Beiträge von m_tree

    Klare und einfache Antwort von mir vorab: Nein. :)


    Im Prinzip ist es doch wie mit allen Berufen:

    Der Konsument wird merken, wenn es nicht schmeckt, nicht funktioniert, nicht gut aussieht, nicht gut klingt und so weiter. Obwohl der Konsument meistens keine Ahnung davon hat, wie das Ergebnis entsteht und wie viel Know How, Übung und Erfahrung dahinter stecken.


    Bei Musik und Kunst ist das die unterbewusste Wahrnehmung des Ergebnisses vom Hörer. Es geht am Ende immer um Emotionen und ist die Summe vieler Details, die das Ergebnis ausmachen. Auch, ob ein Drummer groovt und welche Energie er am Drumset rüberbringt, ist das Ergebnis vieler Details.


    Im Prinzip sind wir ja auch einfach nur Künstler und beschäftigen uns mit den Emotionen, die die Kunst "transportiert". Angefangen bei unseren eigenen.

    Auch die Aufgabe von Tonleuten kann schnell mal unterschätzt werden. Egal ob live oder auf Platte gemixt und gemastert - der Tonmann kann die Band stilvoll und musikalisch passend in Szene setzen oder aber auch einfach verrecken lassen (letzteres auch, wenn sehr viel technisches Wissen vorhanden ist). Wenn der Mix als "Interface" zwischen Band und Hörer funktioniert oder eben nicht ...

    All das kriegen die Hörer durchaus mit. Allerdings meistens erst, wenn was nicht passt. ^^


    Meiner Meinung nach sollte man im Ernstfall (z.B. auf der Bühne und bei Aufnahmen) tatsächlich "alles" geben. Das sieht natürlich individuell sehr verschieden aus.

    Ja. Bessere Pulte haben ja auch mitunter parametrische Low- und High-Cuts.


    Im Allgemeinen ist es natürlich am besten, den Klang schon durch die Aufnahme weit möglichst zu formen. D.h. eben auch den passenden Anteil Nahbesprechungseffekt und so weiter. Zumindest für so Sachen wie Leadvocals. Das Problem bei EQs ist halt immer, dass sie färben. Phasenverschmieren, Nachschwingen ... gibt ja nicht ohne Grund Linear-Phase EQs. Und selbst die klingen nicht neutral (brauchen aber viel Rechenleistung). Gerade im Bassbereich wird die "EQ Farbe" ja deutlicher. Und es macht dann auch schon einen Unterschied, ob man absenkt oder anhebt.


    Aber ich will mal nicht klugsch...en. ;)

    Profilbild hin oder her ... ich finde das schon ein bisschen bezeichnend. Kann es auch irgendwie verstehen. Denn jeder will ja mehr oder weniger "gesehen" werden. Ist halt nur die Frage wie man dabei vorgeht.


    Ich stimme auch zu, dass Musizieren irgendwie auch Therapie ist.

    Das kann aber dennoch keine richtige Therapie ersetzen. Eher anders herum: manchmal braucht man eine richtige Therapie, um wieder richtig Musik machen zu können. Ich spreche aus Erfahrung ...

    Seit drei Wochen angemeldet, keine Infos im Profil, kein Profilbild und dann gleich so ein Fass aufmachen? Hmm ...


    Das hier ist das einzige Forum, in dem ich wieder bzw. noch aktiv bin. Nicht nur weil ich Drummer bin, sondern auch wegen der vergleichsweise so entspannten und sachlichen Atmosphäre.

    Da musste ich an einigen Stellen auch immer mal wieder zusehen, mich runterzufahren ... 😉


    Sich kloppen (Psychospielchen spielen) und immer wieder die selben Fragen beantworten kann man in diversen Facebook-Gruppen z.B. besser.

    Meine ersten In-Ears waren die Creative EP-630. Nutze ich seit 16 Jahren für den Hausgebrauch. Z.Z. habe ich mein 3. Exemplar, glaub ich. Kostenpunkt 20€. Hauptsächlich nutz(t)e ich die natürlich zum Musikhören unterwegs. Aber auch für den Klick hatte ich sie schon live eingesetzt - in Kombination mit "old school" Monitorboxen.

