Beiträge von m_tree

    Bist du denn selbst an dem Projekt beteiligt?


    Ich bin auch kein Fan von Quantisieren und ein guter Musiker wird auch nicht auf die Idee kommen, seine eigene (gut ausgefeilte und geübte) Performance zu zerstören. Allerdings wird das von Seiten der Produktion eben immer häufiger gemacht, auch wenn die Performance 1a ist.
    Ich hatte das eigentlich nur eingeworfen, um herauszufinden, wie das letztendlich gehandhabt wird. Meine Motivation verschwindet nämlich weitgehend, wenn ich weiß, dass meine Performance nachher sowieso tot quantisiert wird.


    Das was heute mit Samples möglich ist, lässt den Unterschied gering ausfallen, solange der Drummer selbst eine musikalisch gute Arbeit liefert.


    Dass der Drummer selbst eine gute Arbeit liefert hat mit dem Drums Sound, den man am Ende zurecht mixt, nur bedingt etwas zu tun. Bzw. ist auch einfach Grundvoraussetzung.
    Der Unterschied fällt gering aus, wenn man akustische Drums wiederrum mit Samples "tötet". Ansonsten ist da schon durchaus noch ein Unterschied vorhanden. Ich benutz auch Samples, allerdings eigene "echte" Samples von meinem Set. Und auch nur hier und da unterstützend.


    Zitat

    Es soll einfach dem Song entsprechen und später ein professionell klingender Song daraus werden. Gerne in einem fetten Poprocksound, der sich durchsetzt.


    Ganz so einfach ist es eben nicht. Professionell klingend beginnt gleich am Anfang, und der fette Poprocksound auch. Und eigentlich sollten die Drums eben auch die Basis (und ggf. sogar Klick-Ersatz) für die finale Performance der restlichen Elemente sein, nicht anders rum.

    Ich meinte auch gar nicht, dass man die Drums selber quantisiert. ;)
    Mache ich auch nicht (lieber üb ich das Ding einmal mehr, bevor ich einspiele). Auch bei Fremdmaterial zum Mischen vermeide ich das weitgehend. M.E. zerstört der Perfektionswahnsinn, den die technischen Möglichkeiten mitbringen, heutzutage des öfteren das letzte bisschen Natürlich- und Menschlichkeit.


    Aber natürlich wird die ganze Sache auch umständlicher, wenn man nicht quantisiert. Klar kann man die Drums im Nachhinein drauf spielen und auf die (bereits quantisierten?) Gitarren quantisieren. Ursprünglich bilden nicht quantisierte, tight eingespielte Drums allerdings das Grundgerüst für alles weitere. Ggf. auch gemeinsam mit dem Bass und Rhythmusgitarre o.ä. eingespielt.


    Na ja egal ... evtl. setz ich mich übermächste Woche auch mal dran. Frohes Schaffen wünsch ich. :)

    Ich finde den Song ganz nett. Übernächste Woche könnte ich mal drüber spielen. Mit echten Drums, die ich gerade komplett (!) frisch befelle und "amtlich" aufnehme. Bei Bedarf könnte ich auch den ganzen Song abmischen oder einen Vergleichsmix einreichen.


    Dabei stellt sich m.E. noch die Grundsatzfrage, ob echte Drums oder E-Drums. Bei echten Drums ist es schwieriger, einen "Konkurrenzfähigen" Sound zu produzieren. Ich bin jedoch der Meinung, dass man, wenn man E-Drums einspielt und diese dann noch quantisiert (geh ich mal von aus ...), auch einfach gleich Drums programmieren kann. :rolleyes:


    Mir fällt auf, dass der Basistrack nicht mehr viel mit dem Track auf Youtube gemeinsam hat. Auch ansonsten inspiriert mich der Basistrack nicht besonders. Hilfreich sind hier Stems - kein kompletter Mix - um sich den Monitormix nach Gusto erstellen zu können (der Bass ist mir bspw. zum Einspielen zu leise und das Solo zu laut) und auch ein paar (provisorische) Vocals. Insbesondere, weil der Song nicht gemeinsam geprobt werden kann, ist genug Input durch die Guide Tracks wichtig. Denn es ist was anderes, ob man mehr oder weniger nur auf Klick einspielt, wenn man vorher schon das passende Feeling und einen Plan für den Song drauf hat oder sich halt durch die Spuren inspirieren lassen muss.

