, "ok, das Set steht eben so und es gibt ja "open handed"....
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die Alten wie Tony Williams, Elvin Jones, Joe Morello
Sind Jazzdrummer, die eh selten HiHat Backbeats spielen. Es gibt doch aber sauviele geile Überkreuzer. Steve Gadd um nur ein Beispiel zu nennen.
Gemini sagt dazu:
Es gibt keine offizielle, festgeschriebene Statistik darüber, wie viele der „Top 100“ Schlagzeuger weltweit ausschließlich die Open-Hand-Technik nutzen. Schaut man sich jedoch renommierte Listen wie die des Rolling Stone oder von Drumeo an, zeigt sich, dass Open-Hand-Spieler eine deutliche Minderheit bilden – schätzungsweise liegt ihr Anteil bei etwa 5 % bis 10 %.
Obwohl die Technik ergonomische Vorteile bietet (kein Überkreuzen der Arme, bessere Erreichbarkeit der Toms), hat sich das überkreuzte Spiel historisch als Standard etabliert.
Bekannte Open-Hand-Spieler in Top-Listen
Unter den einflussreichsten Schlagzeugern finden sich einige prominente Vertreter dieser Technik:
| Schlagzeuger | Bekannt durch | Besonderheit |
|---|---|---|
| Billy Cobham | Mahavishnu Orchestra | Einer der Pioniere und „Väter“ der modernen Open-Hand-Technik. |
| Simon Phillips | Toto, The Who | Spielt ein symmetrisches Kit und führt fast ausschließlich mit links. |
| Carter Beauford | Dave Matthews Band | Berühmt für sein extrem flüssiges Open-Hand-Spiel auf einem Rechtshänder-Set. |
| Mike Mangini | Dream Theater | Hat beide Körperhälften technisch nahezu perfekt angeglichen (Ambidextrie). |
| Danny Carey | Tool | Nutzt Open-Hand-Elemente oft, um komplexe polyrhythmische Strukturen zu spielen. |
| Gene Hoglan | Strapping Young Lad | Bekannt im Metal-Bereich für sein kraftvolles Open-Hand-Spiel. |
Warum sind es so wenige?
* Tradition und Lehrmethoden: Die meisten Schlagzeuglehrer und Lehrbücher basieren auf dem überkreuzten Spiel.
* Set-Aufbau: Standard-Schlagzeuge sind seit Jahrzehnten für das überkreuzte Spiel (Hi-Hat links, Snare mittig) optimiert.
* Lerneffekt: Da die meisten Menschen eine dominante rechte Hand haben, ist es am Anfang intuitiver, den Takt (Hi-Hat) mit der starken Hand zu führen.
Ein wichtiger Unterschied: „Echte“ vs. „Hybride“ Spieler
Man muss unterscheiden zwischen Schlagzeugern, die permanent Open-Hand spielen (wie Simon Phillips), und solchen, die es nur für bestimmte Passagen oder Grooves nutzen, um mehr Freiheit auf dem Kit zu haben. Viele moderne Top-Drummer (z.B. Claus Hessler oder Thomas Lang) beherrschen beide Wege perfekt, um die Limitierungen der schwachen Hand aufzuheben.
Das ist genau mein Empfinden. Ich bin vielleicht weniger in der Drummer Content Blase 🤷♂️
Auf die paar Leute, die du jetzt nennst (Philips und Cobham hatte ich selbst gennant-... ) gibts zig x zig neue Leute, die exakt nicht "open-handed" unterwegs sind. Das lässt sich für interessierte Leute leicht übrerprüfen. Ich hab null Ambition, das hier zu beweisen..
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ok, ich suche jetzt keine belegenden Videos raus....aber von Antinio Sanchez... über Greb... bis Weckl,...und auch die Alten wie Tony Williams, Elvin Jones, Joe Morello....Beauford kenne ich auch, wollte ich aber nicht zu den "üblichen Helden" hinzuzählen. Macht man hier was mit Statistik, wird das ziemlich eindeutig - GLAUBE ich zumindest - vielleicht ist aber "open handed" mittlerweile pädagogisch bewährt?
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Kurz geschaut...: Klar, der junge Typ ist talentiert..... Er ist aber schon Rechtshänder?
Klar, was hat das aber mit open Hand zu tun?
Reden wir aneinander vorbei?
