Beiträge von m_tree

    Das kann man wohl recht gut ohne Pedal üben. Zumindest sieht es hier mal so aus:

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    Dirk Erchinger nimmt Schlagzeugunterricht bei Thomas Lang. ^^

    Aber ab einem gewissen Alter muß man sich damit abfinden, daß man wohl kein Virtuose am Instrument mehr wird.

    Da ist schon was dran. Es spielen dabei sowohl die Zeit, die rein rechnerisch zum Üben und generell Erfahrungensammeln und Weiterentwickeln zur Verfügung steht, als auch die mit dem Alter abnehmende Lernfähigkeit und voran geschrittene Persönlichkeitsentwicklung eine Rolle. Zumal dann im Erwachsenenalter auf Hobbybasis oft auch nicht mehr die Resourcen zur Verfügung stehen, in vielerlei Hinsicht - außer finanziell wahrscheinlich.


    Ich hab mal auf dein Soundcloud-Profil geklickt und gesehen, dass du mit 19 angefangen hast. Das ist auch nicht all zu früh ...


    Ansonsten fällt mir hier wieder auf, dass irgendwie viel aneinander vorbei geredet wird. Siehe:

    Kein Grund um ihm jetzt auch noch Gewissensbisse zu machen, manche zögern eben weil sie alleine mit ihren Selbstzweifeln sind.


    Gut werden kann man in jedem Alter wenn man nur genug übt, das Hobby zum Beruf machen nicht unbedingt, aber das möchte ja nicht jeder. Vielleicht will er ja auch nur wie sehr viele das Ganze als Hobby betreiben, mal in einer Band spielen und ab und an mal paar Gigs mit denen spielen. Und das ist völlig in Ordnung, solange er Spaß am Spielen hat.

    Schau mal in IHR Profil ;)

    Ambitious

    Das, was du beschreibst, finde ich echt schockierend und geht in meinen Augen gar nicht. Es geht beim Musizieren vor allem um Leidenschaft und Selbstausdruck und aus "moderneren" Blickwinkeln sogar mitunter darum, exakt solche negativen zwischenmenschlichen Erfahrungen zu verarbeiten ... ;)

    Mit einer gewissen Portion Sensibilität.


    Ich wünsche Dir viel Glück für die weiteren Unterrichtsstunden! Und wenn alle Stricke reißen, sind hier auch einige Lehrer am Start. Ich kann Dir dies bzgl. noch nicht weiterhelfen.


    Meine Intention bei der Geschlechtersache war lediglich, einfach besser zu wissen mit wem man es zu tun hat. OK - man könnte natürlich auch einfach mal ins Profil schauen, bevor man sich dem Anliegen einer Person annimmt ...

    Das Geschlecht an sich ist mir zumindest relativ egal, gibt auf beiden Seiten Menschen die ich nicht mag. :P :D

    Da bist du hier sicher nicht der einzige (mich eingeschlossen), aber mal Hand aufs Herz - bezogen auf Menschen, die du magst: verhältst du dich gegenüber Frauen nicht ein bisschen anders als gegenüber Männern?


    Gleichberechtigung ist ganz wichtig, aber gewisse Unterschiede bleiben trotzdem bestehen.


    Und m.E. erscheinen einem hier gewisse (Inter-)aktionen durchaus schlüssiger, wenn man das Geschlecht der User kennt. Das ist im übrigen in der Realität das erste, das man i.d.R. auf den ersten Blick einem Menschen ansieht, ohne ihn weiter zu kennen.

    Ich bin im wesentlichen wahrscheinlich wegen meinen schlechten Erfahrungen nervös.

    Darf man fragen, welche?


    Und ich frag mich gerade, warum hier in Threadverläufen nicht mehr das Geschlecht der User angezeigt wird, obwohl es im Profil eingetragen ist. :/


    In diesem Sinne korrigiere ich mich:

    Und Du hast da ansonsten als SchülerIN auch einen entscheidenden Vorteil:

    Du musst keine Leistung erbringen. Das muss dein Lehrer machen, der dafür bezahlt wird. ;)

    Ich würde die Nervosität auch positiv sehen. Ist wie mit Auftritten und Studioterminen: wer da vorher nicht wenigstens ein bisschen nervös ist, ist wohl zur falschen Zeit am falschen Ort. Oder anders gesagt: wenn man es ernst meint, gehört die Aufregung dazu.


    Und Du hast da ansonsten als Schüler auch einen entscheidenden Vorteil:

    Du musst keine Leistung erbringen. Das muss dein Lehrer machen, der dafür bezahlt wird. ;)

    Die Frage nach Framerate würde ich aber definitiv unter Kategorie: Geschmack setzen.

