Beiträge von m_tree

    Habe die AD4 seit Freitag da und mir Zeit genommen, um in Ruhe zu vergleichen. Und es ist wirklich erstaunlich, wie Tagesform-abhängige und zu subjektive Eindrücke "verzerren" können - bezogen auf frühere Vergleiche von mir. Dieses mal habe ich mich aber nicht beirren lassen.


    Bis die 5002 AD4 angekommen ist, hatte ich 1-2 Wochen mit der 3000er Single gespielt und zuerst mit der verglichen. Die Feder der 5000er war lustigerweise genau so eingestellt wie bei meiner 3000er (ist möglicherweise auch noch die Werkseinstellung), also musste ich nur noch den Beater genau so ausrichten. Allerdings war festzustellen, dass das Pedal der 5000er bei gleicher Beaterposition tiefer als das der 3000er hing. Zu diesem Zweck hatte ich bei der 3000er gestern noch die Kette auf der Cam verschoben (das ging einfacher als ich dachte).
    Heute habe ich dann auch noch mal intensiv mit meiner Iron Cobra verglichen. Weil ich meinen linken Fuß nur selten für die Bassdrum nutze, habe ich auch nur das Masterpedal der AD4 probiert. Mir war ja nicht klar, ob ich sie vielleicht zurück schicke.


    Um möglichst genau zu vergleichen, habe ich heute noch verschiedene Bassdrum-lastige Sachen mit zügigen Double-Strokes auf Klick gespielt und die Fußmaschinen direkt gewechselt - also mit möglichst kurzer Unterbrechung.
    Die Iron Cobra und die 5002 AD4 spielen sich beide besser als die klapprige 3000er, find ich. Das sind natürlich alles nur Nuancen, aber ich wollte es genau wissen. Und es verwundert angesichts der Preisunterschiede auch nicht.
    Letztendlich habe ich aber festgestellt, dass ich mich mit der Iron Cobra einfach wohler fühle. Das liegt, von meiner langjährigen Gewöhnung abgesehen, möglicherweise auch an der runden Cam. Ich schätze, dass ich mit runden Cams einfach am besten klarkomme. Wobei die Cam der 5000 Accelerator eigentlich auch rund ist, aber mit Offset auf der Welle sitzt.


    Nach längerem Überlegen schick ich die 5002 AD4 zurück. Die 3000er werde ich wieder verkaufen. Möglicherweise war ich vorletztes Jahr von der 3000er so angetan, weil ich einfach mal wieder ein anderes Spielgefühl hatte.
    Daher besorge ich mir eine 5000 TD4 (Single), die ich definitiv behalten werde. Das sehe ich für mich jetzt in mehreren Hinsichten als 'ne sinnvolle Sache. Und bestimmte Genres, die ich bediene, brauchen auch einfach gar keinen Doppelhuf. :rolleyes:


    Schwere Geburt, alles in allem ... letztendlich heißt die Antwort sowieso auf fast alle Probleme bei sowas einfach nur Üben, Üben, Üben. ^^

    Mein nächster Schritt wäre es bei allen Toms das Resonanzfell zu entfernen um einen möglichst nahegelegenen "Concert Toms" Sound zu bekommen. Laut "odd-meter1701" reicht es ja schon wenn man das Resonanzfell der Toms entfernt.


    Die sauberste Variante sind da bei normalen Toms tatsächlich Meshfelle (Luft-durchlässig) als Resos.


    Zitat

    Mir ist aufgefallen sobald ich etwas auf den Toms spiele, raschelt die Snare ein wenig mit bzw. man hört den Snareteppich rascheln. Ist sowas normal oder sollte die Snare normalerweise mucksmäuschenstill sein wenn sie nicht im Einsatz ist?


