Beiträge von drumrumköln

    Genau ist das Thema. Ich arbeite mein Buch von vorne bis hinten durch, dabei kommen auch Themen die mich nicht so sonderlich interessieren wie zum Bsp. Jazz/ Swing. ich werde nämlich bestimmt kein Jazzdrummer.
    Aber ich denke mir, naja schaden kann es ja nicht, was man gelernt hat kann man und vielleicht ist es doch mal nötig. Und wenn nicht denke ich auch, erweitert es meinen Horizont und sei es, dass dadurch auch nur die Unabhängigkeit verbessert wird.


    Den Unterricht mache ich eher aus zwei Gründen.
    1. Ich möchte wissen, wo ich in den Augen eines Fachmannes stehe
    2. Ich möchte gerne viele Dinge festigen. Wie schon gesagt, möchte ich gerne auf die Bühne und Stagetauglich sein.


    Wenn Du genau weißt, dass Du kein Swing/Jazz spielen willst, dann musst Du da auch nix üben. Ich würde mich in Deinem Fall erstmal auf die bevorzugten Stile konzentrieren und da am üblichen Vokabular arbeiten. Das ist in Kombination mit anspruchsvoller werdender Technik und auch musikalischem Verständnis systematisch aufbaubar und bildet die Basis, auf der sich später dann auch andere Stile aufbauen lassen, wenn sich Interesse dafür entwickelt . Und klar, ein geeigneter Lehrer ist da sicher eine gute Hilfe. Mit der Idee "Lehrer" hast Du Dich ja schon Anfang des Jahres beschäftigt...
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    Geeigneter Lehrer : Du gehst hin und spielst etwas vor. Dann spielt der Lehrer Zeugs in dem Stil und erzählt vielleicht noch etwas dazu. Wenn es Dich überzeugt, passt das.

    Da Du ja konkret "Vorbilder" benennst, würde ich mal gucken, was die für Zeugs benutzen. Kesseldurchmesser und -tiefe, welche Art Becken. Die jeweiligen Aufnahmen auf CDs stellen dann zwar nicht wirklich den "Naturklang" der Instrumente dar, weil bei der Art Mucke eben m,eist ziemlich viel "sound-Bearbeitung" passiert, aber Du weißt dann zumindest, was den Herrschaften am besten taugt. Dann kann man mal auf youtube schauen, ob man nicht vielleicht ein paar relativ unverfälschte und aussagekräftige Klangbeispiele für die Instrumente findet.

    Ich würde einfach den Lehrer in die Überlegungen mit einbeziehen und machen lassen. Er wird Vorstellungen haben und diese auch gut umsetzen können. Der ist für 'nen Teller Suppe und ein nettes Dankeschön auch sicher gern bei der Suche behilflich, kommt anschließend vorbei und baut das Gerät passend auf und stimmt es....Meinen Schülern rate ich das jedenfalls GENAU SO (und rate von Infos aus dem Internet ab...)....wobei ich gar nix von "Vergütung" erwähne, sondern einfach nur sage:" Kein Problem..."

    So auffallend eigensinnig find ich das Hi-Hat Pattern jetzt nicht. Der spielt das halt aus dem Gefühl heraus passend zum Song. Deutliche Betonungen nehme ich da nicht wahr. Nur sehr leichte.


    Mit Superstition wollte ich eigentlich nur verdeutlichen, dass es viele Songs mit einem relativ langsamen Puls gibt, wo aber zwischendrin relativ viel passiert. Relativ, wohlgemerkt. :D


    Was müsste er machen, um die in Sechzehntel Spielweise gedachten "und-Zeiten" deutlicher zu spielen? Drauf springen? :thumbsup:Interessant vielleicht nochmal "Free Bird" mit demselben Trommler einige Jahre zuvor. Die Nummer ist vom Tempo ähnlich (bis auf den "schneller als double-time" Solo part) und als "drum-Notation" häufiger als "half-time-feel" zu finden. Vom ansatz spielt der Trommler Hihat und Becken hier vergleichbar und auch hier signalisieren die Mitmusikanten gelegentlich durch mitwippen Ihren Puls . Aber vielleicht entgehen mir ja die entscheidenden Unterschiede?


    https://www.youtube.com/watch?v=u2ndb_lt4xA
    Man könnte natürlich auch noch ganz grundsätzlich darüber philosophieren, wie bei diversen bands "Kompositionen " entstehen. Lynyrd Skynyrd kann ich mir jetzt z.B nicht so als "Schreibtischtäter" vorstellen und vermute mal, dass keiner von denen wirklich Transkriptionen von seinen parts gemacht hat. Das ist ja kein designer- Prog-Rock...
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    Ja, Mucke mit "passiert viel zwischen dem Puls" (und überhaupt Puls-Interpretationen...) kenne ich auch. Sowas hier z.B. (nach dem etwas anstrengenden Sax kommen Rapper, die scheinbar verstehen, was diese Mucker da machen)
    https://www.youtube.com/watch?v=WKKvXgByfRI


