Beiträge von m_tree

    Moin moin,


    ist noch nicht das angekündigte Solo mit Bandbegleitung. Nur eine Idee, die ich jetzt mal ausgearbeitet habe. Meine Performance ist mir eigentlich noch zu wackelig, aber ich hau's trotzdem einfach mal raus:


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    Wenn du das Slave-Pedal links außen neben die Hi-Hat Maschine stellst (ist auf den Bildern zu erkennen), kann das ja auch nichts werden ...

    Dafür sind die normalen Wellen einfach nicht gebaut. Also einfach die Hi-Hat nach links außen und gut ist.


    Wenn ich mich richtig erinnere bist du ja recht groß gewachsen. Da sollte es nun echt kein Problem sein, wenn die Hi-Hat etwas weiter außen steht. Zumal du ja sowieso eher rockigere Sachen spielst.


    Prioritäten setzen kann hier auch sinnvoll sein. Bleibt dein linker Fuß bspw. zu über 90% der Zeit (im Durchschnitt) auf dem Hi-Hat Pedal, dann optimiere deinen Aufbau für das Verhältnis von Snare, Hocker, Hi-Hat und Bassdrum. Das Slave-Pedal der Dofuma ordnet sich dann unter. Fertig. ;)

    ibins

    Mal in meine Hörzone geguckt? Fast alle meiner Covers wurden ohne Klick eingespielt und haben z.T. deutliche Schwankungen. Davon abgesehen hab ich schon "ein bisschen" Banderfahrung in den verschiedensten Bereichen und bin auch kein genereller Verfechter eines Klicks oder konstanten Tempos.


    Allerdings trifft deine zitierte Aussage auf heutigen Musikdurchschnitt durchaus zu. Des weiteren schrieb ich ja bereits in meinem ersten Beitrag zu diesem Thema:


    Es gibt auch einige Alben aus vergangenen Tagen, die komplett ohne Klick eingespielt wurden. Ist im Prinzip sogar die größere Herausforderung, weil Schwankungen so wirklich musikalisch passend sein müssen.


    Das hier halte ich allerdings für nur teilweise zutreffend:

    In den 60ern, 70ern, auch noch 80ern wurde Musik in aller Regel ohne Klick gespielt/aufgenommen. Dann wurden die Aufnahmemöglichkeiten besser und die Ton-Ings wollten aus fünf verschiedenen Takes den perfekten Song zusammen schneiden. Dafür musste das Tempo identisch sein > also kam der Klick.


    Das war also zunächst mal ein technischer Grund, kein musikalischer.

    Das war ein möglicher Grund, der aber nicht generell gegeben sein musste. Es gibt ein bekanntes Beispiel dafür - das Nevermind Album von Nirvana. Grundsätzlich ohne Klick eingespielt, aber Butch Vig riet Dave Grohl bei einem bestimmten Song zum Klick, weil er immer schneller wurde und das halt nicht gut zum Song passte.


    Einseitige Darstellungen halte ich hier für völlig fehl am Platz. Ein Klick ist ein Hilfsmittel. Auch zum Üben. Die größere Herausforderung ist immer, das Tempo bewusst und eigenständig zu führen und zu ändern - und das halt auch noch musikalisch passend.


    Ich hatte die beinahe gleichen Shows live schon ohne und mit Klick gespielt und kann nur sagen, dass das Thema keineswegs schwarz/weiß ist. Es spielen sehr viele Faktoren mit ein, ob das nun sinnvoll ist oder nicht. Zumindest, wenn man auf dem Teppich bleibt und sich vor Augen führt, dass wir bald das Jahr 2022 schreiben. Nicht 1972. ;)

    Hehe, die bösen DrummerInnen :D

    In der nächsten Probe werde ich wohl tatsächlich mal mit Klick spielen... dann zieh ich das knallhart mal durch. Nix mit anpassen und einen nach dem Eiern abholen... ich bin gespannt, ich befürchte, es wird ein interessanter Nachmittag :D

    Dazu noch ein Tipp:

    Wenn (Arbeits-)Aufnahmen vorhanden sind, höre die durch und ermittel schon mal die Tempi. Die werden sicher etwas schwanken. Da ist eine weitere Analyse gefragt. Setz das Tempo an, das sich am passendsten für dich anfühlt. Sollte die Aufnahme aus deiner Sicht zu langsam oder zu schnell gespielt sein, dann auch mit einem Vorschlag fürs Tempo.


