Beiträge von m_tree

    An alle, die sich für die Thematik interessieren und/oder hier fleißig diskutiert haben – und genügend Englisch

    verstehen –, gebt euch dieses Video, es ist sehr gut gemacht (Shawn Crowder halt ...), sehr nüchtern und

    überlegt!


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    Gutes Video!


    Er spricht da einige interessante Punkte an, über die ich mir - vor allem auch im Zusammenhang mit meinem Start ins Unterrichten - auch schon Gedanken gemacht habe. Ich kombiniere mal ein paar für mich wichtige Punkte mit eigenen Überlegungen in ein paar Stichpunkten:


    • Tatsächlich scheinen komplette Anfänger, die keine Kenntniss von der "standardmäßigen" Überkreuz-Haltung haben, die Hi-Hat intuitiv mit links spielen zu wollen und eine Überkreuz-Haltung als hinderlich und unpraktisch wahrzunehmen.
    • Auch aus meiner Sicht tut man sich wohl grundsätzlich einen Gefallen damit, wenn man mit dem standardmäßigen Aufbau (Hi-Hat mit Pedal links, Bassdrum rechts) spielt. Also unabhängig davon, ob man Rechts- oder Linkshänder ist und Open-handed spielt oder nicht. Zumindest wenn man auch außerhalb der eigenen vier Wände spielt und ein bisschen flexibel sein muss. Er spricht ja an, dass z.B. in NYC alle Clubs ihre eigenen Sets stehen haben und man da mit Extrawürsten nicht gut beraten ist.
    • Er spricht auch an, dass eine Überkreuzhaltung eher hinderlich für eine stimmige innere Dynamik ist, bei der die Snare bzw. die Backbeats laut genug und die Hi-Hat "leise genug" ist. Auch dieser Punkt spricht aus meiner Sicht gegen die klassische Haltung. Wobei ich persönlich trotz Überkreuzhaltung mit der Backbeat-Hand es schaffe, über das Niveau des HH-Arms auszuholen und entsprechend laute Backbeats zu spielen (obwohl ich recht klein gewachsen bin und bei Hauptsnare und Hi-Hat die standardmäßigen 14" nutze).
    • Weiterhin spricht er an, welche Rolle der eigene Spielstand hat. Je weiter man am Anfang steht, desto weniger (zusätzlicher) Zeitaufwand und Umgewöhnung sind eben auch notwendig. Also wenn man eine Kosten-Nutzenrechnung für sich aufstellt. Ich persönlich werde OH nicht mehr ernsthaft anfangen - also so, dass ich damit ansatzweise auf mein spielerisches Niveau mit der klassischen Haltung komme. Dafür bin ich schon zu fest gefahren mit meinem Groove und meiner Spielweise (bei der ich wohl auch schon sowas wie einen eigenen Stil entwickelt habe). Da ziehe ich lieber - irgendwann mal - eine Spezialkonstruktion mit versetzten HH-Becken in Betracht. Da wo es gut geht, zumindest.
      Für mich persönlich mit derzeit Anfang 30 und etwa 20 Jahren Gesamtspielerfahrung stehen ganz andere Dinge auf dem Programm: Ins Unterrichten einarbeiten, meine spielerischen Fähigkeiten mitsamt banddienlicherem Spiel weiter ausbauen (man lernt nie aus und kann immer noch exakter spielen ...), mich mit Tönen, Harmonielehre und Keys + Bass beschäftigen, meine Tätigkeit als Audio-Engineer / Produzent ... und es geht ja auch ums Geldverdienen und ein Privatleben gibts auch noch.


    Also ich denke schon, dass OH "worth a try" ist und ein paar Vorteile bietet. Am wichtigsten ist jedoch, denke ich, das gesamte Thema entspannt zu betrachten und Schwarz/Weiß-Malerei, Dogmen und Pauschalisierungen zu meiden.

    Es zeigten und zeigen ja sehr viele Schlagzeuger, dass mit der klassischen Haltung sehr viel und auch sehr gut geht. Auf der anderen Seite kann es aber sicherlich auch nicht schaden, "klassische" und populäre Haltungen auch mal in Frage zu stellen. Mit dem Traditional Grip wars ja auch nicht anders.

