Beiträge von m_tree

    Ja klar, jedem das Seine. Ich könnt's mir auch einfach nicht leisten. Zumal man ja auch den Platz braucht, der am besten auch angemessen klimatisiert ist (Temperatur und Luftfeuchtigkeit).

    Aber selbst wenn ich es mir leisten könnte, würde ich das nicht machen. Für mich ist das eher Werkzeug / Arbeitsmaterial.


    Aus drei möglichst unterschiedlichen Kesselsätzen (Material, Spannreifen, Maße) kann man mit unterschiedlichen Fellen und Stimmungen eigentlich alle erdenklichen Sounds rausholen.

    Sieht bei Snares etwas anders aus. Aber mal von einer Hand voll 14er und zwei kleineren ausgegangen reicht da auch eine einstellige Anzahl für wiederum die unterschiedlichsten Sounds (Felle / Stimmung).


    Interessant sind natürlich noch Sets mit speziellen Aufgaben wie Proberaum / Studio, Unterricht / Schüler, Tour / Live (am besten immer im Auto) ...

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    Benutzt du die auch?

    In den letzten Tagen ist es nicht nur hier, sondern auch beim Voting etwas ruhiger geworden. Nun sind es 24 Votes. Davon 4 von unbeteiligten Usern. D.h., 12 Challenge-Teilnehmer haben noch nicht abgestimmt. Von zwei weiß ich, dass sie nicht abstimmen wollen. Ich selbst werde wohl auch nicht abstimmen, weil ich weiß, welcher Take von wem ist und den Punktestand kenne.


    Die Tendenz, die sich schon nach den ersten 10 Votes erkennen ließ, blieb weiter bestehen. Und ich gehe davon aus, dass das auch weiterhin der Fall sein wird. Die Punkte teilen sich derzeit wie folgt auf:


    1. Platz - 33 Pkt.

    2. Platz - 29 Pkt.

    3. Platz - 21 Pkt.

    4. Platz - 13 Pkt.

    5. Platz - 10 Pkt.

    6. Platz - 7 Pkt.

    7.+8. Platz - 6 Pkt.

    9. Platz - 5 Pkt.

    10-18. Platz - 4-1 Pkt.


    Die restlichen 14 Takes sind noch bei 0 Pkt. ...


    Wäre schön, wenn noch ein paar mehr Votes dazu kommen. :)

    Die Rundheit des Kessels lässt sich am besten mit einem Zollstock o.ä. prüfen. Die Planheit, indem man ihn auf eine (mit Sicherheit) ebene Fläche legt und z.B. mit einer Taschenlampe reinleuchtet. Bzw. sich das einfach genauer anschaut.


    Meine Vermutung wäre noch, dass Schlag- und Resoseite vertauscht sind. Die Resonanzseite hat bei Snares eine Vertiefung beim Teppich - das sog. "Snarebed".

    Ist aber unwahrscheinlich, weil die Snareabhebung (nicht auf den Fotos zu sehen) dann auch falschrum montiert sein müsste.


    Die Spannung dürfte nicht zu stark sein, diese ist gleich vorgenommen, wie in der Vergangenheit und daher nicht übermäßig stark.

    Starke und schwache Spannung sind relativ. Der Grundton mit gegenüberliegend abgedämpftem Fell gibt am zuverlässigsten Auskunft.

    Machst du das mit 'nem Drehmomentschlüssel? Die sind fürs Stimmen eigentlich ungeeignet. Wichtiger ist, dass an jeder Schraube die selbe Tonhöhe zu hören ist.


    Mit 'nem Drehmomentschlüssel kann man Felle auch schnell mal "schief" aufziehen. Nämlich dann, wenn manche Spannschrauben deutlich schwer- bzw. leichtgängiger sind (gut geschmiert / fest gerostet). Daher: Lieber Finger weg von Drehmomentschlüsseln. Ein Fell ist keine Autofelge ...

    OK - jetzt sieht man's. Das Fell ist gar nicht gerissen, sondern löst sich nur vom Spannring des Fells. Wirkt auf mich so, dass der Kessel an der Stelle zu viel Spannung über den Durchmesser erzeugt. Oder anders gesagt - dass der Kessel nicht rund ist.


    Überprüfe doch mal die Rund- und Planheit des Kessels. Im Gegensatz zur Resonanzseite mit dem Snarebed sollte die Schlagseite bei Snares auch komplett plan sein. Und eben rund.


    Was ist das für'n Fell?

