Beiträge von kride20

    Wenn es DEN Koeffizienten zwischen Durchmesser und Tiefe gäbe würden die Trommler der grossen Arenen wahrscheinlich alle mit ein und denselben Kesseln spielen.


    Es gibt nicht DAS Maß...


    Gehe in den Laden nimm zwei baugleiche Snares mit unterschiedlichen Tiefen, dann solltest Du recht schnell merken, was der Unterschied ist.


    Das ist , wie vieles andere, eine Geschmacksfrage und Frage welchen Sound DU willst.


    Beim Reggae hört man z.B. zumeist mehr knackige, funky Snares und nicht ganz zufällig sind die eher flach.


    Diesen satten, vollen Sound, der grad in den 80ern so übliche war, bekommt man eher durch tiefere Kessel.


    Da der allergösste Teil mit 14" Durchmesser spielt, liegt es also nicht am Verhältnis.


    Fazit: Du kommst nicht drumherum, rauszufinden, was Dir gefällt, was eine Zeit dauern wird, aber das ist doch was Schönes ;)

    Siehste, und genau in der HiHat-Arbeit liegt das "Geheimnis" beim Rudd. Das ist sicher nicht das übermäßige Hexenwerk, bei ihm klingt's halt, wie's soll. Ich versuche das auch immer mal, können tu ich's nicht, klingt irgendwie anders bei mir :D


    Moin, Druffnix ;) naja, ich weiss jetzt nicht, ob der Fakt dass Rudd auf den Hats 8tel und Slade 16tel spielt nun das "Geheimnis" sein kann. Wenn Slade nun auch die Achtel spielen würdem DANN könnte man doch erst wirklich beide vergleichen, denke ich ;)


    Ich seh schon, ich muss dann doch mal in den sauren Apfel beissen und mir ACDC mal näher betrachten, weil ich ja nicht so der Fan bin, aber hinter den "Mythos Rudd" möcht ich doch mal kommen ;)

    Also, ich muss schon sagen, dass mir da die FIGUR (Rudd spielt Achtel, Slade 16tel, wegen mir auch Rudd 4tel und Slade 8tel;-) Jeder, wie er mag) und die offenen hats bei Rudd in der tat besser gefallen, aber für mich liegt der Unterschied mal mehr in eben der Figur.


    Dennoch danke Yoyogun für das Video. Ich muss schon gestehen, dass ich nicht so ACDC-affin bin, daher kenn ich beide zu wenig, muss aber sagen, dass mir ein Unterschied (ausser die Figuren mit der rechten Hand) verborgen bleibt. Aber is ja auch nur ein Song ;)

    Also, ich weiss nicht. Ich möchte für mich sprechen, dass ich mir nicht anmaße, ACDC so spielen zu können, aber ok, der gute Phil mag genau mit dem Touch geboren worden sein, um ACDC zum Klingen zu bringen, ok, aber mir persönlich gehts darum, dass der halt, mal etwas übertrieben gesagt, bei jedem Song "dasgleiche" spielt. Ihn deswegen immer als unterbewertet zu sehen weiss ich nicht. Er hat letztlich diese eine Stärke und macht nix anderes, als immer das zu spielen. Klar, Schuster, bleib bei deinen Leisten, is auch völlig ok, aber ich halte nicht nicht (Ja, die 2 "nicht" gehören so) so viel von Rudd, weil er jetzt kein JJ, SP, SG oder sonstwer ist, ich finde ihn deswegen nichts Besonderes, weil er immer dasselbe spielt. Klar, DAS mag er schon drauf haben, will ich ihm nicht absprechen, aber es kommt mir halt vor wie ein Koch, der nur ein Gericht kann. DARUM steh ich nicht sonderlich auf ihn.


    Daher muss ich sagen, dieses "spiel das erst mal so wie Phil Rudd" manchmal etwas übertrieben. MEINE Meinung. Ich habe mal in nem Gotthard-Thread gelesen, sie seien langweilig, weil sie immer dieselbe Mucke machen, bei ACDC is dieses Rezept scheinbar ok. Bei Charlie Watts auch ;)


    Manchmal klingts halt so: "Nicht jeder kann ACDC so spielen"... Aber liebe Leute... bringt mal Rosanna zu Grooven... Ich krieg das zwar koordiniert und manchmal klingts auch, aber nicht immer. (Gut, ich bin aber auch kein Maßstab ;-))


    Fazit: Nein, Rudd is jetzt nicht schlecht, nur weil er keine Extremleistungen zeigt, das was er spielt, passt ja wunderbar zu ACDC, aber teils hat man den Eindruck, dass man ihn da echt über den grünen Klee lobt. Wenn man ACDC "erst mal so spielen muss", dann "muss man nen Shuffle/Blues/Samba" und whatsof***ingever auch erstmal zum Klingen bringen, und das ist sicher nicht leichter.


