Beiträge von m_tree

    …...dann klingt der Proberaum wahrscheinlich schlecht. :) ;) ;)


    Nee, mein aktueller Proberaum klingt für die Größe ausgezeichnet. Fette Packen Steinwolle als Bassabsorber in den Ecken, Diffusoren und ein paar Breitbandabsorber machens möglich. ;)


    Und ansonsten spiel ich seit mindestens 10 Jahren nur noch mit Gehörschutz. Egal wo.


    Zitat

    Wozu schnell umzustimmen um Zeit zu sparen für andere Dinge,
    ich mein so ein komplettes Set ist nicht schnell mal umgestimmt.


    Ähm, ja ... aber wozu denn schnell Umstimmen?

    …….und vor allem, um schnell umstimmen zu können,


    Wozu soll man schnell umstimmen können?


    Zitat

    ja Punch könnte man mit eher druckvoll im eher tieferen Bereich mit trotzdem gut/klar sauber definierten Anschlag umschreiben. Reinhauen muss da nett unbedingt.


    Na jaaa ... also damit's fett und punchig klingt, muss man in tief gestimmte Trommeln schon reinhauen.


    Zitat

    Ein schnellerer kurzer Anschlag klingt besser, als ein wuchtiger/kraftvoller längerer. Vor allem bei eher Leichtgewichten dünnen masseärmeren Trommeln.


    Um Kraft geht es bei Punch auch nicht wirklich, sondern um Technik. Und ein heftigerer / lauterer Anschlag ist auch automatisch schneller. Kraft = Masse x Beschleunigung. Die Masse des Sticks oder Beaters bleibt gleich, also muss die Beschleunigung größer sein. Und das erreicht man mit Spieltechnik, nicht mit Muskelkraft.
    Mal davon abgesehen, dass ein wuchtiger Anschlag ab einer gewissen Wiederholrate der Schläge ja immer schwieriger bis unmöglich wird. Bei tief gestimmten Trommeln und damit weniger Rebound sowieso.


    Zitat

    im Wohngebiet die Trommeln so verhauen geht doch nett, ausserdem will ich doch hören und meine Ohren nett zu stöpseln müssen, also zumindest nett immer.


    Ich spiel nur in Proberäumen und auch nur mit Gehörschutz. Geht prima. ;)

    Mick
    Lass dir nix einreden - jeweils ein Mikro an/in den Bassdrums reicht vollkommen aus. Wenn die restlichen Faktoren passen: BD Sound, Mikrofon und Mikrofonaufstellung. Mehr als ein bisschen untere Mitten rausnehmen und evtl. Höhen anheben sollte dann nicht mehr nötig sein.


    Sowieso wäre der Einsatzzweck gut zu wissen. Wenn es um die Beschallung von großen Festivalbühnen oder die Produktion eines Albums, das 1000-fach vervielfältigt wird, geht, kann ein versierter Tontechniker mit guten Gegegebenheiten beide Mikros sicher sinnvoll ergänzen. Aber ansonsten? Overkill :whistling:

    …..Weiss ich nicht ob man das so pauschal jetzt sagen kann, kommt sicherlich aufs Umfeld an, und der Begriff Punch ist ja auch nicht so eindeutig definiert.


    Attack setzt sich ja in der Regel auch im Geräuscheteppich durch, spielt die Band evtl. mit Presslufhammer dann vielleicht auch weniger.


    Also Punch lässt sich am einfachsten ja mit "Schlag" ins Deutsche übersetzen. Ist also eigentlich nichts weiter als der Anschlag selbst. Ich würde das beim Schlagzeug aber mit "Schmackes" bzw. höherer Anschlagenergie gleichsetzen. D.h. eben nicht, dass man streichelt, sondern reinhaut.


    Mal von gleicher Anschlagstärke (Rebound außen vor gelassen) ausgegangen, produziert eine höher gestimmte Trommel mehr Attack und eine tiefer gestimmte mehr "Punch". So seh ich das jedenfalls :D


    Von der Wahl der Felle abgesehen. Klare und doppellagige Felle haben auch mehr Attack als coated und einlagige.


    ...
    "Messen" hilft vielleicht, um exakter Stimmen zu können. Tunebots machen ja genau das. Aber ansonsten muss man den Sound schon mit dem Gehör beurteilen. Aufnahmen können dabei behilflich sein.

    Irgendwer noch irgendwelche Pro und Contra Entscheidungshilfen?


    Grenzflächen Mikros sind m.E. vor allem für Live (und da auch im Cajon) geeignet. Kenne die Shure Grenzfläche auch vom Recording und dafür sind Grenzflächen Mikros m.E. weniger geeignet (wiederrum auch im Cajon :D ).


