Beiträge von m_tree

    Ich finde die Toms tatsöchlich sehr schön saftig und fett, klingt wirklich gut.


    Danke! Dann hab ich mein Ziel da wirklich erreicht. :)
    Ich bin ja dieses Jahr von Emperor coated + Amba clear auf Emperor clear + Diplomat clear gewechselt. Die Kombi klingt mit entsprechender Stimmung wirklich richtig fett. Das Gegenstück dazu wäre dann Coated mit weniger unterschiedlich dicken (also ähnlich dicken) Fellen und höher gestimmt ... mach ich sicher auch mal wieder.


    Aber die Bassdrum passt, finde ich, nicht so gut dazu. Im Gegensatz zu den Toms finde ich sie zu hoch und zu trocken.


    Das ist interessant. Die Trockenheit lässt sich einfach beheben. Ich glaube, ich weiß, was du mit "zu hoch" meinst:


    Tatsächlich habe ich die Bassdrum moderat gestimmt - Schlagfell relativ locker und Reso relativ straff. Das Beta52a habe ich im Resoloch positioniert (eher ein Stück weiter drin als draußen), da dort am meisten Tiefbass bzw. Grundton betont wird. Die Bassdrum klingt mit Boxen und Kopfhörern, die unter 100Hz noch Betrieb machen, richtig fett mit viel "Eiern". Wohingegen sie z.B. auf meinem AKG K-240, der bekanntlich kaum Tiefbass wiedergibt (was ich übrigens gar nicht so schlimm bei dem finde), relativ plöckig und hoch klingt.
    Ich habe mal die Passage mit der durchgehend mit 8eln gespielten Bassdrum durch einen Analyzer im Average Modus laufen lassen (Solo mit allen Effekten außer dem Hall):


    Da wird ersichtlich, dass der Grundton bei ca. 65Hz (die Tuning-App wird da wohl ein bisschen was anderes anzeigen) ziemlich dominant ist. Aber kann die Box oder der Kopfhörer diesen Bereich nicht gut wiedergeben, bleibt nur das "Plöckige" zwischen 110 und 170Hz übrig.


    Klar könnte ich hier jetzt mit EQ-Orgien anfangen, aber meine Philosophie ist beim EQing meiner Drums-Aufnahmen "einfach und schnörkellos, aber beherzt". Das ganze geht dann nur Richtung verschönernde Badewanne, eben ohne korrigierendes EQing. Dass man sich EQ-Korrekturen sparen kann zeichnet ja gute Aufnahmen aus. Zumal viel und steiles EQing im Bassbereich auch so eine Sache ist ...


    Ich war sowieso noch nicht ganz mit der Bassdrum zufrieden und werde mal weiter experimentieren. Da ich ja seit kurzem 16 Kanäle habe werde ich wieder mal mit einem 2. Bassdrum-Mikro vor dem Reso experimentieren. Das Ziel wäre dabei dann, ein "gleichmäßigeres Fleisch" im Bassbereich zu erzeugen, um eine möglichst konstante Wiedergabe auf allen Boxen und Kopfhörern zu erreichen. Letzteres ist beim Abmischen von Aufnahmen übrigens sowieso eine der großen Herausforderungen, mal vom künstlerischen Aspekt abgesehen. ^^


    Anonsten - klasse gespielt.


    Danke 8)
    Irgendjemand hat da schon einen Dislike da gelassen ... aber es muss ja nicht jedem gefallen. :rolleyes:

    Danke, das freut mich. ^^
    Dann hab ich mein Ziel bei den Toms erreicht. Ich denke ich werde am Tomsound in absehbarer Zeit auch nichts mehr ändern.


    Hm ja, die Snare ... das leidige Thema. Da ist definitiv noch Luft nach oben. Aber ich glaube ja fast, da könnte auch einfach mal eine neue Snare Abhilfe schaffen :D
    Die Bassdrum ist übrigens auch noch nicht ganz da, wo ich sie haben will. Und generell ist ja noch Luft nach oben beim Raum und der Mikrofonierung.


    Hast du bei der Snare denn bestimmte Kritikpunkte? Das ist eine 14x5,5 Stahlsnare (Tama SLP), Remo CS Coated + Ambassador Snare-Reso, 20er Puresound Stahlteppich, mit 2 SM57 oben und unten aufgenommen ... und ich hab hier 1/4 von diesen transparanten und ovalen Skygel Pads drauf. Also eins in 4 Teile geschnitten. Sogar ein halbes war mir noch zu viel.

