Beiträge von m_tree

    Ich bin immer noch auf 'nem Triolen-Trip und hatte letzten Freitag diesbzgl. ein Video gemacht. Habe ich jetzt doch einfach mal als Testvideo rausgehauen - ist nicht fertig. Kann seit ein paar Tagen nicht viel machen, weil ich Probleme mit dem rechten Arm habe.


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    Das Video ist nicht gelistet (quasi 'exklusiv' hier) und der Titel sagt im Prinzip alles. Klick läuft auf 150 BPM. Bin halt mit der Performance nicht zufrieden, das ist relativ schludrig.
    Ist doch gar nicht so einfach, zumal ich die doppelte Fußmaschine mit einbeziehen will. Ich benutze da übrigens auch ein Hi-Hat Tambourin und man müsste das aufgrund eines Fuß-Patterns auf der Hi-Hat sogar eher als 10/4 zählen.


    Im Prinzip soll das aus 5 verschiedenen Parts (Rimclick, Snare, Cowbell, auf der Snare ausgespielte Triolen und auf der Bassdrum ausgespielte Triolen) und ein paar Fills mit Sextolen bestehen. Am Anfang sind zwei schnelle Bassdrum Doubles drin, die aber weder Fisch noch Fleisch sind - irgendwas zwischen 16teln und Sextolen. Die fliegen auch raus.
    Ein zusätzliches Mikro für die Cowbell stelle ich auch noch auf ... die krieg ich zwar mit einer ordentlichen Portion Kompression im Mix ausreichend laut, aber bei so Drums-only Sachen klingt weniger Kompression irgendwie besser.


    Vielleicht mag ja schon jemand Feedback da lassen. Mal sehen wann ich es fertig kriege. Danach kommt wieder ein Cover.


    ...


    Und weil ich hier schon gerade mal wieder was poste ... folgendes hatte ich letztes Jahr für meinen Mixing-Stammkunden eingespielt. Aus jetziger Sicht konnte ich meinen Drums-Sound seither noch mal deutlich verbessern, find ich. Hatte ja erst letztes Jahr wieder so richtig angefangen mit solchen Sachen an den Drums.


    https://youtu.be/GLU_n9zegUk


    https://youtu.be/VR0rNFpA7X0


    https://youtu.be/USCqnqWt24o

    Genau, wir hatten ein paar Metal-Leute im Blick, dann aber Angst gehabt, dass unsere Mucke zu sehr Metal "wird" ;) Sind am Ende bei jemandem gelandet, der (sehr) gute Reputationen in verschiedenen Genres hat, weil wir unsere Mucke auch ein bisschen diverser sehen.


    Das ist verständlich. Es gibt überall gute Leute und ich denke es kommt bei einem Produzenten vor allem drauf an, dass er nicht nur Techniker und Dienstleister, sondern eben auch Künstler ist und seinen Job in der Hinsicht ernst nimmt.


    Wie gesagt, ich wünsche Dir viel Erfolg. Der Sound bei "Alles wird Wut" gefällt mir sehr. Passt gut zum Song (der zum Ende hin schön loslegt).


    Vielen Dank! Das freut mich wirklich. :)
    Ich staunte oft selbst, was ich aus seinen Aufnahmen so rausholen konnte. Das Material zu diesem Song ist m.E. weit entfernt von wirklich guten Aufnahmen, ich musste da viel tricksen und die Instrumente klingen nicht wirklich "echt". Bei den Drums habe ich wie gesagt auch mit Samples von mir nachgeholfen und die Overheads musste ich für die Becken sehr akribisch in der Lautstärke automatisieren, damit das passt. Aber am Ende zählt natürlich nur das Ergebnis.
    Ich gehe gerne einen Mittelweg und versuche bei allem Anspruch auf Transparenz, technischer Sauberkeit und Musikalität den natürlichen Charakter der Aufnahmen zu erhalten.


    EDIT: Interessant, dass du viel Wert auf Mitten und hübsche Höhen legst. Ich finde, dass das eine echte Herausforderung ist. Das kann wirklich schnell aufdringlich werden.


    Jepp. Gerade bei Becken und Gitarren (Präsenzanteil von E-Gitarren, Höhen von Akustik-Gitarren) kommt es da natürlich auch auf die Aufnahmen an ... wenn die schon sehr "brizzeln", schneiden und nerven, wird das schwierig.
    Rein Mix-technisch ist dafür vor allem "Absenken" und nur mit gut klingenden EQs im Präsenz- und Höhenbereich anzuheben meine Geheimwaffe. Um Präsenz herauszuarbeiten kann man auch Absenken. Und ich senke z.B. auf Mittenlastigen Instrumenten gerne im Mittenbereich für Lead Vocals ab, wenn letztere die Priorität im Mix haben (typisch für Popsongs aller Art z.B.).
    "Brillianz" kann man übrigens mit Obertönen gleichsetzen und diese findet sich bei Instrumenten wie z.B. Bass, E-Gitarren und Klavier auch eher im Mittenbereich. Bei Drums eher im Höhenbereich.

