Der Trick ist, sowas nur als langweiligen Anreiz zu sehen und selbst rum zu probieren. ![]()
Das Problem dabei wiederrum, dass man natürlich ein Urteilsvermögen braucht ...
Der Trick ist, sowas nur als langweiligen Anreiz zu sehen und selbst rum zu probieren. ![]()
Das Problem dabei wiederrum, dass man natürlich ein Urteilsvermögen braucht ...
welche Mikros würdet ihr denn empfehlen, die unterum mehr Eier haben?
Eigentlich haben fast alle anderen dynamischen Bassdrum Mikros mehr "Eier" unter 100Hz als das D112. Shure Beta 52A, die beiden dynamichen Sennheiser, Audix D6, AKG D12, usw. ...
Hier gibts einen Vergleich einiger Mikros ab 2:30 mit Frequenzgängen:
Ki3UtgNR4C0?t=151
Ich benutz z.Z. das Beta 52A und kenne das D112 von früher.
...ich hatte hier keine Patentrezepte erwartet
Die gibt es natürlich auch nicht. Aber es gibt Zusammenhänge (physikalischen Ursprungs), die immer Bestand haben. Und manchmal hilft es, diese sich noch mal vor Augen zu führen.
Wichtig ist bei BD Fellen m.E., besonders wenn man sie wie du sehr tief stimmt, das Zentrieren.
Es lohnt sich auch immer, mit dem Verhältnis von Schlag- und Resofell zu experimentieren. Ich stimme meine Resos z.B. generell etwas höher als die Schlagfelle, letztere bei Bassdrum und Toms auch eher tief.
Und möglicherweise funktioniert die neue BD mit der sehr tiefen Stimmung, die du fährst, auch nicht so gut. Je geringer die Fellspannung, desto weniger "Ton" und Lautstärke kommt bei gleicher Schlagenergie auch zu Stande.
Dämpfung in der BD würde ich nur in Maßen aus zwei Gründen nutzen: Zum einen um den Basketballeffekt bzw. die Reflexionen im Kesselinneren zu zähmen. Dieser stört besonders bei der Mikrofonierung (auch wenn das Mikro im Resoloch positioniert ist). Zum anderen, um nicht oder zu wenig vorgedämpfte Felle zusätzlich zu dämpfen.
Was für ein Resonanzfell hast du denn drauf? Das EQ4 braucht nicht unbedingt zusätzliche Dämpfung. Man darf bei der Dämpfung auch nicht vergessen, dass sie Lautstärke und Lebendigkeit wegnimmt. Komplett ungedämpfte Bassdrums funktionieren nach meiner Erfahrung selten, aber es kommt eben auf das "Wie" und das Maß an. ![]()
Ich habe mein kleines Kissen z.Z. am Resonanzfell liegen, das Schlagfell schwingt komplett frei. Gefällt mir besser als anders rum.
Die Position des Resolochs wurde auch schon angesprochen. Ich würde das auch eher am Rand positionieren, aber nicht direkt am Rand.
Ich gehe zwar davon aus, dass sich die Gegebenheiten deines Raums nicht geändert haben. Aber auch das hat einen Einfluss. In den Ecken klingen die Bässe z.B. wuchtiger, aber auch undefinierter.
Und dann die Sache des Mikrofons: Wie auch bereits gesagt wurde, liefert das D112 kaum Tiefbass. Es gibt andere BD Mikros, die unter 100Hz wesentlich mehr "Eier" haben.
Unabhängig vom Mikro wirkt sich die Position des Mikros hingegen immer ähnlich aus. Wie schon gesagt wurde, hat man auf Höhe des Reslochs mehr Tiefbass. Hier lohnt es sich, zu experimentieren. Es kann dort auch schnell zu stark wummern und ein paar cm weiter drinnen klingts dann genau richtig.
Dem D112 steht darüber hinaus eine mittelschmale Tiefmittenabsenkung bei z.B. 400Hz und ein breiter Höhenboost bei z.B. 5kHz ganz gut. Je nach Geschmack, Kontext usw. natürlich.
Rein von der Leistung her wird das iPad definitiv zum Aufnehmen reichen. Für die Nachbearbeitung im größeren Stil dann natürlich nicht mehr. Aber Mehrspur Aufnahmen brauchen weitaus weniger Resourcen als oft angenommen. Wichtiger ist dabei eher, dass die Hardware sich gut für den Job eignet und wirklich zuverlässig läuft. Auf die Latenzen kommt es auch nicht sonderlich an, wenn man kein MIDI nutzt.