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    Ich verweise in diesem Zusammenhang einfach mal auf diesen Beitrag von mir: Toms nach Intervallen stimmen


    Es geht mir in dem Video hauptsächlich um die Toms. Habe seit kurzem eine durchgehende Reihe von 10 bis 16". Macht schon Spaß 8)

    Ich hab da mal was vorbereitet :D


    Zur Demonstration hab ich ein kleines Video gemacht. 6/8 mit (8el) Triolen auf 70 BPM, frei improvisiert und viel auf den Toms gespielt. ;)
    Bin wieder mal noch nicht ganz zufrieden mit meiner spielerischen Exaktheit, aber da hilft bekanntlich nur Üben.


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    Unabhängig davon bin ich sehr zufrieden mit dem klanglichen Ergebnis. Hab es so gemacht, wie Nils gesagt hat: Das 10er und 14er haben eine Quinte Abstand zueinander und das 12er und 16er auch. Hab die jeweils auch mal mit Flams gleichzeitig angespielt.
    Die Toms habe ich nicht (einzeln) komprimiert und nur ein bisschen Höhen angehoben. Das restliche EQing kommt über die Drums-Summe.


    Das ist ein Mapex Pro-M, das 14er Floortom ist allerdings ein Tama Superstar Classic. Die Konstruktion ist sehr ähnlich (Ahorn, flanged Hoops), nur die Gratung ist etwas anders. Es klingt schon ein bisschen anders, was allerdings auch an der frischeren Befellung liegen könnte. Zudem scheint es aus mir bisher unerfindlichen Gründen weniger Stimmstabil als die anderen Toms zu sein.
    Letztendlich fällt es im fertigen Ergebnis (Video) aber kaum mehr auf, und im Band-Kontext sicher sowieso nicht.


    Bin gespannt auf Feedback! :)


    Näheres zur Tuning-App schreibe ich später noch ...

    Mir ist eine Trommel mit freiem Ausklang lieber als eine durch die Aufhängung gedämpfte, denn Sustain kann man durch Stimmen immer in den Griff bekommen - nur andersherum geht es nicht gut.


    Natürlich geht es da vor allem um die Stimmung (und Fellauswahl ...), aber für das letzte Quäntchen war der Austausch der Floortom-Beine bei mir schon gut.


    Ich halte auch hier einen Mittelweg für am besten: Möglichst wenig Einfluss der Halterung auf den Kessel und das Kesselinnere ... hier wäre die Rohr-Aufhängung, bei der das Rohr in die Trommel hinein ragt, schon mal disqualifiziert.
    Andererseits halte ich sehr "frei" schwingende - oder einfach wackelige ;) - Systeme auch nicht für Gewinnbringend.


    Aber natürlich ist es für ein Kind zum Üben im Keller wiederrum auch egal. Wenn ich mich daran erinnere, mit was ich so zu meinen Anfangszeiten als Kind und dann noch mal als Teenager gespielt hatte :whistling:


    Hier noch ein Video, das den Zusammenhang vom Beschweren des Floortoms und kürzerem Sustain thematisiert (und übrigens auch bestätigt ;) :(


    https://youtu.be/nKsV501prgw


    Ich verzichte darauf aber und stell meine Floortoms halt einfach lieber ungefedert auf. Von der Stimmung usw. ganz abgesehen.
    Gavin Harrison sagte übrigens mal, dass man das Sustain zweier Floortoms auch etwas verkürzen kann, indem man sie aneinander stellt (mit Polsterung zwischen den Hoops).

    und das Halterohr wird einfach in die Tom reingeschoben. Als Beispiele mein Yamaha und mein Millenium-Set.


    Diese Art der Aufhängung ist veraltet und die würde ich definitiv meiden.


    Haben diese aufwändigeren Tom-Halterungen einen spürbaren Einfluss auf die Schwingung der Tom, also auf den Sound? Kann die Tom freier schwingen/klingen wenn die Halterung an den Böckchen / am Spannring erfolgt?


