Beiträge von m_tree

    Habe meine Vergleichsaufnahmen vorhin im Proberaum nicht mehr gefunden (obwohl ich diese recht genau dokumentiere). Nutze hier momentan ein Rode M5 an der Hi-Hat (vorher ein Bändchen - t.bone RB500).


    Ich finde die Position unter der Hi-Hat auf der Snare-Seite (da, wo der Stick auftrifft) z.Z. am besten. Nach vielen Experimenten klingt das m.E. a) am Rand sowieso relativ rund und weich und vor allem b) repräsentiert es die (filigrane) Stickarbeit am besten. I.d.R. ziele ich generell eher auf Kompression der Performance ab, um auch leisere Anschläge hervor zu bringen. Bspw. klingt die Hi-Hat gegenüberliegend vom Stick-Auftreffpunkt relativ verwaschen bzw. hat diese Position eher einen expandierenden Effekt auf die Dynamik. D.h., leisere Anschläge werden noch leiser und lautere lauter.


    Meine Devise dabei: Die Overheads bringen schon viel Hi-Hat "von oben" in den Mix. Das obere Snare-Mic recht viel Hi-Hat "von wo seitlich auch immer" (man berücksichtige die frequenzabhängige Richtcharakteristik und Position des Snare-Mics).

    Ein bisschen Support von der unten abgenommenen Hi-Hat kann m.E. also nicht schaden und meines Erachtens ist das im Regelfall sowieso immer nur ein Stützmikrofon.


    Was die Phasenlage betrifft, ist diese bei so rein höhenlastigen Dingen wie einer Hi-Hat vernachlässigbar. Eine von unten abgenommene Hi-Hat konnte mich jedenfalls weder mit noch ohne Phasendreher im Gesamtmix begeistern. Klingt eigentlich beides gleich besch...en. Kleiner Scherz :D

    Noch ein Nachtrag zum Thema "Übersprechen der Hi-Hat aufs Snare-Mikro" ... never ending story ;)


    Es ist definitiv immer sehr individuell. Das geht schon damit los, ob die Hi-Hat offen durch "geprügelt" ist oder geschlossen angespielt wird. Und eben wie laut die Snare im Verhältnis dazu ist.

    Bezogen auf die Nachbearbeitungsmöglichkeiten bei Aufnahmen: jeder Mix ist anders, sogar oft jeder Part eines Mixes / Songs (Stichwort Lautstärke-Automation).


    Bei bestimmten Aufnahmen meines Stammkunden komme ich bspw. ums Gaten der Snare und Dazumischen von Samples gar nicht drum rum, damit die Hi-Hat nicht zu dominant wird - ohne Hi-Hat Mikrofon wohlgemerkt.

    Bei meinem letzten Drums-only Ding wieder ganz anders: Viele Ghostnotes (keine Gates, keine Samples), aber hauptsächlich geschlossen angespielte Hi-Hat und entsprechend laut dazu gemischtes Hi-Hat Mikro.

    Bei meinen letzten beiden Covers wiederrum habe ich die Snare ganz leicht mit einem direkt vor dem Take aufgenommenen Sample unterstützt und das Hi-Hat Mikro in der Lautstärke automatisiert.

    Rampen

    Mal von ein bisschen EQ auf dem Master abgesehen booste ich auf meinem Snare-Mikro insgesamt 2x Höhen: einmal direkt und einmal über den Drumbus. Auf letzterem ziehe ich auch etwas untere Mitten raus. Also da entsteht - aufs Top-Mic bezogen - 'ne Differenz von ca. 15dB zwischen 500Hz und 7kHz.

    Auch bzw. sogar besonders was Kompression betrifft ist der Schlüssel bei Drums die Summe, meiner Meinung nach. Ich würde Trommeln (auch nicht top+bottom gemeinsam o.ä.) nie mehr einzeln komprimieren (höchstens parallel). Gates benutze ich nur noch für die Bassdrum.