Zum Beispiel hatte ich mit einem alten Laptop von 2006 (32bit Dual Core) problemlos 16 Spuren über Firewire aufnehmen können. Aber ein anderer Laptop von 2013 machte mit einem neueren USB Interface immer wieder Probleme (Lags in der finalen Aufnahme), auch mit einer neuen Windows Installation ... und ja, man braucht keinen Mac (bzw. überteuerten Apple Kram) für sowas. ![]()
Um ein paar Schlagzeugspuren aufzunehmen und ein bisschen mit CPU-freundlichen Plugins nachzubearbeiten braucht man jedenfalls keinen i7-Rechner. Und auch ein i7-Rechner ist ein sehr dehnbarer Begriff. Davon abgesehen, dass es die mittlerweile schon in der 10. Generation gibt und ich aus verschiedenen Gründen im Desktop Bereich momentan eher AMD vorziehen würde (schon allein wegen des bei AMD nach wie vor verlöteten Heatspreaders).
Aber genug abgeschwiffen - rein von der Leistung reicht so ein aktuelles iPad für den Job sicher aus. Da wird es wenn dann schon eher an Kompatibilitäts-Geschichten und so scheitern.
EDIT
Der Thread gehört wohl eher ins Recording Forum. ![]()
Oh man ... weißt du, was mein zweiter Beweggrund für das Erstellen dieses Threads war? Der "Aggro" Thread. Ich wollte mal zur Abwechslung was Konstruktives machen. Und was passiert? Es wird förmlich in der Luft zerrissen. Dass das passiert, wird dann nicht nur ignoriert, sondern ich selbst werde noch zur Verantwortung gezogen.
Meine Konsequenz daraus ist, dass ich besser fahre, wenn ich sowas von vorn herein sein lasse.
Was war übrigens der Auslöser für den Aggro Thread? Ein User wurde angegriffen, und die Moderation hat dem Angreifer sogar extra noch ein Silbertablett gegeben, um das ganze so richtig auszuschlachten. Sehr sinnvoll.
Noch jemand, der sich dazu hier äußern will?
Gleichwohl gehören zu einer Auseinandersetzung immer zwei.
Ganz genau. Aus diesem Grund versuche ich mittlerweile einige Auseinandersetzungen komplett zu vermeiden. Es kommt nämlich maßgeblich darauf an, mit wem man sich auseinandersetzt. Was Nick hier abgezogen hat, hat mir nicht in den Kram gepasst. Ist dir das nicht aufgefallen? Ich wollte nämlich nicht Teil dieser Auseinandersetzung sein.
ZitatDie Darstellung, dass Du hier Opfer eines Mobbings bist, widerspricht zumindest meiner Wahrnehmung dieses Threads.
Ja, weil ich halt nicht kleinbei gebe, sondern mich drauf einlasse.
Zitatsondern weil es ohne jede Empathie und ohne den notwendigen Respekt vor den Mitmenschen abläuft.
Ganz genau. Aber auch hier ist die Frage, von wem die Empathie- und Respektlosigkeit ausgeht. Wenn mich jemand angreift, muss ich irgendwie reagieren. Die Alliierten wurden auch nicht von den Achsenmächten gefragt, ob sie angegriffen werden möchten ![]()
3x darfst du jedenfalls raten, warum ich hier jetzt gerade so die Schnauze voll habe, dass ich mich erst mal zurückziehen werde.
Und ja - niemand macht irgendwas komplett selbstlos. Das ist alles irgendwie ein Geben und Nehmen. Solang das im Gleichgewicht bleibt, ist's ok. Aber ich hab hier primär was gegeben und wurde dafür angegriffen und kritisiert.
..
Ich hab übrigens ganz bewusst kein Problem bei solchen Grenzüberschreitungen selbst Grenzen zu überschreiten. Wie z.B. jetzt, wenn ich es öffentlich ausdiskutiere.
Die Mods sind sich einig, dass der Content auch noch andere User interessiert. In dem Sinne wird hier moderiert!