    Seit Youtube bzw. Google sich mit der GEMA geeinigt hat, ist das Hochladen von urheberrechtlich geschützter Musik auf Youtube kein Problem mehr. Und als es noch ein Problem war, wurden die Videos dann auch nur gesperrt. Abmahnanwälte hatten sich schon immer andere Kandidaten vorgeknüpft.


    Vorausgesetzt natürlich, dass man die Videos nicht monetarisiert, d.h. kein Geld damit verdient.
    Es gibt Millionen von Videos auf YT, die das beweisen. Teilweise haben die auch Millionen von Klicks.


    Und die Drums Spur aus einem fertigen Mix heraus zu "schneiden" geht nach wie vor nicht. Auch ganz unabhängig vom Dateiformat. Es gibt natürlich ein paar verschiedene Lösungsansätze, die sind allerdings alle Kompromissbehaftet und lassen die Drums zum einen nicht komplett verschwinden, zum anderen hinterlassen sie aber auch ziemlich kaputte Mischungen.


    Eine Jazz-Nummer möchte man doch sicher nicht 1:1 nachspielen sondern lieber dazu spielen, eventuell ein paar Takte solieren, etc.
    Da würde mich die vorhandene Schlagzeugspur schon sehr stören.


    Man kann das vorhandene Schlagzeug mit EQ und evtl. Limiting etwas zähmen. Kommt natürlich drauf an wie der Track gemischt wurde. Ganz weg kriegt man es aber nicht.


    Es gibt von ein paar bekannteren Songs Playalongs. Die haben dann aber nichts mehr mit der originalen Aufnahme zu tun.


    Wenn die eigene Performance sich nicht total von der Originalen unterscheidet, sehe ich da kein Problem. Die meisten Covers, die man im Netz so findet, beinhalten den originalen Track. Meine eigenen auch und ich mach das auch weiterhin so.

    Fuck! :S


    Rush war meine erste Lieblingsband schon als Kind und "Tom Sawyer" hatte ich vor ein paar Jahren mal gecovert (Video ist noch online).


    Peart war nicht nur ein großer Drummer, sondern auch ein großer Texter. Er hat so ziemlich alle Rush Texte geschrieben.


    Mit 67 ist doch viel zu früh ...


    RIP

    Ja ich meinte nicht direkt nach Gefühl spielen sondern eher das spielen was man denkt was da passen könnte auch wenn es nicht dem originalen anspricht.


    So sollte es aber nicht sein. Der Optimalfall ist, dass man nicht nur weiß, was im Original gespielt wird, sondern das auch selbst so spielen kann und dann evtl. bewusst etwas ändert. Das zeichnet übrigens auch die Qualität einer Coverband aus.


    Daher solltest du schon wissen, was gespielt wird. Einfach spielen was man denkt kann man am besten, wenn man eigene Musik macht. ^^


    Zitat

    Aktuell versuche ich "Volbeat-For Evigt" zu analysieren. Ich habe mir auch schon einige Drum Cover Videos angesehen. Würde gerne sehr lernen/ trainieren Lieder zu erkennen was wo gespielt wird und das dann nach spielen.


    Der Song ist Drums-mäßig nicht besonders schwierig und für den Anfang ganz gut geeignet. Hauptsächlich ist das ein Standard 4/4 mit der Bassdrum auf der 1, der Snare auf der 3 und durchgespielten 4teln auf Hi-Hat oder Ride. In jedem 2. Takt kommt ein zusätzlicher Bassdrum Schlag auf die 4.

