Beiträge von tschino

    Nun, Du hast sicher nicht Unrecht, dass es nicht schaden würde, sowas dazuzuschreiben, aber Deiner Definition nach macht das Bild keinen Sinn, die Fotos sind zu Ansehen da, und man kann auch nachfragen, ich finde ein Bild genauso aussagekräftig wie nen Satz. Daher denk ich hast Du einerseits nicht Unrecht, aber genaugenommen hat der Holzmichel dieses "Fehler" ja via Foto angegeben, somit isses also kein Mangel, der erst nach dem Kauf einzusehen war.


    Ich sage mal so (ob nun wir beide Recht haben ist die eine Sache, ob man dann unterm Strich Recht bekommt steht wieder auf einem anderen Blatt Papier :D :( mittlerweile sind private Verkäufe so verkommen - vor allem auf ebayPlattformen - daß man einfach am besten fährt, wenn man wirklich das kleinste wirklich allerkleinste Detail beschreibt. Vielleicht mindert es unterm Strich den Verkaufspreis, aber man spart sich einfach eine Menge Stress und Nerven: was in Worte festgehalten ist steht schwarz auf weiß (ach wenn natürlich da auch immer wieder gedreht werden kann), aber Bilder bleiben einfach eine viel zu wage subjektive Betrachtungsweise. Auch aus meiner Erfahrung als Verkäufer in einem ähnlichen Fall, wo nicht nur mehrere Bilder in ebay veröffentlich wurden und auf starke Benutzung hin wies, sondern ich explizit noch dazugeschrieben habe, daß ich gerne weitere Detailsbilder auf Anfrage nachschicke, wurde das Ding ohne lange Vorfragen ersteigert und danach kam irgendwann mal: das hätte ich nicht beschrieben, jenes wäre nicht im Text gewesen, den Kratzer (handelt sich übrigens um eine Tomrosette) wäre sicherlich nicht auf normalen Verschleiss enstanden bla bla. Nun kann man sich streiten was normaler Verschleiß ist ecc... und auf meinen Hinweis ich war ja bereit mehrere Fotos zu schicken wenn man gefragt hätte: ES IST NICHT SACHE DES KÄUFERS nach weiteren Bildern zu fragen SONDERN PFLICHT DES VERKÄUFERS jedes mögliche Detail zu beschreiben, so gesehen wäre dies hier Betrug. Im Text hätte eindeutig jeder einzelne Kratzer beschrieben werden müssen und bla bla bla....
    Nun kann es sein, daß in meinem Fall der Käufer nur den Preis mindern wollte oder wirklich Recht hatte, keine Ahnung. Wie gesagt, wer von uns beiden Recht hat kann man nun wirklich streiten, man kan wirklich streiten, ob Bilder als Aussagakraft ausreichend sind, aber unstrittig ist: wer bei Verkauf sich Nerven und Stress ersparen will: einfach so genau wie möglichst beschreiben, weil eben alles unterschiedlich intererpretierbar ist.

    Also ich möchte den "Holzmichel" da schon mal etwas in Schutz nehmen.


    Ja, das Loch ist nicht wirklich kreisrund, aber: DAS FOTO KONNTE DER KÄUFER DOCH VOR ABGABE SEINES GEBOTES EINSEHEN, er wusste also theoretisch vor Erhalt der Ware, dass das Loch nicht ganz rund ist


    Nein nein, so einfach ist es nicht bei ebay um sagen zu können "hättest ja auf die Fotos schauen können". Es bleibt zwar generell ein Streitpunkt welche Aspekte dazu veranlassen, ein Objekt als einwandfrei zu deklarieren oder auch nicht, aber trotzdem sollten alle - wirklich alle - feststellbaren Details auch in Worte gefasst werden. Fotos können täuschen und dienen ledeiglich "als Beiwerk", ausschlaggebend bleibt der Text und so wie ich sehe - jetzt total unabhängig ob dies der Grund ist daß das Becken schief hängt - hat das Becken ein minimales unrundes Loch und das hätte man einfach in den Text reinschreiben müssen, da kann man eigentlich wenig dran rütteln und einfach hoffen, daß man mit dem Käufer einen Konsens findet.

