Beiträge von m_tree

    Ich selbst hab meine Sets ohne Close Miking live aus meinem Fundus schon abgenommen mit NT5, Opus 52 und M201, und ich würde jedes Mal sagen, dass der Gesamtsound der Drums im Bandgefüge bei allen Varianten profitiert hat und es keinen Anlass zu Kritik gab.

    Hast du das denn auch aus FOH-Perspektive so beurteilt? ;)


    Kommt außerdem auch auf den Stil an. Und wie stark es untenrum drücken soll (Grundtöne der Trommeln). Während für Jazz mit zaghafter Beckenarbeit sowas noch funktionieren mag, kommt man da für Metal nicht mehr weit.

    Für Recording ist die Bassdrum ohne eigenes Mic übrigens grundsätzlich immer unterrepräsentiert. Das wussten sogar schon Bonhams Drum Tecs (Close Mics nur an der BD im Studio).


    Ansonsten gehe ich mit, dass die Wahl der Mikros in gewissem Rahmen eine untergeordnete Rolle spielt. Klirrige und nervige (China-)Höhen sollte man m.E. allerdings schon meiden.

    live wird meistens zuerst die Bassdrum verstärkt (Stichwort kleine Gigs mit 30-50 Zuschauern)

    Für kleine Gigs im Freien machen Overheads ggf. schon Sinn, um den Drumsound etwas anzufetten. Man wird zwar in Bühnennähe sicher was von den Drums hören, aber gegen verstärkte Vocals und Amps klingt's mit OH's für meinen Geschmack schöner. Bei Kondensern bei Open Air an Poppschutz denken, sonst gib's tolle Windgeräusche über die PA.

    Kommt halt immer auf die Location, die Grundlautstärke der Drums (bzw. die Spielweise) und die Ziellautstärke der Veranstaltung an.

    Grundsätzlich reicht für sowas auch ein einzelnes Overhead, mittig aufs Schlagzeug und eher auf die Trommeln ausgerichtet (FOH-Mixe werden sowieso eher Mono gehalten). Das Grundproblem bei Overheads ohne Stützmikros an den Trommeln ist, dass die Becken oft zu präsent im Vergleich zu den Trommeln sind, die auf den Overheads eher wenig Fleisch haben. Betont man dann noch Höhen und Komprimiert, wird dieser Effekt noch verstärkt.

    Bei üblicher AB-Aufstellung der Overheads mit Ausrichtung auf die Becken kommt man ohne Stützmikros an Snare und Toms kaum zu einem runden Ergebnis. Und die Bassdrum ist auf Overheads sowieso grundsätzlich immer zu mager.


    Aber mal ganz davon abgesehen hätte er nach meiner Empfehlung ja sowieso Overheads. Und eins davon kann man zur Not auch mal als Stützmikro an die Snare stellen ...

    Obwohl ich derzeit mit 13 Mikrofonen aufnehme und auch schon Tracks mit über 50 Spuren abgemischt habe, lautet meine Empfehlung ganz klar:


    Fang am besten nur mit Bassdrum und Overheads an. Für Recording gibts bestimmte Aufstellungen der Overheads für ein ausgewogenes Ergebnis auch ohne weitere Stützmikros ("Glyn Johns", "Recorderman"). Dafür spricht:


    • drei vernünftige Mikrofone passen mit Neukauf gut in dein Budget
    • live wird meistens zuerst die Bassdrum verstärkt (Stichwort kleine Gigs mit 30-50 Zuschauern) und sollte es mal um deutlich mehr Schlagzeugmikros gehen, sollte sich sowieso ein Techniker um die Beschallung kümmern, der im Regelfall auch eigene Mikros mitbringt
    • je mehr Mikrofone du hast, desto komplizierter wird der Mix (insbesondere wenn man die Vorteile von so vielen Mikros auch wirklich nutzen will) und je mehr Kanäle brauchst du auch am Interface (Recording) oder Pult (live)


    Beispiele für Bassdrum-Mikrofone: AKG D112, Shure Beta 52a, Audix D6

    Beispiele für Overheads (matched pair): Oktava MK-012, Rode NT5, Rode M5


    Z.Z. nutze ich die Shure Beta 52a & Audix D6 (Bassdrum wahlweise innen / außen), Oktava MK-012 (Overheads) und Rode M5 (Stützmikros für Becken bzw. Hi-Hat & Ride).

