Beiträge von m_tree

    Sehr wichtig dazu zu erwähnen ist, dass das wirklich immer individuell ist. Eine Fußmaschine muss sich gut oder "richtig" anfühlen. Hängt immer von den eigenen Vorlieben und der eigenen Spielweise ab. Ums Ausprobieren kommt man nicht drumrum.


    Kenne nur den Unterschied zwischen Kette und Kevlarband (Iron Cobra Flexi-Glide). Bin mit beidem gut zurecht gekommen. Bei Kette liegen mir runde Cams am besten. Exzentrische Cams sind nicht so mein Ding.


    Direct Drive ist schon eine recht spezielle Sache und am ehesten da geeignet, wo es sehr um Geschwindigkeit, Technik und Präzision geht. Also für schnelle Blasts, typischerweise im Metal. ;)

    Kette ist mit Abstand am weitesten verbreitet. Die Flexi-Glides z.B. hat Tama mittlerweile aus dem Sortiment genommen, soweit ich weiß.

    Eher relevant ist meinem Gefühl nach z.B., ob die Kraftübertragung linear oder nicht-linear ist.

    Sehe ich auch so.

    orinocco

    Lang nicht mehr so ein undurchsichtiges und fadenscheiniges Zeug gelesen.


    Dass der TE dann nach einer bestimmten Diskussion da wieder ein Herzchen da lässt spricht Bände.


    Ich glaub ich muss mir echt überlegen, ob ich hier generell noch aktiv mit schreibe. Am besten poste ich auch nur noch in meinen eigenen Threads, so wie viele andere auch. :/

    dani808


    Ich kenne das Phänomen (bisher) nicht und hab ja auch schon in ein paar Bands mitgewirkt. Wenn mal Kritik kam, dann wegen anderen Sachen. Kommt natürlich auch immer drauf an, mit wem man spielt. Es geht dabei ja auch ums spielerische Niveau und wie die Konstellation dies bzgl. so aussieht. Im Optimalfall spielt man mit Leuten, die einen fordern.


    Die Antwort auf dieses Problem hier ist meiner Meinung nach jedenfalls so kurz wie auch einleuchtend: Musik macht man halt (letztendlich) mit den Ohren und mit dem Gefühl. Man drückt sich selbst damit aus, wobei ein Drummer in einer Band i.d.R. natürlich eine bestimmte Aufgabe hat. Eine ganz andere z.B. als der/die Leadsänger*in ...


    Im Hörbeispiel ist eindeutig zu hören, wie der gesamte Drive beim Wechsel aufs Ride nachlässt. Das fängt ja schon bei der Anschlagstärke und sogar Spielweise an (Rimshots ja/nein). Und wie ja schon festgestellt wurde, ist die Lösung da wirklich ganz pragmatisch. Denn wenn der Drive da runter geht, ohne dass man es will oder die Bandmitglieder es wollen, muss man das halt anders spielen. Dabei spielt die Orchestrierung letztendlich keine Rolle.

    Natürlich ist dafür notwendig, dass man sich selbst in die Kritik nehmen kann und nicht jede spielerische "Eigenheit" als individuelle Stärke betrachtet. Ich befasse mich gerade damit mittlerweile immer mehr.


    Meines Erachtens hat das alles nicht viel damit zu tun, womit man etwas spielt, sondern wie man es spielt. Ganz egal ob Hi-Hat, Snare oder Ride ... man kann überall mehr oder weniger Energie reinlegen.


    Die Hi-Hat kann gut geschlossen und sachte angeschlagen sein oder eben offen und richtig zum Scheppern gebracht werden.

    Backbeats können vorsichtig oder richtig mit Schmackes gespielt werden, von Rimshots mal ganz zu schweigen.

    Ein Ride kann sachte zwischen Glocke und Rand mit dem Sticktip gespielt werden oder mit Schmackes mit dem Stickschaft die Glocke oder der Rand angecrasht.


    Der einzige Punkt, an dem es wirklich eine Grenze gibt, ist der Zusammenhang von Geschwindigkeit und Lautstärke. Rein physikalisch ist ab einer gewissen Geschwindigkeit (bzw. kürzer werdendem Abstand der einzelnen Schläge zueinander) einfach weniger Punch machbar. Ähnlich verhälts sich mit dem Rebound: Je tiefer eine Trommel gestimmt ist, desto weniger Rebound hat man. Auch das Ansprechverhalten und die wahrgenommene Lautstärke (siehe "Fletcher Munson" Kurve) ändern sich dadurch.