    Je mehr du dich damit im Vorhinein beschäftigen kannst, desto souveräner bist du dann bei der Probe. Wenn die Kollegen eh schon keinen Bock auf Klick haben, haben sie sicher noch weniger Bock drauf, erstmal das passende Tempo zu ermitteln.

    Mit einem Mikrofon außen am Schlagfell der Bassdrum habe ich nur eine Erfahrung gemacht, allerdings mit einem Audix D6. War eine Notlösung. Und ich kann davon nur abraten.

    Das D6 ist bekanntermaßen sehr badewannig und bringt grundsätzlich genug Attack bzw. obere Mitten und Höhen. Das führt außen am Schlagfell aber dazu, dass man kaum eine Chance hat den Anschlag der Bassdrum vom Übersprechen des restlichen Sets rauszuarbeiten. Besonders der Snare-Teppich ist problematisch.

    Nimmt man nun ein neutraler klingendes KMK-Mikro, wird sich das Problem dadurch auch nicht lösen. Denn irgendwo will man den Attack ja auch rausarbeiten.


    Das E902 ist auch sehr badewannig. Hier ist der Nahbesprechungseffekt (1m Abstand) zwar nicht eingezeichnet, aber man sieht deutlich worum es geht:


    Meiner Meinung nach ist die Lösung ganz einfach: Nimm einen (gut klingenden) EQ und hebe breit bei z.B. 5kHz an. Da kann man auch schon mal 5-10dB reindrehen, das tut auf einer rund klingenden BD-Spur erstmal nicht weh (anders sieht das z.B. bei Becken aus). Der Bassbereich ist da problematischer. Zusätzlich kommt eine Tiefmitten-Absenkung gut - ich mach die mittlerweile aber auf dem Drumbus und lasse die Einzelspuren weitgehend frei von EQ (abgesehen von ein paar gezielten Präsenzanhebungen).


    Natürlich ist der Grundsound der Bassdrum als aller erstes entscheidend. Dazu zählt auch die Beschaffenheit des Beaters und des Schlagfells bzw. eines etwaigen Patches. Viel Kick kriegt man z.B. mit Holz-Beatern und natürlich einem klaren Fell bzw. Patch (Falam Slam bzw. Kevlar vermumpfen den Attack eher). Desweiteren spielt das Innenleben und die Mikrofonaufstellung eine Rolle: zwischen Mikrofon und Schlagfell sollte kein Dämmmaterial sein. Und ein Nierenmikrofon wie das E902 bringt On-Axis nicht nur am meisten Pegel, sondern auch die ausgeprägtesten Höhen. Lass es also aufs Schlagfell zeigen.


    Es würde mich schon wundern, wenn du mit dem E902 nicht genug Attack kriegst. Der Klang der BD, die Position des Mikrofons (innen!) und das richtige EQing sollten definitiv Abhilfe schaffen. Eigentlich sogar so weit, dass man dann schon ein zweites Mikro für etwas mehr Bass vom Reso dazu stellen könnte - so wie ich das einschätze.

    Ich frage mich, warum die sich alle vor dem dämlich Klick in die Hose machen... klar, ists erst ungewohnt, aber nen Monster ists ja nun nicht.

    Die werden sich so oder so in die Hose machen, weil - wenn du als einzige den Klick hast - du dann der Klick für die gesamte Band bist. 8o


    Wie auch immer man vorgeht und welche Philosophie man verfolgt: Mit Klick in der Band zu arbeiten ist definitiv eine gute Übung. Auch wenn es nur bei Proben sein sollte - so kriegt man z.B. ein besseres Gefühl dafür, wie sich die Songs anfühlen, wenn mit konstantem Tempo auf so und so viel BPM gespielt werden.