    Auweeh,
    das würde eine sehr ausufernde Ausarbeitung des Themas werden.


    Deine Beiträge bringen mich echt regelmäßig zum Schmunzeln. Mir war schon bewusst, dass mein Beitrag etwas zu lang geworden ist - ich hatte es auch angemerkt ... aber du musst natürlich erstmal Kritisieren und dann völlig unreflektiert noch einen drauf setzen.


    Das sind letztendlich alles absolute Detailsachen, da sein Sound grundlegend solide ist. Ich behaupte auch nicht, dass ich es wesentlich besser hinkriege. Aber man kann sich ja trotzdem mal austauschen und Infos und Anregungen auf Nachfrage geben.


    Ob ich ein Mikro an einer Trommel nun auf die Mitte oder auf den Rand ausrichte und wie das den Sound beeinflusst ist übrigens wirklich keine Wissenschaft. So hatte ich das auch zu keinem Zeitpunkt dargestellt. Es gibt halt ein bisschen Theorie dahinter und ansonsten sollte jeder, der ernsthafte Aufnahmen machen will, einfach hören, wie was klingt. Mir gefällts mittig besser.


    Ich könnte hier jetzt auch mit reichlich Offtopic deinen Beitrag auseinander nehmen und mich dabei aufregen, aber ich mache das nur mal an einer Aussage exemplarisch fest:


    Die Aussage Pauschal auf eine Fellmitte zu zielen halte ich daher persönlich nicht als Zielführend.


    So eine Aussage hatte ich ja auch gar nicht gemacht. Sondern folgende:


    Zitat von mir:
    "Außerdem sind die Mikros m.E. nicht optimal ausgerichtet. Ich richte (dynamische Nieren-) Mikros immer auf die Schlagfellmitte aus."


    Wenn man sich so Videos von bekannteren Leuten aus der Szene ansieht bzw. Anhört, gehen auch da gerade die Toms imho, nicht selten etwas Unter.


    Klar, und deswegen sollte man das dann auch als Maßstab nehmen. Besonders, wenn man selbst nichts von sich zeigt, aber andere zurecht weist. ;)


    ...


    Sorry fürs Offtopic. Ich verabschiede mich hier erstmal wieder. Frohes Schaffen weiterhin. :thumbup:


    EDIT
    Anmerkung zu Beitrag #77:


    ich weiss nicht warum du dich schon wieder angegriffen fühlst, nur weil jemand anderer Meinung ist.


    Ich hab genauso wie du nur meine Meinung, hier gepostet und dargestellt aus meiner persönlichen Sicht.


    Ich meine du hast dem Fragesteller gegnüber, die begrifflichkeit Falsch direkt geäußert, ist das nicht auch eine Kritik bzw. Meinung, jemanden anderem Gegenüber.


    Du hast mich direkt kritisiert und angegriffen. Außerdem unterstellst du mir Sachen, die ich nie gesagt habe. Wo habe ich das Wort "falsch" direkt geäußert? Nirgendwo.


    Es ist immer wieder das selbe mit dir ...

    Das sehe ich ganz genauso. So jemanden zu finden ist aus diesem Grund halt auch gar nicht so leicht. Wir hatten zumindest bei der Suche nach einem Mischer einige in der Auswahl und haben uns am Ende nur wegen der positiven Erfahrungen von Freunden entscheiden können. Uns ist auch aufgefallen, dass es gar nicht so leicht ist, überhaupt jemanden zu finden, der infrage kommt.


    Ja ... das ist ein eigenartiges Business :rolleyes:


    Und es gibt natürlich auch hier Experten für Genres (z.B. Metal).
    Ich komm mit vielen Genres klar, bin aber auf handgemachte und mikrofonierte Musik mit echten Aufnahmen fokussiert. Verfolge z.Z. noch ein paar bestimmte Ansätze, die meine "Handschrift" auszeichnen und mit denen ich Genre-übergreifend gut fahre. Z.B. mag ich zum einen transparente und aufgeräumte Mischungen auch im Mittenbereich, zum anderen aber auch Natürlichkeit (besonders beim Gesang) und Präsenz (besonders bei Instrumenten), die schön und unaufdringlich klingen sollten. Hebt man z.B. mit billigen EQs überall Tonnenweise Präsenz an, benutzt extrem viel Exciter usw. wird der Mix zwar sehr hell und brilliant, aber auch total nervig und anstrengend klingen.
    Ich bin ein Freund von Mischungen, in dem kein einziges Element deutlich zugunsten eines anderen mit Priorität (z.B. Gesang) "leiden" muss. Also wenn alles seinen Platz hat. Das geht natürlich auch nur bis zu einem gewissen Punkt. Besonders bei sehr vollen Arrangements wie in der aktuellen Mix-Challenge wird das dann schon schwierig.
    Transparenz und Aufgeräumtheit im Mix, wodurch man mit Lautstärke-Automation den Mix dann auch sehr gut musikalisch gestalten kann, und ein guter Mittelweg beim "Verschönern" ohne zu Übertreiben und die Aufnahmen "kaputt" zu mischen, sind m.E. immer gute Grundbausteine dafür, dass der Song gut rüberkommt. Völlig unabhängig vom Genre.