    Dynamische Tauchspulen Mikros wie alle "normalen" BD Mikros sind für Recording m.E. erste Wahl. Der Frequenzgang und druckvolle Sound des Audix D6 ist vor allem für Metal geeignet. Und ich nehme mal an, dass das bei 2 Kicks auch dein Einsatzzweck ist.


    Klar, Grenzflächen Mikros brauchen keine Mikrofonstative. Aber gerade für Recording sollte da doch eher der Sound im Vordergrund stehen, nicht ob man 2 Stative einspart.


    Es lohnt sich übrigens auch sehr mit der Mikrofonposition zu experimentieren. (Mittig) in der Bassdrum ist der Sound zwar direkter (tendenziell sogar zu direkt), hat aber auch weniger Tiefbass als in Richtung des Resolochs. Steht die Membran direkt auf Höhe des Resolochs, wummerts m.E. zu sehr und klingt zu undefiniert. Ein kleines Stück weiter innen (aber eben noch halb im Resoloch) klingt es dagegen m.E. ziemlich rund, mit ordentlich Wumms im Tiefbassbereich. So spart man sich ein zweites Mikrofon oder "Subkick" vor dem Resofell. Ich beziehe mich bei auf Tests mit einem Shure Beta52 und einer wenig gedämpften 22*18.


    Was gegen Grenzflächen Mikros für Recording spricht ist m.E. der künstliche Sound und die mangelnde Flexbilität in der Positionierung, mit der man den Klang (im Falle eines Grenzflächen Mikros nicht) weiter beeinflussen kann.

    trommla Ich dachte immer der Punch sei eine Eigenschaft des gesamten Instrumentes durch alle Stimmungen bestehend.


    Also Punch ist ja erst mal nix anderes als der Anschlag selbst. Aber damit es auch punchig klingt, muss die Trommel das eben auch hergeben. Und mit hohen, Jazz-mäßigen Stimmungen erreicht man halt eher einen perkussiven Sound. Ein "fetter Rock Sound" z.B. ist eben eher punchig, nicht plöckig und perkussiv. Und dafür muss die Stimmung eher tief sein. Ich beziehe mich damit aber nur auf Bassdrum und Toms.


    Zitat

    orinocco mit "gleicher Stimmung", dass Schlag und Reso auf den gleichen Ton gestimmt ist. Oder geht dass gar nicht bei unterschiedlichen Membran dicken?


    Das geht schon, wie ich bereits schrieb. Allerdings schwingen unterschiedliche Felle eben auch unterschiedlich aus.


    Zitat

    m_tree Die Physik der Trommel kann man sich nicht oft genug vor Augen halten. Daher denke ich ja auch, ob ich nicht mit der besagten Fell-Kombi die Voraussetzung geschaffen habe das Reso, so zu stimmen dass es einfach nur nach singt. Das doing vom drauf hauen ist da längst verklungen.


    Du meinst quasi, dass du mit der Fell Kombi nicht mehr großartig zu stimmen brauchst? :D
    Ich würde das Reso halt wie gesagt etwas höher stimmen. Das ist gängige Praxis auch bei Drum Techs und geht mit gleichen Fellen genau so wie mit unterschiedlichen. Bei unterschiedlichen Fellen würde ich aber immer ein dünneres Reso und ein dickeres Schlagfell nehmen. Auch Clear / Coated, Dämpfringe und Dots betreffend.
    Rein "Physik-mäßig" ergibt das für mich jedenfalls mehr Sinn, und dazu passend auch die höhere Stimmung des Resos.


    ….da blick jetzt aber nimmer durch. Mittlere jetzt oder doch besser Tiefere.


    Und wie ist Zitat: "Zumindest bei gleicher Stimmung" (aus post 157) gemeint (definiert), von Was


    Die "insgesamt tiefere Stimmung" ist in Relation zu Guth's sehr hoher Stimmung gemeint. ;)


    Und ich bin der Meinung, dass man "Punch" vor allem mit tieferen Stimmungen und eben ordentlich Punch - also mit Schmackes angeschlagen - erreicht. Tiefer gestimmte (und größere ...) Trommeln brauchen auch mehr Anschlag Energie, um voll zu klingen.
    Mit Ausnahme der Snare - aber die soll ja auch nicht nur oder sogar weniger "punchig" klingen und dafür eher "knallen". Je nach dem ...