    Für was hat sich denn Meinl entschuldigt??? Das interpretier ich so, als ob sie wissen, daß das Material schlecht ist, ansonsten verstehe ich nicht, daß sie sich für etwas entschuldigen, was jemand anderes oder die Willkür Gottes kaputt gemacht hat.

    Ich kann Lena ein gewisses Charisma nicht absprechen. Sie würde mit Nora Tschirner ein tolles Freches-Gören-Duo bilden, aber Lenas Lieder kann ich nicht mehr hören. Sie nerven einfach mit der Zeit und die Englischaussprache ist in meinen Ohren einfach nervig.
    Aber da ich tendiere jedem sein Ding machen zu lassen, sage ich mal: viel Glück in Oslo und schaumermal was wird. Wichtig ist eh nicht wo Lena landet, sondern daß Deutschland Weltmeister wird. Dieser meiner Wunsch bereitet mir mehr Sorgen :D

    is ja sehr witzig, wenn er damit leute denen die ahnung fehlt hinters licht fuehrt...


    Also da sieht doch sogar der Unerfahreneste, daß die Becken kaputt sind bzw. zerdengelt. Wo wird denn da bitteschön jemand hinters Licht geführt??? Die Fotos sprechen doch eine eindeutige Sprache. Wir reden hier nicht von versteckten Rissen oder Keyholes sondern offensichtlichen Macken und die stellt er zur Schau und verheimlicht sie nicht.
    Auf welche Art und Weise er nun die Risse reingemacht hat und ob er es nun ernst meint oder nicht - darüber könnte man sicherlich trefflich streiten - ist hier nun doch wirklich nebensächlich. Hier reicht nun wirklich nur ein Blick aufs Foto. Wer hier meint einwandfreie Becken zu kriegen ist dumm, selbst wenn er unerfahren ist und von Betrug kann in keinster Weise gesprochen werden.

    [quote='Barumo','index.php?page=Thread&postID=802518#post802518']Das ist die Sig. des Schmiedes. Meine anderen HHs müssen dann wohl von Gott oder irgendeinem namenlosem Wesen sein... Die haben nämlich alle keine Unterschrift.
    Also leider daneben geraten.


    weiter raten!


    Vinnie Paul war meine erste Vermutung, kann mich aber nicht entsinnen, dass er ein Signature Becken hat/hatte, von daher eher unwahrscheinlich...


    Von wegen daneben geraten! Alle Sabian HHs haben eine Unterschrift vom Endkontrolleur beim Sabianwerk bevor sie versendet werden. Wenn deine HH's keine Unterschrift haben, dann wurden sie halt von irgend wem weggeputzt, geht genauso schnell wie das Wegputzen vom Logo.

    Meine erste Band war der damalige Altersschnitt folgender (Stand 2005 als ich damals ausgestiegen bin)
    Trompeter 26
    Schlagzeug 31
    Rhytmusgitarre 45
    Leadgitarre 45
    Musikalisch hat alles geklappt, aber der Leadgitarrist - gibt er selber zu - ist und bleibt ein Arschloch. Aber wenn man sich mal wieder trifft hat man sich trotzdem immer noch sehr sehr lieb :)


    Meine aktuelle Band (Stand 2010) ist folgende:
    Sänger 19
    Bassist 19
    Keyboarder 26
    Rhytmusgitarrist 26
    Leadgitarre 26
    Schlagzeuger 36
    Also vom musikalischen spielt das Alter überhaupt keine Grenze.

    hm. ich bin jetzt mal frech und sage, es liegt nicht an der technik, sondern daran, dass ihr es nicht könnt.
    es liegt meist nicht an dieser oder jener technik, sondern an der exaktheit.
    das ist meine eigene erfahrung. der hund liegt oft bei der eigenen übschätzung begraben.


