Beiträge von m_tree

    Mir erschließt sich der Sinn dahinter nicht. Und ja, ACDC muss man auch erstmal zum Grooven kriegen. Ist halt unterm Strich dann doch etwas einfacher als z.B. ein Shuffle.


    Bei einer erneuten Austragung halte ich es für sinnvoll, die Jury mit Lehrern / Profis zu besetzen und selbige generell von einer Teilnahme auszuschließen. Das wäre sonst auch nicht ganz fair.

    Dann ein Tempo vorzugeben und ein bisschen Raum für den "eigenen" Groove zu lassen. Also z.B. Ghostnotes nicht zu verbieten, sondern eher zu Ghostnotes ermutigen.


    Oder ein Playalong nehmen und jedem völlig frei lassen, wie er das spielt. So können auch die eigene Note und Kreativität einfließen.

    Das sind mir zu viele Vorgaben. Viel zu eingeschränkt und langweilig. Dann aber Tempo und mit/ohne Klick egal? Da wird m.E. kein Schuh draus.


    Seid lieber kreativ und habt Spaß am Spielen ...



    Zumal ich mich frage, wie man einen Rhythmus "melodisch" gestalten kann.

    m_tree Macht er in mehreren Videos.

    Ob es jetzt wirklich echt ist oder „nur“ Tabak, vermag ich nicht final zu beurteilen.

    Den provozierenden „ich-scheiß-auf-Alles Coolnessfaktor“ bräuchte ich nicht.

    Er hat spielerisch so viel zu bieten, da muss mutmaßliches Shots reinschütten oder ne Tüte rauchen nicht sein.

    Gehört wohl zur Verkaufsstrategie. Auf mich wirkt das auch nicht mehr wie „ich-scheiß-auf-Alles Coolnessfaktor“ sondern eher kompetitiv. Auf so einem Niveau spielen, wenn man besoffen und/oder bekifft ist, ist natürlich noch mal 'ne Stufe krasser. Und ich nehm's ihm auch nicht so ganz ab. Hatte schon öffentliche Jamsessions, bei denen es am Ende um nix mehr ging, betrunken gespielt. Und auch mal bekiffte Jamsessions im Proberaum. Meine Meinung dazu ist, dass das fürs Schlagzeugspielen nicht sehr hilfreich ist. ;)


    Besonders auf Youtube sollte man sich sowieso fragen, wo die Kunst aufhört und der Schwachsinn (um Klicks zu generieren) anfängt.

    Ich mach das bspw. auch, weil's mir Spaß macht und ich mich selber dadurch entwickel (sonst würde ich z.B. nicht so akribisch üben / an Sachen arbeiten, ohne eine Band im Hintergrund), aber ansonsten auch einfach um Referenzmaterial fürs real life in der Hand zu haben.


    Mal von seinen krassen Skills abgesehen scheint er auf jeden Fall verstanden zu haben, wie man sich auf Youtube verkauft. Bei mittlerweile 1,37 Mio. Abonnenten ...

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    Für alle, die es nicht schon an anderer Stelle gesehen haben.

    Der scheint ja doch während des Trommelns zu kiffen :/

    Ja genau, hatte eher die gemeint. Natürlich können die "Alten" auch Chops spielen. ^^ Ich meinte halt so jemand wie Annika Nilles (sorry, schon wieder sie, mir fällt halt auch nichts anderes ein), die sich sowas wie Quintolen auf die Fahnen geschrieben haben und man kaum was anderes von denen sieht. Ist nicht abwertend gemeint.

    Soweit ich weiß heißt sie "Anika", mit einem "N". Guckst du bei Google ;)


    Tama01 ja...kriegen wir noch irgendwann hin. Können ja generell ein DF-BummTschack-Festival machen. :D Das größte und längste BummTschack der Welt, wer am längsten durchhält, und wer was anderes rein frickelt, fliegt raus. ^^ ^^ Sorry OT.

