Beiträge von m_tree

    gsüchd
    Danke. Und ja, ich weiß was du meinst ;)


    Slinor
    Danke :)
    Ja, hab mich wirklich intensiv mit dem Song beschäftigt. Konnte mich dadurch aber auch weiter entwickeln. Oder es waren umgekehrt Weiterentwicklungen notwendig, um den Song besser spielen zu können.


    Wo hast du das Playback her wenn ich fragen darf?


    Das ist die originale Studio Aufnahme (lange Version) in CD Qualität. Hab die allerdings ein bisschen nachbearbeitet (sowohl einzeln als auch auf der Stereosumme zusammen mit meinen Drums).


    rsbusch
    :D

    Weiß nicht, was ihr alle habt - ab der zweiten Strophe ist das mit der Hihat doch top! :D
    Top getrommelt - man muss ja auch bedenken dass du hier nen One-Take ablieferst und nicht wie viele andere Menschen auf YouTube zu einem vorproduzierten Track trommelst.


    Danke. :)
    Wusste gar nicht, dass manche sowas machen. Bei Musikvideos ist's ja vollkommen klar. Aber bei so nem Cover :whistling:
    Ist insofern vielleicht auch ganz gut, dass die paar Unsauberkeiten zum Schluss drin sind ... daran erkennt man wenigstens, dass es echt ist. :D




    Hi Andy,


    danke ;)


    Ja, "By The Way" hatten wir damals mit BTP gecovert. Hatte den aber auch 2017 noch mal bei ein paar Aushilfe Gigs gespielt. Hab kürzlich festgestellt, dass ich für das Covervideo auch da noch mal mehr in die Details gehen muss. Der ist natürlich nicht annähernd so anspruchsvoll wie Rosanna. Da liefert eher Flea wieder mal das totale Brett ab. ^^


    Mal schauen, wie's jetzt so weiter geht. Nägel mit Köpfen machen und so ...

    Erstmal vielen Dank fürs Feedback und fürs Lob :)


    Auf Facebook (drummerforum Gruppe u.ä.) bekam ich bisher überwältigend positives und umfangreiches Feedback. Schon krass ^^
    Ich finde es demgegenüber gerade gut, dass ich hier ausführlicheres und auch kritischeres Feedback bekomme.


    Zunächst muss ich noch mal erwähnen, dass ich selbst nicht so ganz zufrieden mit meiner Performance bin. Aber ich hatte mich jetzt schon über ein Jahr immer mal wieder mit dem Song beschäftigt und habe jetzt, nach vielen Verbesserungen (auch was Gear und Sound betrifft), einen Punkt erreicht, an dem ich einfach mal Schluss machen muss. Sonst würde das anfangen mich zu nerven. Es stehen jetzt sowieso wieder andere Sachen auf dem Programm, u.a. auch mal Unterricht nehmen. Das schließt nicht aus, dass ich den Song irgendwann noch mal angehe. Dann vielleicht sogar mit einer Band für Youtube gecovert.


    Die Kritik zum Timing allgemein ist insofern interessant, weil einige Kritikpunkte einzigartig in meiner letzten (finalen) Performance sind. Die (fast) finale Aufnahme 2 Tage vorher ist da an einigen Stellen besser, dafür aber an anderen schlechter. Und um die absolute Perfektion zu erreichen fehlen mir jetzt halt doch die Nerven. Dazu kommt auch, dass mein Set (bis auf ein kleines Kissen in der BD) komplett ungedämpft ist und man für so eine Aufnahme, bei der man jeden Furz noch mal deutlicher als in einem normalen Bandmix raushört (die Drums sind lauter), ständig nachstimmen muss. Insbesondere die Snare ist tricky, wenn das Sustain gut klingen soll.


    Two
    Danke. Ja, bzgl. der Ghostnotes hat sich die Kritik hier von damals bewährt. :)
    Mit meinem jetzigen Mittelweg bin ich zufrieden. Es hatte wieder auch jemand gemeint, dass ich die Ghostnote nach dem Backbeat ja nicht spiele (vielleicht auch deswegen der eine Dislike auf Youtube :whistling: ). De facto spiele ich sie ja aber u.a. in den Refrains.
    Dass ich jetzt weniger (oder zu wenig treibe), liegt wohl daran, dass ich im letzten Testvideo sehr stark getrieben hatte und das hier kritisiert wurde. Gerade zum Ende hin laufe ich im fertigen Video aber hier und da sogar eher davon. Das bleibt also nicht konstant.


