Zitat
Ich habe mal eine Frage zur Fußstellung im Ruhestand. Ich hatte mal irgendwann gelernt bekommen das der Schlegel der Fussmaschine im Ruhestand (also wenn er nicht geschlagen wird) gegen das Drummfell drücken soll.
"Sollen" schon mal gar nicht, höchstens können. Fazit: Geschmackssache.
Ich persönlich (wenns Dich interessiert) habe den Schlägel nicht am Fell und stehe mit der Ferse auf, somit brauch ich keine Kraft, ausserdem kann man auch aus dieser Position raus spielen. Spart Zeit, weil man ja schon in "Startposition" ist.
Mein Fazit: Es gibt nicht DIE Technik. Es gibt viele, es gibt welche die eignen sich für verschiedene Situationen unterschiedlich schlecht/gut. Daher wirklich mein Tipp: Erlerne alles, was geht und finde für DICH raus, in welcher Situation Du mit welcher Technik am besten klarkommst.
In nem Werkzeugkasten ist ja auch nicht nur ein Hammer drin (SOLLTE zumindest nicht so sein).
Wenn Du des Englsichen halbwegs mächtig bist, dann hol Dir die Steve Smith "Drumming technique" DVD, da behandelt er einige Möglichkeiten, mit denen man dann irgendwann auch sehr vielseitig ist.
Ich gebe Dir aber gerne noch kurz paar schnelle Tipps, die für die nächsten Monate reichen werden 
1. "Full foot": Bein in Heel-up Position und dann auf die Ferse abrollen, so dass der Schlag in der Abwärtsbewegung passiert. Eignet sich imho für so "4 on the floor Sachen", da der Schlag kräftig ist (kommt ja ausm Bein)
und "4 on the floor" ja kein Hochgeschwindigkeits Drumming verlangt, die Zeit also in die Ausgangsposition zurückzugelangen.
2. Heel down: Ferse bleibt durchgehend am Boden. Diese Technik übt Dich, Kraft aus dem Fuß heraus zu entwickeln, nehm ich gerne, um leise Sachen zu spielen.
3. Heel up: Überraschung!!!!: Die Ferse ist in der Luft. Macht imho bei Doublebassdrumming Sinn. Da musst Du, je schneller es wird, immer mehr auf die Fussmuskulatur zurückgreifen, die is schneller, weil kleiner. Auch für andere hochfrequentierte Figuren sinnvoll.
4. "Constant release": Wie der name sagt, geht es hier darum, den Schlägel immer vom Fell wegzuhalten. Der Sound klingt offener, klar, das Fell schwingt ja ungehindert im Gegensatz dazu, wenn man ins Fell "reinspielt"... Wie geht das:
1. Startposition "Heel down".
2. Fuss nach vorn abrolenn und ins Heel up Position wechseln. Und da passiert der erste Schlag. Aber eben den Schlägel nicht ins Fell "legen".
3. Siehe "Full foot": Dann haste mit einer Auf- und Abbewegung zwei Schläge. Gehst also nicht "leer" in die Ausgangsposition. Du kannst dann auch zwischen "1." und ".2" einen oder mehr Heel up Schläge reinflechten und so 3er, 4er...was weissichwas-Gruppen draus basteln.
Es ergeben sich also aber auch noch sehr viele andere Kombinationsmöglichkeiten aus diesen Tipps hier, und damit sollte man imho dann eigentlich auch (so gut wie) alles spielen können, wenn die mal sitzen, aber das dauert 
So: "FF": "Fiel Fergnügen" oder so ähnlich 
Zitat
Wenn du den Beater zwischen den Schlägen am Fell hältst, dämpfst du die Bassdrum damit ab, das ist gut bei schnellem, punktuiertem Spiel / z.B. doublebassdrumming.
Hm, würd ich nicht 100% unterschreiben. Ich glaube man verliert da durchaus Zeit, wenn man den Schlägel im Fell "liegen" lässt. Ich selbst nutze 1. den Rebound des Felles, 2. verlier ich eben keine Zeit, in der der Klöppel noch im Fell liegt. Glaube aber ner gewissen bpm-Zahl sind die Abstände zwischen den Schlägen so gering, dass der SOund sowieso ounktuell klingt, denn bei z.b. 180 bpm reden wir von 12 Schlägen pro Sekunde, dann hat das Fell also ne 12tel Sekunde Zeit zu schwingen, da entwickelt sich wohl nicht mehr wirklich wummeriger Sound.