    Viele Tipps wurden schon gegeben. Ich kann nur noch mal unterstreichen, dass das vielleicht der richtige Aufhänger für dich ist, kreativ zu werden und deine eigene Note ins Spiel zu bringen. ;)


    Am interessantesten fand ich das immer bei Open Jam Sessions. Besonders, wenn man über längere Zeit am Set sitzt und mehrere spontane Kombos bedient.

    Wie sieht es eigentlich generell aus? Spielt ihr nach Noten oder meist nach Gefühl?


    Gefühl. Das sollte auch vorhanden sein, wenn man vom Blatt spielt. Letzteres verlangen die meisten modernen und populären Musikstile aber nicht.


    Ich bin sogar der Meinung, dass es besser ist, das Raushören zu trainieren statt sich Noten zu besorgen. Denn man sollte auch beim Spielen sich selbst "zuhören" können, bzw. ist das m.E. sogar zwingend notwendig.


    Um welche Songs gehts denn konkret? Manchmal findet man "Drums only" Tracks im Internet, wo die originalen Schlagzeugspuren vom Rest isoliert sind. Das hat mir jetzt schon bei 2 Drum Covers geholfen, Details rauszuhören (namentlich "Rush - Tom Sawyer" und "Toto - Rosanna").


    Trust your ears ;)

    Für diese Mikrofonierung in dem kleinen Raum finde ich das völlig in Ordnung. Hab mal einen kleinen Mix aus den 3 Rohspuren erstellt:


    https://www.dropbox.com/s/zsf6…an%20Boomy%20Mix.mp3?dl=0


    Keine Low-Cuts, keine Gates, kein zusätzlicher Hall, keine Spezialsachen (Transienten Tools, Dynamische EQs, Multiband Kompression ...). Nur korrigierte Phasenlage, etwas EQing, Kompression und Sättigung. Kann sich meiner Meinung nach hören lassen und klingt auch nach dem leicht schön färbenden Mix noch ausgewogen. Daumen hoch :thumbup:
    Die Overheads klingen jetzt auch weniger "boomy" als davor, das lag wohl wirklich an der Bassdrum Stimmung, die eine Raummode "getriggert" hat.


    Kommt natürlich drauf an was du damit vor hast. Mit den Mikrofon Positionen zu experimentieren ist noch ne Idee, dazu hatte ich oben ein paar Anregungen geschrieben. Und ansonsten kann ich dir gerne noch sagen, was ich im Mix gemacht hab.

    Eine Anmerkung zur Messung mit REW:


    Diese sollte man mit einem Messmikro machen, außerdem ist ein externes SPL Meter hilfreich. Allerdings kann ich aus Erfahrung sagen, dass sich das mit gebräuchlichen Abhörboxen nur bedingt dazu eignet, einen Raum auszumessen. Denn man misst damit vor allem eben die Boxen bzw. die gesamte Abhörumgebung aus. Insbesondere Bassreflex Boxen haben selbst einen (zu) langen Nachhall mit eigenen "Moden" im Bassbereich, was eine Wand-nahe Aufstellung noch verstärkt. Ich war selbst enttäuscht, weil ich den für mich beim Schlagzeugspielen deutlich spürbaren Effekt meiner Bassabsorber (vergleichende Raumaufnahmen hatte ich nicht gemacht) mal ausmessen wollte. Aber meine Bassreflex Monitore hatten mir da einen Strich durch die Rechnung gemacht. Evtl. mach ich aber noch einen 2. Anlauf mit anderer Herangehensweise (nur Schlagzeug Raumaufnahmen, Abhörbox in der Mitte vom Raum u.ä.).


    Was die Stimmung betrifft, kommt ein "Boomy" Sound eigentlich nur dann zu Stande, wenn man nicht dämpft (und nicht vorgedämpfte Felle nutzt) und die beiden Felle gleich stimmt, was ein langes Sustain zur Folge hat. Wenn ein höher gestimmtes Reso und Dämpfung in der BD da keine Abhilfe schafft, hat man kaum mehr Möglichkeiten. Den Bassdrum Sound selbst kann man übrigens besser über das Bassdrum Mikro als über die Overheads beurteilen ;)

    Also ich habe in zwei Ecken bereits Bassabsorber. Die beiden anderen Ecken habe ich verkleidet mit Steinwolle dahinter, da hier die KG-Rohre runterkommen.


