Beiträge von drumrumköln

    Naja ich dachte eher in Bezug auf das Wie Schlagen, speziell in Bezug auf ein Gefühl für den Rebound zu bekommen.
    Nix für ungut, aber ich bin halt der Meinung sich eher erst mal aufs Körpergefühl ( Stichhaltung inkl. Lockerheit etc.), zu konzentrieren, als schon wieder auf Zählzeiten, Zeiten, und Geschwindigkeit.


    Wie diese 4 Schläge in der Praxis durchzuführen sind, habe ich ja nachvollziehbar beschrieben und zunächst (ebenfalls) in der Hauptsache auf Bewegungsablauf fokussiert, da es in diesem Stadium noch gar nicht auf "rebound" ankommt. Aber um auch hier den dann folgenden Lehransatz zu vermitteln: Klang ist wichtig und es sollten keine "brzz"-strokes passieren(dagegen lässt sich dann auch gezielt agieren...)...der Rest ergibt sich nach meinem System der Vermittlung auf ein gutes Ergebnis hin fokussierend zufriedenstellend. Du darfst aber auch gerne Deine Erfahrungen hier entgegensetzend präsentieren....oder wir treffen uns einfach mal zum gemeinsamen Austausch in einem Musikraum....

    Imho:
    Zu post NR. 75, ist das nicht ein bisschen sehr Viel auf einmal.

    Ehrlich? Das ist ein "lego-Baustein" bestehend aus 4 Schlägen, den jeder einigermaßen übende Grundschüler spätestens ab 2. Klasse nach kurzer Zeit sauber und korrekt in Kombination mit Vierteln und Achteln vom Blatt spielen kann. Und kurz darauf funktioniert das auch als frei ausgedachter Fill auf dieser Basis in ein- oder mehrtaktig. Zur Not kann man diesen Baustein aber auch auf Tempo bolzen. Was soll das Problem sein?


    Was ist denn bei diesem Video die musikalische Idee? Ich sehe bei diesem Ansatz vom Bewegungsablauf her den Versuch, dass jeder einzelne Schlag gleich ausgeführt werden soll. Dieses Konzept scheint sich nur auf Hand und Handgelenk zu konzentrieren. Unterarme übernehmen keine bewusste Rolle.
    Ich würde mir als rhythmische Idee mal grundsätzlich 16tel vornehmen: Führungshand spielt "downstrioke und upstroke" mit deutlicher Bewegung im Unterarm (kann in langsam zunächst ruhig Richtung 90 Grad Unterschied gehen. Grundposition ist parallel zum Fußboden und beim "upstroke gehts dann 90 Grad hoch so dass die Stockspitze zur Decke zeigt) gehen. Die andere Hand spielt das 2. und 4. Sechzehntel als "taps" aus dem Handgelenk zwischen downstroke und upstroke der anderen Hand. Das würde ich immer als konkrete "pattern" üben, z.B 1 Takt lang von der 1 bis zur 4 durchlaufende Sechzehntel und ab der 4 ist dann Pause...und das immer wiederholen. Das gleiche dann "andersrum", so dass die schwache Hand die down- und upstrokes hat.
    Hier sieht man gut, wie einer nach diesem System "blastbeats" spielt. Die Führungshand auf dem Becken hat deutlich "die Idee downstroke/upstroke" im Unterarm
    https://www.youtube.com/watch?v=2A8psfS7-vA

    Die heutigen Möglichkeiten erlauben ja so einiges ohne besondere Vorkenntnisse...Am Beispiel cubase mal in Ansätzen gezeigt. Wenn es dan tatsächlich Laune macht, wird man sich sicher auch ein bisschen in die Materie "Musiktheorie" reinarbeiten können.


    https://new.steinberg.net/de/cubase/
    Der link funktioniert nicht wie gewünscht...einfach runterscrollen und das Video "komponieren" anklicken.


    Zu Beginn wurde die Kleine noch nicht mit Gußreifen ausgestattet,


    :thumbsup:Wie geil, jetzt weiß ich endlich, warum meine keine Gussreifen hat. Ich habe die damals ziemlich ahnungslos gebraucht gekauft für knapp 1000,-DM (so um 1990, war noch ein Case und Kleinzeugs bei). Das war mir zwar eigentlich viel zu teuer, aber die Snare klang für mich damals einfach unfassbar gut. Mir ist erst viel später durch das Internet aufgefallen, dass die doch eigentlich Gussreifen haben müsste...