    Oliver
    Danke.
    Ja, am Sound hatte ich auch noch mal kräftig gefeilt. Das betrifft aber nicht nur den Mix. Ich hatte zwischenzeitig auch mal einen kurzen Test für mein voraussichtlich nächstes Covervideo gemacht (RHCP - "By The Way") und festgestellt, dass ich angefangen beim Snaresound, über die Mikrofonierung und den Mix auch die filmische Umsetzung anpassen sollte. D.h., der Sound ist jetzt quasi auf "Rosanna" abgestimmt.
    Das Set ist jetzt insgesamt deutlich weniger processed, ja. Vor allem die Einzelspuren sind bis auf ein bisschen EQing mit jeweils einem Band im Prinzip roh, die weitere Bearbeitung hab ich dann parallel und auf der Summe gemacht (Drum Bus und Master Bus). Ok, mal von ein bisschen Laufzeitkorrektur (Overheads -> Snare) und Lautstärke Automation (Tom Spuren) abgesehen.
    Ich habe, weil mein Raum ja relativ klein ist und unspektakulär klingt und ich kein Raummmikro mehr aufgestellt habe, mit 2 verschiedenen Räumen im Mix gearbeitet. Der Hall auf der Snare ist nicht nur auf der Snare. Und es ist normal, dass gerade so hintergründig gemischter Hall im Gesamtmix eher untergeht. Dennoch "wirkt" er noch: Läuft das Playback mit, macht es immer noch einen deutlichen Unterschied, ob ich die Räume an- oder ausmache.


    Kurz zum Equipment ...

    • Bassdrum - PS3 clear mit Evans EQ Patch + Ambassador Ebony mit 5" Loch (kleines Kissen am Reso) - Shure Beta52a im Resoloch (etwas weiter drin als draußen)
    • Toms - Emperor clear + Diplomat clear (keine Dämpfung) - 3x t.bone MB85 Beta
    • Snare - CS Black Dot + Ambassador Snare Side + Puresound P1420 Custom (keine Dämpfung) - 2x Shure SM57 Top + Bottom (unten mittig)
    • Zildjian: 14" K Hi-Hat, 20" K-Custom Ride, 17+19" A-Custom Crashes (20" Wuhan China) - 2x Oktava MK-012


    fwdrums
    Danke.
    Wie gesagt bin ich selber nicht ganz zufrieden und da wo meine finale Performance vom 1.6. schwächelt, war die davor stärker und umgekehrt. Die Fills sind auch deswegen so tricky und schwierig tight zu kriegen, weil die vom Timing her in der Original Studio Aufnahme jedes mal etwas anders ticken. Also d.h., das Fill vorm 1. Refrain hat in sich ein etwas anderes Timing als das vorm 2. usw. Am besten ist mir schließlich immer das Fill vorm 3. Refrain gelungen - und ich denke aus dem Grund, weil die das da sauberer und weniger übertrieben zackig gespielt hatten als die davor.
    Gerade diese immer sehr individuellen Schwankungen machen es so schwer, das punktgenau nachzuspielen. Ich hatte an anderer Stelle schon erwähnt, dass die Herren selbst es zu Lebzeiten von J.P. wohl auch nicht noch mal genau so wie auf der Studio Aufnahme hingekriegt hätten. Sicherlich keineswegs schlechter, sondern eben nur etwas anders.
    Und jetzt ist da zumindest für mich ein Punkt erreicht, an dem ich da nicht mehr weiter rumdoktorn möchte. Wie ich oben schon schrieb, eher mal mit einer Band richtig nachspielen.