    Ich denke nämlich, dass Spielhaltung, Spieltechnik und Aufbau - auch unabhängig davon ob Links- oder Rechtshänder - am Ende des Tages nur sehr wenig damit zu tun haben, welches Ergebnis herrauskommt. Sondern eher damit, ob jemand ein Gefühl für Rhythmik & Spaß am Spielen hat und eben auch mal übt. ;)

    Vielleicht liegts auch einfach an meiner wenig ausgereiften Slave-Pedal Spieltechnik :D


    Ich werd's mal mit Klett probieren. Bei einer DW 7000 und 5000 war das schon besser.

    burned_destroyer

    Exakt so wie auf dem Bild hatte ich das früher auch mal. Jetzt auch noch (mit Lever- und Rolling-Glide), aber ohne die Vorrichtung. Mir war das beim Auf- und Abbau immer zu viel Friemelei. Denn das Slave-Pedal hatte trotzdem noch seitliches Spiel.


    Auf verschiedenen Teppichen ist das immer so (im Proberaum nutze ich nur die Auslegware). Es geht darum, dass sich das Fersen-Ende des Slave-Pedals Richtung HH-Pedal bewegt. Flach auf dem Boden und nicht zu stark angewinkelt trifft bei mir auch zu ...


    Ist aber nicht so wichtig. Hatte schon überlegt mal hier dies bzgl. einen Thread zu erstellen.


    Konsequent ist natürlich, alles fest mit dem Untergrund verbinden (u.a. bei Chad Smith gesehen) oder mit viel Tape festzukleben (u.a. bei Randy Cooke gesehen).


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    burned_destroyer

    Wegrutschende Bassdrums und HH-Maschinen find ich am schlimmsten. Auch aus dem Grund verfrachte ich Racktom und Ride bei einem meiner Sets live auf die Bassdrum. Spart auch Hardware.


    By the way ... hast du als Metaldrummer einen Tipp für mich, wie man das Slave-Pedal praktikabel fixieren kann? Das meiner IC rutscht grundsätzlich seitlich weg. Habe aus dem Grund einen 9V-Block zwischen Slave- und HH-Pedal liegen. :D

    Wenn man sieht wie dünn die Ständer früher waren und auch gemacht haben was sie sollen frag ich mich manchmal ob man so viel Gewicht wirklich mitschleppen muss.

    Genau die Frage hatte ich mir auch schon gestellt, vor allem bei Beckenstativen. Aber auch massivere Snareständer sind ja im Vergleich zu Beckenständern deutlich kleiner. Und einen Snareständer braucht man im Regelfall nur 1x im Set.


    Der Tama HC43BWN ist es bei mir dieses Jahr mal auf einem DrumRiser "gewandert". Ein DrumRiser kann schon mal ein bisschen in Schwingung kommen bei härterer Spielweise. Und das hat richtig genervt (auch weil das Teil dann am Ridebecken geschleift hat). Nutze ansonsten nur die deutlich schwereren 83er und die bleiben auch auf wackeligen Risern an Ort und Stelle.


    Aber bei 'nem Snareständer an Gewicht sparen? :/

    Die Snare ist die wichtigste Trommel am Set und Snareständer haben halt grundsätzlich weniger Masse als Beckenständer. Da spar ich lieber an Tom- und Beckenanzahl.

    Ach so. Ich hatte das durch die Songwriting-Competition so verstanden, dass du auch Songs schreibst und andere Instrumente spielst. Ich will noch anfangen mich mit Tönen (Keyboard, Bass, ...) zu beschäftigen. Aber eher rudimentär, zum Verständnis und zur Gehörbildung.


    Leider muss ich feststellen, das viele Produktionen aus meinem musikalischen Umfeld richtig schlecht sind, seien es selbst produzierte als auch Studioproduktionen.
    Ich meine da grundsätzliche Fehler die beim recording und mixdown gemacht werden. Die Grenzen zwischen Fehlern und Geschmack sind ja fließend.

    Ging und geht mir z.T. auch so.