    Das mit dem "frei" schwingen ist so eine Sache ... ich erinnere mich an die gefederten Beine meines Mapex Pro-M Floortoms, die ich kürzlich durch ungefederte getauscht hatte. Je frei schwingender bzw. wohl eher einfach je wackeliger eine Trommel aufgehangen/gestellt ist, desto unkontrollierter wird auch der Klang und vor allem das Sustain. Es gibt vor allem bei Bassdrum und Floortoms sogar Methoden, den Kessel zu beschweren, um das Sustain zu verkürzen und den Klang insgesamt kontrollierter zu gestalten.


    Es geht bei der Tom-Aufhängung da m.E. eher darum, inwieweit der Kessel frei von Bohrungen und Innenleben bleibt. Die oben genannte Variante mit dem Halterohr im Tom hat gleich zwei Nachteile: Zum einen eine große Bohrung und zum anderen das Halterohr im Kessel. Es geht bei einer Trommel maßgeblich um die Luftsäule, die im Inneren (zwischen Schlagfell und Reso hin und her) schwingt.


    Aufhängungen am Spannreifen finde ich auch nicht so gut. Hatte ich mal an einem Tama Superstar. Zum einen wird die Last hier rein mechanisch nicht gut verteilt - nämlich auf die Spannschrauben nahe der Aufhängung. Zum anderen hat das einen Einfluss auf die Stimmstabilität und man entfernt bei einem Fellwechsel nicht nur den Spannreifen, sondern auch immer gleich die ganze Halterung.


    Am besten finde ich die Art, wie ich sie momentan bei meinem Mapex Pro-M habe. Die Aufhängung ist an zwei Spannböckchen verschraubt -> keine zusätzlichen Bohrungen. Und kommt auf einen Haltestab mit Memory-Klammer, der wiederrum an einem Omniball befestigt ist ...


    Danke ;)


    Die ganze Bude klingt jetzt richtig fett, hatte gestern schon mal 'nen Test gemacht. Vor allem auch die Toms. Und das, obwohl die tontechnische Umsetzung hier wirklich die absolute Budget-Lösung ist: t.bone MB85Beta an einem Behringer ADA8200. Aber ich bin sehr zufrieden. Die klingen m.E. besser als viele Tom-Aufnahmen mit u.a. Sennheiser MD421 an teuren Preamps und Wandlern, die ich teilweise zum Üben abgemischt hatte.


    Der Aufbau wird sich sowieso noch weiter verändern. Und für ein bestimmtes Covervideo werde ich die beiden Hängetoms z.B. entfernen und an deren Stelle zwei Cowbells hängen.
    Das HiHat-Tambourin nutze ich übrigens nur für Overdubs, direkt mit Sticks gespielt. Geht besser als mit einem Hand-Tambourin, m.E. :D

    Ein 14er Tom hat sich dazu gesellt. Kein Pro-M, sondern ein Tama Superstar Classic. Auch Ahorn und mit den (fast) gleichen Spannreifen. Klingt aber trotzdem etwas anders, wahrscheinlich wegen der etwas anderen Gratung. Bald gibts davon hier auch was zu hören.


    Die doppelte IC und das Klimbim auf dem Hocker stehen hier natürlich nur zur Dekoration da. Wenn ich das Slave-Pedal nicht brauche nehme ich vor allem für "steady Groove" Geschichten lieber die 5000er (TD4).


    4 Toms am eigenen Set sind übrigens eine Premiere bei mir. Macht schon Spaß 8)


    Bis jetzt war ich so froh, dass das DF frei blieb von diesem verschrobenen, unwissenschaftlichen Scheiss. Ich (selber Wissenschaftler) werde täglich wütender über diese sichtbare Rückkehr in die Zeit vor der Aufklärung, diesen im Brustton der Überzeugung vorgetragenen Unsinn, den eigentlich jeder denkende Mensch durch Anwendung gewohnlichen Menschenverstandes oder simples Überschlagen mit elementarster Mathematik als falsch erkennen könnte. Man spürt schon eine deutlich anti-intellektuelle Stimmung da draussen, die in der Akzeptanz eines übergeschnappten Fernsehkoches mit lila Augenringen gipfelt.