    Das Sustain kann man ohne zusätzliche Dämpfung auch über das Verhältnis von Schlag- und Resostimmung steuern. Ich stimme meine Toms eher tief, das Reso aber (bei Bassdrum und Snare auch) immer etwas höher. Neben der Verkürzung des Sustains hat das auch noch andere positive Effekte, find ich.


    Das längste Sustain kriegt man auch nur mit gleichen Fellen, die exakt gleich hoch gestimmt sind, hin. Unterschiedliche Felle schwingen auch bei gleicher Grundstimmung anders und "stoppen" das Schwingen der Luftsäule in der Trommel dadurch eher ab. Ein dünneres Fell mit weniger Masse spricht zum einen schneller an, braucht also weniger Energie um in Bewegung versetzt zu werden und schwingt durch die geringere Massenträgheit eben auch nicht so lang aus. Nur auf die Benutzung als Resonanzfell bezogen. Dünnere Schlagfelle hingegen klingen grundsätzlich offener und obertonreicher.


    Hab ich noch nie probiert, wäre aber mal nen Test wert. Wobei ich mit clear Ambas auf allen Sets ganz gut fahre und daher keine Not habe.


    Amba clear als Tom Resos hatte ich auch lange Zeit Standard-mäßig drauf. Zwischendurch mal Amba coated getestet, aber das hat mir nicht getaugt. Das 12er müsste ich demnach seit diesem Test nicht mehr benutzt haben.


    Ich glaub ich bin sogar durch eine Diskussion mit dir in diesem Thread auf Diplomat als Resos gekommen. Sehr dünne Felle als Resos wirken sich bzgl. Sustain genau anders rum als beim Schlagfell aus - es wird kürzer. Ich hatte mir dazu Vergleiche angehört, u.a. von "Sounds like a drum". Bob Gatzen hatte vor längerem aber auch mal einen Verbgleich gemacht und da war der Unterschied extrem. Hab's gefunden (Direktvergleich ab 5:10):


    https://youtu.be/HIcUBJrtKTg?t=310


    Hier der Vergleich von "Sounds like a drum":
    https://youtu.be/OT7Anm9n3uQ


    Ein bisschen brillianter klingts dadurch auch.


    Ich hatte dieses Jahr ja auch mal Emperor coated auf der Bassdrum getestet. Hat mich zum einen nicht vom Hocker gehauen und zum anderen ist die äußere Felllage nach einem halben Jahr gerissen. Hab dann erst mal wieder das alte PS3 mit Impact Patch aufgezogen. PS3 ist auf der BD einfach das beste, m.E. ... nicht ohne Grund so populär.
    Amba clear als Bassdrum Reso ist so ne Sache. Gegenüber einem PS3 produziert das ein eigenartiges "Oing" im oberen Bassbereich. Ist mit dem Kissen am Reso aber ok, und ein bisschen Dämpfung sollte m.E. sowieso in die BD, wegen des Basketballeffekts. Am Reso statt am Schlagfell anliegend taugt mir das auch besser.


    Jedenfalls geh ich davon aus, dass ich mit Diplomat clear als Tom Resos zufrieden sein werde.


    Und wie man unschwer erkennen kann bin ich (wieder) komplett bei Remo.

    Mit nem normalen Amba hab ich bisher aus jeder Snare einen ordentlichen Sound holen können.


    Mir gehts da ähnlich und ich bin nach ein paar "Experimenten" mit Evans auch wieder zurück zum "Ambassador coated Standard". Kürzlich hatte ich mal das Ambassador X getestet, das 12 statt 10 Mil dick ist. War aber nicht mein Fall.


    Zitat

    Man sollte halt immer im Hinterkopf behalten, dass man ein einlagiges/dünnes Fell bei Bedarf noch dämpfen kann, umgekehrt wird's schwierig, wenn man einen möglichst offenen Ton erreichen möchte. Nicht ganz ohne Grund ist das Ambassador/G1 als Snarefell so weit verbreitet.


    Jepp. Ich bin bei Snares generell auch bei einlagig coated ohne Dämpfring. Ohne zusätzliche Dämpfung eigentlich auch. Bei Toms dämpfe ich gar nicht, bei der BD habe ich das auf ein Minimum reduziert mit einem kleinen Kissen am Reso, das zum einen das "Oing" des Ambassador clears und zum anderen den Basketballeffekt im Kesselinneren etwas zähmt.
    Für die Snare habe ich mir kürzlich die Skygel Damper Pads besorgt. Als ich wieder angefangen hatte mit Dämpfung auf der Snare zu experimentieren, hatte ich zuerst etwas Gaffa benutzt. Moongel mag ich nicht und davon hatte ich auch nur noch halbe Stückchen benutzt, glaub ich. Der Vorteil der Skygel Dinger ist m.E., dass sie transparent sind. Und nachdem ich das auf der Snare ausprobiert hatte, war mir das schon zu viel. Also hab ich eins durchgeschnitten und nur ein halbes drauf gepackt. Reicht mir völlig. Ich bin aber immer noch der Überzeugung, dass das nur mit Nahmikrofonierung des Schlagfells nötig ist, wenn man ohne Dämpfung nicht zum Zielsound kommt - und auch nur bei der Snare.