    Ich mag es, wenn Backbeats kurz auf der 4 richtig "aufblitzen". So wie hier:

    Meinst du kurz "auf" (wie geschrieben) oder kurz "vor" der 4? Das ist nämlich nicht die 4, sondern die 3. Note der 3. Triole. ;)


    Auch schön wie der Wechsel zum Ride den Drive behält, finde ich. Ist eigentlich sehr jazzig gespielt.

    Das sollte man alles nicht so für bare Münze nehmen. Denn die haben da recht sicher mit Overdubs gearbeitet oder jemand hat parallel noch Percussion gespielt. So höre ich das zumindest.


    Ich verstehe das Problem auch immer noch nicht so ganz. Wie schon gesagt wurde, haben Drive und Energie nur zweitrangig etwas damit zu tun, was und womit man etwas spielt. Es gibt also zwei Möglichkeiten: das Pattern grundsätzlich beibehalten und daran arbeiten, den Drive zu erhalten oder zu steigern. Oder etwas anderes spielen. Oder beides.

    Du hattest es der Band ja mit Metronom vorgespielt. Das einzige, was dabei individuell ist, wie genau man das spielt. Dabei gehts vor allem ums Microtiming, die Dynamik und so weiter.

    Wenn man mit einer DAW aufnimmt und mit deren Raster / Klick arbeitet, hat das den Vorteil, das Microtiming sehen zu können.


    Im Hörbeispiel schlägst du die Snare auch härter an, bevor du aufs Ride gehst. Wenn du auf dem Ride bist, spielst du den Backbeat leiser.

    Die einfachste Lösung wäre, das Pattern überhaupt nicht zu ändern und das Ride zusätzlich zu spielen. So würde ich es wohl machen. Wenn das nicht reicht, mal das Microtiming unter die Lupe nehmen. Und wenn auch das nicht zum Ziel führt, die Bassdrum-Figur ändern. Du spielst die da ja auch gleichzeitig zum Backbeat, was ich nur gelegentlich als Stilmittel einsetzen würde. Spielt man den Backbeat grundsätzlich ohne Bassdrum, kann man bestimmte Parts durch gleichzeitig gespielte Bassdrum "anfetten".


    Stichwort "individuell": Das schöne ist, dass da ja jeder für sich selbst rumprobieren kann. Üben eben.

    Was natürlich nicht heißt, dass man das Rad dabei neu erfindet.

    Bin gespannt auf Eure Meinungen. Auf ihn mit Gebrüll! :)

    Na dann :P ...


    Meiner Meinung nach ist das überhaupt nicht seltsam. Wie schon angemerkt wurde, könnte ein Texas-Shuffle die Lösung sein. Oder gar nicht erst aufs Ride zu gehen. Oder die Ride-Glocke zu benutzen. Und so weiter.


    Es gibt keine Regeln und ich höre auch nicht, dass dein Feel unpassend wäre oder ähnliches.


    Mach's nicht komplizierter, als es ist ;)

    Ich wollte eigentlich nichts mehr dazu schreiben, bis es Hörbeispiele gibt, aber ...


    Meines Erachtens hat das alles nicht viel damit zu tun, womit man etwas spielt, sondern wie man es spielt. Ganz egal ob Hi-Hat, Snare oder Ride ... man kann überall mehr oder weniger Energie reinlegen.


    Die Hi-Hat kann gut geschlossen und sachte angeschlagen sein oder eben offen und richtig zum Scheppern gebracht werden.

    Backbeats können vorsichtig oder richtig mit Schmackes gespielt werden, von Rimshots mal ganz zu schweigen.

    Ein Ride kann sachte zwischen Glocke und Rand mit dem Sticktip gespielt werden oder mit Schmackes mit dem Stickschaft die Glocke oder der Rand angecrasht.

    Groove? Also Jazz?

    Grooven kann man auch, ohne Jazz zu spielen. Grundsätzlich sollte es immer grooven, es sei denn es geht um Blastbeats.


