Beiträge von m_tree

    Dann wollen wir mal hoffen, dass die verdammten Ebayer nicht wieder alle Tickets auf einmal einkaufen,

    um sie dann für's 5 fache loswerden zu wollen.

    Das heißt dann wohl schnell entscheiden und kaufen ...


    Immerhin spielen sie ja 4 mal in DE:


    28.04.22 - Hamburg

    29.04.22 - Frankfurt

    15.05.22 - Berlin

    17.05.22 - Köln


    Frankfurt oder Berlin werd ich mal anpeilen, je nach dem wer noch so hingeht ...

    Ihr wart ja echt gut unterwegs diesen Sommer, das freut mich sehr! Was ich jetzt an Bildern und Videos überflogen habe waren das auch wirklich coole Bühnen die ihr bespielt habt.

    Unter anderen, ja. Gibt natürlich auch da Highlights.


    Ein zweites Set ist doch ne prima Gelegenheit, die Galerie mal wieder hoch zu holen! Mich würde auf jeden Fall interessieren, was dann jetzt bei dir im Proberaum steht und was im Bus unterwegs ist.

    Danke, aber das ist alles noch nicht so der Rede wert. Bzgl. des Proberaum-Sets muss ich wohl sogar befürchten, hier dafür geächtet zu werden. :D

    Not macht erfinderisch ;)

    Ist ja auch nur zum Üben und für kleinere Aufnahmen. Und wenn man weiß, was Felle, Stimmung und vor allem Performance ausmachen ... Hauptsache anständig klingende Becken (hab in letzter Zeit wiederholt gute Erfahrungen mit Zultan gemacht - es muss nicht immer das teuerste sein) und gut funktionierende Hardware.

    Saß vor wenigen Stunden wieder an dem Set und habe noch einmal genau auf die Probleme geachtet. Was tatsächlich am meisten irritiert hat, war die Fellspannung der Snare, die so unendlich hoch war, das absolut die Kontrolle gefehlt hat. Der Stick ist herumgesprungen wie er wollte. Chops waren also nicht drin (war aber auch nicht wichtig). Wenn es nicht nur zum kurzes "gejamme" geht, ist die eigene Snare unverzichtbar. Hatte dieses mal nicht mal meine eigenen Sticks (7A obwohl ich immer mit 2B spiele). Außer einem klassischen 4/4 Beat war da leider nicht mehr drin.


    War aber auch ein Glück das letzte mal.

    Eigene Sticks dabei haben ist quasi Pflicht. Es sei denn man will mal was neues ausprobieren, ohne dafür Geld auszugeben ;)


    Die Fellspannung und die Trommelphysik sind nur zwei der Faktoren, die ein echtes, akustisches Schlagzeug so deutlich von einem E-Drum unterscheiden. E-Drummer tun sich für gewöhnlich schwer, ein akustisches Schlagzeug kunstvoll zu bedienen. Anders herum geht das einfacher.


    Ja, es ist schwierig mit unterschiedlichen Fellspannungen des Snare-Schlagfells zurecht zu kommen. Mit der Bassdrum verhält es sich ähnlich, auch bzgl. des Resonanzfells und der Tiefe der Trommel. Stichwort: Rebound.

    Natürlich gibt es da immer eine individuelle Komfortzone. Aber durch unterschiedliche Gegebenheiten so stark eingeschränkt zu sein ist schlicht und einfach unprofessionell.


    Hatte gestern 'ne Probe in einem Mietraum mit einem fremden Schlagzeug ... mag lieber gar nicht anfangen, mich darüber auszulassen. Es ging halt um die Probe und die Band, nicht um meine Befindlichkeiten mit dem dortigen Schlagzeug. Punkt. ;)

    Melde mich hier mal wieder zurück. Eigentlich müsste ich meinen Galeriethread dafür ausgraben bzw. überhaupt wieder füllen, aber das mach ich mal, wenn ich Positiveres zu berichten habe als den ganzen Shit der letzten 30 Jahre ...


    Ich war weiterhin mit "The Double Vision" bzw. Stephan Graf auf Tour. Hier ein paar Bilder von einem Auftritt, der schon länger zurück liegt - am 10.07.21 auf einem Festival in Oettersdorf. War das erste von zwei Konzerten an diesem Tag und das zweite von drei an diesem Wochenende (am 9. noch mal bei Hannover und am 10. Abends in Erfurt).



