Beiträge von m_tree

    Finde es auch gut :thumbup:


    Den DT Song kannte ich gar nicht. Nach etwas Recherche fand ich raus, dass der von '97 ist und hab mal reingehört. Und mir gefällt deine Trommelei sogar besser als die von Portnoy. Irgendwie grooviger und sauberer gespielt.


    Wie danyvet schon sagte - Youtube-Videos Einbetten geht mit

    Code
    [media][/media]


    Aber das geht nicht mit dem "Teilen" Link ("youtu.be"), den du gepostet hast. Sondern nur mit dem normalen Link, der in der Browser Adresszeile angezeigt wird: https://www.youtube.com/watch?v=RUkguIi_xy8&


    Das ist aus meiner bescheidenen Anfängerwarte sowieso überdrüber und mindestens auf Vollprofiniveau ^^ schaut supersmooth aus!


    Meines Wissens ist der Herr auch Vollprofi. ;)

    Das ist ein Sammelthread für meinen Kram. 8)

    Von meinen Band-Aktivitäten als Drummer sieht man hier (bisher) nicht viel. Ich poste einfach Sachen, die man schön auf Youtube zeigen kann.

    Danke fürs Reinschauen. :)


    Um den Startbeitrag nicht unnötig zu fluten verlinke ich hier nur noch auf meinen Youtube-Kanal. Aktuelle Videos poste ich immer gesondert in Beiträgen.


    Marius Baum Drums
    Drummer, based in Germany, born in 1990. Passionate audio engineer as well. Thumbnail font colors: orange = drum cover green = drum solo / creative blue =…
    www.youtube.com

    Ja, über 90° hat nicht mehr viel mit der Praxis zu tun. Allerdings ist es halt schon wichtig, eindeutig zu definieren, wo die Bewegung des Sinus im Falle des Feder-Auslegers denn nun beginnt. Und zwar ganz sicher nicht bei 0. Sondern bei 270° bzw. 2/3 Pi.


    Das ist so ähnlich wie mit dem Auslöser fürs Erstellen des Threads ... ich mach mir Gedanken, erzähle was und das ist dann natürlich falsch. Obwohl ich recht habe. Aber ums Recht haben gehts mir da ja im Nachgang nicht mal. Eher um die negative "Projektion" ...

    Sorry, aber du verrennst dich da etwas. Es beginnt bei 0. 1Pi ist bereits die halbe (konzentrische) Drehung. Mit Cosinus hat das nichts zu tun. Dann passt es ja auch wieder. Two hat das schon alles sehr schön beschrieben. :)


    Der Sinus, beginnend bei Null, ist schon die Steigung. Die eigentliche Kraft nimmt nach 90° Drehung aber nicht schon wieder ab, sondern immer noch weiter zu. Erst nach 180° (wenn der Ausleger den höchsten Punkt erreicht hätte), wird die Dehnung der Feder wieder kleiner. Natürlich nur theoretisch.


    Ich hatte da schon auch kurz drüber nachgedacht. ;)


    Edit
    Wenn man den Sinus für die Kraft nimmt, muss man die Ruheposition des Pedals auf 3/2 Pi festlegen. Ansonsten wird kein Schuh draus. Der Auslenker befindet sich in der Ruheposition ja in der untersten Position. Und das sind beim Sinus 270° bzw. 3/2 Pi.

    Natürlich spielt die Masse des Beaters eine grosse Rolle. Aber nicht für die Betrachtung der Kraftentwicklung in Abhängigkeit vom Pedalweg. Und danach wurde gefragt.
    Es kommt also darauf an was man betrachtet - die Masse geht ein, sobald man das Problem dynamisch betrachtet, also Geschwindigkeiten und damit Energien berücksichtigt. Dann wird das Problem aber auch komplizierter.


    Die Masse des Beaters spielt nach meinem Verständnis schon auch eine Rolle für die Kraftentwicklung in Abhängigkeit vom Pedalweg. Aber - wie du schon sagtest - natürlich nur dann, wenn man die Sache dynamisch betrachtet.


    Zur Veranschaulichung:
    Drücke ich das Pedal ein Stück runter und bleibe auf halbem Weg bis zum Fell stehen, brauche ich zum Dehnen der Feder trotzdem eine gewisse Kraft, obwohl sich nichts mehr bewegt. Will ich den Beater aber beschleunigen, kommt noch eine weitere Kraft ins Spiel.