    Wie Beeble schon sagte, kommt es da sehr auf die Dicke des Materials an. Eine 10cm dicke Steinwolle Platte absorbiert z.B. erst ab ca. 350Hz aufwärts.


    Zitat

    Blöderweise habe ich auch noch die Decke abgehängt, da ich damals dachte, das wäre toll für die Becken ;( Würde ich jetzt auch anders machen.


    So blöd ist das gar nicht, denn die Decke ist eigentlich ein gut geeigneter Ort für Breitbandabsorber, gerade in Aufnahmeräumen (Wände dann eher für Diffusoren). Und auch hier kommt es natürlich auf die Dicke an. Echte Breitbandabsorber sollten schon 15cm dick sein. Bei 3-4cm beginnt eine wirksame Absorption z.B. erst in den oberen Mitten, deckt dadurch nur den Höhenbereich ab und macht den Raum dumpf. Ein weiterer Vorteil von Absorbern an der Decke ist übrigens gerade bei Drums, dass die Overheads Off-Axis weniger Reflexionen von der Decke abbekommen. ;)


    Zitat

    Für die Recorderman Methode verwende ich die t.bone SC450.
    In den aufgenommenen Spuren habe ich lediglich 60 % Panning und auf den Master einen Limiter gesetzt. Sonst nix.


    Ich kann nur noch mal sagen, dass das dafür eigentlich ganz gut klingt. Wenn du magst, kann ich mir mal die Rohspuren (inkl. Bassdrum) anschauen, ein bisschen nachbearbeiten und dir sagen, was ich gemacht habe.


    Den Raum würde ich so lassen. Entsprechend wirksame Bassabsorber nehmen eben auch Platz weg und wie schon gesagt ist Nachhall nicht per se schlecht. Gerade in Aufnahmeräumen ist das unproblematisch, wenn es nicht um die Gesangsaufnahmen geht, und gerade bei Drums z.B. erwünscht. Große Räume klingen auch nur durch den Nachhall so groß und lassen damit auch das Drumset groß klingen. In der Regie ist das was anderes, hier kann man sich aber auch noch mit guten Kopfhörern behelfen.


    Allerdings würde ich vor allem mal mit den Mikrofonpositionen experimentieren. Sowohl bei OHs als auch Bassdrum. Ich würde bei den OHs mal eine A/B ähnliche Aufstellung der beiden Mikros ausprobieren:


    • 50cm Basis ansetzen, diese ggf. etwas vergrößern
    • parallel zueinander
    • senkrecht nach unten zeigend
    • möglichst gleicher oder sogar größerer Abstand zu den Becken als zu den Trommeln -> Aufstellung eher über dir selbst als über den Becken
    • ist die Snare zu weit außen, das der Snare nähere Mikro einfach ein Stück höher hängen und das entferntere tiefer


    Nur als Anregung. Das sind Nierenmikrofone, die nach meiner derzeitigen Überlegung weniger Bass aufnehmen, wenn sie auf den Boden statt z.B. auf Raumecken zeigen. Oder eben wie im Falle von Recorderman relativ tief hängend in Richtung Bassdrum zeigen.
    Die Bassdrum lässt sich natürlich am besten mit einem Loch im Reso mikrofonieren. Ich würde das Mikro nicht näher am Schlag- als am Resofell positionieren. Je weiter man es Richtung Resoloch bewegt, desto Tiefbass-lastiger wirds. Direkt auf Höhe des Resolochs kann's aber auch schnell zu stark wummern.

    Also, es ist am Ende das Acer Aspire 5 mit der AMD Ryzen 5 3500U und Radeon 8 Grafik geworden (die aber glaube ich im Ryzen eingebaut ist, also keine dedizierte externe Grafikkarte).


