Beiträge von tschino

    Das mit Holz, Wuchs, Monfphase und Voodoo ist mir vollkommen klar und natürlich natürlich. Nur, wirbt nicht der gute John Good dafür, daß seine Kessel alle einzeln "timpered matched" sind und nach "Hörprobentest" für die jeweilige Konfiguration ausgesucht werden?


    Wie auch immer frage ich mich - insofern kein materieller Schaden am 14er Tom auszumachen ist - :
    -hat die Physik ihre Grenze und es ist garnicht möglich, die Toms in einer Konfiguration anzuordnen?
    -ist es einfach normal, daß ein 14er Tom abfällt?
    -oder liegt es wirklich nur an der Kunst des Stimmens?
    -oder ist dieses "timpered matched" einfach eine weitere Marketingstrategie, auf die ich naiver Trottel reinfalle?

    Wie hoch ist eigentlich das Budget für das Set (oder bezieht sich die Zahl zwischen 1500-1700 wie bei den verlinkten Sets)? Wie soll die Konfiguration sein? Wieviel Toms? Hardware auch von nöten (bei den gelinkten ist eines mit und zwei ohne Hardware)? Muß es neu sein?


    IMHO - und rein mit der Vorgabe 70er/80er Metal -, würde ich mich auf den Gebrauchtmarkt nach 80er/90er Sets begeben. Z.B. bei Pearl BLX, MLX.. oder Sonor Force 3000, Hilite (Phonic nur für jene die gerne schwer schleppen :) ) oder das klassische Tama Arstar II (auch wenn hier die Powergrößen im Aufbau hinderlich sein könnten) umschauen. Hat alles den Hauch von oldschool Metal. Den Rest macht eh die Befellung und Stimmung.



    Ich habe Ende letzten jahres vom Fohrenteilnehmer "Ludwig" eine Free-Floating von Pearl (altes Modell mit eckigen Böckchen) bekommen und bin extremst zufrieden. Ob die Modellbezeichnung "S814D" meiner Snare (siehe Anhang im Katalog) derselbe ist wie das Nachgängermodell mit runden Böckchen weiß ich nicht. Auch kann ich nichts dazu sagen, ob als Standard ein Gussreifen verwendet wurde. Müßte bei meiner, die gerade im Probelokal als MainSnare gebraucht wird, nachschauen was da gerade eingespannt ist.

    Hallo Philjius, herzlich willkommen.


    1. nicht vergessen dich in einem extra Thread vorzustellen und was hier gerne gesehen wird: Fotos, Fotos, Fotos, Fotos und auch paar Fotos vom Set ^^


    2. Für Preisberechnung haben wir hier einen super Thread. Würde empfehlen da nochmals deine Frage reinzustellen (mit Fotos.. ah habe ich schon Fotos erwähnt :D ? ), kurze Beschreibung was genau alles dabei ist, Zustand usw... Einmal hier draufklicken: Der offizielle "Was könnte das noch wert sein" Thread


    3. Tja und die eigentliche Frage, ist eine Gretchenfrage. Wir können dir hier Hilfestellung, Tips und Vorschläge geben. Entscheiden mußt du das dann ganz allein. Wie schaut denn deine Zukunft aus? Hast du schon im Kopf, ob du später dich wieder ans Set setzt? Hast du in Planung mal in einer Band zu spielen? Fragen über Fragen.


    Jetzt meine Einschätzung: so wie ich das lese, spüre ich, daß du später mal wieder trommeln willst. Das Performer ist ein super oldschool fashioned Schlagzeug. Klar gibt es vom Namen/Preis her hochwertigeres, aber ich stelle das Performer in die Kategorie Mittelklasse. Schön getuned und gestimmt ist es ein tolles Set. Ich würde es daher - weil kein Verkaufszwang besteht - einlagern, um es dann später wieder zu nutzen. Auch aus dem Hintergrund, weil du wohl nicht soviel Geld bekommst, wie das Set dir wert ist. Also meine Meinung: Set behalten und lagern.


    P.S.: das Holz dürfte übrigens Buche sein. Es gab mal Übergangszeiten, wo die Performer auch aus Pappel bestanden. Sicherheit - erwähnte ich schon Fotos?? :thumbup: - bekommst du, wenn du uns ein Foto von der Plakette reinstellst.

    Dass bei großen Orchesterbecken ein Vakuum entsteht, wenn sie gerade aufeinandertreffen stimmt schon. Ist mir anfangs oft passiert, weil ich nicht gestreichelt sondern direkt aufeinandergeschlagen haben. Bei den kleinen Hi-hats auf dem Charleston ist diese Gefahr aber nicht in diesem großen Ausmaß gegeben. Selbst wenn ich die so gerade wie möglich aufeinander einstelle, sind mir diese noch nie zusammengepappt oder ist das Pedal hängengeblieben.
    Ich stelle sie vor allem deshalb etwas schiefer ein, weil mir zum einen der Klang deutlich besser gefällt und zum anderen es für mich angenehmer zu spielen ist, wenn die Becken schräg stehen.