    Und gezielte Tempowechsel sind eigentlich selten. Die meisten Songs funktionieren tatsächlich am besten mit einem konstanten Tempo. Einfach ausprobieren. ;)


    Hier ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen, dass man im Bandkontext nicht an die eigenen Grenzen gehen sollte. Letzteres gehört in Übungssessions.

    Welche Übungssessions meinst du damit? Die eigenen Zuhause?

    Ja.

    Rhythmus kommt, abgesehen von den Drums, ja nicht nur von der Gitarre, sondern auch vom Bass. Der Bass ist eigentlich das Bindeglied zwischen dem reinen Rhythmus (in dem Fall die Drums) und den Melodie-lastigen Instrumenten. Gesang ist dann "ganz oben drauf".

    ja, so denn der Bassist nicht einfach nur achtel durchschrummt. Bei den Mädels zb. gibts einige songs, wo der Bass viel mehr Melodie spielt, und im Grunde so ziemlich gar keinen Rhythmus, da mach ich halt mein Ding und halt mich an sämtliche Betonungen, die ich in der Gitarre, im Keyboard oder im Gesang einfangen kann. Manchmal ist man halt der einzige in der Rhythmus-"Gruppe" ;)

    Ja ... es gibt Ausnahmen, die die Regel bestätigen. ;)


    Insofern hast du bei Eigenkompositionen alle Freiheiten, das zu machen, was du spielerisch beherrschst. Hört eh keiner drauf ;)

    Hier ist vielleicht noch wichtig zu erwähnen, dass man im Bandkontext nicht an die eigenen Grenzen gehen sollte. Letzteres gehört in Übungssessions.


    Ob und wie man einen Klick letztendlich im Bandkontext nutzt, kann doch jeder selbst entscheiden ... sie wird schon selbst rausfinden, wie weit sie kommt. ;)

    Ok dann mach ich das erstmal so weiter. Hab nur das Gefühl, dass ich dann überall am besten die BD auf 1, 2+, 3 und 4+ spieken müsste... aber gitarrenmässig ists auch immer sehr ähnlich, rhythmisch gesehen. Meistens spielt er 8tel durch.

    Rhythmus kommt, abgesehen von den Drums, ja nicht nur von der Gitarre, sondern auch vom Bass. Der Bass ist eigentlich das Bindeglied zwischen dem reinen Rhythmus (in dem Fall die Drums) und den Melodie-lastigen Instrumenten. Gesang ist dann "ganz oben drauf".


    Treibend oder nicht treibend hängt nicht nur von den BD-Figuren ab. Das Tempo, die Spielweise und auch, wie oft die Snare bzw. der Backbeat im Takt gespielt wird (Normaltime -> 2+4, Doubletime -> jede Viertel, Halftime -> 3), spielen eine Rolle.

    Zeig doch mal eine Aufnahme ;)


    Ja das hat der Bassist auch schon vorgeschlagen mit der HH, aber ich hab das Gefühl, dass es nicht überall rein passt. Also mittendrin passt es bisher überall, das wäre kein Problem, aber wir haben ein Song dabei, der ganz ruhig anfängt, da würde es einfach nur schei... klingen, wenn ich Stick on Stick oder die HH spiele.

    Ich mein, ich kann das Ding einzählen und wenn ich dann im 9. Takt (ja, das Teil ist krumm) erst anfange zu spielen, ist meine Eins ziemlich sicher ganz woanders, als deren Eins.

    In solchen Fällen passt eine mit dem Fuß getapte Hi-Hat gut oder ein sachte angeschlagenes Ride auf die Viertel -> leise und unaufdringlich.

    Wieso ist es krumm, wenn du im 9. Takt einsteigst? Deutet auf einen standardmäßigen Ablauf mit 8 Takten bis zum Einstieg weiterer Instrumente hin.