    Aber vielleicht "erlauben" ihm ja die anderen, oder sagen wir, der Angus, auch nix anderes. ;)

    druffnix:


    :D Ok, passt eh, hätt aber sein können, das Du das tatsächlich auch ernst gemeint hast, es gibt ja auch genügend, die gutes Drumming nur über sportliche Höchstleistungen, im Sinne von hohen Schlagzahlen, definieren ;)


    Aber Du sagst es, ich denk mir halt, wenn der bisserl was kann, kann der doch das ein oder andere Gimmick einbauen ohne den Song zu shreddern... ;)

    Zitat

    Und daß Rudd nicht Gott ist, ist klar! Gott ist ja Joey Jordison!! Oder Lars Ulrich?? Oder....


    Nö, so war das (von mir zumindest) sicher nicht gemeint. Ich finde aber, dass man auch diese Mucke einfach ein BISSCHEN interessanter gestalten könnte ohne letztlich die "Einfachheit" auf der Strecke zu lassen.


    Mir gefällt zum Beispiel das Spiel von Nigel Glockler (Saxon) wahnsinnig gut. Ich nehm ihn deswegen zum Vergleich, weil Saxon auch immer 1-2 Nummern hat, die bisserl nach ATSEDETSE klingen.


    Es geht hier also nicht drum, dass hier alle der Meinung sind, je komplexer, je besser. Und dass so Cracks wie Simon Philipps auch "einfach" können, sieht man ja auch immer wieder mal.

    Zum Thema Hölzer:


    ich würde da sGanze soweit einengen und sagen, dass man verschiedene Hölzer in halbwegs identischen Preisregionen nicht auseinanderhört. Das natürlich ein VX gegen ein Saturn abkackt liegt schon auf der Hand und biserl ne Rolle spielt das Holz schon, aber gut, wir wollen nun keinen Fiat Panda mit nem Lamborghini vergleichen ;)

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    Wir zahlen also niemals wirklich den "Markennamen" sondern grob gesagt, die Mühe & Arbeit derer, die dafür sorgen, dass es uns möglich gemacht wird, die Produkte hier zu kaufen.


    Also, dass sich die Firmen den (zumeist nicht zu Unrecht erworbenen) guten Ruf bezahlen lassen, kann man eigentlich nicht ausschliessen.


    Ich verbinde Dir die Augen und spiele Dir ein 18er crash Zildjian A custom und ein 8er splash A custom vor. Dann spiele ich Dir je ein 18er Masterweork troy crash und ein 8er troy splash vor.


    Ich wage zu behaupten, dass so gut wie niemand sagen können wird, welches Becken welcher Serie angehört.


    Jetzt kostet aber das troy Set 18/8 ca. 200,- und wenn Du die zwei aus der A custom Serie kaufst, dann bist mit ca. 375,- dabei.


    Beides B20. Gut, berücksichtigen wir evtl. Endorsements beim Z, aber das sollte ja nicht die Hälfte des Preises ausmachen.


    Also ja: Man zahlt den Namen schon mit ;)


    Gut, vielleicht is der Vergleich dennoch nicht ganz gleich.


    Nemen wir mal Zildjian K versus Masterwork custom pointer:


    Zildjian K (18/8) = ca. 400,-.
    Custom pointer: = ca. 330,-.


    Also, ganz von der Hand zu weisen ist das nicht ;)


    Vergleich auch mal Troy Becken (B20) mit dem, wa Du bei grossen Herstellern fürs selbe Geld bekommst. ;)

    Also ich mag das ewige Bummtschack jetzt eh nicht, aber "Gott" ist da sicher übertrieben. Also, mich erwärmt der jetzt nicht ;)

    Chuck-Boom:


    Signed!!!! Ich habe das, was Du mit 14er Ks erlebt hast, mit 14" A custom MS hats gehabt. Selbes Produktionsjahr, aber 2 Welten. Wie sowas in Umlauf geraten kann... ein Rätsel. Mich stört die Streuuung gar nicht, aber gut und schlecht sollte man aussortieren...

    Ich schlage Dir vor, bei den 8teln zu bleiben. Nimm nen Song von 120 bpm, das sind 240 Achtel/Minute => 4 Achtel/Sekunde. => 8 16tel/Sekunde... Nun, ich denke 4 counts/Sekunde dürften sich doch entspannter mitzählen lassen als 8, ausserdem: Mit der Zeit kommt das rein ohne wirklich zählen zu müssen. Denke 8tel reichen völlig aus, wenn 32 vorkommen, musst halt pro Count 4 Schläge spielen... ;)


    Mach Dich nicht verrückt. ;)

    Ohne hämisch zu sein, wenn Du Dir ein solch zeures Set holst, sollte es an den "paar" € nicht scheitern, mal etwas zu probieren ;)


    Aber ein ernsthaft gemeinter Tipp von mir: Solche Kessel "spielt man nur mit einlagigen Fellen" :D Im Ernst, am meisten hörst Du vom Kessel mit ner einlagigen Pelle (Ambassador, G1, etc.) Schlag- und Resofellseite. Gesetzt den Fall, Du kommst mit der Stimmerei hin ;)


    Im härteren Fall "erlaube" ich Dir noch auf der Schlagfellseite zweilagige zu nehmen (Emperor oder G2)... Aber komplett einlagig würd eigentlich mal probieren. Alles, was mehr an einem Fell dran ist, nimmt dem Kessel den Sound weg.