Er spielt open Hand und war langjähriger Schüler von Claus Hessler, seit er 16 war soweit ich weiß. Max kann meines Wissens obenrum komplett die Richtung wechseln.
Das verstehe ich unter open Hand.
Er spielt ein ganz normales Rechtshänderset nur halt eben nie überkreuz.
Ja, wir reden vermutlich aneinander vorbei...........Im Zweifel schießen Messi und Ronaldo den entscheidenden Elfer mit dem starken Fuß, obwohl sie es ja eigentlich auch mit dem anderen könnten....
Zeige mir Leute aus dem Bereich der virtuosen Schlagzeughelden bis aktuell, die es genau so machen (open handed). Ich kenne Cobham und Philips...
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Kurz geschaut...: Klar, der junge Typ ist talentiert..... Er ist aber schon Rechtshänder?
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"Der hat dann einfach umgeswitched"...ok,da bin ich jetzt raus; kenne ich so nicht. Nach meiner Erfahrung dauert es schon nicht unerheblich lange, bis man mit einer Führungshand bei Rhythmen + Fills das Gefühl erreicht "hey, es groovt". Das mit inks wie rechts hinzubekommen....ich muss wohl mal wieder schauen, was die aktuellen Topleute dahingehend liefern....
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Am Anfang haben doch die meisten eh die HiHat fix
Mach ich eigentlich nie. Wie gesagt, Stichwort zielführender Unterricht und standardisierter Aufbau...!
Von welcher Altersklasse sprechen wir hier eigentlich? Ich unterrichte nur Schüler frühestens ab Schulreife, alles darunter ist musikalische Früherziehung und nicht mehr meine Baustelle als Instrumentallehrer...das ist auch in der Musikschulpraxis immer schon so üblich gewesen, und das aus gutem Grund...
Gibts da gesetzliche Regelungen? Nein? Aha....Es kann also unterschiedlich sein und letztlich sollte erlaubt sein, was hilft....
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"open handed": Wenn man sich die virtuosen Schlagzeughelden dieser Welt anschaut, ist eigentlich noch immer ziemlich eindeutig, was besser taugt. (Und als Lehrer müsste man das natürlich dann auch so können...)
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Wer "Schlagzeug" lernen will, wird sehr überwiegend seit Dekaden nicht mehr mit "erstmal 2 Jahre kleine Trommel" gequält. Warum auch? Anbieten sollte man den Einstieg in diese Abteilung natürlich ebenfalls möglichst früh, weil Leute mit Ambitionen auch das irgendwann machen müssen. Aufnahmeprüfung Köln aktuell u.a.: Wilcoxon, Pratt o.ä mit Fußbegleitung....
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...ohne jetzt alles gelesen zu haben...kniep und zwinker...ich würde einfach mal gucken, was die Meister im vergleichbaren und angedachten Bereich so nutzen. Heutzutage mit z.b. youtube alles echt kein Problem mehr....
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Der angefragte Lehrer muss ja nicht jeden Schüler annehmen. Z.B., weil er vielleicht das Buch gar nicht kennt (was keine Schande wäre),
Just for the record:
Ein Schlagzeuglehrer, der The New Breed nicht kennt,
wäre für mich der falsche. Er muss es nicht spielen
können, aber er muss imho wissen, dass es existiert
und das Konzept verstanden haben. Es gibt so ein paar
Grundlagen, die müssen bekannt sein, wie etwa
Stick Control - und eben auch The New Breed.
I
Hmmh, muss er? Es gibt ne Menge Bücher...Und es gab bereits vor "new breed" bekannte Systeme, aus denen die Idee dieses Werks ableitbar genutzt wurden....Der geübte Lehrer dürfte sich auch unbekannterweise mit dem Buch schnell vertraut machen können. Er will ja keine Weltmeisterschaft gewinnen, sondern einem Anfänger ein angenehmes Willkommen generieren.
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... aus meiner Erfahrung heraus rate ich dir vom Unterricht ab und du probierst es einfach selbst aus. So wie es jetzt istm bringt es nichts zu einem Lehrer zu gehen....
Ne, ich finde, er sollte seine 1. Erfahrung möglichst schnell machen. Ich glaube zu wissen: " 1,5 Jahre am Schlagzeug und mittlerweile mit "New Breed" beschäftigt."