    Ist alles sehr lehrreich für mich. Auch im Hinblick darauf, was ich sonst so für Baustellen habe, die mehr oder weniger mit solchen Gigs bzw. Touren zusammenhängen.

    Nichts, was sich nicht ändern lässt, aber braucht halt alles Zeit.


    Weitere Schlagzeugvideos werde ich auch machen. Bin jetzt erstmal froh, dass ich so langsam ein komplettes zweites (und eigenes) Schlagzeug im Proberaum stehen habe, mit dem ich Üben bzw. Arbeiten kann. Auch wenn ich z.Z. ein Auto hätte, ist ein Zweit- bzw. Proberaumset mit der Tour und einem Tour/Gearbus einfach essentiell.

    Für eine Grundfitness am Schlagzeug reicht mir momentan Joggen und ein bisschen Armtraining (mit dem eigenen Körpergewicht, von den Unterarmen abgesehen).


    Ansonsten reichts eigentlich schon, einfach zu spielen. Wichtig ist halt eine grundsätzlich passende Sitzposition- und haltung.

    Viele Schläge kann man auch ohne Doppelhuf spielen

    Hihi, aber der Groovedrummer hat erkannt, das viele Schläge außer für's Ego gar nichts bringen, man dafür viel mehr üben müsste, aber für die meisten Jobs mit einfachen Sachen genauso in Frage kommt, sofern man die dann gut spielt. Ich sach nur Phil Rudd, oder in der deutschen Szene Bertram Engel.

    Was ich damit sagen wollte ist einfach, dass man keinen speziellen Aufbau (auch keine doppelte Fuma) braucht, um viele Schläge zu spielen. Das geht auch mit zwei Toms und zwei Crashbecken (und BD, Snare, HH + Ride natürlich).


    Bin primär ja auch ein Groovedrummer, spiel aber auch gerne mal mehr. Im Gesamtkontext auch manchmal noch etwas zu viel.


    Davon abgesehen kann man auch in Grooves viele Noten einbauen, z.B. mit Ghostnotes ... oder auch einfach schnelle Grooves mit schnellen Patterns spielen. ;)


    Was das Zusammenspiel der Rhythmusgruppe inkl. Rhythmusgitarren angeht:

    Lässt sich schlecht pauschalisieren. Bei Groove-Sachen ist der Bass i.d.R. das Bindeglied zwischen Schlagzeug und Gitarre bzw. allen Melodie-Instrumenten. Daher wird bei solchen Szenarien nach den Drums oft auch erstmal die Rhythmusgitarre eingespielt, damit der Bass das am Ende alles zusammenklebt.


    Der Bass ist ein sehr wichtiges Instrument und kann die Band, besonders den Drummer, genau so "sterben" lassen, wie der Drummer die Band. Der Drummer kann grooven wie Hölle - wenn der Bassist nicht nach vorne spielt und wackelt, klingt der Drummer auch schlecht.

    Die Kollegen aus Stilrichtungen, wo viele Schläge und Doppenfuß-Kicks zum guten Ton gehören, dürften da stärkere Einbußen haben.

    Ja, die guten alten Groover-Drummer, ob nun Rock, Funk oder Jazz, sind da im Vorteil ;)

    Viele Schläge kann man auch ohne Doppelhuf spielen, so ist's ja nicht. ;)


    Letztendlich zählen Flexibilität und der Blick auf die (und die Umsetzung der) Aufgabe, die man einer Band erfüllt.

    Ich bring mal noch ne andere Note rein, damit nicht drüber diskutiert werden muss, wieviel Prozent Leistungseinbuße erlaubt sind ;)

    Ich kenne auch den umgekehrten Fall, dass ich an ein fremdes Set komme, welches mich plötzlich in einer Weise inspiriert, dass ich das Gefühl habe, besser zu spielen als je zuvor. Ungewohnte Beckensounds, ne andere Stimmung, tolle Raumakustik, was auch immer diese Wahrnehmung begünstigt.

    Das kenne ich auch, allerdings ist es gegenüber dem umgekehrten Fall - also dass man sich zumindest nicht ganz so wohl wie am eigenen Set fühlt - nach meiner Erfahrung eher selten.


    Das! Sein eigenes "kleines Besteck" mitzubringen, gehört dazu. Selbst wenn das Drumset gestellt wird (von wem auch immer): eigene Snare, Becken und Fußmaschine sind das Minimum, was ich selbst mitbringe.

