Freut mich für dich, dass du so gut untergekommen bist. 
Grundsätzlich wächst man ja mit seinen Aufgaben.
Bei der Snare hab ich schon gecheckt, dass sie z.B. in Vierteln gespielt, dem Song gefühlt ordentlich Gas gibt...
Das nennt man Doubletime. Normaltime ist "Snare auf 2+4" und Halftime "Snare auf 3". Wahlweise durch Rimclick oder Rimshot ersetzbar 
Hab dann auch was gefunden, was mir gefiel, aber reicht es wirklich in dem Falle nach dem Bauchgefühl zu gehen?
... und da bist du selbst schon beim springenden Punkt. Ein Schlagzeuger ist ja auch ein Künstler (wobei wir da m.E. definitiv auf dem Teppich bleiben sollten). Der springende Punkt ist: hast du ein Gefühl dafür? Wenn ja - passt dieses Gefühl zur Band / Musik? Es geht natürlich auch einfach um Band-dienliches Spiel. Aber wenn du dich nicht selbst bei eigenen Songs einbringen kannst, kannst du auch einfach Covermusik machen und mit Bumtschak Geld verdienen ...
Ich meine, wenn ich rum experimentiere und merke, dass kaum ein Groove gefühlt richtig passt, wie gehe ich dann vor? Gibt es sowas wie "Grundsatzregeln"... "wenn du dies und das Gefühl vermitteln willstm spiele dies und das?"
Nein, gibt es nicht. Wobei es heutzutage schon schwierig ist, wirklich was "Neues / Eigenes" zu erschaffen.
Aber blickt man ein bisschen zurück, sieht man einige Drummer, die sich wohl die selbe Frage gestellt hatten und dadurch ihr künstlerisches Potenzial erst so richtig ausgeschöpft haben. Stichwort "eigener Stil" und so weiter.
Du brauchst dir da eigentlich nur die passenden Vorbilder zu suchen. 
Und was setze ich ein, wenn ich den Song im letzen (oder letzten beiden) Vierteln nochmal pushen will, bevor auf der nächsten eins das "erlösende" Crash kommt (und danach ein ruhigerer Part)? Oder mit welchem Fill kann ich vorher schon ein bisschen abbremsen, weil ich es konkret so möchte?
Treiben kann man gut mit 16teln auf der Snare , Bremsen gut mit Punktierungen. Um nur zwei Beispiele zu nennen 
Bisher hab ich eben Fills auch oft nach Gefühl, Laune und Geschmack eingesetzt, aber ich möchte eben wissenm ob es auch noch ne Spur "besser" geht.
Grundsätzlich ist das schon ein guter Ansatz. "Besser" geht's, indem du dein Vokabular erweiterst und erfahrener wirst.
Ansonsten ist mir persönlich noch folgender Punkt sehr wichtig:
Es geht nicht nur darum, was man spielt, sondern auch WIE man es spielt. Als Schlagzeugerin kümmerst du dich nur um das Rhythmische Fundament. Timing ist hier das A und O.
Ansonsten spielt die spielerische Ausdrucksstärke auch eine große Rolle. Dynamik ...