Beiträge von m_tree

    Cool - dann bin ich ja nicht der einzige, der verschiedene Hersteller und Serien bei Bassdrum und Toms kombiniert. ^^

    Im Proberaum bei mir z.Z. drei verschiedene Hersteller. Mit den Snares vier verschiedene Hersteller und fünf verschiedene Serien.


    Fällt das Hängetom auch aus der Reihe?

    Welche Beckengrößen sind das?

    Dazu wav ausgewählt und beste Quali

    Beide Aufnahmen sind echt gut geworden (Dateigröße pro ca 60 min knapp 2 GB).

    Beste Quali bedeutet beim H4N Pro 24bit und 96 kHz. Letzteres ist nicht nur bei Amateur-Aufnahmen Overkill. Macht die Aufnahmen einfach in der Ziel-Samplingrate. Für Audio-CD sind das 44,1 kHz. Spart nicht nur Speicherplatz, sondern auch Rechenaufwand und das Resampling. Kannst du ja deinen Audioleuten sagen ;)

    Ich frage nachher mal nach, was die da überhaupt für Mikros da haben, also ob im Proberaum noch was Gutes quasi übrig ist, was wir dafür nehmen können.

    Es sollte ein abgestimmtes Stereopaar mit einem relativ neutralen Frequenzgang sein. Naheliegend sind Kleinmembran-Kondensator-Mikros. Die angesprochenen Oktava MK-012 hab ich selber. Sind aber, wie auch bereits angesprochen, aufgrund der aktuellen politischen Situation hierzulande nicht mehr verfügbar.


    Ich würde erstmal keine externen Mikrofone an den Zoom anschließen. Das lohnt sich nur mit ordentlichen Mikros, einer für die Situation wirklich passenden Aufstellung und einem kleinen Mastering.


    Also noch mal:

    • Als Wave bzw. *.wav in 24bit aufnehmen (44,1 oder 48 kHz)
    • Gain ganz runter drehen
    • Da hinstellen, wo die Band im Raum ausgewogen klingt (und wo es logistisch machbar ist)

    That's it. Eine Nachbearbeitung sollte dann schon noch gemacht werden. Ich biete das auch offiziell an (siehe Website).


    Er muss nicht für eine Aufnahme Mikrofone kaufen.

    Sie ;)

    Dann stellt den Recorder einfach da auf, wo es am besten klingt (bei 7 Bandmitgliedern wird das sicher einer checken können) und wo es logistisch & dem Veranstalter passt.


    Was das Einpegeln betrifft könnt ihr das ganze auf zwei wesentliche Aspekte reduzieren. Die Band spielt beim Soundcheck im Regelfall zwar auch mal komplett zusammen, aber da geht's um andere Dinge wie eben z.B. das Monitoring. Falls dir geläufig ist, worum es beim Monitoring geht: mit In-Ear Monitoring hat man auch weniger "Schmutz" auf der Bühne. Keine Monitorboxen, die in die Mikros rotzen.


    Die zwei wesentlichen Aspekte sind:

    - in 24bit aufnehmen

    - Gain runter stellen


    24bit hat 144dB Rauschabstand, was eine Differenz von über 80dB zur Hörfläche (60dB) bei Musik ergibt. Rechnet man noch 10dB Puffer für Kompression und Limiting dazu, ist es bei der Aufnahme auch kein Problem, wenn Spitzenpegel bei -70dBFS liegen. Aber da du auch bei dieser Erklärung wohl fast nur Bahnhof verstehst ... ^^

    Noch ein anderer Ansatz: Falls ihr eine recht hohe Grundlautstärke habt, mit 24bit aufnehmt und das Aufnahmegerät keine extrem kleinen Anfangswerte beim Gain hat, dreht den einfach runter. Wichtig ist dann halt eine vernünftige Nachbearbeitung, bei der das auch laut gemacht wird.


    Jedenfalls war die Aufnahme so wie von ner Kassette, total leierig und richtig dumpf. Hab paralell noch mit meinem Samsung S5 (!) aufgenommen, das war deutlich besser =O

    Dann ist irgendwas schief gegangen ...

    Was "professionell" klingende Aufnahmen von Konzerten angeht:


    Im Prinzip verhält sich das genau so wie mit "richtigen" Aufnahmen im Studio. Nur, dass die Performance halt komplett live und die Mikrofonierung entsprechend den Gegebenheiten auf der Bühne ist (Übersprechen ...).


    D.h., für ein wirklich gutes Ergebnis, sollten alle Mikrofone (und Line-Ausgänge) roh und einzeln mitgeschnitten werden. Zusätzlich machen sich Mikros im Publikum bzw. am Pult für die Atmosphäre gut. Grundsätzlich entscheidet dann auch die Bühnengröße, das Monitoring (In-Ear?) und die Mikrofonierung über die Qualität. Von der Performance mal ganz abgesehen. Ziel des Ganzen ist eine richtige Nachbearbeitung mit einem eigenständigen Mixdown.

