Beiträge von m_tree

    Aber das rumgedappe vom drumset zum pc hat mich tatsächlich genervt.. (andere Situation als im Video)

    Ja, das nervt ziemlich. Erst recht wenn man noch verkabelt ist (In-Ears).

    Den Studiorechner am Schlagzeug bzw. im Aufnahmeraum fernzusteuern will ich tatsächlich machen. Das ist über Netzwerk (normales LAN oder W-LAN) ja kein größeres Problem. Wenn ich mal Räumlichkeiten habe, in denen sich das lohnt.


    Ich habe aber tatsächlich mal was aufgenommen wo ich nur die BD während der Aufnahme nochmal über die Monitore verstärkt hatte, für eine 18er BD fand ich den entstandenen Sound ordentlich!

    Kenne das Video. Ich meinte eher, dass die Boxen dann nichts in die Mikrofone einstreuen. Wie eben z.B. den Klick oder Guidespuren. Auch kein Monitoring.

    Super wertvolle Informationen hier, danke!


    Es geht erstmal rein um Drum Recording und auch optimale Abhöre da darüber auch ein Midi- Keyboard spielen möchte.

    Dann am besten noch einen Laptop oder ein Tablet beim Schlagzeug zur Fernsteuerung der Workstation einplanen. Um mir das zu sparen habe ich den Tisch mit Recording-PC und Boxen z.Z. auch hinter dem Schlagzeug stehen.

    Und nicht vergessen die Boxen zu muten bei Aufnahmen. Damit kein Klick u.ä. über die Boxen läuft.

    ich seh das genauso wie ihr, aber der typ im video (ein deutscher) sagte ".. 4 viertelschläge mit dem hihat" und ein anderer typ in einem anderen video, ebenfalls ein deutscher, sagte "... das hihat zusammen mit dem ersten schlag spielt..."
    bei scheinen schlagzeuglehrer zu sein, oder zumindest coaches, ihrem accountnamen nach zu urteilen. deshalb war ich jetzt verwirrt.

    Manche haben's halt nicht so mit korrekter Sprache. Immerhin ist ja klar, was gemeint ist.



    »Nen« ist ja leider auf dem Wege sich zum Universalartikel durchzusetzen, von daher ist zumindest die zukünftige Regelung hinreichend absehbar.

    Manche setzen ja auch "'nen" vor weibliche oder sächliche Substantive. So wie "ick mach' mir jetz' mal 'nen Bier auf".


    Abgekürzt wird das dann eigentlich auch mit Apostroph davor. Dieser kürzt ja das "ei" raus. Also 'n statt ein, 'ne statt eine und 'nen statt einen.

    Eine Studioregie bzw. eine Abhörumgebung und ein Aufnahmeraum für akustische Instrumente, besonders Schlagzeug, haben unterschiedliche Anforderungen an die Akustik. Grundsätzlich gilt jedoch: je größer und höher der Raum, desto unkomplizierter bzw. besser die Klangeigenschaften bei weniger akustischer Optimierung.


    Für Schlagzeug muss der Raum nicht besonders trocken sein. Im Gegenteil: je größer der Raum und höher der Raum ist und je länger die Nachhallzeit, desto größer klingt auch das Schlagzeug. Raummikrofone lohnen sich dann besonders.


    Für die Regie ist neben dem Abhördreieck grundsätzlich zu beachten, die Boxen (auch rückseitig) nicht zu nah an Wände zu stellen und auch nicht direkt auf den Tisch oder aufs Pult. Es geht um die Reflektionen.


    3 Meter Raumhöhe sind schon mal ganz gut und besser als alles darunter.

    Grundsätzlich würde ich das Schlagzeug in den Teil des Raums ohne Schräge stellen. Für die Overheads sind hohe Decken grundsätzlich gut.

    Den Bereich, in dem das Schlagzeug steht, mit Diffusoren bestücken. (Breitband-)Absorber in dem Teil, in dem die Regie steht. Bassfallen (geht auch mit Steinwolle) in 2-4 Raumecken (je höher, desto besser), wo Platz ist.

