Beiträge von m_tree

    Bis jetzt war ich so froh, dass das DF frei blieb von diesem verschrobenen, unwissenschaftlichen Scheiss. Ich (selber Wissenschaftler) werde täglich wütender über diese sichtbare Rückkehr in die Zeit vor der Aufklärung, diesen im Brustton der Überzeugung vorgetragenen Unsinn, den eigentlich jeder denkende Mensch durch Anwendung gewohnlichen Menschenverstandes oder simples Überschlagen mit elementarster Mathematik als falsch erkennen könnte. Man spürt schon eine deutlich anti-intellektuelle Stimmung da draussen, die in der Akzeptanz eines übergeschnappten Fernsehkoches mit lila Augenringen gipfelt.


    Das ist m.E. absolut nichts neues und hierzulande wohl z.Z. auch gerade ein kleineres Problem als zu früheren Zeiten oder aktuell in anderen Ländern.
    Worauf ich hinaus will sind Denkweisen, die auf mangelnder Intelligenz, psychischen Krankheiten oder auch einfach Niedertracht basieren. Man nehme die Katastrophe, die von 1933 bis 1945 hierzulande gelaufen ist - und das war auch schon lange nach der Aufklärung.


    M.E. ist das mit den ganzen Schwurblern und Verschwörungstheoretikern ganz einfach:
    Der wahre Hintergrund solcher Spinnereien ist großteils einfach (infantiler) Widerstand gegen das "Establishment". Und vor allem auch die Flucht aus der eigenen Verantwortung. Zum Teil aber sicher auch Größenwahn und psychische Störungen, wie z.B. bei diesem türkisch-stämmigen und Morddrohungen-aussprechenden "Reichsbürger", der vegan kocht.
    Denn die "Bösen da oben" sind ja sowieso Schuld und man selbst machtlos ... oder so ähnlich.

    Ich habe die Trommeln nackt auf 3 unterschiedlichen Oberflächen getestet. Ceranfeld, Küchenarbeitsfläche und Tisch. Jeweils mit dem gleichen Ergebnis. Es dreht sich auch die Kipprichtung mit, wenn ich die Trommeln um 90° drehe. Das Ergebnis sollte also leider schon recht aussagekräftig sein. Ich werde sie mir aber auch heute nochmal etwas genauer ansehen...


    Miss dann am besten auch mal nach. Aber ich halte das auch ganz klar für einen Reklamationsfall.


    Die einzige Gratung, die nicht plan sein sollte ist die Resonanzfellseite der Snare. Snarebed und so ...

    Ich kenne die von einem Kollegen. Müsste baugleich mit der vorletzten Generation der Iron Cobra sein. Der Neupreis lag bei denen immer zwischen 400 und 500€.


    Wie viel sie noch wert ist kommt darauf an, in welchem Zustand sie sich befindet. Die Beater scheinen ja schon recht abgenutzt zu sein. Ich glaube nicht, dass die Chrom-Version höher als die normale gehandelt wird.


    200€ ist ein guter Richtwert, denke ich. Nähere Infos zum Zustand und bessere Fotos können da noch besser Aufschluss geben. ;)

    Ich habe für Samstag einmal eine Probestunden bei einem mir empfohlenen Lehrer vereinbart, danach sehen wir mal weiter.


    Das gute ist, dass ich bei ihm auch 10er Karten für den Unterricht erwerben kann, weil ich möchte mich nicht monatelang an einem Vertrag binden.
    Er weiß über mein Vorhaben Bescheid am Samstag schauen wir wo ich stehe und was die beste Strategie ist.


    Das klingt gut.


    Ich nehme seit kurzem als bisher fast gänzlicher Autodidakt auch Unterricht. Allerdings primär, um Vom-Blatt-Spielen zu lernen und mich auf ein paar Dinge vorzubereiten.
    Dabei nehme ich auch unregelmäßige Einzelstunden ohne Vertragslaufzeit.


    Man kann auch ohne Unterricht weit kommen, keine Frage. Aber mit Unterricht, der einen wirklich weiter bringt, geht vieles einfacher und schneller. Das fängt ja schon damit an, dass man sich den "Lehrplan" nicht selbst zusammenstellen und man sich auch nicht komplett allein zum Üben motivieren muss.