    Das ist m.E. absolut nichts neues und hierzulande wohl z.Z. auch gerade ein kleineres Problem als zu früheren Zeiten oder aktuell in anderen Ländern.
    Worauf ich hinaus will sind Denkweisen, die auf mangelnder Intelligenz, psychischen Krankheiten oder auch einfach Niedertracht basieren. Man nehme die Katastrophe, die von 1933 bis 1945 hierzulande gelaufen ist - und das war auch schon lange nach der Aufklärung.


    M.E. ist das mit den ganzen Schwurblern und Verschwörungstheoretikern ganz einfach:
    Der wahre Hintergrund solcher Spinnereien ist großteils einfach (infantiler) Widerstand gegen das "Establishment". Und vor allem auch die Flucht aus der eigenen Verantwortung. Zum Teil aber sicher auch Größenwahn und psychische Störungen, wie z.B. bei diesem türkisch-stämmigen und Morddrohungen-aussprechenden "Reichsbürger", der vegan kocht.
    Denn die "Bösen da oben" sind ja sowieso Schuld und man selbst machtlos ... oder so ähnlich.

    Ich habe die Trommeln nackt auf 3 unterschiedlichen Oberflächen getestet. Ceranfeld, Küchenarbeitsfläche und Tisch. Jeweils mit dem gleichen Ergebnis. Es dreht sich auch die Kipprichtung mit, wenn ich die Trommeln um 90° drehe. Das Ergebnis sollte also leider schon recht aussagekräftig sein. Ich werde sie mir aber auch heute nochmal etwas genauer ansehen...


    Miss dann am besten auch mal nach. Aber ich halte das auch ganz klar für einen Reklamationsfall.


    Die einzige Gratung, die nicht plan sein sollte ist die Resonanzfellseite der Snare. Snarebed und so ...

    Ich kenne die von einem Kollegen. Müsste baugleich mit der vorletzten Generation der Iron Cobra sein. Der Neupreis lag bei denen immer zwischen 400 und 500€.


    Wie viel sie noch wert ist kommt darauf an, in welchem Zustand sie sich befindet. Die Beater scheinen ja schon recht abgenutzt zu sein. Ich glaube nicht, dass die Chrom-Version höher als die normale gehandelt wird.


    200€ ist ein guter Richtwert, denke ich. Nähere Infos zum Zustand und bessere Fotos können da noch besser Aufschluss geben. ;)

    Ich habe für Samstag einmal eine Probestunden bei einem mir empfohlenen Lehrer vereinbart, danach sehen wir mal weiter.


    Das gute ist, dass ich bei ihm auch 10er Karten für den Unterricht erwerben kann, weil ich möchte mich nicht monatelang an einem Vertrag binden.
    Er weiß über mein Vorhaben Bescheid am Samstag schauen wir wo ich stehe und was die beste Strategie ist.


    Das klingt gut.


    Ich nehme seit kurzem als bisher fast gänzlicher Autodidakt auch Unterricht. Allerdings primär, um Vom-Blatt-Spielen zu lernen und mich auf ein paar Dinge vorzubereiten.
    Dabei nehme ich auch unregelmäßige Einzelstunden ohne Vertragslaufzeit.


    Man kann auch ohne Unterricht weit kommen, keine Frage. Aber mit Unterricht, der einen wirklich weiter bringt, geht vieles einfacher und schneller. Das fängt ja schon damit an, dass man sich den "Lehrplan" nicht selbst zusammenstellen und man sich auch nicht komplett allein zum Üben motivieren muss.


    Also hier gibts auch von meiner Seite ein ganz klares Ja. Allerdings gut "dosiert". Qualität statt Quantität und eher intrinsische statt extrinsische Motivation. :rolleyes:

    Ich bin sehr interessiert an deinen Erfahrungen mit der App, ich hab sie mir auch gekauft, weil ich das auch ausprobieren möchte, bin aber noch nicht dazugekommen, mich eingehender damit zu beschäftigen, ist doch sehr umfangreich 8o hab nur mal kurz ausprobiert, ob es überhaupt funzt, bin mir aber nicht sicher, ob ich es richtig gemacht hab, da ich fast nicht glauben kann, dass ich so ein gutes Ohr hab (bei mir war auch kaum unterschied an den einzelnen Stimmschrauben, nur bis zu 3 Hz Unterschied an vereinzelten Schrauben, die meisten auf 1 Hz genau 8| )


    Es kann schon sein, dass du so gute Ohren hast. In dem Modus scheint die App auch gut zu funktionieren. Als ich bspw. mal beim Abklopfen der Spannschrauben leicht in die Mitte des Fells gedrückt hatte, war die angezeigte Tonhöhe um 8Hz höher. Ich hatte das Resonanzfell dabei allerdings nicht abgedämpft - aus beschriebenen Gründen. Man muss ja vorher einen ermittelten Grundton als Richtwert für die Tonhöhe an den Spannschrauben festlegen.


