Beiträge von m_tree

    Schön gespielt..Zur Snare hast du ja selbst schon gesagt,dass du sie nicht optimal findest..mir persönlich gefällt es..ist aber wie alles in der Musik,Geschmackssache. Nicht zuletzt ist man eh selbst sein härtester Kritiker.
    RHCP gehört jetzt nicht so zu meinem Beute-Schema,daher hab ich mich mal bei youtube eingeklinkt..hab mir einige Versionen von Drumcovern angehört und angesehen.Wobei der Schwerpunkt beim anhören lag..


    Konnte erst nicht ausmachen warum mir deine Version am besten gefiel..Die beiden Noten(8tel auf 1 +) auf dem hintersten Tom,vermute mal ein 16" Tom,waren es.Der Wechsel gibt der Sache etwas mehr würze und Kontur.
    Bin ich erst nicht drauf gekommen,weil genau da die Bassdrum "leider" auch anwesend ist.Falls du nochmal eine Version aufnehmen solltest auf jeden Fall drin lassen. Hast du an dieser Stelle mal eine andere Variante gespielt/ausprobiert?


    Was mir immer auffällt,dass wirklich gute Drumcover-Versionen immer schwer zu finden sind..musste bei deiner schon genau eingeben was ich haben will..und immer die üblichen Verdächtigen ganz oben..
    soviel Klicks haben die gar nicht verdient..


    Danke :thumbup:


    Ich bin mittlerweile eigentlich auch mit der Snare grundlegend zufrieden :)
    Ja, das 16er Tom mit einzubeziehen war eine spontane Idee ... dachte mir so - wenn ich schon mal 4 Toms da habe, kann ich die ja auch alle nutzen. Obwohl Chad selbst immer nur maximal 3 Toms gespielt hat, soweit ich weiß. Früher hatte ich den Song auch mit nur 2 Toms gespielt.

    Vielen Dank an alle! :)
    Der Song macht auch echt Spaß ... es geht ja am Ende immer um die "Energie" und die künstlerische, emotionale Geschichte.


    nach der stop-time scheinst du mir ein wenig entspannter. :|
    optisch körperlich und microtiming-mäßig,weeßte ,was ich meene ?


    Glaub schon. Ich hatte in der "Session" 3 Takes nacheinander gespielt und mich vorher aufgewärmt. Das ist der letzte Take davon. Also sollten Unentspanntheiten ersichtlich sein, hat das dann wohl andere Ursachen ;)
    Mir ist das aber gar nicht so wichtig. Ich kann z.B. bis heute keine Sticks in den Händen drehen ...


    Zitat

    snare is mir zu hallig und ein ticken zu weit vorn.im verhältnis zu den toms besonders.


    Das ist interessant. Genau darauf hatte ich im Mix nämlich Augenmerk gelegt. Aber die Snare muss schon auch knallen und präsent sein ... in der Hinsicht bin ich eigentlich zufrieden. Und ach was ... eigentlich bin ich aus jetziger Sicht mit dem gesamten Video zufrieden. :)

    Obwohl ich noch nicht zu 100% zufrieden bin, haue ich das jetzt einfach mal raus. :)
    Hab ja noch weitere Videos auf meiner Liste und auch noch andere Sachen zu tun.


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    Vorgestern aufgenommen. Ein anständiges Cover dieses Songs wollte ich schon länger machen. Hatte den vor 8 Jahren auch schon live gespielt. Allerdings bin ich bei dem Cover noch mal tiefer in die Details gegangen. Vor allem bin ich immer mehr dazu übergegangen, den Song wirklich alles in allem so wie im Original zu spielen. Das trifft einfach das Feeling am besten. Ein paar Sachen spiele ich aber auch bewusst anders und wieder andere winzige Sachen sind mir in dem Take nicht zu 100% gelungen (z.B. die Dynamik des Bassdrum-Laufes in den Refrains). Aber dieser Take groovt einfach am besten ...


    Die Snare ist dieses Mal wieder komplett ungedämpft und ziemlich hoch gestimmt. Passt so zwar schon zu den Peppers und zum Song, aber funktioniert mit der Snare nicht so gut. Klingt mir etwas zu abgewürgt und knallig.
    Ein 11. Mikrofon steht jetzt an der Hi-Hat - t.bone RB500, ein Bändchenmikrofon. Ich nutze das im Mix allerdings nur für die mit dem Fuß getapte Hi-Hat, damit die ein bisschen besser durchkommt. Ansonsten kommt eigentlich genug Hi-Hat von den Overheads und dem oberen Snare-Mikro.