    Ansonsten -> es gibt keine Regeln. Kreativität ist gefragt. ;)

    Ich probiere einerseits einfach aus, was meiner Meinung nach gut passen könnte... einfach nach Gefühl.

    Das ist die richtige Herangehensweise für Rock / Grunge.


    Die Sache mit dem vor und nach dem Klick spielen ist mir von der Therorie her bekannt, aber das möchte ich noch nicht machen, weil ich mich da noch nicht sicher genug für fühle. Also wie platziere ich die BD sinnvoll, wenn ich mehr machen will als sie nur auf 1 und 3 zu spielen? Das selbe gilt für die Snare.

    Das mit vor/nach dem Klick ist eine Feinheit, um die es gehen kann, wenn alles andere schon auf einem hohen Level ist. Da muss man aber erstmal hinkommen und meiner Meinung nach dient ein Klick generell immer noch vor allem zum Halten eines Tempos, nicht mehr.

    Es gibt auch einige Alben aus vergangenen Tagen, die komplett ohne Klick eingespielt wurden. Ist im Prinzip sogar die größere Herausforderung, weil Schwankungen so wirklich musikalisch passend sein müssen.


    Dann würde ich gerne auch anfangen das Ganze Zeugs mit Klick zu spielen (Klick für alle), weil grade der Gitarrist/ Sänger nicht so gleichmäßig spielt, wenn er alleine spielt. Das will er aber nicht. Dem Bassisten ist es glaub ich egal... aber der Sänger meint, es würde reichen, wenn nur ich den Klick habe (er hat noch nie mit Klick gespielt und findet es zu schwierig :rolleyes: ), das sehe ich aber anders! Oft genug gibt es Songs, wo mal ein paar Takte die Drums aussetzen oder ich am Anfang des Songs erst später einsteige...

    Da hat der Sänger (leider) recht. Du bist für den reinen Rhythmus zuständig und wenn du den Klick hast, hast du zwar eine größere Aufgabe, aber die Band auch besser im Griff. D.h., dass du das Zepter mehr in die Hand kriegst und das sollte dem Drummer oder der Drummerin eigentlich in die Hände spielen ;)

    So oder so bleibt dir sowieso nichts anderes übrig, wenn du mit Klick spielen willst aber die anderen keinen Bock auf Klick haben.

    Passagen ohne Drums kannst du mit getapter Hi-Hat, zusammengeschlagenen Sticks u.ä. halten. Das sollte nicht das Problem sein.

    Zudem möchte der Sänger/ Gitarrist auch ein oder mehrere Songs mit Tempiwechseln spielen. Ohne Metronom (als Anfänger) sicher eh für die Wurst... und generell frage ich mich, ob das überhaupt schon was für den Anfang ist? Ich hab sowas noch nie gemacht... würdet ihr das überhaupt schon "empfehlen"?

    Die Songs mit den Tempowechseln kann man ja auch erstmal ohne Metronom machen. Ansonsten kann man sich z.B. mit einer DAW einen Klicktrack mit den Tempowechseln bauen. Dann muss halt aber wirklich an einem bestimmten Punkt angefangen werden. ;)

    Ja, die Erfahrung war schon ok, nichts ist schwarz/weiß und hinterher ist man immer schlauer. Ich bereue das nicht, aber irgendwann war es an der Zeit mal in sich zu gehen und eine Entscheidung zu treffen.


    Es sieht nach wie vor nicht so rosig bei mir aus. Daher halte ich mich hier auch noch ein bisschen bedeckt. Wird aber langsam.

    Na das was im "Studio" (ohne Namen) aufgenommen wurde war sowieso alles für die Katz'. Und da ging es ja eigentlich um ein anderes Projekt als auf der Tour. Allein wie das im "Studio" (was eigentlich keins ist) alles ablief ... katastrophal. Da hätten wir die nötigen Demos bei mir mit einem Bruchteil des (Zeit-)Aufwands schon längst fertig aufgenommen. Mischen und Mastern kann ich ja eh.