    Fast. Bei 90° ist die Kraft am grössten, die Ableitung, also der Anstieg, ist aber 0. Bei 180°, natürlich eine hypothetische Situation, wäre die Kraft 0 (und das System instabil).


    Hmm. Also dass die Kraft durch den Ausleger Sinusförmig - und nicht linear - an der Feder ansteigt, ist natürlich richtig. Aber wenn man es genauer betrachtet, ist es eher der Cosinus - und zwar beginnend bei Pi (Ruheposition des Pedals).



    Das entspricht auch eher der von Buddy verlinkten Tama-Grafik. ;)


    Die 1. Ableitung ist ja die Steigung und die ist in dem Fall dann -Sinus (das Minus beachten). Was ich mit der Steigung verdeutlichen wollte ist, dass die Dehnung der Feder in der Nähe der Ruheposition des Pedals im Verhältnis zum Pedalweg nur sehr schwach ist.




    Das kann sein. Und bedeutet, dass bei konstanter Pedalgeschwindigkeit die Beatergeschwindigkeit zum Ende des Weges ansteigt. Das ist wohl das, was sich der Erfinder dabei gedacht hat.


    Jepp. Man kann mit exzentrischen Cams also theoretisch besser punchig spielen. Praktisch sieht das m.E. aber trotzdem noch ein bisschen anders aus. Betrachtet man auch die Fußmaschine als ein Werkzeug, möchte ich mit jedem Werkzeug die gleichen Ergebnisse erzeugen können. Anders formuliert: Ich möchte in einer bestimmten Performance sowohl mit einer konzentrischen als auch einer exzentrischen Cam das gleiche Ergebnis erreichen. Dabei stellt sich dann vor allem die Frage: Mit welcher Fußmaschine gelingt mir das am besten / einfachsten? Und da geht's natürlich sehr um persönliche Vorlieben.

    orinocco
    Die Komplexität des Vorgangs wird ja so langsam deutlich. Die Kraft teilt sich auf die Beschleunigung der Beatermasse und die Ausdehnung der Feder auf. Die Cam bestimmt zusätzlich, wie die Kraftübetragrung vom Pedal auf die Welle ist.


    Der springende Punkt ist aber - wie ich schon sagte - die am Pedal verrichtete Arbeit. Und die bleibt letztendlich gleich, egal welche Cam man benutzt. Vorausgesetzt natürlich, die restlichen Faktoren bleiben gleich und der Beater trifft mit dem selben Punch auf dem Fell auf.

    Die Kraft wird in erster Linie definiert durch die Ausdehnung der Feder. Diese Kraft ist linear, wird aber durch den Ausleger, der die Feder mit der Achse verbindet, in eine Kreisbewegung übersetzt. Diese Übersetzung ist immer konzentrisch, da es sich um einen einfachen Hebelarm handelt. In der Ruhelage zeigt der Hebelarm nach unten, die Feder ist nur leicht vorgedehnt, und die Geometrie des Pedals übersetzt diese Ruhelage in eine bestimmte Pedal- und Beaterstellung. Tritt man das Pedal bewegt der Ausleger das Federende auf einer Kreisbahn nach oben, dadurch wird die Feder gespannt und der Fuss muss die entsprechende Gegenkraft aufbringen. Diese Kraft steigt sinusförmig an.


    Danke für die Erklärung. Der Sinusförmige Anstieg aufgrund der Kreisbewegung des Feder-Auslenkers ist echt ein interessanter Punkt. :)


    Die Masse des Beaters spielt schon auch eine große Rolle. Aber angesichts der Feder ist F=m*a hier natürlich nicht ausreichend. Kommt halt drauf an, wie genau man das betrachtet.


    Wichtig waren mir bei der ganzen Sache vor allem folgende 2 Punkte: Exzentrische Cams können auch rund sein und die Cam beeinflusst erstmal nur die Verbindung von Pedal und Welle. Die Bewegung des Beaters bleibt unverändert an die Ausdehnung der Feder gekoppelt.