    Die Sachen meines Stammkunden sind z.B. oft sehr experimentell (und brauchen auch ansonsten oft ein paar weitergehende "Korrekturen") und unterschiedlich. Beim letzten Auftrag hatte ich eine sehr hohe Transparenz erreicht (die Drums kamen übrigens auf einer Monospur und beim ersten Track noch einer zusätzlichen Effektspur): https://youtu.be/dX10avRn4cI
    Demgegenüber dann z.B. das hier - echte Drums-Aufnahmen, die ich mit Samples von meinem Drumset "aufgewertet" hatte und sehr "eigenwillige" Gitarren (von der Eigenwilligkeit ist im Mix nicht mehr ganz so viel zu hören): https://youtu.be/MFbMgdoQ5IQ


    Als ich den Mix/Mastering Auftrag für das Album der Berliner Band vor ein paar Jahren bekam, meinten die zu mir in etwa: "Bei den anderen vielfach teureren kommt im Gegensatz zu deinem Mix halt nix rüber ...".
    Aber jetzt fang ich schon an hier Werbung für die eigene Sache zu machen. :rolleyes:
    Das gehe ich nächstes Jahr richtig an und dann schau ich mal, wie sich das so alles entwickelt.




    Ist das so? Gerade Drummer sind da doch oft interessiert, da sie sich ohnehin schon durch das Monitoring mit dem Abnehmen und Mischen von vielen Signalen beschäftigen müssen. Wie ernsthaft ist natürlich individuell, aber ich z.B. will mich grade durchaus genauer damit befassen.


    So überschaubar glaube ich auch nicht. Aber viele machen da einfach gern ihr eigenes Ding, glaub ich - was ich gut verstehen kann. Und informieren sich anderswo darüber - nicht unbedingt hier, wo es eigentlich nur um Drums geht.


    Aber ich kann den Thread dann ja trotzdem mal umgestalten und vielleicht entwickelt sich was draus. Und wenn nicht, ist das ja auch gar kein Beinbruch :rolleyes:



    Beeble

    Ja, der Betreiber nimmt das wirklich sehr humorlos Ernst :D
    Ist dafür aber auch eine tragfähige Angelegenheit, denk ich.
    Die Songs sind ihm scheinbar noch nicht ganz ausgegangen. Ich hatte kürzlich sogar überlegt, was von meinem Stammkunden bereit zu stellen (er hatte zugesagt) ... aber mir ist das dann auch zu aufwändig. Man muss bei z.B. 50+ Mixen zwar nicht mehr zu jedem Mix Feedback abgeben (mindestens aber zu der gewählten Top10) ... aaaber man muss sich eben wirklich alle Mischungen genau anhören und entscheiden, wer weiter kommt. Es gibt ja generell auch immer eine Vorrunde (Top10) und die Finalrunde (Siegertreppchen) mit Nachbesserungen auf Wunsch des Clients. Und das macht halt einfach richtig Arbeit, wenn man es gut meint ...


    Verstehe ;)
    Den Songcontest gibts immer noch, aber der läuft wohl nicht so gut wie die Mix-Challenges. Interessiert mich persönlich jetzt auch nicht so.

    Ich hatte die normal auch auf die Schlagfellmitte ausgerichtet, aber dann hatte ich bei schnellen Fills keinen Attack mehr.


    Hmm. Im Normalfall schlägt man die Felle ja in der Mitte an, dort ist also die Quelle jeglichen Attacks. Zudem haben Richtmikrofone nicht nur eine Pegel-basierte Richtwirkung, sondern auch eine Frequenz-basierte. On-Axis hat man i.d.R. auch die meisten erweiterten Höhen. Beispiel Sennheiser E604 (die du glaub ich benutzt): SP_1204_v1.0_e_604_Product_Specification_EN.pdf (2. Seite unten links, 16kHz Linie)


    Attack bezeichnet ja auch die Transienten, also den Einschwingvorgang und diese bestehen oft aus einem hochfrequenten "Gemisch", das wenig bis nichts mit dem Grundton zu tun hat.


    Aber mal vom Attack abgesehen ist meine Erfahrung, dass man auf die Schlagfellmitte ausgerichtet einfach den vollsten Klang hat, besonders auch auf den Bassbereich bezogen. Zum Rand hin wirds dünner und Mittenbetonter und ich denke, das meintest du mit "Attack".


    Generell ist ein moderner und fetter Drumsound, besonders für Metal, aber gekennzeichnet von Bass- und Präsenzbetonung und wenig unteren Mitten. Das geht schon bei der Nahmikrofonierung der Trommeln los, mit der man diese "Badewanne" grundlegend formt.


    Im Mix kann man das weiter ausarbeiten -> ...


    "nach vorne mischen" ??


