Beiträge von m_tree

    Das nennt sich "Bild im Bild". Splitscreens mach ich nicht mehr. Und ich hatte in der Zwischenzeit verschiedene Möglichkeiten probiert um die Qualität zu verbessern. Ohne Erfolg.


    Das war ja hier schon mal Thema und ich hab keine Lust auf eine erneute Diskussion dies bezüglich. Für eine deutliche Verbesserung bräuchte ich einen anderen Raum oder mindestens eine Umgestaltung des Raums (den ich eh nicht ewig nutzen werde) und auch bessere Kameras. Am besten gleich einen Filmprofi, der sich um alles kümmert. Den Ton mach ich ja schon komplett selber.


    Kaputtes Crash?

    Sollte ich mal Hauptkameras von hinten und von vorne in einem Video kombinieren, werde ich auch zwei jeweils Links/Rechts gedrehte Audiotracks rendern und diese entsprechend der Perspektive an- und ausschalten.

    Echt? Würdest du dann einen harten Cut zwischen den Tracks machen, wenn die Kamera wechselt? Wäre es da nicht sinnvoller, sich auf eine "Haupt-Kamera" zu verständigen und das Panning nach dieser zu richten, und den Kompromiss bei anderen Perspektiven kurz einzugehen? Ich glaube, wir hatten diese Diskussion vor kurzem mal irgendwo anders schon.

    Zumindest würde ich das mal probieren. Kann auch sein, dass es nicht geht oder einfach kacke ist.


    Bei der Haupt-Perspektive von links hinten/oben ist zwischen HiHat und 10er Tom ein Smartphone zu sehen. In der zweiten Haupt-Perspektive von rechts hinten sehe ich dieses Smartphone nicht. Versteckt es sich da hinter einem der Stative, oder hast du mehrere Video-Takes gemacht? Würde Sinn ergeben, da du in der Haupt-Perspektive rechts hinten die weniger wilden Dinge spielst - wenn ich es richtig sehe. Ist dann also relativ leicht zu synchronisieren.

    Kein Vorwurf, würde ich auch so machen, mit mehren Takes. 8o Spricht ja für dich, wenn du den zweiten VIdeo-Take so auf den Master-Track nagelst, dass es eigentlich nicht auffällt. ;)

    Nee nee ... da laufen drei Smartphones und ein Camcorder gleichzeitig. Habe dann mit laufenden Kameras drei Takes eingespielt und schließlich den zweiten genommen. Da sind die Anschläge auf dem angeknallten 10er Tom in den Strophen zwar nicht ganz so sauber und konsistent wie im dritten Take, aber der zweite ist insgesamt besser.

    Die "Gesichtskamera" ist bei der Perspektive hinter dem Set halt vom 10er Tom verdeckt. Eigentlich wollte ich die wie die Fußkamera durchgängig im Bild lassen. Hat hier aber nicht so gepasst.


    Hab's auch noch mal in der Beschreibung vermerkt. Ist ein Take. ;)

    Die Tricks beschränken sich auf Sample-Enhancement bei Bassdrum und Snare. Aber auch nur mit eigenen Samples (extra für das Cover erstellt).

    Alles klar :) :thumbup:


    Dass ich meine Toms z.Z. mittelhoch stimme war mir noch in Erinnerung. Bzw. bin ich bei einigen laut deiner Angaben ungefähr mittig. Beim 12er z.B. 123,5 Hz (H2) und beim 16er 82,4 Hz (E2). Habe 10+14 und 12+16" auf je einer Quinte Abstand, das 10er und 16er sind trotzdem nur 10 Halbtonschritte auseinander. Man könnte die Differenz ja noch größer machen. Mit einer höheren Stimmung kriegt man (bei gleicher Anschlagstärke) auch einfach mehr "Ton" raus.