    Mit den M5 als Overheads machst du am Anfang definitiv nichts falsch. Die NT5 habe ich hier nur wegen ihrer Popularität aufgeführt (ich finde den Klang schrecklich).


    EDIT

    Oookay - die MK-012 fallen wohl mittlerweile raus. Mal von der Inflation abgesehen (ich hatte sie noch für 300€ neu gekauft) gibts die mittlerweile nirgendwo mehr. Klar - Oktava ist ja auch ein russischer Hersteller. Bekloppte Welt ...

    Ich habe die letzten 20 Beiträge noch mal überflogen und mir ein paar Gedanken gemacht.


    Definitiv werde ich die filmische Umsetzung in Zukunft ändern und auf den Splitscreen verzichten (die frontale Kamera ist im Nirvana-Cover auch ungünstig aufgestellt). Entweder vereinfache ich das durchs Weglassen der zweiten Kamera (ggf. mit Fuß-Kamera in einer Bildecke) und gestalte den Raumhintergrund an der Stelle neutraler / aufgeräumter. Oder ich besorge mir noch einen Camcorder & Stativ und mach mehr Aufwand mit Raumgestaltung und Nachbearbeitung.


    Klar ist natürlich, dass das Auge mit "isst". Das weiß ich als (Hobby-)koch ja auch ...


    Was die Dislikes angeht:

    Natürlich muss ich damit rechnen und ein dickes Fell ist auch da angebracht. Dennoch mach ich mir natürlich Gedanken drüber. Besonders weil sich an der Umsetzung meiner Videos nicht viel geändert hat seit meinem RATM-Cover. Das waren 12 Videos innerhalb von 1,5 Jahren fast ohne Dislikes (nur eins hat einen Dislike). Das Nirvana-Cover hat jetzt schon zwei und aktuell ein Verhältnis unter 90%. Das ist untypisch für meine Videos. Daher die Überlegungen.

    Spätestens ab 1000 Klicks muss man so oder so mit Dislikes rechnen, aber davon ist es ja noch ein Stück entfernt.


    EDIT

    So wie es scheint, ist jemand durch die Dislike-Diskussion auf den Trichter gekommen, einfach mal ein paar mehr meiner Videos zu disliken. :D

    Es scheint da jetzt zumindest ein zeitlicher Zusammenhang zu bestehen. :/

    Danke erstmal für das rege Interesse, das Lob und die geistreichen Kommentare. Bin gespannt, wo mich meine Reise als Drummer noch so hinführt.

    ich hab mir aufgrund trommla's "Kritik" deine anderen Videos nochmal kurz angesehen und ich bild mir auch ein, das warst doch du, der uns vor.... 2 oder 3 jahren?... mal gebeten hat, ein video zu beurteilen, auch optisch. Da kann ich mich zumindest auf so einen grünen Vorhang erinnern, ich hab damals einen Stuhl kritisiert, der da im Hintergrund stand, das warst doch du, oder? Da warst du ja schon auf Optik bedacht. Oder verwechsel ich dich da jetzt? :/

    Ja, das war ich. Da hatte ich aber auch noch einen anderen Raum, in dem ich die Kulisse besser frei von Gebrauchsgegenständen halten konnte. Wie z.B. meinem Recording-Schreibtisch, der übrigens praktischerweise in Reichweite vom Hocker stehen sollte, wenn man sich selber aufnimmt. ;)


    Davon abgesehen, dass ich derzeit auch mit meinem Setaufbau experimentiere, probiere ich halt immer mal neue Kamerapositionen. Die frontale Sicht links hatte ich dieses mal gemacht, weil da dieses Mal kein Crashbecken im Weg war.