    Zitat

    Wie groß die Kraft ist, die der Fuß aufbringen muss um dieser Federkraft entgegenzuwirken hängt von der Form des Kettenblatts ab, da dieses den Hebelarm definiert, der das Pedal mit der Drehachse verbindet. Ein konzentrisches Blatt bedeutet, dass der Hebelarm konstant ist, dass heisst die Kraft ist tatsächlich sinusförmig - sprich, bei großen Winkeln bzw. bei weiter durchgetretenem Pedal steigt die Kraft, aber die Steigung ist geringer als linear, nämlich sinusförmig.


    Bei 90° Auslenkung des Auslegers ist der Anstieg der Kraft (1. Ableitung) am größten. Bei exakt 180°wäre der Anstieg gleich Null. In der Praxis kommen Auslenkungen über 90° aber kaum vor. Dann müsste der Beaterschaft in Ausgangsposition ja mindestens 90° zum Fell stehen.


    Zitat

    Bei einem exzentrischem Kettenblatt muss man als erstes definieren WIE es exzentrisch ist, nämlich ob die Achse ober- oder unterhalb des Mittelpunkts liegt. Wenn die Achse oberhalb des Mittelpunkts liegt, wie auf Bild 2 des Startposts, bedeutet das, dass der Hebelarm mit steigendem Winkel kleiner wird. Es muss also stärker gedrückt werden um die gleiche Kraft auf die Feder zu übertragen. Das exzentrische Kettenblatt kompensiert also die sinusförmige Charakteristik, die von dem anderen Ausleger eingebracht wird. Je nach Ausmaß der Exzentrizität kann insgesamt auch eine Überkompensation stattfinden, so dass tatsächlich mehr Kraft bei großen Winkeln aufgewendet werden muss.


    Ich update das 2. Bild noch mal um 180° gedreht - hatte das ja anders als die anderen Cams fotografiert. Und ich bin mir relativ sicher, dass alle exzentrischen Cams so gebaut sind, dass sich der Pedalweg in Nähe des Beater-Auftreffpunkts verkürzt.
    "Es muss stärker gedrückt werden, um die gleiche Kraft auf die Feder zu übertragen" -> ja, aber dafür muss das Pedal für die gleiche Auslenkung von Beater und Feder nicht so weit runtergedrückt werden.


    Letztendlich gehts auch gar nicht nur um die Kraft, die aufgewendet werden muss, sondern um die Arbeit, die am Pedal verrichtet wird:


    Arbeit = Kraft * Weg


    Zwar erhöht sich bei exzentrischen Cams am Ende der Bewegung die Kraft, die notwendig ist, aber dafür verkürzt sich der Pedalweg. Im Endeffekt macht die Cam also keinen Unterschied, wenn der Beater mit dem selben Punch auf das Fell trifft.


    EDIT
    Ich habe den Satz zum Kraftaufwand mal aus dem Startposting entfernt. Ein paar physikalische Grundlagen musste ich selber erstmal wieder auffrischen.

    Verstehe ich das richtig, dass es hier um die Aufstellung des Schlagzeugs im Verhältnis zum Raum / Bühne / Publikum geht?


    Bei halbwegs symmetrischen Gegebenheiten - rechteckiger Raum mit rechteckiger Bühne und mittiger Positionierung des Schlagzeugs - richte ich meine Bassdrum gerne ein bisschen nach rechts aus. Allerdings nicht ganz so viel, dass ich gerade nach vorne schaue. So 'ne Mischung halt.


    Ein klassischer Schlagzeug Aufbau ist an sich ja schon nicht besonders ergonomisch und sehr unsymmetrisch. Bei einem Rechtshänder Aufbau ist der Aufbau sehr "rechts-lastig". Die Bassdrum ist dann mit darüber hängenden Toms im Prinzip der Mittelpunkt des Sets. Aber auf den Drummer bezogen ist eigentlich die Snare der Mittelpunkt des Sets.

    Bei exzentrischen Cams verkürzt sich der Kraftarm je näher der Schlegel zum Fell bewegt wird.
    Wenn man den Einfluss der Feder außer acht lässt müsste doch der benötigte Kraftaufwand am Pedal, beim gleichmäßgen Abwärtsweg, größer werden da der Schlegel gegen Ende der Drehbewegung beschleunigt wird.


