Beiträge von m_tree

    Moin allerseits!


    Ich stelle einfach mal hier diese Frage bzw. würde mich ein Meinungsaustausch dazu interessieren, da es ja bekanntlich keine Regeln gibt.


    Ich habe bald die Möglichkeit, in einer L-Förmigen, sehr hohen (5-6m) und sehr voll gestellten Werkshalle Aufnahmen zu machen. Und gehe davon aus, dass die Akustik sehr gut sein wird. Natürlich lohnt sich das dann nur mit Raummikrofonen.


    Jeder verfolgt ja so seine Philosophie. Ich will den Raum mit zwei gleichen Mikros (matched pair muss nicht unbedingt) in Stereo aufnehmen und im Mix gemeinsam bearbeiten, vor allem ordentlich komprimieren. Von der Aufstellung abgesehen stellt sich mir da halt noch die Frage, welche Richtcharakteristik geeignet ist.


    Kugel ist meines Wissens für Raumaufnahmen prädestiniert. Aber auch Off-Axis zur Schallquelle ausgerichtete Nieren habe ich schon gesehen (Simon Phillips hat z.B. zwei Shure SM7 mit dieser Aufstellung genutzt). Bändchenmikrofone mit der typischen Acht habe ich auch schon gesehen. Mein t.bone RB500 hatte ich aber kürzlich wieder verkauft. Als einzelnes Raummikrofon hatte ich das schon getestet.


    Wie sind denn so die Philosophien und Erfahrungen dies bezüglich? :)

    Surfkoala

    Glaub ich dir. Klar haben größere Bassdrums mehr Reserven. Die muss man aber auch erstmal mit entsprechendem Punch entfalten.


    Meistens sind auch laute Bassdrums eher zu leise als zu laut. Im Bandkontext mit bspw. E-Bass dann erst recht.


    Auf die frequenzabhängige Lautstärke-Wahrnehmung des menschlichen Gehörs wirken höhere Grundtöne übrigens grundsätzlich lauter bei gleichem SPL. Ganz unabhängig von den restlichen Faktoren.

    Schnee hat tatsächlich eine dämpfende Wirkung auf Luftschall. Kommt wohl aber auch auf die Beschaffenheit an - besonders darauf, wie festgetreten oder festgefahren der ist.


    Ansonsten wird sich das genau so wie bei gebräuchlichen Absorbern aus Schaumstoff verhalten: Je tiefer die Frequenz, die man absorbieren will, desto dicker muss das Material sein. Für die tiefen Frequenzen einer Bassdrum braucht man da schon mindestens 'ne 0,5m dicke Schicht.


    Das Bild der Location sagt mir übrigens, dass von der Bassdrum wohl kaum mehr was zu hören war. Je nach Gesamtlautstärke natürlich ... und das hat mit der Größe gar nicht mal was zu tun. Kleinere und höher gestimmte Bassdrums sind unverstärkt i.d.R. sogar besser durchhörbar.

    Unbek.Pferd

    Wegen des Klangs auf Becken. Ich schätze sogar, dass man auf klaren Fellen auch einen Unterschied hört. Evtl. mach ich dies bzgl. mal ein Vergleichsvideo mit ordentlicher Mikrofonierung (Holz vs. Nylon Tips).


    Auch von zersplitterten Köpfen abgesehen hat so ein Drumstick eine Art "Lebensdauer", finde ich. Kommt natürlich sehr auf die Spielweise an und wie der Stickschaft durch Rimshots und gecrashte Becken (Hi-Hat inbegriffen) abgenutzt wird.

    Was noch dazu kommt ist Abrieb von den Händen im Griffbereich. Ich spiele immer mit halbwegs sauberen, fettfreien und nicht eingecremten Händen und trotzdem entsteht im Griffbereich irgendwann eine "Schicht", durch die der Grip geringer wird.


    Ich spiele jedenfalls auch mal gerne mit frischen Sticks und mir fällt auch immer wieder auf, dass die Paare aufeinander abgestimmt sind. Spiele nur noch die normalen Vic Firth 5A und wenn ich mal ursprünglich nicht gepaarte Exemplare gleichzeitig spiele, fällt mir oft ein Gewichtunterschied auf.

    nur 4 Snares besitze und davon nur eine "teure"

    Die "teure" würde sich auch noch gut in meinem Snareregal machen. Aber fast 800 Euro gehen für mich mal gar nicht. Eine soooo teure Snare müsste schon ne echte Ausnahmeerscheinung mit bezifferbarem Mehrwert sein.