    Davon abgesehen spielen der Grundsound und die Spielweise die tragende Rolle. Eben z.B. was das Lautstärkeverhältnis von Snare und Hi-Hat betrifft. Und den Grundsound und die Brillanz der Snare.


    Andererseits gehört ein bisschen Übersprechen auf der Snare aber auch dazu, wenn's auch um Ghostnotes geht und man es natürlich halten will.

    Ein Bottom-Mic kann hilfreich sein und die Snare auch fetter machen.

    Hohe Hihat = wenig Übersprechen ins Snare-MIC = mehr Kompression/EQ auf der Snare möglich. Das freut jeden Soundtechniker (zumindest bei stark bearbeiteten Drums).

    Ist zwar Offtopic, aber ich beschäftige mich seit ein paar Jahren ja auch wieder intensiv mit dem Thema. Vor zwei Jahren hatte ich das Snare-Mikro bei zwei Racktoms noch zwischen den beiden Toms, mittlerweile zwischen Hi-Hat und 10er Tom. Snare und Hi-Hat haben bei mir keinen all zu großen Abstand zueinander und für mich kommt Ergonomie immer vor Mikrofonierung.


    In der Summe EQe ich meine Drums relativ stark und komprimiere sie mittlerweile auch mehr. Dennoch muss ich mein Hi-Hat Mikro gut hörbar dazu mischen.


    Um auf den Punkt zu kommen: mir erschließt sich die Problematik nicht mehr so ganz. Es kommt da aber auch auf viele Details an, auch auf die Spielweise.

    Thema Hi-Hat:


    Das macht definitiv einen Unterschied. Es macht auch einen Unterschied, ob ein Richtmikrofon eher auf den Rand oder die Mitte zeigt. Und es macht sogar einen Unterschied, auf welche Seite (innen bzw. da, wo die Sticks auftreffen oder außen) es zeigt.


    Ich hatte das alles schon durchprobiert. Allerdings halt mit Aufnahmen bzw. Studiobedingungen. Im Livebetrieb wird man die Unterschiede kaum ausmachen können. Und wie blechern oder was auch immer das dann bei einer anderen Band klingt hängt ja auch von den Becken, dem Mikrofon, dem EQing am Pult und der PA ab.


    Ich lade bis morgen noch ein paar meiner Vergleichsaufnahmen hoch.


    So wie auf dem Bild würde ich es jedenfalls nicht machen. Dass DAS blechern klingt ist klar :D

    Geht ja auch um den Abstand des Mikrofons.

    Ist es eigentlich gewollt, dass Signaturen in der Mobilversion (ohne die App) nicht angezeigt werden?


    Sinnvoll fände ich übrigens, wenn das Layout der drei Reaktionsmöglichkeiten (Like, Danke und Badumm-Tss) in der Desktop- und Mobilversion gleich wäre. Momentan stehen die in der Mobilversion untereinander unter dem Button und in der Desktopversion nebeneinander über dem Button.

    Vielen Dank erstmal - freut mich :) :thumbup:


    Der Track ist inspiriert von der Studioarbeit für Herrn Graf letztes Jahr (daraus ist ja nun nix geworden bzw. war das alles für die Katz'). Da gab es einen schnellen Shuffle, zu dem ich mir natürlich was nach meinem Gusto ausgedacht hatte und ich war der Ansicht, dass ich das doch einfach noch für mich verwursten kann. Es ging da ursprünglich um die Tom-Läufe in dem sich wiederholenden Part und den Part, der z.T. auf dem Ride-Becken gespielt und jetzt ein 9er ist. Habe dann einfach mal ein paar Parts zusammengebastelt und wollte das ursprünglich mit zwei Begleitinstrumenten machen (wie mein vorletztes Video) ... allerdings hatte keiner so richtig eine Idee dazu und nur mit 4/4 war es mir dann zu eintönig. Ich nutze meinen Kanal eher als Mittel zum Zweck zum Sammeln von Referenzmaterial. Das Schöne dabei ist ja gerade, dass man alles in Eigenregie machen kann.