    M.E. hast du dich richtig entschieden :thumbup:


    2 der 3 anderen Intel Varianten sind sowieso langsamer als der AMD, zumindest von der CPU Leistung her. Und wie viel CPU Leistung wirklich nötig ist wird häufig überschätzt. Reine Multitrack Aufnahmen kommen z.B. mit sehr wenig Rechenleistung aus - wichtig ist hier einfach, dass alles kompabitel und stabil läuft. Meiner Erfahrung nach macht sich die geballte Rechenpower von vielen hoch getakteten Rechenkernen vor allem beim Rendering, und hier auch nur beim "Fullspeed Offline Rendering", wirklich bemerkbar. Die Renderzeit von meinen Mischungen ist bei mir durch den Umstieg auf den Octa Core z.B. deutlich gesunken. Um ca. ein 4-faches gegenüber dem Intel Quad Core von 2008 - und das ist weniger dem geringfügig höheren (Turbo)-Takt geschuldet, sondern mehr einer besseren CPU Architektur. Auch bei CAD und Compiling macht sich das hauptsächlich beim finalen Rendering bemerkbar, so wie ich das bisher mitgekriegt habe. Wo es bei der Echtzeit Berechnung aber wirklich knapp werden kann, ist Videobearbeitung im größeren Stil. DAS braucht richtig CPU Power.


    Insofern bin ich da voll auf deiner Seite und mir sicher, dass das Notebook für dich ausreichend ist. Notebooks sind bei der Rechenleistung sowieso stark eingeschränkt, weil sie einfach wesentlich stromsparender und leichter zu kühlen sein müssen. Desktop CPUs sind i.d.R. viel leistungsfähiger. Also wenn es wirklich um viel Rechenleistung geht, sind Notebooks m.E. sowieso die falsche Wahl. Das ist eben der Preis für die Mobilität.


    Den einzigen Kritikpunkt an dem Notebook sehe ich beim RAM:


    Zitat

    Das Ding hat eine 1000 GB SSD (M.2 über PCIe) und 8 GB RAM, von denen sich die interne Grafik aber glaube ich 2 GB klaut.


    Ich habe mal nachgeschaut und da ist nur ein 8GB Riegel verbaut. Das hat zunächst mal den Nachteil, dass dadurch kein Dual Channel genutzt werden kann. Dual Channel ist wie ein Raid0 von zwei RAM Riegeln und bringt auch in der Praxis nahezu die doppelten Datenraten (das hat wiederrum nichts mit Double Data Rate, kurz DDR RAM, zu tun). Es müsste sehr sicher auch noch ein 2. und leicht zugänglicher RAM Steckplatz vorhanden sein.
    Der weitere Nachteil ist auch einfach, weil 8GB - die ja schon eigentlich nur noch 6 GB wegen der Grafik sind - mittlerweile wirklich wenig sind. Auch, wenn man die nicht so schnell ausreizt. Denn Windows 10 nutzt den RAM mit dem Cache intelligent und effektiv. Es kommt bei mir ab und zu vor, dass z.B. die restlichen freien 10 von meinen 16GB mit dem Cache gefüllt sind, wenn der Rechner schon länger läuft.


    Wichtig ist dabei natürlich, den exakt gleichen Speicherriegel zu verbauen. Nicht nur wegen Dual Channel & Co., sondern auch wegen der QVL. Es gibt immer eine Liste bestimmter Speicherriegel, die laut Motherboard Hersteller einwandfrei mit dem Board funktionieren.


    Also das würde ich noch machen ;)

    Noch ein Nachtrag:


    Ich habe mich mal genauer zu den beiden CPUs und Grafikkarten informiert. Zunächst mal hat die AMD CPU nichts mit der aktuellen Desktop Generation zu tun - das geht schon bei der Fertigung mit 12nm statt wie bei Matisse 7nm los. In direkten Vergleichen schneidet der Intel auch durchweg etwas besser ab.
    Dazu kommt, dass Acer beim AMD auf die integrierte CPU Grafik setzt, beim Intel jedoch nicht. Die Intel-Grafik ist zwar schwächer, aber die zusätzliche NVidia Karte im Intel Notebook besser als die integrierte AMD Grafik.


