Erstmal vielen Dank fürs Feedback und fürs Lob 
Auf Facebook (drummerforum Gruppe u.ä.) bekam ich bisher überwältigend positives und umfangreiches Feedback. Schon krass
Ich finde es demgegenüber gerade gut, dass ich hier ausführlicheres und auch kritischeres Feedback bekomme.
Zunächst muss ich noch mal erwähnen, dass ich selbst nicht so ganz zufrieden mit meiner Performance bin. Aber ich hatte mich jetzt schon über ein Jahr immer mal wieder mit dem Song beschäftigt und habe jetzt, nach vielen Verbesserungen (auch was Gear und Sound betrifft), einen Punkt erreicht, an dem ich einfach mal Schluss machen muss. Sonst würde das anfangen mich zu nerven. Es stehen jetzt sowieso wieder andere Sachen auf dem Programm, u.a. auch mal Unterricht nehmen. Das schließt nicht aus, dass ich den Song irgendwann noch mal angehe. Dann vielleicht sogar mit einer Band für Youtube gecovert.
Die Kritik zum Timing allgemein ist insofern interessant, weil einige Kritikpunkte einzigartig in meiner letzten (finalen) Performance sind. Die (fast) finale Aufnahme 2 Tage vorher ist da an einigen Stellen besser, dafür aber an anderen schlechter. Und um die absolute Perfektion zu erreichen fehlen mir jetzt halt doch die Nerven. Dazu kommt auch, dass mein Set (bis auf ein kleines Kissen in der BD) komplett ungedämpft ist und man für so eine Aufnahme, bei der man jeden Furz noch mal deutlicher als in einem normalen Bandmix raushört (die Drums sind lauter), ständig nachstimmen muss. Insbesondere die Snare ist tricky, wenn das Sustain gut klingen soll.
Two
Danke. Ja, bzgl. der Ghostnotes hat sich die Kritik hier von damals bewährt. 
Mit meinem jetzigen Mittelweg bin ich zufrieden. Es hatte wieder auch jemand gemeint, dass ich die Ghostnote nach dem Backbeat ja nicht spiele (vielleicht auch deswegen der eine Dislike auf Youtube
). De facto spiele ich sie ja aber u.a. in den Refrains.
Dass ich jetzt weniger (oder zu wenig treibe), liegt wohl daran, dass ich im letzten Testvideo sehr stark getrieben hatte und das hier kritisiert wurde. Gerade zum Ende hin laufe ich im fertigen Video aber hier und da sogar eher davon. Das bleibt also nicht konstant.
Oliver
Danke.
Ja, am Sound hatte ich auch noch mal kräftig gefeilt. Das betrifft aber nicht nur den Mix. Ich hatte zwischenzeitig auch mal einen kurzen Test für mein voraussichtlich nächstes Covervideo gemacht (RHCP - "By The Way") und festgestellt, dass ich angefangen beim Snaresound, über die Mikrofonierung und den Mix auch die filmische Umsetzung anpassen sollte. D.h., der Sound ist jetzt quasi auf "Rosanna" abgestimmt.
Das Set ist jetzt insgesamt deutlich weniger processed, ja. Vor allem die Einzelspuren sind bis auf ein bisschen EQing mit jeweils einem Band im Prinzip roh, die weitere Bearbeitung hab ich dann parallel und auf der Summe gemacht (Drum Bus und Master Bus). Ok, mal von ein bisschen Laufzeitkorrektur (Overheads -> Snare) und Lautstärke Automation (Tom Spuren) abgesehen.
Ich habe, weil mein Raum ja relativ klein ist und unspektakulär klingt und ich kein Raummmikro mehr aufgestellt habe, mit 2 verschiedenen Räumen im Mix gearbeitet. Der Hall auf der Snare ist nicht nur auf der Snare. Und es ist normal, dass gerade so hintergründig gemischter Hall im Gesamtmix eher untergeht. Dennoch "wirkt" er noch: Läuft das Playback mit, macht es immer noch einen deutlichen Unterschied, ob ich die Räume an- oder ausmache.
Kurz zum Equipment ...