    Zitat

    Technische Spezifikationen sind ja schon genannt worden. Die gewünschte Anwendung hilft auch, eine Vorstellung zu bekommen. Ein Diplomat ist ein super Fell für offene Stimmungen und eher leichte Spielweise mit nuancierter Dynamik. Knackige Rock- oder Funkbeats, also backbeatlastige Musik, werden mit dem Evans Genera Dry besser bedient. Ich persönlich mag auch das Remo coated CS Reverse Dot gerne, wenn's knallen soll.


    Diplomat ist m.E. schon eher was für Tom Resonanzfelle. Für die Snare gibts ja sowieso spezielle Resos, die noch viel dünner sind. Und auch hier noch Abstufungen zwischen u.a. Ambassador und Diplomat, allerdings eben dann 3 vs. 2 Mil, nicht 10 vs. 7,5.
    Vom angesprochenen CS Black Dot hab ich gerade auch noch 2 rumliegen. Ich schwanke bei der Snare gerade zwischen Amba coated und CS coated. Z.Z. hab ich wieder ein Amba coated drauf und staune im übrigen, dass das dieses Mal so gut durchhält. Das Coating ist nach mehreren Wochen noch voll intakt. Vielleicht liegt das aber auch an meinem kürzlich geänderten Setaufbau mit 3 statt 2 Toms und etwas ergonomischerer Sitzposition. :D


    Diplomat clear werde ich mir demnächst für die Toms als Resos besorgen. Das 12er hat momentan noch ein Amba coated als Reso drauf. Und dazu werd ich wieder mal klare Schlagfelle auf den Toms ausprobieren. Emperor clar und Diplomat clear dann. Ohne zusätzliche Dämpfung und auch ohne Wattebällchen im Floortom und so'n Schnickschnack. Bin gespannt :rolleyes:
    Meine Drums Aufnahmen werden jedenfalls immer besser. Absolut kein Vergleich mehr zu dem Testvideo von April.


    Aber ich mach mein Nähkästchen mal wieder zu. :D

    "Wieder ausredet"? Deine Diffamierung finde ich gar nicht so lustig. Klär mich auf, wo ich überall eDrummern A-Drums ausrede!


    Es war scherzhaft gemeint. Wenn das für dich gar nicht klar geht, kann ich's auch wieder rausnehmen.


    Ich weiß, es ist OT, aber diese Aussage ist im Hinblick auf Paiste Becken einfach nicht richtig. Bei Paiste sind neben den ganzen B8 Profi Serien (2002, Giant Beat, Rude) auch z.B. die komplette Signature Serie incl. der Dark Energy Becken aus Sheet Bronze hergestellt, nicht aus gegossenen Rohlingen. Letztere gehen sicher als High End durch... Ich weiß nicht genau, wie es bei den 602ern aussieht...


    Ok, das hatte ich nicht bedacht und zu sehr verallgemeinert.


    Tendenziell sind High-End Becken aber schon eher aus gegossener B20 Bronze und Einsteiger Becken aus Sheet B8 Bronze hergestellt. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.

    Sorry für DP, aber ich hatte den Thread nicht aufmerksam genug gelesen (demgegenüber wären ein paar mehr Infos im Startpost hilfreich gewesen).


    Wie schon gesagt würde ich auch mit 29 weiter machen. Warum du den Klavierunterricht an den Nagel gehangen hast spielt ja keine Rolle. Wie trommla schon sagte, hast du damit auf jeden Fall eine bessere Grundlage um mit dem Drummen anzufangen. Ich bin auch 29 und bin gerade damit beschäftigt, einiges an den Drums noch weiter zu verfeinern und einfach noch das rauszuholen, was geht. Seit ich keinen Alkohol mehr konsumiere geht das übrigens weitaus besser, habe ich festgestellt. :D


    Für mich wirkt es so, dass du nach Motivation suchst und wissen willst, wie viel Potenzial du hast. Also ob es sich überhaupt "lohnt", da weiter zu machen. Talent ist so ein eigenartiges Wort. Es gibt vereinzelte Leute, bei denen da mehr vorhanden ist und der Großteil der Menschen hat wahrscheinlich wenig bis gar kein musikalisches Talent. Wer aus freien Stücken ein Instrument lernt und (teuren) Unterricht nimmt ist ganz sicher talentiert. Ist besonders viel Talent da, wird es bei einem Start in jungen Jahren irgendwann zum Profi reichen. Oder für einen gewissen Berühmtheitsgrad. Und so weiter.