    Bei der filmischen Umsetzung stört mich das Gerödel im Hintergrund etwas und dass die Kamera auch bei gleichen Lichtverhältnissen teilweise erheblich unterschiedliche Ergebnisse liefert (die Lichtverhältnisse im Raum waren bei diesem und dem letzten Video identisch).


    Aber insgesamt dachte ich mir so "passt schon ...". Einfach mal raushauen und sehen wie's ankommt. Muss ja nicht unbedingt über 60.000 Klicks wie mein Blink-182 Cover kriegen.


    EDIT
    Jo, und der Tippfehler im Abspann ist mir jetzt auch aufgefallen :D

    ÜBEN kann man vieles alleine zuhause, LERNEN muss man es mit anderen Musikern.


    Ja ... m.E. sollte das Ziel bei dem ganzen sein, Bands mit dem eigenen Drumming zu beglücken und aktiv Musik zu machen. Das alleinige Üben ist aber eben Voraussetzung dafür, dass man fit für den Ernstfall ist und bestimmt auch, auf welches Niveau man es Band-technisch schafft.


    Ich würde das Spielen in Bands übrigens noch unterteilen in reines Covern und die Kreativ-Schiene, also eigene Mucke. Letzteres ist m.E. die wahre "Kunst" ... meistens zumindest. :D


    Nachdem ich bisher in 20-25 Bandprojekten mitgewirkt hatte - Aushilfen mit eingerechnet - und z.Z. nur mit meiner "Proberaum-Band" ein Album produziere, mache ich seit ein paar Jahren mehr oder weniger Bandpause. Und momentan siehts Corona-bedingt sowieso mau mit Gigs aus.
    Manchmal braucht man aber auch einfach Zeit für sich und ggf. mal einen Neustart. Und dann schafft man es u.U. auch besser, in den Bands zu spielen, die einen wirklich reizen. :)


    Tatsächlich gibts aber auch sehr talentierte und fitte Drummer, die sich z.B. nur auf Youtube-Covers beschränken. Und ich denke, jeder sollte für sich selbst entscheiden können, was er nun mit seinem Schlagzeugspiel so alles macht ...


    Ja, das Ride-Pattern ist sein Ding und kommt auch in anderen Rush Songs vor. :)


    Z.B. in dem hier - ein Jahr später als dein verlinkter Song auf dem nächsten Album erschienen. Hier Drums-only ab 1:15:


    https://youtu.be/TOxEBQ-EJcE


    Da kommt auch gut durch, wie "busy" auch die Bassdrum ist. "Tom Sawyer" kann ich alles in allem spielen, aber YYZ mit allen Details ist echt 'ne absolute Hausnummer.


    Hier übrigens noch eine geile Live-Version von "The Spirit Of Radio":


    https://youtu.be/FFpZFnJ6ZT8


    Uff, ist jetzt aber schon arg Offtopic :rolleyes:

    "theoretische Praxis"


    Gibts das denn überhaupt? Denn meines Wissens gibts nur Theorie und eben Praxis. Oder meintest du "praktische Theorie"? :D


    Nee, im Ernst:
    Was ich im von Lexikon75 erwähnten Thread gerade schon wieder feststelle, ist der Fokus auf Theorie. Mir ist das nicht so verständlich, weil ich 8el entspannt und über lange Zeit einhändig auf über 200 BPM spielen kann, aber eben immer noch nicht weiß, welche Technik ich dafür nun benutze. Das werde ich zwar noch genauer erörtern, aber es war bisher einfach nicht notwendig für mich, das zu wissen.


    Ich falle da sicher ein Stück weit aus der Reihe, aber gerade deswegen ist mein Statement dazu vielleicht auch interessant.


    Um's auf den Punkt zu bringen:
    Weniger reden, mehr machen (Üben).

    Auf dem Bild sieht man eine dieser "Bruchstellen". Die würde ich gerne mit "Stille", so dass jede einzelne Spur einem WAV entspricht, das ich dann weitergeben kann.