    Ansonsten investiere ich die Hauptarbeit in die spielerische Vorbereitung (bzw. erstmal in die Ideen bei eigenen Sachen) und die tontechnische Umsetzung. Da liegt meine Expertise und da gehe ich auch konsequent auf Qualität.

    Die Hauptkamera ist bei mir ein Low-Budget-Camcorder und die anderen beiden sind Smartphones. Meiner Meinung nach lohnt sich eine - für die Nutzung des Raums sowieso unpraktische - Umgestaltung für die Videos sowieso nicht, wenn ich die Bildqualität nicht deutlich steigere. Und besonders wenn ich mal die Muße finde, meine Videos richtig zu schneiden.


    Ich sehe das übrigens ähnlich wie trommla und bin eigentlich selber von Youtube-Covers gelangweilt. Ich mach das zur Zeit, weil's mir Spaß macht und weil ich's kann. Sehe meine Zukunft da aber eher in Unterrichtsräumen, auf Bühnen und in Studios. Wofür mir die Videos aber sicher hier und da behilflich sein können.

    Freut mich, dass das hier so gut ankommt. :thumbup:


    Frage mich auf der anderen Seite, warum da jetzt schon jemand 'nen Dislike da gelassen hat. Mein letztes Video mit Dislikes war mein "Rage Against The Machine"-Cover (seitdem keine Dislikes). Das konnte ich noch eher verstehen, weil das inhaltlich schnell polarisieren kann.


    Aber wahrscheinlich gar nicht der Rede wert. Youtube macht die ja eh nicht mehr öffentlich.

    Danke :)

    (Deine Hihat ist für mich abartig hoch...)

    Die hab ich für die finale Version tatsächlich extra höher gemacht, weil er die Hi-Hat an seinem eigenen Set auch immer sehr hoch hatte. Der Song ging mir so auch etwas besser von der Hand. Z.B. die Viertel-Betonungen in den Refrains.

    Fertig:


    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.

    Ich kenne das Problem von solchen Abhebungen auch.


    Ein Segen ist die Abhebung meiner Tama Starphonic Brass. Obwohl beiderseitig justierbar, hält die Teppichspannung auch bei härterer Spielweise in allen Lebenslagen.


    Abhilfe schafft bei solchen Standardabhebungen alles, was den Drehwiderstand der Justierschraube vergrößert.

    Angerostete und festsitzende Spannschrauben sorgen auch für stabilere Stimmungen.

    Verstehe.

    Ein Windows-PC mit DAW und Internetzugang sollte dafür reichen. http://www.reaper.fm ist zunächst kostenlos und dann sehr günstig.


    Ein USB-Interface mit 4 Mikrofoneingängen und vernünftigem DSP-Monitoring reicht. Die "Focusrite Scarlett" Serie kann ich empfehlen.

    Für die Overheads z.B. ein Oktava MK-012 matched pair und für die Bassdrum ganz klassisch AKG D112 oder Shure Beta 52a. Ggf. für die Snare ein Shure SM57.

    Das geht wohl am einfachsten mit einer DAW, z.B. Reaper. Vor allem die Visualisierung. Du kannst den Track, dessen Wellenform dir die DAW auch anzeigt, direkt aus der DAW zum Einspielen hören. Inwieweit die Drums da sichtbar sind kommt aber auch auf den Kompressionsgrad (besonders das Mastering) des Tracks an.


    Brauchst halt ein kleines Interface und ein paar Mikros dafür. Zwei Overheads plus Bassdrum reichen.


    Toll wäre auch, diese Lösung für Online-Unterricht benutzen zu können.

    Für deinen eigenen Unterricht?

    Was genau hast du denn dabei vor?

    Ich habe ja nun 4 Sets mit quasi, allen gängigen Bassdrumgrößen, sprich 24x18,22x18,20x17,18x16"

    Die haben allerdings alle einen anderen Durchmesser. Und der ist, wie schon mehrmals gesagt wurde, in erster Linie ausschlaggebend für das Grundtonspektrum.

