Beiträge von m_tree

    Ich frage mich sowieso, wie du ohne DAW den Track mit einem externen Klick synchron kriegst. Das ist ja schon bei auf Klick eingespielten Sachen blöd (in einer DAW kann man das einfach hinschieben).

    Wurde was ohne Klick eingespielt, ist's im Prinzip unmöglich, das nachträglich mit Klick zu spielen. Es sei denn man macht sich die Arbeit und erstellt einen individuellen Klicktrack. Für mein Nirvana-Cover (auch ohne Klick eingespielt) hatte ich das mal gemacht, um mich mehr auf meine Performance und weniger darauf zu konzentrieren, die Temposchwankungen und minimalen Zieher exakt raus zu hören bzw. in Erinnerung zu behalten.

    Next one. :)


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    Es gibt ein paar Änderungen beim Sound:

    Die Overhead-Aufstellung ist anders (hier in Groß A/B), die Raummikrofon-Spur ist kaum nachbearbeitet und auch ansonsten bin ich dieses Mal sehr sparsam mit zusätzlichen Spuren umgegangen (nur eine Reverb-Spur usw.). Auf dem Masterbus werkelt ein anderer Kompressor.


    Die leicht unpassende Aufstellung des Camcorders ist mir erst im Nachhinein aufgefallen (die Side-Snare hätte komplett drauf sein müssen).

    Sie klingen - teils deutlich - anders, ja. Aber das muss ja nicht unbedingt und immer auch "schlechter" sein. ;) Mal so, mal so.

    Von "schlechter" war meinerseits auch keine Rede. Ich halte es aber für sehr unvorteilhaft, wenn sich der Sound zufällig ändert - je nach Verschleiß des jeweiligen Stick-Kopfs und je nach dem wie der Stick in der Hand liegt. Zumindest bei mir drehen sich Sticks auch während des Spielens in der Hand.


    Auch zum Üben, wo es nicht so drauf ankommt: im stillen Kämmerlein will man ja u.U. auch mal genauer herausfinden, wie welches Ride mit welchen Sticks und welcher Spielweise klingt.

    Mit Holz(-bearbeitung) kenne ich mich zwar nicht aus. Aber ich denke auch, dass die Köpfe einiges aushalten müssen und daher die Struktur des Holzes irgendwann nachgibt. Becken geben ja im Gegensatz zu Fellen kaum nach und zimmert man bspw. auf hoch gestimmte Snares für härtere Gangarten, tut das sein Übriges.

    Man kann sicher ausrechnen, wie hoch die Kräfte sind, die auf die Stick-Köpfe da wirken. Die Fläche, die auftrifft, ist ja schon verhältnismäßig klein zur Entschleunigung des Sticks auf Fell und Becken.


    Da kann ich beruhigen: Den Fellen machen kaputte Köpfe nichts aus. Entscheidend ist die Art zu schlagen / spielen, vor allem, ob man Rebound zulässt oder mit Schraubzwinge und Dampfhammer zu Werke geht. ;)

    Da habe ich anderes gehört. Zumindest Coatings werden durch zersplitterte Köpfe schon stärker in Mitleidenschaft gezogen (selbst beobachtet) und auch die obere Lage klarer Felle bleibt durch intakte Köpfe besser erhalten, denk ich. Mal davon abgesehen, dass zersplitterte Köpfe z.B. auf Rides nicht mehr so klingen, wie sie sollen ...


    EDIT

    Ich glaube mich zu erinnern, auch schon Klangunterschiede auf Fellen durch zersplitterte Köpfe gehört zu haben. Müsste ich aber noch mal testen, weil ich Sticks mit zersplitterten Köpfen mittlerweile zeitnah aussortiere.

    Cool - dann bin ich ja nicht der einzige, der verschiedene Hersteller und Serien bei Bassdrum und Toms kombiniert. ^^

    Im Proberaum bei mir z.Z. drei verschiedene Hersteller. Mit den Snares vier verschiedene Hersteller und fünf verschiedene Serien.


    Fällt das Hängetom auch aus der Reihe?

    Welche Beckengrößen sind das?

    Dazu wav ausgewählt und beste Quali

    Beide Aufnahmen sind echt gut geworden (Dateigröße pro ca 60 min knapp 2 GB).

    Beste Quali bedeutet beim H4N Pro 24bit und 96 kHz. Letzteres ist nicht nur bei Amateur-Aufnahmen Overkill. Macht die Aufnahmen einfach in der Ziel-Samplingrate. Für Audio-CD sind das 44,1 kHz. Spart nicht nur Speicherplatz, sondern auch Rechenaufwand und das Resampling. Kannst du ja deinen Audioleuten sagen ;)

    Ich frage nachher mal nach, was die da überhaupt für Mikros da haben, also ob im Proberaum noch was Gutes quasi übrig ist, was wir dafür nehmen können.

    Es sollte ein abgestimmtes Stereopaar mit einem relativ neutralen Frequenzgang sein. Naheliegend sind Kleinmembran-Kondensator-Mikros. Die angesprochenen Oktava MK-012 hab ich selber. Sind aber, wie auch bereits angesprochen, aufgrund der aktuellen politischen Situation hierzulande nicht mehr verfügbar.


    Ich würde erstmal keine externen Mikrofone an den Zoom anschließen. Das lohnt sich nur mit ordentlichen Mikros, einer für die Situation wirklich passenden Aufstellung und einem kleinen Mastering.


