Beiträge von m_tree
-
-
Seit dem halte ich die Bands in denen ich spiele so klein wie irgendmöglich. Am besten 2 oder 3-Mann Projekte und man "leiht" sich Leute dazu wenn mehr gebraucht wird. [/size]
Auf die Politik und das Drama hab ich keinen Bock mehr.
Reine Männerbands sind nach meiner Erfahrung schon mal weniger anfällig für Spirenzien aller Art. Wobei ich es immer wieder erstaunlich finde, was für Zickereien auch unter Kerlen entstehen können. Je mehr so Zeug abläuft, desto unprofessioneller ist die ganze Sache am Ende auch.Es gibt aber auch Konstellationen oder zumindest dazugehörige Lebensumstände einzelner Mitglieder, die einfach nicht zusammen passen. Im Zweifelsfall muss man eben einfach getrennte Wege gehen und weiter sehen.
Pauschalisieren kann man da sowieso nix. Aber je professioneller die Einstellung, desto besser das Ergebnis. Immer.
-
Ein reiner Männersport ist nichtmal die Formel 1 - sowas gibt es nicht. Wir wissen aber alle was gemeint ist.
Dann sind es eben 5% Frauen mit Dunkelziffer. Ändert nichts an der Tatsache, dass Frauen sich scheinbar nicht sonderlich an E-Gitarre, E-bass, Schlagzeug oder Band Musikmachen interessieren.
Ich kenne eine Schlagzeugerin, die ist aber ne Lesbe. Sorry, das so sagen zu müssen
.
Es gab doch hier mal vor nicht all zu langer Zeit einen Thread dazu, dass es im Jazz zu wenig Frauen gäbe ... der Thread ist ziemlich explodiert, sowohl quantitativ als auch qualitativ, glaube ich.
Und mein Senf dazu sah ähnlich aus: Musiker sind immer noch und überall vor allem männlich. Mehr oder weniger. Im Metal dürfte das bspw. noch ausgeprägter sein als im Jazz oder Pop und Schlager Bereich. Wobei es gerade in letzterem Bereich doch schon auch einige Gegenbeispiele gibt. Ohne jetzt Namen zu nennen
Ich kenne hier in dem Ossi Kaff, wo ich wieder vorübergehend gestrandet bin, abgesehen von einer Hand voll Drummern sogar gleich zwei Schlagzeugerinnen. Beide sind hetero und um die 40. Spielen allerdings beide auf Anfänger Niveau.
Ich schätz mal es wird irgend was bei 5-10% sein. Schlagzeug und Bass sind mit die maskulinsten und auch entsprechend am meisten von Männern besetzten Instrumente. Wohingegen es auch weibliche Instrumente wie Geige gibt. Gesang ist neutral.
Ich denke doch, dass dieses Forum sehr repräsentativ ist. Bei einer z.B. Bundestagswahl werden um 18 Uhr stochastische Hochrechnungen angeboten, die auf der Auswertung einiger Tausend Umfragestimmen erstellt werden - und diese Hochrechnungen sind immer bis auf wenige Porzentpunkte korrekt.
So wird das auch hier sein.
Wenn man wüsste, wie viele Mitglieder ihr Geschlecht angegeben haben - dann könnte man vernünftig hochrechnen. Haben bspw. die Hälfte der Mitglieder ihr Geschlecht angegeben, müsste man die 3,64% auf 7,28% korrigieren.
-
Ah, klar. Das leuchtet ein ...
Die 3,64% stimmen aber auch nicht sicher, weil wahrscheinlich nicht alle Frauen ihr Geschlecht angegeben haben.
Das wird schon etwas mehr sein, mal davon abgesehen, dass dieses Forum auch nicht unbedingt repräsentativ ist. -
Nein. Z.Z. sind es 26.406 Mitglieder. Steht hier: https://www.drummerforum.de/forum/index.php?page=Index
Wenn davon ca. 2.000 ihr Geschlecht angegeben haben, bleiben also ca. 24.400 ohne Geschlechts Angabe. Und ich denke, daraus lässt sich nicht all zu viel herleiten.
Dass über 10.000 keinen Beitrag verfasst haben hatte ich auch über die Mitgliedersuche rausgefunden. Dachte mir ... wenn ich schon mal hier bin, finde ich gleich noch was raus.