    Weiß gar nicht was du hast ... wenn man den Suchfilter "Schnäppchen" einschaltet, gibts 'ne 5" tiefe Black Beauty für 925€ als B-Ware. Das ist doch der Deal des Jahrhunderts!


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    Der gute Hans leidet inzwischen wohl auch an totalem Realitätsverlust…

    Aha. :/

    Wer denn noch?


    Es gibt auch günstige Biersorten, die vom Hersteller als "Premium" eingestuft werden. Besonders "high quality" ist immer das Discount-Zeug, das sollte man doch wissen ... ;)


    Ich nutze immer noch die Trommeltaschen von Millenium (allerdings die "teuren") und werde die für mein vorhandenes Zeug auch nicht ersetzen, wenn sie halten.

    Die Spannreifen meiner beiden Tama-Snares sind auch nach innen abgerundet. Das wirkt sich bei Rimshots bei mir auch positiv auf den Verschleiß aus. Die Vic Firth 5A verschleißen dennoch mit der Zeit. Manchmal muss ich auch welche wegen zersplitterten Köpfen aussortieren, oder einer bricht mal (fast) komplett durch.


    Da für mich nicht mal Nylon-Köpfe in Frage kommen, sind Carbon-Sticks wohl auch nix für mich. :/


    Und ich korrigiere mich mal:

    Denn eigentlich nervt mich nichts am Schlagzeugspielen. Das Drumherum sollte halt passen und man sollte sich den Spaß an der Sache nicht nehmen lassen.

    Mich nervt immer wieder mal der generelle Aufwand bzgl. Equipment, Lautstärke und auch Verschleiß ...


    • Man braucht einfach immer viele Einzelteile, die immer wieder auf- und abgebaut, eingepackt, rumgeschleppt und auch mikrofoniert, verkabelt und abgemischt werden müssen
    • Das Equipment ist in der Summe teuer, Mikros inbegriffen.
    • Akustik-Drums sind so laut, dass man fast immer spezielle Räumlichkeiten oder stark Kompromiss-behaftete Lösungen braucht
    • Üben ohne dabei von irgend jemandem gehört zu werden ist kaum machbar
    • Verschleiß von Sticks, Fellen und auch Becken


    Letztendlich war es mir das trotzdem immer wert. Ist halt mein Instrument und ein Teil von mir.


    Was Desinteresse, Unverständnis oder gar Missgunst und Neid von Familie betrifft ... tja, da kann man schon Pech haben.

    Gleichgesinnte suchen. ;)

    Ich nehme seit geraumer Zeit diese Patches: https://www.thomann.de/de/evan…sdrum_head_protection.htm


    Vorteil: Verfälscht den Klang nicht so wie Kevlar Patches und frisst Filzbeater nicht so schnell auf.

    Nachteil: Verschleißt selbst. Regelmäßiger Wechsel notwendig. Kosten ja aber auch nicht viel.


    Meiner Meinung nach klingt es ohne Patch am besten. Wenn da halt nicht der Veschleiß wäre ...


    Ich glaube, da sind harte Federn unvermeidbar, wenn man laut und gleichzeitig schnell spielen will.

    Auch da geht es nur um Physik. Masse des Beaters, Federspannung, Hebel, Weg, ... dazu kommt die Größe der Trommel und deren Stimmung: Luftmasse im Innern, Fellmasse, Fellspannung (Tonhöhe, Rebound). Je kleiner und höher gestimmt, desto lauter bei gleicher Krafteinwirkung. Je schneller die Schlagfolgen, desto geringer (und anstrengender) ist die Maximallautstärke. Ist ja bei Händen und Sticks nicht anders.


    Nicht ohne Grund triggern viele Speed-Blaster ihre Bassdrum(s) und ggf. auch andere Trommeln. Irgendwann fehlt halt der Druck und einen plöckigen Bassdrum-Sound will im Metal auch keiner.

    Was ist denn bitte ein 90° Beaterwinkel? Waagerecht? Wie geht denn das mit handelsüblichen Unterschenkeln zusammen? Bleibt da nicht ständig der Beaterkopf am Hosenbein hängen?

    Oder versteh ich nur einfach die Hochleistungsmetaller und ihre Fußtechnik nicht?

