Die DT 770 Pro sind ja auch nur stink normale geschlossene Kopfhörer. Die M Version ist die zusätzlich gedämpfte. Aber selbst die kommt nicht an die Vic Firth bzgl. Dämpfung ran. Und letztere kommen an meine Shure SE215 In-Ears in der Hinsicht nicht ran.
Ja, das Ding ist bloß, die VF klingen RICHTIG scheisse, während die DTs immernoch brauchbar sind 
Wenn du dich damit auf die alte Version des VF SIH-1 beziehst, kann ich deine Aussage schon nachvollziehen. Mein erstes Paar SIH-1 hatte ich Anfang 2007 gekauft und das waren noch die, die auch relativ mumpfig klangen. Trotzdem konnte ich mit denen wunderbar auch ernsthafte Aufnahmen machen - Alben eingespielt und auch mein Blink-182 Drumcover hab ich mit denen gemacht.
Mein nächstes Paar SIH-1 hatte ich mir dann 2014 gekauft. Obwohl immer noch "SIH-1", war das schon eine neue Version, die deutlich besser (eben auch "Badewanniger" ...) klang und mechanisch auch etwas besser aufgebaut war, fand ich.
Die funktionieren zwar noch, allerdings hat ein Kanal im letzten Jahr dann ein leichtes Rascheln bei bestimmten Bewegungen entwickelt. Ich hatte mir dann sogar 'nen Lötkolben geliehen um den zu reparieren, aber hätte die Ohrmuscheln halb zerstören müssen, um ihn aufzukriegen.
Daher hatte ich mir dann im letzten Jahr - fast im gewohnten 7-Jahresrhythmus
- den SIH-2 bestellt und war aber von der Dämpfung (glaube vor allem im Höhenbereich) nicht mehr überzeugt. Auch klanglich "wollte" er zwar wohl irgendwie noch besser klingen als der Vorgänger, aber in meinen Ohren tat er das nicht. Allerdings befasse ich mich ja auch seit fast 9 Jahren mit Audionachbearbeitung und mag zu schön färbende Wiedergabegeräte generell nicht so. Ein kleines bisschen und das wirklich gut umgesetzt - gern ... aber es gibt m.E. Grenzen, ab denen es halt nur noch übertrieben ist und in den meisten Fällen die Mitten deutlich zu kurz kommen und damit auch die Mixes und Masters einfach nicht mehr so wirken, wie von den Engineers gewollt. Zumal ja heutzutage sowieso oft schon sehr viel in der Nachbearbeitung "aufgeblasen" wird.
Daher hatte ich mir dann die Shure SE215 In-Ears besorgt und bin echt zufrieden.
Was man übrigens besonders bei Gesangsaufnahmen auch nicht außer Acht lassen sollte, ist die Dämpfung der Kopfhörer. Auch geschlossene wie z.B. der AKG K-271 lassen schon noch ein bisschen was nach außen dringen, was dann laut aufgerüsseltes Playback für die finalen Gesangs-Overdubs mit auf die Aufnahme bringt.
Auch hier sind stärkere gedämpfte KHs oder eben In-Ears also von Vorteil.