    Unterm Strich ist das Intel NB hier also etwas leistungsfähiger. Ich beziehe mich dabei allerdings auf die Version mit dem Intel Core i5-10210U. Die anderen beiden Intel CPUs sind eher langsamer als der AMD.


    Letztendlich sind das aber alles Peanuts und das AMD Notebook scheint laut Akkulaufzeit auch einen etwas geringeren Stromverbrauch - und damit im Optimalfall auch leiseren Betrieb - zu haben. Das wäre mir übrigens sehr wichtig: die Geräuschkulisse der Kühlung. Und ich würde das Windows ggf. neu aufsetzen, um häufig vorinstallierten Ballast über Bord zu werfen.


    M.E. ist's eigentlich wurst welchen du nimmst, aber ich würde AMD wie gesagt 'ne Chance geben. ;)

    Ich bin komplett aus dem Thema AMD vs. Intel raus, erst recht bei Notebooks. Kann mir jemand etwas zu den genannten CPUs sagen? Ein Notebbok mit dem i5 ist ca. 100,- teurer bei sonst gleicher Ausstattung. Das Notebook ersetzt ein altes Teil mit Pentium Dual Core - selbst auf dem liefen die notwendigen Anwendungen (Reaper, Samplitude Pro X3) ohne Probleme. Ich gehe daher mal davon aus, dass das auf einem neuen Notebook mit dem Ryzen 5 auch so sein sollte. Gibt es etwas, was ich übersehe? Etwas, das die 100,- Aufpreis zum Intel rechtfertigt?


    Intel ist nach wie vor etwas teurer bei ansonsten gleicher Leistung. Letztere ist natürlich relativ stark von der Anwendung abhängig. AMD ist z.Z. bei Multicore-lastigen Sachen besser und obendrein viel effizienter - d.h. weniger Energieumsatz bzw. Stromverbrauch und Abwärme bei gleicher Rechenleistung. Insbesondere mit der aktuellen CPU Generation (Ryzen 3000 bzw. Matisse) hat AMD ordentlich aufgeholt und bietet in Multicore Anwendungen definitiv das bessere Gesamtpaket zum kleineren Preis als Intel. Intel hat vor allem bei Spielen immer noch die Nase vorn.


    Ich hatte mir kürzlich einen neuen Hauptrechner, vor allem für die Audio-Nachbearbeitung, zusammen gebaut. Ist ein Ryzen 7 3700X. Der kleinste Octa-Core (mit SMT, also 16 Threads) mit 65W TDP. Letztere wird zwar wie bei Intel in der Praxis überschritten (selbst mit 100% CPU Last "gemessen"), aber der ist immer noch effizienter und günstiger als direkte Intel Konkurrenten, vor allem eben bei Multicore Anwendungen.
    Im Desktop Bereich kommt zusätzlich das Argument des bei AMD nach wie vor mit dem CPU-Die verlöteten Heatspreaders hinzu, was für eine wesentlich bessere bzw. Wärme-leitfähigere Verbindung sorgt als die bei Intel seit einigen Generationen mit Wärmeleitpaste verbundenen Heatspreader. Mit einem fetten CPU-Kühler kann ich den 3700X so fast unhörbar kühlen.
    Das aber nur am Rande, denn im mobilen Sektor verzichtet Intel komplett auf Heatspreader und AMD tut dies meines Wissens auch.


    Viele Jahre hatte ich wieder komplett auf Intel gesetzt, aber AMD ist aktuell wirklich Konkurrenz-fähig und ich würde AMD daher einfach mal ne Chance geben.


    Ist letztendlich auch einfach Geschmackssache ;)


    PS:
    Ne SSD im Notebook ist natürlich heutzutage essentiell und du solltest drauf achten, dass es eine M.2 SSD ist, die über PCI-E 4x (nicht S-ATA3) angebunden ist. Diese SSDs können bei sequentiellem Schreiben/Lesen mehrere Gigabyte pro Sekunde durchsetzen.