    In gewissem Rahmen ist das normal. Man kann es mit ein paar Kniffen etwas im Zaum halten. Aber ich persönlich halte nichts von der totalen "Resonanzfreiheit". Die geht nämlich ab einem gewissen Punkt auf Kosten des Eigenklangs der Trommeln.
    Die Snare ist in jeglicher Hinsicht etwas komplexer als andere Trommeln. Angefangen beim Snarebed der Resonanzfell Seite, der Stimmung des Resos und der Teppich-Spannung.


    Man sollte ein Schlagzeug letztendlich als ein einziges Instrument betrachten und dazu gehört halt auch, dass sich die Elemente gegenseitig beeinflussen. Trete ich einmal ordentlich in meine Bassdrum (bzw. Fußmaschine), schwingen alle anderen Trommeln ein kleines bisschen mit. Sogar mein Ride Becken schwingt bei Snare Schlägen ein bisschen mit.
    Simon Phillips hat das in einem Interview auch mal gut eklärt.


    Zitat

    Hinzufügen muss ich, dass ich momentan das Drumset "noch" auf Laminat stehen habe, hat das irgendwelche Auswirkungen auf den Sound ?. Ein Teppich soll aber noch folgen. Reicht eigentlich einer aus dem Baumarkt? Oder muss es ein "spezieller" Drum Teppich sein ? In Relation zum Drumset sind die nämlich nicht gerade günstig.


    Muss kein spezieller Teppich sein. Es geht beim Teppich vor allem darum, dass alles einen festen Stand hat und du die Spikes von Bassdrum, Hi-Hat Maschine und ggf. Fußmaschine nutzen kannst. Ich hatte es in ungünstigen Situationen ohne mein eigenes Set schon erlebt, dass Bassdrum und Hi-Hat Maschine nach und nach von mir weg "gekrochen" sind. Das ist richtig sch... :whistling:


    Zitat

    Was das Stimmen betrifft kann ich sagen, dass ich es bis jetzt nicht sonderlich schwer finde aber den "richtigen" Sound zu finden ist wahrscheinlich auch eine Kunst für sich. Kann man Stimmgeräte für eine exakte Stimmung empfehlen oder taugt sowas nichts?


    Prinzipiell geht das alles mit Gehör. Du solltest dich darüber informieren, worauf es grundsätzlich ankommt und dann auch einfach Üben. Ein Schlagzeug zu Stimmen lernt man nicht von heute auf morgen.

    @m-tree
    ebony sind lediglich durchgefärbt, nich lackiert.
    glaub ich... stimmts ,die_happy??? ?(


    Rossi Roßberg hatte mal in einem Interview gesagt, dass die lackiert und dadurch schwerer sind. Finde das Interview (Video) aber gerade nicht mehr.


    Der Kesseldurchmesser entscheidet natürlich darüber, wie tief eine Trommel "kann". Alles andere ist Sache der Stimmung. Felle haben zwar einen großen Einfluss auf den Klang, aber nicht darauf, wie tief oder hoch man sie letztendlich stimmt.


    Übrigens - John Bonhams Set mit 14-16-18er Toms wurde laut Aussage seines Drum Techs relativ hoch gestimmt: https://youtu.be/_mrNjz_U0ZM?t=133

    Mal von der Optik abgesehen klingen die "Ebony" schon etwas anders - weil lackiert und dadurch etwas schwerer. ;)


    Weil noch mal Diplomat als Tom-Resos angesprochen wurde:
    Die Beschaffenheit des Resonanzfells wirkt sich anders als beim Schlagfell aus. Ich bin dieses Jahr erst von "Ambassador Clear" auf "Diplomat Clear" als Tom-Resos umgestiegen und der Unterschied ist deutlich hörbar. Durch die geringere Fellmasse sprechen die Resos schneller an und klingen auch schneller aus - sind also weniger träge als schwerere Resos. Das Schlagfell bekommt dadurch mehr klangliches Gewicht und das Sustain wird sogar kürzer. Außerdem hatte ich festgestellt, dass besonders über der Bassdrum hängende Toms mit Diplomat weniger mit "brummeln" als mit Ambassador.