    Weil sie halt ewig lange brauchen, um zu überprüfen. Gemeldet ist ja schnell. Und ohne den Sachinhalt anzuzweifeln, es gibt ja genug Leute, die schnell mal etwas melden, was sich dann als unrichtig rausstellt.


    Ich hatte früher auch immer den Tick, Gebote zu melden, die andere Marken, als das Angebotene beinhalteten. Dieses berühmte,wenn man nach schnell z.B. nach Sabian sucht und eine ellenlange Liste mit z.B. Paiste rauskam wo dann zusätzlich stand "no Sabian, no Zildjian, no Meinl". Da hat es auch oft Tage gebraucht, bis die Artikel verschwanden. Trotz, daß es offensichtlich war, das die Beschreibung gegen die Regel verstieß.

    Ja, man kann hier Fotos hochladen. Ich persönlich lade die zuerst auf einen Server hoch und kopiere den Link dann mit hier rein. Eventuell gibt es auch andere Methoden, das können dir die Technikfreaks hier besser sagen.

    Können wir das Interview jetzt mit dir weitermachen. Das Projekt des Herrn Threadstellers scheint ja nach weiteren 2 Jahren der Isar entlang geschwommen zu sein. :)


    Wenn das "j" auf der Plakette ein Fehldruck war, warum wurde dies trotzdem auf die eine oder andere Trommel getackert?


    Oder doch zusätzlich bohren und größere Lugs verwenden?


    Um darauf zu antworten, müsste man das Projekt besser kennen. Ich " v e r m u t e " dir wurde ein Gretsch Kesselsatz ohne Lugs für einen "Spottpreis" angeboten und du bist nun der Meinung, man könne irgendwo "günstig" an Lugs kommen, damit du günstig ein tolles Set zusammenstellen kannst. Sollte diese Vermutung falsch sein, bitte berichtigen, wie dein Projekt wirklich aussieht. Danke.

    Irre ich mich oder habe ich ein dejavu?? Gab es diese Diskussion nicht schon vor paar Jahren und ist dann im Sand verlaufen? Und hatten wir diese Diskussion nicht schon vor paar Monaten? Entwedwe ich spinne und finde mich in einer Parallelwelt. Ich könnte schwören diese Diskusssion gabs schon vor paar Monaten. Ich mache mich mal auf die Suche...

    Noch was, keine Becken dieser Welt hört sich gleich an denn das ist unmöglich!


    Ich zitiere aus dem letzten Sticks-Interview mit der Drumlegende Ian Paice: :D


    Welche Cymbals spielst du?
    Wie jeder aus meiner Generation träumte auch ich als junger Musiker von Zildjian-Cymbals. Und wie fast jeder aus meiner Generation konnte auch ich mir keines leisten! (lacht) Also spielten wir preiswertere, billige Cymbals. Als ich anfing, mit Deep Purple etwas Erfolg zu haben, habe ich mir dann welche geleistet. Der Nachteil war: Wenn dir eines kaputt ging oder gestohlen wurde, war die Chance, dieses Cymbal gegen ein identisches auszutauschen gleich null. Es gab keine Standardisierung bei Zildjian wie heute. Jedes Cymbal war handgemacht und hatte einen eigenen Ton. Du konntest eines erwischen, das fantastisch klang, das nächste klang durchschnittlich. Da die sehr teuer waren, hatte jeder Musikladen sowieso nur zwei, drei von jeder Sorte auf Lager. Es gab also keine Chance auf Konstanz. Als dann Paiste in ihrem Produktionsprozess begannen, Cymbals nach einem Master zu produzierten, klang ab da jedes 22″ Ride gleich. So war eine stetige Versorgung mit Cymbals gewährleistet, die präzise gleich klangen. Wenn du Cymbals gefunden hast, die du magst, willst du sie natürlich überall haben. Das war im Studio und auf Tour extrem wichtig. Wobei ich sagen muss, dass ich mit meinen Cymbals sehr pfleglich umgehe. Ich habe in meiner Garage nocheinige aus den 70er-Jahren! Die sehen zwar nicht mehr toll aus, klingen aber noch immer großartig. Ich habe im Laufe der Jahre kaum Cymbals kaputtgespielt. Die meisten wurden beim Transport und beim Auf- und Abbau beschädigt oder sind gestohlen worden. Wenn ich also ein Austausch-Cymbal brauche, will ich wissen, dass in meinem Koffer ein Ersatz ist, der identisch klingt. Und das ist bei Paiste der Fall. Ich will keine Überraschungen, ich will Konstanz.

    Ich glaube das mit dem Fachblattmagazin und Verlag kontaktieren ist wohl zum Scheitern verurteilt, siehe diesen Thread, den ich jetzt zufällig gefunden habe:
    Fachblatt Musik Magazin - Gibt es irgendwo eine Art Artikelverzeichnis?


    Also nochmals eine E-Mail an Curt Cress schreiben oder doch einfach mal anrufen. Fressen wird dich schon keiner übers Telefon :P


    P.S.: Ich habe bei mir geschaut; meine Hefte gehen erst ab 1993 los und eine Donna Sommer ist auf keines meiner Hefte abgebildet. :(