    Das Argument mit der Dynamik kann ich im Hinblick auf ein Solo vollkommen verstehen. Es ist halt eigentlich kein Solo ... bzw. weiß ich selber nicht so genau, was das eigentlich sein soll. :D
    Bin mir nicht mal sicher, ob "Shuffle" hier das richtige Wort ist, da ich ja nur im Hi-Hat Teil einen klassischen Shuffle spiele und meine Ghostnotes dabei eher unüblich sind.


    Was die Tom-Felle betrifft, so geht es da hauptsächlich um das 10er. So wie ich das höre klingen die Felle etwas dumpfer, das 10er verstimmt sich zudem auch schneller und klingt irgendwie nicht mehr ganz rund. Aber wenn ich es mir so überlege - das sind schon ziemliche Feinheiten und ich hätte die Felle noch gewechselt, wenn ich es wirklich für nötig gehalten hätte.

    Die EC2S finde ich gar nicht so übel. Sind m.E. eine ganz gute Mischung aus Emperor und Pinstripe.


    Die Bewegungen Deiner rechten Hand beim Spielen auf der Hihat finde ich absolut bemerkenswert. Irre. :thumbup:

    Danke. Bisher habe ich über so etwas kaum nachgedacht und einfach gespielt. Ich weiß nicht mal, was das eigentlich für eine Technik ist. :/


    Mann, wäre ich happy, wenn die wie du die Möglichkeit hätte, so intensiv an meinen Skills zu arbeiten, um solche Sachen abliefern zu können.

    Ich hatte mich in den letzten Jahren ganz bewusst noch mal hingesetzt, um mich weiter zu entwickeln. Weil da nach meinem Gefühl ein bisschen was auf der Strecke geblieben ist. Meine Laufbahn als Schlagzeuger ist ja bisher recht durchwachsen, auch mit ein paar Spielpausen. Und dennoch übe ich nicht so viel, wie ich eigentlich "sollte" bzw. vor allem könnte. Letztendlich ist es aber auch immer eine Frage der Motivation und was dabei heraus kommt. Hat man keinen Bock, bringt Üben ja auch nicht viel ...


    Und dann geht's ja auch noch darum, was ich draus mache. Bin jetzt jedenfalls dabei, das zum Laufen zu kriegen.

    Nun kommt das angekündigte Video. Mit meinem Timing bin ich hier und da immer noch nicht zufrieden (wer hätt's gedacht ...), aber ich hab das Ding mittlerweile einige Male geübt und kriege es kaum noch besser hin :/


    Habe in der Zwischenzeit auch weiter am Sound und an der Optik gefeilt. Die Tomfelle sind eigentlich schon durch ... aber man muss eben Prioritäten setzen.


    Bin gespannt auf Feedback!


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    Melde mich mal wieder mit einem ganz spontanen Video. Ich war in letzter Zeit u.a. mit dem Erstellen meiner Website und allem drum und dran beschäftigt. Wenn das dann alles steht mache ich meinen Galeriethread hier auch mal neu. An meinem geplanten nächsten Video habe ich noch ein paar Sachen geändert ... wird nach wie vor triolisch auf 179 bpm sein, aber mit 3/4 und 9/4 im Wechsel mit 4/4 und Drums-only.


    Gestern hatte ich wieder mal 'ne Runde frei ohne Klick improvisiert und ich dachte mir so, dass ich davon ja eigentlich auch mal was veröffentlichen könnte. Wollte es erst auf meine FB-Seite hochladen, werde aber lieber weiterhin alles nur auf Youtube hochladen. Obwohl ich das eigentlich nur für einstudierte Sachen wie Covers und Performances auf Klick mit (mehr oder weniger) festem Ablauf nutzen wollte.


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    Video ist als "nicht gelistet" eingestellt.

    Also für mich sind das alles Werkzeuge ... klar, es macht Spaß mit gutem Equipment zu arbeiten. Aber was mich bei Becken wirklich nervt, ist der Verschleiß. Keine Ahnung wie viele Crash- und Chinabecken ich schon kaputt gespielt habe ... da kommen sicher noch ein paar dazu. Immerhin kann man den Verschleiß durch höhere Heizkosten im Winter etwas drosseln ... oder ich hau da einfach zu doll drauf. :/

    Also erstmal will ich auch dazu sagen: Hauptsache man spielt damit.