Verstehe. Aber wenn der jenige, der hier offensichtlich interessanten und hilfreichen Content einstellt dafür von einem bestimmten User gezielt provoziert, gemobbt und fertig gemacht wird (nicht, dass ihm das gelungen wäre - aber es hat mir definitiv ein paar Stunden meines Lebens versaut), ist das natürlich egal. Hauptsache den einfachen Weg gewählt, nicht Partei ergriffen und die Nerven von Leuten, die's wirklich gut meinen, verschlissen.
Ich muss das ja hier nicht machen und deswegen bin ich wirklich erst mal ne Weile weg. Wird mir sicher gut tun.
ZitatWenn man selbst immer wieder das Gleiche wiederholt, gerät man irgendwann in einen Loop. Da muss einer die Entscheidung treffen den Pfad verlassen.
Also ist es für mich, der hier offensichtlich für Aufklärung sorgen möchte, dann besser, so einen Egotrip Blödsinn unkommentiert stehen zu lassen? Das entbehrt jeglicher Logik, wenn man was ernst meint.
Irgendwie wundert es mich nicht, dass hier so viele Leute verschwinden oder die Finger still halten, wenn man diversen streitsüchtigen Clowns das Feld überlässt.
Hört doch mal mit dem Kindergarten auf, Buben. Ist ja peinlich.
Richtig, das ist Kindergarten und deswegen hatte ich bereits 2x um Schließung des Threads gebeten. Aber selbst als Urheber kann man das wohl von der Moderation nicht erwarten (finde ich zwar unlogisch, aber was solls). Ich bereue mittlerweile, den Thread überhaupt erstellt zu haben. Sehr sinnvoll, oder?
ZitatDas ist ein Thema, bei dem man wunderbar alle Seiten betrachten und ausdiskutieren könnte. Wenn man sachlich auf das Veto seines Gegenüber eingeht.
Hier ist mit Rampen auch ein bewanderter Experte am Start, der beruflich mit der Technik zu tun hat (Tontechniker etc. benutzen die Technik ja nur). Er hat meine Ausführungen im Startposting bestätigt. Weiter geht es damit - ich zitiere mich wieder:
"Schön daran zu erkennen, dass fachliche Gegenargumente, die seine gesamte "Beweisführung" ad absurdum führen, dauerhaft und immer wieder ignoriert werden."
Da bringt es nichts mehr, "sachlich" auf das "Veto" einzugehen. Das Veto ist einfach Ego-orientierter Blödsinn. Aber das darf man ja nicht öffentlich klarstellen, auch wenn es so ist.
Mit bestimmten Leuten braucht man halt nicht zu diskutieren. Man wird immer verlieren, weil in letzter Konsequenz immer Fakten verdreht, geleugnet oder einem die übelsten Sachen vorgeworfen werden.
Ist schon krass, dass das hier keiner so richtig zu checken scheint. Macht mit dem Thread was ihr wollt, ich hab besseres zu tun. Bis irgendwann mal.
Sehr richtig, deswegen und durch eigene Erfahrung habe ich ein Problem mit Leuten und angeblichen "Audioprofis", die sich belehrend hinstellen und erzählen wie "im Grunde andere nur damit demonstrieren, wie wenig Ahnung sie haben und sich die dollsten Sachen zusammenreimen", und wenn sie (die angeblichen Audioprofis) dann reagieren und versuchen, die Dinge zu erklären, sie sich empören, daß "die nächsten Leute ankommen, die noch mehr Blödsinn erzählen".
Und besonders, wenn diese angeblichen Audioprofis nicht in der Lage sind, ohne große Aggressionen die Gegenargumente/-Meinungen leben zu lassen und angemessen drauf zu reagieren, bedeutet die Grundidee ihres Threads doch nur ein Ego-Trip nach dem Motto "Look At Me! Seid dankbar und seht zu mir auf: ich belehre euch jetzt mal."
Und wieder wirfst du mir all das vor, was auf dich selbst zutrifft. ![]()
Aber immerhin ist mir jetzt wenigstens eindeutig klar, wer du bist.
orinocco
Du hast doch eingangs selbst gesagt, dass du hier nur Bahnhof verstehst. Der springende Punkt ist - und ich zitiere mich wieder:
"Wenn man die Theorie verstanden hat und es dabei sogar noch schafft, sich nicht selbst und andere zu verarschen [...], wird man merken, wie überbewertet das Thema (hohe Samplingraten) ist."
