Also, ich weiss nicht. Ich möchte für mich sprechen, dass ich mir nicht anmaße, ACDC so spielen zu können, aber ok, der gute Phil mag genau mit dem Touch geboren worden sein, um ACDC zum Klingen zu bringen, ok, aber mir persönlich gehts darum, dass der halt, mal etwas übertrieben gesagt, bei jedem Song "dasgleiche" spielt. Ihn deswegen immer als unterbewertet zu sehen weiss ich nicht. Er hat letztlich diese eine Stärke und macht nix anderes, als immer das zu spielen. Klar, Schuster, bleib bei deinen Leisten, is auch völlig ok, aber ich halte nicht nicht (Ja, die 2 "nicht" gehören so) so viel von Rudd, weil er jetzt kein JJ, SP, SG oder sonstwer ist, ich finde ihn deswegen nichts Besonderes, weil er immer dasselbe spielt. Klar, DAS mag er schon drauf haben, will ich ihm nicht absprechen, aber es kommt mir halt vor wie ein Koch, der nur ein Gericht kann. DARUM steh ich nicht sonderlich auf ihn.
Daher muss ich sagen, dieses "spiel das erst mal so wie Phil Rudd" manchmal etwas übertrieben. MEINE Meinung. Ich habe mal in nem Gotthard-Thread gelesen, sie seien langweilig, weil sie immer dieselbe Mucke machen, bei ACDC is dieses Rezept scheinbar ok. Bei Charlie Watts auch 
Manchmal klingts halt so: "Nicht jeder kann ACDC so spielen"... Aber liebe Leute... bringt mal Rosanna zu Grooven... Ich krieg das zwar koordiniert und manchmal klingts auch, aber nicht immer. (Gut, ich bin aber auch kein Maßstab ;-))
Fazit: Nein, Rudd is jetzt nicht schlecht, nur weil er keine Extremleistungen zeigt, das was er spielt, passt ja wunderbar zu ACDC, aber teils hat man den Eindruck, dass man ihn da echt über den grünen Klee lobt. Wenn man ACDC "erst mal so spielen muss", dann "muss man nen Shuffle/Blues/Samba" und whatsof***ingever auch erstmal zum Klingen bringen, und das ist sicher nicht leichter.
Aber vielleicht "erlauben" ihm ja die anderen, oder sagen wir, der Angus, auch nix anderes. 