    Aber dass Du diese Snare mit einem Set zusammen bekommen hast, finde ich schon sehr erstaunlich.

    Es ist doch nur ein Kind am Schlagzeug...Ich finde das Video so dermaßen "unschuldig", dass ich keinerlei Bedenken habe - und das, obwohl ich regelmäßig eher gezielt an marktschreierischen Selbstvermarktungsorgien vorbeifokussiere.


    Das Video hätte wesentlich "reißerischer und mit deutlich mehr Beiwerk" produziert werden können. Die ganze Szenerie wirkt sehr simpel und authentisch; der Fokus zu 100% aufs Talent gerichtet. Kein blingbling und der Junge noch nicht einmal darauf gedrillt, zwischendurch auch unbedingt mal in die Kamera zu grinsen...(ist ja auch gerne mal Thema bei Beurteilungen).
    Solange das hier auf diesem level läuft und anonym genug bleibt, so dass mit dem Abschalten des Kanals auch alles wieder auf Null gesetzt werden kann, sehe ich überhaupt keine Probleme. Musik ist eine gute Sache und mir ist es jedenfalls doch sehr dienlich zu sehen, was in so einem Alter bereits möglich ist.


    Diese Art der Selbstvermarktung ist eben heutzutage Teil des "Geschäfts", die Nutzung bleibt aber ja trotzdem freiwillig. WENN es denn aber später mal tatsächlich gezielt genutzt werden will, kann man ja gar nicht früh genug damit anfangen. Für diesen Fall hat der Kleine dann bereits viel durch den ihn begleitenden Vater lernen können, was der ambitionierte Jugendliche erst dann und zumeist auf sich allein gestellt lernen muss.

    WOW, das ist sehr beeindruckend - da hat der zu Recht stolze Papa aber sehr viel sehr richtig gemacht!
    Mit welcher Selbtsverständlichkeit und Musikalität der Kleine die verschiedenen parts runterdengelt ist schon krass. Und als er dann hinten raus ziemlich mühelos noch das Becken auf die "und-Zeiten" spielt, musste ich laut lachen.


    Mit ihr hier kann er schon mühelos mithalten:
    https://www.youtube.com/watch?v=yhe1mBQlGE8
    ...und der nächste level ist dann vielleicht das hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=YEAAPG-IzV8
    Der König der Kinder ist für mich aber bisher noch ungeschlagen er hier(ok, von Mozart gibts ja kein Originalmaterial auf youtube):
    https://www.youtube.com/watch?v=PZS9SyDiSFw
    Insofern geht der Plan mit "Merci Merci..." ja in diese Richtung. Wobei das Stück ist natürlich schon anspruchsvoller als viele andere Stück, die ich persönlich jetzt vielleicht vorziehen würde. Aber Du machst es ja nachweislich sehr gut...

    Für NRW:
    https://www.mkw.nrw/FAQ_Sofortprogramm
    Das entsprechende Formular:
    https://www.mkw.nrw/system/fil…trag%20Sofortprogramm.pdf
    Speziell für Honorarkräfte an Musikschulen:
    Falls sich die Musikschulen (auch bzw. besonders die städtischen Musikschulen) trotz Fortzahlzung der Unterrichts-Gebühren von Seiten der Schüler/Eltern (lässt sich ja recherchieren) bei den Honorarkräften aus der Verantwortung ziehen und den Gewinn pro Schüler pro Jahr auf diese Weise erhöhen, fänd ich das ziemlich unsolidarisch...Man wird sehen...Die Möglichkeit der Antragstellung gilt ja bis zum 31.5.
    Dass hier dann spätestens bei der nächsten Steuererklärung abgleichend geprüft wird, finde ich vollkommen in Ordnung.

    Zunächst mal finde ich es gar nicht so leicht, "solche Geschichten" preislich zu beurteilen. Ein schlüssig erscheinendes Gesamtkonzept, 15 Videos, Transkriptionen...was darf so etwas kosten? Klar, wenn man zum Vergleich z.B. Jojo Mayer, Benny Greb oder wen sonst der "Weltspieler" mit richtig guten LehrDVDs zum Vergleich heranzieht,wo man ca. um die Hälfte rum bezahlt...andererseits sind 80;- ca 2 x 60 Minuten Einzelunterricht an einer Musikschule.
    Letztlich ist sehr entscheidend, wem was gut taugt. Wer bereits die Voraussetzungen mitbringt, mit dem gebotenen Video-Material wirklich sinnvoll umzugehen, für den ist es jeweils ein "Spottpreis". Es gibt aber eben auch Leute, die sichten das Material, versuchen sich an einigen Dingen...und kaufen die nächste DVD bzw. suchen nach neuen youtube Videos...