    Ich werde hier auf jeden Fall noch weiter berichten, wenn ich detailierte Erfahrungen mit der App habe.


    Vielleicht hab ich auch die falsche App.... ich konnte nicht wählen, ob ich eine Testversion nehme oder ob ich sie nur für 1 Jahr kaufe. Im App Store hab ich sowas auch noch nie gesehen, dass man pro jahr zahlt. Hast du auch ein iPhone, oder android?


    Ich nutze ein Android-Phone. Die App heißt "Drumtune PRO v2.0". Die genauen Kaufoptionen hatte ich auch erst nach Ablauf der einwöchigen Testphase gesehen. Für 6,xx€ kann man die für ein Jahr kaufen oder für 12,xx€ auf Lebenszeit.


    https://www.drumtunepro.com/


    Ich hab auf dem Android-Gerät ne Trial-Version, die läuft (lief?) sieben Tage kostenfrei, im AppStore gab es das Ding um ca. 9 Euro (oder so) zum Direktkauf; Abo hab ich keins gesehen, man kann aber wohl noch irgendwelches Presetzeugs dazukaufen.


    Ja, genau das ist die App.


    Ich hab zu wenig Geduld für sowas, lese aber gerne weiter mit. ;)


    Alles klar :thumbup:


    orinocco
    Nix für ungut ;)
    Ich hab wirklich kein Interesse daran, mich hier mit dir zu streiten. Deine Beiträge machen, nach meinem Empfinden, einen echten Konsens mit dir aber oft schwierig.

    Nachtag: Oha.Fängt hier gerade ein Streit an? Hoffe nicht,denn ich hab mir Mühe mit meinem Beitrag gegeben.Will in nicht löschen müssen :evil:


    Nope ... dieses mal hab ich den Schmarrn einfach nur mal nicht ignoriert. ;)


    Ansonsten wäre ein Erfahrungsaustausch wünschenswert. Bzgl. der App funktioniert das aber nur, wenn man die App auch ausprobiert hat. Und keine Mutmaßungen anstellt ;)


    Ich kann mich auch, obwohl ich es momentan nicht unbedingt brauche, noch intensiver mit der App beschäftigen. Auch mit Kontroll-Aufnahmen. Das würde ich sogar gerne machen, wenn man mich nett danach fragt. Aber mich für blöd zu verkaufen und alles anzuzweifeln, ohne selbst was ausprobiert zu haben, steigert meine Motivation diesbzgl. nicht gerade. ;)


    Ansonsten bin ich hier erstmal durch. Melde mich dann mit weiteren Erfahrungen und vor allem auch mal einer Aufnahme mit den 4 Toms ^^


    Danke an alle. ;)

    ZITAT: Obwohl sie manchmal immer noch unstimmige Werte ausgibt. Was gar nicht funktioniert ist, die Stimmung eines einzelnen Fells mittels Abdämpfen des Gegenüberliegenden zu ermitteln. Macht aber trotzdem erstmal nichts


    Das kann ich jetzt ja fast gar nicht glauben


    Was passiert denn, wenn du es mir nicht glaubst? Dass es dann plötzlich doch funktioniert? :D
    Oder kann man mir nicht glauben, weil ich zu blöd bin? :whistling:



    Abgeglichene Werte aufgenommenen + DAW sind natürlich verarbeitete Signale, und spielen wenn man aussagen glauben schenken darf und will sogar ie kleinsten Bauteile ne Rolle.


    Beim vergleich eines einzelnen Fells Reso oder Schlagfell, sollte natürlich bei der Microfonierten Aufnahme zumindest das gegenüberliegende auch komplett abgedämpft sein,
    um hier nicht überrascht zu werden.


