Monitoring und Klick geht auch ohne großen technischen Aufwand, habe jahrelang das Beltpack von Fischer Amps genutzt, dort hast du 2 XLR Eingänge, in einen quasi das Monitorsignale in dem anderen die Rhythm Watch, als Kopfhörerverstärker habe ich hier ein kleines Behringer Pult benutzt. Man hat allerdings keinen Zugriff auf seinen Monitorsound, das muss der FoH machen.
Danke für die Info. 
Spielt man allerdings noch Songs mit Tempo (und ggf. Takt-)Wechsel, braucht man einen programmierten Klicktrack mit exakt festgesetztem Einstieg.
Oder hat einen anderweitig erhöhten Aufwand, wenn man sich seinen Monitormix hinten am Set selbst zurecht mischen will ...
Click im Ohr nur für mich und sonst traditionelles monitoring stelle ich mir schwierig vor.
Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass das geht. Aber unabhängig davon, ob das wirklich eine Option für dich ist: So kannst du es definitiv mal bei einer Probe probieren. Also Klick auf deine In-Ears und ab gehts. 
Zitat
Mir geht es leider so wie mc. man: wenn nur ich den Click habe, bin ich gefühlt die ganze Zeit damit beschäftigt die anderen wieder einzufangen.
Das kann mehrere Gründe haben ... der einfachste ist natürlich, dass du tatsächlich ein etwas zu langsames Tempo eingestellt hast. Aber auch der unwahrscheinlichste
Wahrscheinlicher ist, dass ihr live einfach oft schneller spielt. Das passiert übrigens vielen und ist erst ab einem gewissen Punkt unprofessionell (wenn ihr wirklich zu schnell spielt). Denn wenn es zu schnell wird, kann die Wirkung der Songs verloren gehen ... von spielerischer und Gesangs-technischer Exaktheit ganz abgesehen.
Die Frage wäre natürlich auch, ob ihr Covers oder eigene Songs spielt. Das Tempo von Covers lässt sich ja leicht bestimmen. Mit der Rhythm Watch geht das m.E. aber nicht so gut - ich nutze dafür dieses Tool: https://www.all8.com/tools/bpm.htm
Bei eigenen Songs habe ich zur BPM-genauen Bestimmung des optimalen Tempos eine eigene Methode. Kann ich bei Interesse erläutern.
Bei Covers hättet ihr immer noch die Möglichkeit, ein paar BPM (je nach Song) drauf zu hauen, wenn ihr euer bisheriges Live Feeling beibehalten wollt. Wahrscheinlich ist es aber sogar ganz gut, wenn ihr euch mal ein bisschen bremst ... Stichwort Wirkung der Songs und so. 
Wie auch immer: Es wird klar, dass die Wahl des Tempos entscheidend ist und nicht leichtfertig getroffen werden sollte.
Was aber unabhängig davon noch ins Spiel kommt: Genau so wie du dich an den Klick und deine neue Aufgabe gewöhnen musst, muss sich der Rest der Band auch umgewöhnen. Nämlich, dass du jetzt das Tempo vorgibst und dass sie dich nicht mehr "wegziehen" können. D.h. also: Auch, wenn nur du den Klick hast, musst nicht nur du dich umgewöhnen.