    Zwischenzeitig hatte ich mal andere Hifi In-Ears im selben Preisbereich getestet und weiß, warum ich die EP-630 immer noch nutze: Die Färbung ist vergleichsweise unaufdringlich mit leichten Betonungen bei schätzungsweise 200Hz und 6kHz. Zu starke "Badewannen" mag ich auch nicht, egal für welchen Zweck.


    Seit knapp 2 Jahren nutze ich die Shure SE215 für Aufnahmen. Auch ohne Effekte macht das im Proberaum mit komplett mikrofoniertem Drumset einfach mehr Spaß als mit Gehörschutz. Kürzlich hatte ich die auch mal zum Musikhören unterwegs benutzt und habe festgestellt, dass der Klang schon etwas besser als der der EP-630 ist. Runder und ausgewogener, insgesamt angenehmer.

    Auch die Kabelführung und der Sitz ist besser und sicherer als mit den EP-630. Bin gespannt, wie lange ich mit denen noch hin komme. Live hatte ich sie noch nicht im Einsatz.


    Die Relevanz von In-Ears zum Schutz des Gehörs kann ich nicht ganz nachvollziehen. Man kann doch sowohl zum Üben und Proben als auch auf der Bühne mit herkömmlichem Monitoring über Monitorboxen mit Gehörschutz spielen. Das mach ich seit vielen Jahren nur so. Da ist mir mein Gehör und ein entspanntes Spielen trotz hoher Grundlautstärke einfach wichtiger als eine laute Monitorbox, die in ein paar Mikros rotzt. Auch wenn die Bandkollegen ohne Gehörschutz spielen.


    Ich denke, die Wahrheit liegt da irgendwo in der (für jeden individuellen) Mitte. Spezielle "Musiker In-Ears" haben durchaus ihre Daseinsberechtigung und entsprechende Vorteile, denk ich. Mir reichen halt z.Z. die SE215.

    Sehr informativ! :thumbup:


    Wieder was dazu gelernt. Den Begriff "Hallabstand" hatte ich schon mal gehört.


    Ich bin im Allgemeinen auch ein Freund von nicht zu stark genutztem Nahbesprechungseffekt, zumindest bei bestimmten Quellen wie Gesang und z.B. Akustikgitarre. Deine oben beschriebenen Zusammenhänge machen aber auch deutlich, dass man (nach meiner Auffassung) eine richtende Quelle wie Gesang mit einem Richtmikrofon in einem kleinen trockenen Raum (Gesangskabine) dennoch gut mit bspw. 30cm Abstand aufnehmen kann. Ich hatte bei mir schon Aufnahmen in der Manier gemacht - sogar mal mit 0,5m Abstand.


    Demgegenüber finde ich z.B. bei Overheads einen Diffus-Anteil sogar wünschenswert, auch wenn noch Raummikrofone dazu kommen sollten. Durch die Nahmikrofonierung der Trommeln und ggf. bestimmten Becken klingt die Sache ja grundsätzlich sowieso erstmal sehr direkt und trocken.


    (und entsprechend ordentlich low-cut braucht, wegen Nahbesprechung)

    Ich hatte mich zeitweise sehr intensiv mit Studio-Mixing beschäftigt und auch ab und zu Geld damit verdient. Möchte an der Stelle nur anmerken, dass ich "echte" Low-Cuts für sowas nicht benutzen würde. Generell würde ich Low-Cuts nur für den Rumpel einsetzen, der nichts mit dem Nutzsignal zu tun hat. Um den Bass- und Tiefmittenbereich auszudünnen, eben um z.B. den Nahpesprechungseffekt zu kompensieren, würde ich immer Low-Shelfs nehmen.

    Danke :)


    Ich hatte mal recherchiert um eine ungefähre Entfernung zur Unterscheidung zwischen Freifeld und Diffusfeld auf dem Schirm zu haben. Aber es geht wohl tatsächlich nur um die Unterscheidung zwischen "Freifeld / Direktfeld = Direktschall, keine Reflektionen vom Raum" und "Diffusfeld = Raumschall, der nur aus Reflektionen besteht".