    Reaper hat dafür eine sehr effektive und einfache Funktion. :)


    Menüleiste -> "File" -> "Consolidate/Export Tracks"


    Du kannst dabei sogar die Effektketten aktiviert lassen und es werden trotzdem die Rohspuren konsolidiert. ;)


    Der Rest müsste selbsterklärend sein. Wenn nicht, stehe ich gern für weitere Infos zu Verfügung. :)

    Deine HiHat Technik war mir in deinen Videos sofort aufgefallen.Hat die einen Namen bzw. ein Link dazu wo man die sich anschauen oder nachlesen kann..
    In deinem Video bist du einfach zu schnell ;)


    Nope ... wie ich schon sagte:


    ... und ich kann immer noch nicht sagen, welche Technik das nun am ehesten ist. Es war mir schlichtweg egal. Hauptsache schnell, präzise und entspannt spielen können.


    Es ist dann wohl am ehesten die "Baum'sche Technik". Aber ich werde in Zukunft darüber noch mal mit Lehrern sprechen. Irgendwie wird das sicher mit einer oder mehreren Techniken verwandt sein.


    Letztendlich interessiert das dann auch keinen mehr. Viele Wege führen nach Rom. Wenn das Ergebnis passt und die Umsetzung komfortabel für einen selbst läuft, ist alles ok. Wie mit Traditional vs. Matched Grip ... am Ende interessiert keinen, wie was gespielt wird. Insbesondere den Hörer, der nur das fertige Produkt hört.


    Neben der Geschwindigkeit hatte ich ja noch "präzise und entspannt" erwähnt. Ich würde das ganze evtl. noch mit "ausdrucksstark" ergänzen. Muss nicht brechend laut gespielt sein, aber zu leise und zaghaft ist oft eben auch nicht passend.

    Technik
    Die zu verwendende Technik sollte die nach dem Fragesteller benannte MoM-Jovi-Technik sein. Die meisten Trommler finden schon selber raus, was für sie persönlich funktioniert. Jede Jeck is anners und jeder hat seinen eigenen Körper.


    Das kann ich nur unterschreiben. Es gibt natürlich grobe Tendenzen, aber im Detail entwickelt jeder seine eigene Technik.


    Ich hatte vor 8 Jahren mal dieses Cover mit einhändigen 16teln auf ca. 103 BPM (bzw. 8eln auf ca. 206 BPM) gemacht. Die Technik hatte ich mir selbst, ohne Lehrer und direkte Vorbilder, angeeignet. In den Kommentaren nannte sie einmal jemand "sloppy shit" ... das mag sicher auch irgendwie stimmen, aber ich kam damit prima zurecht. Mittlerweile ist es etwas weniger "sloppy" ... und ich kann immer noch nicht sagen, welche Technik das nun am ehesten ist. Es war mir schlichtweg egal. Hauptsache schnell, präzise und entspannt spielen können.


    https://youtu.be/iUrO52ngXSc


    Und es gibt da noch weitaus extremere Sachen. Alle Blaster bzw. Drummer, die schnellen Metal spielen, erreichen u.U. unglaubliche Geschwindigkeiten. Meistens aber auf Kosten des Punches.


    Letztendlich gibt es aber m.E. ein ganz einfaches Prinzip bei solchen Sachen:
    Wenn du alleine nicht an dein gewünschtes Ziel kommst, such dir einen Lehrer. Natürlich einen, der das locker beherrscht, was du können willst. ;)

    Ich kenne mich mit Aufnehmen und Mixen fast gar nicht aus, aber interessant zu lesen, was Du schreibst. :)
    Mir ging es mit den Gates auch ein Stück darum, dass der Mix und die Aufnahmetechnik großen Einfluss auf den Sound eines Albums nehmen können - ob jetzt durch EQs, Kompressor, Mikros, deren Positionen, Raum oder was auch immer. Im Studio sitzen ja nicht ohne Grund Experten, die für diesen Sound verantwortlich sind - vom Drummer noch ganz zu schweigen.


    Auf diese "Experten" ist meiner Erfahrung nach aber auch nicht immer Verlass. Eine Ausbildung in dem Bereich und das nötige Kleingeld für ein teures Studio machen noch keinen guten Produzenten. Da gehören schon noch ein paar andere Sachen dazu.


    Ich beschäftige mich nun seit 8 Jahren mit Musikproduktion mit Fokus auf dem Abmischen von Aufnahmen, habe Fachliteratur gelesen, mich ausgiebig informiert und vor allem leidenschaftlich viel geübt und auch ernsthaft für andere Leute produziert. Die Quintessenz ist m.E. bei der ganzen Sache: Es geht um Emotion. Musik ist Ausdruck von Gefühl und ein Produzent, egal ob er nun aufnimmt, arrangiert, abmischt oder mastert, muss einen Zugang dazu haben, wie er die Musik am besten rüberbringt.