    Die Dicke und Vordämpfung der Schlagfelle wirkt sich natürlich nicht nur auf die Obertöne, sondern auch auf das Sustain aus. Aber ich hatte ja schon deutlich gemacht, dass man das Sustain auch ohne Dämpfung verkürzen kann.


    Doppellagige Felle haben mehr Attack (Stockanschlag). Coatings mindern den Attack und dämpfen insgesamt etwas. Bei Tomschlagfellen hatte ich außerdem festgestellt, dass Coatings mittenlastiger klingen (besonders untere Mitten). Für richtig fette Metal-Toms sind klare und doppellagige Felle also am besten geeignet.

    Remo Weatherking Pinstripe (Öl)


    Die sind aber nicht mit Öl gefüllt. ;)
    Das sind meines Wissens nur die Evans Hydraulic.


    Zitat

    Reso: Embassador Beides ca. 17 Jahre alt.(Hatte 10 Jahre Pause)


    Da ist ein Fellwechsel definitiv angebracht ...


    Zitat

    Als Metallica Fan brauche ich die Toms so wie z.B. Justice Album, tief & knackig. Welche Felle würdet ihr empfehlen. Ich hatte die Remo CS Powerstroke 4 Coated bestellt aber nach test von einem Fell war ich enttäuscht. Sound war heller als meine. auch war die Beschichtung nach wenigen Schlägen nicht mehr existent. Damit meine ich die Aufrauung, nicht die Farbe.


    Ob eine Trommel tief klingt, hängt vor allem von der Stimmung ab. Davon abgesehen haben die Felle natürlich einen großen Einfluss auf den Klang, je nach Stärke und Vordämpfung der Felle vor allem was die Obertöne betrifft. Ich schätze mal, das meinst du eher mit "hell". Andererseits klingen Trommeln mit zu viel Dämpfung auch schnell tot ... ein tiefer, fetter und satter Sound muss also nicht automatisch stark gedämpft sein.


    Zitat

    Bassdrum habe ich so viel Dämmmatrial, daß das Fell wahrscheinlich egal ist...


    Dann nimm's mal raus und dämpfe nur so viel, wie nötig. Eine Bassdrum kommt mit vorgedämpften Fellen prinzipiell auch ohne "Innenleben" aus ... Dämpfung im Inneren ist vor allem wegen des "Basketballeffekts" bei Mikrofonierung im Inneren (Loch im Resonanzfell) wichtig.


    Mein Tipp für Toms an dich im Speziellen:

    • Komplett klare Felle
    • Schlagfelle doppellagig (z.B. Emperor oder Pinstripe)
    • Resonanzfelle einlagig und dünn (z.B. Diplomat)


    Ansonsten ist wichtig:

    • Neue Felle sorgfältig aufziehen und Zentrieren
    • für deinen angestrebten Sound die Schlagfelle sehr tief stimmen
    • die Resonanzfelle generell ein Stück höher stimmen (für ein kurzes Sustain)
    • auf zusätzliche Dämpfung bei den Toms möglichst verzichten


    Zu einzelnen Punkten kann ich gerne auch noch ausführlicher schreiben.


    Ein guter Trommelsound ist die Kombination aus Fellauswahl und Stimmung. Die Stimmung ist sehr wichtig. Neben ein bisschen Know-How ist Stimmen vor allem auch Übungssache. Ich stimme immer noch nur nach Gehör.

    https://www.ebay-kleinanzeigen…-yamaha/1509010512-74-993


    Das Drumset hole ich in einer Stunde ab, hab mich schon mit dem Verkäufer verabredet.


    Für den Preis ist das solide und du hast sogar noch Geld für frische Felle übrig. :D
    Wie man sieht, sind noch die Werksfelle von 2006 drauf ... Remo UT (Billigserie) mit Yamaha-Logo. Zum Üben für den Anfang aber auch egal. Das Slave-Pedal der Fußmaschine kannst du erstmal weglassen ... oder eigentlich auch generell, wenn's beim Reggae bleibt. ;)


    Zitat

    Marius


    Sicherlich wird es am Anfang nicht leicht werden aber wenn ich mir einmal was im Kopf gesetzt habe, wird es schwierig sich von diesem Gedanken wieder zu trennen. Ich bin optimistisch.


    Viel Erfolg :thumbup:


    Kannst dann ja mal was hören lassen. ;)

    So ein Angebot in die engere Auswahl zu nehmen sagt ja auch schon was aus ...


    Aber gerade am Anfang kann man auf fast jedem Schlagzeug üben ... spätestens bis sich persönliche Vorlieben und Ansprüche entwickeln. Insofern ... eigentlich egal. ^^

    Wie findet ihr es ?
    Das ist ja mal ein geiles Schlagzeug. Also mehr Reggae geht nicht. Leider aber etwas weit weg.


    https://www.ebay-kleinanzeigen…yamaha/1516294496-74-9188


    und noch dieses hier. Könnte es heute abholen. Bei diesen Becken müsste ich auch sicherlich keine neuen Becken kaufen oder?


    Das ist in Anbetracht der bisherigen Diskussion und den ganzen Ratschlägen hier ein schlechter Witz. Das Angebot ist in meinen Augen Schrott und dass der Verkäufer nicht viel Ahnung von Schlagzeugen hat, sieht man schon auf dem Foto.


    Bis du sowohl spielerisch als auch klanglich eine Verbesserung zu deinen programmierten Drums kriegst, hast du viel Arbeit vor dir. Wobei fraglich sein wird, wie du das realisieren willst, wenn ein akustisches Schlagzeug bei dir im Homestudio sowieso zu laut ist (bisschen Üben muss ja auch sein ...). Ein Kritikpunkt daran war ja von dir, dass die Snare immer gleich klingt. Lustigerweise ist das innerhalb eines Songs aber auch bei akustischen Drums sogar gewünscht. Auch bei Nicht-Metal Produktionen wird da sogar des öfteren mit Samples (von einem echten Drumset) nachgeholfen. Der Backbeat sollte auch beim Naturschlagzeug möglichst konstant gespielt sein (Auftreffpunkt des Sticks, Stärke des Anschlags), wenn das der Song erfordert (was meistens der Fall ist).


    Ich kann dir nur noch mal empfehlen, dir akustische Drums von einem (Semi-)Profi zu holen. Jahrzehnte lange Übung und Erfahrung im Spielen, Begleiten von Bands, Stimmen, Einspielen und Aufnehmen ist der eigentliche Wert einer solchen Dienstleistung.

    So auffallend eigensinnig find ich das Hi-Hat Pattern jetzt nicht. Der spielt das halt aus dem Gefühl heraus passend zum Song. Deutliche Betonungen nehme ich da nicht wahr. Nur sehr leichte.


    Mit Superstition wollte ich eigentlich nur verdeutlichen, dass es viele Songs mit einem relativ langsamen Puls gibt, wo aber zwischendrin relativ viel passiert. Relativ, wohlgemerkt. :D

    Langsam freunde ich mich mit dem Gedanken an ein Shellset zu kaufen und dazu hätte ich einige konkrete Fragen zur Hardware.


    Warum ein Shellset? Shellsets ohne Snare und Hardware sind i.d.R. gehobene Mittelklasse aufwärts. Bei Bassdrum und Toms muss es für den Anfang wirklich nichts Besonderes sein. Ich bin bei Bassdrum und Toms z.B. immer noch mit einem Mapex Pro-M unterwegs (wird nicht mehr gebaut) und das ist durch und durch Mittelklasse (hab ansonsten aber nur High-End Equipment). Es kommt da wirklich maßgeblich auf die Felle, Stimmung und die sonstigen Faktoren an.