    Wollte auch mal eigene Sachen auf mix-challange bereitstellen, aber da muss man dann auch alle Mixe werten, das ist nicht so meins.

    Ich war ja auch mal mit dem Admin im Gespräch. Hatte für den Notfall was von meinem Stammkunden angeboten. Ich denke es ist dabei wirklich am sinnvollsten, wenn die MC einen Sinn für den Provider hat - nämlich wenn dieser nicht zufrieden mit dem Mix ist und was neues will. Die Mix-Wertung macht halt echt viel Arbeit, wenn man es ordentlich und noch in irgend einer Art fair und objektiv machen will (sofern das überhaupt geht).

    Die Wertung ist auch so ein Punkt beim HOFA-Contest. Da machen mehrere Tausend Leute aus aller Welt mit. Dass der Jury da vielleicht auch mal der ein oder andere (wie auch immer) "bessere" Mix durch die Lappen geht ist da gut vorstellbar. Das ist ja schon bei 50 Mixen ein riesen Aufwand (und immer wieder den selben Song dabei anhören ...).

    Mir gefällt die Mutter aus Kunststoff bei den Tama Snareständern nicht.

    Und die neue Hi-Hat Clutch von Tama find ich sogar ziemlich schrecklich. Wenn der Mechanismus wenigstens funktionieren würde ...

    Warum ersetzt man gut funktionierende Dinge, die komplett aus Metall sind, eigentlich durch Konstruktionen aus Kunststoff, die nicht gut funktionieren?


    Ich schwöre auf den HS60W, steht bombenfest.

    Schon mal 'nen anderen gehabt?

    Warum muss es unbedingt Tama sein?


    Obwohl ich die Tama Hardware (bzw. Iron Cobra und Roadpro) ziemlich gut finde und selbst nutze, bin ich nicht Markentreu. Bei Snareständern und Hockern bin ich z.Z. eher bei Pearl.

    Den HS80W hatte ich mal und auch der hatte mir nicht getaugt.

    Z.Z. nutze ich hauptsächlich den Pearl S-930D und einen älteren Mapex mit Omniball. Beim Pearl find ich den seitlichen Versatz, den ich hinsichtlich Stabilität erstmal kritisch betrachtete, nun zum Positionieren eines engeren Aufbaus mit Dofuma praktisch. Also wenn die Snare ein bisschen überm Slave-Pedal ist.

    Ich meinte das die Lautheitsunterschiede bei diesem Song vielleicht etwas mehr anzugleichen sind.
    Ein Song der mit -15 beginnt und mit -6 endet ist etwas anstrengend dann im Kontext mit anderen Songs zum hören.
    Ist natürlich immer Genreabhängig.

    Genreabhängig und auch vom Arrangement abhängig. Meine Intention war hier halt das "Drama" der verhaltenen Strophen gegenüber den schon fast überladenen Refrains auch mit der Stereobreite zu unterstützen. Bei der Verlaufsdynamik bin ich halt nur noch "mitgegangen". Ich denke das war vom Songwriting und Arrangement her auch so angedacht, dass die Refrains geradezu "explodieren" sollen.


    Wie sich das im Kontext z.B. eines Albums macht ist dann natürlich auch Sache des Masterings.


    Ich kann dich da aber durchaus nachvollziehen. Finde die Unterschiede von Strophen und Refrains hier auch etwas zu extrem.


    Bei meiner Musik so laut wie möglich ohne das es den Mix zerstört ist das Ziel. Da sind dann aber auch keine extrem dynamischen Instrumente dabei.
    Im Grunde sind da die einzelnen Gruppen und Spuren schon gut verdichtet bevor sie auf den Masterbus treffen wo dann der Buskompressor nicht mehr ganz so viel arbeitet.

    Machst du das eigentlich alles selber? Ich weiß ja noch, dass du bei der Songwriting-Geschichte auf mix-challenge.com mitgemacht hattest. Ich mach da jetzt übrigens auch noch spontan bei der aktuellen MC mit (Spuren vorhin runtergeladen).


    Die Mix-Summe komprimiere ich mittlerweile auch nur noch moderat und mach das meiste im Mix, auch bei härteren Sachen. Sogar der High-End Klon "Vertigo VSC-2" des SSL-Buscomps. taugt mir auf der Mix-Summe nicht mehr so, egal mit welcher Einstellung.