    Schlagzeug-Aufnahmen inklusive Nachbearbeitung sind in diesem Bereich übrigens eine der Königsdisziplinen (wenn nicht sogar "die" Königsdisziplin). Generell kann man definitiv sagen, dass gute Aufnahmen der Schlüssel sind. Je "besser" die Aufnahmen, desto unkomplizierter wird die Nachbearbeitung. Sätze wie "we'll fix it later in the mix" zeugen eher von Stümperei als von großartigen Mixing-Skills :rolleyes:


    Besonders echte Schlagzeug-Aufnahmen profitieren sehr von ein bisschen verschönernder Nachbearbeitung, klar. Aber es geht da eigentlich hauptsächlich um EQing und ein paar Dynamik-Geschichten (nicht nur Kompression), wenn in einem guten Raum mit genug Raum-Mikrofonen aufgenommen wurde. Viele Leute überkomprimieren Drums. Ich komprimiere Drums im klassischen Sinne immer weniger und dafür immer gezielter. Es gibt bei der Sache nämlich zwei Aspekte, die sich im Prinzip "bekriegen": Zum einen möchte man oft (nicht immer ...) möglichst Druckvolle Drums. Zum anderen zeichnet sich ein guter Mix, der im Mastering keine Schwierigkeiten bereitet, aber auch dadurch aus, dass seine Wellenform nicht unbedingt wie eine Fischgräte aussieht - die Transienten der Drums also extrem über den restlichen Durchschnittspegel hinaus schießen. Ohne jetzt weiter ins Detail zu gehen: Druck entsteht immer schon bei der Aufnahme und meiner Erfahrung nach ist es immer das beste, mit diesem natürlichen Druck zu arbeiten und nicht zu viel an der natürlichen Dynamik zu manipulieren. Vorausgesetzt natürlich, die Drums wurden gut eingespielt.


    Was ich damit sagen will: Letztendlich wird da in der Nachbearbeitung oft gar nicht so viel verdreht, wie man denkt. Es sieht eher so aus, dass der teilweise "zu" perfekte Schlagzeug-Sound, den man aus vielen Produktionen so kennt, schon bei der Aufnahme losgeht: Die nahe Einzelmikrofonierung von Trommeln z.B. ... an diesem Punkt hört Natürlichkeit zwangsläufig auf. Ein Schlagzeug klingt aus einer gewissen Entfernung - üblicherweise ein paar Meter weiter weg im Raum aus Zuhörer-Perspektive - in Stereo am natürlichsten. Also mit maximal 2 Mikrofonen im Freifeld.
    Nimmt man das Drumset dann aber mit 10 oder mehr Mikrofonen auf und stellt diese, wie bei der Bassdrum, sogar "in" die Trommeln, ist Schluss mit der Natürlichkeit. Andererseits kann man mit einem guten Mix dann aber auch das Schlagzeug quasi "besser als in der Realität" künstlerisch in Szene setzen ^^


    Wenn man noch recht neu am Schlagzeug ist, hat man halt unter Umständen diesen Sound im Kopf und denkt, dass das eigene Equipment komisch klingt (Teppich raschelt mit, klingt nicht so direkt...). Mir ging's auf jeden Fall so! :)


    Glaub ich dir ;)

    Sehr interessanter Thread :thumbup:


    Bin auch schon länger am Überlegen, welche Bassdrum-Größe ich mir als nächstes anschaffe. Während ich bei 22" Durchmesser als "eierlegende Wollmilchsau" bleiben werde, werde ich dann wohl 16" Tiefe anpeilen. :)


    Und gerade die Bassdrum wird eigentlich sowieso in fast allen Situationen, in denen es wirklich drauf ankommt, mikrofoniert.

    bei 12 Böckchen hast Du sowieso schon 24 Löcher im Kessel - darüber beschwert sich nur keiner, weil es keine vernünftigte Alternative gibt. :D


    Nicht generell. Mapex macht z.B. nur eine Bohrung pro Böckchen. Und dazu kommt ja noch, dass die Bohrungen für die Böckchen wesentlich kleiner sind als die für die Halterohre, die in die Toms gesteckt werden. Da wird bestimmt genau so viel wie für die Böckchen insgesamt weggefräst, wahrscheinlich eher noch mehr ;)


    Bei den Soundvorstellungen gibt es jetzt aber große Unterschiede - manche wollen gar nicht so viel Sustain und dämpfen es wieder weg oder nutzen Gates beim Mischen.