    Für die Studioformation gab es nie einen Bassist und der Tour-Bassist ist kürzlich ausgestiegen.


    Hab auch so meine Zeit gebraucht um dieses und jenes zu checken. Aber kürzlich hat es Klick gemacht. Wenn man alles noch mal durchgeht und durchdenkt, geht einem ein Lichtlein nach dem anderen auf.

    Will mich zu der ganzen Sache jetzt nicht weiter äußern. Durch meine Vergangenheit und durch meine Therapie bin ich jedenfalls nicht dümmer geworden.


    Nach vorne schauen. Wichtig ist für mich jetzt, an meiner beruflichen Laufbahn als Drummer zu arbeiten. Und gemeinsames Musizieren, auch gegen Geld, sollte wenigstens ein bisschen Spaß machen.

    Ist alles nicht so einfach. Und sowas ist natürlich auch immer ein Spiegel. Aber es gibt einfach (eigene) Grenzen und wenn diese dann auf schwarz/weiß Denken u.ä. stoßen war's das eben ... ich hab was aus der ganzen Sache gelernt, so wie viele andere vor mir.


    Hatte zwischenzeitlich übrigens von diesem Herren bzw. dieser Band eine Anfrage gekriegt:


    Thomas Schoppe – Wikipedia

    Klaus Renft Combo – Wikipedia


    Ist aber aus anderen Gründen nichts geworden.

    In meiner bad möchte der gitarrist Frankenstein von Edgar winter spielen.

    Ich bekomm das nicht hin 😭

    Den hier? Edgar Winter Group - Frankenstein - YouTube

    Da passiert in den Fills halt viel triolisch. Hat auch so'n bisschen Bonham-Style, find ich.


    Die Abschläge in der Taste Nummer sind 2 über 3. Bezogen auf den zweier Puls werden dann noch Sextolen gespielt. Aber die kann man ja auch als Triolen auslegen.

    EDIT: Könnte man natürlich auch mit punktierten Vierteln und Sechzehnteln beschreiben.

    Danke. :)


    Taste hatte ich noch nie gehört, aber mit Rory Gallagher in seinen Anfängen nicht schlecht. Die Aufnahmen vom Isle of White Festival sind unglaublich. Die Bühnenaufbau mit der Band ja total minimalistisch. Wieder eine interessante Band kennengelernt. Super Danke. Hast Du Dir dazu Noten gemacht oder spielst Du das so frei raus ?

    Taste hatte ich letztlich auch nur über Rory Gallagher kennengelernt. Letzteren "kenne" ich aber schon seit ca. 25 Jahren durch das "Calling Card" Album von 1976 (von Roger Glover / Deep Purple Bassist produziert). Der Opener von diesem Album "Do You Read Me" hatte mich in meiner Anfangszeit meiner ersten Spielphase als Kind (da war ich 7) schon inspiriert. Den hatten wir dieses Jahr auch auf den meisten Konzerten gespielt.


    Taste gab es nur mit Rory Gallagher. Die hatten sich aufgelöst, nachdem er sich dann auf seine Solokarriere konzentriert hat. Der Bassist, der Gallagher die meiste Zeit über begleitete und alle Alben mit eingespielt hat, heißt Gerry McAvoy. Der hat ein paar Jahre nach Gallaghers Tod die "Band of friends" gegründet. Mit denen war Stephan auch schon auf Tour durch Europa.


    Ich mach mir generell keine Noten zu irgendwas und spiel das alles frei. Auch wenn ich Ideen hab merke ich mir das und nehme es auf.

