Abgesehen vom verwendeten Equipment war ja nun auch Thema "einfach leiser zu spielen". Leise spielen sollte man schon können, klar. Das "Aber" dazu kommt dann weiter unten ...
Dynamik kann auch nur durch die Differenz von Leise und Laut entstehen. Egal ob es um Verlaufsdynamik oder eben Dynamik innerhalb des Spiels geht. Das beste Beispiel sind wohl Ghostnotes. Damit diese wirklich als Ghostnotes wahrnehmbar sind müssen die Backbeats eine deutlich höhere Lautstärke haben.
Betrachtet man das Thema nun mal aus künstlerischer (und damit eigentlich nicht weniger pragmatischer) Sicht:
Eine laute Spielweise klingt anders als eine leise. Also schon rein auf den Klang der Trommeln bezogen.
Dann kommt dann noch das Thema der spielerischen Ausdrucksstärke hinzu. Das betrifft zwar nicht direkt die Lautstärke. Aber wenn man bei bestimmten Songs, Bands, Genres usw. nicht ein bisschen reinhaut, kommt da eben auch weniger rüber und die Zuhörer nehmen den Drummer u.U. als 'ne Schlaftablette wahr.
Es gibt viele Beispiele für "große" Rock- und Metaldrummer, zu deren Sound und Stil es gehört, dass sie die Drums richtig "zimmern". Direkt fallen mir da z.B. John Bonham, Neil Peart, Dave Grohl & Danny Carey ein. Letztere beiden sind nach eigener Aussage "Heavy Hitter" und das hört man auch auf Aufnahmen. Wenn die nicht so reinhauen würden würde das auch nicht so klingen.
Und dann geht's auch noch um das Lautstärkeverhältnis von z.B. Trommeln und Becken. Es ist schon eine Qualität, den Trommeln gegenüber den Becken eine ausreichende Grundlautstärke zu entlocken. Dafür muss man aber auch ein bisschen draufhauen 
Demgegenüber wäre es aus künstlerischer Sicht aber auch abwegig, für Jazz z.B. extrem reinzuhauen. Da wird genau so kein Schuh draus wie aus einem gestreichelten Schlagzeug im Rock oder Metal.