    Für Bassdrum und Snare hatte ich hier übrigens dann doch in die Trickkiste gegriffen. Trotz einer relativ hohen Stimmung der 22x18" Bassdrum und eigentlich grundsätzlich geeigneten Mikrofonen für diese Musik (Audix D6 und Beta 52a) war mir die Bassdrum ohne Sample hier zu undefiniert und unkonstant. Ich hatte schon zugesehen, meinen etwas schwächeren linken Fuß mit einer geringeren Federspannung und einem anderen (noch nicht so abgenutzten) IC-Beater auszugleichen. Bin einfach kein guter DoubleBass-Spieler bzw. ist meine Technik links einfach nicht so ausgereift.


    Also hatte ich Bassdrum-Samples mit drei verschiedenen Beatern (Iron Cobra Filz, DW Filz/Plastik) aufgenommen und einen schön punchigen Schlag mit der Plastik-Seite des DW-Beaters genommen.

    Das sauber und zuverlässig über die innere Mikrofonspur anzutriggern bereitete zunächst aber ein paar Probleme. Also hatte ich mir noch einen Trigger (Skygel E-Trix) besorgt. Hat mich eh interessiert. Dann aber doch nicht benutzt (funktionierte auch nicht so toll). Durch kreativen Umgang mit Gate, EQ und Limiter konnte ich das dann doch gut über die innere Mikrofonspur machen. Die ist komplett replaced und ich habe sowohl die Dynamik-Reproduktion vom Trigger-Tool als auch eine Präsenzbetonung je nach Parts in den Songs angepasst (mit Automationsspuren).

    Die äußere Spur ist für ein bisschen mehr Natürlichkeit so dazu gemixt (mit Gate und EQ).


    Für die Snare hatte ich erst überlegt, auf Sample-Enhancement zu verzichten. Aber letztendlich kam es dann doch ziemlich fett, ein Rimshot-Sample dazu zu mischen. Hatte ich kurz vor den drei Takes fürs Video mit der gleichen Stimmung eingespielt (SM57 oben + unten gemixt).

    Bei meinen Drums-only-Videos komme ich ohne Sample-Enhancement aus. Zumal ich nie auf die Idee kommen würde fremde Samples zu benutzen.

    Ist D3 für ein 10er eher hoch? Dachte, ich bin damit eher im mittleren Bereich.


    Hab das gerade noch mal im Analyzer gecheckt (die Spur des angeknallten 10ers ohne Effekte auf Solo) und der zeigt da auch recht deutlich ca. 300 Hz für den Grundton an.


    Natürlich ist damit das Rätsel der >400 Hz in der Studioversion noch nicht gelöst. Möglicherweise wurde das aber auch nachträglich hoch gepitcht? Oder ein Oberton mittels EQ deutlich betont. Oder es ist eben doch ein/e 8er oder 6er Rototom / Timbale. Dagegen spricht aber, dass es ohne Resonanzfell noch schwieriger wird so hohe Grundtöne zu erzeugen.

    Es wäre schon schön, wenn Bild und Ton zueinander passen würden.

    Der Ton läuft in deinem Video dem Bild hinterher, was wirklich sehr unschön ist.

    Ist dir das gar nicht aufgefallen?

    Um darauf noch mal zurückzukommen:

    Hast du das mit einer Bluetooth-Box (Lautsprecher) angehört? Damit ist der Ton i.d.R. immer deutlich verzögert.


    Ansonsten hatte ich ja schon erläutert, dass ich mir darüber natürlich sehr wohl Gedanken mache und zusehe, dass alles passt. Für dieses Video hatte ich vier Kameras benutzt, die alle synchronisiert werden mussten. Sollte ich mal Hauptkameras von hinten und von vorne in einem Video kombinieren, werde ich auch zwei jeweils Links/Rechts gedrehte Audiotracks rendern und diese entsprechend der Perspektive an- und ausschalten.

    Fertig :)


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    Ist das 10er Tom mit Ambassador Snare-Reso + Clear. Auf D4 (~294 Hz) gestimmt - eine Oktave höher als mein "normales" 10er Tom (D3 / ~147 Hz).

    Es wäre schon schön, wenn Bild und Ton zueinander passen würden.

    Der Ton läuft in deinem Video dem Bild hinterher, was wirklich sehr unschön ist.

    Ist dir das gar nicht aufgefallen?