    "Zielsetzung und entsprechende Erarbeitung" ist wohl grundsätzlich der elemantarste Bestandteil beim Lernen. Das dürfte überall vergleichbar sein - ob Schule, Ausbildung, oder wo es sonst noch gilt, im Laufe der Zeit "Optimierung" bis hin zur Fähigkeit, möglichst selbständig neue Ziele erarbeiten zu können. Die Lebenspraxis zeigt allerdings auch, wie individuell unterschiedlich das funktioniert.


    Eine mögliche "Gefahr" ist hier eben, sich zu früh komplett selbständig "falsche" Ziele zu setzen und/oder noch nicht wirklich den Überblick zu haben, welche Herangehensweise zum Erreichen des Ziels wirklich hilfreich ist. Da kann das theoretische Lernmodell noch so plausibel erscheinen...bei der Umsetzung stecken die Teufel im Detail und man lässt vielleicht wichtige Zwischenschritte aus, die die zu bewältigenden "Brocken" letztlich viel schneller aus dem Weg räumen könnten.


    Ich habe mal in "ImmerGrün" reingeschaut. Gefällt mir ziemlich gut. Sowohl die Kapelle insgesamt, als auch Dein Spiel dazu ("Selig" - eine Band aus Anfang 1990-er Jahre fiel mir irgendwie spontan ein. Fand ich damals auch ziemlich cool)...wenn Du nun also Ambitionen hast, "technisch/musikalisch anspruchsvollere Trommler" wie z.B Ash Soan oder Steve Jordan zu checken, dann fällt im direkten Vergleich doch auf, dass da z.B. "Schlagtechnik" ein Faktor ist. Hier ließe sich mit zunächst einfachen Übungen sicher ziemlich schnell ein "mehr" an Möglichkeiten für Dich erarbeiten, ohne sich dabei gleichzeitig auch noch mit "unsicherem Shuffle-Zeugs" zu stressen und den Fortschritt dadurch auszubremsen. Das funktioniert auch bestens am Set - integriert in absolut brauchbaren musikalischen Übungen - man muss dafür nicht zwingend auf pads rumkloppen. Alleine die Tatsache der "Fehlbelastung durch einseitiges Üben" zeigt ja, dass Du das durchaus stimmige Konzept (Punkte 1-6) eben nicht wirklich für Dich passend umgesetzt hast. Man muss sich für's Üben nicht gesondert Aufwärmen ( es sei denn, man übt gezielt im "Stressbereich" mit der Zielsetzung, ab dem gedachten Startpunkt sofort möglichst 100% abliefern zu können). Ansonsten beginnt man eben einfach entspannt mit der Arbeit und schraubt sich dann so langsam hoch. Da Improvisation ja ein Thema für Dich ist, ließe sich doch jede Übesession damit beginnen, dem Set mal zunächst ganz freundlich und unaufgeregt "Hallo" zu sagen... "Wohlklang vor Dichte" wäre da ein Konzept...und man findet dabei auch ganz schnell "Baustellen", an denen man arbeiten könnte, wenn man eben keine speziellen Übungen erledigen will.

    Ich verstehe das Gesamtkonzept noch nicht.


    Du stehst während der Mitgliedschaft also im direkten Austausch mit Nate Smith (80/20 drummer), schickst ihm zum Überblick Deine Übevideos (wie oft/in welchen Zeitabständen?) und er analysiert und gibt dann Tipps zum Üben?


    Im Verlauf hat er Dir dann 16 Videos + Notenmaterial zum Thema : Seal /Ash Soan geschickt?



    Ich vermute natürlich, dass es eher nicht so ist, denn für diesen Aufwand wären 80,- bei "akzeptabler/vernünftiger Qualität" unschlagbar güntsig. Er wird also eher vorgefertigtes Material zugänglich machen. Die Frage ist eben, wie sehr das dann dem formulierten Ziel des Schülers entsprechen kann...und hier bin ich ehrlich gesagt ziemlich skeptisch, weil entscheidende Fragen wie z.B: "Wie KLINGT Dein Übe-Ergebnis denn nun?" auf diese Weise ja eher gar nicht beantwortet werden kann.