    Ich denke, du bewegst dich da im Mittelfeld. Ich hatte ja auch schon das E-Drum angesprochen. Das ist vielleicht ein guter Aufhänger dafür, um mal drüber nachzudenken, wo du bei den Drums eigentlich wirklich hin willst. Willst du irgendwann in Bands spielen und Spaß an Auftritten haben? Bzw. wie "ernst" meinst du das?
    Es geht da in deinem Fall vor allem um ein konkretes Ziel bzw. eine konkrete Vorstellung und die nötige Motivation dafür, darauf hin zu arbeiten denk ich.
    Ohne Fleiß, kein Preis. Auch extrem talentierte Leute müssen Üben. Ein Meister ist auch noch nicht vom Himmel gefallen. Es werden aber immer wieder Leute geboren, die das Potenzial dazu haben, ein Meister zu werden. ;)


    "Hold the Line" ist sogar eher ein 12/8, behaupte ich mal ganz frech ;) Ist auch als solcher notiert, zumindest in den Transkriptionen, die ich kenne.


    Hmm ... um mal für weitere Verwirrung zu sorgen :D


    Zitat

    Jeff Porcaro on "Hold the Line", in a 1988 interview with Modern Drummer:


    "That was me trying to play like Sly Stone's original drummer, Greg Errico, who played drums on "Hot Fun In The Summertime." The hi-hat is doing triplets, the snare drum is playing 2 and 4 backbeats, and the bass drum is on 1 and the & of 2. That 8th note on the second beat is an 8th-note triplet feel, pushed. When we did the tune, I said, "Gee, this is going to be a heavy four-on-the-floor rocker, but we want a Sly groove." The triplet groove of the tune was David's writing. It was taking the Sly groove and meshing it with a harder rock caveman approach."


    https://en.wikipedia.org/wiki/…ne#Background_and_writing


    EDIT
    Das war schludrig von mir ... und meine Frage nach dem Alter erübrigt sich damit auch. :whistling:


    Schonmal danke für das Kompliment.
    Und nein es geht hier nicht um Komplimente in der Art wie du es verstehst. Es ist nur mit 29 teilweise sehr anstrengend noch was zu lernen...... Klavierunterricht musste ich aufhören da es zu viel wurde. Eher auf der Suche nach Kritik um weiter zu machen ;)


    Ich würde auch mit 29 weitermachen. Aber warum wurde der Klavier Unterricht zu viel? Hast du den dann quasi durch Schlagzeug Unterricht "ersetzt"? Verstehe ich nicht so ganz.

    -Die Becken sind wirklich sehr mies und irgendwann in ferner Zukunft träume ich von den zildjian K-series Becken, die sind aber viel zu teuer... trotzdem möchte ich bis dahin nicht mit diesen Klängen leben müssen. Was sind günstige Becken deren Klang immerhin okay ist? (gerne mit tieferem Ton.. wenn nicht ist aber auch okay)


    Gegossene B20 Bronze. Kann auch eine andere Bronze Legierung sein, aber gegossen ist wichtig. Die ganzen "High-End" Beckenserien sind alle gegossen, kein "Sheet Bronze" wie die Einsteiger Serien. Zultan, die Thomann Hausmarke, wurde schon erwähnt. Die "Rockbeat" Serie z.B., kenne ich aus früheren Tagen, ist für den Preis wirklich gut: https://www.thomann.de/de/zult…_beat_profi_cymbalset.htm


    Zitat

    -Die Felle werden natürlich ausgetauscht... der Zustand ist fast schon nicht mehr lustig. Woran erkenne ich ob die Reso-Felle auch ausgetauscht werden müssen?


    Daran, dass die Schlagfelle komplett durchgedroschen sind. Die Resos wurden ganz sicher auch nicht gewechselt bzw. sofern die Schlagfelle überhaupt mal gewechselt wurden, nicht gewechselt. Dazu ist es wahrscheinlich, dass das noch die Werksfelle, die bei Einsteiger- und Mittelklasse Sets besonders günstige Fellserien sind, obwohl von den namhaften Herstellern.