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    01. Woran erkenne ich gute Hardware? Reicht es wenn Yamaha drauf steht?


    I.d.R. daran, dass sie teuer ist :D
    Die meisten Hersteller bauen gute und brauchbare Hardware. Ich würde hier allerdings noch zwischen der Pedalerie (Bassdrum und Hi-Hat) und den reinen Stativen unterscheiden. Denn bei ersteren kommen auch noch Spielgefühl und Verschleiß durch Bespielen hinzu.


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    02. Woran erkenne ich welche Hardware ich für welches Shellset brauche?


    Das ist völlig wurscht.


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    03. Gibt es universelle Hardware die man für jedes Shellset verwenden kann?


    Im Prinzip ist da jede Hardware universell. Mal von Tom-Halterungen z.B. abgesehen. Man kann auch verschiedene Hardware kombinieren. Ich nutze z.Z. Hardware von 3 verschiedenen Herstellern.


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    04. Macht es Sinn zusammen gewürfelte Shellsets zu kaufen? Z.B. Bassdrum von Pearl und Toms von Basix oder funktioniert sowas nicht?


    Gängige Praxis ist, mindestens Bassdrum und Toms im Set zu kaufen und zu nutzen. Die gehören irgendwie zusammen ... Snares werden oft beliebig dazu gestellt.


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    05. Wieviel muss man im Durchschnitt für gute Hardware bezahlen? "Trommla" hatte diese Hardware empfohlen https://www.thomann.de/de/tama_sm4s_hardware_set.htm


    Die Empfehlung trifft einen vernünftigen Kurs für dich, denk ich.


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    Bei den Becken kann ich mich nicht entscheiden weil meine ungeschulten Ohren noch nicht soweit sind um gute von schlechte Becken zu unterscheiden. Gibt's hier zwischen den beiden Hausmarken qualitative Unterschiede ? https://www.thomann.de/de/zult…_beat_profi_cymbalset.htm und https://www.musicstore.de/de_D…Finish/art-DRU0017540-000 ?
    "Oliver_Stein" hatte zwischenzeitlich auch noch diese Becken empfohlen https://www.thomann.de/de/masterwork_troy_beckensatz.htm Da die Becken sowieso getauscht werden möchte ich mir jetzt schon mal gedanken machen um die richtigen Becken. Beides sind ja türkische Becken, können die mit den türkischen Istanbul mithalten?
    Bei den HiHats kann ich nur sagen, dass ich gerne "helle" Hihats hätte die einen "chick" sound haben.


    Der Zultan Beckensatz unterscheidet sich preislich ja schon ein Stück von den anderen beiden Angeboten. Da ist nämlich noch ein 18er Crash dabei, bei den anderen beiden nicht. Falls du das nicht brauchst, kommst du mit Zultan günstiger: https://www.thomann.de/de/zultan_rock_beat_beckensatz.htm


    Die Zultan Rock-Beat klingen auf jeden Fall eher "hell". Die anderen beiden aber wahrscheinlich auch. All zu sehr werden die 3 Angebote sich klanglich nicht unterscheiden ... möglicherweise kommen die sogar aus der selben Schmiede und werden nur unter unterschiedlichen Markennamen verkauft. Kenne mich da aber nicht so aus.
    Türkische Becken in der Preisklasse sind m.E. auf jeden Fall das richtige für dich.

    Sorry wenn ich nochmal nerve, aber diese Version dachte ich eigentlich zu verlinken...
    https://www.youtube.com/watch?v=hU6j31nrLMs
    Lustigerweise spielt der Trommler bei der Nummer ja ebenfalls ein im Kontext "off-betontes" hihat pattern und einige vergleichbare snare-Akzente gibt es ebenfalls...Trotzdem ist der Puls ANDERS....Aber egal vermutlich. Slow rock ist snare 2 und 4...kennste einen,kenste alle....und mich interessiert es auch nicht weiter....


    Scheint dich ja trotzdem zu beschäftigen ...