    Definitiv. Hatte aber, relativ selten, live auch mal über komplett fremde Sets gespielt und nur Sticks mitgebracht. Wird nächsten Donnerstag bei einer Probe auch wieder der Fall sein.

    Fühlt ihr euch an fremden Schlagzeugen auch nicht zu Hause und könnt nur eingeschränkter spielen? Haben andere Instrumente dieses Problem auch (z.B. Gitarre) oder ist das nur ein Drummer Problem?

    Als Drummer hat man da tatsächlich leider oft die Arschkarte. Gang und Gäbe ist aber, die eigene Fußmaschine, Snare, Becken, ggf. auch Hi-Hat Maschine, Hocker, Snareständer usw. von sich selbst zu nutzen.


    Das bleibt auch in größeren Maßstäben des öfteren nicht aus. Mal vom Aufbau ganz abgesehen, kommt der Klang der Trommeln dabei ja auch noch ins Spiel - also Felle, Abnutzungsgrad der Felle, Stimmung (!!), Dämpfung ...


    Wenn du an fremden Sets nur 20% geben kannst, stimmt aber was nicht. Es sollten eher 80% sein.

    Das schöne an einer DoFuMa ist, dass man das, was man mit den Händen auf der Snare macht 1:1 auch auf die BD übertragen kann. Mir hat es koordinativ unheimlich geholfen mich damit zu beschäftigen. Auch sitze ich dadurch viel gerader, weil ich nicht mein Hihat-Fuß permanent als Standbein benutze. Und das mit den Baustellen wird immer mehr als das es abnimmt je weiter man kommt.

    Ja, mit das Schwerste am Double Bass Spiel ist besonders bei hohen Tempi nicht vom Stuhl zu fallen und das Gleichgewicht zu halten, während man natürlich oben mit den Händen auch noch aktiv ist.

    Den Hi-Hat Fuß, ohne Dofuma, als Standbein zu nutzen, ist ja auch kein guter Ansatz. Wenn ich die Hi-Hat tappe, mache ich das oft mit dem gesamten Bein, damit die getapte Hi-Hat schön laut und akzentuiert ist.


    Körperspannung ist am Schlagzeug grundsätzlich das A und O.

    Bin Baujahr '90 und hab mit 7 auf eigenen Wunsch angefangen aber dann leider mit 10 erstmal wieder aufgehört. In der Zeit auch mit einem Jahr Unterricht bei verschiedenen Lehrern, ist aber damals nicht wirklich auf fruchtbaren Boden gefallen. Bin also bis dato fast gänzlich Autodidakt.


    Hatte dann mit 15 wieder angefangen. 1,5 Jahre später dann auch in verschiedenen Bands. Bis jetzt hatte ich in der Zwischenzeit immer mal wieder einige Zwangspausen bis hin zu Szenarien, notdürftig und depressiv im Proberaum gewohnt zu haben, die Möglichkeit gehabt 24/7 spielen zu können, aber nix gemacht hatte ...


    Das Verständnis für einige Zusammenhänge ist mittlerweile gereift und ich arbeite nun daraufhin, das ganze in seiner Gesamtheit (ggf. auch mit ein bisschen Musikproduktion / Mixing) zu meinem Beruf zu machen. Bzw. mache ich generell einen Neustart.

    Und es muss auch keine Doppelkette sein.

    Das interessiert mich jetzt. Ist der Unterschied spürbar oder nur marginal?

    Ich würde tatsächlich sagen, dass das primär in die Kategorie "doppelt hält besser" fällt. Aber auch hier: warum sollte eine Einzelkette "reißen"? :/


    Seitliches Spiel kann ein Pedal auch mit Doppelkette haben. Das hängt viel mehr mit den Lagern bzw. Scharnieren zusammen, über die das Pedal an der Bodenplatte bzw. dem Fersenteil befestigt ist.

    Günstigere Pedale haben hier nach meiner Erfahrung häufig genau den Nachteil des seitlichen Spiels, oft auch trotz Doppelkette.


    Was das Spielgefühl angeht, sollte sich da eher die etwas geringere Masse einer Einzelkette bemerkbar machen als ihre Möglicherweise minimal größere Elastizität. Der spürbare Unterschied wird wenn überhaupt nur marginal sein. Ich kenne beide Varianten, hatte aber bisher keinen Direktvergleich am ansonsten baugleichen Pedal. Ist völlig nebensächlich.