    Nee, ist mir nicht aufgefallen. Ich lade die Audiospur sogar extra lossy als AAC in H.264 hoch, damit's im finalen Rendering und am Ende auf Youtube genau so synchron ist wie bei der Bearbeitung. Experimente mit anderen Codecs (AVI-Container mit xVid und lossless PCM-Audio) sind auf Youtube am Ende immer asynchron.

    Ich bin darüber auch nicht glücklich und stelle da einen deutlichen Qualitätsverlust der Audiospur auf Youtube fest. Klingt so irgendwie anstrengend.

    Wird den meisten Hörern aber sicher nicht auffallen.


    Ich sehe sogar zu, dass - auf Basis von 50 fps (50 Bilder pro Sekunde) - der Ton zwischen keinem und einem Frame verzögert ist. Denn wenn der Zuschauer bzw. Zuhörer z.B. 3 Meter von der Schallquelle entfernt steht, kommt der Schall etwa 10 Millisekunden verzögert an. Licht ist deutlich schneller als der Schall in Luft unter Normalbedingungen :)


    Danke ansonsten! Das Cover hat auch echt Spaß gemacht. Und ich hab lang an der tontechnischen Umsetzung gebastelt. Hatte mir dafür auch noch einen Trigger für die Bassdrum besorgt, um mein eigenes Bassdrum-Sample (Audix D6 innen) besser antriggern zu können. Aber letztendlich dann doch nicht benutzt. Mit ein bisschen Kreativität im Umgang mit Gate, EQ und Limiter ging es dann doch mit der Mikrofonspur.


    Bin begeistert von den letzten beiden Videos. Besonders von dem in Beitrag #399, wie simpel das zugrunde liegende Konzept doch eigentlich ist!

    Danke. Hatte im Nachhinein festgestellt, dass ich an zwei Stellen (wenn ich mich richtig erinnere) auch mal aus dem sextolischen Raster ausbreche. Aber ist ja improvisiert - künstlerische Freiheit und so :/ :)


    Absolut astrein sauber und bodenständig. Ich glaube ich hätte da irgendwelche unnötigen Frickeleien reingebaut.

    Man erkennt dir förmlich den Laserartigen Fokus aufs Microtiming und Konsistenz in den Hits an.

    Ich hatte mir für dieses Cover auch wieder mal einen Klicktrack dazu gebastelt. Das wurde auch definitiv ohne Klick eingespielt.

    Bzgl. der Ghostnotes spiele ich hier und da evtl. mehr als im Original. Bin da, auch bzgl. anderer Feinheiten, bei einer Mischung vom Studio-Original und der Liveversion von Casagrande: https://youtu.be/7QjEmCgbGNw

    Hier nun das bereits angekündigte Sepultura-Cover. Schreibe später noch was dazu.


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    Ich miete z.Z. einen Raum mit ca. 18m² relativ zentral in Gotha. Die Uhrzeiten sind vor allem Wochentags eingeschränkt, weil hier nicht nur Leute wohnen, sondern auch noch eine Anwaltskanzlei und ein Steuerbüro sind.


    Pauschal (Strom und Heizung inklusive) 100€ pro Monat, durchgängig seit mittlerweile 3,5 Jahren. Leider ohne Tageslicht bzw. Fenster.

    Ich kann aber noch den Vorraum als kleines Lager nutzen. Alles eher provisorisch. Mehr als 5 Schüler darf ich hier sowieso nicht haben. Ist recht privat.


    Ich will dieses Jahr dann eh wieder hier weg. Auch aus Gotha.

    Dann mal sehen, wo ich unterkomme. Muss ja nicht wieder allein sein (war aber auch mal ganz gut).

    Je größer der Beckenwald, desto schwieriger wird es auch verschiedene Serien (und Hersteller) zu kombinieren. Vor allem, wenn die Streuung der Serien hoch ist.

    Besonders bei den Effektbecken - auch wenn Crashes und Chinas durchgespielt werden - klingt eine einzige Serie immer eher wie aus einem Guss.

    Bei Hi-Hat und Ride sehe ich das ein bisschen anders.