    In deinem Mix sind Drums und Gesang nach meinem Geschmack "besser" Der Referenzmix hat etwas vom Sound dieser One Mic Geschichten mit möglichst rohen Signalen und entsprechend Raum. Das ist mir im Mix B zuviel. Eine Priese mehr High end könnte beiden mixen vielleicht auch nicht schaden.
    In MixB habe ich hier etwas zu viel Low end und unschöne Resonanzen, die nicht sonderlich stören aber deutlich auffallen auf den C8 hier.
    Die sind in deinem Mix moderater.

    Danke. Der Refmix klingt für mich auch irgendwie etwas "leer".

    Bzgl. High-End habe ich hier bewusst versucht nicht zu viel zu verbiegen und beherzte Präsenzbetonungen auf die Drums zu beschränken. Es gibt auch einige aktuellere Produktionen, die nicht viel High-End haben. Ist letztendlich ja auch immer Geschmackssache und auch vom Genre abhängig.

    Eine meiner letzten Korrekturen betraf übrigens die Vocals. Vor allem die erste Leadstimme nervt in den oberen Mitten z.T. ... könnte an der Mikrofonauswahl oder Eingriffen bei der Aufnahme liegen. Im Refmix wurde da definitiv auch zurückgeschraubt.

    Mea Culpa, ich habe tatsächlich A und B verwechselt.

    Ah ok - ich hatte meine Vermutung dazu schon wieder raus editiert. Da es kein Ratespiel oder so werden soll, löse ich schon mal auf:


    Mix A ist meiner.

    Mix B ist der Refmix.


    Tatsächlich ist mir beim nochmaligen Hören bzgl. der angesprochenen "Mulmigkeit" von Gitarre und Gesang am Anfang aufgefallen, dass die in meinem Mix da wirklich dumpfer klingen. Es könnte aber auch nur so wirken, weil meine Drums viel heller gemixt sind (mit hörbaren Becken).


    Zur Lautheit. der Mix wird ja in beiden Versionen zum Ende hin immer lauter.
    Kann man ja so machen, finde ich aber etwas zu viel. Da gibt eigentlich das Aragement schon genug her zum Ende.

    Dazu noch eine Ergänzung:

    Es kann sein, dass das beim Refmix so ist. Bei mir sind alle Refrains Mix/Mastering-technisch auf dem gleichen Level. Ich habe die lediglich 1 dB lauter als die Strophen automatisiert - NACH dem Summenkompressor. Nämlich tatsächlich auch um der etwas höheren Gainreduction von eben diesem in den Refrains entgegen zu wirken.


    Ich finde eine "moderat" hohe Lautheit übrigens in Ordnung, solange es dem Mix nicht hörbar schadet. Also nichts platt, zu krass verdichtet oder gar verzerrt klingt. Vor allem die Refrains geben hier grundsätzlich schon eine hohe Lautheit her, ohne großartig limitieren zu müssen.

    Singt da wieder Jochens Frau mit?

    Hab mir nur die waves angehört.

    Nee, so weit ich weiß nicht. Die weibliche Leadstimme in den letzten beiden Refrains ist übrigens ziemlich beeindruckend, find ich. Krasse Performance. Die Frau kann singen :thumbup:

    Version B gefällt mir besser.
    Ich bin kein Freund von all zu dynamischen Mischungen.

    Interessant. Version B erscheint mir Mix-technisch eigentlich dynamischer :/


    -6,4LUFS in den beiden Schlussrefrains ist schon sportlich.

    Ja ... der Refmix ist hier schon 1 dB leiser als im Spurenpaket. ^^

    Obwohl mir klar ist, dass es hier wohl kaum einen interessiert, melde ich mich noch mal mit Audiomaterial. Habe meinen Mix in der Zwischenzeit fertig gestellt, lass mir aber noch Zeit mit dem Upload (Einsendeschluss ist der 30. Januar).