    Also zunächst mal finde ich den OH Sound gar nicht so schlimm. Diese "Boomy" Frequenz, von der du sprichst, liegt ungefähr bei 60Hz und ist der Bassdrum Grundton. Diese ist auf den Overheads hier sehr ausgeprägt. Das ist aber nicht per se schlecht, denn für gewöhnlich ist die Bassdrum auf Overheads viel zu dünn. In deinem Fall könntest du sogar auf das D112 verzichten und hättest dennoch einen ausgewogenen Sound.


    Warum ist das hier so?
    Zum einen kommt die Bassdrum mit dem Recorderman Verfahren, das du benutzt, besser durch. Eine A/B-ähnliche Aufstellung, die die Becken nicht überbetont, könnte also m.E. auch schon Abhilfe schaffen. Zum anderen betonen deine Mikrofone den Bassbereich ganz gut bzw. flachen dort nicht so ab wie viele Kleinmembraner, denke ich. A propos: Welche Mikros benutzt du denn überhaupt?


    Und letztendlich ist das natürlich vor allem dem kleinen Raum geschuldet, klar. Die Bässe "sammeln" sich in den Raumecken. Bassabsorber sollten also in die Ecken. Nimmt man nun als tiefste zu absorbierende Frequenz 50Hz, sollten die Bassabsorber mindestens eine Dicke von ca. 70cm haben. Damit beziehe ich mich auf die Faustregel, dass poröse Absorber mindestens so dick wie 1/10 der Wellenlänge sein müssen, ab der sie absorbieren. Die Übergänge sind hier natürlich fließend und hängen auch vom Material ab. Ich hab das ganze mit dicken Packen Steinwolle in den Ecken gelöst, die aber nur ca. 60cm dick sind. Die nehmen natürlich auch ein bisschen Platz weg. Für eine effektive Absorbtion sollten schon mindestens 2, besser 3 Ecken Raum-hoch bestückt werden.


    Es kann auch sein, dass der Grundton deiner Bassdrum genau eine Raummode trifft. Ich kann mich aber an eine Aussage vom "Trommelstimmer" nils hier aus dem Forum erinnern: er stimmt Bassdrums gerne auf den Raum und macht sich genau diesen Effekt zu Nutze, damit die Bassdrum mächtiger klingt.


    Absorber sorgen auch nur für einen kürzeren Nachhall.


    Davon abgesehen bin ich mir relativ sicher, dass du die Overheads schon bearbeitet hast. Was hast du denn gemacht? Rohdateien wären besser für eine Einschätzung. Low-Cuts würde ich übrigens nicht benutzen, um das Problem zu bekämpfen. Wenn dann schon breit und sachte mit einem Low-Shelf ausdünnen oder die störende Frequenz ganz gezielt (Sweepen) mit einem auch nicht zu schmalen Bell-Cut dämpfen. Low-Cuts sind wirklich nur dafür da um Rumpel unterhalb des Nutzsignals zu entfernen. In deinem Fall hier würde ich komplett drauf verzichten.
    Hinzu kommt, dass EQing besonders im Bassbereich auffällig klingt, rumsaut und lange nachschwingt. Das gilt auch für linear-phase EQs.


    Aber wie gesagt finde ich den OH Sound gar nicht so schlecht und ich würde darum bitten, mal die Rohfiles zu zeigen. Bzgl. Nachbearbeitung kann ich dann auch noch weitere Tipps geben. Wie gesagt ist es auch ne Idee mal eine andere Aufstellung zu testen. Und mal mit Laufzeit-Kompensation des BD Mikros zu experimentieren und ähnliches.
    Auf Bassabsorber würde ich in dem kleinen Raum eher verzichten. Wie ich schon sagte klingen Overheads oft relativ dünn, besonders die Bassdrum, aber auch die restlichen Trommeln. Daher jammerst du hier m.E. eigentlich auf hohem Niveau, da du ja keine weiteren Stützmikros willst. ^^