    Die Resos sind wichtiger als viele denken. Vor dem Wechsel lohnt es sich allerdings, genau zu schauen welche Resos man aufzieht. Die wechselt man i.d.R. seltener als die Schlagfelle und hat man da einmal in die "falschen" Felle investiert, ist das ärgerlich.


    Andererseits ist die kostspielige Soundvervesserung gerade bei den Trommeln (aber auch bei den Becken) fraglich, wenn du sowieso abdämpfen willst / musst bis der Arzt kommt.


    Zitat

    -Da ich es vorerst in meinem Zimmer stehen lassen werde, würde ich alles geben um es so gut es geht leiser zu mahcen (Ich hab nen ziemlich lauten rock spielstil und auch wenn dynamik übungen sinn amhcen, will ich das doch nicht jeden Tag und immer machen) Geplant sind diese Gummimatten, welche man auf Becken und Trommeln schmeißen kann, ein Schwerer Stoff als Vorhang und ne gute Menge Mufflung für die Bassdrum + eine Gummimatte für/gegen den Trittschall


    Besser wäre, du ziehst mit dem Schlagzeug in einen Proberaum ein, wo du richtig Krach machen kannst, besorgst dir Gehörschutz und dämpfst die Bude nicht tot, sondern stimmst sie. All diese angesprochenen Maßnahmen führen neben der Verringerung der Lautstärke nämlich auch dazu, dass das Schlagzeug schlicht und einfach scheiße klingt. :rolleyes:

    Habe mal eine Hörprobe auf youtube hochgeladen. Ist nur eine sehr schlechte Aufnahme. Hat mich ein paar Nerven gekostet. Die Sound Einstellungen wurden nicht übernommen und hört sich natürlich nicht gut an xD Außerdem wurde meine geschlossene Hi Hat einfach nicht aufgenommen und sonst kam es auch vor das manche Schläge nicht in der Aufnahme vorkamen. Der Double bass Part ist mir auch nicht gelungen. Aber ich lad es mal Hoch. Es geht hier ganz klar um die Frage ob mir das einfach gut liegt. Also bleibt entspannt und zerreist mich nicht direkt. Konnten andere die ca 7 bis 8 Monate spielen solche Lieder auch hinkriegen.
    Hier der Link : https://www.youtube.com/watch?v=dBP8q-XURs0&feature=youtu.be
    Und zur Frage der Motivation. Ich saß jetzt ein paar Wochen davor und übte dieses Lied indem ich die Füße vertauschte....... Manchmal auch die Hände was deutlich schwieriger ist aber auch interessant ist mine Fähigkeiten zu verbessern :D


    Für ein Jahr Spielpraxis klingt das, so wie ich das als Halb-Profi und Nicht-Lehrer einschätzen kann, angemessen. Ein bisschen wackelig noch. Nichts besonderes, aber auch nicht besonders schlecht. Mit anderen Worten: Weitermachen! :)


    Wie alt bist du denn? Das spielt nämlich für Lernprozesse eine große Rolle. Meine erste Trommelphase von 7-10 Jahren wird sich bspw. doch positiv auf mein Feeling und Selbstverständnis am Schlagzeug ausgewirkt haben, obwohl ich 5-6 Jahre danach komplett neu angefangen hatte. Je früher man anfängt, desto mehr geht da theoretisch.


    Ein weiterer Punkt ist m.E. auch das E-Drum. Ein E-Drum ist kein Schlagzeug, sondern eine andere Welt. Übst du nur auf einem E-Drum, wirst du kein akustisches Schlagzeug bedienen können. Umgekehrt geht das schon eher. D.h., wenn du das ernst meinst und vielleicht auch mal "richtig" in Bands spielen willst, solltest du über die Anschaffung eines akustischen Schlagzeugs nachdenken. Sofern "Nick74" es dir nicht vorher wieder ausredet :D


    Zu dem erwähnten 3/8:
    "Hold The Line" ist eher ein 6/8. In dem Fall wird die Bassdrum auf die 1 und die Snare auf die 4 gespielt. Man kann das aber auch als 4/4 mit 8el Triolen betrachten. Mit einem 3/8 hat das eigentlich nichts zu tun ...

    Hallo,


    ich nutze mal dieses Thread für folgende allgemeine Frage:


    Ist ein Evans Genera Dry Coated (mit Luftlöchern, wo Level 360 draufsteht) "dasselbe" wie ein Remo Diplomat coated?
    Oder hat das deutlich andere Klangeigenschaften.
    (sind ja beide einlagig oder, da wird es nicht viel Unterschied machen?!)


    Nöö, diese Felle sind total unterschiedlich. :D


    Das Genera Dry ...