    Klingt blöd,, ich will das jetzt wirklich nicht arrogant-abwertend verstanden wissen, aber wenn Du irgendwelchen vorgedämpften, oder so dicke Felle wie Pinstripes nimmst, dann brauchste kein DW... Ich denke, da hört man den Unterschied dann nicht mehr so.


    Fazit: Hier ist weniger mehr, viel Spaß ;-)))))

    Zitat

    kride20: Mit Sicherheit ist das zum großen Teil Geschmacksache, allerdings spielt für mich auch der Anwendungsfall eine große Rolle.
    Für einen Job gut zu machen, benötigt man das richtige Werkzeug. Nicht jeder verwendet das gleiche Werkzeug für die selbe Aufgabe,
    jedoch wird die Richtung ja vorgegeben. (Man schneidet z.b. einen Teppich auch nicht mit einem kleinen Elektronikseitenschneider)


    is mir klar ;)


    Nur: Ich spiele schon eher im Hard Rock/Metal Bereich und verwende dennoch einlagige Pellen und dünne Crashes... Es wäre wohl, wenn man in mehreren Bereichen tätig ist auch die Frage, ob man von Gig zu Gig die Felle taushen will... ob das der Hit ist. Stell Dir vor: Einer spielt ionner Top40, sowie in einer Hardrockkapelle, will bei einem Ambas und beim anderen PS-Felle aufziehen, meinst DU, der befellt jedesmal um? (Die Kesselmaße könnten auch ne Rolle spielen).


    Ich schätze, wenn das irgendwie geht, würd ich dann zwei Sets haben.


    Aber dennoch: Machen wir es anders: Wenn Du nen offenen, singenden Ton magst, würd ich einlagige Pellen ohne Schnickshcnack empfehlen. Wenns trocken sein soll, sowas wie die PS3, die halt nicht sehr flexibel sind, das Mittelding sind Emperor oder G2 von Evans.


    Weiter kann man aber imho nicht helfen ;)

    @ Addi & kride


    Wenn man zumindest ansatzweise schreiben würde, warum man diese oder jene Felle bevorzugt, dann könnte man mit diesem Thread auch was anfangen.


    Na, da das ja Geschmackssache ist, denk ich, wie bei den Becken auch, denk ich das es grob ne Richtung vorgibt, aber schau mal, Folgendes Beipsiel: HALTBARKEIT DES COATINGS:


    Jetzt sagt einer :" Ich mag Evans lieber als Remo, weil da das Coating länger hält", ein anderer sagt jetzt genau das Gegenteil... und jetzt?


    Oder :"Ich finde die Remos voller im Klang als Evans"... ein weiterer : "Seh ich anders rum...". Und nu?


    Ich mein, bei Becken wird immer gepredigt, das sei Geschmackssache, und da soll sich jeder ein Bild davon machen... zurecht!!!!


    Warum soll das bei Fellen jetzt anders sein?


    Aber der Vollständigkeit halber: Ich habe mich für Remo entschieden, weil ich finde, dass (anhand mehrmaligen Testens) sie eher (im Sinne von sich von "Unten nach oben stimmen") klingen und lasch gestimmt eher singen... Na, wenns hilft, gerne, aber das braucht nur einer andersrum sehen, dann sind wir wieder bei "0"...


    Denke ganz ums Probieren kommt man nicht rum, und das ein Fell, je dicker/gedämpfter eben weniger "singt", liegt nahe und findet man auch hier im DF ;)

    Zitat

    so ein Blödsinn....bin doch kein Rassist


    um Himmels Willen, nein, daran hab ich nicht mal gedacht, ich dachte, Du beziehst das halt auf einen "Tick", der bei türkischen Herstellern vorhanden ist. Nicht politisch gesehen, sondern aus fachlichem Hintergrund betrachtet ;)


    Ich mach mir da auch nicht so viel draus, denn 100% deckungsgleich liegen die hats ja nicht auf, klingt eh sch...e ;)

    Bei den Kesseln Ambassador Clear. Find ich klanglich am Besten. Aber jedem das Seine ;)


    ...und deswegen bringen hier keine Erfahrungsberichte etwas, allein schon deswegen, weil nicht jeder alles gleich beschreibt/empfindet uswusf.


    Ich werde dennoch mal los, dass ich Amba clear/Amba clear bevorzuge, was aber eigentlich für alle Sets gilt, die ich spiele ;)