    Ersetze "manche" durch "fast alle", dann passt's, glaube ich. ;)
    Auch die jenigen, die Stimmen können und nicht mit schief klingenden Sustains zu kämpfen haben, mögen selten die resonanteste Stimmung. Man sieht eher mehr vorgedämpfte Felle oder nicht vorgedämpfte Felle mit zusätzlicher Dämpfung als nicht vorgedämpfte Felle ohne zusätzliche Dämpfung (ganz davon abgesehen, dass man das maximale Sustain sowieso nur mit 2 gleichen und auch exakt gleich gestimmten Fellen hat) ... und große Floortoms z.B. kriegt man ohne ein bisschen Dämpfung - in welcher Form auch immer - oft schwer gebändigt.


    Mit Gates kann man das Sustain zwar verkürzen, aber das würde ich wirklich nur im Notfall anwenden. Oder ganz gezielt zur Klanggestaltung im Mix. Ich nutze den Effekt nur noch bei Bassdrums, wenn überhaupt. Toms kommen generell ohne Gates bei mir aus und die Snare meistens auch.


    Ansonsten bin ich aber ganz deiner Meinung, denn ...


    Etwas neues kaufen wäre bei mir erst der dritte Punkt, lange hin.


    Erstmal will ich lernen und dann ausprobieren. Dann verstehen wonach ich Ausschau halten sollte. Dann wahrscheinlich gebrauchte Sachen anschauen, diesmal mit viel Zeit und wenig Druck. Aber hauptsächlich die Zusammenhänge verstehen, schauen wie es in der Praxis klingt.


    Die Tomhalterungen sind da ziemlich sicher noch längere Zeit dein kleinstes Problem. Auch das edelste Schlagzeug klingt nach nix, wenn man es nicht gut befellt, stimmt und spielt. Umgekehrt kann man aber oft auch günstigen Trommeln tolle Klänge entlocken, wenn man frische Felle aufzieht, ordentlich stimmt und spielt. ;)

    Ich hab gestern schon mal einen Test mit einem 2. Bassdrum-Mikro vor dem Reso gemacht. Das kenne ich ja noch von früheren Aufnahmen von mir. Dafür stelle ich das primäre BD-Mikro dann wieder in die Bassdrum rein, aber die genaue Position muss ich dafür noch besser ausloten. Damit insgesamt ein Schuh draus wird ...


    Als nächstes mach ich dann wieder mal ein Covervideo - "By The Way" von RHCP. Und die nachfolgenden Drum-Videos hab ich auch schon geplant. :)

    Das passt im Grunde schon. Wenn du ganz langsam den Teppich von lose nach fest anziehst und dabei durchgehend die Snare schlägst, wirst du feststellen, dass der Klang sich stark verändert, unter anderem der Bauch/Ton. Damit kann man spielen.


    Genau so mache ich das. Und es gibt immer einen bestimmten eher moderaten Bereich, der mir am besten gefällt.


    Ich mache das auch oft so, aber es hängt vom Klangziel ab. Wenn man einen möglichst trockenen Klang will (wenig Obertöne) und dass es trotzdem richtig knallt, ist ein mittelweich gespanntes Reso mit einem hart gespannten Schlagfell der Weg zum Ziel (Ton am Schlagfell höher als am Reso=>flache Zone). Das kann auch gegen unerwünschtes Übersprechen von Toms auf die Snare helfen.


    Ich hatte gestern mal das Reso wesentlich straffer angezogen und musste das Schlagfell tatsächlich ein gutes Stück runter stimmen, damit die Tuning-App wieder die gleiche Tonhöhe wieder vorher angezeigt hat. Habe dann auch mal eine Testaufnahme gemacht. Aber ich muss sagen, dass mir das nicht so gefallen hat. Sowohl vom Sound als auch vom Spielgefühl (wobei ich die Priorität eigentlich immer auf den Sound setze). Ich erinnere mich, dass ich "früher" mein Snare-Reso auch straffer angezogen hatte und meistens nicht so ganz zufrieden war. Mit sehr straffem Reso hat die Snare in meinem gestrigen Test wieder so eine laute "ringige" Nachschwingung über dem Grundton erzeugt (die z.B. bei 300Hz liegt), die mir gar nicht gefällt. Ich kriege es mittlerweile hin, den Grundton meiner Snare klar und deutlich und den Mittenbereich darüber kontrollierter zu gestalten - also auch hier ohne jegliches EQing ein bisschen Richtung "Badewanne" zu gehen.