    Also hier gibts auch von meiner Seite ein ganz klares Ja. Allerdings gut "dosiert". Qualität statt Quantität und eher intrinsische statt extrinsische Motivation. :rolleyes:

    Ich bin sehr interessiert an deinen Erfahrungen mit der App, ich hab sie mir auch gekauft, weil ich das auch ausprobieren möchte, bin aber noch nicht dazugekommen, mich eingehender damit zu beschäftigen, ist doch sehr umfangreich 8o hab nur mal kurz ausprobiert, ob es überhaupt funzt, bin mir aber nicht sicher, ob ich es richtig gemacht hab, da ich fast nicht glauben kann, dass ich so ein gutes Ohr hab (bei mir war auch kaum unterschied an den einzelnen Stimmschrauben, nur bis zu 3 Hz Unterschied an vereinzelten Schrauben, die meisten auf 1 Hz genau 8| )


    Es kann schon sein, dass du so gute Ohren hast. In dem Modus scheint die App auch gut zu funktionieren. Als ich bspw. mal beim Abklopfen der Spannschrauben leicht in die Mitte des Fells gedrückt hatte, war die angezeigte Tonhöhe um 8Hz höher. Ich hatte das Resonanzfell dabei allerdings nicht abgedämpft - aus beschriebenen Gründen. Man muss ja vorher einen ermittelten Grundton als Richtwert für die Tonhöhe an den Spannschrauben festlegen.


    Ich werde hier auf jeden Fall noch weiter berichten, wenn ich detailierte Erfahrungen mit der App habe.


    Vielleicht hab ich auch die falsche App.... ich konnte nicht wählen, ob ich eine Testversion nehme oder ob ich sie nur für 1 Jahr kaufe. Im App Store hab ich sowas auch noch nie gesehen, dass man pro jahr zahlt. Hast du auch ein iPhone, oder android?


    Ich nutze ein Android-Phone. Die App heißt "Drumtune PRO v2.0". Die genauen Kaufoptionen hatte ich auch erst nach Ablauf der einwöchigen Testphase gesehen. Für 6,xx€ kann man die für ein Jahr kaufen oder für 12,xx€ auf Lebenszeit.


    https://www.drumtunepro.com/


    Ich hab auf dem Android-Gerät ne Trial-Version, die läuft (lief?) sieben Tage kostenfrei, im AppStore gab es das Ding um ca. 9 Euro (oder so) zum Direktkauf; Abo hab ich keins gesehen, man kann aber wohl noch irgendwelches Presetzeugs dazukaufen.


    Ja, genau das ist die App.


    Ich hab zu wenig Geduld für sowas, lese aber gerne weiter mit. ;)


    Alles klar :thumbup:


    orinocco
    Nix für ungut ;)
    Ich hab wirklich kein Interesse daran, mich hier mit dir zu streiten. Deine Beiträge machen, nach meinem Empfinden, einen echten Konsens mit dir aber oft schwierig.

    Nachtag: Oha.Fängt hier gerade ein Streit an? Hoffe nicht,denn ich hab mir Mühe mit meinem Beitrag gegeben.Will in nicht löschen müssen :evil:


    Nope ... dieses mal hab ich den Schmarrn einfach nur mal nicht ignoriert. ;)


    Ansonsten wäre ein Erfahrungsaustausch wünschenswert. Bzgl. der App funktioniert das aber nur, wenn man die App auch ausprobiert hat. Und keine Mutmaßungen anstellt ;)


    Ich kann mich auch, obwohl ich es momentan nicht unbedingt brauche, noch intensiver mit der App beschäftigen. Auch mit Kontroll-Aufnahmen. Das würde ich sogar gerne machen, wenn man mich nett danach fragt. Aber mich für blöd zu verkaufen und alles anzuzweifeln, ohne selbst was ausprobiert zu haben, steigert meine Motivation diesbzgl. nicht gerade. ;)


    Ansonsten bin ich hier erstmal durch. Melde mich dann mit weiteren Erfahrungen und vor allem auch mal einer Aufnahme mit den 4 Toms ^^


    Danke an alle. ;)

    ZITAT: Obwohl sie manchmal immer noch unstimmige Werte ausgibt. Was gar nicht funktioniert ist, die Stimmung eines einzelnen Fells mittels Abdämpfen des Gegenüberliegenden zu ermitteln. Macht aber trotzdem erstmal nichts


    Das kann ich jetzt ja fast gar nicht glauben


    Was passiert denn, wenn du es mir nicht glaubst? Dass es dann plötzlich doch funktioniert? :D
    Oder kann man mir nicht glauben, weil ich zu blöd bin? :whistling:



    Abgeglichene Werte aufgenommenen + DAW sind natürlich verarbeitete Signale, und spielen wenn man aussagen glauben schenken darf und will sogar ie kleinsten Bauteile ne Rolle.