    Zunächst mal habe ich noch keine Testaufnahme mit jeweils abgedämpften Fellen gemacht. Das hatte ich auch nirgendwo geschrieben. Wie kommst du also drauf?


    Zum anderen habe ich wieder den Eindruck, du willst mich für blöd verkaufen. Ich werde ja wohl wissen, welche Bauteile bei einer Aufnahme wie und was beeinflussen. Oder glaubst du, du kennst dich da besser als ich aus? Dann wirst du mir diesbzgl. sicher meine nächsten fachlichen Fragen beantworten können :whistling:


    Und nein, wenn ich eine "mikrofonierte Aufnahme" mache und ich ein "einzelnes" Fell vergleichen will, muss das Gegenüberliegende Fell natürlich nicht komplett abgedämpft sein :D
    (Vorsicht, Sarkasmus ... ;) )


    ...


    SCNR


    Und im Ernst:
    Ich brauch solche Beiträge hier nicht. Wirklich nicht. Und ich schätze das Klima hier im DF allgemein sehr.

    Obwohl es eigentlich Off-Topic ist, noch kurz was zum Microphone-Merger:


    Habe den vorhin mit zwei MB85beta am 16er Floortom getestet. Dazu hab ich beide Mikros einmal direkt ohne Merger aufgenommen und einmal gemeinsam mit Merger. Jetzt bin ich enttäuscht und schicke den wieder zurück. Denn mit dem Merger ist das Signal wesentlich dumpfer. Das ist deutlich zu hören und auch im Analyzer zu sehen. Weil die Mikros an fast exakt der selben Position standen, kann das nicht durch Phasenschweinereien u.ä. kommen (und man hört es auch deutlich im Beckenbleed). Der Pegel ist übrigens fast gleich laut geblieben, weil sich die Mikros zwar zunächst fast gänzlich addieren, aber das Signal durch die verbauten Widerstände wieder abgeschwächt wird.


    Den alten ADA8000 gibts z.Z. nur für mindestens 80€. Ich hatte den wie gesagt schon mal und kenne die Schwächen - bspw. auch das sehr heiß laufende Netzteil. Der ADA8200 wurde ja wirklich deutlich verbessert (Netzteil, Preamps und Wandler) und daher werde ich mir den besorgen. Dann hab ich Preamp/Interface-technisch erstmal ausgesorgt und hab genug Kanäle für "unkritischere" Sachen wie eben z.B. Toms über. Wahrscheinlich nehm ich die 4 Toms dann einfach generell über den ADA8200 auf. Spart lästiges Umstöpseln für Proben und Arbeitsaufnahmen mit der Band.


    Back 2 Topic:
    Ich habe die App heute gekauft (bzw. das Abo für ein Jahr). Obwohl sie manchmal immer noch unstimmige Werte ausgibt. Was gar nicht funktioniert ist, die Stimmung eines einzelnen Fells mittels Abdämpfen des Gegenüberliegenden zu ermitteln. Macht aber trotzdem erstmal nichts. Ich brauche keine exakte Stimmung nach Halbtonschritten zwischen Schlagfell und Reso, sondern nur die gesamte Tonhöhe.


    Es gibt eine Stelle in einem Song des Albums, bei der ich alle 4 Toms in einer kurzen Einlage über ein paar Takte mit Flams spielen werde. Dann auch vor allem auf 10+14 und 12+16 ... diese sind ja dann nach Quinten gestimmt und ich bin schon sehr gespannt. Glaube das wird richtig fett. Ich werde dann hier wahrscheinlich noch einen Drums-only Audioschnipsel von der Stelle posten. ^^

    habe ein neues proberaum set, ein Mapex Pro-M. Mapex hatte ich noch nicht, und für 250,00euro konnte ich nicht wiederstehen :D . das schlagzeug ist für das geld der hammer.


    Jepp. Ich spiele seit 10 Jahren ein Mapex Pro-M. Hatte ich damals, als Auslaufmodell, neu für ungefähr das Doppelte gekriegt. Hatte dann noch ein 16x16" Floortom nachgekauft ... jetzt gesellt sich noch ein 14x12er Superstar Classic (ebenfalls Ahorn und mit geflanschten Stahlreifen) dazu.