Und was Nick mit seinem "Vergleich" macht, ist genau das - er verarscht sich selbst und andere. Die Unterschiede, die da zu hören sind, kommen nicht durch die Quantisierung selbst. Und wenn die Sinnlos-Schleife hier nicht aufhört, mach ich mir wirklich noch die Arbeit und stelle das klar. Gehört hier zwar nicht her, aber lässt sich ja nun nicht vermeiden.
So, jetzt mach ich auch mal nen Doppelpost ...
vergessen wir alle mal ganz schnell den Schmarrn vom Klimawandel des Plattenspielers
Ich mach mir die Mühe, lade deine Files öffentlich hoch und beweise hier öffentlich mit Screenshots, dass deine Files ungeeignet für einen Samplingraten Vergleich sind. Du willst es ja scheinbar nicht anders.
ja, zumindest stimmt das mathematisch
Dazu hatte ich ja noch was geschrieben:
Der Anti-Aliasing Filter schneidet bei jeder Samplingrate genug weg, um Aliasing komplett zu verhindern. Das, was er noch durchlässt, verschwindet im Quantisierungsrauschen. Also auch in der Praxis bei nicht idealen Tiefpassfiltern.
Vielfache der Ziel-Samplingrate zu verwenden bieten keinen Vorteil. Es ist ein wenig unintuitiv, aber tatsächlich lassen sich (solange das Nyquist-Kriterium erfüllt wird) beliebige Samplingraten mathematisch vollkommen verlustfrei in einander konvertieren. Sprich: z.B, von 48 kHz nach 44.1 konvertieren geht genauso gut wie von 88.2 kHz nach 44.1 kHz. That being said, hängt es aber natürlich wie immer von der Implementierung des Resamplers ab (und meine Erfahrung von vor vielen Jahren hat leider gezeigt, dass auch "professionelle" Audiosoftware zum Teil erstaunlich miese Resampleralgorithmen enthält, von Hardware ganz zu schweigen).
Sehr interessant. Aber die Umrechnung ist bei nicht-ganzzahligen Vielfachen doch wesentlich komplexer, oder nicht?
Es ist mir unverständlich, warum sich erwachsene Menschen schon von Kleinigkeiten provoziert sehen und nicht in der Lage sind, eine Provokation einfach mal zu ignorieren.
Ich bin momentan halt noch etwas dünnhäutig und habe den Thread hier nicht erstellt, um mich provozieren zu lassen. Nein, ich habe den Thread sogar genau hier erstellt, um das zu vermeiden. Das Mitteilungsbedürfnis hatte ich ja sowieso. ![]()
Meines Erachtens kann man hier sogar sämtliche Beiträge von Nick und alle damit zusammen hängenden löschen, weil er genau das tut, wogegen die Grundidee des Threads ankämpft: Er sorgt für Verwirrung und das mit einem erheblichen Maß an Selbstüberschätzung. Schön daran zu erkennen, dass fachliche Gegenargumente, die seine gesamte "Beweisführung" ad absurdum führen, dauerhaft und immer wieder ignoriert werden. Das ist dann keine Diskussion mehr, sondern blanke Idiotie. Wie ich ja schon sagte.
Daher auch die Bitte an ihn, das in einem eigenen Thread abzuhandeln und hier nicht einen Doppelpost nach dem anderen abzulassen.
Ich möchte noch kurz darauf hinweisen, dass ich nicht beabsichtigt hatte hier eine Diskussion über Sinn und Unsinn von hohen Samplingraten lozutreten. Auch keinen Vergleich von 44,1 und 48kHz.
Meine tatsächliche Intention war sogar, mal ein bisschen von diesem Streitthema wegzukommen und für Aufklärung zu sorgen. Wenn man die Theorie verstanden hat und es dabei sogar noch schafft, sich nicht selbst und andere zu verarschen ("ich kann aber Unterschiede hören, die kein Audioprofi hören kann und nehm voll krass geil in hohen Samplingraten auf, weil ich total cool bin ...!"), wird man merken, wie überbewertet das Thema ist.
Wer zudem die Praxis kennt und weiß, wo die Hauptarbeit beim Produzieren liegt oder überhaupt weiß, in welcher Auflösung Rohspuren und Mixe fürs Mastering so herum geschickt werden, wird noch mehr merken, wie überbewertet hohe Samplingraten sind.