    Ein bisschen gerätselt hab ich an den Abschlägen auf Snare und Toms (in meinem Video das erste mal in der 8. Sekunde). Auf dem "Isle of Wight" Festival spielt der das eher durch, auf der Studioaufnahme ist es recht schwammig und öfter eher in zwei Parts auf Snare + Tom getrennt. Hab dann einen Mittelweg gewählt, den ich noch halbwegs sauber gespielt kriege. ;)


    Spielst du da jetzt die Zultan Rockbeats oder die K Hat’s? Ich habe seit ein paar Monaten nämlich Rockbeats am Set, und hab noch nix besseres gehört. Letztens bei nem Auftritt hatte ein Kollege K Hihats, der hat mich dann gefragt, was für geil klingende Hat’s (Rockbeats) das denn wären.

    Da spiele ich die Zultan Rockbeats. Ist wirklich erstaunlich. Hatte die eigentlich quasi nur geliehen und wollte sie durch eine ältere Sabian AA Regular ersetzen (Gebrauchtkauf), aber die hat im oberen Mittenbereich so 'ne ganz fiese zischelige Frequenz. Die Rockbeat hat auch einen schönen Wash, nicht so extrem definiert wie die Zildjian K. Und klingt auch im Gesamtkontext rund, sticht trotz ihrer Brillianz nicht so hervor und lässt der Snare irgendwie mehr Raum, find ich. Durch meine Aufnahmen kann ich das ja gut analysieren.

    Und obwohl ich meine Iron Cobra Leverglide auch wieder im Proberaum hab, nutz ich nach über 10 Jahren mit der Leverglide jetzt lieber die günstigere HH315D. Einzig und allein aus dem Grund, weil mir die Übersetzung der Leverglide nicht mehr gefällt. Eine Direktverbindung spielt sich eben direkter, der Pedalweg ist nicht künstlich verlängert wie bei der Leverglide. Es geht ja hier auch erstmal um Rock, Blues und neuerdings auch Punk. Ein Track läuft jetzt auf 205 BPM. Ein anderer ist ein Shuffle auf 179 BPM.


    Das Ride im Video ist ein Zultan F5 Ride (20"), aber mein Zildjian K-Custom Ride (20") klingt schon besser, find ich. Dennoch ist das mit der Hi-Hat sehr erstaunlich, zumal es hier um 1/3 des Neupreises gegenüber der K geht. Auch ein 18er Rockbeat Crash ist mir gegenüber einem 19er Zildjian A-Custom fast sympathischer, obwohl beide ganz gut miteinander harmonieren.

    Hatte zwischendurch noch eine 15er Caz Hi-Hat angetestet, aber die hat mir persönlich nicht zugesagt. Auch von der spielerischen Haptik.

    Vielen Dank!


    Den Sound hatte ich kürzlich schon weiter verbessert. Ist im letzten Video schon recht spitz. Hab auch das Gaffa von den Toms wieder entfernt.

    Hab jetzt auch wieder mein "altes" Drumset im Proberaum für die Albumaufnahme. Das Ride und die Crashes klingen einfach besser und ein 10er Hängetom plus zwei Standtoms (14+16") machen schon Spaß. 10 und 14" lassen sich gut auf eine Quinte Abstand stimmen.

    Ein bisschen baff war ich beim Direktvergleich von einer Zildjian 14" K Hi-Hat und einer Zultan 14" Rockbeat Hi-Hat. Wenn man sich auf die Ohren und 's Gefühl verlässt ...


    Die Tama Starphonic Brass Snare macht weiterhin viel Spaß und klingt echt geil.

    Kleines Update:


    Aus der Sache mit dem Studio in Halle bzw. mit dem "Produzent" ist nichts mehr geworden. Stephan und ich nehmen das Album jetzt in Eigenregie auf. Spiel ich bei mir ein. Ich helf ihm auch bei den Aufnahmen und mische das dann auch erstmal ab. Mal sehen wer den Bass dann final macht und wie das mit dem Label weitergeht.

    Momentan ist ja auch wieder genug Zeit wegen des Lockdowns ...


    Ansonsten veröffentliche ich demnächst ein Video mit einem Solo von mir, mit Bandbegleitung. Spiel ich dann auch so live.


    Auch anderweitig haben sich ein paar Sachen getan, aber dazu später mehr. Evtl. auch in meinem Galeriethread.