    Jedenfalls scheinst Du dieses Thema für Dich abgeschlossen zu haben, da Du Dich ja mit einem neuen Ziel beschäftigst. Wie zufrieden bist Du denn mit dem Ergebnis "Seal / Ash Soan"? Kannst Du die Nummer jetzt spielen und bist zufriedenstellend nah am Original? Wie lange hat es gedauert (in Tagen/Wochen und CIRCA Übestunden) ?

    Jon Larsen spielt hihat/Becken in den erwähnten Situationen so ca. nach diesem System hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=P--R5K19DYg
    Ich habe bis zu der Beschreibung mit den Fingern geschaut....ob man das so machen muss?...ich haben da kein starres System für mich, weil ich nach Gechwindigkeit oder Lautstärke oder Sound oder weiß ich was die Finger unterschiedlich nutze.
    Aber die Idee der 2 unterschiedlichen Schlagbewegungen ( downstroke, uspstroke) ist eigentlich sehr elementar wichtig für das gesamte Spiel am set und auch Akzente bei z.B. durchlaufenden 16teln kann man auf diese Weise sehr gut spielen. Mit welchem Teil des sticks man bei welchem Schlag auf z.B. der hihat spielt, ist eher eine Frage, welchen Klang man erzeugen möchte. Wichtig ist zunächst nur, dass man ganz bewusst wirklich 2 unterschiedliche Bewegungen spielt (mit ordentlich viel Unterarmbewegung dabei - also nicht nur stockspitze per Handgelenk Richtung Zimmerdecke zeigen lassen - und nach dem downstroke den stick inkl. Stockspitze möglichst nah an der Schlagfläche belässt, und in dieser Position so lange ausharrt, bis man (bei Achteln) "und" zählt und genau in diesem Moment den Stick mittels upstroke in die Ursprungsposition für den nächsten downstroke bringt.


    Ich würde das ( sofern man es überhaupt üben will) sofort mit dem gesamten ersten Takt Deiner Übungen zusammen üben. Und zwar so langsam, dass Du beim Spielen noch mitdenken kannst und wirklich jede Bewegung ganz bewusst ausführst. Je langsamer - desto größer kann man die Ausholbewegung gestalten und je größer man Bewegungen spielt, desto besser und schneller prägen sie sich ein. Das Handgelenk lässt Du im Moment des uptsrokes dann leicht "fallen", so dass Du eben einen leisen Ton erzeugst, hier kann man bei Bedarf dann enstprechend "Druck" zufügen, wenn man da etwas mehr lautstärke erzeugen will...Vermeintlich "leichte/einfache" Bewehgungsabläufe sind nicht so einfach schriftlich zu beschreiben, da es jede Menge Details gibt, auf die man achten kan/sollte. Aber Spieler zu beobachten kann auch sehr gut helfen.
    PS:
    Ich habe gerade das Video weitergeschaut und was er da die Betonung von 16teln zeigt, finde ich ebenfalls sehr tauglich....

    Ich arbeite schon daran wie du es geschrieben hat. Meinst du denn die Unabhängigkeitsübungen bringen doch was wenn ich die mache?


    Zu Volbeat, da hast du recht. Gerade im Intro von For Evigt spielt er genau diese Figur. Dabei ist es mir auch aufgefallen.


    Dieser Takt bzw. eine nochmals reduzierte Problemstellung ist eigentlich die beste Unabhängigkeitsübung für das geschilderte Problem. Beim Abgleich der Spielweisen meine ich die Art, wie der Jon Larsen die hihat spielt (auch bei der von Dir genannten Nummer) - dass er nämlich die Viertel akzentuiert und einen entsprechenden Bewegungsablauf hierfür nutzt...Ich würde Deine Noten genau in dieser Weise üben ... und eben nicht z.B. hihat Schläge "einfach nur so" spielen, woraus dann z.B. schnell resultiert, hihat Noten immer dann stärker zu betonen, wenn gleichzeitig eine bassdrum - Note gespielt wird.
    Wenn man nicht darauf achtet, passiert das nämlich regelmäßig genau so.