    Ich persönlich krieg beim Anblick von 50 oder 60fps die Krise. In Videospielen mag das flüssig erscheinen,

    in Film hat das nichts zu suchen :P :D

    In meinen aktuelleren Schlagzeugvideos nutzte ich ja Splitscreens mit einem 50 fps Camcorder und 30 fps vom Smartphone und die 50 fps sehen für mich definitiv flüssiger aus. Ich bin kein Video/Film-Experte, aber das macht mich halt auch unvoreingenommen :P

    EDIT

    Übrigens nutze ich WQHD (2560x1440) mit einem 24" Monitor. Der Trend geht ja sowieso zu höheren Pixeldichten und damit einer höheren Bildschärfe.


    Aber mit 4K oder gar 5K Videos sehe ich's ähnlich wie im Musik- und Audiobereich:

    Je weiter entfernt man damit von professionellen Anwendungen ist, desto fragwürdiger ist es. Shit In -> Shit Out gilt ja überall.


    Und was die Framerate betrifft:

    24 fps sind ja nur die Grenze, ab der das menschliche Auge keine Einzelbilder wahrnehmen kann. "Wie" flüssig es dann aussieht, hängt halt immer noch von der genauen Framerate ab. Höhere Frameraten sind nicht nur beim Zocken sinnvoll.

    Für Drumvideos, sprich im Studio, reichen für mich 4K (30fps) aus.

    Ich würde da eher auf 50 oder 60 fps statt auf 4K setzen. Sieht bei Drums tatsächlich flüssiger aus (mit einem >60Hz Screen ;) ). Es gibt ja auch nicht umsonst 144Hz Monitore zum Zocken und so ...


    Davon abgesehen sind 4K bei 16:9 3840 x 2160 Pixel und ich frage mich ernsthaft, welcher Anteil der benutzten Bildschirme (Smartphones und Tablets inklusive) das heutzutage schon (sinnvoll!) kann ...


    Die aktuelle Adobe Premiere Version kann definitiv 5K, aber damit ist es - wie schon angemerkt wurde - nicht getan. Die Hardware muss es letztendlich bringen und meine Erfahrung ist, dass ein Octacore auf 4GHz (+/-) und 16GB mit Windows 10 für grundsätzlich alles ausreicht - nur eben keine speziellen Extrawürste. Wozu ich 5K definitiv zählen würde.


    Sicher, dass du damit nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen willst? :/

    vielleicht war das Video über Rossi nicht gerade so gut gewählt da ich diesen Sound ja in meinem Keller möchte und nicht auf einer open air Bühne

    Das wird nicht funktionieren. Der "echte" Klang eines akustischen Schlagzeugs hat nichts mit dem (nah) mikrofonierten und nachbearbeiteten Klang auf Bühnen und Aufnahmen zu tun bzw. stellt nur die Grundlage dafür dar.


    Deine weiteren Ausführungen bringen mich auf den Gedanken, dass ein E-Drum die passende Lösung für dich sein könnte.

    Bandarbeit/Beziehungsarbeit ist ein guter Punkt für meine Liste.

    Das ist wohl der Knackpunkt bei der Sache und auf mich wirkt es ein bisschen so, dass du zumindest bei dem Thema der einzige von euch bist, der nicht gezielt weg sieht, weil dir das Thema halt nicht am A... vorbei geht.


    "Gleiches gesellt sich gern mit gleichem". Das macht zwar auch nicht alles einfacher, aber vieles.

    Ich an deiner Stelle würde nur dabei bleiben, wenn es musikalisch wirklich passt und gut für dich ist. Aber die Soundgeschichte hast du so oder so auf'm Buckel ... egal ob du dich mit den Gegebenheiten abfinden oder für Verbesserungen im Alleingang kämpfen musst.


    Berichte doch mal, wie es weiter geht ;)

    Also mal rein aus dem Bauch raus ...

    [...]

    Im Grunde entspricht es dem, was ich aus unzähligen Forenbeiträgen für mich extrahieren konnte, was nach meiner Wahrnehmung der am weitesten verbreitete Ansatz ist. Auch meine wenigen praktischen Erfahrungen stützen das. Darum möchte ich auch so vorgehen.

    Und deine Bandkollegen sind wirklich nicht bereit, das umzusetzen?

    Bei der Sache mit der Grundlautstärke, ggf. Aufstell-Wand fürs Schlagzeug usw. gehts natürlich auch um den Musikstil. Bin ja gerade mit "The Double Vision" auf Tour und das ist im großen und ganzen Rock'n'Roll, dazu als Powertrio. Da geht mitunter richtig die Post ab auf der Bühne und wir spielen durchaus dynamisch mit leiseren Parts dazwischen. Dafür gehen die lauten Parts aber eben auch richtig auf die Fresse.