    Jeder fängt gleich an alles gleichzeitig zu spielen, Bass, Snare Hihat dann mal ein Fill In auf den Toms, Crashbecken anschlagen, Ride spielen, nebenbei noch auf den Takt achten, dann noch mitzählen und noch Noten lesen und dann das spielen was alle machen. Und das ist der Grund wieso ich nicht mehr beim Schlagzeug-Lehrer bin.

    Es gibt verschiedene Schlagzeuglehrer mit unterschiedlichen Herangehensweisen. Und es gibt auch kein Schema F. Ganz klassisch wäre, wenn du dich erstmal nur auf die Snare beschränkst und strikt nach Noten spielst.


    Noten sind kein Muss. Musik macht man letztendlich mit den Ohren.

    Pauline

    Verstehe. Jeder so, wie er mag ;)


    Wahrscheinlich bin ich kein typischer Drummer für dich, weil meine Intention, mit Schlagzeug angefangen zu haben eine andere ist als üblich?

    Die Intention ist grundsätzlich, sich selbst damit auszudrücken und auch einfach Spaß zu haben. Ist aber natürlich immer individuell ...


    Musik ist im Kern Ausdruck von Emotionen. Das Beherrschen eines Instruments oder Singen zu können ist letztendlich "nur" das Handwerkszeug dafür.

    Pauline

    Ich bin auch Autodidakt und fange gerade selbst an zu unterrichten.


    Also das geht definitiv und ich kann auch vollkommen nachvollziehen, dass man seinen eigenen Dickschädel hat. Was beim Musizieren auch dazu gehört.

    Die Frage ist dabei halt, wie weit du damit letztendlich wirklich kommst. Du fragst ja hier nicht ohne Grund nach Hilfe.


    Wenn die Frage ernst gemeint sein soll, dann macht es keinen Sinn sich mit dir darüber zu unterhalten.

    Gut erkannt ... es gibt hier ein paar gestandene Profis. "deinschlagzeuglehrer" aka Timo Ickenroth, der sich hier ja auch zu Wort gemeldet hat, hat ein Buch über den Stuff geschrieben. Just for the record ...


    Grundsätzlich stellt sich die Frage, was du überhaupt am Schlagzeug machen willst. Welches Genre willst du bedienen? Eher Grooven oder Blasten? Wo soll die Reise hingehen?

    Ich geh mal davon aus, dass du mit solchen Ambitionen nicht lang im stillen Kämmerlein allein üben willst ...

    Pauline

    Statt solche Kurse zu kaufen ist es vielleicht besser richtigen Unterricht zu nehmen.


    Ob der Handrücken nach oben (German), zur Seite (French) oder eine Mischung aus beiden (American) zeigt ist letztendlich völlig nebensächlich. Im Normalfall wechselt man völlig intuitiv zwischen diesen Haltungen, ohne darüber nachzudenken. Spiele ich bspw. 16tel auf dem Floortom rechts neben mir, eignet sich eher French. Spiele ich auf dem Ride mit angespielter Glocke (Stickschaft), eher German oder American.


    Wie du das in der Praxis genau umsetzt und welche Rolle deine Finger dabei spielen, kann dir ein Lehrer am besten erklären. Der kann sich im Unterschied zu einem Onlinekurs anschauen, was du machst und ggf. korrigieren.


    Denn wenn ich den German Grip spiele mit den hintern 3 Fingern dann schlage ich auf´s Practice Pad, wenn ich jetzt meine Handflächen nach außen drehe (American Grip) und dann die hinteren 3 Finger bewege, schlage ich ja nicht mehr auf´s Practice Pad sondern um 90 Grad versetzt in die Luft.

    Klingt logisch, ist es aber nicht. ^^

    Denn natürlich ändert sich beim Wechsel zu einer anderen Stockhaltung auch die Bewegung deines Handgelenks. ;)


    Aber um langsam spielen zu können muss man nicht schnell spielen können.

    Man sollte im musikalischen Kontext, egal ob bei Proben, Aufnahmen oder Auftritten, nie an seine Grenze gehen. D.h., je schneller man spielen kann, desto lockerer und besser geht auch langsameres Spiel.

    Es gibt übrigens auch das Phänomen, dass manche bestimmte Sachen nur schnell, aber nicht langsam spielen können. Auch bei Gitarristen z.B. ... das sollte eigentlich auch nicht sein. ^^


    Wie gesagt, nimm lieber mal richtigen Unterricht (persönlich, also auch keinen Online-Unterricht).

    Nr.1: PreQ #1 nach Modifikation

    Nr.2: Originalfile

    Nr.3: PreQ #1 vor Modifikation

    Interessant. :)


    Nachdem der Blindtest draußen war, ist mir eine kleine Schwäche aufgefallen: Das Originalfile hätte ich eigentlich zum faireren Vergleich einmal durch ein leeres Kabel aus dem Interface heraus- und wieder hereinführen müssen - dann hätte es wie die anderen Signale die DA und AD-Wandlung im Bauch gehabt, aber nicht den Preamp. Ich hatte es direkt aus dem Projekt heraus gerendert, was etwas "unsauber" war. Ich liefere das File nochmal nach, nur um zu sehen, was die doppelte Wandlung noch beeinflusst hätte.

    Ich gehe davon aus, dass die Wandlung in diesem Szenario kaum ins Gewicht fällt. Sieht man ja daran, wie unterschiedlich die Preamps vor und nach der Modifikation klingen.


    Interessant der Phasen-Auslöschtest - dazu muss man allerdings die Stereofiles auftrennen und nur linke und linke oder rechte und rechte Kanäle vergleichen, denn bei der manuellen Aussteuerung der Testaufnahmen kann es Abweichungen zwischen L/R gegeben haben, die man sonst nicht wegbekommt durch Pegeln auf größte Auslöschung.

    Ich hatte dies bzgl. mal etwas rumprobiert (geht mit 100% Panning und Feinsteinstellung der Fader ja einfach) und festgestellt, dass die so schon sehr gut gepegelt sind. Also da bleibt bei gleicher Fadereinstellung am wenigsten übrig.


    Aber auch, wenn man das macht, bleibt das Ergebnis so, wie Rampen es beschrieben hat. Nr. 1 weicht nur im Bassbereich ab, während Nr. 3 über weite Teile des Spektrums anders abbildet.

    Kann ich bestätigen.


    Vorläufiges Fazit: durch das reine Austauschen des Mikrofonvorverstärker-ICs im PreQ haben sich Veränderungen, aber nicht zwingend Verbesserungen ergeben. Den zweiten PreQ werde ich so lassen, wie er ist. Beide Geräte sind nach meiner Einschätzung brauchbar, zumindest für unkritische Signale wie z.B. Toms oder ähnliches. Signale, wo im weiteren Bearbeitungsverlauf der Rauschteppich weiter verstärkt wird (Vocals mit Kompression o.ä.) empfehlen sich für diese Preamps wohl eher nicht.

    Ich nutze ja z.Z. ein Focusrite Scarlett 18i20 2nd Gen, über ADAT mit einem Behringer ADA8200 erweitert. Die Preamps im Scarlett waren meines Wissens auch in den Firewire Vorgängern (namentlich Saffire) verbaut und waren für damalige Verhältnisse (Preisbereich) schon sehr gut. Hatte auch schon früher viel mit den Saffires gearbeitet.

    Im 8200 sind ja neuartige MIDAS Preamps verbaut und das ist wohl insgesamt wirklich ein Upgrade zum Vorgänger.


    Mit dem Behringer nehme ich aber auch grundsätzlich nur unkritischere Sachen wie Toms und generell Stützmikrofone auf, z.B. für Becken oder Bassdrum.

    Ich denke allerdings, es gibt durchaus noch mehr unkritischere Signale als diese. Z.B. auch Mikrofone vor E-Gitarrenamps. Diese rauschen ja oft mehr oder weniger stark. Aber auch das Rauschen wenig rauschender Amps überdeckt jedes Preamp Rauschen wahrscheinlich bei weitem.

    Auch sollte man sich vor Augen führen, was eine Verstärkung um 93dB (deine Files mit den Rauschteppichen) eigentlich bedeutet: Mit 16bit (was CD-Qualität entspricht und für finale Masters ausreicht) können 96dB dargestellt werden bzw. liegt das Quantisierungsrauchen von 16bit bei -96dBFS. Die menschliche Hörfläche umfasst bei Musik ca. 60dB.