    In der Regel steht der Beater-Schaft ja nicht senkrecht, wenn er aufs Fell auftrifft, sondern ist schon leicht zum Fell geneigt. Insofern würden "fast" 90° Auslenkung in Ruheposition nicht waagrecht sein.


    Ich versteh aber, was du meinst. Hängt halt auch immer von der Technik ab. Heel-Down Spieler können das wohl am wenigsten nachvollziehen.


    Schwierig wird es aber definitiv mit einem Doppelpedal und dem zweiten Beater, wenn dieser nur gelegentlich genutzt wird. Seit ich ab und zu eine DW 7000 nutze, nachdem ich meine 900er IC nun über 10 Jahre habe, ist mir der Slave-Beater kurz nach dem Wechsel aufs Hi-Hat Pedal ab und zu leicht vors Schienbein gekommen. Das war mir zu dem Zeitpunkt neu und hat dazu geführt, dass ich noch mal am Pedal geschraubt hab, damit das nicht mehr passiert.


    Von der Beater-Auslenkung mal abgesehen hängt vieles natürlich auch vom Durchmesser der Cam, der Federspannung und der Länge des Pedals ab.

    Ich experimentiere seit letztem Jahr auch mit zusätzlicher Masse an Standtoms und in Bassdrums. Der Klang wird dadurch halt fokussierter und kompakter, das Sustain i.d.R. etwas kürzer. Was man genau dafür nimmt ist eigentlich egal. In der Bassdrum spielt es wahrscheinlich noch eher eine Rolle wegen der üblichen Mikrofonierung im Kessel und der Reflektionen im Kesselinneren (der "Basketballeffekt" lässt grüßen).


    An Standtoms finde ich den Effekt übrigens deutlicher.

    Bei der Bassdrum hatte ich dann aus dem Grund sogar überlegt, das Hängetom und auch das Ride auf der Bassdrum zu montieren. So würde man ja zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen und gleich Hardware einsparen.

    Mal von anderen Faktoren abgesehen haben auf der Bassdrum montierte Toms aber den Nachteil, dass sie noch mehr von der Bassdrum zum Schwingen angeregt werden als ohnehin schon. :/


    Simon hatte 2018 in Paderborn auch Farbdosen im Stageset, die wurden hinterher von mir raus genommen und unterschrieben. Im Seminarraumset waren keine eingesetzt. Beide Sets klangen für meine Ohren fulminant, egal ob mit oder ohne Dosen. Backsteine hatten wir in Paderborn bisher in keine Sets verbaut, seit dem ich dabei war.

    Wie kommts? Warst du sein Roadie?


    PS:

    Kann mal jemand den Titel ändern? Wir sind doch hier in einem Fachforum. :/

    Habe z.Z. drei weitere Videos in Planung, davon zwei mit eigenen Sachen. Der Coversong wird "Tom Sawyer" von Rush sein, den wollte ich ja noch mal machen. Hab auch noch ein paar andere Songs auf meiner Liste. Will aber einfach mal fragen:


    Gibts eventuell Anregungen für Coversongs?


    Nein, so klingt es angenehmer, HH vielleicht n Ticken zu präsent, aber ich höre das hier auch nur mit Handy und Kopfhörer. Live direkt vor Ort kann das schon wieder ganz anders wirken. Was mir allerdings jetzt beim Hören ohne Schauen sofort aufgefallen ist, dass mir der Fuß zu nervös klingt. Ich weiß, soll so sein und ist technisch alles sehr anspruchsvoll 👍 solche Sequenzen gekonnt eingebaut, finde ich immer gut, auf Dauer wäre es mir persönlich zu nervös.

    Die Lautstärke und Präsenz der Hi-Hat ist, besonders mikrofoniert, immer wieder eine interessante Sache. Nach meiner Wahrnehmung neigen die meisten Hi-Hats von Natur aus im Verhältnis dazu, sehr "präsent" im gesamten Drumset zu sein. Ich neige jedenfalls dazu, die Hi-Hat durch Mikrofonierung und Mixdown in der Präsenz bzw. Lautstärke etwas zu zähmen (auf der anderen Seite neige ich z.B. dazu, große Toms etwas mächtiger zu machen). Mein HH-Mikrofon habe ich hier nur in der zweiten Hälfte an, damit die getretene etwas besser durchkommt. Ansonsten muss man sich halt auch noch mit dem Übersprechen der Hi-Hat aufs obere Snare-Mikro arrangieren, wenn Ghostnotes eine wichtige Rolle spielen und man keine "Wand" zwischen Hi-Hat und Snare-Mikro aufbaut.