    Mit 'nem Pro-M macht man definitiv nix falsch. Nur die Hardware ist hier und da etwas unausgereift, find ich. Ich musste vor längerer Zeit mal einen Bassdrum-Fuß komplett austauschen und ein anderer macht seit geraumer Zeit auch immer mal wieder Probleme. Dann die extrem wackeligen, weil gefederten Floortom-Beine (die hab ich kürzlich durch ungefederte getauscht).
    Sehr cool find ich hingegen, dass man die Bassdrum-Rosette für die Hängetoms nahezu Rückstandslos entfernen kann. Da bleiben oben nur zwei winzige Bohrungen über.


    Ich werd' meins auch definitiv behalten. Als reines Road-Set oder so ...

    Alle Ergonomie-Änderungen sind aktuell schwierig da ich jetzt nicht gegen seinen Unterricht arbeiten möchte. Vor allem, da ich mich null mit Schlagzeugspiel-Praxis auskenne. Die Crash links wurde sofort abgelehnt weil er genau dort seinen Notenständer haben muss.


    Der kann auch weiter links neben / hinter der Hi-Hat stehen ... das kommt mir auch in Anbetracht der "professionellen" Schlagzeug-Aufstellung durch die Lehrerin alles etwas spanisch vor.


    Und ich weiß ja nicht, was ihr vor habt und wie es insgesamt so aussieht ... aber man kann, gerade wenn man das selbst nicht professionell macht, in vielen Bereichen auch komplett Noten zurecht kommen. Ich spreche da aus Erfahrung und schaffe mir bestimmte Sachen erst jetzt drauf, um die Sache in Zukunft professioneller zu betreiben.
    Am Ende machts eine gesunde Mischung und da kommt man mit u.U. fest gefahrenen Herangehensweisen wie von der Lehrerin nicht all zu weit.


    Warum in die Ferne schweifen?Hier mal ein gutes Aufbau-Beispiel mit zwei Toms vorne.
    Birdseye views - Eure Sets aus der Vogelperspektive


    Witzig, dass du da gerade auf meinen Aufbau von vor über einem halben Jahr verweist. :D


    Abgesehen davon, was Korki schon dazu angemerkt hat, muss dabei halt auch mindestens ein Tom von der Bassdrum entkoppelt - also auf einem Stativ - aufgehangen werden. Was in seinem Fall bedeutet, weiteres Equipment anzuschaffen. Was in Anbetracht des gebrauchten Milleniums dann sowieso fragwürdig ist ...


    Um ehrlich zu sein habe ich, als ich "die Bassdrum steht falschrum" gelesen habe, erstmal auf die Uhrzeit und auf mein Getränk geschaut: Wie um alles in der Welt soll man die Bassdrum falschrum aufbauen? Und vor allem hatte die Schlagzeuglehrerin das Schlagzaug aufgestellt, wobei es zugegebenermaßen bereits gebraucht war und sie sich wahrscheinlich von den montierten Sachen wie dem Fußpedal und den Tom-Halterungen hat irritieren lassen.


    Also ja, die Bassdrum war falschrum und jetzt steht sie richtig! Vielen Dank für den Hinweis! Und die anderen Punkte probiere ich auch gleich aus, momentan wird fleißig "Oh Tannenbaum" in steigender Geschwindigkeit geübt, dabei will ich nicht stören.


    Nicht nur die Richtung, in die die Beine zeigen, ist ausschlaggebend. Auch die Position der Beine. Üblicherweise sind die Beine nahe der Resonanzfell-Seite, also auf der vom Drummer weg zeigenden Seite, montiert. Dazu kommt auch die Position der Bassdrum Rosette: Die ist i.d.R. auch nicht ganz mittig, sondern ein Stück Richtung Resonanzfell platziert. So kannst du die Toms dann auch besser ausrichten ;)


    Ich habe meine ersten Gehversuche am Drumset zwar auch schon mit 7 Jahren und Standard-Trommelgrößen gemacht ... und bin seitdem auch nicht mehr viel gewachsen :D ...
    Aber es wäre evtl. auch eine Idee, zumindest für die nächsten Jahre auf kleinere Trommeln und Becken zu setzen. So kann der Aufbau dann eben auch passender für 1,30m Körpergröße gestaltet werden: die Höhe der Toms über der Bassdrum, die Distanz von Hi-Hat und Bassdrum Pedal (Durchmesser der Snare) u.ä. ...