    Ist es nicht so, dass die Übergänge - zumindest in einem bestimmten Bereich - in der Praxis fließend sind? Bspw. sollten doch Overheads eigentlich sowohl Direkt- als auch Diffusschall aufnehmen. :/


    Ich hatte gestern mal einen kurzen Test in meinem 2,5m hohen 18m² Proberaum gemacht. Verglichen habe ich ein Rode M5 und ein Behringer ECM8000 als Raummikros - ungefähr in Ohrhöhe, 1-1,5m vom Drumset entfernt. Das M5 stand dabei Off-Axis zum Drumset. Das ECM8000 - ein Messmikrofon - war das einzige Kugel-Mikrofon, das ich da hatte. Zuerst dachte ich, dass ich damit absoluten Frevel begehe, aber es klang im Vergleich zum M5 für diese Anwendung erstaunlich gut.


    Da die Richtcharakteristik von Richtmikros zu den tieferen Frequenzen immer weniger ausgeprägt wird, ist der Freifeldfrequenzgang eines Mikros immer untenrum etwas "schlanker" als der Diffusfeld-Plot des gleichen Mikros.

    Verstehe. Aber nur, wenn der Nahbesprechungseffekt außer Acht gelassen wird, oder?


    Mir ist zumindest geläufig, dass Kugel- und auch generell Bändchenmikrofone meistens etwas Bass-lastiger als Nieren(-ähnliche) sind. Konnte ich auch schon in der Praxis mit einem t.bone RB500 und gestern dem ECM8000 feststellen. Letzteres war weitaus basslastiger und insgesamt weniger spitz als das M5, obwohl letzteres eigentlich auch einen recht linearen Frequenzgang hat (von einer 2dB Höhenbetonung abgesehen).


    In Kürze also: Richtcharakteristik des verwendeten Mic ist "im Raum hängend" wirkungslos. Resultierender Sound einer typischen Niere vermutlich basslastiger und mumpfiger als im normalen "Close-Mic" Einsatz, Ein absenkender Griff an den EQ behebt das aber leicht.

    Aufgrund des Nahbesprechungseffekts sind meine Erfahrungen dies bzgl. das komplette Gegenteil. Ein paar Zentimeter am Schlagfell klingt ein Druckgradientenempfänger sehr basslastig und ein paar Meter weiter weg vergleichsweise dünn. Oder verstehe ich dich falsch?

    Sieht sehr solide und sicher aus!

    Danke :)


    Was ist denn das für ein rhythmisches Gebilde, was du da ab etwa 0:40 auf den Toms 2x spielst? Insbesondere die letzten 3 Noten, die gleichzeitig auf erstem Rack- und erstem Floor-Tom kommen, hören sich etwas "out of time" an. Ich bin mir aber sicher, dass das nur an meinem fehlenden Zeit-Bezug ohne die Band-Spur liegt.

    Ich habs mittels EDIT mal komplett aufgelistet:



    Erster Solo-Part - bezogen auf 132 BPM:

    16tel Ghostnotes, Betonung von punktierten Achteln auf Bassdrum und Snare, die Wirbel sind 32stel.


    Zweiter Solo-Part - bezogen auf 132 BPM:

    4 (Toms) über 3 (Bassdrum / Viertel). Der 4er ist "gefüllt" mit triolischen Ghostnotes.

    Die Flams am Ende dieses Parts müssten Triolen (Toms) auf punktierten Achteln sein.


    Dritter Solo-Part - bezogen auf 66 BPM:

    Triolen auf den Vierteln, jede Note der Triolen beinhaltet eine weitere Triole. Die Flams am Ende liegen auf jeder 2. Note der Novemolen (9er).


    Vierter Solo-Part - bezogen auf 132 BPM:

    Zuerst Quintolen, dann Sextolen.



    Also da ist nichts "out of time". Es ist natürlich recht schwieriger Stuff und arbeite immer noch an der Sauberkeit meiner Performance.


    Ursprünglich sollte das ein Solo für die Tour letztes Jahr werden. Damit wurde ich quasi beauftragt. Sollte ohne DoubleBass sein (ist es auch immer noch). Das, was ich mir da so ausgedacht habe, musste ich dann selber erstmal üben ...

    Kleiner Vorgeschmack aufs nächste Video. Hier mit Kamera-Ton. Später dann mit Bandbegleitung ...