    Ok - es mag Sammler geben, aber da geht es wohl weniger um den Sound bzw. Zweck als ums Prestige und das Sammeln an sich.


    Ansonsten ist es natürlich so, dass man beeinflusst wird. Je mehr man noch am Anfang steht, desto mehr wahrscheinlich. Aus dem Grund ist es m.E. schon gut, auch mal was neues auszuprobieren und sich selbst und dem eigenen Gehör zu vertrauen.

    Und nicht zu viel Nachdenken! Über Entwicklung von Vorlieben braucht man eigentlich nicht nachzudenken ... das entwickelt sich aus dem eigenen Flow, dem eigenen Tun und der eigenen Entwicklung heraus.


    Für mich persönlich ist bei Becken mittlerweile relativ klar (über Gebrauchtkauf- und Verkauf hatte ich auch schon ein bisschen rumprobiert):

    - Hi-Hat und Ride am liebsten 14" und 20"

    - Rides am liebsten Medium-Heavy (nicht zu viel Wash) mit einer gut spielbaren Glocke

    - Crashes 17-19" ... drunter ist mir mittlerweile zu klein und drüber (noch?) zu groß ... Thin bis Medium-Thin

    - als Effektbecken reicht mir grundsätzlich ein China ... Splashes und Bells sind nicht so mein Ding (nur wenn es mal sein muss bzw. wirklich passt)

    - egal ob eher hell oder dunkel vom Klang: ich mag's nicht zu spitz ... zu viel schrille und nervende, brizzelnde Begleittöne sind für mich keine gute Grundlage ... die Becken sollten im Endergebnis (Stichwort Recording) zwar brilliant und schön, aber auch weich und unaufdringlich klingen


    Bisher habe ich hauptsächlich Zildjian, Sabian und Zultan gespielt. Damit im Prinzip auch nur B20 Bronze. Mit B8 bzw. Paiste habe ich kaum Erfahrungen. Wobei auch viele meiner favorisierten Drummer Paiste spiel(t)en.

    danyvet

    Danke ;)

    Ich hatte den Song vor 10 oder 11 Jahren schon mal live gespielt, aber damals insgesamt nicht so genau nachgespielt wie im Covervideo. Ich hatte mich Montag bis Mittwoch noch mal tiefergehend damit beschäftigt und dann gestern eingespielt.


    Habe eben auch rausgefunden, was mich am Sound stört ... meine Drums sind hier einfach zu stark in die Sättigung gefahren. Ich hau hier ja auch etwas mehr als üblich rein, zudem werden Bassdrum und Snare an einigen Stellen gleichzeitig gespielt. Mit 2dB weniger knallt die Snare schon wieder besser und alles kann besser atmen ... ist halt wie immer 'ne Sache des Maßes. Aber sei's drum ... für die nächsten Videos nehme ich mir wieder mehr Zeit.

    Vielen Dank! 8)


    Ich bin zwar (wie immer) nicht zufrieden, bzgl. Performance und auch Sound (vor allem Snare). In der ersten Strophe laufe ich kurz davon, im C-Part ist mal eine Bassdrum leicht daneben. Zwei Fills spiele ich komplett anders.

    Die Snare hätte ich wohl höher stimmen und für konstante Rimshots höher aufstellen sollen.


    Aber es sollte dieses Mal schnell gehen ...


    MoM Jovi

    Danke! Nein, das ist ein Zildjian 20" K-Custom Ride. Das werde ich auch behalten. Ein feines Becken :thumbup:

    Für dieses Cover habe ich meine Zildjian 14" K Hats aber durch Zultan 14" Rockbeat Hats getauscht, samt Stativ (Kette bzw. Direkt statt die Lever-Glide). Die schienen mir für die offen gespielten Viertel in diesem Rocksong passender.