    Weiter oben hatte ich ja schon die Badewanne erwähnt. Grundsätzlich sind Frequenzbereiche auch für Tiefenstaffelung zuständig. Am markantesten ist dabei die 1kHz Marke, die hintergründig klingt. Obere Mitten und untere Höhen (= Präsenz) klingen "vorne". Siehe dazu die Blauertschen Bänder: Akustik_-_Richtungsbänder.svg


    Nun sind die bei Drums typischerweise betonten Frequenzbereiche nicht alle für "vorne" zuständig. Allerdings ist meine Erfahrung, dass man generell mit fast jeder "groben Badewanne" und insbesondere Kompression mit bestimmten Einstellungen etwas automatisch nach vorne holt, es quasi "präsenter" macht.
    Bei Kompression profitieren Drums typischerweise von schnellen Release-Zeiten (kommt aber immer drauf an). Bei der Attackzeit ist das nach meiner Erfahrung etwas komplizierter. Wenn ich Drums parallel komprimiere, mache ich das bspw. wirklich nur noch um die leisen Schläge lauter zu kriegen und die lauten möglichst unbeeinflusst zu lassen - nicht um den "Attack" mit langen Attack-Zeiten zu betonen.


    Mir ist natürlich klar, dass Mixing auch einfach sehr viel mit Geschmack zu tun hat. Trotzdem gebe ich einen kurzen Einblick in meine aktuelle Herangehensweise bei Drums:
    - ich achte auf die Phasenlage besonders bzgl. der Snare
    - ich lasse Lowcuts mittlerweile komplett weg und betone auf den Einzelspuren ggf. nur etwas Präsenz
    - Kompression nur parallel (Bassdrum fast immer, Snare manchmal nur das Teppich Mikro für präsentere Ghostnotes) und auf der Summe
    - EQing hauptsächlich auf der Summe mit einem passiven EQ, kein "korrigierendes" oder "chirurgisches" EQing, sondern nur grobe Pinselstriche ... geht allerdings nur wenn die Aufnahmen das nicht mehr nötig haben (meine eigenen Drums-Aufnahmen hab ich nach längerer Optimierungsarbeit jetzt so weit ^^ )
    - leichte Sättigung durch Emulationen analoger Kompressoren und EQs, stärkere Sättigung und Kompression durch Soft-Clipping und Tape-Emulation


    Der große Vorteil von der typischen "Badewanne" bei Drums ist übrigens auch, dass sie sich so meistens auch am besten in einen Bandmix einfügen. Denn, mal von Bass und Drums abgesehen, sind so ziemlich alle Instrumente und Gesang absolut Mitten-lastig und die Mitten sind auch im Allgemeinen eigentlich der wichtigste Frequenzbereich.
    Transparenz kann man vor allem mit EQing (aber auch Kompression) schaffen.


    Ich hätte den Blast Beat bisschen deutlicher zu hören. Einfach Lauter drehen wollte ich nicht, Hall von Bass und Snare entfernen brachte schon viel (braucht man auch beim Blast nicht)...evtl gibts es noch so tricks und den Mix so "klarer" zu machen.?!


    Du hast beim Blastbeat halt naturgemäß etwas weniger Punch bzw. Lautstärke ... daher müsstest du schon im Mix tricksen, wenn dir das da nicht reicht. Ein bisschen Kompression kann das schon automatisch etwas lauter machen, ansonsten bleibt nur Lautstärke-Automation.
    Ein paar Kniffe für einen klareren Mix hab ich weiter oben schon geschrieben. Was den Hall betrifft: Drums profitieren ja i.d.R. sehr von echten Räumen, die groß und gut klingen. Das ist natürlich absoluter Luxus ... aber Raumspuren profitieren generell von einer starken Kompression mit kurzen Attackzeiten, um den Raumanteil dort weiter zu betonen. Ich arbeite bei Drums generell mit zwei Räumen (beide als Send Effekte) ... Plate-Reverb generell nur für Trommelspuren. Wenn keine (brauchbaren) Raumspuren vorhanden sind, füge ich noch einen virtuellen Raum hinzu, den ich dann auch komprimiere. Den "füttere" ich allerdings ganz anders als den Plate Hall. Kannst ja selbst ein bisschen rumprobieren, wenn's dich interessiert ;)


    Uff, ist das viel jetzt geworden 8|
    Aber vielleicht hilfts ja etwas weiter ;)


    EDIT
    Übersprechen auf den nah aufgestellten Mikrofonen ist natürlich noch so ein Punkt ... besonders bei Toms. Die halte ich diesbzgl. mittlerweile mit Lautstärke-Automation im Zaum. Die Bassdrum gate ich mehr oder weniger, auch um der Parallelkompression entgegen zu wirken. Führt aber mit geschickten Einstellungen dann trotzdem dazu, dass leisere Anschläge z.B. von Doublestrokes etwas lauter sind, ohne dass der "Rumpel" zwischen den Schlägen lauter wird.