Beeble
Schön erklärt. Aber dass Aliasfrequenzen im Ultraschallbereich mit höherer Abtastrate vermieden werden halte ich für ein Gerücht. Ich hatte dazu auch was im Startposting geschrieben.
Es dreht sich im Kreis:
Ich habe jetzt nun schon zig mal gesagt und sogar bewiesen, dass dein Vergleich mit der Schallplatte nicht funktionieren kann. Aber man kann genau so gut gegen eine Wand reden. Das fängt ja schon damit an, welche Aussage du von mir in deinem ersten Beitrag hier zitiert hast. Damit steht deine Intention hier von vorn herein außer Frage ...
Und ich bereue den letzten Absatz im Startposting. Hätte mich ja überhaupt nicht dafür rechtfertigen müssen, hier so einen Thread zu erstellen, obwohl das tatsächlich der Auslöser dafür war.
Das Problem an dem Video ist, dass der Typ Sampling absolut nicht verstanden hat (dafür braucht man sich nur mal die Kommentare anzuschauen) und Unsinn verbreitet. Und das ganze hat noch weitaus größere Ausmaße - ich bin da ja über ein Video und über einen Beitrag auf Facebook gestoßen.
Wenn du hier tatsächlich im Sinne des Themas diskutieren wollen würdest, hättest du dich auf mein verlinktes Video im Startposting bezogen und nicht auf den Unsinn da. Hast du das überhaupt angeschaut? ![]()
So, Beitrag ist gemeldet. Mal sehen wann der Thread dann geschlossen wird.
Zum Abschluss zitiere ich noch mal den wichtigen Satz aus meinem letzten Beitrag. Der macht nämlich das gesamte Theater hier von Nick obsolet:
"Wenn die Ziel-Samplingrate 44,1kHz ist, ist es absoluter Blödsinn in 48kHz aufnehmen."
Umgekehrt übrigens genau so. Und leider stirbt 44,1kHz nicht mit der CD aus. Das ist für Musik immer noch eine gebräuchliche Samplingrate, und für Youtube z.B. auch. Bzgl. Youtube hatte ich hier übrigens auch noch einen Link für die offiziellen Spezifikationen gepostet. ![]()
Wie ich im Startposting erklärt habe: Eine andere Samplingrate kann nur dann hörbar werden, wenn der Anti-Aliasing Filter überhaupt etwas weg schneidet. Um verschiedene Samplingraten miteinander vergleichen zu können, braucht man das exakt selbe Ausgangsmaterial. Das ist mit zwei verschiedenen Schallplatten Aufnahmen nicht gegeben, was der zeitliche Versatz gut demonstriert. Weiterhin frage ich mich sowieso, warum wir hier über Audiomaterial reden, das nicht mal öffentlich zugänglich ist.
Es ist nämlich schon sehr schwierig, überhaupt einen Unterschied zu viel höheren Samplingraten zu hören. Dafür müssen schon einige Gegebenheiten passen. Zusätzlich kommt das Resampling ins Spiel, was einen seriösen Vergleich noch schwieriger macht.
Wenn die Ziel-Samplingrate 44,1kHz ist, ist es absoluter Blödsinn in 48kHz aufnehmen. Dann lieber gleich in 88,2kHz - da hat man "mehr" (vor allem mehr Speicherplatzbedarf und Rechenaufwand) von. Ein Resampling zwischen 48kHz und 44,1kHz, auch wenn es um Vielfache der jeweiligen Samplingraten geht, sollte vermieden werden. Es sei denn, man wandelt schließlich über eine analoge Kette, aber auch hier ist der Aufwand doch sehr fragwürdig, wenn es um keine Highend Produktion geht.
Mir wird ja auch vorgeworfen, ich würde das zu theoretisch betrachten. Aber ich bin eigentlich ein totaler Praktiker, der Aufnahmen macht und vor allem mischt. Und aus dieser Sicht betrachte ich das auch. Allerdings verstehe ich eben auch die theoretischen Zusammenhänge. Wer damit ein Problem hat, kann mir gerne eine PM schreiben (außer Nick natürlich, dass der ein Problem damit hat hat er ja schon eindrucksvoll bewiesen).
