Beiträge von m_tree

    Obwohl mir klar ist, dass es hier wohl kaum einen interessiert, melde ich mich noch mal mit Audiomaterial. Habe meinen Mix in der Zwischenzeit fertig gestellt, lass mir aber noch Zeit mit dem Upload (Einsendeschluss ist der 30. Januar).


    Weil ich zu Übungs- und Weiterbildungszwecken dran teilnehme und mittlerweile unvoreingenommener an sowas herangehe, würden mich Meinungen zu einem Mix-Vergleich sehr interessieren. Ein Mix ist der Referenzmix vom Produzent (Jochen Sachse / HOFA-CEO) und der andere ist von mir. Hier mal mit gleicher durchschnittlicher Lautheit - einmal (gekürzt als 160kbps MP3) direkt hier als Upload und einmal (komplett als 16bit WAVE) auf Dropbox:


    DownOnEarth - Mix A.mp3


    DownOnEarth - Mix B.mp3


    Hofa 14. Down On Earth - Testrender
    Shared with Dropbox
    www.dropbox.com


    Natürlich lassen sich die Mixe auch über die HOFA-Seite zuordnen ...

    Zitat

    Bei "Xanadu" dachte ich übrigens erst an ein Cover des Rush-Songs.


    Fast bei mir auch so... ich konnte mir aber bei Kotzen nicht vorstellen, dass er daran Spaß hätte. Trotzdem ging "zur Sicherheit" mein erster Blick beim Video zur Spielzeit! hihihi, da erkannte ich: es kann nicht ein Rush-Cover sein, der Song hat nicht die "Überlänge" :D von Xanadu von Rush.

    Vielleicht haben die meisten Songs ja auch einfach nur "Unterlänge"? :D

    Aber hätte ja auch nur ein Ausschnitt des Songs sein können ... wie auch immer.


    Aber darüber reden wir ja nicht. Mein Hinweis also nur für die Rookies. Keiner der von uns postenden unterstellt, das Mixe je nach Video germacht werden. Die Videos kommen in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle hinterher und es wird natürlich die Musik nicht nach Video-Location gemischt ;) .

    Es wäre bei "normaler" Musik sowieso ein bisschen fraglich, das Musikvideo vorn anzustellen. Nicht nur, weil halt im Regelfall zuerst die musikalische Komposition und Produktion da ist. Sondern auch, weil die Musik in vielen Fällen ohne das Video angehört wird ...

    Dass das Video hier so gar nicht zur Musik passt untermauert m.E. auch ein bisschen die angesprochene "Seelenlosigkeit". Das wirkt auf mich so wie "notwendiges Beiwerk" ... nicht zu Ende gedacht halt.


    Filmkomponisten wie z.B. John Williams gehen das nun wieder ganz anders an. Wobei die auch nur ein Drehbuch kriegen, glaub' ich :/


    Ich hatte "früher" übrigens relativ viel Dream Theater gehört und die mit Portnoy auch mal live gesehen. Irgendwann konnte ich's dann aber nicht mehr hören. In Topform waren sie m.E., als die Fuddelei noch mit einer musikalischen und künstlerischen Aussage verschmolzen ist. Irgendwann war's dann m.E. einfach nur noch Schema F.

    Bei extremer Virtuosität denke ich auch als erstes an "The Aristocrats".

    Es wirkt auf mich so, dass das Video als notwendiges i-Tüpfel erst nach der eigentlichen Produktion gemacht wurde. Denn den Sound finde ich durchaus passend zur Musik. Mehr Ambience bzw. Räumlichkeit und lange Hallfahnen passen eher zu dünneren Arrangements, die mehr Platz dafür bieten. Sowohl was Tempo und Anzahl gespielter Noten als auch Instrumentierung betrifft. "Modern" ist übrigens auch ein eher trockener Sound. Wobei das eigentlich auch nicht mehr ganz gültig ist für die aktuelle Dekade (betrifft eher die 90er vs. 80er Jahre).


    Dass sich die Produktion mit dem Ambiente des Videos beißt finde ich auch.


    Bei "Xanadu" dachte ich übrigens erst an ein Cover des Rush-Songs.

    Erstens hatte ich das Video extra nicht eingebettet, sondern nur verlinkt und zweitens mach ich das nicht überall und ständig.