    andy
    Danke.
    Allgemein bin ich beim Trommeln prinzipiell Semi-Profi und ich checke demnächst für mich ab, ob es zum Profi reicht.
    Ich denke, du hast recht ... aber genau für die angesprochenen Kritikpunkte hab ich z.Z. keine Nerven mehr. Einiges könnte sich auch durch das Covern mit einer richtigen Band noch klären, denk ich.
    Auch interessant, was den Backbeat und die Hi-Hat betrifft: Ich bin definitiv kein Streichler und spiele gerne mal Rimshots. Habe die Snarestimmung und meine Performance hier aber halt an den Track angepasst. Im Original ist die Snare sehr tief gestimmt (weitaus tiefer als in anderen Toto Songs) und knallt insofern auch weniger.
    Die Hi-Hat kommt im Mix hauptsächlich über die Overheads und das Snare Top Mic (kein Hi-Hat Mikro!). Insofern ist das schon interessant, denn tatsächlich ist sie immer noch nen Tacken zu laut. Will ich allerdings meine Höhenbetonungen nicht zurück schrauben, bliebe mir nur, das obere Snare Mikro zu gaten und die Ghostnotes noch mehr vom Teppich Mikro kommen zu lassen (hier hatte ich bereits etwas nachgeholfen). Momentan habe ich das obere Snare Mikro überhaupt nicht einzeln dynamisch bearbeitet (kein Gate, nicht mal parallel komprimiert). So klingt es jedenfalls am natürlichsten.


    Der Zieher bei 4:10 z.B. ist in dem Take auch "einzigartig". D.h., in vorherigen Testaufnahmen hatte ich das schon besser hingekriegt.
    Und du bist der erste, dem der Hänger zwischen 5:08 und 5:11 explizit aufgefallen ist. :D
    Ich habe den bewusst drin gelassen, ja. Weil die Performance gerade in der ersten Hälfte besser und insgesamt runder ist, als in den Tests davor. Zumal ich das ganze Set noch mal vorher durchgestimmt hatte und ich im Video auch keine Grimassen mache :D


    ...


    Es fehlen hier und da definitiv noch ein paar Prozentpunkte, aber ich bin insgesamt schon nah dran, denk ich. Ich muss den Track jetzt einfach vorübergend in die Akten legen und mich um andere Dinge kümmern. Das Feedback ist schon weitaus positiver und umfangreicher, als ich dachte. Insofern ein voller Erfolg. :)

    Ok :)


    Nachdem ich immer wieder mal an dem Track gearbeitet hatte, um meine persönliche Bestleistung zu erzielen, ist es nun so weit ...


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    Ich hatte den originalen Track in dem Zuge noch mal genauer "studiert" und habe herausgefunden, dass Herr J. Porcaro da selber ein paar Microtiming Schwankungen hat. Mal vom allgemein schwankenden Tempo ganz abgesehen, das über den gesamten Track zum Ende hin etwas langsamer wird.
    Im Original Track sind da schon ein paar Zieher vorhanden, insbesondere bei bestimmten Fills. Und das alles macht letztlich natürlich auch das Feeling aus, das den Song in dem Fall wirklich stützt. Aber ich bin zu dem Schluss gekommen, dass "perfekt" covern bei dem Track schlichtweg nicht möglich ist. Das wurde auch nicht auf Klick eingespielt.


    Wie auch immer ... insgesamt konnte ich das für mich noch verfeinern. Bei den Fills hier und da noch etwas hektisch, zum Ende hin will ich wieder mal einen drauf setzen ... egal, denn besser krieg ich das z.Z. halt nicht hin. ;)


    Bin gespannt auf Feedback :)

    Natürlich sind wir alle als Musiker auch systemimmanent ein bisschen narzisstische Selbstdarsteller (sonst würden wir vor anderen gar nicht auftreten). Das zu leugnen wäre albern, es jemand dann alleine quasi "vorzuwerfen" wäre unaufrichtig, wenn er irgendwie wie wir alle ist. Aber mitunter ist es im Einzelfall sooo weit over the top, dass es den Bildschirm sprengt.


    Es gibt auch durchaus einen gesunden Narzissmus. Krankhafter Narzissmus geht jedoch immer auf Kosten anderer. Und das "over the top" hier geht halt irgendwie auf Kosten der engagierten Drummer.


    Ich glaube übrigens schon, dass das echt ist und er vorher einfach nur alle informiert und darum gebeten hat, den finalen Take auf Video aufzunehmen.

    Keine Sorge, auch bei der Musik gilt ja, dass der geringste Teil Talent ist, das meiste jedoch Fleiß, Disziplin und ein bisschen Glück. Weitermachen! ;)


    Fleißig und Diszipliniert war ich bisher kaum. Hab immer nur das gespielt, was mir Spaß gemacht hat. Kann nicht vom Blatt spielen. Hatte keinen Unterricht. Und Glück auch nicht. :D


    Wurde aber schon gefragt, ob ich zeitweise 6 Stunden am Tag geübt hatte. Nope. Ich war faul :whistling:
    Als ich ein halbes Jahr im Proberaum gewohnt hatte, hatte ich fast überhaupt nicht für mich allein gespielt. Da gings mir gar nicht gut.


    Keine Ahnung wo das herkommt. Talent ist es also schon mal nicht. :S


    Aber ich mach trotzdem weiter, jepp ;)

    Hab den Test jetzt 2x gemacht. Heute Nacht und gerade eben. Bin jedes Mal auf einen Durchschnitt von 105 gekommen, allerdings mit völlig unterschiedlicher Zusammensetzung: Beat Alignment gerade bei 119, das erste mal bei 101 oder so. Dafür Mistuning Perception jetzt bei 90, das erste mal hatte ich da 123 oder so.


    Also wenn man es genau nimmt, sollte ich keine Musik machen und schon gar kein Geld damit verdienen. Dafür bin ich wohl einfach zu durchschnittlich. :rolleyes:


    Andererseits demonstriert die hohe Streuung bei mir wohl auch, dass das Testergebnis Tagesform-abhängig und auch 'ne Portion Zufall dabei ist. Zumal mich die Tests auch etwas genervt haben (wollte es aber eben wissen).


    auch wenn man realitisch gesehen sowieso nicht allzu viel Wert auf die Aussagekraft eines solchen Tests legen sollte.


    Genau so siehts aus.

    Und ich dachte erst, es geht um Steven Tyler :thumbup:


    Hab mal reingeschaut. Nach dem 2. Drummer hab ich allerdings ausgemacht, weil man einfach überhaupt keine Möglichkeit bekommt, wirklich selbst zu urteilen. Es wird weder der Song ohne Drums gezeigt noch die Performances der Drummer. Die paar - gegenüber dem ständigen Gelaber viel zu leise gemischten - Ausschnitte aus den Performances lassen überhaupt keine Beurteilung zu. Er redet dann von verhunzten Songübergängen und ähnlichem ... davon höre ich aber nichts, weil ich den Song nicht kenne und das Gelaber alles zudeckt. :whistling:


    Er sagt zwar, dass die Zuschauer urteilen sollen, aber lässt keinen Platz dafür. Das Video ist - wie die meisten solcher Videos - in erster Linie Selbstdarstellung. Find ich ja auch in Ordnung, aber wenn dann sollte man es doch auch von vorn herein als solches erkenntlich machen. Bei einem Covervideo z.B. weiß jeder sofort bescheid.


    Hier gehts im übrigen um Kreativarbeit, die in dem Kontext auch noch Vor- und Nachbereitung braucht. Selbst wenn das Drumset schon bereit zum Aufnehmen im Homestudio steht, ist hier also kein One-Take-Wonder vom Blatt möglich. Nee - wenn man das ernst meint, muss man sich schon erstmal in Ruhe ein Bild vom Song machen, dann Ideen entwickeln, dann die Performance üben und schließlich einspielen und zu guter letzt auch alles noch etwas nachbearbeiten. Die Kommunikation mit dem Kunden kommt auch noch hinzu. 12$ sind dafür Peanuts und eher ein Dankeschön an den Kunden für realistisches Übungsmaterial zum Weiterentwickeln und Referenzen Sammeln.

    Mich würde nämlich der Fall interessieren, wenn mit max. vier Mikros gemischt wird, also Bassdrum, Snare (optional) und Overheads. Sind Kondensator-Mikrofone dafür nicht zu höhenfreundlich, also machen die Becken zu dick und die Toms zu brillant?


    Kondensator Mikrofone haben meistens einen weniger stark ausgeprägten Präsenzboost als dynamische, bilden im Gegensatz zu letzteren aber den erweiterten Höhenbereich (>10kHz) gut ab und zeichnen Transienten meistens feiner als dynamische. Unterm Strich klingen Kondensator Mikrofone meistens neutraler als dynamische.


    Die Wahl der Mikros hat bei Overheads wenig damit zu tun, ob man die Toms noch mit abnimmt oder nicht. Ich mag generell keine Höhen-betonten Overheads und verzichte nach Möglichkeit auch auf nah abgenommene Becken. Stichwort "weich" und geschmeidig klingende Becken ;)
    Die Toms nehme ich einzeln ab und richte die Overheads trotzdem (beide vertikal) eher auf die Toms als auf die Becken. Ganz einfach aus dem Grund, weil Nierenmikrofone On-Axis am schärfsten klingen und Becken am Rand am weichsten.
    Die Overheads nehmen immer das gesamte Set ab. Die Mikrofonwahl und vor allem die Ausrichtung kann die Gewichtung der Elemente natürlich beeinflussen. Je näher und je mehr On-axis etwas ist, desto lauter klingt es. Weil gerade die (Crash-)becken meistens am höchsten hängen, sind die oft im Verhältnis lauter. Bei Toms und Snare verhält es sich ähnlich und die Bassdrum kommt auf OHs sowieso immer zu mager.


    Man kann die Toms durchaus nur über die Overheads kommen lassen. Allerdings ist man dadurch eingeschränkt:


    • die Ausrichtung muss sehr darauf abzielen, dass die Toms laut genug gegenüber den Becken sind (was je nach Set Aufbau schwierig werden kann)
    • die Nachbearbeitung ist eingeschränkt (insbesondere bzgl. Höhenbetonung und Kompression)
    • Trommeln sind in einem Bandmix ohne Einzelabnahme u.U. schwer ausreichend durchsetzungsfähig zu kriegen (kommt natürlich immer drauf an)


    Das bezieht sich natürlich auf "statisch" gemischte Overheads. Mit Lautstärke Automation und weiteren Tricks kann man nachhelfen. Ich hatte letztes Jahr, als es mir an Tom Mikros mangelte, die Overheads dupliziert, alles außer Tom Anschläge in Fleißarbeit raus geschnitten und die anders als die Overheads EQt dazu gemischt. So wie ich die Overheads gerne bearbeite kamen mir die Toms da zu mager.


    Machbar ist es definitiv. Die Oktava MK-012 sind dafür übrigens gut geeignet, gerade weil sie so erdig und relativ neutral (ohne Höhenbetonung) klingen. Ich will einzeln abgenommene Toms bei Aufnahmen allerdings generell nicht mehr missen. Nicht außer Acht lassen sollte man dabei natürlich, dass Tom Mikros auch viel Bleed in den Mix bringen, den man auf verschiedene Arten handeln kann.

    ditto, auch gespielt . und zwar so:
    https://www.youtube.com/watch?v=04dmyZmuVLk


    Also spielst du in dem Video? ;)


    Zitat

    Bingo: [Ich interpretiere das übrigens als einen 4/4 mit der BD auf 1+3 und der
    Snare auf 2+4, Triolen auf der Hi-Hat (davon jede 2. betont).]


    Das in den eckigen Klammern ist ja das Zitat von mir und in der runden Klammer hatte ich das hier ja schon erwähnt ;)


    Zitat von 0815Drummer

    Hört sich am Video allerdings so an als wäre nur jeweils die zweite Note der Triole am HiHat gespielt.


    Der Song ist übrigens im Original von Alannah Myles. Kenne auch keine bekannten Covers von dem.


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    Frage an alle, die sich ernsthaft mit "Black Velvet" auseinandergesetzt haben:


    Nicht nur das, auch gespielt :)


    Zitat

    Was war Euere finale Lösung für den Groove?


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass nur eine Lösung wirklich richtig ist bzw. dem Original entspricht. Und zwar diese hier:


    Zitat

    Die rechte Hand beginnt "Down-Stroke" (betont) und wechselt konsequent zwischen Down-Stroke und (unbetontem) Up-Stroke.


    Wichtig zu erwähnen ist noch, dass die Bassdrum ohne Doublestroke auskommt. Das kommt alles vom Bass.


    Wenn man den Flow einmal drauf hat, ist das m.E. eigentlich simpel. Hab es jedenfalls genau so wie zitiert gespielt.


    Ich interpretiere das übrigens als einen 4/4 mit der BD auf 1+3 und der Snare auf 2+4, Triolen auf der Hi-Hat (davon jede 2. betont).

    rhythm memory
    Ich hatte folgendes zum Timing geschrieben:


    Das ist sehr wichtig. Denn es geht eben nicht nur darum, "was" man spielt, sondern auch darum, "wie" man es spielt. Und von reiner Tightness und Rundheit abgesehen kommt man da auch schon zu den Feinheiten wie dem individuellen Groove, den keine Maschine ersetzen kann.


    Da fehlt eigentlich nur das Tempo.

    Lexikon75 & Korki
    Verstehe. Ich meinte das auch nicht negativ. Bei mir als Autodidakt stoßen diverse Fragestellungen sowieso auf ein bisschen Unverständnis, weil ich mich bisher halt irgendwie allein druchgewurschtelt habe. Ich bin im Begriff, das zu ändern und mich der Frage zu stellen, ob ich überhaupt noch genug "formbar" für eine Aufnahme und einen Abschluss an einer Musikschule (BFSM) bin, um meine Brötchen damit zu verdienen. Mein größtes Defizit ist wohl, dass ich mich bisher kaum mit Noten beschäftigt habe und schon gar nicht vom Blatt spielen kann. Natürlich verstehe ich trotzdem, was ich spiele.


    Wobei ich es für eine noch größere Herausforderung halte, nach Noten zu spielen und trotzdem den gleichen Flow zu erreichen wie jemand, der frei spielt.


    Das halte ich auch für die absolute Oberliga. Denn ich habe schon einige Drummer gesehen, die zwar vom Blatt spielen konnten, aber das dann schon irgendwie auf Kosten der Musikalität, die Performance und das Zusammenspiel mit der Band betreffend, ging.

    dideldidel
    Hatte mich etwas missverständlich ausgedrückt. Ich hatte mir hier und da auch so meine Notizen gemacht, meistens waren sie auf dem Gig dann aber nur noch die Rückfallebene. Ich wollte nur aufzeigen, dass es auch ohne geht und das meistens auch erstrebenswert finde.
    Notizen waren für mich meistens eher Bestandteil der Vorbereitung selbst und nicht für den Ernstfall da. Wahrscheinlich komme ich aber noch in Situationen, in denen ich Notizen auch für den Ernstfall brauche.


    Wie immer ist das alles sehr individuell. So individuell, dass es manche von Fall zu Fall unterschiedlich machen.


    Was mich etwas stört ist, wenn einer diffuse Romane über Themen schreibt, zu denen er kaum nennenswerte praktische Erfahrungen hat. Aber an dem Punkt ist es wohl eher an der Zeit, sich rauszuhalten. In diesem Sinne ^^

    Ich denke aber,dass es egal ist,ob der Song leicht oder schwer ist. So ein Drum Chat schreibt mal einmal. Am besten schreibt man den mit allen zusammen. Damit es einheitlich ist.
    Sollten Veränderungen im Ablauf kommen,weiß jeder wo die hinkommen. Auch wenn dem Leader mal die Muse küsst und er was einflechten möchte,dann brauch er nur ein Zeichen geben und jeder weiß dann bescheid.
    So hab ich das jedenfalls aus meiner Zeit noch in Erinnerung. Da reichte ein Blick und allen war klar was zu tun war. Blöd nur wenn man als einziger das Zeichen nicht mitbekommt :rolleyes:


    So ein Quatsch ...


    Zitat

    Darum ist es nach meiner Ansicht,dass man mit wachsender Erfahrung die Notizen immer weiter zu minimalisieren eher der falsche Ansatz ist.
    Es wird/sollte eher so sein,dass es einem immer leichter fällt diese Chat zu erstellen,die allgemein verständlich sind. Hab das so immer als sinnvoll erachtet.Muss aber jeder für sich sehen,wie es am besten funzt.


    Bei dem, was ich bisher so gemacht hab (und das war ja schon ein bisschen was), hab ich keine Notizen gebraucht. Auch nicht bei der eigenen Mucke. Das ging so weit, dass ich bei manchen Songs wirklich jeden Schlag im Kopf hatte und live von unserer Produktion (für die ich mir auch keine Notizen gemacht hatte) wiedergeben konnte.


    Man merkt bei dir einfach, dass du ein Theoretiker bist. Durch und durch.

    Es gibt nicht "den" Standardweg. Mein Weg war bisher ziemlich eigen und fast nur autodidaktisch. Das will ich jetzt zwar ändern, um es endgültig zur Professionalität zu bringen. Aber bisher hab ich vor allem gezeigt, dass es eben auch "so" geht.


    Man kann auch gänzlich ohne Paradiddles, Noten und Unterricht zum eigenen Ziel kommen. Letztendlich gehts dabei auch um Veranlagung und Feingefühl.


    Sich hier und da Input zu besorgen, ggf. Vorbilder zu suchen usw. ist schon wichtig. Aber fakt ist, dass man sich nur weiter entwickelt, indem man spielt.


    Ich spiel zum Aufwärmen seit einiger Zeit öfters mal Single-, Double-, Triple- und Quadruple Strokes nacheinander auf der Snare, Tempo frei gewählt. Oft mit getappter Hi-Hat. Der Bassdrum Fuß wird dadurch aber nicht "warm", was übrigens für Paraddidles generell bzgl. Weiterentwicklung und Skill gilt.
    Sehr oft spiele ich aber einfach völlig frei für mich allein, ohne jegliche Vorgabe. Dabei bin ich dann auch oft fast nur noch "im Gefühl".

    Also zum Thema Timing, ich hab gestern bei der Probe neben mir nur mal visuell das Metronom mit laufen lassen. Es hat mir schon geholfen das Timing zu halten. Ich habe nicht da ganze Zeit darauf geschaut sondern nur mal punktuell.


    Ersetze "Timing" durch "Tempo", dann passt's. Ich persönlich halte davon allerdings nix. Metronom entweder via Klick aufs Ohr oder gar nicht :whistling:


    Zitat

    Von den Songs die wir spielen habe ich nur die Strukuren aufgsschrieben, also wie Intro, Ver 1, Chorus 1, Git. Solo etc... und dann die Taktzahl der einzelnen Punkte, was ich spiele wusste ich dann.


    Die Taktzahl der einzelnen Punkte solltest du durch eine bessere Kenntnis über den Song ersetzen. Du spielst die Songs ja nicht allein, sondern mit deiner Band - und da weiß man eigentlich anhand des Ablaufs der einzelnen Parts, wann der nächste Übergang kommt. Bei 0815 Nummern hat man das auch irgendwann im Gefühl.

    Mich würde mal interessieren: Was sind eurer Meinung nach die "Mindeststandards", wenn es um's Schlagzeugspielen geht?


    Die spezifischen Antworten darauf werden so vielfältig wie die Drummer sein, die sie geben. Denn das ist sehr individuell. Bzw. vor allem eine Frage des Niveaus generell und was man genau macht. Ein Metaldrummer braucht z.B. ganz andere Skills als ein Jazz Drummer - was nicht ausschließt, dass einige Drummer auch beide Stile in verschiedensten Ausprägungen bedienen können.


    Von "Mindeststandards" kann man aber zumindest überall da sprechen, wo es um Ausbildungen und Abschlüsse geht. Bzw. um Abschlussprüfungen zu bestehen oder als staatlich anerkannter Musiklehrer tätig zu sein. Trotzdem können auch da die "Skills" und auch einfach die Art und Weise sehr unterschiedlich sein. Denn gerade das ist ja das schöne an Kunst, Musik und Selbstausdruck durch ein Instrument: Die individuelle Note und die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit. Bestimmte "Schwergewichte" in der Musikgeschichte sind nicht ohne Grund so bekannt und prägent, denn die haben halt eine starke Persönlichkeitsentfaltung in ihrem Schaffen gehabt und u.U. Maßstäbe gesetzt.


    Es gibt auf Youtube übrigens auch einfach sehr viel Mist. Je nach dem ... aber wenn man halt wirklich was zu zeigen hat, dann sollte man das auch tun, finde ich. Welche Videos bzw. Drummer meinst du denn konkret? ;)


    - Von wie viel bis wie viel BPM sollte SchlagzeugerIn spielen können?


    Eine reine BPM Zahl ist immer so eine Sache. In einem 4/4 bezieht sich die BPM Angabe typischerweise auf die 4tel. Ob man da dann 8el, 16tel, 8el Triolen, 32el usw. reinspielt, steht auf einem anderen Blatt.


    Zitat

    - Sind wirklich alle 40 Rudiments "essential"?


    Ein paar sind schon essenziell. Aber man muss nicht alle 40 Rudiments bis zum Erbrechen geübt haben, um ein guter Drummer zu sein. Rudiments haben auch nur sehr begrenzt was mit einem "Wortschatz" zu tun. Letztendlich gehts um ganz andere Dinge.


    Zitat

    - "Muss" man mehr als 4/4-Takt beherrschen? Reichen Viertel, Achtel, Sechzehntel? Binär und ternär?


    Die genannten Dinge sollte ein Drummer, der es irgendwie ernst meint (wenn auch nur als Hobby) m.E. definitiv beherrschen. 3/4 und 6/8 sind spielerisch auch noch relativ zugänglich. 5/4, 7/8 usw. sind dann schon spezieller und braucht man für eine durchschnittliche Coverband i.d.R. nicht.


    Zitat

    - Es wäre mindestens gut, den HiHat-Fuß nicht nur zum Beschweren des Pedals zu benutzen.


    Wenn man den Hi-Hat Fuß nur zum Beschweren des Pedals benutzt, verbaut man sich so einige Möglichkeiten.


    Zitat

    Man könnte auch fragen: Was kann man "weglassen"?


    Nach meiner Auffassung kann man etwas nur dann "weglassen", wenn man es beherrscht.


    Zitat

    - Bspw.: Doppelfußmaschine - da sehr Genre(s)-spezifisch, aber kein "basic skill".


    Man muss kein (reiner) Metaller sein, um eine Dofuma gewinnbringend einsetzen zu können. Damit meine ich keine akrobatischen Blasts bei sehr hohen Geschwindigkeiten.


    Zitat

    - ... das, was man spielt, sicher berrscht? (Weil vielleicht ein "einfaches", aber "tightes" Bummbumm-Tschack im entsprechenden Kontext besser passt als ein forcierter und verkrampfender [Achtung, Übertreibung:] 67/8-Takt?)


    Das ist sehr wichtig. Denn es geht eben nicht nur darum, "was" man spielt, sondern auch darum, "wie" man es spielt. Und von reiner Tightness und Rundheit abgesehen kommt man da auch schon zu den Feinheiten wie dem individuellen Groove, den keine Maschine ersetzen kann.
    Lautes und druckvolles Spiel ist meiner Erfahrung nach übrigens auch nur dann wirklich gut klingend machbar, wenn man das notwendige Feingefühl am Start hat.


    Nils hat m.E. noch ein paar wichtige Dinge angesprochen. Dynamik - und ich weise hier noch darauf hin, dass es nicht nur die Verlaufsdynamik oder generell leises und lautes Spiel gibt (die Dynamikspanne wächst übrigens nicht nur damit, wie leise man kann, sondern auch damit, wie laut man kann), sondern auch Dynamik innerhalb des Spiels selbst. Beispiel Ghostnotes auf der Snare, generell lauter und leiser gespielte Schläge usw.


    Ein guter Sound ist m.E. auch sehr wichtig (Felle, Stimmung, Beckenwahl, tontechnische Umsetzung, Spielweise ...). Und bzgl. "Musik machen ist wichtiger als Noten zu spielen" - Musik ist letztendlich eine Kunstform und dabei gehts um Emotionen. Ich habe mal irgendwo ein Zitat von Tony Royster Jr. gesehen, in etwa: "If you don't feel it, how do you expect others to do?".
    Und gerade als Drummer kann man am besten zusammen mit anderen Musik machen. Ist man ein guter Teamplayer mit der nötigen Empathie für ein wirklich unterstützendes Spiel, kann man sich u.U. auch sehr vielseitig in Bands austoben. ;)