    Werde ich bei Gelegenheit Mal vorbeischauen. Zurzeit mixe ich ab und an an unserem Albummaterial. Da habe ich dann auch den Vergleich zum fertig gemixten Material. Aber auf diese Art und Weise (also Vergleich mit verschiedenen anderen) kann man sicher auch einiges lernen. Nur fehlt mir leider irgendwie die Zeit mich da richtig soll mit zu befassen, bzw. merke ich, wie verhältnismäßig günstig man professionelle Mixe/Masters bekommt. Und an die werde ich eh nicht mehr rankommen :D Nicht mit meinem Gehör. Dir aber viel Erfolg weiterhin! Fand deine Samples bisher immer echt gut.


    Danke :)


    Hmm ja. "Professionell" heißt ja prinzipiell immer nur erstmal, dass es dabei auch um Geld geht. Aber rein auf die Qualität bezogen ist "professionell" besonders im künstlerischen Bereich schon ein ziemlich dehnbarer Begriff. Z.B. machen ein teures Studio und eine Ausbildung in dem Bereich noch keinen guten Mix. So wie ich die Sache sehe, gehts dabei nämlich letztendlich vor allem um folgendes:


    Emotion. Der Song muss rüber kommen. Der Mischer sollte in der Lage dazu sein, den Song gefühlsmäßig zu verstehen und ihn optimal in Szene zu setzen. "Werkzeuge", Fachwissen und Übung / Erfahrung sind nur die Grundlagen.
    Der Mix ist jedenfalls definitiv ein künstlerischer Schritt einer Produktion und man kann da auch noch weitaus mehr als im Mastering machen.


    stimmt da bin ich ja auch schon seit Jahren Mitglied. Aber wir kamen mit dem Betreiber nicht ganz so klar ;)
    Und bei Eigenproduktionen wurde ich auch schon mal disqualifiziert..zu Recht aber ;)
    Trotzdem ne nette Sache, zumal es immer kleine Preise gibt und das ganze von der Teilnehmerzahl schön übersichtlich ist.


    Ich glaube du hattest mich vor einiger Zeit überhaupt erst auf die Seite aufmerksam gemacht. ;)
    Hatte mich aber erst vor ein paar Wochen dort angemeldet.


    Wer ist "wir"?
    Und was ist mit "Eigenproduktionen" gemeint?


    Ja, ist definitiv 'ne nette Sache. Die Preise interessieren mich gar nicht so, eher die gesamte Sache an sich. Die Regeln sind zwar insgesamt ziemlich streng, aber m.E. schon sinnvoll. Das ganze entspricht so wirklich am ehesten einem "real life" Szenario, wo der Kunde eben König ist. Zumal auch wirklich nur gemischt und nicht gemastert werden soll. Für mich kein Thema - wenn ich selbst mastere, mache ich das schon seit Jahren separat in einem zweiten Projekt und ansonsten gebe ich meine Mischungen auch gerne zum Mastern ab.


    Die Teilnehmerzahl ist mittlerweile meistens gar nicht mehr so übersichtlich. Bei der vorletzten Challenge hatte ich auch mitgemacht (bin in die top10 gekommen und zum Siegertreppchen hat wohl nur wegen kleineren Sachen nicht viel gefehlt) und da wurden über 90 Mischungen eingereicht. Davon wurden aber erstmal über 30 disqualifiziert, weil eben viele Leute die Regeln nicht lesen oder nicht beachten.


    ...


    Ich könnte den Thread bei Bedarf übrigens auch noch weiter umgestalten. Sodass hier eher über Mixdown von Aufnahmen im Allgemeinen diskutiert und gefragt werden kann ... auch wenn es "nur" um das Abmischen von Schlagzeug Aufnahmen gehen sollte. Und so weiter.
    Bin ja nicht der einzige hier, der sich damit beschäftigt. ;)

    Habe eben das Startposting geändert und hole den Thread mal aus der Versenkung. Mein ursprünglicher Gedanke dabei war hier wohl etwas fehl am Platz.


    Wie ich im Startposting schon meinte, gibts eine deutsche Website (allerdings komplett auf Englisch) mit monatlich stattfindenden Mix-Challenges, die m.E. vergleichsweise wirklich vernünftig und professionell aufgezogen sind.
    Natürlich gehts dabei immer um komplette Produktionen bzw. Band-Mischungen. Vielleicht will das ja hier auch jemand nutzen, in Anbetracht der aktuellen Situation durch Corona. ;)


    https://mix-challenge.com/


    Ich nehme an der aktuellen Challenge teil. Der Song ist von einer Band aus Spanien. War kein einfacher Mix, weil das Arrangement m.E. schon ein bisschen überladen ist. Ich habe den Fokus ganz klar auf die Lead Vocals gesetzt, allerdings ohne sie deutlich lauter als den Rest zu mischen. Genaueres kann man meiner Dokumenation entnehmen:


    https://mix-challenge.com/foru…?f=8&t=396&start=10#p9408


    Also ... vielleicht hat ja hier auch jemand Lust da mitzumachen. Kommentare und Kritik zu meinem Mix sind natürlich auch willkommen. Oder einfach allgemeine Diskussionen, Fragen usw. rund ums Thema.
    Ich beschäftige mich jetzt seit 8 Jahren (zeitweise sehr intensiv) damit und werde das auch semi-professionell weiter betreiben. Läuft nur noch nicht so ganz.