    Und ich erlaube mir auch mal frech zu sein ;) und dich zu fragen, ob du den Startbeitrag schon ganz durchgelesen hast? Es geht nicht darum, daß man etwas kann/nicht kann oder um irgendeine Technik, sondern, daß man an fremden Sets besser spielt als an seinem eigenen oder es zumindest so subjektiv empfindet.


    Was meinst du mit "es liegt meistens an der Exaktheit"? Was für Exaktheit? Die Exaktheit des Spielens, des Aufbaues, des Denkens...???

    Hat jetzt mit diesem Thema nur indirekt was zu tun, aber ich frage mich: warum haben Billiganbieter so massiv und so lange (ich glaube mancher macht es noch immer) immer diese Pearlböckchenkopien auf deren Drums geschraubt. In dieser Masse kenne ich es von keiner andere Marke (sei es Tama, Sonor, Yamaha, DW ecc...) die so oft kopiert wurde.

    Hoi Benni, danke für Antwort. Sie ist allerdings keine 6er sondern flacher, so 5er oder 4,5er Tiefe. Das mit Teil aus nur einem Stück Holz stimmt 8o , habe ich vorher nie drauf geachtet, weil ich sie kaum nutze, weil mir der Sound zu staubtrocken ist.
    Ich weiß zwar nicht was ein "Nodal Point" ist und ob man das Messing noch ein wenig aufbereiten kann (dazu werde ich mal die Suche einschalten), aber wenn ich schon mal weiß wieviel das Teil wert ist (hatte bei dieser Marke überhaupt keinen Tau) ist mir schon viel geholfen für meine Überlegungen. Danke Benni :thumbup:



    Was ist diese Snare wert?
    Zustand: Kessel, Gratungen, Spannreifen und Schrauben alles ok. Die Lugs und Snarespanner sind zwar technisch auch allesamt ok, aber optisch haben sie starke Abnutzungen und Ablätterungen. Ich weiß nicht ob diese Abnutzungserscheinungen normal sind, habe die Trommel zusammen mit einem Set vor Jahren gekauft, aber kaum benutzt. Wundert mich nur, daß Kessel und die anderen Teile wirklich sehr gut erhalten sind.
    Im Inneren des Kessels ist noch ein Firmensttempel aufgedruckt und daneben per Hand 09-2208 dazugeschrieben. Die Serie von der Snare weiß ich nicht, steht auf der Trommel nichts.

    Denn machen wir uns nichts vor...wir reden hier von Schlaginstrumenten, die naturgemäß einer recht hohen mechanischen belastung ausgesetzt sind...wie soll man die grenze zwischen kraftvoll spielen und kaputthauen ziehen? Wir sind ja schließlich nicht alle im Jazz verwurzelt


    Ich sagte ja auch JEIN. Mir fällts auch schwer zu beurteilen, wie ein Schaden zustande gekommen ist. Aber ich nehme mal ein anderes Beispiel (auch mit der Gefahr, daß mir vorgeworfen wird Äpfel mit Birnen zu vergleichen): du verleihst dein Schlagzeug oder läßt jemanden anderen an deinem Schlagzeug spielen (jetzt unabhängig davon ob du sowas wirklich machst oder nicht, ich z.B. lasse gerne jeden an mein Schlagzeug aber an meine Becken darf grundsätzlich niemand!!!): nun der zerdeppert während dem Spielen dein Becken. Was nun? Sagst du dir: "ach ja, ist ja Schlagzeug und irgendwann gehen die ja kaputt" oder meinst du "Junge, das mußt du mir dann aber ersetzen!"
    Mein erster Gedanke wäre bestimmt der vom "Ersetzen" aber auf der anderen Seite müßte man ja auch erstmal kontrollieren, waren vielleicht Schäden vorher am Becken, habe sogar ich selber die Schäden verursacht, aber nicht bemerkt ecc... Also hilft in meinen Augen um erst garnicht in diese Streitdiskussion - wo wir wieder beim Schulbeispiel sind - zu kommen: garnicht erst spielen oder eigene Becken mitbringen. Bei Fellen, Kreide, Saiten bin ich natürlich konform: das sind eindeutig Verschleißteile und definitv nicht zu ersetzen.