    Dann bin ich wohl von vorn herein raus. :D

    An Simon Phillips hatte ich auch schon gedacht. Den hört man auf vielen Alben und Konzerten grooven, obwohl er ja schon auch ein Virtuose ist. Definitiv mehr Virtuose als z.B. seinerzeit noch Jeff Porcaro, der mehr Groover als Virtuose war. Von dem wären Beispiele aus dem Grund hier wohl auch eher fehl am Platz.


    Aus dem deutschsprachigen Raum fallen mir noch Jost Nickel und Dirk Erchinger ein, die man auch in den hiesigen Bands grooven hört.

    ber ist ja klar: Wenn ich von der Musik lebe, muss ich mir irgendein Alleinstellungsmerkmal schaffen. Nur gut zu grooven fällt nicht auf. Und wenn man dann für ne Big Band oder von Cosmo Klein oder Jeff Beck engagiert wird, ist ja vielleicht auch eine gewisse Erwartungshaltung da, dass man seinen Stil mitbringt. Diese Youtuberei und auch Komponiererei ist meistens ja gar nicht so lukrativ, wie einer denken könnte. Das ist schon eher "Hobby" und auch Selbsdarstellung (die steckt doch irgendwie in jedem Künstler/Musiker, auch in uns hier). Wenn man aber sein ganzes Leben in Nonolen investiert und das Grooven wenigstens ein bisschen verlernt (was ich mir nicht anmaßen möchte, irgendeinem der genannten Künstler/innen abzusprechen!!), dann ist es halt schon irgendwie schade, aber eine Entscheidung. Ist ja wie mit allem: Was nicht einzigartig ist, wird ersetzt.

    Ich habe mich in der gestrigen Probe einfach mal wieder daran erfreut, wie entspannt mein Bumm-Tschack in den letzten Wochen wird. :)

    Na ja ... Geld verdient wird auch in kleinerem Maßstab abseits der Topliga mit ihren Berühmtheiten. Mit Covermusik und Unterricht für Anfänger und Fortgeschrittene z.B., was beides im Regelfall nicht viel Virtuosität am Instrument erfordert.


    Ich hatte übrigens auch überlegt, was ich hier posten könnte, aber mir ist nichts eingefallen. Finde den Thread und die Diskussion als ein primärer Groovedrummer - mit derzeitigem, vorübergehendem Hang zum Experimentieren, Selbstfinden, Solieren und Drumcovern - allerdings sehr gut. :thumbup:

    Oke jetzt versteh ich wenigstens, weshalb Anika Nilles ihre Quintuplets so liebt. Weil dann keiner merkt, dass sie nicht grooven KANN. (bezogen auf Jeff Beck)

    k.A. ob ich der einzige bin, der das so empfindet, aber ich finde ihr Getrommel völlig hölzern und an der Musik vorbei.

    Wäre mir ihr Name nicht geläufig, würde ich nach dem Konzertbesuch wohl resümmieren, merkwürdig dass so ein berühmter Gitarrist keinen besseren Drummer gefunden hat.


    Cooler Fred übrigens, mal zu sehen, dass auch die "Zirkusartisten" das richtige Zeug zur richtigen Zeit spielen können. Na ja, die meisten jedenfalls ;) (s.o.)

    ich finde ihr Getrommel völlig hölzern

    Ich mit meinem Niveau darf das ja noch weniger beurteilen, aber rein optisch schaut ihr Getrommel für mich auch sehr verkrampft/steif aus. Aber ich dachte bisher immer, sie wär doch nicht so ein Star, wenn das stimmt, was ich mir denke. Hören tu ich die Optik aber ja nicht, zuschauen irritiert mich bei ihr aber 🙈


    Ich erinnere mich, gelesen zu haben, dass sie sich kurz vor der Tour mit Jeff Beck einen Zeh vom rechten Fuß gebrochen hatte. Um nicht absagen zu müssen, hat sie die Bassdrum dann mit dem linken Fuß gespielt, soweit ich weiß.


    EDIT

    Ups - hatte Seite 2 gar nicht gesehen. Da war jemand schneller ...

    Aber wenn’s ihm doch Spaß macht? Zwingt euch doch niemand, das Video zu schauen, oder?