    16tel wie in der Live-Version sind mir persönlich sehr geläufig. Und die sind da auf der Hi-Hat auch nur ganz sachte Offbeat-betont. Also ich zähle das ganz klar als Normaltime.


    Mal ein ganz anderes Beispiel mit einem m.E. sehr eindeutigen Puls (schon öfters live gespielt, auch mal mit 'ner Bigband):


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    Für mich ist das auch ganz klar Normaltime mit der Snare auf 2+4 und 16tel Triolen.

    Das Gehör und der Musikgeschmack des Drummers. Denn wenn ich nicht höre, wie ich klinge bzw nicht höre wenn ich Scheiße klinge, nutzt mir ja das beste Ausgangsmaterial nichts.
    Ein guter Drummer hört, wie er klingt und wenn er schlecht klingt, ändert er etwas, bis es stimmt (und er weiß auch, wie er es ändern kann, weil er das KnowHow hat und die Zusammenhänge versteht)


    Da gehe ich zwar mit ... aber Stichwort Geschmack: Ab einem gewissen Punkt gibts kein "Gut" oder "Schlecht" mehr. Nur noch Geschmack. So weit muss man aber erstmal kommen. Und es gibt ja auch noch Drumtechs, die dem Drummer nicht nur Arbeit abnehmen, sondern mitunter auch noch das letzte Quäntchen Know How auf den Sound drauf setzen.


    Mal von den Stick-Tips (insbesondere auf Becken) abgesehen, halte ich den Einfluss derer auf den Sound für nicht so groß. Es geht bei Sticks schon vor allem darum, womit man sich selbst wohl fühlt und was zur eigenen Spielweise passt. Der Sound ist bei der Stickwahl i.d.R. zweitrangig.


    Warum dann nur die Oberseiten?
    Die Unterseite fasst man doch am Rand auch an, wenn man das Becken abstoppt.
    :P


    Um das m.E. ziemlich blödsinnige Desinfizieren des Schlagzeugs in Grenzen zu halten :P


    Mit Maske und eigenen Sticks zu spielen reicht m.E. vollkommen aus.


    Es gibt auch noch das andere Extrem ... heute erst von einem Musikerkollegen über Facebook gesehen: "Die Bundesregierung will uns mit dem Tragen von Masken krank machen!" ... ouch ...

    Interessant :)


    Ich benutze z.Z. Rockwool Sonorock Steinwolle als Bassabsorber (musste extra noch mal gucken :D ) - näheres dazu weiß ich nicht. Müsste aber wohl laut Tabelle einen längenbezogenen Strömungswiderstand von 8000 Pa*s/m² haben. Basotect schwankt hier ja teilweise auch erheblich. HIER habe ich eine interessante Faustregel gefunden:


    Zitat von heimkino-praxis.de

    Bassabsorber (25–50 cm Stärke): Material mit ca. 6 kPa s/m² (längenbezogen)
    Mittel-Hochton-Absorber (3–7 cm Stärke): Material mit ca. 10–50 kPa s/m² (längenbezogen)


    Ich würde das aber etwas anders angehen: Bassabsorber mit mindestens 50x50cm (am besten Raum-hoch) und Breitbandabsorber mit mindestens 12cm (Absorption >300Hz) mit moderater Dichte (also nicht gerade 50.000 Pa*s/m²) ...


    Der (insb. erweiterte) Höhenbereich ist wirklich weitaus weniger problematisch, als oft angenommen. Warum kann ich gerne erklären. Es reicht also auch Material mit mittlerer Dichte, insbesondere wenn man sowieso noch Diffusoren installiert.


    Für Aufnahmeräume ist übrigens ein guter Ansatz, Breitbandabsorber an der Decke und Diffusoren an den Wänden anzubringen. Bassabsorber sowieso immer in den Ecken.

    Sorry für OT.