    Du spielst also gelegentlich ungewollt eine Hihat Note auf einer bassdrum Note mit...Bei welchem pattern nun genau, bleibt unklar. Desweiteren fällt Dir auf Viertel-Begleitung auf der Hihat die "3" und "3+" auf der bassdrum leichter als die "2+" und die "3" (was mir als Problem bei Anfängern auffallend häufig bekannt ist). Für beide Fälle (im ersten Fall könnte es sich ja bereits um eine bd. Note auf einer 16tel handeln, da Du ja schon bei Päckchen G bist) musst Du keine alternativen Übungen heraussuchen, sondern einfach nur die jeweiligen pattern nochmal üben, bzw. das Problem "eingrenzen" (also nicht den kompletten Takt immer wieder spielen, sondern eben die Problemstelle üben. Hier kann man sich um die Problemstelle herum einen kleinen Baustein basteln, den man dann im Kreis spielen kann. Wenn also im 4/4
    Takt bei Achtelbegleitung auf Hihat oder Becken z.B. das 16-tel vor der 3 auf der bassdrum gespielt werden soll, kann man z.B. von der "2" ab spielen und zählen (in der jeweils favorisierten Zählweise) "2xundx3xundx" und spielt diese Figur dann im Kreis immer wieder hintereinander und achtet eben dabei auf alles, auf was man beim Üben
    dieser grooves achten will...


    Diese "Blind-Beratungen" sind immer sehr schwierig, denn man weiß ja nicht,wie die Notation bisher überhaupt umgesetzt wird. Bereits die ersten und einfachsten Takte können sehr unterschiedlich klingen (bei exakt gleichem Tempo) je nachdem, von wem sie gespielt werden. Jetzt kommts dann aber auch auf den Anspruch an, den jemand verfolgt...


    Der Trommler von volbeat scheint jedenfalls durchaus Vorbild zu sein und in diesem Zusammenschnitt hier sieht man ja auch gelegentlich, wie er "Achtelgrooves" auf der Hihat oder Becken spielt. Versuchst Du das bei Deinem Spiel ebenfalls so umzusetzen?


    https://www.youtube.com/watch?v=ZRDj6P7gNco

    Ich glaub da brauch ich sicherlich noch um das nachzuvollziehen.
    Vorerst, jetzt, zieh ich nur soviel raus, binär zählen, triolisch (ternär) denken irgenwie in Kombination. :) 8)

    Irgendwie scheinst Du zuviel eigene Phantasie in Dein Textverständnis hineinzumischen...Wenn Du z.B. "1,2" zählst, dann ist das zunächst nur der Puls/ das Metrum eines 2/4 Taktes. Hier kanst du sowohl binär, als auch ternär in der Mikrotime (dem jeweiligen Raster) denken.

    :thumbsup:


    OHHJEE
    Wenn man die Achteltriole mit der linken Hand zu den binären Achteln auf der rechten Hand spielen möchte...Die 16-tel Sechstole ist hier die Basis. das bedeutet also, das ich 6 Noten pro Viertel denke. DAs kann ich z.B. einfach mal so zählen: 1,2,3,4,5,6


    In diesem Fall spielt das "x" von oben auf die 1 und die 4, und das "y" von oben auf die 1, 3 und 5


    Wenn man 3 gegen 2 übt, dann zähle ich die Hand, die pro Einheit den Zweierpuls spielt als ! 1--2-- ( 2/4,ternär) und denk das eben triolisch und platziere die 3-er Kombi Auf der 1, dem triolischen Achtel vor, und dem triolischen Achtel nach der 2...
    Zähle ich die Hand mit 3 Schlägen pro Einheit 1-2-3- (3/4, binär) und denke die Zweier-Kombi als punktierte Viertel und platziere sie auf der 1 und der 2+...


    Kleinstes gemeinsames Vielfaches ist der Weg, wie man für das gedachte Konstrukt die Anzahl der Noten ermittelt, so dass es auf ein Raster passt. Auf diesem Raster lassen sich dann auch die Noten beider Hände noch verschieben...
    Edit hofft, dass nun alles nachvollziehbar verständlich ist


    Was in eigener Sache.Eine gute Methode 8tel in der einen und Triolen in der anderen Hand zu spielen suche ich heute noch. Bekomme es über einen Takt hin,aber dann verlaufen sich die Dinge irgendwie.
    Bin schon soweit,dass mir beim üben bewusst wird,dass nur auf der 4tel Note die Schläge zusammen kommen. Jedoch komme ich immer aus dem Tritt. Wahrscheinlich,konsequent weiter üben^^


    x--x--
    y-y-y-
    Grundsätzlich funktioniert das als "2 gegen 3" bzw "3 gegen 2", je nachdem was als Puls gelten soll. Wenn x = 2 Achtel sind, dient als Basis für dieses Konstrukt eine 16-tel Sechstole.