Ist schon heftig ...
Diese sind wohl nicht verloren, soweit sie seit den 80ern auf CD erhältlich waren und von den Originalen Stereo-Masters gezogen waren.
Die CD bringt praktisch Master-Qualität, außer das Master-Band wird bei CD-Überspielung in der Dynamik komprimiert oder anderweitig behandelt und kompromittiert.
In der 80ern war diese Art der Behandlung von Master-Aufnahmen für CD eher noch selten, und wenn die damals erhältlichen CDs von Original-Masters gezogen wurden, nicht von LP-Überspiel-Masters, dann sind wohl die Original-Stereo-Masters auf den kommerziell veröffentlichten CDs erhalten geblieben.
Dass im Mastering damals noch nicht so viel verändert wurde wie heute stimmt schon, so weit ich weiß. Vor allem auch nicht laut geprügelt (was btw nur für CD bzw. digitale Masterings geht, nicht für Vinyl) und - wie du sagst - "anderweitig kompromittiert".
Schön zu sehen ist an der Tatsache hier übrigens, dass der Mixdown ursprünglich (und auch noch heute) noch zum künstlerischen Teil der Produktion zählt und das Mastering letztendlich doch eher nur die Schnittstelle zur Massenproduktion darstellt.
Bin ich eigentlich der einzige, der vorher schon mal was von "Andy Wallace", der u.a. "Nevermind" abgemischt hat, gehört hat? 
Siehe hier -> https://youtu.be/JknT_Fs2g9Y?t=73
Der hat ne eindeutig erkennbare Mixing Handschrift und sein Mixdown lässt sich nicht noch mal reproduzieren (außer ansatzweise von ihm selbst). Das "Original" ist damit also weg und es existieren nur noch die gemasterten Mixe.
Das sind die 3 Schritte einer Produktion: Recording mit allen Einzelspuren, Mixdown der Einzelspuren (die Master Tapes, um die es hier geht) und das (oft überschätzte) Mastering des Mixdowns.
Naja, normalerweise würde man ein Master ja eher in 24 Bit digitalisieren, ggf. auch mit höherer Abtastrate. Die 16 Bit bei 44,1 kHz der CD sind da eher mau.
Das Standardformat für den fertigen Mixdown, der ans Mastering Studio geschickt wird, ist noch 24bit / 44,1kHz. 48kHz ist nur sinnvoll, wenn sowohl in 48 oder 96kHz aufgenommen wurde als auch das Ziel Medium (also definitiv nicht CD) in 48kHz ist.
Burkie hat schon irgendwie recht. Die CD ist bis zu einem gewissen Punkt verlustfrei. Nämlich genau bis zu dem Punkt, an dem das Material weiter verarbeitet werden soll. Im fertigen Endprodukt kann niemand einen Unterschied zu höheren Bittiefen und Samplingraten hören. Letztere höchstens (und dennoch sehr unwahrscheinlich), wenn vom Recording bis zum finalen Masterprint mit dieser höheren Samplingrate gearbeitet wurde.
Ich interveniere hier gerade, weil das Thema Bittiefe und Samplingrate ziemlich missverstanden wird. Insbesondere die Relevanz höherer Auflösungen. Ganz absurd wirds, wenn CD-Masterings (16bit / 44,1kHz) z.B. von Streaming Diensten in 24bit / 96kHz angeboten werden. Was einmal weg ist, ist weg und die Klangfarbe des AA-Filters für 44,1kHz wurde schon längst in den vorherigen Bearbeitungsschritten mit "eingraviert".
CD's sind aber für eine Langzeitarchivierung nicht geeignet, siehe hier → https://de.wikipedia.org/wiki/Langzeitarchivierung
Magnetbänder aber auch, wenn du deine Quelle mal richtig liest 
"Optische Speichermedien (gepresst) - CD: unter Idealbedingungen geschätzt 50 – 80 Jahre[4]"
"Magnetbänder - mindestens 30 Jahre (gesichert)[5]"