    Lasst doch wenigstens irgendwas Konstruktives da, wenn man schon kommentieren muss.

    Ist Ehrlichkeit ihm gegenüber nicht konstruktiv? Wobei ich deinen Standpunkt durchaus verstehe.

    Übrigens macht eine zu hohe Impedanz meines Wissens keinen Schaden, sondern nur ein zu leises Resultat.

    Sehr wohl aber kann eine zu niedrige den Verstärker zerstören.

    That's it.


    Vom DT-770 Pro gibts meines Wissens nur eine 80 und eine 250 Ohm Version. Der DT-770 M hat auch 80 Ohm.

    Ist mit der Angabe ...

    PHONES Ausgang:

    Tatsächliche Quellimpedanz 110 OHM

    Zur Verwendung mit Nennpegel 40 Ohm Kopfhörer.

    ... also alles unproblematisch.


    Zum Schlagzeugspielen würde ich wenn dann auf jeden Fall den DT-770 M nehmen. Die Pro-Versionen sind halt ganz normale geschlossene KH ohne zusätzliche Dämpfung. Mir hat auch der DT-770 noch zu wenig Dämpfung gehabt. Klanglich gut, soweit ich mich erinnere.


    In-Ears finde ich am angenehemsten. Kopfhörer nur noch, wenn ich mal Probleme mit dem Gehörgang hab (Entzündungen). Bei In-Ears wird die Hygiene natürlich wichtiger.


    Mai-Carsten

    Die Ohmzahl ist hier wirklich die Impedanz, also der Wechselstromwiderstand. Kein "normaler" Gleichstromwiderstand. Ohne bzw. mit sehr geringem Widerstand gibts 'nen Kurzschluss. Verbraucher sind in diesem Sinne auch Widerstände.

    Mal davon abgesehen, dass mein (sowieso hinkender) Vergleich von Siberiano und Lang hinsichtlich Spieltechnik sich nicht auf die Abo-Anzahl bezog und ich die auch gar nicht thematisiert hatte:


    • Lang war unbhängig von Youtube oder zumindest unbhängig von seinem Kanal bereits bekannt, während Siberiano ein Youtube-Phänomen ist
    • es gibt durchaus auch Schlagzeuger, häufig auch Schlagzeugerinnen, die sich nicht zum Affen machen und trotzdem eine hohe Abo-Anzahl erreicht haben
    • Youtube hat sowieso seine eigenen Gesetze ... jemand, der im "real life" nicht all zu erfolgreich ist, kann auf Youtube mit etwas Glück trotzdem sehr erfolgreich werden und jemand, der im "real life" erfolgreich ist (z.B. voll professoinell damit sein Geld verdient und in einer lokalen Szene bekannt ist), kann auf Youtube kaum einen interessieren


    So gesehen hast du natürlich recht mit deiner Argumentation, obwohl es mir darum eigentlich gar nicht ging.


    [... Satz gelöscht, Ihr findet ihn in dem Überflüssigen - Gruß mc.mod]

    Nächstes Video wird "Numb" von Linkin Park sein. Bin schon mit den Vorbereitungen beschäftigt. Das wird experimentell (baue dafür auch wieder mein Set um).

    Da bin ich gespannt :)

    Tatsächlich weiß ich noch gar nicht so genau, wie ich das mache. Klar ist schon mal, dass ich eine zweite (closed) Hi-Hat über der Bassdrum probiere. Ein entsprechender Halter ist schon auf dem Weg.


    Da laufen ja auch programmierte Drums mit klar erkennbaren Samples (künstlichen Sounds) über weite Teile parallel zu den "richtigen" Drums. Könnte natürlich auch einen Overdub machen und mit noch mehr Sounds (durch Nachbearbeitung) experimentieren. Aber ein einzelner Take mit Akustikdrums wäre natürlich auch cool und bringt 'ne eigene Note ins Spiel.


    In den Strophen kommt 'ne 16tel-HiHat auf 110 bpm vor. Da überlege ich auch noch, ob ich die einhändig spiele. Das klingt ohne weiteres Üben oder bessere Technik dann aber schon leicht unentspannt bei mir. Ein paar bpm weniger gehen noch gut.

    Einhändig eben auch aus dem Grund, um parallel noch 'ne zweite Hi-Hat anspielen zu können.


    Ich bin ja noch von der ganz alten Schule und höre mir die Drums zum covern immer per Ohren raus, was manchmal nicht so einfach ist. Bzw. spiele ich dann halt gewisse Fills und Licks als eigene Interpretation, merkt ja eigentlich eh keiner und ich sehe das als künstlerische Freiheit.

    Mach ich auch nach wie vor nur so. Die App "Moises" erleichtert das natürlich ein bisschen. Wenn mal was (akustisch im Bandkontext bzw. in der Produktion) kaum hörbar war - oft Bassdrum-Schläge - hatte ich mir z.T. verschiedene Quellen rangezogen, Drums-only Videos rausgesucht, die Audiodatei mit der Wellenform und EQ-Lupe genauer untersucht u.ä. ...


    Was mir immer wieder auffällt generell beim ansehen solcher Videos: Die kochen auch nur mit Wasser, eigentlich hört sich das oftmals auf Platte schwieriger an als es dann optisch und technisch eigentlich ist (z.Bsp. der Blast-Teil). Und eigentlich würde ich das dann doch auch alles so oder so ähnlich hinbekommen, etwas Üben vorausgesetzt. Hätte ich jetzt nicht gedacht.

    Definitiv. Die Drums bei SOAD finde ich aber generell nicht sehr anspruchsvoll. Da gibts im Metalbereich ja z.T. deutlich schwierigere Sachen.

    Danke! Ich mag den Song auch. Hatte die Band auch schon in meiner Jugend gehört und mal bei RIP gesehen.

    Bin zufällig durch ein Interview mit Rick Rubin (dem Produzent) wieder mal auf den Song gekommen und hatte das relativ spontan gemacht. Interessanterweise weiß die Band wohl selbst nicht so genau, was der tiefgründige Text genau aussagen soll. Ein paar Zeilen sind auch Zitate aus der Bibel (z.B. "Father, why have you forsaken me?"), obwohl die Band nicht gläubig ist. So emotionale Texte, die Interpretationsspielraum lassen, sind m.E. oft auch die besten.


    Macht schon Spaß! Vielleicht ist der Youtube-Algorithmus ja noch so nett und beschert mir ein paar mehr Klicks, so wie bei ein paar anderen Videos von mir.


    Nächstes Video wird "Numb" von Linkin Park sein. Bin schon mit den Vorbereitungen beschäftigt. Das wird experimentell (baue dafür auch wieder mein Set um).


    P.S.:

    Hatte mich in der Zwischenzeit tatsächlich gefragt, ob ich in der Überschrift nicht auch dem "Deppenapostroph" auf den Leim gegangen bin. Aber im Englischen (englischer Nickname) schreibt man das ja so ...

    Ich habe jetzt doch erstmal was anderes gemacht. Evtl. mach ich noch ein "Dave Brubeck"-Medley.


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    Für das Cover habe ich jetzt erstmalig die App "Moises" genutzt, wodurch ich die originalen Drums komplett durch meine ersetzen konnte. Die App bietet auch den Vorteil, dass sie einen Klicktrack erstellt. Dieser Song beinhaltet Temposchwankungen und wurde sehr sicher ohne Klick eingespielt.


    Ich hatte mir die Audio-CD für das Cover besorgt und in FLAC codiert (lossless). Mit dem Premium-Abo der App konnte ich dann wiederrum lossless (Wave)-Files extrahieren.


    Eigentlich würde ich gerne auch lossless-Audio ins Video integrieren. Youtube codiert das dann ja sowieso in AAC. Und mehrfaches lossy Encodieren klingt nicht gut.

    Gestaltet sich allerdings schwierig. Mit einer brauchbaren Option sind Ton und Bild dann nicht mehr synchron.

    Interessante Diskussion! :)

    Da gibts andere Drummer, die deutlich weniger können (oder konnten), aber unterm Strich deutlich öfter gehört und gesehen werden.

