Sinn und zweck von Musik ist,dass es Spaß macht mit den Sachen zu jonglieren..sich selbst zu finden..seine Gefühle ausdrücken..viele sehen in der Musik eine Art Sprache..
Ja, es geht um Emotionen. Und die Sinnfrage finde ich bei Musik und Kunst allgemein auch gar nicht so wichtig. Den Sinn kennt man sowohl als Künstler als auch Konsument eigentlich automatisch, wenn man ihn "fühlt". 
Mit was kann man sich solche Clicktracks bauen?
Mit einer DAW. Mit REAPER sind zumindest "harte" Tempo- und auch Taktwechsel überhaupt kein Problem.
Spontan fällt mir da "Killing in the Name of" von Rage agasint the Machine ein
Sehr gutes Beispiel 
Da müsste man mal ein Metronom nebenbei laufen lassen..gab es da nicht so ein Gerät oder App,mit dem man das messen kann?
Ich nutze für den "Hausgebrauch" tatsächlich dieses schicke Tool hier: https://www.all8.com/tools/bpm.htm
Funzt jedenfalls weitaus besser als die Tapfunktion der Tama RW und auch als die von REAPER, find ich.
Zitat
Hab das mal mit der Tap Fünktion von meinem Metronom gemacht..Hab mir erst nur das erste mal vor genommen..Würde da aber nicht von Schwankungen reden,sondern eher von Änderung..sind ja klar abgegrenzt,aber doch schon sehr krass..
Sind aber echt interessante Sachen was der Drummer da spielt..sehe immer wieder,dass häufig mit Triolen gearbeitet wird..sehr schick..
Jo. Mal aufgedröselt ...
RATM - Killing In The Name - Tempi
0:00 bis 0:17 - ca. 111 BPM
0:17 bis 0:33 - ca. 124 BPM
0:33 bis 0:40 - ca. 115 BPM
0:40 bis 1:29 - ca. 81 BPM
1:29 bis 1:39 - ca. 89 BPM
1:39 bis 2:00 - ca. 93 BPM
2:00 bis 2:22 - ca. 88 BPM
... und so weiter 
Bei 1:29 kommt der Wechsel von "gerade" zu "triolisch", ab 2:22 gehts wieder gerade weiter. Interessant ist vor allem, dass die triolischen Parts nur "angeshuffelt" und nicht sofort als Shuffle erkennbar sind.
Von dem Song mach ich demnächst auch noch ein Drum Cover.
Zitat
Wie übt man sowas als Band ein..läuft da ein programmierter Click mit?Irgendwann hat man das ja im Gefühl,aber bei mehreren wird es doch recht schwierig
Gefühl. Die haben den Song sicher kein einziges Mal auf Klick gespielt. Wie sonst sind diese Schwankungen wohl entstanden? Die hatten sich nicht vor den Proben hingesetzt und eine Tempomap aufgeschrieben. 
Wenn ich in Bands ein Tempo für den Klick definiere, analysiere ich auch einfach nur Probemitschnitte. Oftmals gehe ich dann etwas drunter oder drüber, je nach dem ob der Probemitschnitt leicht gehetzt oder schleppend klingt und so weiter.
Es gibt sicher auch "Asse", die direkt beim Hören und Spielen eine BPM Zahl definieren können, die zuverlässig stimmt. Zu denen gehöre ich aber nicht ...
Wie schon gesagt ist der Klick ein Hilfsmittel. Gerade Temposchwankungen auf einer finalen Aufnahme gemeinsam so rüberzubringen, dass sie einfach passen, erfordert ein sehr gutes Zusammenspiel und Gefühl für den Song. Mit anderen Worten: Ohne Klick Einspielen ist schwieriger, wenn das Ergebnis wirklich davon profitieren soll.
Ich denke, beides zu können ist wichtig. Und bei der ganzen Makro- und Mikrotiming Diskussion würde ich mal voraussetzen, dass man spielerisches Unvermögen und mangelnde Motivation außen vor lässt. 