Beiträge von m_tree

    Vielen Dank! :)


    Tatsächlich waren die einhändigen 16tel auf den 110 bpm ein Hauptthema für mich bei diesem Cover. Als mir dann klar war, wie ich das Cover machen will, wollte ich in diesem Part auch durchgehende 16tel auf der Hi-Hat mit gleichzeitigem Rimclick dazu liefern, so wie es im Original arrangiert ist.

    Das Tempo war da für mich auch ungewohnt. 100 bpm gehen bei mir da noch relativ locker. Wie lang ich das genau durchhalte weiß ich gar nicht. Müsste ich mal probieren.


    Tatsächlich spiele ich die 16tel aber nicht durchgehend. Pro Takt lasse ich eine 16tel auf den vorgezogenen Rimclicks aus. Ich hatte es mit durchgehenden 16teln probiert. Das kriege ich zwar hin, klingt dann bei mir aber auch nicht mehr so ganz entspannt. Das ist definitiv die Grenze.

    Geübte Blaster / Metaldrummer schmunzeln über solche Geschwindigkeiten wahrscheinlich ^^


    Die zweite Hi-Hat hat verschiedene Gründe:

    Zum einen hat mich eine Hi-Hat über der Bassdrum (ggf. auch mal als Haupt-HH mit Kabelzug) sowieso schon länger interessiert. Zum anderen dachte ich, dass es gestalterisch gut zu dem Cover passt, weil die Drums im Original HiHat-lastig sind, auch mit mehreren gleichzeitig.


    Und tatsächlich spielt sich eine Hi-Hat an der Position entspannter als Überkreuz. Auch die schnellen 16tel gehen mir da etwas besser von der Hand.

    Ich bin Linkshänder [...]

    Nach etwa einem halben Jahr habe ich aus Spaß begonnen, meinen Arme nicht mehr zu kreuzen. Ich habe ab diesem Zeitpunkt viel schneller Fortschritte gemacht, so dass das für mich ein Schlüsselmoment war. Bei meinen Füßen habe ich für mich nie einen Nachteil festgestellt. Das Ride wanderte daheim nach links, im Unterricht spielte ich es im Gegensatz zur Hihat mit rechts.

    Diese Info ist Gold wert - danke!


    Bei der Musikschule sind die Schlagzeuge (zwei pro Raum) alle Standardmäßig aufgebaut und man hat da auch gar keine Zeit für einen Umbau (steht nicht zur Diskussion). Privat habe ich z.Z. nur ein Schülerset und auch nur Platz für eins. Das kann sich natürlich noch ändern.

    Danke für die Antworten! :)


    Kurz was zum Hergang meiner Frage: Gestern war ein 8-jähriger Linkshänder zur Probestunde bei mir da.

    Ich unterrichte bald auch an einer Musikschule und hatte mich dadurch auch mal mit einem erfahrenen Lehrer / Profi u.a. darüber unterhalten. Bzw. ob und inwieweit man OH Anfängern überhaupt empfehlen sollte.



    Ganz klar kam da auch durch, dass Leute vom Schlag eines Simon Phillips, Mike Mangini usw. dabei keine Referenz bilden. Das ist einfach eine komplett andere Welt als der durchschnittliche Schlagzeuganfänger, der einfache Ansätze benötigt, um Spielen zu lernen. Oder auch der durchschnittliche fortgeschrittene Drummer, der seine Fähigkeiten ausbauen möchte.


    Ich bin ganz klarer Rechtshänder und habe mittlerweile echt andere Sachen zu tun, als mir das Spielen andersrum beizubringen. Für mich persönlich hat das keinen Sinn. Aber das schließt ja nicht aus, dass ich im Sinne von Schülern denke und unterrichte, die keine Rechtshänder sind.


    Das individuell anzugehen und auch bei jedem genau darauf zu achten, wo die stärkere Seite ist, ist wohl die wichtigste Info.


    Beim Gespräch mit dem o.g. Profi kam auch durch, dass es wohl grundsätzlich einfacher ist, die rechte Hand und den rechten Fuß gleichzeitig zu spielen als entgegengesetzt (also auch LH+LF und eben nicht RH und LF).

    Die Eigenheit beim OH-Spiel mit einem Standard-Aufbau ist dann ja auch, dass man Fills i.d.R. eben schon mit rechts beginnt, ansonsten aber die linke Hand führt.

    Bei einem typischen Lauf über die Toms von klein nach groß / links nach rechts, muss mit rechts begonnen werden. Sonst wird da kein Schuh draus.


    Bin z.Z. aber eh am Rudern. Evtl. klappts noch mit einem Studium. Da kriegt man ja auch fürs Unterrichten noch einiges an Handwerkszeug.