    Vielleicht verträgt sich die Stimmung mit dem straffen Reso aber auch einfach nicht mit dieser Snare ... oder ich hab was falsch gemacht.


    Mit der Stimmung im Video ist das Reso immer noch etwas straffer als das Schlagfell - das behalte ich auch bei der Snare generell bei. Ich hatte für das Album auch mit verschiedenen Stimmungen experimentiert und hatte die Stimmung im Video als Standard Stimmung gesetzt, für manche Songs bin ich dann nur übers Schlagfell einen Halbtonschritt tiefer oder höher gegangen.


    Ich optimiere jetzt erstmal weiter an der Mikrofonierung der Bassdrum.

    Die Tonhöhe finde ich gut so, aber es fehlt mir an Wumms, also etwas mehr Bauch und Druck. Dabei spielt natürlich auch die Mikrofonierung eine Rolle, aber wenn es meine Snare wäre, würde ich wahrscheinlich das Reso etwas straffer ziehen, das Schlagfell einen kleinen Tick runter und dann die Teppichspannung so anpassen, dass der Sound mehr Fleisch kriegt. Vielleicht reicht es sogar schon, nur die Teppichspannung zu optimieren.


    Das werde ich mal probieren. Ich spanne meinen Teppich immer moderat bzw. suche einen Sweetspot zwischen "sehr locker und raschelig" und "sehr fest und abgewürgt".


    Udo Masshoff predigt ja z.B., das Snare-Reso anzuknallen bis zum Anschlag. Wie stehst du denn dazu?


    Ich stimme meine immer auf den Raum, also auf eine Tonhöhe, die eine sog. Raummode trifft. So bleibt die Energie länger in der Luft und koppelt auch noch auf die Trommel zurück, sodass ein Resonanzkreis entsteht => FETT!


    Ich erinnere mich ;)
    Das probiere ich auch noch mal aus. Aber zu meinen aktuellen Gegebenheiten wird es nicht so gut passen: Der Raum an sich klingt nicht so gut, ich habe dicke Bassabsorber aus Steinwolle in 3 Ecken (2 davon Raum-hoch) und ich verzichte in diesem Raum auf Raummikrofone und mische die Overheads eher Höhen-lastig.


    Um die Bassdrum ging es eben auch schon in meinem Hörzonen-Thread. Ich werde erstmal die Mikrofonierung optimieren, da haben sich ein paar Probleme aufgetan. Ansonsten habe ich neben einem PS3 als Schlagfell ein Ambassador Ebony als Resonanzfell aufgezogen und ein kleines Kissen ans Reso rein gelegt. Das Ambassador will ich auf jeden Fall auch noch durch ein PS3 oder ähnliches Fell mit Dämpfring tauschen und noch mal die Dämpfung optimieren.


    Ich finde den Tomsound prima! Ich habe bei mir jetzt auch wieder Diplomats als Reso drauf (hatte ich früher schon über Jahre, habe dann irgenwann auf Amba gewechselt und vergessen, wie gut es mit den Diplos war). Für Mikrofone (Studio oder live) ist das eine prima Kombi.


    Danke. Ja, der Umstieg auf die Diplos war echt gut. Gegenüber Ambassador (oder vergleichbaren Fellen) als Resos haben die vor allem 2 (ziemlich praktische) Effekte: Zum einen wird das Sustain kürzer und kontrollierter und das Schlagfell bekommt mehr klangliches Gewicht. Zum anderen "brummeln" die Toms bei Bassdrum Anschlägen auch nicht so stark mit. Das ist wirklich erstaunlich. "Mikrofon-freundlich" triffts gut. :)


    War da auch eine DAW im Spiel?
    Gegebenenfalls wäre das Ergebnis ohne diese interessant.


    Klar. ;)
    Für alle, die es interessiert:


    >> Rohspuren <<


    Dort kann man auch gut hören, wie unaufdringlich das Sustain der Toms klingt. Und die sind wohlgemerkt nicht zusätzlich gedämpft - abgesehen von ein paar Wattebällchen im Inneren: Beim 10er 2, 12er 4, 14er 6 und 16er 8. Sehr subtil und eben ohne gedämpftes Schlagfell.


    Ich habe die Toms nicht gegated und nur ein bisschen in der Lautstärke automatisiert - in dem Part von 0:39 bis 0:59 sind allerdings alle 4 Tomspuren komplett "offen". Da sind also auch der gesamte Beckenbleed und alle Anteile der Toms (auch das Mitschwingen mit BD-Anschägen) zu hören ... und das klingt trotzdem wunderbar. ^^