    Breitbandabsorber machen sich auch gut an der Decke.


    In meinem derzeitigen Raum (18m² mit 2,4m Deckenhöhe) bin ich ähnlich vorgegangen. Die Diffusoren taugen aber nix und ich hab da auch keine richtige Abhörumgebung. Die Nachbearbeitung mach ich daheim mit Kopfhörern. Das soll auch kein Dauerzustand bleiben ...

    Es spielen da ja auch viele Faktoren ein:


    • Spieltechnik: Bestes Beispiel ist "Open-Handed". Aber auch bei Überkreuz ist die Frage, "wie" überkreuzt wird. Ich überkreuze trotz klassischer Haltung z.B. gar nicht, um für Backbeats weit auszuholen zu können.
    • Körpergröße -> Armlänge usw.
    • musikalisches Genre: Wie oft wird die Hi-Hat überhaupt gespielt? Welche Rolle spielt das Slave-Pedal oder die linke Bassdrum? Ist eine zweite (geschlossene) Hi-Hat vorhanden?


    Es hilft nur selber Probieren.

    EDIT
    Mal ein Schnappschuss von gestern:

    Genau ...


    "Die" HiHat-Becken - weil Plural

    "Das" Ride-, Crash-, China- & Splash-Becken, weil "das" Becken und Singular.


    Allerdings "die" Crash-Becken, wenn Plural. Oder "die" Crashes, in diesem Fall mit englischem "es" am Ende für Plural.


    Mittlerweile weiß ich, dass man zusammengesetzte Wörter im Deutschen zusammen oder mit Bindestrich schreibt. Im Englischen wird ja alles auseinander geschrieben.

    Ich denke, der Sarkasmus in meinem letzten Beitrag sollte deutlich genug gewesen sein. ;)


    Für mich ist es halt unverständlich, wie offensichtlich viele Drummer die HiHat so weit links stehen haben, dass sie sie mit einem normal langen Stick nicht mehr erreichen, ohne den Oberarm/Schulter aus der entspannten hängenden Lage herauszuheben.

    Lass sie doch machen. Was kümmert's dich?

    Also ich muss sagen, dass sich die Diskussion jüngst echt in eine sehr erhellende Richtung entwickelt hat. Danke dafür! :)


    Für Heel-Up muss das Sprunggelenk übrigens genau einen rechten Winkel bilden. Sonst können irreparable Schäden an der Wadenmuskulatur entstehen, deren Behandlung die Kasse wegen vorsätzlich falscher Schlagzeugspieltechnik auch nicht bezahlt. Leider.

    Ich spiele die Rockbeats z.Z. auch. Die Crashes, Chinas und Splashes find ich top. Die 14er Hi-Hat nutze ich als Ergänzung zu meiner Zildjian K Hi-Hat. Ansonsten habe ich noch ein 20er Zultan F5 Ride. Das kommt aber nicht an die Qualitäten meines 20er K-Custom Rides ran.

    Lange Zeit war ich auch bei Crashes fast nur bei teuren Zildjian-Serien wie A-Custom und K. Die Rockbeats stehen denen aber m.E. in nichts nach. Mein 19er A-Custom Crash hatte ich sogar gegen ein 19er Rockbeat Crash getauscht und bin zufrieden mit dieser Entscheidung.


    Da ich auch Aufnahmen mache (siehe Hörzone - da sind die Rockbeats auch bei) habe ich noch eine zweite Möglichkeit, den Klang zu beurteilen.

    Die Rockbeats sind wunderbare Allrounder. Nerven m.E. auch weniger im Höhenbereich als z.B. die meisten A-Custom Crashes.


    Bei der Trommel-Auswahl - besonders bei Bassdrum und Toms - sollte man nie außer Acht lassen, wie viel die Felle und die Stimmung ausmachen.

    Grundsätzlich würde ich einen Kesselsatz ohne Snare und Hardware nehmen. Snares sind 'ne Baustelle für sich. Da ist Metall - z.B. Stahl oder Messing - auch 'ne Option.

