Beiträge von m_tree

    Wenn ich mal unterstelle dass ich durch andere cymbals und eine andere snare den charakter eines drumsets verändern kann.

    Meines Erachtens kann und sollte man sogar "unterstellen", dass man den Charakter von Trommeln im Allgemeinen durch Fellwahl, Stimmung, Spielweise, Raum, Mikrofonierung und Mixdown auf zig verschiedene Arten formen kann.


    Man braucht doch ein richtig gutes Set für Gigs.

    Wenn man ein durchschnittliches Einkommen hat oder von dem Quatsch lebt, würde ich das hochwertigste Set eher für Proberaum und Studio nutzen. Ein Roadset muss halt schon ein bisschen was wegstecken können ... aber wenn man's verschmerzen kann - klar.

    Für mich sind das Werkzeuge. Du kannst dir auch Equipment im 5-stelligen Bereich kaufen ... wenn du das dann weder Stimmen noch damit künstlerisch umgehen kannst (Spielen ;) ) interessierts halt keinen.


    Die grundsätzliche Frage wäre also: Bist du 'n Sammler oder 'n Macher?


    Ansonsten sind mindestens drei Sets eine ganz gute Sache, find ich. Ein Proberaum/Studio/Übungsset, ein Roadset (am besten immer im Auto) und ein Schülerset.

    Und was passiert, wenn man einen 5/4 mit Quintolen spielt? :/

    'Nen 5er mit Triolen hab ich ja schon gemacht. Und auch 3er und 9er mit Triolen. Derzeit arbeite ich an einer Semi-Impro auf Klick mit einem 7er mit Triolen mit Spielereien wie wechselnden Backbeats auf 3, 5 und 7, ausgelassenen 1en, betonten jeden zweiten Vierteln (-> 14/4) und so 'n Zeug.


    In Dreiern und Fünfern hab ich auch mal Hand-to-Hand Triolen auf der Snare gespielt, wodurch ich die Backbeats abwechselnd mit rechts und links gespielt habe.


    Man kann als mathematisch vorbelasteter Jungdrummer sich auch intensiv mit punktierten Septolen, 15/8tel Rythmen und sonstigen Spielereien das Leben schwer machen,

    oder einfach mal Musik machen und sich mit dem sauberen umsetzen von Takten und Notenwerten die durch 2 und 4 teilbar sind beschäftigen und eine Menge Spass bekommen

    Was für andere bedeutet, sich das Leben schwer zu machen, bedeutet für manch einen einfach nur, sich nicht zu langweilen ... aber ja - große Gigs mit ausgelutschten Hits für ordentlich Kohle zu spielen macht schon auch Spaß ...

    PPS: Bei fast 200bpm könnte die Nummer eigentlich schon wieder interessant werden. :D

    Und am besten auch noch mit einer Hand :D :D :D


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    Todd Sucherman sagte übrigens, daran könne man die Männer von den Bübchen unterscheiden. Ein Mann sei nur, wer den Cross-Stick mit dem dicken Ende spiele. Wenn er meint ...

    Solche Aussagen bestehen meistens aus mehr Ego als Inhalt.

    Ne, geht um das CrossStick-Spielen.

    Man hält dabei den Stick zwischen Daumen und Zeigefinger und legt die Hand drüber, die anderen drei Finger liegen abgespreizt auf dem Fell. Die Grundstellung ist, dass der Stick auf dem Fell und Spannreifen aufliegt und du ihn nur durch Bewegung aus dem Handgelenk zum "Schlagen" nach oben klappst. Das untere Ende des Sticks verbleibt dabei auf dem Fell.


    Das sind wirklich so Sachen, die dir ein Lehrer direkt am Set zeigen sollte und die du dann auch sofort verstehst. Vielleicht einfach damit warten, bis dein Lehrer aus dem Urlaub zurück ist ;)


    Für mich sind Crossstick und Rimclick identlsch.

    Jepp, das sind zwei Bezeichnungen für ein und die selbe Spieltechnik.

    Ach so ...

    aber wie zur Hölle macht man diese Wechsel von normalen Schlägen mit der linken Hand auf CrossStick?

    Du hältst den Stick doch sowieso in der Hand. Einfach auf die Snare legen und dabei ein bisschen Umgreifen. Vielleicht findest du Videos im Netz dazu oder du probierst ein bisschen rum oder wartest, bis es dein Lehrer dir zeigt ...

    Dir geht's sicher um das Drehen des Sticks, weil du die Rimclicks mit dem Schaft auf dem Spannreifen und die normalen Backbeats mit der Stickspitze auf dem Fell spielen willst ...?


    Ganz einfache Antwort: Nicht drehen. ;)

    Man kann die Rimclicks auch mit dem dünnen Ende des Sticks spielen oder die Backbeats mit dem dicken Ende. Gerade bei Backbeat-lastigen Songs ohne viele Fills ist letzteres sogar manchmal ganz gut, weil man so noch etwas mehr Schmackes in die Schläge kriegt.

    Hab ich kürzlich erst wieder live bei einem Slow Blues gemacht ...


    Ansonsten kann man den Stick natürlich auch immer wieder drehen, wenn es zeitlich machbar ist. Liegt in deinem eigenen Ermessen.