    Interessanter Punkt. :)


    Kraft = Masse * Beschleunigung


    Wird der Beater durch exzentrische Cams generell stärker beschleunigt, ist der Kraftaufwand damit also wirklich größer. Aber die Frage ist, ob das tatsächlich der Fall ist. Man kann auch davon ausgehen, dass man mit einer exzentrischen Cam anders spielt und den Beater genau so stark beschleunigt wie mit einer konzentrischen.
    Natürlich ist das sehr theoretisch und in der Praxis verhält sich das alles dynamisch und komplex. Dennoch bleibt der Kraftaufwand theoretisch gleich, wenn man eine gleiche Beschleunigung des Beaters - also einen kürzeren und auch langsameren Pedalweg - voraus setzt.


    Um das theoretisch zu betrachten und besser zu verstehen, muss man irgendwo eine Konstante festlegen. Klar kann man auch sagen, dass die Geschwindigkeit, mit der das Pedal bewegt wird, gleich bleibt. Dann hat man durch die andere Übersetzung bei exzentrischen Cams tatsächlich einen größeren Kraftaufwand - und aber auch eine höhere Geschwindigkeit (bzw. Wucht), mit der der Beater auf dem Fell auftrifft.


    An unserem Set in der Gemeinde steht eine exzentrische Fuma von Müllenium. Ich komme mit dem Teil nicht zurecht. Meine Fumas Tama camco und Sonor Balance sind symmetrisch. Damit kann ich leiser und einfühlsamer spielen. Das ist mein subjektiver Eindruck.


    Das deckt sich auch mit der Theorie. Und mir gehts ähnlich. Komme mit konzentrischen (und runden) Cams besser zurecht. Es wird ja auch öfters behauptet, man könne mit exzentrischen Cams schneller und/oder kräftiger spielen. Dem stehe ich aber skeptisch gegenüber. Denn am Ende gehts vor allem darum, wie man das Pedal selber bedient und mit symmetrischen hat man einfach eine konstante "Übersetzung" von Pedal zu Welle. Also prinzipiell mehr Kontrolle. Wobei das sicher auch Gewöhnungssache ist.


    Millenium ist aber auch so 'ne Sache. Mit der 5002 Accelerator bin ich z.B. minimal besser zurecht gekommen und hab mich wohler gefühlt als mit der 3000er (rundes und konzentrisches Kettenblatt). Das lag aber sicher vor allem an der sonstigen Konstruktion der Fußmaschinen. Bald besorge ich mir eine 5000er Turbo (konzentrisch).

    Tot sollten die Trommel nicht klingen aber etwas weniger Nachhall wäre nicht schlecht. Müsste da ein bisschen rumexperementieren. Dass der Raum aber jetzt etwas mehr Nachhall durch die Drums hat stört mich schon ein bisschen vorallem wenn ich andere Instrumente aufnehme. Wie hast du das bei dir geregelt ?


    Im Proberaum nehme ich nur auf. Abmischen mach ich daheim. Und in dem Raum sind Gesangsaufnahmen aktuell das einzige, was kritisch bzgl. des Raumes ist (mal vom Schlagzeug abgesehen). Die mach ich allerdings in der anderen Raumhälfte mit Absorbern. Obwohl wir das letzte mal einen halben Meter Abstand zum Mikrofon genommen hatten (ich mag natürlich klingenden Gesang - ohne zu viel Bassboost durch Nahbesprechung), war das überhaupt kein Problem mit dem Schlagzeug.
    Bass- und E-Gitarrenaufnahmen sind sowieso unkritisch bzgl. des Raumes. Stichwort Nahmikrofonierung bzw. auch Direct-Out vom Amp beim Bass.


    Zitat

    Ich hatte erst anfang des Jahres meinen "Raum" akutisch optimieren lassen mit Akustik Modulen von GIK Acoustics (Mineralwolle). Sprich es befinden sich bereits Bassabsorber in den Ecken sowie Breitband-Absorber an den Seitenwänden und an der Decke. Hatte den Raum sogar von einem Profi messen lassen mit Messmikrofon etc.. War zwar nicht ganz güstig aber mir war es wichtig einen akustisch optimierten Raum für Aufnahmen und Mixing zu haben. Jetzt durch die Drums und dem dadurch entstehenden "Nachhall" stimmt natürlich mit der Akustik nicht mehr alles wie vorher. Es ist zwar nicht extrem aber auf dem Gebiet bin ich doch schon recht pingelig.


    Na das ist doch 'ne gute Sache. Wie groß ist denn dein Raum?