-
hi,
ich habe mal versucht an Hand der Mitgliedersuche den Anteil der männlichen und weiblichen Forumnutzer zu ermitteln. Die Anzahl ist in etwa gleich.ca. 990 Frauen und 1100 Männer. Es gibt aber zwei deutliche Unterschiede.
1. Von den Frauen sind ca. 450 inaktiv oder haben nur einen bzw. zwei Beiträge verfasst. Bei den Männern sind ca. 120 inaktiv.
2. Die Beitragszahlen der Männer sind deutlich höher
Tatsächlich - wenn man nur männlich oder weiblich als Kriterium auswählt, kommen jeweils 34 und 33 Seiten á 30 Mitgliedern raus. Also in etwa gleich viel bzw. jeweils um die 1000.Die ganze Geschichte relativiert sich allerdings ganz schnell, wenn man beachtet, dass ca. 24.400 Mitglieder überhaupt kein Geschlecht angegeben haben.

Darüber hinaus haben über 10.000 Mitglieder überhaupt keinen Beitrag verfasst.
-
Ich hab mal gelesen, das David Grohl zu Beginn des Konzerts erstmal eine Flasche Wasser über sich und das Drumset schüttet (zur Freude seiner Techniker). Dann hat man die ganze Sache gleich mal abgekürzt

David Grohl?
Meinst du den von Nirvana und den Foo Fighters? Ich glaub der heißt Dave.

Außerdem ist Schwitzen gesund. Manche gehen dafür sogar extra in die Sauna. Und Bewegung ist auch gesund.

-
Edith merkt noch an, dass ich meinen Nick auch so ziemlich überall verwende, ob in Foren oder beim geocachen oder als E-Mail Account
Wenn du das V durch ein W austauschst sorgst Du bestimmt für Aufsehen
SCNR

-
Hab in der Zwischenzeit 3 weitere Übungs Mixe gemacht. Ich zeige aber erst mal nur den letzten, die anderen lade ich später hoch.
Es handelt sich um diese Session hier:
Externer Inhalt www.youtube.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.Find ich ziemlich geil. Und man kann auch gut die Mixe vergleichen. All zu viel Mühe haben sie sich nicht gegeben ... ist auch ziemlich unausgewogen.
[soundcloud]
[/soundcloud]Externer Inhalt soundcloud.comInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
Es ist alles sauber gespielt. Das ist das Wichtigste. Und der Sound passt auch

-
Wegen den depperten Rimshots habe ich in meinen wilden Jahren in einer 2-Stunden-Probe bis zu zwei Paar Sticks ruiniert.
Der Verschleiß betrifft ja nicht nur die Sticks (die sind dann in der Mitte immer so schön ausgefranst
). Ich merke das auch bei der Snare selbst. Vor allem verstimmt sie sich mit Rimshots weitaus schneller bzw. die Spannschrauben lockern sich schneller."Rimshots oder nicht?" ist m.E. vergleichbar mit einer Fragestellung wie "Hi-Hat offen / geschlossen oder nicht?". Sowohl als auch eben ... alles Stilsache. Bzw. Sache der Kunst.

-
Danke. Habe mir die Kritik zu Herzen genommen. Du hast da schon die richtigen Schwachstellen entdeckt

https://www.dropbox.com/s/qjj7…o%20-%2008.06.19.mp3?dl=0
Folgendes habe ich geändert:
- Die Orgel Mono gemacht (Kompression und Level natürlich noch angepasst).
- Die Hi-Hat Lautstärke Automation noch mal komplett durchgecheckt, weitere Stellen leiser gemacht und andere noch leiser gemacht, insgesamt noch 1dB zurück genommen.
- Die Bässe mit meinem passiven EQ auf der Drums Summe noch etwas mehr angehoben ... mittlerweile halte ich eine sehr weiche "Höhenlastige Badewanne" auf der Drums Summe mit einem guten EQ für am besten.
- Das Piano am Anfang des letzten Parts noch etwas lauter gemacht. Das "Crescendo" ist ja schon eingespielt. Und ich hatte die leisen Parts auch schon vor dem Kompressor deutlich lauter gemacht. Im Rohmix gehen die komplett unter.
- Die leichte Verzerrung auf den lead Vocals ausgemacht. Passt sogar selbst in dem Metal Mix nicht so wirklich, wenn die Verzerrung nur sättigen und nicht hörbar verzerren soll. Der Gesang ist nur limitiert, komprimiert und sachte EQt. Sonst nix weiter.