    Beim vergleich eines einzelnen Fells Reso oder Schlagfell, sollte natürlich bei der Microfonierten Aufnahme zumindest das gegenüberliegende auch komplett abgedämpft sein,
    um hier nicht überrascht zu werden.


    Zunächst mal habe ich noch keine Testaufnahme mit jeweils abgedämpften Fellen gemacht. Das hatte ich auch nirgendwo geschrieben. Wie kommst du also drauf?


    Zum anderen habe ich wieder den Eindruck, du willst mich für blöd verkaufen. Ich werde ja wohl wissen, welche Bauteile bei einer Aufnahme wie und was beeinflussen. Oder glaubst du, du kennst dich da besser als ich aus? Dann wirst du mir diesbzgl. sicher meine nächsten fachlichen Fragen beantworten können :whistling:


    Und nein, wenn ich eine "mikrofonierte Aufnahme" mache und ich ein "einzelnes" Fell vergleichen will, muss das Gegenüberliegende Fell natürlich nicht komplett abgedämpft sein :D
    (Vorsicht, Sarkasmus ... ;) )


    ...


    SCNR


    Und im Ernst:
    Ich brauch solche Beiträge hier nicht. Wirklich nicht. Und ich schätze das Klima hier im DF allgemein sehr.

    Obwohl es eigentlich Off-Topic ist, noch kurz was zum Microphone-Merger:


    Habe den vorhin mit zwei MB85beta am 16er Floortom getestet. Dazu hab ich beide Mikros einmal direkt ohne Merger aufgenommen und einmal gemeinsam mit Merger. Jetzt bin ich enttäuscht und schicke den wieder zurück. Denn mit dem Merger ist das Signal wesentlich dumpfer. Das ist deutlich zu hören und auch im Analyzer zu sehen. Weil die Mikros an fast exakt der selben Position standen, kann das nicht durch Phasenschweinereien u.ä. kommen (und man hört es auch deutlich im Beckenbleed). Der Pegel ist übrigens fast gleich laut geblieben, weil sich die Mikros zwar zunächst fast gänzlich addieren, aber das Signal durch die verbauten Widerstände wieder abgeschwächt wird.


    Den alten ADA8000 gibts z.Z. nur für mindestens 80€. Ich hatte den wie gesagt schon mal und kenne die Schwächen - bspw. auch das sehr heiß laufende Netzteil. Der ADA8200 wurde ja wirklich deutlich verbessert (Netzteil, Preamps und Wandler) und daher werde ich mir den besorgen. Dann hab ich Preamp/Interface-technisch erstmal ausgesorgt und hab genug Kanäle für "unkritischere" Sachen wie eben z.B. Toms über. Wahrscheinlich nehm ich die 4 Toms dann einfach generell über den ADA8200 auf. Spart lästiges Umstöpseln für Proben und Arbeitsaufnahmen mit der Band.


    Back 2 Topic:
    Ich habe die App heute gekauft (bzw. das Abo für ein Jahr). Obwohl sie manchmal immer noch unstimmige Werte ausgibt. Was gar nicht funktioniert ist, die Stimmung eines einzelnen Fells mittels Abdämpfen des Gegenüberliegenden zu ermitteln. Macht aber trotzdem erstmal nichts. Ich brauche keine exakte Stimmung nach Halbtonschritten zwischen Schlagfell und Reso, sondern nur die gesamte Tonhöhe.


    Es gibt eine Stelle in einem Song des Albums, bei der ich alle 4 Toms in einer kurzen Einlage über ein paar Takte mit Flams spielen werde. Dann auch vor allem auf 10+14 und 12+16 ... diese sind ja dann nach Quinten gestimmt und ich bin schon sehr gespannt. Glaube das wird richtig fett. Ich werde dann hier wahrscheinlich noch einen Drums-only Audioschnipsel von der Stelle posten. ^^

    habe ein neues proberaum set, ein Mapex Pro-M. Mapex hatte ich noch nicht, und für 250,00euro konnte ich nicht wiederstehen :D . das schlagzeug ist für das geld der hammer.