    Obwohl durch die Phasendreher hier so deutliche Unterschiede zu Tage treten, kann man diese im Direktvergleich schon schwer ausmachen. Bspw. bleibt zwischen File Nr. 2 und 3 ein Frequenzgemisch über, dessen wahrgenommene Lautheit gerade mal 21dB (LUFS nach EBU R128) unter der des Originalfiles liegt. Und trotzdem höre ich da im Direktvergleich auch erstmal nur, dass es etwas anders klingt.


    Schaut man sich dann an, wie stark Preamps zu früheren Zeiten gerauscht hatten ... oder auch professionelles Multitrack Recording-Tape. Und die analoge Tontechnik, mit der nachbearbeitet wurde. Es werden ja auch heutzutage z.T. ganz bewusst noch die alten klassischen Preamps (z.B. Neve 1073), aber auch Tonband und ansonsten klassische, analoge Tontechnik benutzt, um den Klang "musikalisch" zu beeinflussen.

    Ich will damit nicht sagen, dass die Überlegungen zum Grundrauschen moderner Preamps fehl am Platze wären. Versuche das nur etwas zu relativieren.


    Ich erinnere mich auch noch an einen Satz in "Mastering Audio" (von Bob Katz), der in etwa lautete, dass ein Rauschen nicht per se schlecht ist, sondern auch musikalisch klingen und bspw. unschönere Details überdecken kann.

    Der Sterilität von rein digitalen Aufnahmen und rein digitaler Nachbearbeitung versucht man ja schon mit entsprechenden Emulationen in Plugins entgegen zu wirken. Wenn ein Hardware-Nachbau als Plugin nicht direkt so konzipiert ist, kann man in vielen Waves Plugins das Brummen und Rauschen ja wahlweise an- und ausschalten.

    Mal von der Sättigung und anderen Dingen abgesehen. :)

    Ein Frage stellt sich mir noch... Vielleicht banal, oder mir fehlt noch ein Teil der Hardware. Ich bin quasi bei einer bestehenden Band als Schlagzeuger eingestiegen. Die Songs über ich jetzt per MP3-Files über Kopfhörer. Bekomme ich es mit meinem Setup hin, dass ich gleichzeitig meinen Drumsound über den Mixer hören und ein MP3-File über den gleichen Ausgang abspielen kann. Das konnte ich mir bisher noch nicht so ganz klären. Ich bin mit meinen InEars aktuell im Kopfhörerausgang des XR18 eingestöpselt.

    Mit dem XR18 kenne ich mich zwar nicht aus, aber mit REAPER.


    Unabhängig vom Monitoring würde ich die Files grundsätzlich in ein Projekt in REAPER einfügen und von dort abspielen. Hat ein paar Vorteile und macht man bei Aufnahmen auch so. Bspw. wenn man Drums auf Pilotspuren einspielt. Oft sind das ja auch mehrere Spuren (z.B. Bass, Gitarre, Gesang).


    Seit einiger Zeit ist in REAPER allerdings immer das interne Monitoring eingeschaltet. Das muss man pro neu erstelltem Track jedes mal wieder ausschalten. Ich nutze ja das Effekt-freie DSP-Monitoring meines Scarlett 18i20. Das Hauptproblem ist dann, dass das Monitoring über REAPER nicht Latenz-frei ist und sich mit dem Latenz-freien vom Interface überlagert. Mal davon abgesehen, dass man sich ja einen exakten Monitormix einstellen möchte.


    Ich weiß nun nicht, ob das XR18 über eigenes Monitoring verfügt. Egal wie - mit REAPER geht alles :)

    Ich finde das alles ziemlich fadenscheinig. Wer sich mal richtig mit Musikmachen und Sound (besonders Drums :) ) beschäftigt hat, der weiß, worum es tatsächlich geht. In erster Linie um die Performance und darum, wie man das ganze (aus meiner Sicht) Werkzeug bedient. Da macht die Mikrofonauswahl an der Bassdrum noch die deutlichsten Unterschiede - und bei Becken, ob die Höhen eher brizzeln (billig) oder schimmern (teuer).