    Hier geht es ja nur um Unterschiede in der Tiefe / Länge. Zur Veranschaulichung mal die Verhältnisse von Durchmesser und Tiefe deiner Größen (Tiefe durch Durchmesser):


    24x18 = 0,75

    22x18 = 0,82

    20 x17 = 0,85

    18 x 16 = 0,89


    Demgegenüber:

    24x14 = 0,58

    22x14 = 0,64


    Darüber hinaus nimmt das Volumen quadratisch beim Durchmesser zu, bei der Tiefe linear.


    Eine 24x16" kann höchstwahrscheinlich tiefer als eine 20x20", zum Beispiel ...

    Ich habe den Thread mal umbenannt und einen Hinweis in den Beitrag eingefügt.


    Die spielerischen Änderungen (v.a. Hi-Hat) habe ich im Prinzip schon umgesetzt und mein individueller Klicktrack für die Originalperformance ist auch fertig. Hab vorhin mal kurz damit drauf gespielt - geht definitiv besser / genauer.


    O.g. 19" A-Custom Crash habe ich in dem Zuge gestern schon verkauft (war mein letztes A-Custom) und warte nun erstmal auf Ersatz, der wohl Ende der Woche kommt. Meine aktuell vorhandenen Becken harmonieren für mich nicht gut genug für den Song.


    Nach diesem Cover mach ich dann wieder mal was Eigenes / drums only. Ideen dafür habe ich schon. Mittlerweile habe ich die Thumbnails mittels Schriftfarbe auch entsprechend gekennzeichnet -> Grün = Eigenes / Orange = Cover.


    Ich gehe davon aus, dass meine Aktivitäten mit den Videos im Verlauf des nächsten Jahres erstmal etwas abklingen werden (zugunsten von "real life" Business und anderen Sachen).

    Grundsätzlich nehme ich mir lieber 1x mehr Zeit und lege Wert auf Qualität, auch was den Sound betrifft. Denn man weiß ja nie ... bspw. ist mein "Limp Bizkit"-Cover dank des YT-Algorithmus kurzzeitig innerhalb von 2 Tagen von 100-200 Klicks auf fast 1.000 Klicks geklettert. Eine Anfrage einer bestimmten Band hatte ich wegen meines Rush-Covers gekriegt.

    Hier liegt glaube ich ein Irrtum vor. Der Schall einer punktförmigen Schallquelle, der sich ungehindert (=> in alle Richtungen) ausbreiten kann, nimmt so ab. Innerhalb einer Trommel kann der Schall sich aber nur in einer Richtung ungehindert ausbreiten, wodurch der Schalldruck nur sehr viel weniger abnehmen kann. Würde der Schalldruck in einer Röhre so schnell abnehmen, wie hier postuliert, wären Blasinstrumente SEHR leise.

    Danke. Das hatte ich kurz nach Verfassen meines zweiten Beitrags auch vermutet. Bzw. dass das alles sowieso noch komplizierter ist. Zumindest das hat mich ein Jahr Physik LK im bayerischen Schulsystem gelehrt ...


    Mich hat einfach aufgeregt wie hier z.T. argumentiert wird.

    Klar gehen einhändige Achtel bei 200 bpm. Ist halt die Frage, ob passend und notwendig.


    Hier einhändige Achtel von mir bei 206 bpm (das war vor ca. 10 Jahren): https://youtu.be/iUrO52ngXSc


    Hier bei 193 bpm: https://youtu.be/kAENAGIcExE


    Hier auf einem Floortom bei 188 bpm: https://youtu.be/k0kasO0jQQQ?t=215


    Das ist alles eine Frage der Technik (und dem damit zusammenhängenden Trainingszustand bestimmter Muskelgruppen). Welche Technik ich da nutze kann ich nicht sagen.

    Das kommt auf die Veranstaltung an. In einem kleinen Club kann es sein, dass nur die Bassdrum mikrofoniert wird und die nur ein bisschen auf die PA gelegt wird, damit sie gegenüber den anderen Instrumenten nicht untergeht (besonders E-Bass).


    Bei einem großen Open Air wiederrum ist es sehr wahrscheinlich, dass die Hörer, die nicht direkt vor der Bühne stehen, fast nichts mehr vom natürlichen Schlagzeug von der Bühne hören.