- Bassdrum - PS3 clear mit Evans EQ Patch + Ambassador Ebony mit 5" Loch (kleines Kissen am Reso) - Shure Beta52a im Resoloch (etwas weiter drin als draußen)
- Toms - Emperor clear + Diplomat clear (keine Dämpfung) - 3x t.bone MB85 Beta
- Snare - CS Black Dot + Ambassador Snare Side + Puresound P1420 Custom (keine Dämpfung) - 2x Shure SM57 Top + Bottom (unten mittig)
- Zildjian: 14" K Hi-Hat, 20" K-Custom Ride, 17+19" A-Custom Crashes (20" Wuhan China) - 2x Oktava MK-012
fwdrums
Danke.
Wie gesagt bin ich selber nicht ganz zufrieden und da wo meine finale Performance vom 1.6. schwächelt, war die davor stärker und umgekehrt. Die Fills sind auch deswegen so tricky und schwierig tight zu kriegen, weil die vom Timing her in der Original Studio Aufnahme jedes mal etwas anders ticken. Also d.h., das Fill vorm 1. Refrain hat in sich ein etwas anderes Timing als das vorm 2. usw. Am besten ist mir schließlich immer das Fill vorm 3. Refrain gelungen - und ich denke aus dem Grund, weil die das da sauberer und weniger übertrieben zackig gespielt hatten als die davor.
Gerade diese immer sehr individuellen Schwankungen machen es so schwer, das punktgenau nachzuspielen. Ich hatte an anderer Stelle schon erwähnt, dass die Herren selbst es zu Lebzeiten von J.P. wohl auch nicht noch mal genau so wie auf der Studio Aufnahme hingekriegt hätten. Sicherlich keineswegs schlechter, sondern eben nur etwas anders.
Und jetzt ist da zumindest für mich ein Punkt erreicht, an dem ich da nicht mehr weiter rumdoktorn möchte. Wie ich oben schon schrieb, eher mal mit einer Band richtig nachspielen.
andy
Danke.
Allgemein bin ich beim Trommeln prinzipiell Semi-Profi und ich checke demnächst für mich ab, ob es zum Profi reicht.
Ich denke, du hast recht ... aber genau für die angesprochenen Kritikpunkte hab ich z.Z. keine Nerven mehr. Einiges könnte sich auch durch das Covern mit einer richtigen Band noch klären, denk ich.
Auch interessant, was den Backbeat und die Hi-Hat betrifft: Ich bin definitiv kein Streichler und spiele gerne mal Rimshots. Habe die Snarestimmung und meine Performance hier aber halt an den Track angepasst. Im Original ist die Snare sehr tief gestimmt (weitaus tiefer als in anderen Toto Songs) und knallt insofern auch weniger.
Die Hi-Hat kommt im Mix hauptsächlich über die Overheads und das Snare Top Mic (kein Hi-Hat Mikro!). Insofern ist das schon interessant, denn tatsächlich ist sie immer noch nen Tacken zu laut. Will ich allerdings meine Höhenbetonungen nicht zurück schrauben, bliebe mir nur, das obere Snare Mikro zu gaten und die Ghostnotes noch mehr vom Teppich Mikro kommen zu lassen (hier hatte ich bereits etwas nachgeholfen). Momentan habe ich das obere Snare Mikro überhaupt nicht einzeln dynamisch bearbeitet (kein Gate, nicht mal parallel komprimiert). So klingt es jedenfalls am natürlichsten.
Der Zieher bei 4:10 z.B. ist in dem Take auch "einzigartig". D.h., in vorherigen Testaufnahmen hatte ich das schon besser hingekriegt.
Und du bist der erste, dem der Hänger zwischen 5:08 und 5:11 explizit aufgefallen ist.
Ich habe den bewusst drin gelassen, ja. Weil die Performance gerade in der ersten Hälfte besser und insgesamt runder ist, als in den Tests davor. Zumal ich das ganze Set noch mal vorher durchgestimmt hatte und ich im Video auch keine Grimassen mache 
...
Es fehlen hier und da definitiv noch ein paar Prozentpunkte, aber ich bin insgesamt schon nah dran, denk ich. Ich muss den Track jetzt einfach vorübergend in die Akten legen und mich um andere Dinge kümmern. Das Feedback ist schon weitaus positiver und umfangreicher, als ich dachte. Insofern ein voller Erfolg. 