    Also noch mal:

    • Als Wave bzw. *.wav in 24bit aufnehmen (44,1 oder 48 kHz)
    • Gain ganz runter drehen
    • Da hinstellen, wo die Band im Raum ausgewogen klingt (und wo es logistisch machbar ist)

    That's it. Eine Nachbearbeitung sollte dann schon noch gemacht werden. Ich biete das auch offiziell an (siehe Website).


    Er muss nicht für eine Aufnahme Mikrofone kaufen.

    Sie ;)

    Dann stellt den Recorder einfach da auf, wo es am besten klingt (bei 7 Bandmitgliedern wird das sicher einer checken können) und wo es logistisch & dem Veranstalter passt.


    Was das Einpegeln betrifft könnt ihr das ganze auf zwei wesentliche Aspekte reduzieren. Die Band spielt beim Soundcheck im Regelfall zwar auch mal komplett zusammen, aber da geht's um andere Dinge wie eben z.B. das Monitoring. Falls dir geläufig ist, worum es beim Monitoring geht: mit In-Ear Monitoring hat man auch weniger "Schmutz" auf der Bühne. Keine Monitorboxen, die in die Mikros rotzen.


    Die zwei wesentlichen Aspekte sind:

    - in 24bit aufnehmen

    - Gain runter stellen


    24bit hat 144dB Rauschabstand, was eine Differenz von über 80dB zur Hörfläche (60dB) bei Musik ergibt. Rechnet man noch 10dB Puffer für Kompression und Limiting dazu, ist es bei der Aufnahme auch kein Problem, wenn Spitzenpegel bei -70dBFS liegen. Aber da du auch bei dieser Erklärung wohl fast nur Bahnhof verstehst ... ^^

    Noch ein anderer Ansatz: Falls ihr eine recht hohe Grundlautstärke habt, mit 24bit aufnehmt und das Aufnahmegerät keine extrem kleinen Anfangswerte beim Gain hat, dreht den einfach runter. Wichtig ist dann halt eine vernünftige Nachbearbeitung, bei der das auch laut gemacht wird.


    Jedenfalls war die Aufnahme so wie von ner Kassette, total leierig und richtig dumpf. Hab paralell noch mit meinem Samsung S5 (!) aufgenommen, das war deutlich besser =O

    Dann ist irgendwas schief gegangen ...

    Was "professionell" klingende Aufnahmen von Konzerten angeht:


    Im Prinzip verhält sich das genau so wie mit "richtigen" Aufnahmen im Studio. Nur, dass die Performance halt komplett live und die Mikrofonierung entsprechend den Gegebenheiten auf der Bühne ist (Übersprechen ...).


    D.h., für ein wirklich gutes Ergebnis, sollten alle Mikrofone (und Line-Ausgänge) roh und einzeln mitgeschnitten werden. Zusätzlich machen sich Mikros im Publikum bzw. am Pult für die Atmosphäre gut. Grundsätzlich entscheidet dann auch die Bühnengröße, das Monitoring (In-Ear?) und die Mikrofonierung über die Qualität. Von der Performance mal ganz abgesehen. Ziel des Ganzen ist eine richtige Nachbearbeitung mit einem eigenständigen Mixdown.

    Ein Kompromiss ist, den FOH-Mix aufzunehmen. Das macht aber nur in größeren Locations Sinn, wo wirklich alles (auch das Schlagzeug) entsprechend auf die PA gemixt wird. Dennoch ist das dann nur ein auf die Location und PA zugeschnittener FOH-Mix, häufig in Mono gehalten.


    Die Nachbearbeitung einer Stereo-Aufnahme mit dem Zoom ist vergleichbar mit einem Mastering. Falls da Bedarf besteht, kann ich gern behilflich sein. :)

    Wo stelle ich das Gerät am sinnvollsten hin, um 7 Leute (1x Bass, 1x R Gitarre, 1x Gitarre nur für die Soli, 1x Frontgesang, 3x Backgroundgesang, 2x Keyboard, 1x Drums) so gut es geht, drauf zu bekommen?

    Allgemein: Zum Mischpult bzw. in den akustischen "Sweetspot" der Location. Bei symmetrisch und ebenerdig aufgebauten OpenAirs ist das z.B. eine klare Sache.


    Bei der kleinen Bühne wird das wohl ein bisschen anders aussehen. Da hilft nur, vorher mal den Eigentümer wegen der Akustik zu fragen. Oder ist da ein Techniker am Start?


    Man kann lossless-Audio wie WAVE auch im Nachhinein in lossy Formate wie MP3 umwandeln. Bzw. sollte eine Umwandlung in ein lossy Format grundsätzlich nur einmal und nach sämtlichen Bearbeitungssschritten gemacht werden. Und alles unter 192 kbps sollte bei Stereo-MP3 gemieden werden.

    Ja, sehr interessant. :thumbup:


    Also ich haue ja im Regelfall relativ doll drauf. Habe mich vor ein paar Jahren wieder auf die Standard-5A von Vic Firth eingeschossen. Spielen sich gut, gibt's im Sparpack recht günstig und man bekommt trotzdem Markenware aus Hickory.


    Sticks brechen bei mir nur noch sehr selten. Kriterien zum Ausmustern sind für mich: zersplitterte Köpfe (Nylon mag ich nicht), stark zerfranste Schäfte (z.B. durch Rimshots) und mitunter auch viel Abrieb von den Händen. Auch mit gewaschenen Händen entsteht immer ein bisschen Abrieb, der nach einer gewissen Zeit den Grip etwas verringert.