    Es interessiert letztendlich keinen, ob eine geile Performance mit einem guten Drumssound und einer passenden Mikrofonauswahl- und Aufstellung mit Behringer oder RME Preamps gemacht wurde. Die, die das interessiert, sind dann am ehesten von der Sorte, die hinten bei Konzerten mit verschränkten Armen stehen und meckern, aber selbst nicht spielen können.


    Jemand hat in einem anderen Thread kürzlich gesagt, man könne mit gutem Equipment auch schlecht arbeiten, aber mit schlechtem nicht gut.

    Auch das halte ich für eine, wie so oft, für die eigene Weltanschauung zurecht gebogene Aussage.

    Denn wenn bspw. ein wohlhabender Arzt sich 50 teure Gitarren in die Villa hängt, aber nicht damit spielt, interessiert das keinen. Da interessiert jede wirklich gute Performance eines Straßenmusikers mehr, und der Hut füllt sich dabei ganz sicher nicht wegen des hochpreisigen Equipments, das sich amortisieren soll.


    Sorry und jetzt nicht persönlich rein- oder anziehen, aber:

    Warum bist du dann noch im Drummerforum aktiv? ;)

    Welche Recordingforen kann ich dir gerne via PN schreiben. Aber das werden die sein, wo du verschwunden bist?

    Ich bin hier wieder aktiv und es gibt bestimmte Unterschiede. Zunächst mal gehts hier ja hauptsächlich um Drums.

    Hab übrigens kein Interesse darüber weiter per PM zu lamentieren.


    Schreibe später noch mal was zu den Audiofiles ...

    Damit ihr ein bisschen Spaß habt, habe ich euch drei Files vorbereitet: einmal das Originalfile, dann die Aufnahme mit dem PreQ vor der Modifikation, dann die Aufnahme nach der Modifikation. Alle drei Files sind auf Lautheit normalisiert - die Unterschiede bei der Aussteuerung sind aber marginal gewesen (max 0,5 dB). Ich biete euch die Files als Blindtest an - vielleicht erstmal nur hören und vergleichen, bevor ihr mit irgendwelchen technischen Analysen nachhelft.

    Die Files sind als Wavedatei in 96 kHz und 24 Bit abgelegt und jeweils ca. 395MB groß.


    PreQ Modifikation Blindtest

    Hab mal reingehört. Höre tatsächlich Unterschiede. Ist auch kein Wunder, denn der Test mit dem Phasendreher bringt bei allen Dateien deutliche Unterschiede zu Tage.

    Da bleibt ziemlich viel über. Gut zu wissen, damit man weiß, dass man sich die Unterschiede nicht einbildet.


    Werde mich noch mal weiter damit beschäftigen. Aber eine Zuordnung werde ich nicht abgeben - kann da höchstens mutmaßen. Eher fände ich dann eine Auflösung interessant. ;)


    Das sind alles Gerätschaften an der Schwelle zwischen SemiPro und Pro.

    Lass das mit der Behringermodifikation und steig, bezüglich der PreAmps, "weiter oben" ein.

    Also Neumann und Genelec sind definitiv nicht mehr an irgend einer ominösen Schwelle zwischen SemiPro und Pro.

    Und was bedeutet SemiPro und Pro? Kann man mit günstigem Equipment kein Geld verdienen? :/

    Oder ist man ein Pfuscher, wenn man es tut?


    Bzgl. der KM184:

    Eine deutliche Stufe drüber sind da nur noch Schoeps CMC-64 und ich bin wohl nicht der einzige, der die für Schlagzeugoverheads nicht so geeignet sieht. Mal vom Preis und Prestige abgesehen sind die für manche Zwecke halt schon zu detailiert und dynamisch. Lead- und Solo-Instrumente setzen sie wohl am besten in Szene.

    KM184 und (ehemals) KM84i dagegen sind wohl der "professionelle" Standard für Schlagzeugoverheads.


    Zitat von drummerjoerg

    Und ja, in den Recordingforen wird man das auch so beraten. Warum ist das wohl nur so? ;)

    In welchen Recordingforen denn? Ich bin mittlerweile froh, dass ich aus zwei dieser Foren verschwunden bin. Musik macht man halt nicht, indem man sich in Foren über Gear streitet.