    • ist 10 Mil stark, das Diplomat 7,5 Mil
    • hat einen Dämpfring, das Diplomat nicht
    • hat Luftlöcher, das Diplomat nicht
    • ist von Evans und damit grundlegend schon etwas anders als ein Remo Fell ...


    Ein Evans Pendant zu Remo Diplomat Coated wäre das Reso 7 (Tom Reso), das aber 7 statt 7,5 mil stark ist. Diese Felle sind als Snare Schlagfelle übrigens weniger geeignet. Ein coated Fell in Ambassador Stärke ohne weitere Dämpfung klingt schon ziemlich offen und hält auch nicht besonders lange durch (Verschleiß).
    Das Remo Pendant zum Genery Dry Coated wäre ein Powerstroke 3 Coated, allerdings gibts bei Remo keine Luftlöcher.


    "Dasselbe" hat man übrigens nicht mal bei zwei identischen Fellen. Nur das gleiche. ;)

    Dann lass ich das mal mit dem VU Meter.


    Gute Idee :thumbup:


    VU Meter sind im digitalen Bereich heutzutage völlig unnötig und außerdem auch ziemlich ungenau. Ich komme komplett ohne aus. Das ist noch ein Relikt aus der analogen Zeit.


    Gain Staging betrifft vom Einpegeln bis zum Masterkanal jeden Schritt in jedem Effekt bzw. Plugin. D.h., wenn ein Effekt den Pegel stark beeinflusst, z.B. durch starke und breitbandige EQ Eingriffe oder starke Kompression, sollte man Plugin-intern den Pegel wieder anpassen (davon ausgegangen, dass der Eingangspegel schon im gewünschten Bereich liegt). Und dabei gehts hauptsächlich um dBFS Peak. Ein träges dBVU oder auch RMS Meter bringt dir rein gar nichts, wenn du auf der einen Seite Transienten-lastiges Material wie Drums und auf der anderen Seite bereits komprimierten Bass hast. Es ist klar, dass letzterer bei viel niedrigeren Peaks einen viel höheren RMS- und auch dBVU Wert hat.
    Es wird hier und da auch behauptet, dass die Effekte bei bestimmten Pegeln am besten klingen würden. Was in meinen Augen aber völlig vernachlässigbar ist (erst recht im digitalen Bereich), wenn man ein "gesundes" Gain Staging betreibt.


    -10dBFS halte ich für einen guten Richtwert für Peaks. Allerdings sollte man dafür sicherstellen, dass man fürs Einpegeln auch gut ausgesteuerte Kanäle hat. Z.B. bringt es nichts, wenn der Drummer beim Einpegeln das Drumset streichelt und es anschließend prügelt.
    Ein größerer Headroom ist bei 24bit allerdings auch kein Problem, wie Beeble schon sagte. Das Eigenrauschen der Mikros und Wandler liegt noch weit über -144dB FS ...


    Zitat

    Macht vielleicht erst am Ende beim Mastering mehr Sinn und schau, dass ich beim Mix meine Peaks der Einzelkanäle im Auge behalte.


    Ein VU Meter macht auch im Mastering keinen Sinn mehr. Hier gehts um den RMS Wert. Allerdings hat auch dieser nur eine beschränkte Aussagekraft über die Lautstärke. Weil das menschliche Gehör eine Frequenz-abhängige Lautstärkewahrnehmung hat - siehe "Fletcher Munson". Ein Bass-lastiger Track wird bei gleichem RMS Pegel also leiser klingen als ein schriller Track.
    Für die wahrgenommene "Lautheit" gibt es mittlerweile den EBU R128 Standard. Am besten besorgst du dir fürs Mastering ein Meter, das dir LUFS Werte nach EBU R128 anzeigt.
    Beispiel: https://www.meldaproduction.com/MLoudnessAnalyzer


    Das Gain Staging betrifft übrigens auch die Lautstärke der Einzelkanäle hinsichtlich des Masterkanals. Der Masterkanal sollte auf 0dB stehend ausreichend Headroom haben. -10dBFS Peak sind hier auch ein guter Richtwert, m.E.
    Und wie Beeble schon sagte ist es empfehlenswert die Fader um 0dB stehen zu haben, für die größt mögliche Präzision. Ich mache es so, dass ich keinen Fader über 0dB stelle und mich im Bereich bis -10dB bewege. Bei parallelen Delay- oder Halltracks auch mal mehr.
    Reaper z.B. bietet mit Mausbedienung auch die Möglichkeit, die Fader mit dem Scrollrad zu bedienen und mit gleichzeitig gedrückter Strg Taste eine Feineinstellung (0,05dB Schritte pro Scrollrad Raster im 0dB Bereich).