    Auf den Pauken habe ich auch kurz die T General (allerdings nicht jene von VicFirth sondern die General T3 von Vater benutzt) weil die Stöcke dick wie Drumsticks waren und deshalb die Umgewöhnung (beim Wechseln von Schnare, Drumset zu Pauken und wieder zurück) bei einzelnen Konzerten besser verlief. Allerdings würde ich die keinem empfehlen, weil der Filz in kürzester Zeit wegrubbelt ist. Schade, dann die Stöcke an sich sind ja noch heile: zum Leben zu wenig, zum Sterben zuviel. Habe dann noch probiert Filze, Schaumgummi oder sonstiges Material rumzuwickeln, kleben...aber richtig zufriedenstellend war diese ganze Bastelei nie mehr.
    Momentan - spiele weniger Pauke - benutze ich dünne aus Bambusrohr zusammengestellte Schlegel (Marke müßte ich schauen ob noch auf dem Schlegel, ist aber keine bekannte wie Vater, VicFirth usw...) mit einem größeren bauschigeren Kopf. Die haben jetzt sicherlich schon 7-8 Jahre gehalten. Man erkennt Verschleiß, aber zum Spielen noch lange geeignet. Mit den Jahren merkt man halt, da der Paukenwirbel ein anderer als jener auf den Trommeln ist, daß ich diesen mit dünneren leichteren Schlegeln besser durchführen kann. Und "laut" kann ich damit auch spielen. Für ganz ganz trockenen Paukensound müßte ich sicherlich härtere benutzen, aber wie oben schon beschrieben, spiele ich selten also rentiert sich für mich keine Anschaffung von anderen Schlegeln.


    Nach der Aussage hätte ich ihm den Vogel gezeigt und gesagt, er solle gefälligst selber drauf spielen wenn er nen Drummer braucht...wo gibts denn sowas, dass schüler für die Schuleinrichtung haften müssen...


    Dann müssten ja auch die Lehrer für verbrauchte Kreide zahlen...vollkommen lächerlich


    Nun da komme ich zu Krides JEIN. Bei Fellen und Kreide oder Gitarrensaiten würde wirklich niemand haftbar zu machen sein, weil dies wirklich eindeutig Verschleißteile sind. Bei Becken sehe ich es aber auch ein wenig anders. Finde Becken sind Einrichtung (oder Material wie Schulbänke, Tische, Tafeln, Schränke ecc...) aber keine Verschleißteile an sich und deshalb wäre bei unsachgemäßer Behandlung wirklich der Schüler bzw. der Erziehungsberechtige bei Schäden verantwortlich. Die einzige Frage nur ist: wie will ein Lehrer, welcher nicht viel von Musik versteht oder kein Schlagzeuger ist, unterscheiden ob ein Becken sach- oder unsachgemäß behandelt wurde. In meinen Augen liegt da der Streitpunkt. Ansonsten bin ich schon sehr der Meinung, daß Schüler/Erziehungsberechtigte für beigeführte Schäden an Schuleinrichtungen zu haften haben. Wenn jemand eine Bank absichtlich zerdellt oder an der Mauer (ist bei unserer Parallelklasse oft passiert) Fußabdrücke hinterlässt dann finde ich schon, daß der Verursacher an den Kosten beteiligt werden muß.
    Wie gesagt, herauszufinden ist meiner Meinung nach nur, wie man bei Becken eine unsachgemäße/sachgemäße Behandlung feststellen will. Da gehen ja sogar bei Schlagzeugern selber die Meinungen weit auseinander.
    Und da wir an diesem Punkt sind hilft zur Vorsorge neben selber Becken mitbringen oder auf das Spielen im Schulorchester zu verzichten auch - was heutzutage wirklich jedes Elterteil haben sollte - eine gute Familienhaftpflichtversicherung.