    Es beginnt immer damit, was vor dem Mikrofon passiert. Das ist die Grundlage. Passt da was nicht, kann man das im Nachhinein nur verschlimmbessern.

    Dann geht's natürlich weiter mit den Klangeigenschaften des Mikrofons, dessen Aufstellung, der Nachbearbeitung (hier kann aber auch nicht gezaubert werden bzw. ist weniger hier mehr) und dem Klang des Ausgabegeräts. Ganz egal ob PA / live oder Kopfhörer, Auto etc. bei Aufnahmen.


    Ich bin jedenfalls gespannt wie sich 14" vs. 18" Tiefe bei 22er Bassdrums auswirken. Werde dazu bis Jahresende noch Testaufnahmen machen. Kann ich ja dann hier reinstellen. :)

    Natürlich ist die Trommel insgesamt als Schallquelle anzusehen. Meine Aussage aus #38 bezog sich auf das System Schlagfell-Resonanzfell.


    Das Resonanzfell spielt eine erhebliche Rolle. Der Grundton entsteht immer aus der Interaktion beider Felle. Wer sich mit Stimmen auskennt, weiß das.

    Wenn du ein Tom am Schlagfell mikrofonierst, dominiert zwar der Klang des Schlagfells, bei einem 12" tiefen Tom hat sich die Druckwelle in der Trommel aber bereits innerhalb von weniger als 2ms vom Schlagfell zum Resonanzfell und wieder zurück zum Schlagfell bewegt. Die Zeit berechnet sich aus der Schallgeschwindigkeit und der Entfernung. Der Schall braucht etwa 2,9ms für einen Meter und 12" = 30,48cm.


    Hier mal zur Veranschaulichung die Wellenform eines Schlags auf einem 14x12" Tom, am Schlagfell mikrofoniert. Die ersten beiden Striche markieren jeweils eine Millisekunde, der rote Strich hinten 100ms. Gut zu sehen ist auch, wie viel lauter die erste positive Halbwelle ist. Die erste (negative) Halbwelle ist hauptsächlich der Vorgang des Auftreffens und Eindrücken des Sticks in's Schlagfell.



    Mit dem selben Tom hatte ich auch mal einen Test (mit gleichem Grundton) ohne Resonanzfell gemacht und das ist überhaupt nicht mehr vergleichbar. Davon abgesehen gefiel mir das überhaupt nicht. Man bekommt kaum Druck und Klangfülle aus der Trommel und muss das Schlagfell deutlich straffer spannen für den gleichen Grundton.


    Ist das sowohl bei abgenommener, als auch unabgenommener gleich bzw, gleich relevant.

    weil dann kommt der Sound ja abgenommen eigentlich von der PA also vom Lautsprecher.

    Ist dann nicht der Lautsprecher die Maßgebende Schallquelle. oder bedeutendere Schallquelle?

    Also damit sich das, was aus dem Lautsprecher rauskommt, auf den Klang der Trommel auswirkt, müsstest du den schon in die Trommel oder direkt vors Resonanzfell stellen ... da hast du 'nen Denkfehler.


    Und liefert der Auftreffpunkt des Beaters als Punktförmige Schallquelle auch Bass, Tiefbass, oder nur

    Attack? Oder entsteht der in Verbindung mit der Trommel? du sprachst ja auch von Interaktion mit dem Resonanzfell.

    Zunächst nur Attack (das Auftreffen des Sticks / Beaters). Darauf folgend die Transiente bzw. der Einschwingvorgang. Der Ton (mit entsprechendem Bassanteil) entsteht dann erst durchs Schwingen des Fells. Und wie schon gesagt ist das Resonanzfell erheblich beteiligt am Entstehen des Tons. Kannst ja mal bei einer x-beliebigen Trommel nur das Resonanzfell runter und hoch stimmen - es wird sich dadurch der Grundton in seiner Gesamtheit ändern.


    Die Trommel selbst hat wenig Einfluss auf den Klang. Es geht in erster Linie um die Felle und die Luftsäule in der Trommel.