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    Moin allerseits!


    Ich stelle einfach mal hier diese Frage bzw. würde mich ein Meinungsaustausch dazu interessieren, da es ja bekanntlich keine Regeln gibt.


    Ich habe bald die Möglichkeit, in einer L-Förmigen, sehr hohen (5-6m) und sehr voll gestellten Werkshalle Aufnahmen zu machen. Und gehe davon aus, dass die Akustik sehr gut sein wird. Natürlich lohnt sich das dann nur mit Raummikrofonen.


    Jeder verfolgt ja so seine Philosophie. Ich will den Raum mit zwei gleichen Mikros (matched pair muss nicht unbedingt) in Stereo aufnehmen und im Mix gemeinsam bearbeiten, vor allem ordentlich komprimieren. Von der Aufstellung abgesehen stellt sich mir da halt noch die Frage, welche Richtcharakteristik geeignet ist.


    Kugel ist meines Wissens für Raumaufnahmen prädestiniert. Aber auch Off-Axis zur Schallquelle ausgerichtete Nieren habe ich schon gesehen (Simon Phillips hat z.B. zwei Shure SM7 mit dieser Aufstellung genutzt). Bändchenmikrofone mit der typischen Acht habe ich auch schon gesehen. Mein t.bone RB500 hatte ich aber kürzlich wieder verkauft. Als einzelnes Raummikrofon hatte ich das schon getestet.


    Wie sind denn so die Philosophien und Erfahrungen dies bezüglich? :)

    Surfkoala

    Glaub ich dir. Klar haben größere Bassdrums mehr Reserven. Die muss man aber auch erstmal mit entsprechendem Punch entfalten.


    Meistens sind auch laute Bassdrums eher zu leise als zu laut. Im Bandkontext mit bspw. E-Bass dann erst recht.


    Auf die frequenzabhängige Lautstärke-Wahrnehmung des menschlichen Gehörs wirken höhere Grundtöne übrigens grundsätzlich lauter bei gleichem SPL. Ganz unabhängig von den restlichen Faktoren.

    Schnee hat tatsächlich eine dämpfende Wirkung auf Luftschall. Kommt wohl aber auch auf die Beschaffenheit an - besonders darauf, wie festgetreten oder festgefahren der ist.


    Ansonsten wird sich das genau so wie bei gebräuchlichen Absorbern aus Schaumstoff verhalten: Je tiefer die Frequenz, die man absorbieren will, desto dicker muss das Material sein. Für die tiefen Frequenzen einer Bassdrum braucht man da schon mindestens 'ne 0,5m dicke Schicht.


    Das Bild der Location sagt mir übrigens, dass von der Bassdrum wohl kaum mehr was zu hören war. Je nach Gesamtlautstärke natürlich ... und das hat mit der Größe gar nicht mal was zu tun. Kleinere und höher gestimmte Bassdrums sind unverstärkt i.d.R. sogar besser durchhörbar.

    Unbek.Pferd

    Wegen des Klangs auf Becken. Ich schätze sogar, dass man auf klaren Fellen auch einen Unterschied hört. Evtl. mach ich dies bzgl. mal ein Vergleichsvideo mit ordentlicher Mikrofonierung (Holz vs. Nylon Tips).


    Auch von zersplitterten Köpfen abgesehen hat so ein Drumstick eine Art "Lebensdauer", finde ich. Kommt natürlich sehr auf die Spielweise an und wie der Stickschaft durch Rimshots und gecrashte Becken (Hi-Hat inbegriffen) abgenutzt wird.

    Was noch dazu kommt ist Abrieb von den Händen im Griffbereich. Ich spiele immer mit halbwegs sauberen, fettfreien und nicht eingecremten Händen und trotzdem entsteht im Griffbereich irgendwann eine "Schicht", durch die der Grip geringer wird.


    Ich spiele jedenfalls auch mal gerne mit frischen Sticks und mir fällt auch immer wieder auf, dass die Paare aufeinander abgestimmt sind. Spiele nur noch die normalen Vic Firth 5A und wenn ich mal ursprünglich nicht gepaarte Exemplare gleichzeitig spiele, fällt mir oft ein Gewichtunterschied auf.

    nur 4 Snares besitze und davon nur eine "teure"

    Die "teure" würde sich auch noch gut in meinem Snareregal machen. Aber fast 800 Euro gehen für mich mal gar nicht. Eine soooo teure Snare müsste schon ne echte Ausnahmeerscheinung mit bezifferbarem Mehrwert sein.