ZitatGenannter Typ (Bob Steward (Meridian)) ist wahrscheinlich für so einen Fachkenner wie wir ihn mit dem TS vorfinden auch der totale Volltrottel, der Blödsinn und Halbwissen verbreitet...
Und da fragst du dich noch, warum ich dich entfreundet habe. Nicht der Typ ist für mich ein totaler Volltrottel, der Blödsinn und Halbwissen verbreitet, sondern du. Und mit dem ganz anderen Schmarrn, den du mir vorwirfst, versuchst du auch nur von dir selbst abzulenken. Ich kenne das alles. Das Problem dabei ist allerdings, dass ich's leid bin. Andere hätten da vielleicht noch mehr Geduld.
Und du hast mich nicht getriggert. Ich habe anscheinend dich getriggert, dass du dich hier so aufführst. Dass man dann die Konsequenz zieht ist irgendwie logisch. Ich werde übrigens einen Moderator darum bitten, den Thread hier dicht zu machen, wenn das nicht aufhört. Ist zwar schade, dass scheinbar zu hoch gesteckte Ambitionen dem Erdboden gleich gemacht werden wollen, aber wenn dem so ist ... dann soll der Thread lieber in der Versenkung verschwinden. Wer sich wirklich dafür interessiert und was lernen will, wird die richtigen Infos schon finden.
Nick
Du liest die Beiträge nicht richtig, drehst dir alles zurecht wie du es brauchst und wirfst anderen obendrein noch das vor, was auf dich selbst zutrifft.
Mein letztes Wort dazu ist noch mal:
Halte dich hier bitte raus und erstelle wenn nötig deinen eigenen Thread zum Thema. Dass Leute Blödsinn und Halbwissen verbreiten lässt sich ja sowieso nicht verhindern.
Und "mein letztes Wort dazu" ist gleichbedeutend damit, dass ich ab jetzt sämtliche Beitrage von dir hier im Thread ignorieren werde, Nick.
Hier noch ein kurzer Artikel zum Thema, warum es 44,1 und 48kHz gibt. 48kHz ist keine "Antwort" auf oder eine "verbesserte" Version von 44,1kHz. Warum bietet wohl so ziemlich jedes moderne Audio Interface ganzzahlige Vielfache (2x und 4x) beider Samplingraten an?
https://www.heise.de/newsticke…ie-Musikwelt-3195623.html
Rampen als älterer und bewanderter Experte bestätigt das auch alles. Danke übrigens dafür ![]()
Nick
Ich habe diesen Thread erstellt, um Wissen zu vermitteln. Wenn du damit ein Problem hast, dann halte dich bitte raus. Es hindert dich keiner daran, einen eigenen Thread für deinen Vergleich zu erstellen.
Mir ist auch egal, an was du glaubst und was du dir durch deine Tests zusammen reimst. Du kannst meine vermittelten Inhalte hier auch für sonst einen Blödsinn halten, das ist mir auch egal. Nicht egal ist mir wiederrum, wenn man mich provoziert und mich in sinnlose Diskussionen verwickelt. Du hast auch nicht verstanden, warum ich diesen Thread erstellt habe: Ich musste nämlich erkennen, dass es nichts bringt, mit Leuten direkt unter ihren Videos usw. über ihr Halbwissen zu diskutieren. Also habe ich diesen Thread hier erstellt und versucht, das Thema so umfassend und dennoch einfach wie möglich zu beleuchten. Und jetzt kommst du daher, der scheinbar nicht nur Sampling nicht versteht, und verwickelst mich in meinem Thread in ebenso sinnlose Diskussionen über Halbwissen.
Der Vollständigkeit halber poste ich noch die Videos, die ich erwähnt hatte (ich wollte den Thread eigentlich komplett "clean" von sowas halten, aber ist ja sowieso schon zu spät):
Der bezieht sich wiederrum auf dieses hier:
Glaub, an was du willst, Nick. Aber geh mir nicht damit auf die Nerven.
PS:
Sehr interessant finde ich übrigens, dass mir z.B. auf recording.de vorgeworfen wurde, ich würde mir quasi selbst zu sehr vertrauen und hätte ja keine Ahnung, weil ich das nicht richtig gelernt habe. Und hier wirfst du mir jetzt ziemlich genau das Gegenteil vor.
PPS:
Ich werde bei Gelegenheit einen eigenen Test durchführen und dafür eine 192kHz Aufnahme mit einem anschließenden "analogen" Resampling in alle Samplingraten darunter bis 44,1kHz machen.
PPPS:
Ich hab dann erst mal ne Probe und schreibe später was zu dem Verzerrer Thema.
Ah, da haben wir uns leicht missverstanden: ich meinte zunächst, dass es sinnvoll sein kann, einen Verzerrer mit Audiomaterial mit höherer Bandbreite (und entsprechend höherer Aufnahmesamplingrate) zu füttern.
Diesbzgl. hatte ich dich schon richtig verstanden ![]()
Zitat von RampenUnabhängig davon braucht ein Verzerrer aber in jedem Fall Oversampling (also muss intern mit einer höheren Rate laufen als das Eingangssignal), weil er wie Du schon schreibst auch zusätzliche höhere Frequenzen erzeugt. Und wenn diese überhalb der Nyquistfrequenz liegen, werden sie als grauslich klingende Aliasfrequenzen im Verzerrerausgang auftauchen. Das lässt sich leicht im Experiment prüfen, in dem man einen Sinussweep mal fies ohne schlauere Clippingalgorithmen übersteuert. Anbei ein Originalsweep und der um 10dB geclippte. Da kann man deutlich die Aliasfrequenzen hören.
Ich hab mir die Files gezogen und in der DAW angehört und angeschaut. Ist schon erstaunlich, weil das Aliasing ja wirklich eindeutig ist. Ein Verzerrungsplugin müsste allerdings trotzdem ohne Oversampling auskommen, weil intern ein Anti-Aliasing Filter arbeiten kann. Klar ist das Rippling dann bei "normaler" Samplingrate viel stärker, aber Aliasing sollte eigentlich nicht auftreten. Ich denke das ist hier wirklich der Vorgehensweise geschuldet, dass du den Sinus (mittels Fader?) absichtlich Clippen lässt.
Interessantes Thema!
Dazu hätte ich eine Frage.
Ich nehme generell in 48kHz auf. Exportieren das dann auch so und später auch das dazugehörige Video für meine Drum Cover.
Jetzt schrieb letztens jemand bei Facebook man sollte immer mit der doppelten Frequenz des später exportierten Materials aufnehmen um Rundungsfehler beim runterrechnen zu vermeiden.
D.h. wenn man später 44,1kHz haben will, sollte man mit 88,2kHz aufnehmen.
Ist da was dran? Oder nur Voodoo?
Ich habe oben noch eine Ergänzung zum "Resampling" gemacht. Dort steht, warum da was dran ist. ![]()
Im Startposting steht allerdings auch, warum du eigentlich auch gleich in der Ziel Samplingrate aufnehmen kannst. Youtube empfiehlt übrigens immer noch 44,1kHz und ich gehe davon aus, dass die auch generell "noch" mit dieser Samplingrate arbeiten. Obwohl 48kHz ja eigentlich Standard bei Videos ist.
Hier mal die offizielle Empfehlung für Musik Videos. Bei der Umsetzung einer PCM bzw. lossless Audiospur im Videoprogramm könnte es aber kniffelig werden (kann dir gern mehr dazu erzählen):
https://support.google.com/youtube/answer/6039860?hl=de
Ein rein digitales Resampling ist immer zu vermeiden. Und wenn man es doch macht, sollte man darauf achten, dass der SRC mit der höchsten Qualitätsstufe konvertiert.
Aber insgesamt gesehen reicht 48 für guten Klang analog-recordingmäßig völlig aus, 44,1 dagegen nmE nicht.
Das ist gelinde gesagt einfach Blödsinn. 44,1kHz haben gegenüber 48kHz überhaupt keine klanglichen Nachteile. Dass dein Vergleich mit der Schallplatte wegen den zwei verschiedenen Aufnahmen zum Scheitern verurteilt ist habe ich dir in meinem letzten Beitrag erklärt. Aber vielleicht war ich noch zu vorsichtig.
Die Unterschiede kommen definitiv von der Schallplatten Aufnahme selbst, nicht durch die Quantisierung. Schau dir allein mal das unterschiedliche Tempo an ... 18ms Versatz bei nicht mal einer Minute Laufzeit. Aber das kommt natürlich alles durch die Quantisierung ![]()
Und gerade weil 44,1kHz gegenüber 48kHz keine klanglichen Vorteile bietet, ist es noch blödsinniger, in 48kHz aufzunehmen, um anschließend in 44,1kHz zu resampeln. Das Resampling erzeugt dann nämlich den Klangunterschied, nicht die Samplingraten selbst.
Wie meinst du das? Es wurde im Abstand von wenigen Minuten nur einmal der Tonarm wenige Zentimeter zurückgestellt, sogar ohne daß der Plattenspieler zwischendurch stoppte. In der Zwischenzeit wurde das 48 kHz - Projekt zum recorden geladen, sonstige Bedinungen und Settings waren neutral und identisch. An den Gains (Vinylvorverstärker und DAW-Input-Aussteuerung) wurde nichts verändert -> Input war selbstverständlich derselbe Line-In vom Fireface.
Insofern sind das optimale Bedingungen ja. Aber ändert nichts an der Tatsache, dass die Dateien sehr unterschiedlich sind. Ich habe mir den kurzen "Fates Warning" Ausschnitt mal genauer angeschaut. Zunächst hat mein Offline Loudness Analyzer einen Unterschied von 0,1 LUFS bei "Maximum momentary" angezeigt. Nach dem Angleichen der durchschnittlichen Lautheit kam ein Unterschied von 0,03 LUFS Integrated zu Tage. Der lautere Track ist dabei der mit 48kHz. Lauter klingt immer besser, aber obwohl es meiner Argumentation in die Hände spielen würde - 0,03dB sind dafür zu wenig.
Aber jetzt kommt das große Aaaber - und ich war selbst verblüfft
Als ich den Track Alignen wollte, tat ich mich schwer. Es ging irgendwie nicht. Also alignte ich den ersten Drums Schlag noch mal fast aufs Sample genau (geht ja nicht ganz wegen den unterschiedlichen Abtastraten, aber eben fast). Dann schaute ich mir den letzten Drums Schlag an, der gerade mal 46 Sekunden Abstand zum ersten hat. Dieser Schlag liegt bei der 48kHz Variante ganze 18 Millisekunden vor dem der 44,1kHz Variante! Ich kann gerne Screenshots machen, aber das glaubst du wohl sowieso nur, wenn du es dir selbst anschaust.
Zudem habe ich in dem anderen längeren Track irgendwie Unterschiede im Stereobild wahrgenommen. Kann auch Einbildung gewesen sein, aber ich tendiere eher dazu, dass ich damit recht habe. Und das spricht weiterhin für die mangelnde "Konstantheit" einer Schallplatten Wiedergabe: Das Stereobild einer Schallplatte hat nämlich so ein paar Eigenarten. Die Kanäle können nicht exakt voneinander getrennt werden und so weiter. Dieser Unterschied kann jedenfalls nicht von der Abtastrate kommen, genau so wie die anderen Unterschiede.
Denn eine andere Abtastrate macht sich nur bemerkbar, wenn der Anti-Aliasing Filter überhaupt etwas weg schneidet. Ich habe es ja oben genau erklärt: Es dreht sich einzig und allein um das "Rippling", das dadurch entsteht. Und der Unterschied zwischen 44,1 und 48kHz ist seeehr gering. Es könnte sogar sein, dass das Interface den selben Anti-Aliasing Filter dafür benutzt hat (was ich zwar bezweifel). Der würde dann in dem Fall zwischen 20 und 22kHz sowohl bei 44,1kHz als auch bei 48kHz "abfallen".
Unterschiede machen sich da, wenn die Technik einwandfrei funktioniert, eigentlich wirklich nur bei höheren Samplingraten bemerkbar. Ich meine - das Clipper Plugin, das ich benutze, hat 32x Oversampling. Dagegen sind sogar 192kHz Peanuts.
Quasi ja, zumindest reagiert er vergleichbarer mit einem rein analogen Verzerrer, vorausgesetzt dass dieser auch höhere Frequenzen als 20kHz verarbeiten kann (was z.B. ein Gitarreneffektgerät vermutlich eher nicht tut).
Verstehe. Allerdings bräuchte man dafür ja auch eine höher abgetastete Aufnahme. Im Nachhinein würde Oversampling ja nichts bringen, weil der Verzerrer ja so keine nennenswerten Frequenzanteile über 20kHz "zu futtern" kriegt, oder?