    Bluesmaker

    Was mir übrigens noch zum Schaumstoff am Snare-Mikro bzw. zum Lautstärkeverhältnis von Snare und Hi-Hat - bzw. auch generell Trommeln und Becken - einfällt:

    Es geht nicht nur ums Snare-Mikro. Das ist ja dann auch so auf den Overheads und ggf. den Raummikros drauf. Und auch die nah aufgestellten Mikros an Hi-Hat und Snare nehmen sehr detailiert auf, wie etwas angespielt ist. Wenn dann die Hi-Hat zischelt ohne Ende und es der Snare an Schmackes und Biss fehlt, hört man das auch trotz Schaumstoff.


    War ein Top-Studio und ein Top-Engineer mit viel Erfahrung und goldenen Schallplatten.

    Und wie heißt der?

    Z.B. sind brechend laute Hi-Hats und eine viel zu leise und durchsetzungsschwache Snare durchaus (meistens) ein Problem.

    Das Problem hatte ich nur einmal als ich zu laute 15" Hi Hats hatte. Da haben wir mit Schaumstoff das Snaremikro abgeschirmt und es ging weiter.

    Von mir selber kenn ich das Problem auch nicht ;)
    "Meistens" sollte nur verdeutlichen, dass laute Hi-Hats und leise Snares nicht immer ein Problem sind (aber eben meistens). Kommt halt drauf an, was am Ende dabei rauskommen soll.


    Schaumstoff am Snare-Mikro braucht man eigentlich nicht, wenn man weiß was man macht ...

    Ich schau ja nicht so viele Werbevideos und dergleichen. Zum einen, weil ich mir vieles z.Z. eh nicht leisten kann und zum anderen, weil vieles halt wirklich nicht vom Equipment abhängt. Sondern einfach davon, was man damit macht. Auch was den Sound betrifft.


    Mir fällt da ein Werbevideo von DW für die neue 4er Serie der 5000er Fußmaschinen (TD4 / AD4) ein. Da wurden natürlich auch einige prominente, langjährige DW- und 5000er-Spieler interviewt. Das war z.T. auch ein wenig amüsant. Und spätestens nachdem ich die dann mal am eigenen Set probiert hatte wusste ich, dass die natürlich auch immer noch nur mit Wasser kochen und die Fußmaschine eine von vielen ist, mit der man gut spielen kann. Spielt sich halt ein bisschen anders als andere.

    So wie Becken eben auch unterschiedlich klingen. Das schöne ist bei der ganzen Sache, dass man sich sein Zeug ja nach dem eigenen Gusto aussuchen kann. Denn es ist einfach Geschmackssache.


    Es geht mir darum, dass das, wovon er redet, einfach herzlich wenig zu dem passt, was marketingtechnisch für genau jenes Genre eigentlich als gesetzt gilt: DIe Becken müssen sich durchsetzen, schneiden, klar und brilliant im Ton sein. Ob das Crash-Becken A nun sich harmonischer einfügt zu Becken B, pardon, solche Sätze hört man eher aus denm Munde von Drummern in anderen, ruhigeren Genres, World-Music, Pop, Jazz, Latin. Und angesichts der Tatsache, dass im finalen Mix bei etlichen Metal-Scheiben die Becken meist eh nicht ihre ganze Pracht entfalten (Dank der Amps und manchen brachial auftrumpfenden Sänger*innen (Max Cavalera et all)), wirkt es einfach nur... komisch, absurd, was in dem Video erzählt wird.

    Ich kenne mich ja nun ein bisschen aus mit der Aufnahme und dem Mixdown von Akustik-Drums.

    Und ganz so abwegig ist das nicht. Wenn die Becken grundsätlich leiser sind, können sie ja trotzdem noch schneiden und zum Genre passend klingen. Es geht bei solchen Größenordnungen und besonders bei Metal lang nicht mehr nur um den Natursound, sondern Mehrfach- und Nahmikrofonierung und Nachbearbeitung. Mitunter auch Triggering und den Einsatz von Samples. Soll auf letzteres verzichtet werden, ist der Engineer froh, wenn er eine bessere Signaltrennung am Schlagzeug hat. Becken einzeln abnehmen und verstärken geht sowieso.

    Ich erinnere mich auch an Alben wie "Songs For The Deaf" von QUOTSA, eingetrommelt von Mr. Dave Grohl. Zwar kein Metaller, aber definitiv ein Heavyhitter. Da wollte der Engineer Trommeln und Becken getrennt eingespielt haben (was Dave gar keinen Spaß gemacht hat, soweit ich weiß). Und warum? Damit die Becken nicht in die Trommelmikros "bluten".


    Auch nicht ohne Grund wird es bei Studiodrummern als Qualität betrachtet, wenn die Trommeln im Verhältnis zu den Becken ordentlich Schmackes haben. Z.B. sind brechend laute Hi-Hats und eine viel zu leise und durchsetzungsschwache Snare durchaus (meistens) ein Problem.

    Eigentlich wird nur der erste Punkt (Abhören) darüber entscheiden, wie optimiert deine Abhörsituation wirklich sein muss. Geht es dabei um Mixing und Mastering? Wenn ja, geht es nur um deine eigenen Sachen und wenn ja, für welche Veröffentlichungen? Oder geht's um Kundenaufträge, also Fremdproduktionen für Tonträger, Streaming, Radio ...?


    Ein guter (ausgewogener / nicht zu schön färbender) Kopfhörer kann eine gute Kontrollinstanz sein. Daheim nutze ich z.Z. einen AKG K-712 und AKG K-240. Mittlerweile nutz ich ersteren eher nur noch zur Kontrolle für den Bassbereich und chirurgisches Hören.


    Wenn man da ein paar Sachen beachtet (Aufstellung, Abstand zu Wänden und Tisch, Absorber an kritischen Stellen) ist die Optimierung gar nicht so schwierig. Der Raum setzt oft auch natürliche Grenzen. Raummoden sind in rechteckigen und kleinen Räumen grundsätzlich problematischer.

    Sowohl zum Optimieren als auch für die Kenntnis über die eigene Abhörsituation empfehle ich, das mit einem Messmikrofon (das günstige von Behringer reicht) und REW auszumessen. Interessant sind dabei vor allem die Frequenz-abhängige Lautstärke und Nachhallzeit (aus der man auch Raummoden ermitteln kann).


    Für die Position des Schlagzeugs einfach mal mit Floortom und Bassdrum im sonst noch leeren Raum verschiedene Positionen ausprobieren und den eigenen Ohren vertrauen.


    In meiner kleinen Bude (3,85x5,30) macht es einen gewaltigen Unterschied. Ich hatte das Set erst an der kurzen Wand aufgestellt. Das tiefe Grummeln der Floortom war kaum in den Griff zu bekommen, angeregt durch die Bassdrum hat die immer weiter gedröhnt.

    Mittlerweile steht das Set an der langen Wand, leicht schräg, Floortom möglichst weit raus aus der Ecke. Dabei musste ich aufpassen, das die Bassdrum nicht genau in der Mitte der Kammer landet, das dröhnt sonst auch ganz gewaltig.

    Der Raumklang der Snare wäre mir persönlich wichtiger.


    Ansonsten kommt es auch sehr auf den grundsätzlichen Klang der Trommeln an. Davon abgesehen, dass die sich sowieso gegenseitig zum Schwingen anregen, eben vor allem bzgl. Befellung, Stimmung und Dämpfung.

    Und vor allem in Raumecken klingt z.B. die Bassdrum grundsätzlich wuchtiger. Das muss auch nicht schlecht sein. Ist eher Geschmackssache.


    Nils (der Trommelstimmer) hier aus dem Forum stimmt die Bassdrum sogar individuell gezielt auf Raummoden, damit sie größer und wuchtiger klingt.

    Mir wäre das zu aufwändig.

    Das zeigt auch, wie viel Einfluss die Stimmung hat.


    Ich würde das Schlagzeug weder mittig im Raum aufstellen noch in Raumecken. Rückseitig (Hocker) mit einem geringeren Abstand zur Wand und vorderseitig (Bassdrum) mit einem größeren. In diesem Bereich dann auch Raummikrofone aufstellen ... so, wie man es fast überall sieht. ;)