    Noch mal zur quietschenden Feder:

    Ist wie gesagt überhaupt kein Grund zur Besorgnis. Ein bisschen Öl schafft hier schnell Abhilfe, z.B. Ballistol. Und ist die Feder irgendwann mal ausgeleiert, kann man sie durch eine neue ersetzen.


    Ansonsten kann es nicht schaden mal ein paar der Einstellmöglichkeiten der Fußmaschine durchzuprobieren. Möglicherweise liegt hier auch einfach ne ungünstige Einstellung vor oder irgendwas ist nicht richtig fest.

    Hallo,

    ich besitze eine Tama Iron Cobra 200 Fußmaschine und finde sie schrecklich, es quietscht (vermutlich die Feder) und ich möchte mich auch von Kettenzug trennen. Ist ein Seilzug "besser"? Oder was ist die bessere Alternative?

    Ich spiele seit ca. 13 Jahren fast ausschließlich die "erwachsenen" 900er Iron Cobras in der doppelten Version. Zunächst die alte (nicht mehr käufliche) Flexi Glide mit Band, dann kurzzeitig die Power Glide, die ich vor über 10 Jahren mit Rolling Glide-Cams nachgerüstet hatte. Cobra Coil und Fußstopper nutze ich auch nicht.


    Die Federn der 900er ICs fangen gelegentlich auch an zu quietschen. Andere Fußmaschinen haben einen Filz in der Feder, um das zu vermeiden. Was hier wirklich hilft ist ein bisschen Ballistol.


    Deine HP200 hat 'ne Bodenplatte und ist sicher 'ne sehr solide Fußmaschine. Ein paar Features der größeren hat sie halt nicht. Z.B. ist die Feststellschraube für die Bassdrumklaue schlecht erreichbar, was bei häufigem Auf- und Abbau besonders im Livebetrieb nervig werden kann.


    Meiner Meinung nach wäre der einzige Grund z.Z. für dich, eine andere Fußmaschine zu probieren, das meines Wissens standardmäßig exzentrische Kettenblatt der HP200 (Power Glide). Runde Kettenblätter sind eher der Standard und haben ein gleichmäßiges Spielgefühl. Liegt mir z.B. besser. Letztendlich sind das aber Nuancen und ist auch ein bisschen Gewöhnungssache.

    Kettenzug ist der heutzutage mit Abstand am weitesten verbreitete "Standard". Damit machst du nichts falsch. Und es muss auch keine Doppelkette sein.

    Ich würde alles beim Alten belassen. Und hier ist natürlich auch was dran:


    Wenn der zitierte Text nicht im Nachinein editiert wurde, sieht doch jeder, dass das Zitat manipuliert wurde.

    Darum wundert mich auch sehr, dass das im genannten Fall getan wurde. Wie auch im MB.

    So blöd kann man doch fast nicht sein.


    Beschissen ist es natürlich und ich kann Olivers Reaktion durchaus verstehen ... aber wir sind doch hier in einem Forum mit hauptsächlich hellen und vertrauenswürdigen Köpfen. Trolle kommen und gehen ab und zu mal.

    Ich würde dem Ereignis und dem Typ keinerlei weitere Beachtung schenken. Kommt noch so weit, dass sich unzählige Leute Gedanken drum machen, wie man solche Kleinkriminellen hier unschädlich macht und am Ende zu dem Ergebnis kommen, dass es das einfach nicht wert ist.

    Ich hab die Lösung gefunden im Keller sind 4 Winterreifen übereinander gestapelt dort werde ich die Fußmaschiene gegenstellen und mich dann auf den Drumhocker setzen. Da stört es auch niemandem 🙂

    Na dann ist das Thema doch eigentlich schon durch, oder?


    Im Ernst:

    Ich finde auch, dass man vor allem "entsichert" am Schlagzeug üben sollte. Anderweitig kann man Basics machen und sich aufwärmen. Thomas Lang sagt im Video zum Schluss auch, dass er das hauptsächlich zum Aufwärmen so macht.


    Übe deine Fußtechnik mit der Fußmaschine an einer echten Bassdrum, nicht in der Luft. Evtl. auch mal an den Einstellungen der Fußmaschine basteln und dich insbesondere nicht davor scheuen deine Technik zu überdenken und zu optimieren.