    Eine weitere Überlegung ist dann auch noch, wie man die Lautstärke Automation macht. In Reaper z.B. ist die bei Standard Einstellung ohne Hardware-Schnickschnack unabhängig von den Fadern. Also keine "Riding Faders".


    Mischt man in einen Summenkompressor, merkt man mit der Zeit auch an der Threshold Einstellung, ob man einen gesunden Masterkanal Pegel hat.

    Nee, nee ganz so schlimm ist es nicht. Ich habe parallel Unterricht bei einem Schlagzeuglehrer, bei dem ich erst einmal ganz klassisch Heal Down lernen muss/darf. Und erst wenn das langsam und sauber aufm Punkt funktioniert, darf ich wenns schneller wird auch irgendwann mal Heelup spielen. :D


    Hmm, ich spiele auch langsam und soft oft mit Heel-Up.


    Was ich meinte ist eigentlich, dass die Sticktechnik auch geübt werden sollte. Bzw. eben die gesamte Koordination am Set. Ich halte es für keine gute Idee, nach 20 Jahren Spielpause am Anfang so exzessiv und - nach deinen Beschreibungen zu urteilen - scheinbar fast ausschließlich durchgehende Doublebass hinsichtlich "Speed" zu üben. Musikgenres, in denen sehr schnelles und wirklich schwieriges Blasten gefragt ist, sind selten. Und dort reichen flinke Füße dann auch nicht aus, die Hände müssen genau so mithalten können.

    Ich habe im Sommer letzten Jahres nach über 20 Jahren wieder angefangen und mich gerade dem Thema DoubleBass spielen dabei sehr gewidmet und kann nach dieser Zeit 180 bpm DoubleBass durchgängig spielen. D.h. aber z.B. nicht dass alles in dem Bereich schon sauber funktioniert. Um in diesen 1,5 Jahren an dieses Ziel zu kommen, habe ich quasi täglich zwischen einer halben bis 1,5h konsequent am DoubleBass gearbeitet.


    ...


    Im Urlaub wegen zuviel Zeit, habe ich eine Woche lang wie ein Berserker mehrere Stunden auch DoubleBass am Tag geübt. Ergebnis --> Aus die Maus. Ich war schon ziemlich gut bei 190Bpm unterwegs, Sequenzen bei 200 bpm gingen auch schon. Ich brauchte über 2 Wochen um wieder halbwegs 180 spielen zu können, weil die Muskeln einfach so platt waren, dass gar nix mehr ging.
    Ich denke 2x5min pro Fuß am Tag ist ausreichend um erstmal die Bewegung rein zu bekommen.


    Joa, und irgendwann kann man dann nicht mal mehr einen AC/DC Song mit einer Band zum Grooven bringen, weil die Füße ständig ballern wollen. :D

    Kurze Zwischenfrage: Es geht um 16tel auf den jeweiligen Geschwindigkeiten, d.h. bei z.B. 120bpm tatsächlich gespielte 480bpm, richtig?


    Ich bin kein Metal Drummer und benutze das Slave Pedal nur für "additive Schmankerl" zwichendurch oder für Endings. Hab vorhin mal getestet, wie weit ich mit durchgespielter DB komme. Bis 140bpm auch im Kontext kein Problem, ab dann wirds wackelig (150 gehen noch gerade so). Kurzzeitig kriege ich noch schnellere und tendenziell unsaubere DB Läufe hin, eben z.B. bei Endings (plus Crashbecken). Das geht mir dann aber ordentlich in die Beine. Mein Hauptproblem ist dabei, dass ich auf dem Slave Pedal insgesamt mehr Bein- statt Fußarbeit mache.
    Ich hab aber auch nicht den Anspruch, das weiter auszubauen und bin halt kein Blaster.


    Worauf ich damit hinaus will:
    Wenn es für deine Band reicht, warum stresst du dich dann so rein? Verkrampfen führt nie zum Ziel und das tust du ja zumindest Kopf-mäßig definitiv.


    Ich würde den Anspruch also senken. Zufrieden sein, mit dem was man kann und alles weitere als eine nette, aber nicht notwendige Verbesserung betrachten. Und was auch, gerade bei solchen psychologischen Dingen, wahre Wunder bewirken kann: eine Pause einlegen und vorübergehend Abstand gewinnen. Damit meine ich keine generelle Drums-Pause, sondern den DB Schnelligkeits Wahnsinn. ;)


    Ich zieh vor Leuten, die richtig Blasten können, übrigens echt den Hut :thumbup:
    Bin halt mehr ein Groover.