    Eine Aufstell-Wand vor dem Drumset passt dabei auch einfach nicht ins Bild und ist wegen des einen Gesangsmikros auch nicht unbedingt notwendig.

    Fakt ist dabei jedenfalls, dass ich das Schlagzeug mitunter richtig prügel und sowieso nur mit Gehörschutz spiele. Und je nach Gegebenheiten brauch ich dann neben ein bisschen Bassdrum eben auch alles auf dem Monitor hinten.


    Worauf ich hinaus will:

    Patentlösungen gibt es nicht und abgesehen von ein paar grundlegenden Faktoren (wie eben z.B. dem gespielten Stil) ist es live sowieso immer wieder ein bisschen anders.


    Und nicht in allen Proberäumen ist eine Aufstellung wie auf der Bühne möglich und sinnvoll.

    ob man mal etwas am Sound ändern könnte um zB Gitarre und Bass besser hörbar zu machen weils gerade matscht. Ich bitte dann auch schon mal um Meinungen und ggf Verbesserungsvorschläge für meinen Sound. Bin da also offen.

    Das Thema guter Bandsound ist für mich eher Neuland, mit "Audiokram" kenne ich mich halbwegs aus, verdiene als Techniker meinen Lebensunterhalt - bin also nicht ganz unbedarft - aber ein qualifizierter Tonmensch bin ich sicher nicht. Aber interessiert und lernfreudig. Zum Klugscheissen reicht es. Und zum Bandtechniker. Macht ja sonst keiner. ^^

    Also mal rein aus dem Bauch raus ...



    Gut hörbarer Bass:

    Subbass in der Kontra-Oktave und darunter sollte sowieso keine Rolle spielen (<65,4Hz). Generell gilt für den Bass: Je mehr harmonische Oberschwingungen zu hören sind, desto besser hörbar ist der Bass - ganz allgemein. Ein bisschen "Knurrigkeit" im Mittenbereich bringt mehr Durchsetzungskraft. Ein bisschen Verzerrung kann dabei sowohl zum Erzeugen von Präsenz im Mittenbereich als auch für ein bisschen Kompression sorgen, was die Durchhörbarkeit weiter verbessert.

    Für den Bassanteil gilt bei der Aufstellung der Box ganz einfach "möglichst große Distanz zu den Hörern". Die Wellenlängen von Bassfrequenzen sind mehrere Meter lang.

    Besonders in kleinen Räumen bringen Bassabsorber in den Ecken zusätzlich Klarheit in die Sache, weil sie den Nachhall der tiefen Frequenzen dämpfen - und auch Raummoden etwas entgegen wirken.


    Gut hörbare Gitarre (ich nehme mal an es geht um E-Gitarre) UND gut hörbarer Bass :) :

    Gebräuchliche Gitarrenlautsprecher machen ab ca. 5kHz i.d.R. weitgehend dicht. Die Präsenz von E-Gitarren liegt also im Bereich der oberen Mitten - von ca. 2-5kHz. Dort sind unsere Ohren auch am empfindlichsten. Leadgitarren steht es meistens gut, hier die Grenze auszuloten zwischen "Bissigkeit", "Präsenz" und eben "Nerv" ...

    Was E-Gitarren im Allgemeinen (Ausnahmen bestätigen die Regel) weniger brauchen ist Bass und tendenziell auch untere Mitten. Es reicht eigentlich schon, an den Frequenzreglern des Amps zu drehen -> Bässe ein bisschen raus, Mitten je nach Geschmack und Präsenz und Höhen rein.

    Der springende Punkt dabei ist - wie schon angemerkt - dass das auch zu einer besseren Durchhörbarkeit des Basses führt. Sogar die Grundtöne der Trommeln sind so besser durchhörbar.

    Der Amp sollte dann so ausgerichtet sein, dass ihn alle gut im Blick haben.


    Gut hörbares Akustikschlagzeug:

    Bei wenig gedämpften Trommeln, einer wuchtigen Bassdrum mit Schub und "Eiern" und einer beherzten Spielweise ist das eigentlich das kleinste Problem. Die anderen können sich ja im Zweifel auch leiser drehen ;)

    Steht das Schlagzeug in einer Raumecke, wird die Bassdrum noch etwas auf natürliche Weise "verstärkt". Und ist entsprechendes Equipment vorhanden, kann die Bassdrum auch für Proben ein bisschen auf die PA (im besten Fall mit Subwoofern) gelegt werden ...


    Ich hoffe, ich konnte helfen. :)

    Hallöle,

    Sicherlich gibt es auch Musiker, die mit ihrem Instrument sehr eitel sind und fremde Hände am besagtem "bestem Stück" einer Sünde gleichgesetzt wird.