- Die tief gesungenen Parts anders EQt, den Hall dort lauter gemacht und das Delay im Refrain lauter gemacht.
Also quasi alles umgesetzt.

-
Alles anzeigen
Zum Rausfiltern der "anstrengenden " Frequenzen durch EQs:
Es geht mir hier um professionelle Musikaufnahmen und keine YouTube-Reviews.
Man kann mit Soundtechnik natürlich wahnsinnig viel verändern. Im Guten wie im Schlechten.
Bei einer einigermaßen guten Studioproduktion kann man davon ausgehen, dass sich der Mensch am Set und der am Pult
überlegt haben, welche Becken für den Song am besten passen. Da ist also vermutlich schon eine Vorauswahl passiert.
Wenn man dann auch noch irgendwo die Credits findet, wo tatsächlich die Cymbals aufgelistet sind, kann man auch davon ausgehen,
dass der Grundsound durchaus Absicht ist.
Davon, dass der Sound Absicht ist sollte man bei amtlichen Produktionen ausgehen. Aber es wird immer nicht nur mit dem EQ "gesäubert", sondern auch verschönert. Vor allem werden Höhen angehoben. Und wie gut die Becken sich im Gesamtmix durchsetzen ist auch noch so eine Sache.ZitatTrotzdem kommt jetzt unabdingbar der Moment, wo man so ein Teil ausprobieren muss.
Der kommt unabdingbar auf jeden Fall. Wenn nicht, verpasst man etwas.Ich halte dafür aber erst mal die Augen offen, weil man beim Gebrauchtkauf anhand von Fotos den Zustand des Beckens sehr gut einschätzen kann. Was bei Trommeln und Hardware bspw. weniger der Fall ist. Ich probiere immer am eigenen Set durch. Mal im Laden anspielen reicht mir nicht. Aber man kann sich über Aufnahmen gut einen ersten Eindruck machen, ja.
Ansonsten finde ich, dass vieles oft unnötig dramatisiert wird. Z.B. der Beckenkauf. Wenn man weiß, was man will, findet man das auch.
-
Ich formulier es mal so: Wenn die Gitarristen, vom Spielerischen abgesehen, alle gut in die Band passen würden und sich auch noch spielerisch in etwa auf Augenhöhe befinden - dann kann euch der Mitschnitt nach den Proben für die Auswahl behilflich sein. Aber das ist relativ unwahrscheinlich. Je nach dem wie gut ihr die Vorauswahl getroffen habt wisst ihr nur mehr oder weniger, mit wem ihr es genau zu tun habt und wie das alles so passt.
Macht ihr denn regelmäßig Mitschnitte von euren Proben oder wäre das jetzt für die Gitarristen Suche eine einmalige Sache? Wenn letzteres der Fall ist, lasst es lieber. Dann wird es sonst noch schwieriger und unentspannter, als es sowieso schon ist.
-
Nehmt für sowas lieber einfach nen Handyrecorder. Nicht nachträglich nachbearbeiten zu können ist ziemlicher Mist. Da lohnt sich die Mehrfach Mikrofonieung schon nicht. Und wenn dann am Pult was nicht richtig eingestellt war, könnt ihr gleich noch mal aufnehmen.
Demo/Bewerbungszwecke auf
Nehmt dafür lieber die Einzelspuren auf und lasst das von jemandem Mischen, der was davon versteht. Z.B. von mir
EDIT
Für unter 250€ gibts nicht viel, aber immerhin etwas. 2x Tascam und 2x Behringer:
https://www.thomann.de/de/usb_…ce-first=0&price-last=250Dafür reicht jeder x-beliebige PC oder Laptop. Als Recording Software eignet sich Reaper (60 Tage kostenlos nutzbar): http://reaper.fm/download.php
Selbst wenn ihr das dann selbst mischt, habt ihr weitaus mehr gekonnt als mit der Stereosumme vom Pult. Mit Gates auf den Drums ist es da noch lange nicht getan ...
-
Sollte es tatsächlich um Pausen im Schlagzeugspiel gehen, ist händisches Schneiden der Aufnahme 1000x besser und einfacher als ein Gate.