    Ich kann mich übrigens auch nicht erinnern, außerhalb meines oben verlinkten (meinerseits schon recht experimentellen) Videos, jemals Quintolen gebraucht zu haben, um mich am Instrument auszudrücken oder einer Band (egal, welchen Genres) die passende rhythmische Grundlage zu liefern.


    Ignoranz funktioniert bei so einem Unsinn manchmal besser, glaube ich ...

    Willst du jetzt eigentlich in jedem Beitrag nen Link zu einem deiner Videos posten? ;)

    Na ja, jedem zweiten :P


    Im Studio kam ich bisher immer gut damit klar, ne knappe Oktave hätte ich so nicht angestrebt.

    Aber weißt du auch, wie gut der Tonmann damit klargekommen ist? ;)


    Ich gebe natürlich zu, dass ich mich da in letzter Zeit in eine recht spezielle Richtung entwickelt habe. Aber darum geht's ja eigentlich: dass man einen Weg findet, der einem selber gefällt. Ob's anderen gefällt steht letztlich auf einem anderen Blatt. Mit meinen Ergebnissen zeige ich halt eine von zig Möglichkeiten auf, die "funktionieren".

    trommla

    "Low Resonance" entspricht laut des Tuning-Guides vom Tunebot 11-12 Halbtonschritten, also fast einer Oktave. "Medium Resonance" ca. 6 Halbtonschritten.


    Tune-Bot | Change the way you tune your drums.
    Introducing tune-bot Studio, the new advanced drum tuner from Overtone Labs. Welcome to precision in the palm of your hand.
    tune-bot.com


    Sind natürlich nur Richtwerte. Ich gehe bei mir mit doppellagig oben und einlagig dünn (Diplomat) unten allerdings tatsächlich eher Richtung "Low Resonance". Mein Ziel ist einfach ein kurzer, knackiger und vom Grundcharakter fetter Ton (tief gestimmtes Schlagfell), der auch ohne (viel) zusätzliche Dämpfung nicht zu lang nachsingt.


    Da ich mich ja auch mit Drums-Recording, Mixdown und allgemein Produktion beschäftige - wo man am Ende jeden Furz raushört - hat sich das so in diese Richtung entwickelt.


    Wie das dann (ohne Gates) klingt, kann man in meinen Videos hören. Zum Beispiel hier: Fast shuffle in 3/4 - 4/4 - 9/4

    Resonanzfell eine kleine Terz über dem Schlagfell stimmen.

    Das erscheint mir recht wenig. Bezieht sich das auf ein gegenüberliegend abgedämpftes Fell?


    Der Guide vom Tunebot empfiehlt beim geringsten Abstand des Resos schon in etwa große Terzen.


    Beide Felle gleich hoch zu stimmen funktioniert übrigens nur mit gleichen Fellen, wenn man die maximale Resonanz will.

    5er / Quintolen im Kontext ;)


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    Was meinst du mit "5"?

    Quintolen

    Lass sie vielleicht lieber erstmal mit Triolen anfangen ... :/


    Ansonsten möchte ich noch auf Folgendes aufmerksam machen:

    Das schlimmste ist aber, dass ich kein System dahinter finden konnte und man das quasi nicht auswendig spielen kann, zumindest nicht immer exakt gleich. Hab dann mal ein paar live Versionen gehört, auch der Drummer von U2 kann sich’s offenbar nicht merken 😅

    Man muss sowas wirklich nicht 1:1 nachspielen ... bei Bands wie z.B. Rush, die live so ziemlich alles 1:1 und voll auf den Punkt spielten, ist das was anderes.


    Aber wenn die Schöpfer selbst schon so "sloppy" ran gehen. Aus dem Grund ist z.B. Lars Ulrich auch kein gutes Vorbild.

    Seelanne

    Ich les das schon gar nicht mehr. Und ja, das ist eine simple Angelegenheit, die man mit einem Lehrer direkt am Schlagzeug besprechen sollte.

    Wegen der Sommerferien hat sie aber gerade keinen Unterricht. ;)


    Doublestrokes - mit welcher Technik auch immer - würde ich hier in dem Stadium und Kontext nicht ins Spiel bringen.


    Ansonsten gilt wie des öfteren: viele Köche verderben den Brei.

    Drum Bee

    Siehe PN. ;)


    Die beste Möglichkeit ist m.E., den rechten Arm etwas weiter (vom Körper weg) auszustrecken, um dem linken auf der Snare mehr Platz zu verschaffen. Ich gehe dabei so weit, dass sich beim Hi-Hat Spiel mit rechts nicht mal mehr die Sticks überkreuzen und ich mit dem linken Stick über das Höhenniveau der rechten Hand ausholen kann, um entsprechend kräftige / laute Backbeats auf der Snare zu spielen.


    Ansonsten ist open-handed Spiel eine Überlegung wert, wenn du noch nicht so gefestigt bist. Das ist viel ergonomischer. Und man kann solche Sachen auch mit Links anfangen ...

    Nachdem ich auch kurz in den Song reingehört habe: Ja, das ist definitiv alles Hand to Hand.


    Was du falsch machst, kann man dir allerdings nur sagen, wenn du zeigst, wie du das spielst. Alles andere ist Rätselraten und führt m.E. zu nichts.


    Also Smartphone nehmen, Videokamera auf Record schalten, die Stelle spielen und hier zeigen. ;)