    Mein letztes Video für dieses Jahr :) Vorsicht Black Metal ;)


    Gut gespielt ;)


    Bin eig soweit mit dem Mix zufrieden, mir gefallen nur iwie die Toms nicht so und beim Blast Beat kommt mir auch zu wenig....(evtl jemand hier der sich damit besser auskennt??)
    Wäre um paar Meinung um Toms und Blast froh...vllt habs ich einfach nur zu oft gehört und mich darin verrannt...Danke


    Meiner Meinung nach sind die Toms wirklich ein bisschen dünn. Das kann viele Ursachen haben und beginnt schon bei Stimmung und Mikrofonierung. Ich vermute, dass die Toms relativ hoch gestimmt sind. Außerdem sind die Mikros m.E. nicht optimal ausgerichtet. Ich richte (dynamische Nieren-) Mikros immer auf die Schlagfellmitte aus. Bei Nierenchrarakteristik macht die Ausrichtung sehr viel aus. Ich hatte diesbzgl. schon einige Testaufnahmen gemacht.
    Mal davon abgesehen, dass es dann natürlich noch um den Punch beim Anschlag selbst geht, wäre die Frage, was du im Mix so alles gemacht hast. Einen fetten Grundsound kann man mit ein paar einfachen Kniffen weiter anfetten und "nach vorne mischen".


    Inwiefern kommt dir beim Blastbeat zu wenig?


    Oh nein ;( 8| Jemand hat angefangen über Taktangaben zu sprechen. :D :P Keine gute Idee in einem Forum von Musikern. :D :D :D


    *off topic off*


    "Einen Takt höher schrauben" finde ich beim Thema Stimmen für einen Anfänger tatsächlich nicht angebracht, weil unnötig verwirrend.


    Wichtiger finde ich dagegen darauf aufmerksam zu machen, dass das Tom sächlich und nicht weiblich ist.


    Schönes WE. ;)

    Ja, das Set auf dem Bild ist schon ein Schnäppchen. Allerdings ist der Aufbau, der auf dem Bild zu sehen ist, nicht gut. Will heißen: die Stimmung der Trommeln ist sogar erstmal zweitrangig. Wichtig ist, dass das Drumset vernünftig aufgestellt wird. Am besten eben auf einem Teppich mit ausgefahrenen Spikes von Bassdrum und Hi-Hat Maschine. Ein Hocker ist auf dem Bild allerdings nicht zu sehen (der wird natürlich auch benötigt).
    Ich würde diesbzgl. auch einfach den Lehrer fragen. ;)


    Kälte macht einem Schlagzeug grundsätzlich nichts aus (Feuchtigkeit allerdings schon). Allerdings kommen zwei Dinge ins Spiel, wenn in einem kalten Raum gespielt wird: Becken können bei niedrigen Temperaturen eher mal reißen. Wichtiger ist aber, sich vor dem Spielen aufzuwärmen. Das kann man auch direkt am Drumset machen. Aus der sprichwörtlichen Kalten richtig Gas am Drumset zu geben ist nicht gut und führt meistens auch nicht zu guten Performances.


    Die Art des Gehörschutzes ist zweitrangig, wichtig ist die Dämpfung. Die hier tun's z.B. auch: https://www.thomann.de/de/alpine_musicsafe_pro_clear.htm

    Mal vom Kauf des Schlagzeugs selbst abgesehen, werfe ich noch ein paar andere Aspekte ein:


    • ein Schlagzeug ist grundsätzlich laut (wenn "normal" gestimmt, gedämpft und mit Sticks gespielt). Es kommt also darauf an, wo es aufgestellt und ggf. zu welchen Uhrzeiten gespielt wird, damit sich daran keiner stört (besonders Nachbarn). Darüber hinaus können die Pegel, die direkt am Schlagzeug entstehen können, auf Dauer das Gehör schädigen. Gehörschutz ist also von Vorteil.
    • es wäre auch ratsam, einen versierten Drummer für die Aufstellung und Stimmung zu Rate zu ziehen ... und es ist von Vorteil, wenn das Schlagzeug auf einem Teppich aufgebaut wird (so rutscht nichts weg).


    Ansonsten würde ich mich jetzt auch nicht aus der Ruhe bringen lassen. Es kommen immer mal wieder gute Angebote auf dem Gebrauchtmarkt. 500€ halte ich für den Anfang für ein gebrauchtes Set auch für mehr als ausreichend. Er wird ja noch keine Konzerte damit spielen und Alben einspielen ...

