Also, es ist am Ende das Acer Aspire 5 mit der AMD Ryzen 5 3500U und Radeon 8 Grafik geworden (die aber glaube ich im Ryzen eingebaut ist, also keine dedizierte externe Grafikkarte).
M.E. hast du dich richtig entschieden ![]()
2 der 3 anderen Intel Varianten sind sowieso langsamer als der AMD, zumindest von der CPU Leistung her. Und wie viel CPU Leistung wirklich nötig ist wird häufig überschätzt. Reine Multitrack Aufnahmen kommen z.B. mit sehr wenig Rechenleistung aus - wichtig ist hier einfach, dass alles kompabitel und stabil läuft. Meiner Erfahrung nach macht sich die geballte Rechenpower von vielen hoch getakteten Rechenkernen vor allem beim Rendering, und hier auch nur beim "Fullspeed Offline Rendering", wirklich bemerkbar. Die Renderzeit von meinen Mischungen ist bei mir durch den Umstieg auf den Octa Core z.B. deutlich gesunken. Um ca. ein 4-faches gegenüber dem Intel Quad Core von 2008 - und das ist weniger dem geringfügig höheren (Turbo)-Takt geschuldet, sondern mehr einer besseren CPU Architektur. Auch bei CAD und Compiling macht sich das hauptsächlich beim finalen Rendering bemerkbar, so wie ich das bisher mitgekriegt habe. Wo es bei der Echtzeit Berechnung aber wirklich knapp werden kann, ist Videobearbeitung im größeren Stil. DAS braucht richtig CPU Power.
Insofern bin ich da voll auf deiner Seite und mir sicher, dass das Notebook für dich ausreichend ist. Notebooks sind bei der Rechenleistung sowieso stark eingeschränkt, weil sie einfach wesentlich stromsparender und leichter zu kühlen sein müssen. Desktop CPUs sind i.d.R. viel leistungsfähiger. Also wenn es wirklich um viel Rechenleistung geht, sind Notebooks m.E. sowieso die falsche Wahl. Das ist eben der Preis für die Mobilität.
Den einzigen Kritikpunkt an dem Notebook sehe ich beim RAM:
ZitatDas Ding hat eine 1000 GB SSD (M.2 über PCIe) und 8 GB RAM, von denen sich die interne Grafik aber glaube ich 2 GB klaut.
Ich habe mal nachgeschaut und da ist nur ein 8GB Riegel verbaut. Das hat zunächst mal den Nachteil, dass dadurch kein Dual Channel genutzt werden kann. Dual Channel ist wie ein Raid0 von zwei RAM Riegeln und bringt auch in der Praxis nahezu die doppelten Datenraten (das hat wiederrum nichts mit Double Data Rate, kurz DDR RAM, zu tun). Es müsste sehr sicher auch noch ein 2. und leicht zugänglicher RAM Steckplatz vorhanden sein.
Der weitere Nachteil ist auch einfach, weil 8GB - die ja schon eigentlich nur noch 6 GB wegen der Grafik sind - mittlerweile wirklich wenig sind. Auch, wenn man die nicht so schnell ausreizt. Denn Windows 10 nutzt den RAM mit dem Cache intelligent und effektiv. Es kommt bei mir ab und zu vor, dass z.B. die restlichen freien 10 von meinen 16GB mit dem Cache gefüllt sind, wenn der Rechner schon länger läuft.
Wichtig ist dabei natürlich, den exakt gleichen Speicherriegel zu verbauen. Nicht nur wegen Dual Channel & Co., sondern auch wegen der QVL. Es gibt immer eine Liste bestimmter Speicherriegel, die laut Motherboard Hersteller einwandfrei mit dem Board funktionieren.
Also das würde ich noch machen ![]()