    Jepp. Ich spiele seit 10 Jahren ein Mapex Pro-M. Hatte ich damals, als Auslaufmodell, neu für ungefähr das Doppelte gekriegt. Hatte dann noch ein 16x16" Floortom nachgekauft ... jetzt gesellt sich noch ein 14x12er Superstar Classic (ebenfalls Ahorn und mit geflanschten Stahlreifen) dazu.


    Mit 'nem Pro-M macht man definitiv nix falsch. Nur die Hardware ist hier und da etwas unausgereift, find ich. Ich musste vor längerer Zeit mal einen Bassdrum-Fuß komplett austauschen und ein anderer macht seit geraumer Zeit auch immer mal wieder Probleme. Dann die extrem wackeligen, weil gefederten Floortom-Beine (die hab ich kürzlich durch ungefederte getauscht).
    Sehr cool find ich hingegen, dass man die Bassdrum-Rosette für die Hängetoms nahezu Rückstandslos entfernen kann. Da bleiben oben nur zwei winzige Bohrungen über.


    Ich werd' meins auch definitiv behalten. Als reines Road-Set oder so ...

    Alle Ergonomie-Änderungen sind aktuell schwierig da ich jetzt nicht gegen seinen Unterricht arbeiten möchte. Vor allem, da ich mich null mit Schlagzeugspiel-Praxis auskenne. Die Crash links wurde sofort abgelehnt weil er genau dort seinen Notenständer haben muss.


    Der kann auch weiter links neben / hinter der Hi-Hat stehen ... das kommt mir auch in Anbetracht der "professionellen" Schlagzeug-Aufstellung durch die Lehrerin alles etwas spanisch vor.


    Und ich weiß ja nicht, was ihr vor habt und wie es insgesamt so aussieht ... aber man kann, gerade wenn man das selbst nicht professionell macht, in vielen Bereichen auch komplett Noten zurecht kommen. Ich spreche da aus Erfahrung und schaffe mir bestimmte Sachen erst jetzt drauf, um die Sache in Zukunft professioneller zu betreiben.
    Am Ende machts eine gesunde Mischung und da kommt man mit u.U. fest gefahrenen Herangehensweisen wie von der Lehrerin nicht all zu weit.


    Warum in die Ferne schweifen?Hier mal ein gutes Aufbau-Beispiel mit zwei Toms vorne.
    Birdseye views - Eure Sets aus der Vogelperspektive


    Witzig, dass du da gerade auf meinen Aufbau von vor über einem halben Jahr verweist. :D


    Abgesehen davon, was Korki schon dazu angemerkt hat, muss dabei halt auch mindestens ein Tom von der Bassdrum entkoppelt - also auf einem Stativ - aufgehangen werden. Was in seinem Fall bedeutet, weiteres Equipment anzuschaffen. Was in Anbetracht des gebrauchten Milleniums dann sowieso fragwürdig ist ...


    Um ehrlich zu sein habe ich, als ich "die Bassdrum steht falschrum" gelesen habe, erstmal auf die Uhrzeit und auf mein Getränk geschaut: Wie um alles in der Welt soll man die Bassdrum falschrum aufbauen? Und vor allem hatte die Schlagzeuglehrerin das Schlagzaug aufgestellt, wobei es zugegebenermaßen bereits gebraucht war und sie sich wahrscheinlich von den montierten Sachen wie dem Fußpedal und den Tom-Halterungen hat irritieren lassen.


    Also ja, die Bassdrum war falschrum und jetzt steht sie richtig! Vielen Dank für den Hinweis! Und die anderen Punkte probiere ich auch gleich aus, momentan wird fleißig "Oh Tannenbaum" in steigender Geschwindigkeit geübt, dabei will ich nicht stören.