    Ein Kompromiss ist, den FOH-Mix aufzunehmen. Das macht aber nur in größeren Locations Sinn, wo wirklich alles (auch das Schlagzeug) entsprechend auf die PA gemixt wird. Dennoch ist das dann nur ein auf die Location und PA zugeschnittener FOH-Mix, häufig in Mono gehalten.


    Die Nachbearbeitung einer Stereo-Aufnahme mit dem Zoom ist vergleichbar mit einem Mastering. Falls da Bedarf besteht, kann ich gern behilflich sein. :)

    Wo stelle ich das Gerät am sinnvollsten hin, um 7 Leute (1x Bass, 1x R Gitarre, 1x Gitarre nur für die Soli, 1x Frontgesang, 3x Backgroundgesang, 2x Keyboard, 1x Drums) so gut es geht, drauf zu bekommen?

    Allgemein: Zum Mischpult bzw. in den akustischen "Sweetspot" der Location. Bei symmetrisch und ebenerdig aufgebauten OpenAirs ist das z.B. eine klare Sache.


    Bei der kleinen Bühne wird das wohl ein bisschen anders aussehen. Da hilft nur, vorher mal den Eigentümer wegen der Akustik zu fragen. Oder ist da ein Techniker am Start?


    Man kann lossless-Audio wie WAVE auch im Nachhinein in lossy Formate wie MP3 umwandeln. Bzw. sollte eine Umwandlung in ein lossy Format grundsätzlich nur einmal und nach sämtlichen Bearbeitungssschritten gemacht werden. Und alles unter 192 kbps sollte bei Stereo-MP3 gemieden werden.

    Ja, sehr interessant. :thumbup:


    Also ich haue ja im Regelfall relativ doll drauf. Habe mich vor ein paar Jahren wieder auf die Standard-5A von Vic Firth eingeschossen. Spielen sich gut, gibt's im Sparpack recht günstig und man bekommt trotzdem Markenware aus Hickory.


    Sticks brechen bei mir nur noch sehr selten. Kriterien zum Ausmustern sind für mich: zersplitterte Köpfe (Nylon mag ich nicht), stark zerfranste Schäfte (z.B. durch Rimshots) und mitunter auch viel Abrieb von den Händen. Auch mit gewaschenen Händen entsteht immer ein bisschen Abrieb, der nach einer gewissen Zeit den Grip etwas verringert.

    Das ist nachvollziehbar. Closemiking ist definitv 'ne Sache für sich. Und Live auch noch mal was anderes als im Studio. Da kann man im Nachhinein noch viel machen. Auch wenn der Techniker faul ist und Gates für die Toms benutzt, kann man da noch mal auf unpassend eingestellte Thresholds hinweisen. Live geht das nicht. Daher sehe ich mittlerweile zu, Livetechnikern grundsätzlich brauchbare Signale anzubieten. Ein nicht benutztes Gate entscheidet u.U. darüber, ob leise Schläge (also die, die sowieso schon schlechter hörbar sind und schnell untergehen) auf der PA sind oder nicht.

    allerdings vermute ich, dass die EC2 unter Closemikes für manchen Drummer ihre Stärken ausspielen.

    Definitiv.


    Das hat aber nix mit Studio oder live zu tun. Ich bin tatsächlich wegen des Closemikings im Livebetrieb auf die EC2S umgestiegen. Im Proberaum habe ich weniger Probleme mit ungenauen Stimmungen und langen Sustains. Außerdem kann man die Tomspuren bei Aufnahmen in der Lautstärke automatisieren.

    Ich denke, dass das Thema auch wegen der Selbstfindung am Instrument so komplex ist. Da können unterschiedliche Aspekte mit einspielen. Bei mir halt z.Z. Sachen, die über Spieltechnik und Spielhaltung hinaus gehen.

    Meiner Meinung nach sollte man nie das eigentliche Ziel bzw. den eigentlichen Sinn des Ganzen außer Acht lassen. Und das ist halt Selbstausdruck. Sich nach Jahrzehnten mit der eigenen Spieltechnik komplett umzukrempeln, nur um sich selbst was zu beweisen, zeugt m.E. eher davon, dass man sonst nicht mehr weiter kommt oder keinen weiteren Sinn für sich darin findet. Aber vielleicht geht's mir ja irgendwann auch so und ich hab zu viel Zeit und (vor allem) Nerven für sowas übrig.

    m_tree Du hast erwähnt, dass du dir das mit Anfang 30 nicht mehr wirklich antun willst nach 20 Jahren spielen umzulernen. Geht mir einerseits ähnlich, andererseits übe ich das immer wieder um einfach flexibler zu werden. Ich möchte am Set so symmetrisch wie möglich agieren, einfach um zB den Verlust des Sticks zu kompensieren. Du spielst zwar 4 Jahre länger, aber ich glaube das ist trotzdem ganz gut vergleichbar. Dasselbe gilt für mich auch mit Traditional Grip. Ich sehe keinen Schaden den zu lernen, ich investiere ja nicht zu viel Zeit damit. Und wenns mir mit der Drehbewegung zu schnell wird, dann wechsel ich auf matched. Dasselbe gilt für mich mit OHP. Wichtig ist für mich das es gut klingt.

    Meinst du wirklich, dass das vergleichbar ist? Ich hatte ja mehrere Spielphasen - die erste im Kindesalter von ca. 7 bis 10. Und da hatte ich auch schon Matched Grip und Überkreuz gespielt. Und hatte meine "Karriere" zwischenzeitig auch mal mehr oder weniger schleifen gelassen. Allein schon aus dem Grund hab ich gerade ganz andere Baustellen. Und ich fühl mich durchaus wohl, so wie ich spiele und habe durchs Schlagzeugspielen auch keine körperlichen Probleme. Letztes Jahr war ich wieder öfter Joggen, um meine Kondition für die TDV-Tour weiter hoch zu kriegen. Ich streichel ja nicht gerade. Bin aber trotzdem kein Metaldrummer. Was ich damit sagen will: körperliche Fitness ist gerade für Metaldrummer und alle, die mehr Gas am Schlagzeug geben (Punch und Geschwindigkeit), m.E. sehr wichtig.


    Wenn die eigene Technik und Haltung für einen selbst taugt - warum sollte man dann umlernen? Den Bandmitgliedern und dem Publikum ist wurscht, wie man spielt, so lange das Ergebnis passt.

    Nope - ich achtel das Ride da schon durch und trete die Hi-Hat auf Viertel.


    Und Viertel, Achtel, Sechzehntel - das ist auch alles relativ bzw. einfach vom Tempo abhängig. Achtel auf 200 bpm sind Sechzehntel auf 100 bpm ...

    Ballroom Schmitz

    Wahrscheinlich schon. Bei Claus Hessler sieht man das ja z.B. auch: https://catwithhats.com/wp-con…02/Claus-Hessler_Gear.jpg

    Aber auch bei ihm steht das Floortom links ja eher nur zusätzlich da. Also bei einem klassischen Aufbau mit einem oder zwei Racktoms und einem Floortom wäre es aus meiner Sicht nicht besonders sinnvoll, eins davon links neben die Hi-Hat zu packen.


    Unabhängig davon, ob man OH spielt oder nicht, sind Toms in Reihe bzw. in unmittelbarer Nähe zueinander m.E. schon besser geeignet für Tom-lastige Fill-Ins. Ich hatte mal ein Floortom links neben der Hi-Hat probiert und das ist nix für mich. Eine Side-Snare an der Position macht mir aber Spaß.


    danyvet

    Ok, ganz so einfach ist es dann wohl nicht ... kommt letztendlich auch drauf an, wie oft man "gezwungen" ist auf fremden Sets zu spielen. Das hängt ja nicht nur davon ab, ob man Simon Phillips, Ian Paice oder Claus Hessler (Liste beliebig erweiterbar) heißt. Sondern auch in kleinerem Rahmen davon, mit welchen Bands man spielt (eigener Proberaum / nur Abendfüllende Gigs als einzige Band oder Umbaupausen, die lang genug sind).


    Ich fand "Don't Stop Believin'" auf dem Ride ok. Die Akzente auf der Glocke gehen so auch gut. Zusätzlich macht die getretene Hi-Hat den Groove etwas luftiger. Aber das Hauptargument ist da für mich, dass ich zum Schluss gut Flams auf den Toms spielen kann. Das wird so einfach noch mal viel fetter.

    OH hab ich bisher nur bei don’t stop believin’ gebraucht. Für OH ist meine linke zu langsam, müsste ich trainieren. Allerdings fühlen sich snare Schläge mit Links wesentlich besser an, rimshots gelingen mir da leichter. Sicher aber auch Gewohnheitssache.

    Den Song hab ich einfach auf dem Ride gespielt. Ansonsten ist das alles Gewohnheitssache, denk ich. Backbeats krieg ich mit Rechts auch gut hin.


    Mein Grund FÜR CH ist einerseits der, dass es mir mein Lehrer gleich mal so beigebracht hat, auch weil dort ein klassisch aufgebautes RH Set steht, andererseits eben auch, damit ich jederzeit auf 99% aller fremden Sets spielen kann, die ja eben auch in den allermeisten Fällen klassisch RH aufgebaut sind. Würde ich ausschließlich für mich allein daheim herumklopfen, würde ich möglicherweise auch dazu tendieren auf OH umzusteigen. Aber für mich lohnt sich das eher nicht.

    Das Argument mit dem klassischen Set-Aufbau zieht bei OH m.E. nicht ganz. Wie der Threadtitel schon sagt - man muss eigentlich nur das Ride nach links stellen. Da man i.d.R. sowieso ein bisschen für sich umbauen muss ist das dann eigentlich nicht weiter dramatisch. Definitiv weniger Aufwand als alles Spiegelverkehrt hinzustellen (Linkshänder-Aufbau).