    Eine Offline-Analyse geht eigentlich ganz gut (und auch recht schnell, wenn man keine TruePeak-Messung macht). Ich bin folgendermaßen vorgegangen:


    Nachdem ich alle Rohdateien auf exakt 50 Takte zugeschnitten hatte (also die finale Laufzeit), habe ich eine Offline-Analyse gemacht und alle auf -25 LUFS normalisiert. Dann in zwei Stufen auf dem Masterbus auf -18 LUFS gebracht. Da REAPER beim Rendering mittlerweile auch die Lautheitswerte anzeigt und sich das bisher immer mit anderen Messungen bei mir gedeckt hat, habe ich darauf vertraut und am Sonntag Abend einige Takes ein zweites Mal mit angepasstem Gain gerendert.


    Dass bei den finalen Dateien dann Abweichungen entstanden sind hat nach meiner Auffassung folgende Gründe:

    Die leichte Bearbeitung der Peaks (sachtes Clipping und "intelligentes" Limiting) kann bei noch roherem Material zu veränderten Werten führen. Zusätzlich mogelt dann MP3, obwohl 256 kbps eigentlich schon ganz ordentlich sind. Bspw. clipt MP3 häufig trotz vernünftigem Headroom von z.B. 0,5 dBTP.


    Für meine Korrektur eben habe ich zunächst 24bit Master-WAVs aus meinem ursprünglichen Projekt gerendert. Diese dann noch mal einer Analyse unterzogen (da kamen noch mal Differenzen von bis zu 1 dB zu Tage :/ ) und angepasst. Dann als MP3s gerendert.


    Ein richtiger Spoiler ist der Hinweis oben eigentlich nicht. Höchstens für so Freaks wie mich ^^

    Ich habe mich gerade mal noch diesem Thema ...

    Eine (offline) Lautheits-Analyse der MP3s hat gerade ergeben, dass die immer noch - trotz zweiter Korrektur während des Renderings (Gain des ersten "Lautmachers") - zwischen -18,2 und -17,6 LUFS (jeweils Durchschnitt) schwanken. Ganz genau kann man es aber sowieso nicht machen, weil es auch Unterschiede in der Anschlagstärke über den Verlauf gibt. Viele Aufnahmen werden zum Ende hin leiser, z.B. ...

    ... angenommen und ein neues Paket MP3s hochgeladen.


    Bitte alle User, die noch abstimmen wollen, das neue MP3-Paket anhören (ggf. noch mal neu runterladen).


    Die Differenzen waren zwar gering und ich bin mir nicht ganz sicher, welcher Lautheitsmessung ich mehr vertrauen soll. Aber der, laut zwei Metern (online + offline), lauteste Take mit -17,6 LUFS liegt derzeit deutlich auf dem 1. Platz. M.E. zwar durchaus gerechtfertigt. Aber 0,5 dB können tatsächlich noch darüber entscheiden, ob etwas "besser" oder "schlechter" klingt.


    Nun sind auch die fertigen MP3s in der Offline-Analyse bei exakt -18 LUFS (Durchschnitt):



    21 Votings bis jetzt. :thumbup:

    Und find's demokratisch übrigens auch 10x besser als mit einer Jury.

    Eh ne sehr gute Übung. Demokratie ist noch nie so nebenbei und einfach zu praktizieren gewesen.

    Da ist zwar wirklich was dran. Aber in diesem Fall hier ging das tatsächlich einfacher und schneller, denke ich. Wenn man erst 'ne Jury aus 3 oder mehr Profis, die das zeitlich machen können und wollen, hätte zusammentrommeln müssen ... und die auch von der Allgemeinheit als Autorität akzeptiert wird. :/

    Wir sind ja hier nicht bei Deutschland sucht den Supertrommler ... :D

    Je mehr hier über einzelne Beiträge detailliert diskutiert wird, umso mehr Muffensausen bekomme ich, dass ich am Ende der einzige Teilnehmer mit 'no points' bin. =O

    Derzeit ist noch über die Hälfte bei Null Punkten:


    Der aktuelle Stand:


    18 Votings. Es gibt drei klare Favoriten mit 22, 21 und 18 Punkten. Zwei Takes teilen sich den 4. Platz mit 10 Punkten. Weitere 10 Takes bewegen sich derzeit bei 1 bis 6 Punkten. Die restlichen 17 Takes sind noch bei 0 Punkten.

    Mich würde ja echt mal interessieren, welche Aufnahmen hier so als vermeintliche E-Drums identifiziert werden. Denn ich weiß es nur von zwei mit Gewissheit. Und kann aus Erfahrung sagen, dass man auch A-Drums ohne Sample-Enhancement durch Nachbearbeitung "künstlicher" klingen lassen kann. Dynamikbearbeitung, Eingriffe in die Frequenzverteilung, künstlicher Reverb, Sättigung, ... da kann man viel machen. Auch viel kaputt machen ...