    Ich spiele noch nicht lange Schlagzeug und seit dem ich mein Schlagzeug mit meinem Audio Interface aufnehme ist mir ein Mysteriöses "kratzen" auf meiner 10" Tom aufgefallen. Zunächst hatte ich den Verdacht, das Mikrofon oder das Kabel sei kaputt, woraufhin ich das Mikrofon erstmal aufgrund der Garantie umgehend zum Versandhaus zurück geschickt hatte zur Überprüfung. Man konnte jedoch keinen Defekt feststellen und so schickte man mir kulanterweise trotzdem noch ein anderes Exemplar.Nachdem ich nun auch das Kabel gewechselt habe und auch einen anderen Mic-Eingang ausprobiert habe und der Fehler weiterhin besteht, kann man ausschließen, dass es ein technischer Defekt der Hardware ist. Nun bleiben ja nicht mehr viel Auswahlmöglichkeiten. Wenn ich mit dem Stick auf die Tom drauf los trommle, dann höre ich kein kratzen bzw. übertönt der akustische Sound der Toms jegliches "kratzen".


    Dann bleibt wohl wirklich nur, dass das vom Tom selbst kommt und erst durch die Nahmikrofonierung hörbar für dich wird. Welche Mikros benutzt du denn?


    Spielst du die Toms noch komplett ohne Resonanzfell? Dann tippe ich ganz klar auf die Spannböckchen bzw. Gewindehülsen in den Böckchen der Resonanzfellseite.
    Für eine dauerhafte Lösung wurden ja schon mal Meshheads erwähnt. ;)


    An den anderen Toms ist überhaupt nichts auszusetzen, die klingen super.


    Dann hätte es übrigens auch gereicht, einfach mal die Mikros durchzuwechseln, statt das Mikro direkt zurück zu schicken, um die Quelle ausfindig zu machen. ;)

    Ich finde das auch sehr solide. :thumbup:
    'Nen Like haste von mir, und 'n Abo ja schon länger ;)


    Meine Vermutung zu der "Flam" Bassdrum ist übrigens schlicht und einfach die Überschneidung mit der Original-Bassdrum des Tracks. Finde das aber auch gar nicht so schlimm.

    Ich melde mich hier noch mal kurz ...


    Ich werde hier auf jeden Fall noch weiter berichten, wenn ich detailierte Erfahrungen mit der App habe.


    Daraus ist bisher nichts geworden und ich denke, ich werde mich in absehbarer Zeit auch nicht näher mit der App beschäftigen. Grundsätzlich stimme ich sowieso nach Gehör und nutze die App jetzt halt nur als zusätzliches Werkzeug für exaktere "absolute" Tonhöhen ... und auch nur unmittelbar vor ernsthaften Aufnahmen.
    Stattdessen beschäftige ich mich lieber mit anderen Sachen.


    Aber der Thread kann natürlich gern für Erfahrungsaustausch diesbzgl. genutzt werden und falls Fragen zur App bestehen, kann ich die evtl. auch mit meinem Halbwissen beantworten.


    Viel Spaß beim Stimmen wünsch ich :thumbup:

    Gesagt, getan. Und das hier ist das kleine Stück Musik, zu dem ich mich vom Septolengroove inspirieren hab' lassen:


    Ich find's auch gut :thumbup:
    Find auch die Länge deiner letzten Videos gut. Kurz und knackig.


    Am Ende gehts ja darum, was man auch mit so "krummen" Sachen musikalisch macht und um das passende Feeling. Bei komplexeren und ungeraden Sachen ist's oft besonders schwierig, das organisch und rund klingen zu lassen.

    Verstehe. Ich hatte bei meinem Kommentar aber gar keine Geschlechts-spezifische "Bewertung" im Sinn, sondern war einfach beeindruckt. Natürlich auch, weil es eine Frau gespielt hat. Man kann die Dinge doch auch beim Namen nennen ohne eine Bewertung im Sinn zu haben. Absolute Geschlechts-Neutralität gibts nun mal nicht - Frauen und Männer unterscheiden sich halt nach wie vor. Dieser Punkt gehört m.E. definitiv zu einer differenzierten Betrachtungsweise.

    Das ist genau das, was mich als Frau stört. Die meisten youtube-Drummerinnen sind dann auch noch so sexy gestylt, lächeln tussi-mäßig in die kamera... so toll Meytal zB. spielt, aber ich finde das für die Gleichstellung der Frauen in der Drummerszene kontraproduktiv. Noch dazu hat sie mit ihrem Können das nicht mal nötig! Deshalb mag ich lieber solche wie zB. Sina, die kokettiert überhaupt nicht mit der Kamera, sondern konzentriert sich aufs Spielen. Und das ist es, was letztendlich zählt. Nicht, ob sie hübsche Haare oder high-heels oder ein Zahnpastalächeln hat, was ihr sex-appeal-klicks bringt.


    Auf der anderen Seit räumt es auch mal mit dem Vorurteil auf, dass hübsche Frauen nix können außer hübsch zu sein. Allerdings muss man dazu nicht aufreizend in die Kamera lächeln, das machts halt meinem Empfinden nach wieder schlechter.