    Joa, mit Musik und speziell Rhythmik beschäftige ich mich tatsächlich gerlegentlich mal ganz gerne....Aber EIGENTLICH hatte ich zunächst noch mehr schreiben wollen, dann aber letztlich doch überlegt "Ach watt...". Aber statt den kompletten Beitrag zu löschen habe ich ihn dann aus Versehen wohl gesendet.... Für mich jedenfalls erstaunlich, dass man im Vergleich mit z.B. der Nummer von Saxon keinen Unterschied wahrnimmt.


    Und was die "sachte Betonung der offbeats" angeht" : Der Trommler spielt doch klar erkennbar ein deutliches downstroke/upstroke pattern wie man es üblichersweise genau in diesem genre gerne macht, wenn man die Viertel akzuentieren will... Mir fällt da erstmal kein Stück ein, in dem der Trommler ebenfalls so ein pattern als 16-tel Figur spielt....


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    Naja, wie könnte man Superstition vom Puls her auch anders interpretieren als mit mit Snare auf 2 und 4 und "geshuffelten 16tel" auf der Hihat?
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    Sorry wenn ich nochmal nerve, aber diese Version dachte ich eigentlich zu verlinken...
    https://www.youtube.com/watch?v=hU6j31nrLMs
    Lustigerweise spielt der Trommler bei der Nummer ja ebenfalls ein im Kontext "off-betontes" hihat pattern und einige vergleichbare snare-Akzente gibt es ebenfalls...Trotzdem ist der Puls ANDERS....Aber egal vermutlich. Slow rock ist snare 2 und 4...kennste einen,kenste alle....und mich interessiert es auch nicht weiter....

    Um den Unterschied mal an einem Beispiel zu zeigen:
    https://www.youtube.com/watch?v=Ybjc8HDVz8g
    Hier liegen die Viertel bei 65 bpm und ich finde diesen Puls deutlich zwingender zum "Einloggen/Mitwippen" (trotzdem auch hier einiges "an dominant Hörbarem" im Mikrotime-Bereich passiert) als zumindest bei der modernen Version von "Simple Man". Wenn ich bei dieser Version konzentriert nur die Viertel bei 60 "mitwippe" , stören mich die vielen synkopischen Aktionen und es drängt mich immer wieder dazu, den Puls von 60 zu verdoppeln, um mich in die Situation als Mitspieler reinzufinden. Aber vielleicht bin ich ja auch einfach nur ein hektischer Tänzer...


    Ich habe das richtig verstanden, dass DU meinst, dieses Ding wäre grundsätzlich und unabdingbar als Viertel = 60 bpm zu zählen und zu FÜHLEN, oder nicht? Ich bezog mich explizit auf die von Dir verlinkte Version und kenne aber auch frühere Versionen....(man kann ja vergleichen, was da besser gefällt...)


    Demnach spielt der Trommler in der von dir verlinkten Version also 16tel im double-time-feel auf HiHat und Becken (anstatt Achteln mit Snare auf 3, so wie ich es fühle und denke)
    ...und die gelegentlich immer wieder "mitwippenden Füße" der Spieler versauen nach deiner Meinung zudem noch die "Dynamik", weil sie ja ebenfalls "den Puls auf Achtel" fühlen, um "den drive" zu behalten. Deine verlinkten Notationen für Bass und Gitarre sind ja auch absolut typisch für "Rock dieser Art"...Komplexe Sechzehntel.Figuren (z.B. beginnend auf dem 16tel nach der Vier"), sechzehntel-Triolen Figuren und gelegentlich 32-stel Figuren... Und wer z.B. ab 0.35 bis 1,07 2 x 8 Takte hört und anschließend 1 x 8 Takte nächster part, bevor es wieder in den ersten part zurück geht (und es so auc für sich notieren würde, weil es einfach wesentlich "üblicher" ist), hört und macht natürlich auch alles verkehrt. Ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher, dass ich mit Puls Viertel= ca. 120 das Ding ganz ok nageln könnte (im Stil der von dir verlinkten modernen Version) und deshalb wäre das meine empfohlene Herangehensweise.


    Speziell die verlinkte Version entspricht die HiHat und Beckenarbeit betreffend nicht der notierten Version des Herrn Brown. WENN trotzdem der Puls Viertel=ca. 60 bpm entsprechen sollen , spielt der Trommler in der verlinkten Version auf HiHat und Becken dann ein "16tel pattern im double-time-feel"? Oder ist "sein Puls" nicht doch eher angelehnt an den "mitwippenden Fuß" des ein oder anderen Mitmusikanten, was dann auf Viertel=ca.120 und somit auf "half-time-beat" mit Snare auf 3 hindeutet? Vielleicht ist die verlinkte Version aber auch genau dadurch "dynamisch versaut"? Jetzt mal ganz unabhängig davon, wie die Notenzettel von Gitarren und Bass bei Viertel = 60 z.B. aussehen... und/oder auch der Vergleich mit "Taktanzahl pro part" wie z.B. Strophe und Refrain bei "ähnlicher" Musik....

    Nee, beim Video ist nichts produziert: das Pack klingt so. Das "Genre" bei dem die Sonne aufgeht, ist jedenfalls erstmal Standalone Drumming; daß es eher nix für Buzzroller und andere Streichelzeuger ist, dürfte klar sein. ;)

    Ahhh ok, dürfte klar sein.... ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) und klingt akustisch vergleichbar mit ;) ;) ;) ;) ;)???1zwölf ;) ;) ;) ;) ;) ;) standalone out the box für ;) ;) ;) ;) ;) ;) . Hat der Meister vielleicht mal ein akustisches Set im solo-Betrieb, dass er als vergleichbare Referenz zum Sonnenaufgang präsentieren möchte? ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;)....von dem sich dann vielleicht variable Trommler gleich distanzieren sollten ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) ;) mannmanmann :D

    Ich habe bei dem Video an nix weiter gedacht, schon gar nicht an irgendeine "Darbietung". Ich spiele einfach mal abwechselnd Single Strokes sodass man wie gewünscht sehen kann was los ist.

    Ja, so habe ich es ja auch wie beschrieben wahrgenommen.... Was sagt der Lehrer dazu? Ich würde ihm das so zeigen und DEINE Motivation dazu beschreiben....

    Mit "klassisch" Schlagzeug lernen meine ich nicht klassisch im Sinne von Klassik, sondern halt einfach Schlagzeug lernen, wie man es eben bei einem Lehrer erlernt. Nicht auf Metaldrumming o.ä. bezogen, sondern ganz normal. Sorry, wenn meine Ausdrucksweise zu viel Spielraum in der Interpretation lässt.
    Der Schlagzeuglehrer spielt hauptsächlich im Orchester Pauke und Marimba. Gibt aber seit vielen Jahren Schlagzeugunterricht, weil das auch ein Hauptteil im Studium war...soweit ich mich erinnern kann. Spielen kann er es zumindest...m.M.n.

    "(...) halt einfach Schlagzeug lernen, wie man es eben bei einem Lehrer erlernt(...)".......E- vs U-Musik sind halt 2 Paar Schuhe...und "groove" ist im klassischen Bereich nicht wirklich vordergründig Thema, auch deshalb wird auf Konzerten in dem Bereich eher nicht enthemmt getanzt z.B....Deine Herangehenseise zeigt jedenfalls auch hier, dass du "Unterricht" und "Dein persönliches Ding" voneinander relativ deutlich getrennt siehst.


    Nach wie vor bleibe ich bei meiner Empfehlung: 16tel rechte Hand downstroke/upstroke ( mit entsprechender Akzentuierung auf den Vierteln) und linke Hand mit "taps" jeweils dazwischen.


    Mit Rechts würde ich da gar nicht das Problem sehen, aber schon bei den Taps auf Links. Wie soll ich die am besten angehen? Einfach nur gaaaaaaaanz langsam starten und wenns locker funktioniert das Tempo steigern? Wenn ja, habe ich das gefühlt 1000x bei verschiedenen Sachen probiert. Aber vielleicht versuche ich einfach zu schnell das Tempo zu steigern?!

    Ich habe 2 Videos verlinkt und wenn man sich die Videos von egal welchen Meistern ansieht (ok, "metal" ist speziell........), so sieht man die Idee von "Energie aus den Armen"...Ja, langsam und bewusst üben ist immer ein guter Ansatz.

    Für mich sind auch die Roland-Flaggschiffe klanglich eher schrecklich. Ich spiele zur Zeit z.B. das GGD P4-Kit, da geht unglaublich die Sonne auf; kein Vergleich.

    Das Werbe-Video ist ja schon sehr auf einen bestimmten "sound" hin produziert, der in anderen Spielarten vermutlich auch schnell "die Sonne komplett untergehen lässt". Das sollte man im Grundsatz vielleicht mit bedenken. Wäre mal interessant genauer zu ergründen, welche "sounds" für welche "genres" am besten geeignet sind, falls es da Unterschiede gibt, die man eventuell ja idealerweise erhofft.

    Nur um es nochmal klarzustellen: Ich will mir hier kein Urteil über Deinen Lehrer anmaßen, weil ich die Situation insgesamt gar nicht beurteilen kann.


    Mein :" Was soll ich sagen? Hättest Du bei mir über diesen Zeitraum Unterricht gehabt, würde ich Dir das Geld zurückzahlen....Sorry...."., bezog sich ganz konkret auf Deine Aussage:" (...)Aber es scheitert eben schon bei einfachsten Drumtracks wo mal ne 16tel Figur auf den Toms gespielt werden muss, weil ich das mit Links eben nicht hinbekomme. Das ist schon echt ne massive Baustelle und so einfach wie du das hier schreibst fände ich natürlich super, ists aber für mich leider nicht."
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    Mir unvorstellbar, dass MIR das bei DIR mit Deinem Engagement und dem was ich per Video gesehen habe nicht gelingen würde, weil ich eben genau DAS üblicherweise in der ersten Zeit erreichen will und mir fällt jetzt auch kein Beispiel ein, wo es nicht geklappt hätte. Und auch wenn ich Dein Video "musikalisch nicht verstanden" hatte(deshalb die entsprechende Frage im auf das Video folgenden Beitrag), sehe ich in dem Video zunächst nur eine "verunglückte Darbietung" die für mich Fragen (aber kein endgültiges Urteil) aufwerfen. Ich sehe aber auch, dass meine Vorstellungen problemlos umsetzbar wären.


    Warum denkst Du in dem Video nicht in einem rhythmischen "pattern" bzw. einer nachvollziehbar musikalischen Form?
    Diese Idee "ich spiele jetzt mal gleichbetonte single-strokes ohne Anfang und Ende" ist ...naja. Es ist (zumindest zunächst) sicher wesentlich einfacher, ein "kurzes musikalische Muster" bedienen zu wollen, das sich immer wieder wiederholt (kleiner lego-basutein). Egal nach welcher Schule man da vorgeht, sind auch "single -strokes" in musikalischen Formen notiert. Und üblicherweise ist das ja auch in der Praxis dann so gefragt...DAS könnte also z.B. Beleg dafür sein, dass hier DEINERSEITS einfach ein Missverständnis vorliegt, für das der Lehrer nichts kann und was eventuell einfach nur mal konkret besprochen werden müsste. Vielleicht sind hier ein paar yt-Videos Vorbild, die aber derzeit für Dich nicht die Orientierung sein sollten....
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    Mitchell Peters kannte ich bisher nicht. "elemantary" habe ich jetzt mal kurz einige yz-Videos gecheckt und würde es für mich als Material gegen "mein übliches Zeugs"nicht tauschen wollen - ganz unabhängig davon, wie nun die "Interpretations-Vorgaben" sind, die ich nicht kenne. Die darauf aufbauenden Bücher beinhalten krass intressantes Zeug, was aber z.B. im Vergleich zum "pop-tauglichem" "wilcoxon" sehr anders ist. In einem Beitrag hast du geschrieben "klassisches Schlagzeug lernen"...ist Dein Lehrer vielleicht ausgebildeter "Klassiker"?
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    Nach wie vor bleibe ich bei meiner Empfehlung: 16tel rechte Hand downstroke/upstroke ( mit entsprechender Akzentuierung auf den Vierteln) und linke Hand mit "taps" jeweils dazwischen. Hier nochmal Video für die rechte Hand:
    https://www.youtube.com/watch?v=8MQnuDmNT2k
    und er in triolisch natürlisch
    https://www.youtube.com/watch?v=yaRl3IbMjgc

    naja....evtl. hast ja dann bald zwei Schüler......ähhhh einen Schüler und "Lehrer", mehr.

    Bei mir darf gerne jeder vorstellig werden und wir werden innerhalb kürzester Zeit feststellen, ob ich als Lehrer eine Hilfe sein könnte oder nicht. Und wie ist das bei dir so? Da ist der Raum seit Jahren voller Meinung und Idee, man weiß aber bis heute nicht, wie es klingt,oder?

    drumrumköln
    Auch das habe ich in den 2,5 Jahren probiert und kam nicht weiter. Ist ja nicht so, als hätte ich die 2,5 Jahre nichts gemacht. Im Dezember sind 2 Jahre bei einem Schlagzeug Lehrer rum bei dem ich ca. 2x im Monat für ne Stunde Unterricht habe. Habe quasi täglich alle möglichen Pattern aus 4tel, 8tel und 16tel geübt. Elementary Snare Drum Studis von Mitchell Peters ist zB eines der Lehrbücher mit denen wir arbeiten.
    Aber es scheitert eben schon bei einfachsten Drumtracks wo mal ne 16tel Figur auf den Toms gespielt werden muss, weil ich das mit Links eben nicht hinbekomme. Das ist schon echt ne massive Baustelle und so einfach wie du das hier schreibst fände ich natürlich super, ists aber für mich leider nicht.

    Was soll ich sagen? Hättest Du bei mir über diesen Zeitraum Unterricht gehabt, würde ich Dir das Geld zurückzahlen....Sorry....

    Leider gehts hier echt um "ANFANG"....was soll ich denn sonst noch sagen? Und wenn die Bewegungsabläufe hier nicht stimmen, lässt sich das auch mit tollstem rebound NULL kompensieren....


    Und ob ab gewissen Geschwindigkeiten (BPM), was dann das endgültige Ziel des Fragestellers wäre, Stockspitzen und Unterarmhaltungen senkrecht nach oben, und in Verbindung mit "Fullstrokes"
    noch Sinn machen ist auch wieder so etwas wo man geteilter Meinung sein kann.


    Die Gedanken sind frei, wie Meinungen auch, also kein Problem mit deinem System, eben nur anderer Meinung - nicht mehr und nicht weniger.

    Der Aktionsradius der Führungshand bei einem "downstroke-usptroke" Pattern einer Hand wird natürlich entsprechend der Geschwindikeit angepasst werden müssen. Deshalb sprach ich von "anfangs 90 Grad"...und am von mir verlinkten Video sieht man, dass diese Bewungsradius mit zunehmender Geschwindigkeit selbstverständlich reduziert werden muss. Gedanken und Meinungen sind toll, aber nicht in jeder Situation Mittel der Wahl...

    Übringens Finde persönlich ich den "Brzz - Stroke" so gar nicht mal verkehrt, (auch!) in dem Zusammenhang, man könnte das Pferd auch von hinten aufzäumen - viele Wege führen nach Rom

    Joa, "brzzz" ist interessant und musikalisch, aber nicht das , was der Fragesteller aktuell will. Und über welche Umwege man nach ROM gtelangen kann, ist hier auch nicht zielführend


    Ansonsten find ich wie schon gesagt Rebound schon eine wichtige Sache, die genaue Ausführung und in welcher genauen Stockhaltung ("Gripparten") und Ausführung,
    auch in Bezug auf die Schlagarten, steht für mich dann erst mal an zweiter Stelle, gerade auch in diesem Fall des Fragestellers.

    Nein, das ist leider eine falsche Herangehensweise. "Rebound" wird erst relavant, wenn ein grundsätzlicher Bewegungsablauf richtig augeführt wird.

    Das ist eigentlich egal und reine Definitionssache. Man könnte das prinzipiell ja auch in einem 3/4 Takt aufschreiben. Wäre auch nicht falsch, nur unpraktisch.

    Das ist im Prinzip wohl richtig und es wären auch mehr oder weniger plausibel erscheinende Notationen im Bereich von x/8 oder X/16 denkbar - und mit entsprechenden Akzent-Symbolen auch praktisch vorführbar. Folgendes Experiment wäre dann intressant. Man bespricht sich vorab so, dass jede Stimme in einem anderen Puls/Taktart notiert wird. Diese Stimmen werden auf jeweilige Klicks unabhängig voneinander aufgenommen und dann mischt man alles zusammen....Man wird zum Ergebnis kommen, dass der gemeinsame Puls das beste Ergebnis bringt.


    Bei solchen klassischen Rocknummern ist für mich der Backbeat gefühlt immer auf 2 und 4. Das Lied wäre in dem Fall dann 60 bpm. Der Vorteil von doppeltem Tempo und Achtel als Puls ist dagegen die höhere Genauigkeit bei der Tempoangabe, wenn das Metronom nur ganze Zahlen kann (121 entsprächen ja 60,5) und beim Spielen (man bekommt doppelt so viele Impulse vorgegeben).

    Ich kenne das Stück ganz gut, ohne es je gespielt zu haben. Nachdem ich es jetzt kurz nochmal unter der Prämisse "es spielen zu sollen" gehört habe, finde ich die beigelieferte Notation plausibel und würde es ebenfalls im "half time feel", also Snare-Akzent auf 3 angehen.