    Ich gehe zunehmend eigene Wege. Meine vor dem letzten Video noch mal geänderte Overhead-Aufstellung entspricht z.B. gar nicht mehr irgendwelchen Standards und sieht auch recht komisch aus. Klingt m.E. aber eben für meinen derzeitigen Aufbau rund. Das Bändchen-Mikro an der Hi-Hat hatte ich gestern auch noch mal umgestellt, nachdem ich noch mal Testaufnahmen gemacht hatte. Hab ich so noch nirgendwo gesehen, klingt m.E. aber halt unter Berücksichtigung einiger Aspekte (generelle Klangfarbe, "Schärfe", Dynamik und Übersprechen) gut.


    Offen und mit Schmackes gespielte Hi-Hats kommen meist über die Overheads schon ausreichend gut durch, sogar wenn man die Snare etwas gated und/oder Samples dazu mischt. Die Akustik-Drums meines Mix-Stammkunden supporte ich immer mit selbst (mit meinen Drums) gebastelten Samples und da wären sowohl ein Mikro an der Hi-Hat als auch eine natur-belassene (weil im Verhältnis ziemlich leise) Snare kontraproduktiv.


    Viel zu präsent ist mir die Hi-Hat z.B. auf dem "Travelling without moving" Album von Jamiroquai. Die Drums wurden da mit der "Glyn Johns"-Methode aufgenommen, d.h. nur zwei Overheads plus Bassdrum. Passt zwar zur Mucke, aber rein auf die Drums bezogen find ich das zu unausgewogen. Beispiel (im aktuellen Remastering mit entsprechendem Höhenboost ist das noch deutlicher): https://youtu.be/D-NvQ6VJYtE


    ...


    Was die "Nervosität" in meinem 5/4-Solo angeht, so hatte ich genau das im Sinn, ja. Viel reinpacken, wenig Wiederholungen. Sind ja keine typischen Drums zur Begleitung eines Songs.

    In meinen nächsten beiden Videos wird das wieder etwas anders aussehen. Da läuft die Bassdrum recht geradlinig durch.

    Ist für mich nicht nachvollziehbar. Youtube ist doch keine Plattform für Musikunterricht (mal von Lehrvideos abgesehen).


    Ich hatte das hier einmal gemacht wegen meines Rosanna-Covers. Und dann die Bastelversion gelöscht und durch die finale ersetzt. Ganz andere Baustelle.


    So ein großes Ego hab ich zum Glück nicht, dass ich mit praller Brust hier meine Versuche präsentiere.

    Die Negierung bringt es auf den Punkt. ;)


    Weitermachen.

    Eigentlich wollte ich nichts dazu sagen, aber ...


    Ich bitte euch wieder mal um konstruktive Kritik am Schlagzeugspiel meiner Wenigkeit! Gibts Fortschritte zu früheren Covers, etc.

    Schönen Montag Mittag,

    nachdem es anscheinend untergegangen ist - ich bitte euch um konstruktive Kritik meines letzten Covers, vielen Dank!


    Das ist das, was ich kritisiere. Denn vor allem du selbst solltest dein größter Kritiker sein. Du wirst nur auf dem Level spielen können, auf dem du dich selbst kritisieren kannst.


    Wie du hier vorgehst hat so'n bisschen den Charakter von "hier habe ich toller Hecht wieder mal was ausprobiert, das ich euch jetzt zum Fraß vorwerfe".


    Ansonsten rate ich dazu, sich nicht Lars Ulrich als Vorbild zu nehmen. Der ist sicher 'n ganz netter Kerl und spielt insgesamt eine wichtige Rolle in der Band. Aber spielerisch ... :/

    Hier muss ich widersprechen. Ich habe über Jahre das Slave-Pedal links der Hihat gehabt, das ging mit der normalen Welle an meiner DW 9002 ohne Probleme. Das habe ich so gemacht, wie du auch argumentierst, weil der linke Fuß die meiste Zeit auf der Hihat steht, und das Dreieck Hihat-Snare-Kick möglichst bequem sein soll. Tatsächlich hab ich das dann mal im Vorfeld zu einer Studio-Session geändert, um mehr Abstand zwischen Hihat und Snare-Mikrofon zu gewinnen. Ob das sinnvoll ist oder ob da ein paar CM überhaupt einen merklichen Unterschied erzeugen kannst du sicherlich besser beurteilen als ich?