    Die einfachste Lösung wäre, z.B. eine große und dicke Decke über das Drumset zu legen, wenn du es nicht nutzt. Und den Snareteppich bei Nichtbenutzung natürlich auch immer runter machen (schont auch den Teppich).


    Ein guter Aufnahmeraum - mal von Gesangskabinen abgesehen - hat übrigens prinzipiell andere akustische Eigenschaften als ein guter Raum zum Amischen. Aus verschiedenen Gründen mische ich daheim primär mit einem geeigneten, offenen Kopfhörer (AKG K-712). Einige "Profis" belächeln mich dafür wahrscheinlich ... aber ich hab damit schon Tonmeister in Mixing-Wettbewerben abgezogen. Letztendlich ist das alles 'ne Sache von Know-How und Übung. Und davon, dass man die eigenen Werkzeuge gut kennt.

    Da muss nichts korrigiert werden. Wie kommst du drauf?


    Aber dass es diesbzgl. immer noch Verständnisprobleme gibt, demonstriert gut, dass der Thread hier wohl notwendig ist. :D


    Exzentrische Cams sind im Normalfall so gebaut, dass sich der Pedalweg am "Ende" der Bewegung - also in Nähe des Beater-Auftreffpunkts auf dem Fell - im Verhältnis zur Drehung der Welle / Bewegung des Beaters verkürzt. Zunächst hat man in diesem Bereich also nur eine geringere Präzision. Der Kraftaufwand bleibt (auf Welle, Beater und Feder bezogen) der selbe, nur der Pedalweg verkürzt sich.


    Natürlich verringert sich der Kraftaufwand bei exzentrischen Cams geringfügig, weil das Pedal weniger bewegt werden muss. Aber das dürfte sehr marginal sein. Daher schrieb ich ja extra noch in Klammern dazu "auf Welle, Beater und Feder bezogen".


    Der Auslöser fürs Erstellen dieses Threads war übrigens, dass mich jemand im verlinkten Thread "korrigiert" hatte, weil exzentrische Cams ja nicht rund wären. Sondern eben exzentrisch. Aber dass ich mitnichten korrigiert werden musste, habe ich ja jetzt klargestellt. ;)


    Schönes Wochenende. :)

    Moin
    Ist ja (eigentlich) schon alles gesagt, aaaaber . . . .
    ein kleines Dankeschön an m tree sollte schon drin sein, . . . da haste ;)


    Danke :)
    War eine sehr spontane Aktion.


    Zitat

    Bei den Pöarl Elis gibt's übrigens ein kleines Tütchen mit sogenannten "CAMs" zum Fußpudel dazu, da kann man sich langsem an das eiernde Kettenrad ran arbeiten :thumbup:


    Ja, das ist schon von Vorteil. Hatte die Eliminator mal vor ca. 10 Jahren ausprobiert. War aber nicht ganz so mein Fall.


    Mal von der Cam abgesehen wirkt sich die sonstige Konstruktion der Fußmaschine natürlich auch aufs Spielgefühl aus.

    Oliver hat schon viel Wichtiges gesagt.


    Was genau ist denn ein Meshfell ? Ist das sowas hier ? https://www.thomann.de/de/remo…lent_stroke_mesh_head.htm


    "Sauberste" Variante klingt gut, genauso möchte ich es machen. Also verständnishalber > Reso Fell weg und ein "Mesh Fell" (ist mit Mesh Head das gleiche gemeint?) drauf und möglichst hoch stimmen schätze ich mal, damit der Ton nicht so lang ist.


    Ja ... aber bevor du Geld für Meshfelle ausgibst, würde ich es erstmal ausprobieren. Wie Oliver schon sagte. Concert-Toms sind schon recht speziell.


    Die "Stimmung" eines Meshfells als Resonanzfell ist natürlich vollkommen wurscht ...


    Zitat

    Habe die Toms mal ausgemessen sind 35,31,25cm.


    1 Zoll = 2,54cm. Das sind also 10, 12 und 14" Toms.


    Zitat

    Das klingt viel nach Bastelei mit dem Ausschneiden und schön sieht es bestimmt auch nicht aus. Ich möchte es dann doch lieber so machen wie Marius beschrieben hatte mit dem tauschen des Resonanzfell über zum "Mesh-Fell" sofern diese positiv zum gewünschten Sound mitsteuern . Insgesamt empfinde ich den Sound der Toms momentan zu "lang". Hätte sie lieber kurz und knackig aber wahrscheinlich sind sie auch nur schlecht gestimmt.