    Nicht nur die Richtung, in die die Beine zeigen, ist ausschlaggebend. Auch die Position der Beine. Üblicherweise sind die Beine nahe der Resonanzfell-Seite, also auf der vom Drummer weg zeigenden Seite, montiert. Dazu kommt auch die Position der Bassdrum Rosette: Die ist i.d.R. auch nicht ganz mittig, sondern ein Stück Richtung Resonanzfell platziert. So kannst du die Toms dann auch besser ausrichten ;)


    Ich habe meine ersten Gehversuche am Drumset zwar auch schon mit 7 Jahren und Standard-Trommelgrößen gemacht ... und bin seitdem auch nicht mehr viel gewachsen :D ...
    Aber es wäre evtl. auch eine Idee, zumindest für die nächsten Jahre auf kleinere Trommeln und Becken zu setzen. So kann der Aufbau dann eben auch passender für 1,30m Körpergröße gestaltet werden: die Höhe der Toms über der Bassdrum, die Distanz von Hi-Hat und Bassdrum Pedal (Durchmesser der Snare) u.ä. ...

    Na, ich dachte bloß... ich habe mein ADA 8000 für 60,- gekauft, das wären ja nur 17,- mehr als die Mergebox. Und die Klangeinbußen werden mit Sicherheit kleiner sein als die durch die Mergebox und beträfen ja auch nur einen Kanal statt zwei.


    Eigentlich hast du recht :rolleyes:


    Vielleicht mach ich das so. Kann ja dann hier noch berichten, diesbzgl. ...

    Toms näher zusammen würde ich gerne machen aber dann sind sie zu hoch. Ich muss jetzt schon immer bei der Einstellung ein Stück Gummi zwischen Toms und Bassdrum packen, weil die sonst draufstehen.


    Eine ganz andere Möglichkeit ist, das rechte Hängetom zu entfernen und an dessen Position das Ride-Becken zu stellen. Dieser Aufbau mit einem Hänge- und einem Standtom ist sehr populär und besonders hinsichtlich des Ride-Beckens viel ergonomischer.


    Die Bassdrum steht übrigens definitiv falsch rum.

    Etwas OT, aber: wäre es da nicht fast sinnvoller, für ein paar Euro mehr ein gebrauchtes ADA 8000 zu schießen und das Interface mit 8 weiteren Eingängen zu erweitern? Du hattest doch ein Saffire 1808, oder?


    Hatte ich schon überlegt, aber wenn dann den ADA8200 ... den alten ADA8000 hatte ich schon mal. Davon abgesehen, dass das immer noch 120€ Unterschied sind (von Neukauf ausgegangen), hatte ich das aus einem bestimmten Grund verworfen: Ich brauche in absehbarer Zeit keine weiteren Kanäle. Overheads und Übersprechen (oberes Snare-Mic -> Hi-Hat) bilden die Becken ausreichend gut ab. Raummikrofone lohnen sich in dem Raum nicht und müssten sowieso erstmal kostspielig angeschafft werden. Eine Side-Snare u.ä. wird auch noch etwas auf sich warten lassen.


    Davon abgesehen will ich aber lieber gleich auf was hochwertigeres setzen. Ich hab z.Z. das Focusrite Scarlett 18i20 2nd Gen und würde das dann schon lieber mit gleichwertigen Pre-Amps und Wandlern erweitern. Und mittlerweile gibts das ja auch schon in der 3. Generation mit ein paar wirklich brauchbaren Verbesserungen ...

    m_tree
    Genau das Ding hab ich mir auch schon mal angeschaut. Ist das aber nicht im Endeffekt das selbe wie die ollen Y-Stecker? Oder habe ich jetzt nen Denkfehler.


    Im Endeffekt ja, aber nicht ganz. In dem Ding sind zusätzlich 4 Widerstände verbaut, die das technisch sauberer gestalten und auch eine Benutzung mit Kondensator-Mikrofonen (Phantomspeisung) ermöglichen.
    Ein gutes XLR Y-Kabel kostet nicht viel weniger als das Ding und ich hab da lieber die saubere Variante gewählt. Genug Gain-Reserve hab ich bei meinen Drums-Tracks sowieso.


    Zunächst hatte ich überlegt, ein einziges Mikrofon für die Floortoms zu benutzen. Ein kurzer Test (Ausrichtung auf den Fellrand / Spannreifen des Floortoms) bestätigte aber meine Vermutung, dass das auf Kosten des Tomsounds gehen wird. Da ich ja nun auch alle meine 4 Toms dann exakt gleich befellt und mikrofoniert habe, würde das das Gesamtergebnis zu sehr schmälern.