    Es kommt offenbar mehr darauf an, das richtige zu spielen und weniger auf Virtuosität. Die Frage "Was braucht die Musik?" kann man auch mit deutlich kleinerem Werkzeugkasten sinnvoll beantworten.

    Ja, zumindest abseits von Nerd-Bands wie "The Aristocrats", die die Virtuosität selbst ja zum Thema haben.


    Zur Abrundung sollte man aber erwähnen, dass "vom unterrichten abhängig sein" ein sehr dehnbarer Begriff ist: Mangini hat rund 10 Jahre als Professor in Berklee unterrichtet, da verdient man normaler Weise so um die 120.000 Dollar per anno. Er wird jetzt mit Dream Theater sicherlich etwas mehr verdienen, aber bei solchem Salär ist man doch gerne "abhängig".

    Ach so, ja. Das sind natürlich ganz andere Dimensionen.
    Ich konnte mich jedenfalls erinnern, dass er das mal in einem Interview nach dem erfolgreichen Vorspiel bei DT erwähnt hatte.


    Lang hat sich im übrigen über die Jahre absolut gehalten, hat viele Produktionen eingespielt und hat auch letztens in L.A. Fuß gefasst, was für Musiker ja nicht wirklich ein leichtes Pflaster ist.

    Dass er mittlerweile in LA ist hatte ich mitbekommen und hat mich bei Thomas Lang auch nicht besonders gewundert. Also auch, dass er da Fuß fassen konnte.


    Was Siberiano / Garrido betrifft:

    Ich kann mir das auch nur bis zu einer gewissen Dosis zu Gemüte führen. Auch was den Sound betrifft, trifft er nicht so ganz meinen Geschmack. Ist halt zum einen ziemlich "lazy" (Hydraulic auf dem Tom) und experimentell (Cowbells auf der Snare usw.) und zum anderen sehr simpel umgesetzt mit dem EAD10. Was zwar tatsächlich erstaunlich gut funktioniert, aber keiner für eine ernsthafte Session (egal ob Studio oder Live) benutzen würde.


    Unterm Strich finde ich ihn aber einfach cool. Dass er die meisten Covers völlig killt mit zig übertriebenen Chops gehört ja bei ihm dazu. Eigentlich ist auch direkt klar, dass das nicht zu 100% ernst gemeint ist und er halt auf coole und auch amüsante Art und Weise an die Grenzen des spielerisch machbaren geht.


    Bei dem hier zuletzt von mir verlinkten Video musste ich nicht nur einmal schmunzeln. ^^

    Den Aufnahmeraum würde ich für die Wahl der Snare nicht weiter in Betracht ziehen. Der macht sich im gesamten Bandmix sowieso nur bemerkbar, wenn Raummikrofone aufgestellt und diese dann auch im Mix genutzt werden. Besonders in einem modernen Mix, wo die nah aufgestellten Mikros an den Trommeln eine tragende Rolle spielen. Da spielen auch die Overheads keine besonders große Rolle mehr für den Raumklang, wenn diese in AB in "normaler" Höhe senkrecht nach unten aufs Set zeigen.


    Die Wahl der Snare würde ich auch nicht zu sehr aufs Genre beziehen. Es geht da m.E. viel mehr um persönlichen Geschmack, zumal man mit Befellung und Stimmung (ggf. auch Spannreifen und Teppich) ja viele Sounds aus ein und der selben Snare holen kann.


    Von Holz-Snares - zumindest als Hauptsnare - bin ich mittlerweile komplett weg. Mir fehlt da gegenüber Metalleimern einfach die gewisse Portion Crispness und Durchsetzungskraft. Kein Mensch sagt, dass es bspw. für Jazz oder Funk nicht auch knackig und crisp sein darf. Erlaubt ist, was gefällt.


    Von einem gut klingenden Raum profitiert jede Snare und jedes Schlagzeug. Also stell deinen Schlagzeugsound lieber vorn an, ungeachtet des Raums.

    Mit gleicher Mikrofonierung könntest du dann schon daheim / im Proberaum testen, welche Snare du nimmst und wie du die stimmst.