Beiträge von drumrumköln

    Die jazzer habe ich nur als Beispiel genommen, da ich jazz als
    gegenteil zu Metal sehe, ich wollte damit nicht sagen, dass die
    Kritiker aus der jazz-Ecke kommen. Ich hatte bei dem Beispiel keine
    Hintergedanken.

    Ich hatte es ja editiert, weils ja eigentlich egal ist. Ist mir halt nur aufgefallen, dass als mögliche Reaktion immer was mit "jazz" gebracht wird. Das mit dem Gegenteil sehe ich übrigens genauso :thumbup:

    Zitat

    Im Zweifelsfall würde ich was diese Themen angeht gerade eben nicht auf
    Wikipedia vertrauen weil da jeder rumsauen kann. Lieber in den
    einschlägigen Sezenemedien informieren.

    Die Szenemedien verdienen Geld an dieser Szene. Man kann
    also ungefähr nachvollziehen,an welcher Art der Beleuchtung der Materie
    sie interessiert sind. In Wiki wird kein Märchen erzählt, sondern
    einfach mal eine ganze Menge Fakten gesammelt. (oder gibts dort inhaltliche Fehler? Wurde hier jedenfalls nicht dargestellt)



    Die Botschaft in diesen Kriegsfilmen ist in der Regel aber eher die,
    dass Krieg mit dem richtigen Verständnis für den Film als schlecht und
    ablehnungswürdig empfunden wird - insofern wäre die Parallele dann
    vielleicht sogar gegeben (versteht das wer? :D )




    Ballerspiele werden durchaus sehr kontrovers diskutiert und es gibt eine Freigabe-Regelung, die ich auch sehr richtig finde.




    Abschließend kann ich nur sagen, wer sich nicht deutlich genug
    distanziert ( und hierfür kann ja eigentlich nur die "öffentliche meinung" als
    Gradmesser dienen - vielleicht lästig, aber so ist es eben. Man kann sich da keine Toleranz erzwingen) muß
    eben mit dieser Art Reaktion rechnen. Äußerst bedenkliche Textaussagen
    zu fabrizieren und diese im NAchhinein dann im Zweifel zu relativieren
    oder zu widerrufen reicht mir persönlich auch nicht aus. Die Frage wäre
    ja auch interessant, ob dieses Leugnen dann nicht von einigen der Szene als
    "cleverness" ausgelegt wird, denn der zweifelbehaftete Text ist ja
    existent, und dabei wird man sich ja auch etwas gedacht haben....




    Vielleicht ist das aber auch einfach nur Marktstrategie, um so eben immer erst einmal "allen Lagern" offene Türen anzubieten.
    Die Theorie würde dadurch gestützt, dass keine Texte erhältlich sind. Soll sich doch jeder seinen Reim auf das Gegrunze machen. So werden dann alle bedient.

    Zitat

    Richtig. Die Verantwortung für das EIGENE Werk. Nicht für das Anderer.

    Tja, da gibts dann aber halt gelegentlich Probleme - je nach dem , auf welchen Zug man aufspringt.....



    Zitat

    Es
    gibt Kunst. Und es gibt die Menschen dahinter. Dass beides nicht
    deckungsgleich sein muss (wohl aber sein kann), ist doch allgemein
    bekannt.


    Was dann wohl eindeutig belegt, dass Fragen jeweils offen und berechtigt sind. Und gemäß dem Motto " Qwie man in den
    wald ruft..." sehe ich hier dann auch in den Formulierungen nicht wirklich einen qualitativen Unterschied. Da den jeweiligen Werken kein "Achtung, WIR tun nur so, die Bösen sind die anderen" beigefügt ist, dient zur Reaktion eigentlich auch ersteinmal nur der Vortrag als solcher.


    Problematischer vielmehr finde ich aber eigentlich die Gefahr, dass beispielsweise unkritische, doppelpedalbegeisterte Kinder in eine Szenerie reinrutdschen könnten, sich irgendwann neben dem "Gaballer"auch mit einigen Aussagen auseinandersetzen und im Banne eines hierfür passenden Umfeldes auf dämliche Ansichten kommen. Das ist sicher mehr
    als bloß ein theoretisches Konstrukt.


    "Wer tut, trägt Konsequenz" - Dazu muss man dann auch bereit sein.Stellt jemand seine "Provokation" ( wird in diesem Fall ja
    offensichtlich als solche empfunden) öffentlich zur Schau muß er mit angemessenem Gegenwind rechnen.(wobei angemessen ja ziemlich fair ist.
    My<n könnte seinseits ja auch einfach ne Schippe drauflegen...- nicht vergessen :"IHR" habt angefangen :D )


    Zudem sind auch die ach so bösen Black Metaller Menschen, die normale Umgangsformen hegen. Wenn einer zu dir kommt und sagt "Hey, dein Auto sieht ja scheiße aus! Hab gehört, die Dreckskarren werden aus Scheiße und Lehm von chinesischen Kinderhänden zusammengepappt. Wieviel verbraucht es denn auf 100 Kilometer?", antwortest du dann mit "6,5 Liter in der Stadt und 5,3 auf der Landstraße bei schönem Wetter und mit Rückenwind" oder schaust du ihn schief an und wünschst ihm zum Abschied einen guten Tag? Freundlich fragen und statt abwertend einfach mal interessiert auftreten hilft weiter. Mit Peter (pbu) hatte ich mal ein solches Gespräch und das lief anders ab.

    naja, wenn die Karre voll mit Aufklebern wie "Ich bin Satans Werk" und " Ich reiße Euch die Eingeweide raus" ist, dann muss man ggf. auch mit eher angepassten Fragestellung zu rechnen haben. Wie man in den Wald hinein ruft.....
    Man spricht ja im Kunstbereich immer gern von Authentizität und "trueness" und solchem Quatsch. Da muss man sich doch über angepasste Gegenreaktion nicht wirklich wundern. Da scheints mir einiges an unausgegorener Zwiespältigkeit zu geben. Einersits grunzt man mit totaler Ekstase seinen Hass und Zerstörungswut ( eventuell auch persönliche Gewaltbereitschaftt? - ich kenn mich textlich gar nicht aus), andererseits will man aber eigentlich der nette Junge von nebenan sein. Wieder ne andere Facette wird aber schon sein, dass man einer bestimmten Zielgruppe "i'm true and evil" verkaufen will....ja watt denn nu?


    edith überlegt gerade, ob in Deinem Beispiel nicht eigentlich der BM-Mann derjenige ist, der dem Autobesitzer die Frage stellt - jetzt mal im übertragenen Sinne. Da ist einerseits der "normale Musikhörer" der eine Extrembotschaft verarbeiten soll, und anschließend sagen soll " Ja prima, schönen Tag noch..."