    Hmm, vielleicht lässt sich die Welle der DW 9002 länger ausziehen als die der 900er Iron Cobras. :/


    Was den Abstand von Snare und Hi-Hat bzgl. des Übersprechens der Hi-Hat aufs obere Snare-Mic betrifft:

    Übersprechen ist dein Freund. ;) Bzw. greift wohl einfach der Spruch "you have to deal with it". Natürlich ergibt es Sinn, das schon bei der Aufnahme zu minimieren. Aber ob die Hi-Hat nun 5cm weiter von der Snare entfernt ist, ist dabei ziemlich nebensächlich. Besonders, wenn man sich vor Augen führt, welchen Preis das hat. Das geht ja alles auf Kosten der Ergonomie.

    Man kann das Snare-Mikrofon auch einfach anders aufstellen. Und zusehen, dass die Snare laut ist ... Stimmung und Spielweise. Und die Hi-Hat evtl. nicht ganz so laut.

    Und wenn Ghostnotes keine Rolle spielen, kann man auch noch mit Gates und ggf. Samples von der exakt selben Snare im selben Setting (die sauberste Lösung) nachhelfen.


    Manche stellen ja auch noch eine kleine "Wand" zwischen Snare und Hi-Hat auf, um das Übersprechen zu minimieren. Oder Trommeln und Becken werden ganz und gar getrennt voneinander eingespielt ... der Wahnsinn kennt keine Grenzen. :/

    Miss_Mieze

    Ich hatte das mit meiner Iron Cobra auch mal probiert. Mit einer 14" Snare. Bin auch recht klein gewachsen - da gehts eben genau wegen der Armlänge um die Position der Hi-Hat beim "normalen" Überkreuzspiel.

    Hatte das dann aber direkt abgehakt, weil eine normale Welle nicht nur zu kurz ist, sondern eben auch dem Hi-Hat Pedal im Weg ist. Also meiner Meinung nach braucht man dafür 'ne spezielle Welle.


    Ich hab das auch so rum stehen, weil es bei mir "richtig rum" nicht passt.

    Meines Erachtens ist es für gelegentliches DoubleBass-Spiel mit Heel-Up kein Problem, wenn das Slave Pedal ein bisschen unter der Snare ist.

    Vielen Dank erstmal für das geniale Feedback! :)


    Hätte am Ende noch ein längeres, dichtes Lick erwartet, dass als "Höhepunkt" das Solo abschließt.

    Hmm ja, da hätte ich mir noch was überlegen können. Andererseits ist es aber vielleicht auch mal erfrischend, nicht so den Erwartungen und Hörgewohnheiten zu entsprechen.



    trommla

    Ich verstehe, was du meinst und dieser Kritikpunkt kam auch an anderer Stelle mal zur Ansprache. Werde es im Hinterkopf behalten. Mir war und ist erstmal wichtiger, insgesamt authentisch zu sein ... oder zu werden und zu bleiben. ;)

    Selbstfindung und Selbstausdruck ... denke, das wird schon insgesamt noch positiver.



    Meine Ohren und Augen als einfacher Hörer sagen, die Dynamik (Lautstärken der einzelnen Teile im Verhältnis zueinander) sind noch ausbaufähig, groovt dadurch irgendwie noch nicht so richtig

    Interessanter Punkt. Das Schlagzeug ist im Video natürlich auch ein bisschen komprimiert, in mehreren kleinen Schritten. Dieses Mal habe ich die Snare parallel auch noch stärker als sonst komprimiert (bzw. auch die obere, nicht nur die untere Spur) um die Ghostnotes hier noch weiter rauszuarbeiten. Aber auch, um tatsächlich den Hi-Hat Bleed auf der oberen Spur lauter zu machen. Mein Hi-Hat Mikro vergrößerte durch die Aufstellung irgendwie noch die Dynamik, auf der oberen Snarespur kommen dagegen auch die leisen Hi-Hat Anschläge gut durch.


    Lange Rede, kurzer Sinn - ich habe mal einen Rohmix angehängt (Effekte und parallele Tracks ausgeschaltet, nur Phasenbeziehungen, Panning und Lautstärken):

    5-4th with triplets - 29.12.21 - rough.mp3


    Findest du die Verlaufsdynamik hier immer noch zu gering?