    Genau das ist es. Die Stimmung machts. Und ordentliche und nicht zu verschlissene Felle. Du kannst das Sustain mit der Fellauswahl, der Stimmung und ggf. etwas Dämpfung beeinflussen.


    Ein bisschen Sustain und Obertöne gehören aber auch zu einem lebendigen und "brillianten" Klang einer Trommel dazu. Der springende Punkt dabei ist halt, wie das Sustain klingt. Ein gut klingendes Sustain kriegt man auch nur mit einer guten Stimmung hin.


    Zitat

    Videos zum stimmen habe ich mir schon unzählige auf Youtube angeschaut und versucht es genauso zu machen, stichwort über Kreuz stimmen etc. Trotzdem höre ich bei meiner eigenen Snare nicht ob alle ecken gleichgestimmt sind und da ist eine Stimmhilfe wie der Tunebot oder Drumtune Pro genau das richtige.


    "Über Kreuz Stimmen" ist auch nur die halbe Wahrheit. Vor allem beim Aufziehen und Zentrieren ist es schon gut, gegenüberliegende Spannschrauben mit 2 Stimmschlüsseln gleichzeitig anzuziehen. Aber beim eigentlichen Stimmen braucht man nur einen Stimmschlüssel. Denn mit der anderen Hand muss man den Fellrand anschlagen. Ich benutze seit letztem Jahr sowas hier zum Stimmen:


    https://www.thomann.de/de/thomann_tambourin_schlaegel.htm


    Der Vorteil ist, dass man weniger Attack bzw. Anschlaggeräusch als mit einem normalen Stick hat und die Töne besser raushören kann.


    Zitat

    Danke für den Hinweis das habe ich schon rausgefunden :D


    Es gibt - bei gut und mit Berücksichtigung des Snarebeds gestimmtem Resofell - einen "Sweetspot" bei der Teppich Spannung. Also auch hier geht es um das Maß. Zu lasch oder zu fest klingt beides nicht gut.


    Zitat

    Generell noch etwas zur Bassdrum und den Toms:
    Was mich an der Bassdrum und den Toms etwas stört ist, dass dadurch in meinem akustisch optimierten Raum etwas neuer Schall entsteht. Das kann man auch deutlich merken wenn man in die Bassdrum reinspricht oder in den Toms. Kann man das irgendwie beheben ? Hatte da an Steinwollte gedacht und diese abgepackt in die Bassdrum Trommel zu stopfen. Kann man das so unbedenklich machen oder ist sowas eher untypisch? Bei den Toms wird sich das vermutlich legen, wenn das Resonanzfell erstmal weg ist.


    So ist das halt mit einem echten Instrument. ;)


    Klar kannst du die Trommeln mit reichlich Dämmmaterial "töten". Aber dann klingen sie halt auch entsprechend. Nämlich "tot". ;)


    Wie und womit hast du deinen Raum denn akustisch optimiert?

    Kürzlich hatte ich mich wieder mal mit diesem Thema beschäftigt und dadurch selbst ein paar Dinge besser verstanden. Nachzulesen in diesem Thread: DW 5000 Basspedal Familie AD4/TD4/ADH.


    Dort wurde deutlich, dass das Thema mitunter auch unter versierteren Drummern noch etwas missverstanden ist. Ich hatte kürzlich für ein paar Tage die DW 5002 AD4 da, welche ein exzentrisches Abrollsystem hat. Außerdem habe ich eine DW 3000 mit konzentrischem Kettenblatt, eine Iron Cobra Rolling-Glide (konzentrisch / rund) und Iron Cobra Power-Glide Cams (nicht rund). Von allen Kettenblättern habe ich Fotos angehängt ;)


    Am besten kann man das m.E. mit den DW Kettenblättern vergleichen, weil auf diese nämlich die Begriffe "konzentrisch" und "exzentrisch" am besten zutreffen. Die Hersteller bauen da ja schon unterschiedliche Systeme. Wie man sieht, ist die Power-Glide Cam tatsächlich nicht rund, obwohl die Rundungen sogar konzentrisch zur Welle zu sein scheinen.


    Der springende Punkt, um den es zuletzt im verlinkten Thread ging, ist:
    Exzentrische Kettenblätter können auch rund sein. Der Mittelpunkt des Kettenblatts ist dann - wie bei der DW Accelerator - versetzt zur Welle. Die mathematische Definition ist:

    Zitat von Exzentrisch

    [mit dem eigenen Zentrum] außerhalb des Kreiszentrums bzw. Drehpunktes liegend


    Ich lasse einfach mal die Fotos im Anhang für sich sprechen. :)


    Wie sich ein exzentrisches Abrollsystem auswirkt:
    Das Abrollsystem beeinflusst nur die Verbindung von Pedal und Welle. Der Beater bleibt bei ansonsten identischer Bauweise der Fußmaschine gleich an die Feder gekoppelt. Exzentrische Cams sind im Normalfall so gebaut, dass sich der Pedalweg am "Ende" der Bewegung - also in Nähe des Beater-Auftreffpunkts auf dem Fell - im Verhältnis zur Drehung der Welle / Bewegung des Beaters verkürzt. Zunächst hat man in diesem Bereich also nur eine geringere Präzision.


    Ich möchte an dieser Stelle keine Wertung zu konzentrisch vs. exzentrisch abgeben. Jeder muss für sich selbst rausfinden, womit er am besten klarkommt und demnach entscheiden. Runde und konzentrische Abrollsysteme sind allerdings am weitesten verbreitet und "klassisch".

    Hmm ok, dann hab ich mich wohl geirrt. Felle mit dem "Wheatherking" Logo mit dem Kreis habe ich auch noch da ... hätte ich eigentlich gleich drauf kommen können, dass das das alte Logo ist.


    Dennoch scheine ich mit dem 12er hier ein älteres Fell erwischt zu haben. Dass es minimal dumpfer klingt, kann ja auch einfach nur meiner subjektiven Beurteilung entspringen. Aber ich habe mein Set mikrofoniert und nehme auf - und hatte vorher einen gleichen Satz Emperor Clear aufgezogen.


    Irgendwann werden die alten Fellbestände sowieso komplett verkauft sein ... ^^

    Hmm, ich habe noch einige mehr oder weniger ältere Remo Felle rumliegen, die ich z.T. auch noch eindeutig zuordnen konnte. Bei älteren Fellen scheinen die Schriftzüge alle so wie bei dem hier fotografierten 12" auszusehen, bei neueren so wie bei den anderen beiden. Für mich sieht das nicht nur nach "verwischt" aus, sondern dass die alten eindeutig "fetter" gedruckt sind - insbesondere das "Made in USA".

    :thumbup:


    Genau das Bild hatte ich ja auch schon gepostet. Und da ich den Vergleich ja nun auch in "Echt" hatte, kann ich definitiv sagen, dass die Cam der Accelerator auch rund ist. Die sitzt aber halt - wie ich schon schrieb - mit Offset auf der Welle. Also "exzentrisch", nicht konzentrisch.


    Die Accelerator Cam unterscheidet sich damit allerdings von anderen exzentrischen Cams. Die Power Glide Cam der Iron Cobra hat bspw. einen "Knick" und einen "nicht runden" Bereich - das Bild hatte ich auch schon gepostet: https://images.static-thomann.…b/375813/13249101_800.jpg


    EDIT
    Hier übrigens noch etwas zur Bedeutung von exzentrisch: [mit dem eigenen Zentrum] außerhalb des Kreiszentrums bzw. Drehpunktes liegend


    Exzentrisch bedeutet also nicht "nicht rund". ;)

    Noch 'ne kurze Rückmeldung von mir zu dem 12er Emperor Clear, das in Folie statt im Karton gekommen ist:


    Man erkennt am Schriftzug auf dem Fell deutliche Unterschiede. Außerdem klang es, frisch aufgezogen, minimal dumpfer als die anderen beiden Felle. Es spricht also alles dafür, dass ich hier tatsächlich ein über 5 Jahre altes Fell erwischt hatte. Ist jetzt auch nicht weiter tragisch und das sind sowieso nur Nuancen.


    Aber Felle werden durch lange Lagerung definitiv nicht besser. :rolleyes:


    Hatte am 13.9. während des Zentrierens noch Fotos der Logos gemacht - siehe Anhang.