    @drummerjoerg

    Für mich ist auch das kein Hobby mehr. Ich mixe (und mastere) ab und zu gegen Geld (mit Rechnung).

    Wie immer führen viele Wege nach Rom und vieles ist auch Geschmackssache und vom Genre abhängig. Also z.B. wie viel Kick-Anteil die Bassdrum hat. Auch der Präsenzanteil / die Knurrigkeit des Basses ist flexibel.


    Nach meiner Erfahrung gibt es, besonders den Bassbereich betreffend, auch viele Mythen. So z.B., dass Low-Cuts "der" Ansatz wären, um untenrum aufzuräumen. Oder dass Bass und Bassdrum Frequenzmäßig im Bassbereich klar voneinander getrennt sein müssten. Oder dass man den Bass von der Bassdrum durch 'ne Sidechain drücken lassen sollte (das ist einfach nur ein Stilmittel aus dem EDM-Bereich).


    Falls du dich da praktisch weiterbilden willst und Interesse an kompetitivem Vibe hast, kann ich dir http://www.mix-challenge.com empfehlen. Da muss man aber schon ein paar Sachen beachten, um teilnehmen zu können und auch 'ne ausführliche Dokumentation auf Englisch schreiben.


    Zunge

    Ob man eher auf Nahmikrofonierung und einen "aufgeblaseneren" oder einen natürlicheren Sound aus ist, ist natürlich Geschmackssache. Klar :)

    Aber besonders bei der Nahmikrofonierung von Bassdrums kann man sehr viel mit der Mikrofonierung formen. Bassdrum-Mikros klingen z.T. sehr unterschiedlich. Zusätzlich kann man mit mehreren Mikros arbeiten. Ob man z.B. ein D112 oder ein Audix D6 in der Bassdrum positioniert macht i.d.R. einen sehr großen Unterschied.

    Man kommt für gewisse Sachen auch kaum um Nahmikrofonierung drumrum. Besonders bei Metal. Bei größeren Geschwindigkeiten kommt man dann auch z.T. gar nicht mehr um die Benutzung von Samples drumrum, wenn's drücken und schmatzen soll.

    Bei Aufnahmen würde ich auf Gates auf den Toms verzichten. Mit Lautstärke-Automation geht das wesentlich sauberer.

    Zugegeben - ein bisschen schwammig ist die Vorgabe schon. Klar sind die Flexibilität beim Microtiming, der generellen Anschlagstärke und auch bei den Lautstärkeverhältnisen der drei Elemente. Also z.B. wie laut die Hi-Hat im Verhältnis zur Snare ist.


    Klar ist weiterhin, dass die Hi-Hat klar hörbar geschlossen sein sollte. Die Viertel auf der Hi-Hat leicht (!) zu betonen ist in Ordnung. Das hängt ja mitunter auch mit der Spieltechnik zusammen.

    Z.Z. stellt sich mir die Frage, ob es wirklich ok ist, wenn ich Linkshändern (Anfängern) Open-Handed empfehle bzw. sie so unterrichte. Nicht nur für die Praxis im Unterrichten (Aufbau des Schülersets) halte ich Open-Handed bei Linkshändern für besser. Auch weil sie so einfacher auf fremden Sets spielen können, ohne alles umbauen zu müssen (nur das Ride). Aber auch, weil ich Open-Handed eigentlich für die entspanntere Haltung am Schlagzeug halte oder zumindest keine Nachteile gegenüber der klassischen Haltung sehe. Wissenschaftlich fundierte Studien (ärztlich / physiotherapeutisch) gibts dazu ja (noch?) nicht. :/


    Wie haltet ihr das?

    Im Original laufen in dem Song mehrere Drumtracks parallel. Daher hatte ich auch erst überlegt, was mit Overdubs zu machen. So fand ich's aber cooler.

    Live spielte er das mit dem Akustikset deutlich reduzierter. Da kommt viel vom Band.


    Irgendwie klingen mir die Hi-Hats im Endergebnis auf Youtube nicht "weich" genug. Aber mal von den Becken und der Mikrofon-Aufstellung abgesehen würden da wohl nur hochwertigere Mikros, Pre-Amps und analoge, wirklich "weich" klingende EQs Abhilfe schaffen. Und 'ne lossless Tonspur im Originalvideo.


    Habe allerdings das ganze Video lang auf den Einsatz der Cowbell gewartet, weil du ja eigentlich nichts montierst, was du im jeweiligen Video nicht spielst.

    Stimmt ^^

    Zumindest in den neueren Videos. Ich denk da nicht so drüber nach.

    Bis jetzt haben übrigens 7 Leute abgegeben und alle wollen beim Wettbewerb mitmachen.


    Ich ändere jetzt auch mal den Titel. So schreibt man das wohl eher ^^


    Und ich stell mir dann auch nur 'ne Uhr. Hab ich beim Durcharbeiten von Stick-Control auch so gemacht. Die Dauer kann man bei einem fixen Tempo (mit Metronom) und 20 Wiederholungen gut ausrechnen, hatte immer noch 5 Sekunden Puffer drauf gerechnet. Timer vom Smartphone ...

    Hatte ich jetzt doch nicht ganz so zeitnah geschafft wie ich wollte (ein guter Take für'n Video braucht Muße ...). Für die closed Hi-Hat hatte ich mir einen Halter (Tama) über ebay-kleinanzeigen besorgt. Zufälligerweise war der Verkäufer dieser Herr hier: https://svenhassler.de/


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Der Videotitel sagt schon vieles aus. Ja, ich halte den linken Stick die ganze Zeit über verkehrt rum. Kann den für Rimclick-Parts nicht so schnell drehen. Tatsächlich fande ich das ansonsten aber auch ganz cool für den Song - die Snare klingt so etwas fetter. Habe dieses mal komplett auf (eigene) Samples verzichtet, wie in meinen Drums-only Videos auch. Auf der Snare ist auch kein Gate.


    Hier ein Zitat aus der Videobeschreibung:

    Zitat

    This month the 'Meteora' album by Linkin Park has it's 20th anniversary.

    I stayed close to the original arrangement and was creative in some ways, too. To alter the sound of the outro I combined heavy distortion and EQ with a flanger and a plate reverb.


    Übrigens - was die Dislikes betrifft: ich hatte mal ein Firefox-AddOn installiert, das die wieder anzeigt. Falls das so stimmt, sind die meisten meiner Videos noch bei 100% und YT-Studio zeigt falsch an. Dafür haben die mehr geklickten Videos (1000+ Klicks) z.T. mehr Dislikes als in YT-Studio angezeigt wird. Eigenartig ...


    Manche Leute finden übrigens, dass ich in den Covers "zu" tight spiele oder mein eigenes Feel nicht mehr richtig durchkommt. Zumindest bei den Limp Bizkit und SOAD Covers ...

    Das e602 ist 2m rechts der BD-Front auf einem Ständer in 1m höhe, ich habe sogar in meinem Videoprogramm einen kleinen Hinweis reingeschnitten, aber auf einem großen 4k Monitor sieht man das wohl eher als auf einem Smartphone, das heute nunmal (leider) der Standard ist. Der Raum ist knapp 3 Meter Hoch. Tatsächlich habe ich weniger mit den Overheads, sondern mit der Bassdrum- und Snare Mikrofonierung zu kämpfen. Aber ich glaube eine 24er ist einfach etwas schwieriger, vor allem wenn man noch bassfrequenzen für die Floortoms übrig haben möchte. Mit den Toms bin ich 100% zu frieden.

    In der Position ist das e602 dann mehr Raummikrofon als alles andere und kann durch die fehlende Nahbesprechung auch nicht wirklich als Bass-Mikro fungieren.

    Die Hinweise sieht man zwar, sind aber deutlich zu kurz eingeblendet, find ich. ;)


    Inwiefern hast du mit der Bassdrum- und Snaremikrofonierung zu kämpfen?

    Ansonsten: je größer und tiefer gestimmt die Bassdrum ist, desto weniger kommt sich da auch mit den Floortoms in die Quere. Das ist eigentlich gar kein Problem, wenn man nicht gerade Bassdrum-Mikros an Floortoms nutzt und die Bassdrum mit Mikros abnimmt, die im Subbass-Bereich noch schieben (also nicht gerade ein D112).

    FOX

    Genau aus dem Grund hatte ich mir gedacht, die Umfrage / den Wettbewerb optional zu machen. Ich werde zwei Pakete mit anonymen MP3s hochladen -> 1x für den Wettbewerb und 1x alle, die "nur" mitmachen wollen. Die Wettbewerbsteilnehmer werden dann wahrscheinlich deutlich häufiger angehört.


    Es sind auch noch über zwei Wochen Zeit.

    Und ja, sich selbst aufnehmen und mit sich unzufrieden sein ist ein riesen Motor. ;)

    Bis 26.03. wird wieder knapp für mich, aber ich tue mein bestes.

    Wäre cool. Vier Wochen finde ich aus verschiedenen Gründen doch etwas zu lang. Drei Wochen einen guten Kompromiss.


    Ich habe mir gerade noch mal Gedanken zur Umfrage gemacht und Folgendes im Startbeitrag ergänzt / geändert:


    Zitat

    Ich werde ein Google-Formular dafür erstellen. Challenge- bzw. Umfrageteilnehmer dürfen auch abstimmen, aber nicht für ihre eigene Aufnahme.

    Und mit Overheads kann man das Kit sowieso schwer ausgewogen einfangen.

    Erzähle das bitte einmal den Damen und Herren von der Jazz Fraktion. :)

    Da braucht's dann trotzdem noch mindestens ein Support-Mic an der Bassdrum für Fülle untenrum sowie kreative Aufstellungen und verhältnismäßig leise angespielte Becken für ein ausgewogenes Ergebnis.

    Grundsätzlich ist klar: mit Skill und Erfahrung geht vieles. Die Physik lässt sich aber nicht überlisten.


    Ein Schlagzeug klingt von vorne aus Zuhörerperspektive jedenfalls natürlicher und ausgewogener als von oben. Vor allem sind oben hängende Becken von vorne nicht so überpräsent wie von oben. :)

    Nice drumming!

    Aber dein "unique" traditional Grip sieht anstrengend aus. Das wäre nix für mich.


    Ich finde den Vergleich tontechnisch aber nicht gelungen. Die MK-012 klingen zwar schön erdig, nehmen in der Position aber - wie alle vergleichbaren Mikros auch - nicht sehr viel Tiefbass auf. Unterschiede im Tiefbassbereich sind wegen Fletcher-Munson und gebräuchlichen Wiedergabegeräten ohne Analyzer sowieso schon schwer zu beurteilen.


    Grundsätzlich gilt: Wenn's "flatschen" statt "plöcken" soll, kommt man um Nahmikrofonierung und genutzten Nahbesprechungseffekt nicht drumrum. Auch bei Bonham wurde die Bassdrum im Studio (mit MD421) 2x nah mikrofoniert, bei sonstigem Verzicht auf Closemics.


    @drummerjoerg

    Wenn ich mich richtig erinnere ist das sein neuer Raum, der gar nicht mal so klein und niedrig ist. Die Overhead-Aufstellung ist ansonsten schon fast 'ne Wissenschaft für sich und Pauschalansätze sind was für die, die nicht selber experimentieren und hinhören wollen.

    Zu tief aufgehängte Overheads können auch sehr schnell zu einem unausgewogenen Klangbild führen. Und mit Overheads kann man das Kit sowieso schwer ausgewogen einfangen. Wenn ein Becken 1,5m höher als die Bassdrum hängt und auch 0,5m statt 2m von den Overheads entfernt ist, wird das zwangsläufig präsenter auf den Overheads sein.

    nils

    Ja, das kannst du so machen. :thumbup:

    Ich ergänze das im Startbeitrag auch noch entsprechend.


    Klanglich wird es sowieso große Unterschiede geben. Und ein bisschen Vielfalt ist da doch auch ganz cool 8)


    Lexikon75 & Ambitious

    Würde mich freuen - nur keine falsche Scheu! Das Erscheinen in der Umfrage ist auch nur optional und für die, die sich "trauen" und Lust auf 'nen kleinen Wettbewerb haben. Für alle anderen gilt: dabei sein ist alles. ;)

    Mittlerweile haben schon 4 Leute was abgegeben. :thumbup:

    Ist schon bis hier hin interessant. :)


    Ich überlege gerade, ob die vier Wochen zu lang sind und wir das einfach auf zwei Wochen abkürzen. Was meint ihr?


    Pro User bitte nur eine Version! Ich ergänze das gleich auch noch im Startbeitrag.

    Und auch genau nach der Vorgabe.


    So wie es aussieht werde ich dann eher auf -20 LUFS normalisieren und hier und da ein gaaanz kleines bisschen Headroom rausarbeiten (ansonsten lass ich das Audiomaterial natürlich unberührt).


    Und ja - wenn das ok ist, würde ich auch mitmachen. Ich werd's wohl doch einfach mit meiner üblichen Vorgehensweise aufnehmen (YT Videos).

    Den Einwand bzgl. der schlechten Vergleichbarkeit von A- und E-Drums und auch unterschiedlicher Aufnahmeverfahren von A-Drums ("professionell" vs. Smartphone z.B.) verstehe ich schon. Auf der anderen Seite ist die Angleichung der Lautheit wiederrum ein großes Plus in Punkto Vergleichbarkeit.


    Mir geht's auch hauptsächlich darum, dass einfach mal was stattfindet und was anzuschieben. Es können ja auch noch weitere Challenges mit anderen Regeln veranstaltet werden. Ohne Klick, zu Playback, nur mit A-Drums, what ever ... ;)


    Ich überlege übrigens, selbst eine Smartphone-Aufnahme von mir in den Pool zu schummeln. Wenn das ok ist.