    Wieso das? Der entscheidende Einfluss kommt doch vom längenbezogenen Strömungswiderstand und der Dicke des Materials. Oder habe ich da etwas falsch verstanden?


    Es geht auch um die Struktur des Materials. Basotect z.B. hat ja einen sehr hohen Absorptionsgrad, eignet sich aber wiederrum weniger als Bassabsorber. Steinwolle schon eher, letztere ist aber weniger für hohe Frequenzen geeignet.


    Ich bin allerdings kein Akustiker und müsste selbst recherchieren, um das eindeutig belegen zu können. Sorry fürs Halbwissen.


    Edit ...
    Bei Steinwolle kommt noch hinzu, dass man das Zeug gut einpacken (und nur mit Schutzkleidung verarbeiten) sollte . Z.B. in Folie oder große Müllsäcke. Damit kommen hohe Frequenzen aber auch schlechter durch.

    Klickgeräusche können auch bei 1kHz, also im mittleren Mittenbereich, liegen. Vor allem aber auch im oberen Mittenbereich (2-5kHz), wo das menschliche Gehör am empfindlichsten ist:



    Davon abgesehen ist seine Wand (?) 4x4m groß ... ich interpretiere das eher so, dass der Raum 4x4m Grundfläche hat und wahrscheinlich auch nicht besonders hoch ist (z.B. <2,5m). In einem rechteckigen, 16m² großen und flachen Raum hat man immer die ähnlichen Akustik-Probleme und die beschränken sich nie nur auf den Höhenbereich.


    Den Fehler, viel zu dünnes Material zum Dämpfen zu benutzen, machen viele. Das Ende vom Lied ist, dass der Raum dadurch einfach dumpf klingt, aber die wirklich problematischen und viel Energie-reicheren Frequenzbereiche ungebändigt bleiben. Raummoden finden sich auch vor allem im Bassbereich und auch unteren Mittenbereich.


    Dickeres Material deckt ja auch die höheren Frequenzbereiche ab. Je nach Material natürlich. Steinwolle dürfte die ganz hohen Frequenzen nicht so gut dämpfen wie z.B. Basotect. Aber da gehts schon eher nur um den unwichtigen erweiterten Höhenbereich ab 10kHz.


    Hier noch ein Artikel zum Thema: https://www.bonedo.de/artikel/…r-mit-tipps-zum-kauf.html

    An einer staatlichen Schule wird es natürlich schwierig, Vorschriften in Frage zu stellen. Ein Schlagzeug wird ja i.d.R. ohne Hautkontakt bedient - eigene Sticks und Spielen mit Schuhen vorausgesetzt ... daher find ich das in dem Fall wirklich fragwürdig.


    Noch fragwürdiger finde ich aber, dass du ob der Vorschrift dich selbst drum kümmern musst, wie und mit was du desinfizierst.


    Daher noch mal mein Vorschlag: Isopropanol (einfach mal recherchieren)


    Dazu ein sauberes Geschirrtuch in Desinfektionsmittel getunkt und drüber gewischt. Oder das Zeug in eine Sprühflasche für Pflanzen gefüllt und danach mit dem Geschirrtuch trocken drüber gewischt. Und ich würde das generell auf die Becken-Oberseiten, die Schlagfelle und ggf. die zu dir gerichteten Kesselseiten beschränken.


    Aber ich würde noch den Vorschlag anbringen, mit Maske zu spielen und deutlich machen, dass du deine eigenen Sticks benutzt.

    :D Aber das stimmt doch nett, der Hebel wird doch Kleiner und nett Grösser


    Jepp ... hatte es ja auch schon erklärt ;)


    D.h., bei der Accelerator hat man am "Ende" der Cam sowohl eine größere Drehung der Welle bzw. Bewegung des Beaters als auch eine stärkere Streckung der Feder bei gleichem Pedalweg. [...] Pedal und Welle sind schlichtweg anders "übersetzt" und man büßt die "Beschleunigung" vor allem mit geringerer Präzision ein.