    Schön bunte, kreative Aufbauten :thumbup:

    Ride-Becken (und bei mir 10er / 12er Tom) auf der Bassdrum mache ich live seit letztem Jahr auch öfter.


    a) 22x16" mit vorgedämpften Fellen, fixierter Dämpfung im Innern (mobil), Mikrofonloch im Resofell ... gebohrt / ungebohrt egal (Rack)

    b) 20x14" gebohrt mit passender Halterung für Ridebecken u.ä. ... Befellung nach Geschmack, aber im besten Fall auch Mikrofonfreundlich. Dämpfung im Innern am besten auch Transportfreundlich.


    18" wären mir persönlich zu klein (auch wegen der notwendigerweise erhöhten Aufstellung) und 24" sind halt schon eher im Rock/Heavy zu Hause.

    Im Threadtitel steht "Grundton". Der Grundton ergibt sich aus dem Zusammenwirken beider Felle. Ohne Resonanzfell wird es noch schwieriger, hohe Grundtöne zu erzeugen. Ich hatte dazu ja kürzlich einen Test mit einem 12er Tom gemacht:


    Zitat

    Bin gerade im Proberaum und hab meine Vermutung bzgl. mit/ohne Reso bestätigt. Mit einem 12er Tom mit gleichen Fellen, die auch gleich hoch gestimmt waren. Mit Reso hier 125 Hz Grundton, ohne Reso 103 Hz.

    Wenn ich mich richtig erinnere waren es >200 Hz für die einzelnen Felle mit gegenüberliegend abgedämpftem Fell. Meine Notizen dazu sind auf dem Proberaum-Rechner.

    Ups, zu spät raus editiert. Ich hatte den Thread eigentlich nicht erstellt um grundsätzliche Sachen zu diskutieren. Kommentare, die aus Unwissenheit heraus gesamte Threadverläufe ad absurdum führen sollen, sind mir zu dumm.


    Wahrscheinlich muss dann auch noch mal aufgeräumt werden. Wie mit "der Tom".

    Zwischenstand :)


    Habe besagtes 10er Tom mit einem Ambassador Snare-Reso und Ambassador Clear befellt und ordentlich angeknallt. Da ginge zwar noch mehr, aber das ist mir dann zum einen doch zu "choked" und zum anderen will ich neue Felle nicht vorsätzlich kaputt machen. Bin jetzt so bei ca. 300 Hz Grundton und komme damit schon deutlich näher an den gewünschten Sound als mit meiner 12er Side-Snare. Mein "normales" 10er Tom ist über eine Oktave tiefer (auf D3) gestimmt.


    Mit einem 8er ginge das sicher noch besser. Aber auch da bezweifel ich, ohne brachial vorzugehen, überhaupt in die Nähe der 400Hz zu kommen. 6" wären mir für solche Patterns im Kontext an einer Praxis-nahen Position dann auch zu klein im Durchmesser für akkurates Spiel.


    Demnach halte ich es auch für möglich, dass die 415Hz auf der Studio-Aufnahme nur ein Oberton sind. Der Grundton darunter scheint halt kaum vorhanden zu sein.


    Hier mal ein kurzer Ausschnitt einer Testaufnahme von vorhin. Ohne zusätzlichen Reverb und ohne Sample-Enhancement.

    Ist so noch nicht fertig. Werde die Bassdrum-Mikros dann auch noch tauschen (Audix D6 innen statt außen, Beta52 außen statt innen) ...


    Roots Testaufnahme 19.01.23.mp3

    Ich würde es auch "falsch rum" aufhängen, so wie auf dem Bild. Meiner Meinung nach spielt es sich so besser, klingt besser und verursacht auch weniger Verschleiß - sowohl am Becken als auch am Stick.


    Chinas hänge ich grundsätzlich fester auf als Crashes. Meistens auch mit einem zusätzlichen Filz.


    Und leider sind Chinas - gefolgt von Crashes und Splashes - die Becken, die eher mal reißen. Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen ... keine Ahnung wie viele Chinas, Crashes und Splashes ich schon kaputt gespielt habe. Aber man kann ja auch sanfter spielen.