Definitiv. Was live nicht geht, kann man bei Aufnahmen gut nutzen. Tom Spuren z.B. sind quasi dazu prädestiniert, geschnitten zu werden. Ein Gate kommt bei mir eigentlich nur standardmäßig bei der Bassdrum zum Einsatz. Obwohl sich wegen der meist inneren Mikrofonierung das Übersprechen hier eigentlich in Grenzen hält. Aber mit einem Gate kann man den Sound auch sehr effektiv verkürzen. Bei Snares bin ich da vorsichtiger, hier ist das Sustain meist elemantarer Bestandteil des Sounds.Vielleicht sind mit Umgebungsgeräuschen ja auch einfach das Übersprechen innerhalb des Sets gemeint ... aber wie gesagt - das ist Mix-Sache. Bei der Aufnahme gehts um andere Sachen. Gut gestimmte Trommeln, guter Raum, gut ausgesuchte und ausgerichtete Mikros, gute Performance.
-
Jetzt nehmen natürlich die ganzen Drum-Mics zuviel Umgebungsgeräusche auf.
Die Drum Mics stören die Umgebungsgeräusche i.d.R. viel weniger als z.B. Gesangs Mikros. Auf letzteren ist eher das Übersprechen des Schlagzeugs das Problem, nicht anders herum.
Außerdem kann man, wenn die Räumlichkeiten beschränken, auch einfach im Overdub Verfahren aufnehmen.ZitatDa kam jetzt die Idee von einem Noise Gate auf.
Habt ihr das eine Empfehlung für mich?
ERST Aufnehmen, DANN Mixen.
ZitatAnforderung:
für 7 Mikros
19“
< 250€
kein Behringer
Schwierig ...Keine gates auf dem Schlagzeug bei der Aufnahme!
niemals nicht!
Jepp. -
UPDATE ... die Verhältnisse hatten doch nicht so ganz gestimmt. Ungewohntes Material. Aber jetzt müsste's passen.
-
-
Danke Trommla,
dann schein ich ja für's erste schon ein paar Dinge richtig zu machen. Bisher hab ich es noch nicht hinbkommen, den Sound durch EQ geschweige denn den Kompresseor zu verbessern. Gibt es beim EQ irgendwelche Grundregeln? Ich hab 4 Frequenzgänge zur Verfügung. Eher Mittenraus, Höhen rein, Tiefbass rein etc.? Gibt es da Richtwerte was das Verhältnis betrifft?
Typisch für eine Bassdrum ist "Badewanne", d.h. Bass- und Höhenlastigkeit. Das D112 färbt in die Richtung nicht so stark wie andere BD Mikros. Der Standard EQ Eingriff für Bassdrums ist, die unteren Mitten (z.B. 400Hz) mittelschmal abzusenken. Ein guter Ausgangspunkt sind da z.B. -6dB. Generell sollte man sich gut überlegen, welche EQ "Strategie" man verfolgt. EQs greifen nicht nur in die Frequenzverteilung ein, sondern verschmieren auch die Phasenlage, schwingen nach uvm. - besonders im Bassbereich wird das dann aufällig. Im kleinen Club Gig, wo das BD Mikro nur etwas supported, kann man natürlich auch einfach die Bässe reinschrauben bis zum Gehtnichtmehr, wenn da zu wenig kommt (und das D112 ist im Tiefbassbereich sowieso recht mager). Im Studio z.B. sieht das schon wieder etwas anders aus.Also konkret:
Wenn der Sound nicht fett genug ist, erst mal untere Mitten raus. Präsenz kann man gut im Bereich 5-6kHz zugeben (breit). Auch wenn das D112 im unteren Mittenbereich (um 3kHz) mehr Anteile hat, empfehlen sich Anhebungen in dem Bereich generell eher weniger. Und nur wenn wirklich zu wenig Bass da ist, die Bässe anheben. Am besten möglichst breit, z.B. mit einem Shelf.Kriegt man ohne EQ Orgien keinen passenden Sound raus, sollte man aber eher über ein anderes Mikro und/oder andere Bassdrum / Stimmung etc. nachdenken. Und BD Mikros färben u.U. ziemlich extrem. Das D112 ist da im Vergleich relativ neutral.