    Weiß gar nicht was du hast ... wenn man den Suchfilter "Schnäppchen" einschaltet, gibts 'ne 5" tiefe Black Beauty für 925€ als B-Ware. Das ist doch der Deal des Jahrhunderts!


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    Der gute Hans leidet inzwischen wohl auch an totalem Realitätsverlust…

    Aha. :/

    Wer denn noch?


    Es gibt auch günstige Biersorten, die vom Hersteller als "Premium" eingestuft werden. Besonders "high quality" ist immer das Discount-Zeug, das sollte man doch wissen ... ;)


    Ich nutze immer noch die Trommeltaschen von Millenium (allerdings die "teuren") und werde die für mein vorhandenes Zeug auch nicht ersetzen, wenn sie halten.

    Die Spannreifen meiner beiden Tama-Snares sind auch nach innen abgerundet. Das wirkt sich bei Rimshots bei mir auch positiv auf den Verschleiß aus. Die Vic Firth 5A verschleißen dennoch mit der Zeit. Manchmal muss ich auch welche wegen zersplitterten Köpfen aussortieren, oder einer bricht mal (fast) komplett durch.


    Da für mich nicht mal Nylon-Köpfe in Frage kommen, sind Carbon-Sticks wohl auch nix für mich. :/


    Und ich korrigiere mich mal:

    Denn eigentlich nervt mich nichts am Schlagzeugspielen. Das Drumherum sollte halt passen und man sollte sich den Spaß an der Sache nicht nehmen lassen.

    Mich nervt immer wieder mal der generelle Aufwand bzgl. Equipment, Lautstärke und auch Verschleiß ...


    • Man braucht einfach immer viele Einzelteile, die immer wieder auf- und abgebaut, eingepackt, rumgeschleppt und auch mikrofoniert, verkabelt und abgemischt werden müssen
    • Das Equipment ist in der Summe teuer, Mikros inbegriffen.
    • Akustik-Drums sind so laut, dass man fast immer spezielle Räumlichkeiten oder stark Kompromiss-behaftete Lösungen braucht
    • Üben ohne dabei von irgend jemandem gehört zu werden ist kaum machbar
    • Verschleiß von Sticks, Fellen und auch Becken


    Letztendlich war es mir das trotzdem immer wert. Ist halt mein Instrument und ein Teil von mir.


    Was Desinteresse, Unverständnis oder gar Missgunst und Neid von Familie betrifft ... tja, da kann man schon Pech haben.

    Gleichgesinnte suchen. ;)

    Ich nehme seit geraumer Zeit diese Patches: https://www.thomann.de/de/evan…sdrum_head_protection.htm


    Vorteil: Verfälscht den Klang nicht so wie Kevlar Patches und frisst Filzbeater nicht so schnell auf.

    Nachteil: Verschleißt selbst. Regelmäßiger Wechsel notwendig. Kosten ja aber auch nicht viel.


    Meiner Meinung nach klingt es ohne Patch am besten. Wenn da halt nicht der Veschleiß wäre ...


    Ich glaube, da sind harte Federn unvermeidbar, wenn man laut und gleichzeitig schnell spielen will.

    Auch da geht es nur um Physik. Masse des Beaters, Federspannung, Hebel, Weg, ... dazu kommt die Größe der Trommel und deren Stimmung: Luftmasse im Innern, Fellmasse, Fellspannung (Tonhöhe, Rebound). Je kleiner und höher gestimmt, desto lauter bei gleicher Krafteinwirkung. Je schneller die Schlagfolgen, desto geringer (und anstrengender) ist die Maximallautstärke. Ist ja bei Händen und Sticks nicht anders.


    Nicht ohne Grund triggern viele Speed-Blaster ihre Bassdrum(s) und ggf. auch andere Trommeln. Irgendwann fehlt halt der Druck und einen plöckigen Bassdrum-Sound will im Metal auch keiner.