    Die Nachteile des ganzen sind bei 2 Toms natürlich, dass man diese nicht mehr unterschiedlich im Mix pannen kann und dass man, wenn man die Tomspuren (wie ich) in der Lautstärke automatisiert, das nicht benötigte Tom-Mikrofon auch mit automatisiert. Beispiel: Ich automatisierte die Tomspuren, wenn das jeweilige Tom nicht angespielt wird, um 15 dB leiser. Wird dann nur das 14er angespielt, ziehe ich das 16er aber automatisch mit hoch. Hier ist halt die Frage, wie der Bleed auf den Floortoms klingt. Bspw. wird es bei dem 16er, aufgrund der Position am Drumset, wohl weniger Probleme mit Übersprechen von Becken geben als bei den anderen Tom-Mikros.
    Das Panning ist mir bei den Floortoms hier allerdings Wurscht und Lautstärke-Unterschiede kann man wiederrum gut mit Automation ausgleichen.

    Mich hätte dann interessiert wie bekannte Youtube Größen wie Matt McGuire ihre Drum Covers machen.
    Die werden wohl kaum die Studiospuren der Originale bekommen, oder doch?
    Falls nicht, wie schaffen die es ihre Drums so gut zum Original einzubetten? Die spielen ja auch nicht die originalen Fills und Grooves dazu.
    Einfach die Drums lauter machen wäre wohl zu einfach.


    Das ist eine Summe aus vielen Faktoren. Die meisten ernst zu nehmenden und größeren Covers beinhalten den Original-Track mitsamt Original-Drums. Playalongs hört man ganz selten und die Spuren werden bei bekannteren Songs ganz sicher nicht raus gegeben. Da steht immer ein Label und natürlich der Künstler dahinter, der sein Werk inklusive Mixdown und Mastering so fertig gestellt hat.


    Die Drums so gut zum Original einzubetten geht vor allem erstmal mit richtig tight spielen. Dann ist es natürlich schon so, dass in den meisten Drumcovers die eigenen Drums sehr laut gemischt werden. Definitiv viel lauter, als das in einem normalen Bandmix gemacht werden würde. Und man kann weiter mit geschicktem EQing nachhelfen, auch mit EQing des Tracks.

    nils
    Danke. :)
    Meine Schlagzeug Aufnahmen werden immer besser. Das macht richtig Spaß. ^^


    Drumhead84
    Du kannst ja mit der Testphase der App erstmal im Proberaum in ruhiger Umgebung testen, wie es funktioniert. Und dann lässt du mal laut Musik über die PA laufen oder so.


    Vielleicht hilft dir das hier auf der Bühne auch weiter: https://www.thomann.de/de/palmer_pan_05.htm
    Zum Summieren der beiden Bassdrum-Kanäle vor dem Mischpult ... spart ggf. Diskussionen mit dem Mischer.
    Ich besorg mir das Teil jetzt für meine Floortoms, weil ich z.Z. nur 8 Kanäle am Interface zur Verfügung habe.

    Lexikon75
    Wie sich die App im Vergleich zu sonstigen Geräten verhält, kann ich dir nicht sagen. Nur so viel: Ich habe vorhin festgestellt, dass beim Abdämpfen eines Fells (z.B. Reso abgedämpft, Schlagfell angeschlagen) völlig unrealistische Werte rauskommen. Auch in anderen Szenarien spuckte die App vorhin hier und da falsche Werte aus, die nicht stimmen konnten. Ich habe durch meine Aufnahmen und eine anschließende, Frequenz-basierte FFT ja eine zweite Kontrollmöglichkeit. Diese liegt aber komischerweise immer etwas über den Werten, die die App ausgibt.


    Letztendlich ist mir das aber auch Wurst, denn ich werde das nur als Hilfsmittel nutzen, um die Toms eben untereinander in Einklang zu bringen und die Snare halbwegs zuverlässig auf die bestimmte Tonhöhen zu stimmen.


    m_tree
    Meinst du man kann mit der App auch zwei Bassdrums auf in etwa den gleichen Ton stimmen? Stelle mir das in lauter Umgebung ganz geil vor wenn das ginge


    Es gibt 4 verschiedene Modi (Studio, Quiet, Noisy, Gig) für die Empfindlichkeit des Mikros in der App. Aber du wirst da ums Ausprobieren nicht drumrum kommen, schätz ich. Wenige Drummer haben eine 2. Bassdrum in einem Set und mit Gigs siehts ja z.Z. allgemein noch mau aus :rolleyes:
    Man kann die App allerdings eine Woche kostenlos testen. Und mein Bauchgefühl sagt mir, dass das mit etwas Einarbeitung bestimmt funktioniert. ;)


    Vielen Dank ;)


    Ja, das 10er hatte ich bei dem Versuch auch höher gestimmt als sonst. Ich habe ab nächster Woche dann ein 14er Floortom da und werde es genau so machen, wie du sagst - mit den Quinten und den "groben" Terzen. Ich werde das 10er nachher dann schon mal entsprechend an das 12er angleichen - 12er und 16er haben ja jetzt schon den Abstand einer Quinte.