Als Lehrer würde ich mir also mal eine Übung daraus vorspielen lassen und es dann bestenfalls einvernehmlich "in besser zeigen"....nicht selten räumt Praxis theoretische Bedenken schnell aus.
PS: ...diese Herangehensweise natürlich primär deshalb, weil dieses Werk eben als "Basis" gesetzt scheint, was ja auch vollkommen ok ist.
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Selbstverständlich müsste "Erkennerwerkzeug" ebenfalls KI-Software sein. Was sonst sollte hier prüfend Einhalt gebieten können? Und ob und wie lange das überhaupt möglich sein könnte, hängt wohl in nicht geringem Maße davon ab, wer sich hier aus welcher Motivation heraus bemüht (also letztlich Geld investiert). Aus Perspektive der im Kontext betroffenen Kunstschaffenden war der Beginn der Digitalisierung die Zäsur.
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Und wenn wir von Kindern/Jugendlichen reden, bei denen man noch nicht weiß, wohin die Reise gehen könnte....nochmal and're Baustelle
Das Alter und das spielerische Level machen da natürlich sehr viel aus. Bis zu einem gewissen Alter und Level sollte man grundsätzlich mit allen Schülern zurechtkommen. Im besten Fall zumindest.
Bei erwachsenen Schülern spielt die Chemie nach meiner Erfahrung schon eher 'ne Rolle...
...ich wollte darauf hinaus, dass man bei Kindern/Jugendlichen auch immer die Möglichkeit eines späteren Musikstudiums im Blick haben sollte und entsprechend Vorbereitendes im Angebot hat.
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Äh. Also ich meine jemanden, der sich damit auskennt, kann und gut vermitteln kann.🤣
Du meinst DB....ich weiß. Die doofen Lehrer haben da regelmäßig noch andere Sachen im Blick. Konkret im aktuellen Fall würde ich mal Hände und Füße koordinieren. Wenn ich z.b das lese:
Um bei Thema zu bleiben: Meine Bassdrum-Geschwindigkeit ist seit Jahren kaum von der Stelle gekommen. Manchmal macht es klick und klägliche aber lockere 130 bpm 16tel klappen. An anderen Tagen sind es nicht mal 110 bpm! Schäme mich auch fast ein wenig dafür.
Ich würde zunächst mal checken, wo die hoffentlich konstanter funktionierenden Hände jeweilige Tempi verlässlich bedienen können...ohne vergleichbare Einbrüche. Darauf aufbauend hätte ich dann Konzepte...
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Kommt aber halt auf den Einzelfall an. Die Chemie sollte ja auch stimmen und der Lehrer sollte halt auch genau das können, was der Schüler lernen möchte.
Im besten Fall ist das in jedem Einzelfall genau so und auch hier hilft Erfahrung. Du machst das ja auch schon seit einiger Zeit und wirst vermutlich deine bisherige Erfahrung zu schätzen wissen.
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Und wenn wir von Kindern/Jugendlichen reden, bei denen man noch nicht weiß, wohin die Reise gehen könnte....nochmal and're Baustelle
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Aber ob jemand seit 5 oder 30 Jahren unterrichtet ist eigentlich zweitrangig, wenn der unerfahrene seine Sache gut macht.
Interessante These...in diesem Fall wird der junge Unerfahrene aber 25 Jahre später schon besser sein?
Ich sehe es so, dass jemand der 5 Jahre lang nur intensiv Double Bass spielt deutlich sinnvoller Double Bass lehren kann als ein Jazzer mit 25 Jahren Erfahrung (aber ohne ernstaft DB gespielt zu haben).
Klar, aber so differenziert war es nicht artikuliert und demgemäß habe ich zitiert und reagiert. Und obwohl deine Gegenüberstellung zum "Jazzer mit 25 Jahren Erfahrung (aber ohne ernstaft DB gespielt zu haben)" ja erkennbar größtmögliches Unvermögen in dieser Richtung vermitteln soll...es kommt durchaus vor, dass auch diese Leute sich mit db genug befasst haben, um vielleicht doch einige nützliche Konzepte anbieten zu
können. Klar, im Zweifel stellt sich das vor Ort heraus...einfach mal ausprobieren.
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Aber ob jemand seit 5 oder 30 Jahren unterrichtet ist eigentlich zweitrangig, wenn der unerfahrene seine Sache gut macht.
Interessante These...in diesem Fall wird der junge Unerfahrene aber 25 Jahre später schon besser sein?