    Ob das eine Sünde ist, vermag der Delinquent selbst entscheiden. Auf jeden Fall benötigt er fortan "fremde Hände".


    Wenn mein Pferd auf der Straße steht, heißt das jedenfalls nicht, dass jeder Passant mal darauf reiten darf.

    Geht's hier eigentlich noch um Musiker und ihre Instrumente? :D

    Wie kann man da vorgehen? Bin ich anmassend, wenn ich dem Gitarristen sage, dass er seinen Amp mit zu viel Gain anfährt und der Sound stellenweise so dicht ist, dass man keinen Anschlag mehr erkennen kann? Ist es überheblich, dem Bassisten was von Raummoden, One-Note-Bass und Sorgen über die Ohrgesundheit zu erzählen und zu fordern, er solle mal den Subbassanteil verringern?

    Das Problem ist halt tatsächlich die Kritik selbst. Und nicht nur im Amateurbereich gibt es Eitelkeiten und persönliche Ecken und Kanten, die eine Zusammenarbeit erschweren können. Kommt halt letztendlich drauf an, wie gerechtfertigt das im Verhältnis zur künstlerischen Schaffenskraft ist ...


    Die Lösung sehe ich demgegenüber in der Tat. Nimmst du die Sache in die Hand, kümmerst dich, übernimmst mal den Job des Technikers und Produzenten und gibst deinen Kollegen etwas, könnte das gute Überzeugungsarbeit leisten.


    Aber was könntest du damit erreichen? Im besten Fall glauben deine Kollegen dir und ziehen mit, ohne dich zu belasten. Im schlimmsten Fall wirst du aber mit deinen Diensten ausgenutzt. Und die andere Möglichkeit ist halt, dass sich nichts ändert. In allen Fällen solltest du dich fragen, ob das Projekt für dich passt oder nicht. Wurde ja hier bereits mehrfach angedeutet ... u.U. ist es besser, die Sache abzuhaken und nach anderen Leuten Ausschau zu halten. Oder eine Zeit lang allein weiter zu machen. Wenn du dich dabei weiterentwickelst, eröffnen sich dadurch auch neue Möglichkeiten für Zusammenarbeiten.


    Kostspieliges In-Ear/Kopfhörer-Monitoring halte ich übrigens nicht für die optimale Lösung per se. Große Vorteile hat es, wenn man eine hohe Grundlautstärke (z.B. durch ein sehr lautes Schlagzeug) in einem sehr kleinen Raum hat bzw. hätte (die aufgedrehten Amps und die aufgedrehte PA bleiben dann ja aus).

    Aber je leiser das Schlagzeug und je größer der Raum ist, desto unwichtiger wird es.

    Insbesondere wenn man live mit konventionellem Monitoring über Monitorboxen auf der Bühne spielt, ist IEM bei den Proben evtl. nicht die beste Lösung.

    Schlag doch mal eine Mehrspuraufnahme vor. Mit geeigneten Mikros vor den Amps. Damit könntest du vielleicht demonstrieren, wie sich euer Sound von professionellen Produktionen unterscheidet.


    Das Prinzip des Klugscheißers funktioniert nur, wenn man mit Fakten glaubhaft machen kann, dass man es wirklich besser weiß. ;)

    Zwar hatte ich hier zu Beginn und mehrfach auch einen Lehrer empfohlen, bin selbst aber fast gänzlich Autodidakt. Vor allem um selbst zu Unterrichten, werde ich noch mal richtig Unterricht nehmen. Es geht dabei ja nicht nur ums "Spielen können" ...


    Stephan Graf, mit dem ich z.Z. auf Tour durch Deutschland bin und im Studio an einem Album für ein neues Projekt arbeite, ist an Gitarre und Gesang auch Autodidakt. Der lebt von seinen Auftritten.


    Erst letztes Jahr hatte ich mir ein Übungspad besorgt und mich auch mal richtig mit allen Rudiments beschäftigt. Nun kann ich die meisten in relativ hoher Geschwindigkeit tight runter spielen.


    Worauf will ich damit nun hinaus? Ganz einfach:

    Autodidaktisch vorzugehen geht durchaus. Es ist sicherlich nie der beste Weg ... der beste Weg ist wohl immer ein individuelles Mittelding aus Eigeninitiative, großer Begeisterung usw. und der Begleitung und Anleitung durch gute Lehrer.


    Aber in diesem speziellen Fall hier sehe ich keine andere Möglichkeit als einen Lehrer. Das fängt schon bei der grundsätzlichen Einstellung des TEs an ... und mit dieser ist man ganz weit davon entfernt, eigenständig und ohne Hilfe Fortschritte zu machen.