    Das mit dem Differenzton ist 'ne sehr interessante Sache, zumal ich gerne mal Flams auf zwei Toms spiele. ^^


    Aber noch mal zum Verständnis: wenn ich mein 12er und 16er mit ca. 116,5 und ca. 77,8 Hz gleichzeitig anschlage, entsteht dann ein Differenzton, der bei 77,8 / 2 = ca. 38,9 Hz liegt, richtig? Hängt das damit zusammen, dass die Differenz der beiden Töne auch bei ca. 39 Hz liegt?

    Die Quote Funktion geht gerade nicht, deshalb so:

    • 10" - D#3 (155,6 Hz)
    • 12" - A#2 (116,5 Hz)
    • 16" - D#2 (77,8Hz)

    Sprichst du hier von den Schlag- oder Resofellen? Oder hast du die beide gleich gestimmt?

    Wäre mir neu, dass man eine Trommel mit zwei Fellen auf einen bestimmten genauen Ton stimmen kann.


    Ich stimme meine Resos generell ein Stück höher. Aber ist 'ne gute Frage ... dem bisherigen Threadverlauf ist (nicht nur meinerseits) zu entnehmen, dass es möglich ist und da sogar ein allgemeines Verständnisproblem - auch beim Benutzen von Stimmhilfen - zu liegen scheint. Nils hat aber noch erwähnt, dass der Grundton vom Schlagfell zum Reso wandert. Ich würde also sagen, dass man zumindest für den direkten Anschlag (alles, was direkt nach der Transiente passiert) auf jeden Fall einen gesamten Grundton bestimmen kann - das Sustain also außen vor gelassen.



    Weil die Grundtöne von Schlagfell und Reso bei einer Trommel immer identisch sind, wenn beide Felle montiert und nicht gedämpft sind. Das sind sie auch dann, wenn die Felle unterschiedlich stark gespannt sind. Daher ist die Fundamental Frequency eines Fells bei einer zweiseitig befellten Trommel nur eine theoretische Größe, die in der Praxis nicht erklingt und auch nicht gemessen werden kann (Ausnahme: beide Felle sind exakt gleich gestimmt). Weil das so ist, stimmt man ja eben bei Tunebot und Co. nach der Lugfrequency, die eine der Oberschwingungen der theoretischen Grundfrequenz ist und im Gegensatz zu dieser für jedes Fell getrennt auch messbar ist.


    Missverständnis, sorry ... ich dachte, du meinst das Prüfen des Verhältnisses von Schlagfell und Reso. Ich dämpfe dabei das gegenüberliegende Fell jeweils auch ab und schlage das andere sachte in der Mitte an. So höre ich direkt raus, wie sie im Verhältnis zueinander gestimmt sind. Im Gesamtkontext ohne Abdämpfen eines Fells ist das natürlich was anderes.


    Außerdem ist im Verlauf des Sustains der dominante Grundton der Trommel nicht konstant, sondern er wandert vom Schlagfell zum Reso. Man kann am Verlauf der Grundtonkurve erkennen, welches der beiden Felle höher und welches tiefer gestimmt ist. Das geht sogar übers Telefon.


    Diesbgzl. war ich vor kurzem schon verwirrt, als ich die Grundtöne mit meinem Analyzer (von Aufnahmen) ermittelt hatte. Dabei ist der Grundton aber über den Verlauf niedriger geworden, obwohl ich meine Resos ja höher stimme. Könnte es vielleicht damit zusammenhängen, dass ich Emperors als Schlagfelle und Diplomat als Resos spiele? Denn die Emperors "dominieren" durch die viel höhere Masse ja auch den Klang.


    Sehr interessante Diskussion, übrigens. :thumbup: