Beiträge von m_tree

    Ich kenne aufgeplatzte Coatings auf der Snare auch nur bei Remo. Passiert auch bei "CS Black Dot Coated", die ich seit einiger Zeit spiele. Allerdings nicht schon nach wenigen Stunden Spielzeit. Das dauert schon immer ein Weilchen. Wenn das Coating aufgeht, ist das Fell für meine Ansprüche sowieso "durch". Wie lang ich es dann weiter spiele kommt drauf an, ob ich nur Übe / Probe oder Aufnahmen mache und Gigs spiele.
    Allerdings kann ich mich erinnern, dass manche Felle durchaus aus der Reihe gefallen sind. D.h. die Dauer, ob und wann das Coating aufgeplatzt ist, hat mitunter stark variiert.


    Vor ein paar Jahren hatte ich eine ganz Zeit lang "Evans Power Center Reverse Dot" gespielt. Das Coating hielt wirklich jedes mal sehr lange ... auch wenn das Fell nach dem Tausch durch ein neues in der Mitte schon leicht eingedellt war, war das Coating noch intakt. Diese Felle hatten eher den Nachteil, dass der Dot auf der Unterseite mit der Zeit bröckelte und die "Splitter" dann innen auf dem Resonanzfell liegen geblieben sind.


    Ich setze meine Prioritäten z.Z. anders und wechsel sowieso relativ häufig meine Felle. Daher auch meine Empfehlung "nicht weiter drüber nachdenken und ein anderes Fell aufziehen".

    Ich würde da - wie schon gesagt - kein größeres Drama draus machen und mal ein Fell eines anderen Herstellers aufziehen. Vielleicht auch mal was anderes als einlagig coated. Z.B. mit Dot auf der Unterseite.


    Und die "dezentrale Abnutzung" deines Snarefells sieht man auf deinem letzten Bild wirklich noch mal ganz eindeutig. :D
    Aber scheint ja über die Zeit etwas besser geworden zu sein. ;)

    :thumbup:


    Wenn man es wirklich als Halftime Shuffle (mit dem Backbeat auf die 3) zählt, sind es sogar 164-176 BPM. Also Schwankungen bis zu 12BPM. Ich zähle den intuitiv aber eben eher mit 82-88 BPM - also mit Normaltime und 16tel Triolen.


    Und das Ding bei der Sache ist ja, dass Toto üblicherweise auch live eingespielt hat. Also bis auf Vocals und Soli gemeinsam. Und dann groovt es auch richtig. Aber da gehört halt auch echt 'ne ordentliche Portion Skill dazu. Ich hab bisher nur mit Overdubs aufgenommen (zumindest bei ernsthaften Aufnahmen). :whistling:


    Es gibt auch aktuellere Beispiele, die ohne Klick eingespielt wurden. Einige Red Hot Chili Peppers Songs z.B. schwanken auch relativ deutlich.


    Puuhh, da hab ich ja wieder mal was losgetreten. So von wegen Threads kapern und so :D

    und jeder, der nicht mit Klick spielt, ist m.o.w. ein Stümper. Also so kommt das bei mir an, wenn ich diverse Forenbeiträge lese.


    Uff - ganz übersehen ... definitiv ist "auf Klick spielen können" eine sehr wichtige Sache. Das hat trotzdem immer noch nicht viel mit Timing zu tun. Als Beispiel nehme ich noch mal den "Rosanna" Halftime Shuffle, mit dem ich mich ja recht intensiv beschäftigt hatte. Setzt man das Tempo mit 82-88 BPM fest - in diesem Bereich schwankt der Song nämlich :P - spielt man also 16tel Triolen. D.h., auf einen Klick kommen 6 Triolen. Jetzt wird klar: das, was zwischen dem Klick passiert, ist mindestens genau so wichtig wie z.B. stabile Backbeats. Wie man das spielt, ist das Microtiming. Und die spielerische Qualität dieses Microtimings, inklusive Groove Gefühl, hat absolut Null komma Null mit dem Klick zu tun. Das selbe gilt für das Zusammenspiel einer Band.


    Ich habe "Rosanna" gerade noch mal dahingehend analysiert. Auffallend ist, dass der Track schneller beginnt als er endet. Das Tempo schwankt um bis zu 6 BPM über den gesamten Track. Die haben das definitiv ohne Klick eingespielt und Jeff Porcaro war einer der meist beschäftigten Studio Drummer überhaupt zu seiner Zeit. Also das ist alles über jeden Zweifel erhaben ...

    Das überrascht mich jetzt sehr 8o Ich hab dich bisher immer für so einen überpeniblen, perfektionistischen „sauber“-Musiker gehalten :D


    :D


    Das eine schließt das andere ja nicht aus. Ich bin definitiv penibel und perfektionistisch. Allerdings halte ich z.B. absolut nichts von Quantisieren von Aufnahmen. Handgemachte Musik "lebt".


    Auch ist mir aufgefallen das wohl die meisten Instrumentalisten ohne Metronom üben, Schlagzeuger eingeschlossen.
    Das merkt man dann leider auch.


    Sicher? Ich habe fast nur ohne Metronom geübt und mache das immer noch sehr gern. Andererseits habe ich kein Problem damit auf Klick zu spielen. Und wie gut oder schlecht mein Timing ist, sieht man ja auf Youtube.


    Bei der ganzen Pro / Kontra Klick Geschichte möchte ich noch einwerfen:


    Der Klick ist prinzipiell nur fürs Tempo zuständig. Nicht für Tightness. Ein gutes und tightes Zusammenspiel sollte ohne Klick funktionieren. Wenn das nicht geht, zeigt das eher spielerische Schwächen auf.


    Bis zur Jahrtausendwende wurden meines Wissens sehr viele Alben ohne Klick aufgenommen. Auch sehr viele bekannte Alben. Toto, die ja alle Studiomusiker und bekannt für ihr spielerisches Können und ihre spielerische Exaktheit sind, haben ihre Alben in der Zeit meines Wissens alle ohne Klick produziert. Ich hatte ja vor ein paar Monaten mein "Rosanna" Cover fertiggestellt und kann definitiv sagen, dass der ohne Klick eingespielt wurde. Oder die Herren hatten sich einen ziemlich lustigen Klicktrack mit entsprechenden Schwankungen programmiert :whistling:


    Meine bisherigen Band Aufnahmen sind alle nur mit Klick entstanden. Allerdings möchte ich auch mal ohne Klick produzieren ... geht aber natürlich nicht mit jeder Band, wenn die Produktion durch Verzicht auf den Klick besser und nicht schlechter werden soll.


    Bei einem Into ohne Drums heißt es dann wohl entweder alle einen Click oder keiner.


    Sprichst du denn aus Erfahrung? Ich habe Live schon als einziger den Klick gehabt und wir hatten ein paar Songs mit Intro ohne Drums. Das geht alles. "Wie" hatte ich sogar schon gesagt. :D

    Bei Intros ohne Schlagzeug muss der Schlagzeuger nicht einzählen, wenn er keinen Klick (als einziger) hat. Und wenn er als einziger den Klick hat, reicht Einzählen nicht. Da muss schon mindestens noch die Hi-Hat durchgetappt werden, an die sich der / die das Intro spielenden Musiker halten.


    Und nein, es halten sich nicht automatisch alle anderen Musiker an den Schlagzeuger, wenn er spielt. Ein gutes und tightes Zusammenspiel ist keine einseitige Angelegenheit.


    Ein guter Drummer ist ein Teamplayer, der sehr auf die anderen achtet. Er hält die Band rhythmisch zusammen.

    Du bist der Schlagzeuger => Du machst das Tempo.


    Ich hatte innerhalb von 10 Jahren in ca. 20 Bandprojekten mitgewirkt. Verschiedenster Art. Aushilfen mit eingerechnet.


    Und wie ich ja schon beschrieb, hatte ich auch schon das Szenario (mit eigener Mucke), dass ich über den Klick das Tempo gemacht hatte.


    Aber für alle anderen Szenarien, kann ich nur sagen, dass deine Pauschalaussage so einfach nicht stimmt. Zum Teil sicher, ja. Aber das einfachste Gegenbeispiel ist, wenn ohne Klick Songanfänge ohne Drums von fähigen Musikern gespielt werden.

    OT:
    Letzte Woche sah ich in der Brotfabrik Berlin den Film "Somebody Up There Likes Me" über Ronnie Wood. Bei der Frage an Charlie Watts, "richten sich den die Musiker nach dir?" kam nach längerem Überlegen von Watts ein enttäuschtes "O je"
    OT Ende.
    8| :D
    -


    Ist ja gar nicht so OT ...


    Wenn der Drummer oder die Rhythmusgruppe die Schnittstelle für die anderen zum Klick, also zum (konstanten) Tempo, ist / sind, heißt das ja nur, dass die Aufgaben entsprechend verteilt sind. Nicht, dass sich alles nach dem Drummer oder sonstwem richtet. Im Gegenteil können die anderen froh sein, wenn einer diese Aufgabe übernimmt. Der Drummer stellt sowieso das rhythmische Grundgerüst. Und erspart somit den anderen den Klick.


    Ich finde man sollte sich eher fragen, ob man den Klick wirklich braucht. Eine gut eingespielte und wirklich gute Band kann sogar Alben ohne Klick einspielen ... und zwar so, dass das Album dadurch sogar besser klingt. Kleine Temposchwankungen können durchaus sehr musikalisch sein - wenn sie denn wirklich zum "Drama" des Songs passen. Das ist m.E. 'ne höhere Kunst als einfach auf Klick zu spielen.

    Monitoring und Klick geht auch ohne großen technischen Aufwand, habe jahrelang das Beltpack von Fischer Amps genutzt, dort hast du 2 XLR Eingänge, in einen quasi das Monitorsignale in dem anderen die Rhythm Watch, als Kopfhörerverstärker habe ich hier ein kleines Behringer Pult benutzt. Man hat allerdings keinen Zugriff auf seinen Monitorsound, das muss der FoH machen.


    Danke für die Info. :)


    Spielt man allerdings noch Songs mit Tempo (und ggf. Takt-)Wechsel, braucht man einen programmierten Klicktrack mit exakt festgesetztem Einstieg.
    Oder hat einen anderweitig erhöhten Aufwand, wenn man sich seinen Monitormix hinten am Set selbst zurecht mischen will ...


    Click im Ohr nur für mich und sonst traditionelles monitoring stelle ich mir schwierig vor.


    Ich kann dir aus eigener Erfahrung sagen, dass das geht. Aber unabhängig davon, ob das wirklich eine Option für dich ist: So kannst du es definitiv mal bei einer Probe probieren. Also Klick auf deine In-Ears und ab gehts. ;)


    Zitat

    Mir geht es leider so wie mc. man: wenn nur ich den Click habe, bin ich gefühlt die ganze Zeit damit beschäftigt die anderen wieder einzufangen.


    Das kann mehrere Gründe haben ... der einfachste ist natürlich, dass du tatsächlich ein etwas zu langsames Tempo eingestellt hast. Aber auch der unwahrscheinlichste ^^
    Wahrscheinlicher ist, dass ihr live einfach oft schneller spielt. Das passiert übrigens vielen und ist erst ab einem gewissen Punkt unprofessionell (wenn ihr wirklich zu schnell spielt). Denn wenn es zu schnell wird, kann die Wirkung der Songs verloren gehen ... von spielerischer und Gesangs-technischer Exaktheit ganz abgesehen.
    Die Frage wäre natürlich auch, ob ihr Covers oder eigene Songs spielt. Das Tempo von Covers lässt sich ja leicht bestimmen. Mit der Rhythm Watch geht das m.E. aber nicht so gut - ich nutze dafür dieses Tool: https://www.all8.com/tools/bpm.htm
    Bei eigenen Songs habe ich zur BPM-genauen Bestimmung des optimalen Tempos eine eigene Methode. Kann ich bei Interesse erläutern.
    Bei Covers hättet ihr immer noch die Möglichkeit, ein paar BPM (je nach Song) drauf zu hauen, wenn ihr euer bisheriges Live Feeling beibehalten wollt. Wahrscheinlich ist es aber sogar ganz gut, wenn ihr euch mal ein bisschen bremst ... Stichwort Wirkung der Songs und so. ;)


    Wie auch immer: Es wird klar, dass die Wahl des Tempos entscheidend ist und nicht leichtfertig getroffen werden sollte.


    Was aber unabhängig davon noch ins Spiel kommt: Genau so wie du dich an den Klick und deine neue Aufgabe gewöhnen musst, muss sich der Rest der Band auch umgewöhnen. Nämlich, dass du jetzt das Tempo vorgibst und dass sie dich nicht mehr "wegziehen" können. D.h. also: Auch, wenn nur du den Klick hast, musst nicht nur du dich umgewöhnen.

    Ich hatte live bei einer Band als einziger den Klick auf dem Ohr. Den hab ich mir damals von einer Tama Rhythm Watch auf meine 20€ In-Ears gelegt. Die In-Ears waren ansonsten nur Gehörschutz ohne Monitoring.


    Wir hatten aber nur die eigenen Songs ohne Tempowechsel mit Klick gespielt ... bei ein paar Nummern war das aus verschiedenen Gründen schon sinnvoll. Jetzt würde ich da aber auch anders rangehen. Auch eher mehr Proben und auf den Klick verzichten.


    Worauf ich hinaus will: Wenn nur du den Klick hast, reicht das eigentlich - nach meiner Erfahrung. Allerdings stößt man schnell an Grenzen, wenn man Songs mit Tempowechseln hat oder wenn man auf den In-Ears nicht nur Klick, sondern auch Monitoring haben möchte. Dafür bedarf es dann eines größeren technischen Aufwands.


    So ähnlich gehe ich mittlerweile sogar bei Band Aufnahmen vor: Egal ob mit Overdubs oder nicht - wenn der Drummer der jenige ist, der den Klick "primär" oder "hauptsächlich" hat, reicht das i.d.R. ... mal von Drum-less Parts abgesehen ist der Drummer für die anderen der Klick. Ganz einfach. ;)
    Zumal der Klick wirklich nur für das Halten eines konstanten Tempos zuständig ist und ich habe hier und da auch mal ganz leichte Zieher, die aber menschlich und ohne Klick sogar lebendig und gut klingen. Die Betonung liegt hier auf "ganz leicht".

    Ich würde den Stick während eines Wechsels auch einfach nicht umdrehen. Bei langsamen Halftime Nummern ist Umdrehen sicher kein Problem, aber im Normalfall schon.


    Bevorzugt man also den Sound des Stickschafts auf dem Spannreifen, dann dreht man ihn halt am Anfang der Nummer um. Ich bevorzuge generell, unabhängig vom Song, meine gewohnte Stickhaltung mit entsprechend filigranerer Artikulation bei Ghostnotes und generell das selbe Stickgefühl mit beiden Händen ...


    Anders formuliert: Man muss Prioritäten setzen und ich spiele meine Rimclicks generell mit dem spitzen Stickende, drehe den Stick dafür also nicht. Außer bisher in absoluten Ausnahmefällen und für (Rimclick-)Samples :rolleyes:

    Aber das neue mit dem coatingverlust sollte eigentlich nicht tot klingen nach inzwischen 5 Stunden Probe...


    "Neu" wird es aber definitiv nicht mehr klingen. Das Schlagfell der Hauptsnare ist bei üblicher Stimmung und punchiger Spielweise nach Sticks leider wirklich das Verschleißteil Nr. 1 am Drumset ...


    Und ungedämpft hört man bei der Snare wirklich jeden Furz durch ...


    Was mir aber noch auffällt, ist die "dezentrale" Abnutzung deines Fells. Da solltest du unabhängig von dem Thema hier noch mal an der Set Aufstellung, Sitzposition und ggf. Spielweise / Stickhaltung arbeiten. ;)



    Ansonsten würde ich da kein größeres Drama draus machen und einfach mal ein anderes Fell aufziehen. Egal von welchem Hersteller. Ambassador sind sowieso nicht besonders langlebig und für dein Genre nicht unbedingt prädestiniert. Gerade auch, weil du das noch zusätzlich dämpfst ... ich würd die Dämpfung komplett entfernen. Die "tötet" nämlich auch. ;)

    ...und/oder dann daraus lernen und direkt Evans kaufen :thumbup: :whistling:


    Jopp, der echte Danny Carey von Tool spielt ja auch Evans. Das muss dann natürlich nachgemacht werden. :whistling:


    Edit: hab angerufen „kein Problem, tauschma um“ :)
    Jetzt muss ich nur noch die Muße finden, es am Montag bei der Probe abzumachen und zur Klangfarbe zu bringen, was frühestens am Dienstag geht


    Sehr kulant. Schlag im Laden dann aber wenigstens mal ein exakt baugleiches, neues Fell (ohne Trommel) zum Vergleich mit den Händen an ... Felle machen ca. 3/4 des Klangs und man kann direkt am Fell hören, ob es schon "tot" gespielt wurde. ;)

    Das Snare Schlagfell (der Haupt Snare ...) verschleißt i.d.R. am schnellsten am Drumset. Das ist der Punkt, auf den ich hinaus wollte. ;)


    Ich wechsel das auch nicht annähernd so oft wie so mancher Drum Tech. Will ich mir nicht leisten ...


    Aber es schadet nicht, das mal Blickfeld zu haben. ;)

    So wie ich das sehe hat man als reiner Schlagzeuger grundsätzlich folgende Möglichkeiten:


    • Groove Ideen fürs Songwriting bereitstellen (initiativ)
    • Grooves und Fills für vorhandene Songs bereitstellen
    • Ideen fürs Arrangement von vorhandenen Songs einbringen
    • Texte schreiben


    Bis auf letzteres hatte ich alles in verschiedenen Bands mit eigenen Sachen schon umgesetzt. Texte schreiben steht definitiv bei mir auf dem Plan.


    Komplette Songs schreiben kann man als reiner Rhythmiker eher nicht. Hier ist halt die Frage, wie gut man sich in der Band ergänzen kann. Darum gehts ja letztendlich auch.


    ... ich werde meinen Horizont noch erweitern und mich mit Harmonielehre, Gehörbildung uvm. beschäftigen ... aber ob ich dann Songs schreiben kann? :whistling:

    Ich bin vor längerer Zeit aus eben diesem Grund zu Evans auf der Snare gewechselt (BD und Toms weiterhin Remo). Seit kürzerer Zeit (auch schon ein paar Jahre) aber wieder komplett bei Remo. Ich mag die Felle aus verschiedenen Gründen (kann bei Interesse mehr dazu schreiben).


    Spiele mittlerweile fast nur noch CS Black Dot Coated auf der Snare. Tatsächlich sind mir hier auch Schwankungen beim Verschleiß des Coatings von Fell zu Fell aufgefallen (natürlich immer die gleichen Felle). Könnte aber auch an anderen Faktoren gelegen haben - z.B. der Stimmung und der Häufigkeit und Härte meines Spielens.


    Außerdem sollte man sich m.E. fragen, ab wann ein aufgeplatztes Coating nicht mehr nur ein Schönheitsfehler ist. Spielt man nicht mit Besen, ist ein aufgeplatztes Coating definitiv erstmal nur ein Schönheitsfehler. Der Großteil des Coatings mit seinem klanglichen Einfluss ist ja noch vorhanden. Ob das Fell wirklich "durch" ist, hat damit nach meinem derzeitigen Wissensstand nicht viel zu tun.
    Legt man hier Maßstäbe von einschlägigen Drum Techs an den Tag, wechselt der durchschnittliche Trommler, egal auf welchem Niveau er denn spielt, sowieso (viel) zu selten das Snare Schlagfell. Rossi Roßberg (u.a. Rammstein) sagte mal, dass er teilweise sogar während einer Show das Snare Schlagfell wechselt. Mindestens aber jede Show.


    So gesehen ist ein über lange Zeit intaktes Coating evtl. sogar kontraproduktiv, wenn das eigentliche Fell bereits "tot" gespielt wurde. Dann trügt der Schein des intakten Coatings, sozusagen. :rolleyes:

    Ich poste einfach mal in diesen Thread, weil ich nicht extra einen neuen aufmachen wollte.


    Jedenfalls beschäftige ich mich seit kurzem wieder mit Neil Pearts Drumming. 2012 hatte ich ja bereits ein "Tom Sawyer" Cover gemacht. Evtl. frische ich das demnächst noch mal auf, da ich es damals spielerisch noch nicht ganz (aber so ziemlich) getroffen hatte.


    "Tom Sawyer" ist ja allgemein so mit der bekannteste Rush Song und das diesen Song beinhaltende "Moving Pictures" Album auch als das beste Rush Album verschrien. Ich mag zwar fast alle, aber mir geht es ähnlich. M.E. zeigt Peart auf diesem Album auch am deutlichsten, was er so drauf hat und vor allem auch seine ganz individuellen Stärken. Vor allem in dem Instrumental YYZ. Ich kenne kaum einen Rush Song, der Drums-technisch so anspruchsvoll ist. Dagegen ist Tom Saywer zumindest für mich noch recht lässig.


    Zu YYZ hatte ich kürzlich einen" Drums only" Track gefunden. Hier hört man alles in allem auch gut raus, dass Peart doch sogar auch relativ Groove-lastig und "verspielt" war. Zwar wenig Ghostnotes, aber allein die Bassdrum Arbeit ... und der macht sicher das meiste nur mit einem Fuß. Ob ich den jemals mit allen Schlägen genau nachspielen kann ... keine Ahnung 8o


    In diesem Sinne ... noch mal zu Ehren des alten Meisters von Rush:


    Externer Inhalt www.youtube.com
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.


    Ich kenne die Band seit ich 7 war und die wird wohl auch immer eine meiner Lieblingsbands bleiben. Da stimmt m.E. so vieles, zumal die Herren halt auch spielerisch top fit sind ... alle Studio Alben sind ohne Tricks auf höchstem Niveau "genagelt".

    Surfkoala
    Danke ^^



    Ist er bei mir nicht. Dafür müsste ich wahrscheinlich das genaue Tempo des Lieds vorher einstellen. Ich bin gerade dabei, das irgendwie rauszubekommen. (Vielleicht haste ja noch nen Tipp) ;)


    Der Klicktrack ist bei eingeschaltetem Grid und Snap immer genau drauf (auch, wenn man den zerschnippelt und dann verschiebt). Der Anfang eines jeden Tracks auch. Und hier liegt der Hase im Pfeffer:


    Der Anfang eines Tracks liegt oft nicht genau auf einer Zählzeit. Eigentlich immer, wenn man das beim Rendern nicht explizit beachtet. Ist das der Fall, kann man das aber mit deaktiviertem Grid Snap leicht anpassen. Dafür am besten ein bisschen stärker auf der X-Achse im Trackfenster zoomen ;)
    Außerdem kann das falsche Tempo im Projekt eingestellt sein. Reaper hat die Eigenart, die Geschwindigkeit der Tracks dann zu ändern, wenn man das Tempo mit bereits eingefügten Tracks ändert. Man kann das im Nachhinein wieder über "Rechtsklick aufs Item -> Item Properties -> Playback Rate" ändern. Oder man stellt vorm Ändern des Tempos in den Project Settings unter "Timebase for Items ..." auf Time um. Oder am besten: Man stellt vorm Einfügen des Tracks das richtige Tempo ein.


    Ist der Klick immer noch zu leise, wenn du ihn auf 0dB stellst (ich nehme übrigens fast immer die Betonung der 1 raus), hilft eigentlich nur, den Rest leiser zu machen und die Gesamtlautstärke dann am Interface, Kopfhörerverstärker o.ä. zu erhöhen.