    Weil ich zu Übungs- und Weiterbildungszwecken dran teilnehme und mittlerweile unvoreingenommener an sowas herangehe, würden mich Meinungen zu einem Mix-Vergleich sehr interessieren. Ein Mix ist der Referenzmix vom Produzent (Jochen Sachse / HOFA-CEO) und der andere ist von mir. Hier mal mit gleicher durchschnittlicher Lautheit - einmal (gekürzt als 160kbps MP3) direkt hier als Upload und einmal (komplett als 16bit WAVE) auf Dropbox:


    DownOnEarth - Mix A.mp3


    DownOnEarth - Mix B.mp3


    Hofa 14. Down On Earth - Testrender
    Shared with Dropbox
    www.dropbox.com


    Natürlich lassen sich die Mixe auch über die HOFA-Seite zuordnen ...

    Zitat

    Bei "Xanadu" dachte ich übrigens erst an ein Cover des Rush-Songs.


    Fast bei mir auch so... ich konnte mir aber bei Kotzen nicht vorstellen, dass er daran Spaß hätte. Trotzdem ging "zur Sicherheit" mein erster Blick beim Video zur Spielzeit! hihihi, da erkannte ich: es kann nicht ein Rush-Cover sein, der Song hat nicht die "Überlänge" :D von Xanadu von Rush.

    Vielleicht haben die meisten Songs ja auch einfach nur "Unterlänge"? :D

    Aber hätte ja auch nur ein Ausschnitt des Songs sein können ... wie auch immer.


    Aber darüber reden wir ja nicht. Mein Hinweis also nur für die Rookies. Keiner der von uns postenden unterstellt, das Mixe je nach Video germacht werden. Die Videos kommen in der überwiegenden Mehrzahl der Fälle hinterher und es wird natürlich die Musik nicht nach Video-Location gemischt ;) .

    Es wäre bei "normaler" Musik sowieso ein bisschen fraglich, das Musikvideo vorn anzustellen. Nicht nur, weil halt im Regelfall zuerst die musikalische Komposition und Produktion da ist. Sondern auch, weil die Musik in vielen Fällen ohne das Video angehört wird ...

    Dass das Video hier so gar nicht zur Musik passt untermauert m.E. auch ein bisschen die angesprochene "Seelenlosigkeit". Das wirkt auf mich so wie "notwendiges Beiwerk" ... nicht zu Ende gedacht halt.


    Filmkomponisten wie z.B. John Williams gehen das nun wieder ganz anders an. Wobei die auch nur ein Drehbuch kriegen, glaub' ich :/


    Ich hatte "früher" übrigens relativ viel Dream Theater gehört und die mit Portnoy auch mal live gesehen. Irgendwann konnte ich's dann aber nicht mehr hören. In Topform waren sie m.E., als die Fuddelei noch mit einer musikalischen und künstlerischen Aussage verschmolzen ist. Irgendwann war's dann m.E. einfach nur noch Schema F.

    Bei extremer Virtuosität denke ich auch als erstes an "The Aristocrats".

    Es wirkt auf mich so, dass das Video als notwendiges i-Tüpfel erst nach der eigentlichen Produktion gemacht wurde. Denn den Sound finde ich durchaus passend zur Musik. Mehr Ambience bzw. Räumlichkeit und lange Hallfahnen passen eher zu dünneren Arrangements, die mehr Platz dafür bieten. Sowohl was Tempo und Anzahl gespielter Noten als auch Instrumentierung betrifft. "Modern" ist übrigens auch ein eher trockener Sound. Wobei das eigentlich auch nicht mehr ganz gültig ist für die aktuelle Dekade (betrifft eher die 90er vs. 80er Jahre).


    Dass sich die Produktion mit dem Ambiente des Videos beißt finde ich auch.


    Bei "Xanadu" dachte ich übrigens erst an ein Cover des Rush-Songs.

    Erstens hatte ich das Video extra nicht eingebettet, sondern nur verlinkt und zweitens mach ich das nicht überall und ständig.

    Du unterstellst mir auch mit solchen Aussagen halt Sachen, die einfach nicht stimmen.


    Aber was diskutiere ich hier überhaupt ... die EC2S sind grundsätzlich brauchbare Felle. Vielleicht nicht ganz so für Jazz geeignet.