    Solang das nicht übertrieben mit High-Heels und Strapsen am Drumset ist, find ich's ok. Also auch hier ein Mittelmaß. Das Auge isst eben bekanntlich schon mit. "A-YEON" z.B. find ich in der Hinsicht sehr auffällig im für mich negativen Sinne: Ihre Performances hauen mich überhaupt nicht vom Hocker und sie könnte auch genau so gut im Hochsommer auf dem Straßenstrich stehen, so wie sie sich in ihren Drum-Covers kleidet.


    Das Video von Meytal, um das es kürzlich ging, finde ich ein gutes Mittelmaß. Ihre Performance ist wirklich gut (bis auf ein paar winzige Sachen, meiner Meinung nach) und sie ist normal gekleidet. Ihr Lächeln finde ich zwar auffällig, aber nicht aufgesetzt ... sondern authentisch.


    RUSH - TOM SAWYER - DRUM COVER BY MEYTAL COHEN
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    youtu.be


    Von der anderen Seite betrachtet: die Mädels verdienen Geld damit und stehen dann natürlich auch unter Druck die Grenzen immer mehr zu verschieben.


    Womit? Mit Cover-Videos ganz sicher nicht. ;)
    Um Geld mit Covers zu verdienen sind Gigs schon immer noch am besten geeignet.


    Das Video hier geht ja gerade durch die Decke weil Dave Grohl drauf geantwortet hat: https://www.youtube.com/watch?v=MRvHI8tgx8A


    Ich kenne bis heute nur Daves Antwortvideo und schaue mir das Originalvideo gar nicht erst an. Weil ich ziemlich genau weiß, was mich erwartet.


    Nicht, dass mich das nicht interessieren würde. Aber wahrscheinlich bin ich bzgl. Drumming schon zu sehr "Fachpublikum" und mit der Sache an sich beschäftigt, sodass ich mich eigentlich nur noch von der reinen Performance begeistern lasse. Das hier finde ich z.B. ziemlich gut und für ihr Alter echt Spitzenklasse:


    Drum Solo by Senri Kawaguchi - Drumeo
    Learn The Drums Faster, Easier, Better:► https://www.Drumeo.com/Faster Hands & Feet (in 10 days)► https://www.Drumeo.com/faster/Prepare to be amazed and dazz...
    youtu.be

    Aus aktuellem Anlass: RIP Neil Peart


    Ich kann schon verstehen, dass ein paar Randbemerkungen von mir zum Thema evtl. etwas missverständlich sind. So z.B. auch:


    Ja, das mit Youtube und den Klick-Anzahlen ist so eine Sache ... oft gehts da halt nicht um Qualität und viele gut gespielte Sachen bekommen nicht besonders viele Klicks.
    Und besonders wenn Kinder und Frauen Schlagzeug spielen, ist die Performance dann oft einfach nur noch nettes Beiwerk und nicht für die mitunter Millionen von Klicks verantwortlich :D


    Das kann man natürlich auch negativ und niederträchtig auffassen. Verstehe ich schon. Daher zur Erklärung:


    Ich finde sehr gut, dass immer mehr Frauen Schlagzeug spielen.
    Allerdings sind die Frauen am Schlagzeug nach wie vor deutlich in der Unterzahl und so entsteht, besonders auf Youtube, ein ganz nachvollziehbares Phänomen: Frauen an den Drums fallen noch "aus der Reihe" und sind immer noch mehr oder weniger eine Sensation. Besonders wenn sie auch noch Sachen covern, die im Original von Männern eingespielt wurden.
    Klar gibts mittlerweile einige Frauen, die richtig gut an den Drums sind (und natürlich weit besser als ich ;) ). Andererseits findet man immer noch Videos mit Frauen an den Drums mit sehr viel Resonanz, für die Kerle - rein auf die Performance bezogen - nicht so viel Resonanz bekämen. Eben genau aus dem genannten Grund.


    Damit man mich da jetzt richtig versteht:
    Ich bin schwer für die "Gleichstellung" von Frauen auch am Schlagzeug. Von mir aus können gerne genau so viele Frauen wie Männer Schlagzeug spielen. Dann wird aber auch unter den Frauen die "Konkurrenz" größer (wobei ich ganz und gar nicht der Auffassung bin, dass es beim Musikmachen darum geht) und auch gut gespielte Sachen fallen auf Youtube dann ggf. nicht mehr so auf.


    Das von mir noch mal zum Thema. ;)

    Uff ... konnte ja nicht wissen, was das hier auslöst. Sie hat das Cover ja ganz offensichtlich anlässlich Neil Pearts Tod gemacht. Ich kenne den Song und dessen Drumming in und auswendig und finde das einfach sehr gut gespielt.
    Und ich habe bisher noch keine Dame gesehen, die diesen Song gespielt hat.


    So viel zu meinem Standpunkt. Und was "Chauvi" Sprüche betrifft :whistling:


    Die hat ihre Zimbeln aber ganz schön fest eingespannt... :rolleyes: