Beiträge von m_tree

    Ok, bei dem kurzen "Fates Warning" Ausschnitt gewinnt für mich auch die 48kHz Version. Aber bei dem anderen kompletten Track kann ich an verschiedenen Stellen keinen Sieger küren.
    Und es könnte ja durchaus sein, dass genau bei dem kurzen "Fates Warning" Ausschnitt die Schallplatten Aufnahme selbst anders klang. Daher ist das für mich keine echte Vergleichsbasis.


    Du kannst gerne zu einem Voting usw. hier einladen.


    Ich will bei Gelegenheit sowieso selbst noch einen Vergleich machen, aber eben mit dem exakt selben Ausgangsmaterial. Dafür fehlen mir z.Z. aber die technischen Möglichkeiten.

    Danke. Freut mich, wenn es brauchbar ist. Ich mache es auch nicht ganz uneigennützig, weil mir dadurch auch einiges noch etwas klarer wird und sich festigt.


    Ich habe den Startpost mal aktualisiert. Vor allem habe ich einen weiteren Absatz zum "Resampling" hinzugefügt, habe aber auch die Aussage zur Hörverschlechterung im Höhenbereich korrigiert (sich selbst als Beispiel zu nehmen ist doch immer das einfachste :D ).


    Rampen
    D.h. also quasi, dass ein Verzerrer "echter" und "analoger" mit höheren Samplingraten klingt, weil so auch Frequenzen über 20kHz hörbare "Unterschwingungen" erzeugen können?


    Ich hatte da vor einiger Zeit mal relativ viel rumprobiert und war auch ein bisschen dem "High Res" Wahnsinn verfallen, hatte damals aber schon die Zusammenhänge verstanden. Zum Beispiel hatte ich komplette Mixe in 88,2 statt 44,1kHz gerendert und blind verglichen. Mein Fazit war damals ungefähr: "Ok, ich kann wirklich einen Unterschied hören. Aber ich finde den 88,2kHz nicht besser, sondern nur anders. Außerdem wird ein beträchtlicher Anteil des Unterschieds dem Resampling geschuldet sein". ;)
    Das Resampling hatte ich auf der höchsten Qualitätsstufe gemacht, und der damals schon aktualisierte Reaper SRC (siehe hier -> https://src.infinitewave.ca/) war schon ziemlich gut im allgemeinen Vergleich.


    Benutzt man höhere Samplingraten während der Produktion außerhalb von Plugin-internem Oversampling, dann sollte man m.E. auf jeden Fall schon von vorn herein so aufnehmen und erst ganz zum Schluss runter sampeln. Und das wiederrum eben am besten auch über eine analoge Kette. So machen es die "Profis" jedenfalls.


    Was ist denn hier* mit? Dir (m_tree) fiel doch auch ein markanter Unterschied auf...


    * Es ist aber tatsächlich ein durchaus markanter Unterschied zwischen 44,1 kHz Aufnahmen und 48 kHz Aufnahmen zu hören. Das hat mir mal ein Kenner verklickert und es auch irgendwie mit den Rändern der Frequenz-Range erklärt (hab die Erklärung aber nicht mehr wirklich detailliert auf dem Schirm...). Ich habe daraufhin folgenden Test gemacht: Musik von Viny-Platte (u.a. "Death - Spiritual Healing") mit RME Fireface in Samplitude analog in 24 bit recordet, einmal mit 44,1 und einmal mit 48 kHz (in demnach zwei unteschiedlichen Projekten, die der Samplerate entsprechen). Dann habe ich mit einem weiteren Rechner und einem weiteren Fireface die beiden Projekte über Playback vom ersten Fireface nochmal analog aufgenommen, diesmal mit fixen 88,2 kHz (und 24 bit). Beim A-B-Vergleich (gecheckt über hochwertige Abhören) dieser letzten Aufnahmen fällt Folgendes auf: Vor allem die Höhen (z.B. der Sound der Becken und Hihat) der ursprünglichen 48 kHz-Aufnahme sind viel brillianter und ausdrucksstärker und geiler, und der Insgesamtklang ist bei 48 in meinen Ohren viel geiler; die 44,1-Aufnahme stinkt für mich regelrecht ab.


    Die Beweis-Files sind noch online, also, wer sich überzeugen will, kann das tun.


    Ich habe mir das gerade noch mal in der DAW angehört. Und ich höre immer noch Unterschiede. Allerdings sind die zum einen subtil und zum anderen empfinde ich die Unterschiede wieder nur als "anders", nicht besser oder schlechter.


    Ich habe die Files zusätzlich "aligned", also quasi Sample-genau übereinander geschoben, um mal zu schauen, was bei einem Phasendreher übrig bleibt ... und zwar eine ganze Menge, im gesamten Spektrum. Das leuchtet mir insofern ein, weil du laut deiner Beschreibung zwei Aufnahmen gemacht hast. Und hier kommt die analoge Technik ins Spiel, die nie genau gleich klingt. Eine Schallplatte nutzt sich genau so ab wie Tonband und klingt durch mechanische und Witterungsbedingte Einflüsse eben immer mal etwas anders (Kenner wissen hier sicherlich besser bescheid, ich kenne mich mit Vinyl nicht so aus).


    Wirklich vergleichen könnte man das m.E. nur, wenn man wirklich die exakt selbe Aufnahme unterschiedlich quantisiert. Und um dem Ganzen noch die Krone aufzusetzen: eigentlich auch nur, wenn man das Material anschließend auch exakt gleich abmischt und mastert. Denn das Hauptaugenmerk liegt bei der ganzen Geschichte hier ja auf der Produktionsschiene. Nicht auf dem Digitalisieren von analogen Tonträgern.


    ...
    Man darf dabei auch nicht vergessen, dass Placebo auch hier eine Rolle spielt und die Ohren sich sehr schnell täuschen können. Auch mit einem A/B Vergleich kann man sich selbst übers Ohr hauen. Nämlich dann, wenn man nicht blind vergleicht ...

    Das Thema wurde hier ja noch nicht näher explizit beleuchtet (wenn doch, berichtige man mich bitte). Warum ich das gerade jetzt hier erstelle -> siehe unten. Das Video von Monty Montgomery erklärt das Wichtigste. Ich mach aber noch ein paar Ergänzungen.


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    Bittiefe

    • Die Bittiefe bestimmt den Rauschabstand. Je mehr Bits, desto weiter liegt das Quantisierungsrauschen unter 0dBFS (dB FullScale). 16bit (CD) hat einen Rauschabstand von 96dB, d.h. das Quantisierungsrauschen liegt hier bei -96dBFS. Die Rechnung ist einfach: pro Bit werden 6dB dargestellt. 24bit (Studiostandard) hat also einen Rauschabstand von 144dB. 32bit floating point ist definitiv "Overkill", hat aber den Vorteil von Übersteuerungsfreiheit. Das ganze hat nichts mit der internen Verarbeitung von DAWs zu tun, die heutzutage die Hardware Resourcen (64bit CPUs) voll ausnutzen -> alle modernen DAWs rechnen intern standardmäßg mit 64bit floating point.
    • Die menschliche Hörfläche umfasst bei Musik ca. 60dB. 16bit reichen für fertig produzierte Musik also vollkommen aus. Auch für Tracks mit sehr hoher Verlaufsdynamik (z.B. Klassik): eine Verdoppelung der wahrgenommenen Lautstärke (Lautheit, psychoakustisch) entspricht ungefähr 10dB, eine technische Verdoppelung (Spannung) sind sogar nur 6dB.
    • Dither ist zwar auch nur ein Rauschen, allerdings "ersetzt" es das Quantisierungsrauschen nicht (das wird im Video etwas missverständlich ausgedrückt). Der Dither wirkt auf das LSB (unterstes Bit) und muss als letzter Schritt vor der Kodierung dem Signal hinzugefügt werden. Dither erhöht tatsächlich die Auflösung und ermöglicht es, Signale unterhalb des Grenzwerts der jeweiligen Bittiefe kodieren zu können. Bob Katz schreibt dazu in seinem Buch "Mastering Audio", dass sogar Testtöne, die unter -130dBFS liegen, mit 16bit Gedithert noch erfasst werden können. Und dazu kommt eben noch "Noise Shaping" (siehe Video), das das Ditherraschen z.B. hauptsächlich in den erweiterten Höhenbereich verschiebt, wo unsere Hörschwelle sehr hoch ist. Hier haben höhere Abtastraten übrigens tatsächlich einen entscheidenden Vorteil: Der Dither kann hauptsächlich in den Bereich über 20kHz "verschoben" werden. Die maximale Frequenz des Dithers muss sowieso mindestens so hoch sein wie die maximale Frequenz des Nutzsignals (also i.d.R. 20kHz), damit er das gesamte Spektrum des Nutzsignals "dithert" (umgekehrt nicht).
    • 24bit sind nur für den Produktionsprozess relevant: Hier arbeitet man mit viel Headroom und unkomprimierten Signalen. Das Quantisierungsrauschen von 24bit liegt übrigens deutlich unterhalb des Grundrauschens von A/D Wandlern (bspw. >100dB SNR), Preamps (Neve 1073 - ein absoluter Klassiker -> ca. 93dB SNR) und Mikrofonen.


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    Abtastrate

    • Die Abtastrate muss mindestens größer als doppelt so hoch sein wie die maximale Frequenz eines Signals (Nyquist-Shannon-Abtasttheorem). Die maximal darstellbare Frequenz einer bestimmten Abtastrate ist die Nyquist-Frequenz, diese ist also immer halb so groß wie die Abtastrate. Die Nyquist Frequenz von 44,1kHz Abtastrate ist demnach 22,05kHz.
    • Beinhaltet das abzutastende Signal höhere Frequenzen als die Nyquist Frequenz, entstehen Alias Effekte. Bis zur Abtastrate wird die Frequenz dabei an der Nyquist Frequenz gespiegelt. Ein 30kHz Sinus liegt nach dem Quantisieren mit 48kHz dann also bei 18kHz. Quantisiert man einen 50kHz Sinus mit 48kHz, liegt der Sinus anschließend bei 2kHz. D.h., dass das Signal vor der Abtastung auf jeden Fall begrenzt werden muss, was ganz einfach mit einem Lowpass Filter (im speziellen Fall hier Anti-Aliasing Filter genannt) gemacht wird. Analog->Digital Umsetzer (und umgekehrt auch Digital->Analog Umsetzer) arbeiten dabei mit extrem hohen Oversampling - darauf will ich hier aber nicht näher eingehen.


    Relevanter Frequenzbereich geht bis 20kHz

    • Kein Mensch kann über 20kHz hören. Zudem verschlechtert sich die Wahrnehmung der Höhen mit zunehmendem Alter immer weiter. Ich bin 29 und kann noch bis ca. 16,5kHz etwas hören, ab 14kHz wird's aber schon schwierig (hab gerade noch mal einen Selbsttest gemacht).
    • Das Frequenzspektrum von Sprache bzw. Gesang und allen gängigen Instrumenten geht im Groben auch nur bis 20kHz. Darüber passiert nichts nennenswertes mehr (man kann mich auch gerne berichtigen, aber Ausnahmen bestätigen letztlich sicher die Regel).
    • Die meisten Mikrofone und die gesamte gebräuchliche Tontechnik sind auf den hörbaren Bereich bis 20kHz ausgelegt. Viele dynamische Mikrofone fallen sogar schon zwischen 10 und 20kHz steil ab.


    Überabtastung

    • Eine Überabtastung hat keinen nutzbaren Informationsgewinn zur Folge und stellt den Frequenzverlauf auch nicht exakter dar! 44,1 oder 48kHz reichen für die Abtastung bis 20kHz vollkommen aus. Warum das so ist, wird im Video oben sehr gut veranschaulicht. Es gibt auch nichts "zwischen" den Samples, das verloren gehen könnte. Die größten Trugschlüsse dabei sind, sich die Samples als Treppchen oder - noch schlimmer - sich gerade Verbindungslinien zwischen den Samples vorzustellen. Beides existiert nicht.
    • Höhere Abtastraten haben nicht weniger Aliasing zur Folge als niedrige. Der Anti-Aliasing Filter schneidet immer bei jeder Abtastrate genug weg, um Aliasing komplett zu verhindern. Die Cut-off Frequenz des Anti-Aliasing Filters liegt immer, auch bei extremem Oversampling, knapp über 20kHz. Der einzige Effekt, den höhere Samplingraten also erst mal haben, ist eine geringere Flankensteilheit des Anti-Aliasing Filters (siehe Grafik unten).
    • Der springende Punkt dabei ist lediglich, dass "Rippling" (siehe Video) entsteht, wenn der Anti-Aliasing Filter etwas wegschneidet. Passiert von vorn herein nichts über 20kHz, macht es schlichtweg keinen Unterschied mit welcher Abtastrate abgetastet wird. Im Video wird auch erwähnt, dass das Rippling mit geringerer Flankensteilheit des Filters schwächer wird. Um mehr geht es dabei schlicht und einfach nicht.




    Resampling

    • ... ist das Konvertieren eines digitalisierten Signals in eine andere Abtastrate. Das hat weitere Auswirkungen auf den Klang. Es gibt dafür 2 verschiedene Möglichkeiten: Entweder man macht das Resampling über eine analoge Wandlung oder man macht es rein digital.
    • Ein rein digitales Resampling ist insbesondere bei nicht ganzzahligen Vielfachen zu vermeiden. Nimmt man bspw. in 96kHz auf und will am Ende für CD mit 44,1kHz mastern, empfiehlt sich ein Resampling über eine analoge Kette. Letzteres kann in Mastering Studios sehr einfach und auch ohne zusätzlichen Aufwand gemacht werden, weil i.d.R. sowieso hochwertige analoge Effekte für den letzten Schliff benutzt werden.
    • Der Rechenaufwand eines digitalen Resamplings kann stark variieren. Auch sehr rechenintensive Algorithmen produzieren Artefakte und Verfärbungen. Hier kann man einschlägige SCRs (SampleRateConverters) dahingehend vergleichen: SRC Comparisons
    • Bei Oversampling in Plugins wird immer auf ganzzahlige Vielfache gesampelt (genau genommen ist das ein Upsampling). So hält sich der Rechenaufwand in Grenzen und die Vorteile der Berechnung mit der höheren Abtastrate sind größer als die Nachteile des Resamplings selbst (was auch nur bei bestimmten Effekten der Fall ist).
    • Das beim Benutzen höherer Samplingraten während der Produktion nötige, den Klang beeinflussende Resampling ist ein weiterer Grund dafür, das Aufnehmen mit höheren Samplingraten insbesondere im Homerecording Bereich auf rein digitaler Ebene in Frage zu stellen. Wenn man es trotzdem macht, sollte man zumindest ganzzahlige Vielfache der Ziel-Samplingrate benutzen. Also für 44,1kHz dann demnach 88,2 oder 176,4kHz, nicht 96 oder 192kHz.


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    Bis vor kurzem dachte ich noch, dass das Rippling auch von der "Qualität" bzw. Bauweise des Filters abhängt, aber das stimmt nicht. Im Video wird gezeigt (und wer es noch nicht angeschaut hat -> guckt euch das verdammte Video an :D ), dass das Rippling ein Effekt eines Bandlimitierten Signals ist und sich auch mathematisch erklären lässt.


    Aber warum macht man Oversampling überhaupt, wenn man spätestens im finalen Mastering sowieso mit 44,1 oder 48kHz quantisiert?
    Das beste Beispiel ist wohl nachträgliches Oversampling bei der Nachbearbeitung. Von vorn herein mit bspw. 96kHz aufzunehmen hat nicht nur den (statt bei 48kHz) doppelt so hohen Speicherplatzbedarf zur Folge, sondern auch den doppelt so hohen Rechenaufwand bei jedem Bearbeitungsschritt.
    Oversampling bei der Nachbearbeitung ist dann sinnvoll, wenn Bearbeitungsschritte zusätzliche Frequenzanteile über 20kHz erzeugen. Hat man mit 44,1 oder 48kHz aufgenommen, ist spätestens ab 22,05 oder 24kHz ja schon nichts mehr vorhanden. Das typischste und häufigste Anwendungsbeispiel ist Verzerrung bzw. Sättigung. Dadurch werden harmonische Oberschwingungen erzeugt. Mit Oversampling entsteht dabei also weniger Rippling im hörbaren Bereich. Nach der Bearbeitung muss natürlich wieder runter gesampelt werden. Ich habe damit selbst viel experimentiert. Vor allem bei einem Clipper Plugin, das ich nutze, macht sich das bemerkbar - da gehts aber gleich um 32x Oversampling (bei 44,1kHz sind das über 1,4MHz). Es erscheint vielleicht unlogisch, weil nach dem Bearbeitungsschritt ja sowieso wieder runter gesampelt wird. Aber es geht darum, dass die Bearbeitung den Sound eben formt und dabei macht sich weniger Rippling durch einen flacheren Anti-Aliasing Filter bemerkbar.
    Es gibt wahrscheinlich auch immer mehr Plugins, die standardmäßig mit Oversampling arbeiten, ohne dass man das sehen oder einstellen kann. Anders kann ich mir die CPU-Auslastung einiger Plugins jedenfalls nicht erklären. Ich kann aber definitiv sagen, dass Oversampling allein noch keinen guten Klang macht. Ich kenne einige sehr CPU-freundliche Plugins, die sicher ohne Oversampling auskommen und hervorragend klingen.


    Würde es sich lohnen, Produktionen in Zukunft komplett in 96kHz oder höher zu fahren und auch zu verkaufen?
    Meiner Meinung nach überhaupt nicht. Der höhere Aufwand im Produktionsprozess lässt sich mit der immer leistungsfähigeren Technik zwar ohne weiteres bewerkstelligen. Aber letztendlich verhält es sich hier ähnlich wie mit der Bittiefe: Höhere Auflösung während der Produktion ist (bei Oversampling auch nur stellenweise) sinnvoll. Aber spätestens danach hört keiner mehr einen Unterschied.


    Bringt es etwas, sich fertig produziertes "High Res" Audio zu kaufen oder streamen?
    Nein! Weil wahrscheinlich 99,9% der bisher fertig gemasterten Musik in 44,1 oder (selten) 48kHz quantisiert wurde. Und was einmal weg ist, ist weg. Bittiefe und Samplingrate im Nachhinein zu erhöhen ist Blödsinn.



    * Quellen der Grafiken über URL einsehbar

    Klar, jeder ist auf seine Art irgendwie Psycho. Der springende Punkt ist aber, ob die eigene Persönlichkeit eher konstruktiv oder destruktiv für andere ist. Zumal "Psycho" überhaupt erst mal definiert werden müsste. Ich hatte da eigentlich schon vorgelegt, aber das ist wohl wirklich ein zu brisantes Thema. :whistling:


    Ich hab mir jedenfalls mein Bild darüber gemacht, was hier läuft und halte den gesamten Thread nicht nur für sinnlos, sondern auch destruktiv. Wenn aggressive Menschen eine Basis für ihr Wirken kriegen und so ...

    Ach, einfach nicht beirren lassen. Wir leben halt in einer Welt, in der sich echte Psychos als "NoPsychos" bezeichnen und andere verkappte Psychos ein Forum als Psychoforum abstempeln. Und noch andere machen die Arbeit anderer schlecht, erzählen Bullshit oder lassen sonstigen negativen Mist ab, um sich selbst zu beweihräuchern.


    Nach meiner bisherigen Erfahrung ist das Übel hier aber wesentlich dünner gesäht als anders wo. ;)

    Gewalt muss nicht physisch sein. Physische Gewalt ist nur der Gipfel von Gewalt. Nach meinem Verständnis ist Gewalt, jemanden zu etwas zu zwingen, das er nicht möchte und insbesondere mit dem ganz klaren Wissen, dass dem jenigen das schadet, was man ihm antut. Das findet ständig und überall im täglichen Leben statt, manchmal bemerken die "Opfer" das sogar nicht mal. Schlagzeilen erzeugen nur die "dicken Fische", die überhaupt keine Grenzen kennen und u.U. über Leichen gehen.


    Doch woher kommt so etwas? Von mangelnder Empathie an erster Stelle, würde ich sagen. Das äußert sich dann darin, dass man das eigene Wohl über das des anderen stellt. Dabei spielt es auch keine Rolle, welche Ziele man damit verfolgt. Macht und Geld können genau so eine Rolle spielen wie das Ausleben der eigenen gestörten Persönlichkeit. D.h., wenn man offensichtlich ein Problem mit sich selbst hat, aber sich nicht scheut, das an anderen auszulassen.
    Faschistische Denkweisen rühren generell auch genau da her. Auch Zensur und Einschränkung der Meinungsfreiheit. Lügen und das gezielte Verbreiten von Blödsinn und Verwirrung, die dem eigenen Vorteil dienen, auch. Und vieles mehr, das vor Niedertracht strotzt.


    Und diese ganze m.E. ziemlich bescheuerte Diskussion hier dreht sich darum, dass noPsycho so einiges nicht verstanden hat. Z.B., was echte Künstler und Musiker auch mit aggressiver Kunst ausdrücken und bezwecken. Wie ich schon sagte, sind das oft helle Menschen und im Gegensatz zu dunklen Menschen sind diese nicht nur zu Selbstreflektion (z.B., sich Fehler einzugestehen), sondern auch zu Reflektion im Allgemeinen fähig.


    "michat" hat es in Beitrag #46 gut auf den Punkt gebracht:


    Zitat von michat

    Musik und Kunst ist oft eine Reflexion der gesellschaftlichen Zustände, entsteht im Kontext zu Politik, technischer Entwicklung, soziologischen Strukturen usw.
    Die Welt ist also nicht so, wie sie ist, wegen der Musik, sondern Musik ist so, wie sie ist, wegen dem Zustand der Welt!


    Und hier zeigt sich auch wieder mal, welche Auswirkungen solche "dunklen Löcher" in Gehirnen haben können. Egal, ob primär oder sekundär (durch primäre Menschen erzeugt) ... ein riesen Theater um Nichts. Dutzende Leute, die das, was so klar wie Kloßbrühe ist, verstehen, müssen es einem einzigen erklären, der es nicht verstehen kann oder will. Aber das demonstriert m.E. auch gut, wie wertvoll dieses Forum und seine Mitglieder hier ist. :)
    Anderenorts siehts düsterer aus. Viel düsterer, mitunter.

    Guter Punkt: Ich war SaniTÖTER bei der Bundeswehr und bin kürzlich wieder auf den Geschmack gekommen, Counter Strike online zu daddeln. :P


    Das interessante bei Themen und Argumenten ist ja, dass es auch darauf ankommt, wer sie in welchem Interesse bzw. zu welchem Zweck anbringt. Es gibt z.B. Leute, die mit Predigen von Liebe und Frieden von ihrer eigenen Aggressivität ablenken müssen. Ich bin nämlich der Meinung, dass "NoPsycho" seinen EIGENEN Aggroscheiß als bürgerlich verkauft :D

    Wer aber meint, mich deswegen beleidigen oder diffamieren zu müssen, sollte doch bitte das Ende seiner schwierigen Pubertät noch abwarten, bevor er auf andere öffentlich losgeht.


    Also öffentlich auf andere losgegangen bist zu aller erst Du. ;)


    Weiterhin kann eine schwierige Pubertät (wenn's nur das gewesen wäre) - sofern man sie denn bei geistiger Gesundheit übersteht - auch sehr lehrreich sein. Kann wiederrum aber auch nerven, wenn man die Leute so schnell durchschaut, weil man den ganzen Mist, der so im Hirn abläuft, gar nicht sehen wollte :whistling:


    Nur wenn man im DF ein Video postet, also Kommentare will, muss man es auch ertragen, wenn was kommt, womit man nicht rechnet. Das ist dem Herrn Dührssen weit besser gelungen, als einigen anderen hier.


    Also einfach mal zum Spaß ein bisschen Provozieren und schauen, wie cool die Leute dabei bleiben? :rolleyes:


    Du musst es übrigens auch ertragen, wenn ich mich hier einmische. Dass Dir das nicht in den Kram passt verstehe ich schon. Aber wie ich schon sagte: "Das, was auf einen selbst zutrifft, anderen vorwerfen" bzw. einfach die Wahrheit verdrehen und so weiter ... das kenne ich in und auswendig.


    Also drehe ich es - frei nach Gusto - auch einfach mal um: "Nur wenn man im DF ein Video aufs übelste schlecht redet , muss man es auch ertragen, wenn unbeteiligte Leute das anprangern". ;)


    Zitat

    In meiner Familie und meinen Freunden hat es keiner nötig, anderere aus Spaß virtuell abzuballern. Keiner spielt in meinem Umfeld Krieg oder tapeziert virtuell Leichen an Wände. Daher war ich da wohl falsch getriggert, vermutlich durch irgendeinen Tatort.


    Verstehe. Du hast also eine Vorzeige Familie, die völlig frei von Problemen und Aggressionspotenzial ist. Dafür spricht natürlich auch Dein Verhalten hier bzw. initiativ insbesondere gegenüber Herrn Dührssen. :D


    Zitat

    Dies ganze Gewalt und Kriegsverherrlichung durch die rechtsextreme oder nur allgemein unpolitisch gewaltverliebte Shouterszene ist keine Musik, sondern kranke verhaltensgestörte Kriegs- und Blutgeilheit. Darber hinaus ist dieses sexistisches Machogehabe auf Bühne und Video in einer durch Diversität und Gleichberechtigung geprägten Welt der pure Beweis fehlender Empathie für allgemeines soziales Miteinander. Diese Typen gehören in den realen Krieg, aber nicht ins DF


    Puuuh. Also als Drummer habe ich schon die unterschiedlichsten Musikstile bedinet, als Tontechniker auch. Und da lernt man auch so einige Leute kennen und einschätzen. Aber ich musste ja auch noch stichhalterigere und triftigere Beispiele kennen lernen.


    Ums auf den Punkt zu bringen: Deine Pauschalisierung ist kompletter Blödsinn. Es gibt nämlich auf der einen Seite haufenweise Leute mit z.B. der NPS oder schlimmerem, die "Liebe, Frieden und Pipapo" predigen und scheinbar eine richtige Angst vor z.B. "aggressiver" Musik haben, die potenziellen Opfern dabei helfen könnte, frei zu denken.
    Auf der anderen Seite gibts natürlich auch die andere Sorte Arschlöcher, die kein Problem damit haben ihre tatsächlichen Machenschaften öffentlich zu demonstrieren bzw. dazu zu stehen.
    Am Ende kommt das aufs selbe raus. Die größten und gefährlichsten Arschlöcher waren und sind letztendlich meistens die, die vorne rum den Wohltäter und Heiligen spielen und hintenrum z.B. ganze Völker auslöschen.


    Und eigentlich wollte ich mich ja nicht mehr einmischen, aber die Provokation funktioniert schon ziemlich gut. Ich trink jetzt erst mal n Kaffee. :)


    Zitat

    Ansonsten finde ich die Diskussion hier nicht ganz uninteressant, zumindest bei den Beiträgen, die sachlich geblieben sind.


    Ich finde die Diskussion sogar (nicht ganz un-) interessant, wenn man mit Gleichgesinnten darüber diskutiert.

    Schade.


    Das ist eben ein brisantes Thema, das allgegenwärtig ist. Auch hier. Außerdem bin ich nicht "vom Fach" und könnte ja auch selbst dunkel sein. ;)
    Wobei es auch Psychopathen gibt, die Psychologie studieren. :whistling:


    Es geht dabei hauptsächlich um die Fähigkeit, Empathie zu empfinden (und noch ein paar andere Aspekte). Psychopathen können das z.B. (fast) gar nicht. Die machen zwar nur 1% der Gesellschaft aus (übrigens auch völlig unabhängig von Geschlecht, Hautfarbe usw.), aber es gibt verschiedene harmlosere Vorstufen. Leute mit der NPS (einfach mal googeln ...) gibts wohl 6% und da steht Empathie-Mangel auch im Vordergrund. Und die Übergänge sind fließend.


    Demgegenüber gibts aber auch Leute, die (in bestimmten Bereichen) sensibler als der Durchschnitt sind. Feinere Wahrnehmung und so weiter.


    Wer davon jetzt hell und dunkel ist muss ich wohl nicht erklären. ;)


    Ich komm aber noch in Teufelsküche, wenn ich das weiter ausführe und würde solche Erklärungen lieber einem Fachmann wie z.B. paul980 überlassen.


    *duck und weg*

    Ich will noch anmerken, dass ich das hier nicht nur als Mittel zum Zweck mache. Sondern ich mach das zu einem großen Teil auch einfach, weil's mir Spaß macht. Und weil Schlagzeugspielen m.E. auch einfach der mentalen Gesundheit gut tut. :)
    Mein Voranschreiten dabei hat jetzt mehrere Gründe und Aspekte. Das hat nichts mit "Hartnäckigkeit" zu tun und ich finde es auch schade, dass ich von einem weiteren Forum Mitglied enttäuscht wurde (#70). Auf so ein Gehabe kann ich echt verzichten. Und auf Falschaussagen (ob bewusst oder unbewusst ist mir dabei völlig wurst) am laufenden Band ebenso. Davon hatte ich bisher mehr als genug.


    Ich spiele selbst "gerne" zu weit nach vorne. Erwische mich ständig selbst wenn ich was von mir höre. An mir selbst merke ich dass das zu großem Teil ein mentales Ding ist, bei Schülern ebenso. Vorher sollte man sich sowieso mal auf der Zunge zergehen lassen welches Feel dem musikalischen Beitrag denn gut zu Gesicht stehen würde. Dann versuche ich mein momentanes müdes oder unruhiges Gemüt zu resetten. Ich rede dann innerlich mit mir selbst........ "Soooooo Bursche... jetzt komm mal schön runter... du hast ne menge mehr Zeit als wie du glaubst... du spielst das jetzt völlig ausgeschlafen und cool, du bist richtig geil relaxed ". Und ich versuche dann auch mich so zu fühlen. Und irgendwie bleibt mir das für ne zeitlang im Unterbewusstsein hängen, und ich spiele dann nicht mehr so weit vorne. Ich bin keine Timing Leuchte, meine innere Uhr würde ich als bescheiden bezeichnen, ich kann auch nicht mit Feels jonglieren............aber der beschriebene Reset meinerseits hat richtig Wirkung in den meisten Fällen, so zumindest meine Beobachtung.


    Ich versuche das mal umzusetzen. Mit Meditieren und gezielter Entspannung wollte ich mich sowieso mal beschäftigen, ganz unabhängig vom Schlagzeug. Danke ;)

    Zunächst einmal Riesen-Respekt für die Arbeit, die Du Dir mit diesem Stück machst und Deiner Hartnäckigkeit:


    Och na ja, ich kann den Groove schon länger mit den mittleren Ghostnotes und ohne die Ghostnote nach dem Backbeat spielen. Aber so insgesamt halt nicht. Denn "wenn, dann schon richtig", wie gesagt.


    Zitat

    Ich weiß aber nicht, wie Du auf die Doubles kommst, selbst Simon spielt da Single-Ghostnotes:


    https://youtu.be/zSO7IIQKLBg


    Also zum einen bin ich selbst auf die Doubles gekommen. Kann ich, mach ich auch öfter, also hab ich's hier halt mal ausprobiert. Zumal ich die Ghostnote nach dem Backbeat halt nur so hinkriege.


    Und in dem Video von Simon höre ich eindeutig Ghost-Doubles auf der Snare raus. Wenn du das nicht raushörst, können wir natürlich gern eine sinnlose Diskussion mit "alternativen Fakten" beginnen, aber ich würde sagen, das lassen wir lieber. ;)


    Zitat

    m übrigen verwirrt mich die Hihat. Obwohl Du den Triolen-Fill eigentlich spielst, höre ich immer nur die graden 4tel raus. Dadurch geht etwas der Goove verloren.


    Liegt vielleicht auch am Mix ... oder es liegt daran, dass ich eine der Ghostnote Doubles halt gleichzeitig mit einem Hi-Hat Schlag spiele.


    Zitat

    Im ganzen liegts aber weder an den Ghost und an der HH für sich, sondern einfach daran, dass dass zumeist unsauber ist. Daher wackelt das dann einfach noch ziemlich.


    Also "ziemlich" wackelig finde ich es nicht. Von winzigen Ungenauigkeiten habe ich ja aber selbst schon gesprochen. Und spiel mal solche Ghost Doubles in dem Groove, das ist nicht so ohne ...


    Zitat

    Vielleicht mal dieses Tutorial zum "Nochmal-Ansehen", für mich das beste Tujorial von Rosanna, auch wenn auf italienisch.
    https://youtu.be/4K3VDOn8C8w


    Weitermachen !!!!


    Kurz und knapp: Brauche ich nicht :P


    Aber danke trotzdem :D

    Dann würde ich mal schell aussteigen, ehe ihr beiden euch hier verheddert. Getriggert werdet ihr anscheinend beide. Übrigens glaube ich nicht, dass noPsycho so aggro war, er hat halt nur seinen Assoziationen freien Lauf gelassen.


    Du hast das nicht so ganz verstanden, glaub ich. Aber egal. Ich bin jetzt nämlich auch raus. ;)

    Ich kann's gerade nicht lassen und mir noch was nicht verkneifen:


    Die "bestimmten Leute" werfen anderen ja gerne das vor, was auf sie selbst zutrifft. Hier wird jemandem vorgeworfen, er mache "als bürgerlich verkauften Aggroscheiß". Aber der jenige, der das sagt, ist selbst aggro und macht andere Leute aggro. Mich triggert der Thread hier jedenfalls auf ungute Art ...

    Jepp. Meiner Meinung nach sollte man sich aber noch weiter vom Denken in bestimmten Zusammenhängen lösen. Ich war aufgrund meiner Geschichte gezwungen mich ausgiebig mit diesen Dingen zu beschäftigen. Daher betrachte ich das aus einem anderen Blickwinkel - nämlich bei der Wurzel. Und diese Wurzel sitzt immer im Kopf bzw. in der Persönlichkeit. Die größten Arschlöcher können in den empathischsten und von Geborgenheit strotzenden Familien groß gezogen werden und umgekehrt. Und dann machen sie für ihr schändliches Verhalten trotzdem ihre Familie verantwortlich. Wenn ich mal ein paar Fakten meiner Geschichte auf den Tisch legen würde, gibts da keine Zweifel mehr an einem Missbrauchs Fall (es gibt ja zum Glück Fachleute, die einem das bestätigen können). Das ganze ging so weit, dass ich lange Zeit über dachte, ich selbst wäre das Problem. Wurde mir ja auch eingetrichtert. Auf die Art kann man Leute richtig kaputt machen.


    Aber es geht natürlich auch um den Einfluss. Gute Beispiele sind Sekten und religiösen Fanatiker. Die beeinflussten Leute werden dann "sekundär" selbst so. Manche schaden nur sich selbst, andere wiederrum auch anderen.


    Das beginnt alles im Kopf und es ist einfach ein Märchen, dass Menschen durch Prägungen "böse" oder was auch immer werden. Höchstens, wenn sie zu schwach sind, sich gegen einen schlechten Einfluss zur Wehr zu setzen. Aber es gibt eben Leute, die einfach so sind. Von Geburt an.


    Wie schon gesagt halte ich den Thread für ein gutes, aber harmloses Beispiel. Weil das Verhalten bestimmter Leute immer auf Kosten anderer geht. Siehe Beitrag #10. Ich hätte mittlerweile gar nicht mehr die Geduld, so einen Schwachsinn wie von "NoPsycho" auseinander zu nehmen ...

    Das ist doch ganz "normale" Mucke. Für den einen ist's "als bürgerlich verkaufter Aggroscheiß" und dem anderen sprichts aus der Seele. Um letzteres gehts nämlich bei so einem "Aggroscheiß" meines Erachtens: Ein Ventil um Aggression und Frust abzubauen, der einem ja auch des öfteren von wirklich "schlechten" Menschen unfreiwillig eingeimpft wurde. ;)


    Weiterhin gab es und gibt es schon immer "helle" und "dunkle" Menschen. Das klingt jetzt n bisschen nach Star Wars oder Religions-Quatsch, aber ist so. Der springende Punkt dabei ist halt, dass man hinter die Fassade schauen muss. Gerade letztere Sorte verblendet ja gern mal (ich habe ein paar Leute aus der Schlager Szene kennengelernt ... ohne pauschalisieren zu wollen, aber es gibt so gewisse Tendenzen :whistling: ) und erstere scheut sich nicht, letztere künstlerisch zu thematisieren und aufs Korn zu nehmen.
    Und ernst zu nehmende Künstler, wozu auch Musiker zählen, sind selten dunkel. Ich sags jetzt einfach mal so frei heraus ;)


    Das fängt letztendlich alles im Kopf an und nur Idioten oder eben manipulative und verlogene Leute stellen Zusammenhänge her, die nicht existieren. Z.B., dass Killerspiele Leute zu Killern machen. Oder dass aggressive Musik aggressiv macht.


    Nicht außer Acht lassen sollte man aber, wie beeinflussbar, "wenig intelligent" und wenig gefestigt einige Leute sind. Darin sehe ich übrigens das Hauptproblem, dass dunkle Menschen immer wieder sehr erfolgreich und einflussreich werden können. Das geht nämlich, zumindest in der Politik, nur mit dem Zutun von halben Völkern.


    Grundlegend ändert sich da sowieso nichts. Und der Thread hier ist m.E. auch ein ganz nettes Beispiel dafür ;)


    Ich denke, das "no" kannst du dir guten Gewissens wieder aus deinem Username streichen...


    Genau das dachte ich mir in einer etwas länger zurück liegenden Diskussion mit ihm auch schon.

    Jeff hat teilweise bis in die Nacht, bis zu 70 x für einen Song eingespielt
    Chapeau für Deine Leistung


    Danke. Aber wirklich bis zu 70x? Bei einem Sessionmusiker sollte das eigentlich nicht notwendig sein, außerdem wurde in diesen Kreisen die Rhythmusgruppe ja oft zusammen eingespielt.


    Von deinen Fertigkeiten her natürlich gut gespielt. Das Ghostnote Thema ist ja geklärt. Ich muss aber sagen dass ich richtige Probleme mit dem Feel habe, welches für mich viel wichtiger als die Anzahl der Noten ist. Für mich klingt das brachial zu weit vor dem Beat gespielt. Bei mir kommt da kein Groove auf. Wenn du das in den Griff bekommst, und die Ghostnotes wirklich "ghostest" dann kriegst du von mir beide Daumen hoch.


    Ich versteh was du meinst. Die Eigenart, nach vorne zu spielen, habe ich generell. Ich "sehe" das, wenn ich auf Klick einspiele, auch. Zwar wurde das von Mitmusikern des öfteren schon positiv angemerkt, aber ich will das etwas besser in den Griff kriegen bzw. "steuern" können und bei dem Song hier passts wohl auch einfach nicht gut. Werde ich beherzigen.


    Also bin da weiterhin dran. Die Ghostnotes leiser zu spielen und entsprechend zu reduzieren bzw. zu variieren ist kein Problem, den lustigen Tom Roll wirklich genau wie im Original zu spielen / betonen auch nicht und die Timing Geschichte wahrscheinlich auch nicht. Allerdings brauch ich für die Perfektion schon noch ein bisschen, dazu noch die Equipment Geschichten.
    Das 3. Testvideo mach ich evtl. noch dieses Jahr, aber das finale Video ist auf nächstes Jahr verschoben. Passt auch aus anderen Gründen besser.


    Passend zum Thema lief mir gerade diese junge Dame über den Weg :D


    6P-tTLmuKo0


    Dein Feeling finde ich um längen besser, aber sie verkauft sich halt besser auf YT.


    Die hab ich schon mal gesehen. Aber das Video ist ja erst von gestern. :D


    Ich hab aber auch nicht den Anspruch, mich auf Youtube zu "verkaufen" ... was im wörtlichen Sinne bei Covers sowieso nicht geht. Wenn ich damit überhaupt ein Ziel verfolge, dann ist es einfach zu zeigen, wie ich den Song spiele. Dafür spielts auch keine Rolle, wie viele Klicks das Video dann hat, man kann es ja jederzeit teilen ;)