    Du unterstellst mir auch mit solchen Aussagen halt Sachen, die einfach nicht stimmen.


    Aber was diskutiere ich hier überhaupt ... die EC2S sind grundsätzlich brauchbare Felle. Vielleicht nicht ganz so für Jazz geeignet.

    Mir ist gestern eingefallen, dass die ja um die Weihnachtszeit immer ihren Mix-Contest machen, der auch international mittlerweile recht viele Teilnehmer hat.


    HOFA Contest
    hofa-contest.com


    Dieses mal finde ich den Song auch ganz nett. Sind auch gute Aufnahmen - komplett handgemacht und akustisch (bis auf ein Fender Rhodes und einen Synth). Allein für das 4-piece Drumkit 16 Spuren, dazu Becken- und Percussion-Overdubs.

    Gut, von deinen Videos her bist du aber auch ein Powerdrummer, der auf den Toms wenig Dynamik braucht. Mag klappen. In akustischen Settings und deutlich mehr dynamischer Bandbreite Richtung Pianissimo war ich sehr schnell sehr genervt.

    Grundsätzlich ja. Ich spiel die Toms aber schon auch dynamisch (die Snare mit lauten Backbeats und Ghostnotes sowieso). Allerdings mit einer recht hohen Grundlautstärke - ok. Beispiel: https://youtu.be/EU92vhyhmJQ


    Kann ich nicht pauschal bestätigen, wenn man sich die Zeit nimmt, die richtige Stelle für so ein Gelpad zu finden. Die Bandbreite zwischen tollem und totem Sound ist da recht groß. Allerdings sind mir kleinere Stücke auch lieber. Find dieses Set mit verschiedenen Größen recht praktisch, da hat man die Wahl auch ohne Messer oder Schere:

    Na ja. Wenn man die 4-fache Masse auf ein Fell klebt macht das schon einen deutlicheren Unterschied. Und wo sonst soll man es auch hinkleben als an den Fellrand? Spannreifen, Fellmitte? :/

    Ich würde ja gerne mal zur Kontrolle ein anderes Set mit den Frostfellen hören. Meine einzige Erfahrung damit (Proberaumset, vom Eigner frisch befellt) war so traumatisierend, dass ich keinem Menschen diese Empfehlung antun würde. Man möchte meinen, dass ein vorgedämpftes Fell Stimmfehler etwas großzügiger verzeiht. In dem Fall war es einfach nur grausig, wie dickes Butterbrotpapier, raschelig und leblos. Bin ja bekanntermaßen kein Evansfan, aber seitdem stehen die EC2 auf meiner Blacklist.

    Wundert mich etwas, da ich mit denen eigentlich zufrieden bin. Alle meine Videos von diesem Jahr habe ich mit denen auf den Toms gemacht. Liegt aber vielleicht auch an den Diplomats als Resos.

    Ich war jedenfalls nie ein Freund von viel Dämpfung. Allerdings auch nicht von viel Sustain und "Oouum".


    Ich sehe auch immer wieder Drummer, die mit kompletten Moon- oder Skygel-Pads dämpfen. Wenn man so ein ganzes Ding irgendwo drauf klebt, ist der Klang ganz schnell tot.

    Danke für eure Anregungen, die Gefrorenen von Evans gibt es laut Internetrecherche meinerseits fast nur als Pack, für 8" bzw. 16" müsste ich wohl telefonisch nachfragen. Auf jeden Fall werde ich die durchsichtigen, aber beschichteten Felle in die engere Wahl nehmen, auch wenn sie deutlich teurer als G2 Coated oder Clear.

    Gibts einzeln bei Thomann:

    Evans 08" EC2S / SST Frosted Control
    Evans 08" Tom Tom Fell, aufgeraut / frosted, EC2S Serie, mit SST (Sound Shaping Technologie), das doppellagige Fell wird je nach Grösse mit einer individuellen…
    www.thomann.de

    Evans 16" EC2S / SST Frosted Control
    Evans 16" Tom Tom Fell, aufgeraut / frosted, EC2S Serie, mit SST (Sound Shaping Technologie), das doppellagige Fell wird je nach Grösse mit einer individuellen…
    www.thomann.de


    Ich sehe aber auch keinen Sinn in der "Frosted"-Variante. Das ist kein Coating, sondern nur eine milchige (halb durchsichtige) Farbschicht. Macht klanglich wohl keinen Unterschied.


    Ich spiele z.Z. die normalen EC2S auf den Toms, wie schon gesagt. Davor Emperor clear und davor Emperor coated (weiter zurück weiß ich gerade nicht mehr).

    Die EC2S sind so ein Mittelding zwischen doppellagig clear und Pinstripe, find ich. Was mir bei den EC2S gefällt sind auch die Dämpfringe, deren Breite mit dem Durchmesser korreliert.

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Neuzugang bei mir ist das "Zultan 18" Rockbeat China Holey", das ich gestern kurz vor der Session ans Set gehangen hab.

    Hoffe, dass dieses Exemplar mal länger hält, nachdem ich bisher jedes China nach relativ kurzer Zeit kaputt gedroschen hatte (das letzte nach 1,5 Jahren).

    Ist schon interessant, nicht nur wie unterschiedlich die Geschmäcker sind, sondern auch wie unterschiedlich sie sich entwickeln können.

    Als Tom-Schlagfelle hab ich z.B. viele Jahre coated gespielt. Vor ca. 3 jahren bin ich dann auf klare Schlagfelle gewechselt. Ein Auslöser dafür waren auch meine Aufnahmen.


    Ich dämpfe grundsätzlich nur in Maßen - getreu dem Motto "so wenig wie möglich und so viel wie nötig". Dafür schneide ich die Skygel-Pads in Viertel. Auf meinem 16er habe ich z.B. ein Viertel drauf (auf den anderen Toms nix), auf meiner Hauptsnare zwei Viertel und auf der Side-Snare ein Viertel.


    Seit ein paar Wochen habe ich ein Vintage Acryl-Set (Luxor Professional Acryl) aus den 70ern eingelagert, das als Tourschlagzeug für eine bestimmte Band geplant ist. Bevor das startet will ich komplett Felle wechseln und (mit einem Youtube-Video) einen kleinen Soundcheck machen. Und meine Überlegungen zur Fellwahl sehen wie folgt aus:


    Klare Felle sind aus optischen und klanglichen Gründen für mich gesetzt. Ich will aber noch ein Stück weiter gehen und den typischen "satten" und kurzen Klang von Acrylsets durch die Fellwahl noch weiter unterstützen. Etwas mehr Dämpfung ist im Livebetrieb auch einfach praktischer, wenn es mal schnell gehen muss und man keine Zeit und/oder Nerven für genaues Stimmen hat. Und langlebigere Felle sind für ein Tourschlagzeug auch praktisch.

    Auf meiner Liste habe ich da dieses Mal tatsächlich Remo Pinstripe als Schlagfelle für Toms und Bassdrum. Als Resos für die Toms wahrscheinlich wieder Diplomat und als Bassdrum-Reso Powerstroke 3.


    Beim Snare-Schlagfell kommt für mich übrigens nur coated in Frage, obwohl ich mit Besenspiel gar nichts am Hut habe.


    Also ich würde es erstmal mit stärker vorgedämpften klaren Fellen probieren. Denn bei Pinstripe z.B. stimmt diese Aussage definitiv nicht:

    Das Coating dämpft so, dass ich weitesgehend auf zusätzliche Maßnahmen verzichten konnte.

    Das gilt wirklich nur für gleiche Felle, wo das coating zusätzlich drauf ist. Also z.B. Emperor clear / coated.

    MoM Jovi

    Habe gerade mal in die bekanntesten Titel von Bon Jovi und Springsteen reingehört. Bei Bon Jovi ist das Schlagzeug meistens ziemlich mittig / Mono gehalten. Bei Springsteen unterschiedlich (dazu unten mehr).


    Woran erkennt man überhaupt ein Panning aus Drummer- oder FOH-Sicht? Zuverlässig eigentlich nur, wenn es sich um einen klassischen Rechtshänderaufbau handelt und auch nur wenn Hi-Hat, Ride und Toms deutlich außerhalb der Monomitte liegen.

    Und das ist auch alles relativ. Das Schlagzeug kann auf realen Bühnen auch mal eher seitlich stehen und zur Bühnenmitte ausgerichtet sein und Zuhörer müssen auch nicht immer direkt vor der Bühne stehen.


    Dann gibts auch noch andere Panningansätze, bei denen das Schlagzeug komplett eher links oder rechts ist und nur Bassdrum und ggf. Snare eher mittig kommen.

    Mach's doch einfach wie er mit 'nem Yamaha EAD10 ;)


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Es gibt 'n paar bekanntere Mischer, die in LCR (Left / Center / Right - nix dazwischen) mischen und entsprechend auch ein paar bekanntere Produktionen, die in LCR gemixt sind. Da ist nix mit "leicht Offset" ;)


    Chris Lord-Alge - Wikipedia


    Und da müssen der Leadgesang, Bassdrum, Snare und Bass einfach in die Mitte. Sonst wird da kein Schuh draus.


    Monokompatibilität und Mid/Side-Übertragung im Radio sind auch noch so Themen ...

    Also ich glaube zu meinen, dass bei den allermeisten professionellen Aufnahmen das Schlagzeug aus Spielersicht panned ist.

    Wie schon gesagt stimmt das nicht. Konkrete Vermutungen anzustellen hilft auch nichts - höchstens eine Liste mit Beispielen für dieses und jenes.

    Gibt auch Produktionen in denen das Schlagzeug (fast) Mono ist. Und wenn ich so drüber nachdenke, höre ich die Hi-Hat öfter auf dem rechten Lautsprecher.


    Die restlichen Instrumente aber eher aus Publikumssicht, sofern man eine Live-Situation darstellen will.

    Dazu hatte ich ja auch schon gesagt, dass Musikproduktion da seine eigenen Regeln hat. Ein sehr gutes Beispiel sind gedoppelte E-Gitarren, in die breite gezogene Keyboards uvm.

    Es geht mitunter auch um Monokompatibilität und in vielen Bereichen ist quasi Standard, Leadgesang, Kick, Snare und Bass mittig zu pannen.


    Wenn live und nicht mono, dann natürlich aus FOH/Publikumssicht, auch die Drums.

    Live-Mixe werden eher Mono gehalten. Sonst kriegen die Zuhörer, die sich nicht mittig vor der Bühne bzw. genau zwischen den Lautsprechern befinden einen unausgewogenen Mix. ;)

    Für komplette Produktionen mit Bandkontext finde ich die FOH-Sicht besser. Aber es gibt keine Regeln. Zu früheren Zeiten wurde das Schlagzeug z.T. komplett hart links oder rechts gepannt, so wie die anderen Instrumente auch. Gesang dann mittig.


    Bei Rock- und Metalproduktionen mit gedoppelten E-Gitarren ist eine einzige E-Gitarre dann links/rechts außen mit verschiedenen Takes. Das hat mit der "Realität" nicht mehr viel zu tun.


    Also Musikproduktion hat da eigene Regeln und muss keine Bühne oder ähnliches nachahmen. Am Ende geht's darum, dass der Song rüberkommt, der Mix auf verschiedenen Wiedergabegeräten "funktioniert" (zur Not auch auf der Mono-Smartphone-Tröte) und auch um Geschmack.


    In meinen Videos schaue ich, dass ich aus Sicht meiner Hauptkamera panne.


    Hör dir mal ein paar Studio-Aufnahmen an. Ich glaube, dass die Drums zu 90% aus Spielersicht panned sind.

    Also das bezweifel ich stark.

    Dadurch, dass Schlag- und Resonanzfell immer 180° zueinander stehen sind die exakt gegenläufig in der Phase. Mal von 0,x ms Laufzeitdifferenz abgesehen. :)

    das sind sie aber auch nur und ausschließlich bei der ersten Amplitude.

    Jepp. Es sei denn Schlag- und Resonanzfell sind identisch (gleiche Felle) und exakt gleich gestimmt (viel Sustain :/ ).


    Ein Phasendreher auf dem Teppich-Mikro der Snare funktioniert aber eigentlich auch immer. Obwohl das Resonanzfell der Snare ja i.d.R. sehr viel dünner als das Schlagfell und üblicherweise auch deutlich höher gestimmt ist.