Beiträge von m_tree

    Es spricht für mich auch alles für ein kleines Tom. Zum einen wegen Propellers Aussage und zum anderen auch wegen meines Tests mit/ohne Resonanzfell. Mit Reso kriegt man höhere Grundtöne raus, was gegen Timbale und Rototom spricht, die ja bekanntlich kein Reso haben.

    Aber auch einfach deswegen, weil ich ein 10er Tom gerade noch übrig habe. Habe dafür jetzt übrigens ein Ambassador Snare-Reso und Ambassador Clear geordert und mir trommlas Rat zu Herzen genommen.


    Ach so ... wenn wir einmal beim Thema sind ... heißt es nun eigentlich der, die oder das Tom? :/

    Lexikon75

    Die Tonhöhen einzelner Felle ermittelt man grundsätzlich mit gegenüberliegend abgedämpftem Fell. Normal in der Mitte angeschlagen. Außen bei den Spannschrauben klopft man ab fürs Finetuning bzw. Angleichen der einzelnen Spannschrauben. Letzteres würde ich auch nur nach Gehör machen.


    Zum Stimmen empfehle ich einen Filzschlägel: https://www.thomann.de/de/thomann_tambourin_schlaegel.htm

    Grundsätzlich sollte man schon nach Gehör stimmen können. Für genaueres Stimmen (z.B. für die Intervallstimmung von Toms) nutze ich die App "Drumtune Pro 2.0".

    Kleine Rototoms habe ich jetzt zwar grundsätzlich auf meiner Einkaufsliste. Werde es aber erstmal mit einem 10er Tom probieren und dachte dabei an beidseitig einlagig clear in Ambassador-Stärke. Bei Diplomat oder einem Snare-Reso fürchte ich, dass es zu dünn für so hohe Fellspannungen sein könnte.

    Dann auch eher gleich hoch gestimmt, um jeweils die maximale Fellspannung ausreizen zu können.

    Also ich bleibe dabei. Solange mir hier keiner einen Beweis liefert aus einem zb. Drumbus wieder alle Einzelspuren RAW rauszurechnen incl. der unterschiedlichen Dynamikbearbeitungen, sowie Hall, Delay und EQ bleibt es reine Fiction.

    Davon war auch keine Rede, soweit ich weiß. Diese App "Moises" z.B. kann auch nur Instrumente und Gesang voneinander trennen - und das auch nur mit Artefakten.


    Und obwohl ich mich ja noch zu einer jüngeren Generation rechnen kann, kommt mir bei solchen Sachen und auch bei der x-ten halbseidenen Transkription im Netz manchmal der Gedanke, dass "früher" so manches besser war. Die Lösungen, die tendenziell mehr Arbeit und Eigeninitiative fordern, sind oft auch die kreativeren und produktiveren. :/

    Propeller

    Danke für die Infos!


    Bin gerade im Proberaum und hab meine Vermutung bzgl. mit/ohne Reso bestätigt. Mit einem 12er Tom mit gleichen Fellen, die auch gleich hoch gestimmt waren. Mit Reso hier 125 Hz Grundton, ohne Reso 103 Hz.


    Mal sehen wie ich es dann mache ...


    Die Nummer macht jedenfalls echt Spaß! 8)

    ob das jetzt genau so hoch ist oder etwas tiefer interessiert im Publikum keine Sau!

    Ja klar - und live sowieso nicht. Mich hat aber auch einfach interessiert, wie man so 'nen hohen Grundton erzeugt.


    Wenn nicht die 12er Snare, nehm ich dafür sowieso ein zusätzliches 10er Tom (8er hab ich nicht). Das müsste ich dafür aber noch frisch befellen. Dachte an Diplomat unten und Ambassador coated (bzw. vergleichbar) oben.


    Ich will auch noch mal testen, ob man mit oder ohne Resonanzfell höhere Grundtöne erzeugen kann. Soweit ich weiß klingt's ohne Reso aber deutlich tiefer.

    Drum Bee

    So klingt das schon glaubwürdiger. Das "Raumschiff" hatte mich etwas stutzig gemacht. Denn sowas geht wirklich nur mit intelligenten Algorithmen. Für dessen Ausführung reicht aber auch ein Smartphone oder eben ein normaler PC.


    Übrigens sollte das Material dafür am besten "lossless" vorliegen. MP3, AAC & Co. machen sich nämlich auch Maskierungseffekte zu Nutze. Blenden also Anteile aus, die wegen Frequenzverdeckungen nicht mehr hörbar sind. Psychoakustisch, eben.


    hört man inzwischen keinen Unterschied zu echtem Stereo.

    "Echtes" Stereo ist hier aber sehr schwammig. Stereo bedeutet erstmal nur, dass zwei getrennte Kanäle mit zwei Lautsprechern wiedergegeben werden. Wenn die beiden Kanäle dann aber die identische Information enthalten, hat man trotzdem nur Mono. Stereo erfordert also unterschiedliche Informationen auf den Kanälen. Bei der Mid/Side-Übertragung ist das dann der Side-Anteil, der sich beim Summieren der Kanäle auf Mono auslöscht.


    Bei der Nachbearbeitung erzeugt man Stereo grundsätzlich mit den Pan-Reglern. Die kann man (mindestens) so einstellen, dass eine Spur auf dem linken Kanal, auf beiden Kanälen (Mono / mittig) oder auf dem rechten Kanal ist.

    Bei entsprechend mikrofonierten Stereo-Aufnahmen sollten die Spuren auch 100% L/R gepannt werden (siehe Stereofonie). Es gibt in der modernen Musikproduktion aber noch ganz andere Tricks. Z.B. gedoppelte E-Gitarren. Da läuft dann z.B. ein Take auf dem linken und ein anderer Take auf dem rechten Kanal.

    Danke für die weiteren Antworten und Videos. :thumbup: 8)


    Ich denke man wird nicht so leicht rausfinden, was es wirklich war. Kurz nach der Aufnahme des Albums 1996 sind die beiden Cavalera-Brüder ja ausgestiegen, sodass der Titel live wohl nie in der ursprünglichen Formation performed wurde.


    Auf Wikipedia steht u.a.:

    Bereits zu diesem Zeitpunkt war geplant, einige Schlagzeug- und Percussion-Teile im Urwald im Norden Brasiliens aufzunehmen, da diese Umgebung „einfach die richtigen Vibes“ brächte.[5] Dies wurde dann auch in die Tat umgesetzt, das Album enthält einige Samples mit indianischen Gesängen und Percussion-Teile.


    Wobei ich nicht glaube, dass was davon auf dem genannten Track zu hören ist.

    Übrigens auch eins der vielen "langsameren" Metal-Alben, die von Andy Wallace abgemischt wurden. Man hört in den Teilen mit offener Hi-Hat auch gut, dass da keine Samples benutzt wurden. Das Gate auf der Snare lässt die Hi-Hat ein bischen "pumpen". Find ich persönlich aber gar nicht so gut hier.

    Definitiv auch noch ohne Klick eingespielt.


    Meine Analyse ergibt da ca. 415Hz

    Das wäre ja schon nah am Kammerton. Für meine Ohren bewegt sich das deutlich niedriger, etwa bei der der Hälfte (könnte sein, dass das Timbre die Ohren täuscht), und klingt für mich, wie eine Timbale, möglichweise eine Mini-Timbale. Aber mit einem Roto-Tom käme man auch dorthin.

    Für mich klingt es eigentlich auch nicht nach über 400 Hz. Analyzer und EQ-Sweep bringen da aber sehr deutlich das "Fleisch" dieser Trommel zu Tage. Ich konnte für mich auch relativ sicher ausschließen, dass es sich nur um einen Oberton handelt. Möglicherweise liege ich aber auch falsch und der Grundton ist einfach nur sehr leise im Verhältnis.


    Mit einer 12" Snare ohne Teppich konnte ich gestern für meine Ohren stimmigere Ergebnisse erzielen als mit einem total angeknallten 10er Tom. Ich werde heute Abend mal eine Testaufnahme machen. Mir kam auch kurz der Gedanke, die Spur dann einfach hoch zu pitchen. Aber Overheads und Raummikro sind ja auch noch im Spiel. :/


    Ansonsten würde ich mir einfach mal die hier besorgen: https://www.thomann.de/de/millenium_rt6810_rototomset.htm

    Ich passe meinen Setaufbau für meine YT-Drumcovers ja öfter mal ein bisschen an und versuche, insgesamt möglichst nah an die Studio-Aufnahme zu kommen.


    Für mein nächstes Cover (Sepultura - Roots Bloody Roots) mach ich das natürlich auch. In den Strophen kommt bei dem Song eine Trommel mit sehr hohem Grundton für Akzente zum Einsatz. Meine Analyse ergibt da ca. 415Hz (also das G# der 4. Oktave) für den Grundton.


    Allerdings bekomme ich weder eine 12" Snare noch ein 10" Tom so hoch - nicht mal auf 300 Hz. Ein Test ohne Reso brachte mich zu der Erkenntnis, dass Timbales dafür auch nicht geeignet sind. Eine Cowbell scheint's aber auch nicht zu sein.


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    Ich beabsichtige nicht, mir für das Cover extra Equipment zu kaufen. Es interessiert mich auch allgemein.

    Simon Phillips sagte übrigens mal er denke, dass die Nutzung von zwei Bassdrums und die dafür nötige mittigere Körperhaltung ihn wohl bis heute vor Haltungsschäden und Rückenprobleme bewahrt hat, die viele seiner professionellen Kollegen hätten. Das Open-Handed-Spiel käme ihm dabei auch zugute, da er eben nicht ständig übergreifen bzw. gekreutzt spielen und dafür eine linkslastige Körperhaltung einnehmen müsse. Lässt sich natürlich nicht beweisen, aber ich denke da ist schon was dran...

    Aus diesem Grund stehe ich Open-Handed in meinem Unterricht aufgeschlossen gegenüber bzw. befürworte es. Obwohl ich selbst kein Open-Handed Spieler mehr werde.


    Klar ist jedenfalls, dass die Snare aus physiologischer Sicht der Mittelpunkt des Sets ist.


    Ich positioniere das Slave-Pedal der Dofuma etwas unter der Snare, da ich in erster Linie das Hi-Hat Pedal nutze. So steht die Hi-Hat nicht so weit von der Snare weg.

    Außerdem erweitere ich mein Setup mittlerweile immer mehr auf die linke Seite und dezimiere es auf der rechten. Abgesehen von einer Side-Snare habe ich dort jetzt auch ein drittes Crash hängen und es könnte an der Position auch gut mein zweites Crash ersetzen.


    Im Notfall kann man sich ja auch noch mit einer zweiten (closed) Hi-Hat behelfen. Oder die Haupt-HH mittels Kabel oder Welle vor der Snare positionieren ...

    Wie geht es euch damit? Insbesondere möchte ich die Double-Bass Spieler/innen mit 2 Bassdrums ansprechen, bei denen die HiHat meistens mehrere Zoll von der Mitte weg steht.

    Von welcher "Mitte" ist hier die Rede? Vom Mittelpunkt der Snare und der HH-Becken ausgegangen dürfte die Hi-Hat bei jedem Drummer mehrere Zoll entfernt stehen. Ein Zoll = 2,54 cm.


    Habt ihr euch die Position bewusst ausgesucht? Geht ihr Kompromisse ein? Habt ihr ähnliche "Haltungsprobleme" und tut ihr evtl. was dagegen - z. B. durch bewusstes Drehen in die andere Richtung? Wisst ihr überhaupt, von was der hier eigentlich redet? 8o

    Also ich versteh' die Frage tatsächlich nicht so ganz.


    "Hi-Hat Gucker" ist auch relativ, denk ich. Mir geht's so, dass ich oft da hinschaue wo meine führende / rechte Hand unterwegs ist.

    Allerdings sollte man es für Banddienliches Spiel schon auch hinkriegen, beim Spielen auf der Hi-Hat auch mal woanders als auf die Hi-Hat zu schauen.


    Kommt natürlich auch auf die Position des Drumsets auf der Bühne an. Bei einem klassischen Rechtshänderaufbau macht sich das Schlagzeug z.B. ganz gut in der rechten Ecke. So ist der Blick am Schlagzeug automatisch zur Bühnenmitte gerichtet. In anderen Situationen drehe ich die Bassdrum auch etwas nach rechts. Ich spiele zwar grundsätzlich nur mit einer Bassdrum, betrachte diese aber nicht zwingend als Mittelpunkt. Wichtiger ist mir, dass ich mich wohl fühle und gut mit dem Basser kommunizieren kann. Was (wenn es nach mir geht) impliziert, dass ich meinen Kopf für Blickkontakt nicht Meilenweit nach rechts drehen muss, während mein Oberkörper nach links (zur Hi-Hat) ausgerichtet ist.

    Hatte der nicht auch Tal Wilkenfeld entdeckt?


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    Sehr interessant was es nicht alles gibt. Wie funktioniert das? Hast du da weitere Infos für mich? Kann man solche Software irgendwoher beziehen oder ist das sauteurer Spezialkram?

    Mir wurde das mal von einem solchen Freak gezeigt. Er hat es mir demonstriert. Den Vorgang und das Endergebnis. Er beschäftigt sich seit Jahren damit, und hat ein richtiges Raumschiff zuhause, was die technische Ausstattung betrifft.


    Du merkst bereits: Nein, ich kann es nicht erklären. Ich kenne die Fachbegriffe nicht und habe es auch nicht kapiert. Aber gehört habe ich es.

    Und so arbeiten Bootlegger. Die machen das nicht neben ihrem Bürojob abends im Hobbykeller. Die verdienen damit hauptberuflich 'ne Menge Geld. Und die wissen genau, wo die Grenze zwischen Grauzone und Illegalität liegt.

    Klingt für mich eher so, dass dich da einer verarscht hat ...

    Was sind denn das für Programme? :/

    Immerhin sind das noch Bastler, die irgendwie kreativ sind. Zumal mir neu wäre, dass solche Remixes die breite Masse interessieren.


    Aus meiner Perspektive ist das halt alles irgendwie mehr oder weniger destruktiv. Produktion hingegen ist konstruktiv. Kann man sich wie 'ne Pyramide vorstellen: abgesehen vom Songwriting und Arrangement bilden die Aufnahmen mit den Performances das Fundament, der Mix baut darauf auf und fügt alles zusammen und das Mastering rundet es an der Spitze ab.


    Aber ist schon richtig ... sooo schlimm ist die App nun auch wieder nicht. Ich persönlich brauch's halt nicht.

    Das Metronom braucht einen Moment bis es den Rhythmus findet. Bei einem einzelnen 7/8 Takt klappt das dann nicht.

    Also für Songs mit Taktwechseln unbrauchbar ;)


    Wenn man so etwas machen möchte, gibt es viele Wege. Dafür braucht es diese App nicht. Tausende Musik-Affine Freizeit-Tontechniker sitzen vor ihren PCs und basteln neue Musik aus alten Klassikern.

    Da wird gemixt was das Zeug hält. Da wird aus Mono "Stereo" kreiert, was sowieso schon ziemlich fraglich ist, es werden Takes zusammen geschnitten, da werden Musiker nach vorne oder hinten oder in die Mitte gemischt, oder komplett eliminiert. Es gibt den Song plötzlich ohne Backup-Gesang, ein Jahrzehnte alter Patzer in der Aufnahme ist auf einmal verschwunden, der Schlagzeuger oder Bassist wird ersetzt, usw usw


    Das schlimme daran ist, dass diese Bastelarbeiten dann auch noch auf dem Bootleg-Markt erscheinen und Geld damit gemacht wird. Leider kann bei den technischen Möglichkeiten heutzutage jeder selbst entscheiden, wie weit er geht. Die Lizenzgeber kommen bei dem Anfall an Urheberrechtsverletzungen nicht hinterher.

    Für einen richtigen Remix und einzelne Korrekturen braucht man schon mindestens Stems (einzelne Instrumente) oder die kompletten Rohspuren. Und die kriegt man halt nur vom Urheber aus einem bestimmten Grund.

    Einen Remix nur von der Master/Stereosumme zu erstellen ist immer mit starken klanglichen Einschränkungen verbunden und erfordert Eingriffe, die den Mix völlig zerstören. Das ist auch völlig zu Recht illegal. Auf der anderen Seite braucht man dafür wenigstens tontechnisches Wissen und Können und zudem auch genug künstlerische (und sicher auch fragliche) Energie.

    Mit so einer App nicht vergleichbar ...


    Zitat von Drum Bee

    Ich habe jedoch ein völlig reines Gewissen, was meine Nutzung der App betrifft.

    Das ist ja auch in Ordnung. Ich kritisiere eher die Existenz der App an sich. Alles, was technisch möglich ist, ist nicht gleich gut.


    Und a propos technische Möglichkeiten:

    Dadurch, dass Musikproduktion heutzutage so günstig und einfach geht, wird auch einfach viel mehr Mist produziert und veröffentlicht als früher. Ob das letztendlich jemanden interessiert, steht aber auf einem anderen Blatt. Genau so ist es bei den Remixes ...