Beiträge von m_tree

    Hab's gestern mal durchgehört. Ist schon 'ne Wucht. Die Songs haben für meinen ersten Eindruck einen geringeren Wiedererkennungswert als z.B. bei Lateralus, aber sind trotzdem geil.


    Einziger wirklicher Wehrmutstropfen ist m.E., dass es stellenweise leicht zerrt. Und ich bezweifel, dass das wirklich gewollt ist. Das klingt einfach nach "Prügel" im Mastering. Was mich wundert, denn das Album wurde von Bob Ludwig gemastert (und von Joe Barresi aufgenommen und gemischt).


    Weiterhin meine ich gestern an ein paar wenigen Stellen ganz winzige spielerische Ungenauigkeiten von Danny rausgehört zu haben. Kann auch Einbildung gewesen sein, muss ich noch mal checken. Also wirklich nur ganz minimal. Mich freut das allerdings insofern, weil es zeigt, dass die Drums nicht quantisiert und wahrscheinlich auch sonst kaum korrigiert wurden. Das ist also noch echte "Einspiel Kunst" ...


    Wenn ich "7empest" covern will müsste ich den erstmal ein paar Monate üben. Aber weil ich meinen spielerischen Horizont sowieso erweitern will ... evtl. versuch ich's. Wenn dann aber erst nächstes Jahr.
    AAXplosion hier aus dem Forum wäre übrigens eher dafür prädestiniert ;)

    So Leute, es gibt wieder interessante Videos aus dem Netz zu sehen. Am meisten beschäftig mich derzeit das Thema "Pre-EQ'ing" - ein neuer Ansatz ans Recording. Neil Dorfsman (der das Album von Dire Straits Brothers In Arms gemischt hat) hat immer versucht, eine Band so nah wie möglich am endgültigen Sound aufzunehmen und bereits schon bei der Aufnahme reichlich EQ und Kompression eingesetzt. Anscheinend machen das die alten Hasen wie Edie Kramer (Jimi Hendrix), Sylvia Massy, (Red Hot..) Chuck Ainlay und viele andere auch so.


    M.E. sind dafür 3 Grundvoraussetzungen erforderlich: 1. Ausreichend (am besten richtig viel) Erfahrung - 2. Gutes Equipment, dessen Einsatz sich bei der Aufnahme lohnt - und 3., dass man die Aufnahmen selbst mischt.
    Seit den 80ern ist es immer öfter vorgekommen, dass Alben nicht vom Recording Engineer selbst gemischt werden. Hat letzterer nun schon bei der Aufnahme genau auf seinen Mixing Ansatz und seine finale Soundvorstellung hin EQt und komprimiert, kann das das Gesamt Ergebnis u.U. verschlechtern.


    Ich würde davon beim Aufnahme Prozess übrigens noch aus zwei weiteren Gründen die Finger lassen - gerade im Low-Budget / Home Bereich: Man sollte bei akustischen Aufnahmen erst mal darauf achten, das Maximum ganz ohne Effekte aus den Variablen rauszuholen und zum anderen verlangt der Recording Prozess selbst meistens schon sehr viel Aufmerksamkeit. Auch, wenn man jemand anderen aufnimmt. Stichwort Wohlfühlfaktor, gute Performance und so weiter.


    Diesmal geht es um den Einsatz des Lowcut-Filters. Interessant ist, dass sowohl Bob Clearmountain als auch George Massenburg (Erfinder des parametrischen EQs) in dieser Hinsicht genau dasselbe Konzept verfolgen und die Verwendung lediglich bei Vocals erfolgt.


    Ja, genau ^^
    Der immer wieder so sehr überschätzte Low-Cut ... viele Leute sind ja der Überzeugung, Low-Cuts wären das Mittel der Wahl, um den Bassbereich clean zu kriegen. Dabei eignen die sich vor allem, um Gerumpel unterhalb des Nutzsignals zu entfernen. Z.B. Ploppen im Tiefbassbereich auf Vocals u.ä. ... ansonsten ziemlich überschätzt, finde ich.


    ...


    Sich neuen Input über solche Videos zu holen finde ich schon sinnvoll. Aber was mir am meisten gebracht hat war, mich grundlegend zu belesen und selbstkritisch sehr viel selbst auszuprobieren, mein Gehör zu schulen usw.

    Ich vergebe jetzt bereits einen Preis von stolzen 10 Euro aus meiner Brieftasche
    für ein amtliches Drum-Cover von "7empest" aus diesem Forum :thumbup:


    Ich kenne den Song noch nicht, aber wenn der für mich spielerisch machbar ist, überleg ich's mir ... das Tool Drumming hat mich auf der anderen Seite kaum interessiert und ist auch nicht so mein Ding. Hab andere Spezialgebiete. Aber mal schauen :rolleyes:


    Was mich aber gerade wirklich ein bisschen anpisst ist der Preis für die Audio-CD ... 82€. 8|
    Damgegenüber 11€ für die MP3s. Musik lossy streamen ist ja das eine, aber ein Album lossy zu kaufen das andere.
    Wenn die das mit den 82€ ernst meinen sollten, spinnen die m.E. schon ein bisschen ... zumal es die Leute vom Kauf guter lossless Qualität abhält.

    Hey,


    lass mich aus dem Spiel :cursing: (s. falsches Zitat :D ) !


    Sorry, ist korrigiert. ;)


    Ja klar, Lobhudelei ist wesentlich fetziger. Lateralus wars. Ich versteh's nicht: bin einfach zu dumm für Tool


    Ach, das hat nix mit Dummheit zu tun ... es ist halt nicht jedermanns Sache. Aber deswegen ist der Gesang nicht lame, sondern das ist nur Dein Empfinden. Die eigene Meinung als Tatsache zu formulieren ist eigentlich das einzige Problem bei sowas, find ich.


    und manche Dinge "leben" gerade zu von was mancher als ""Eintönigkeit"" und Langweilig bezeichnet, in manchen Genres sogar regelrecht als "Stilmittel" eingesetzt,


    Jepp ... ich würde Tool sogar ein bisschen als Meditations Musik bezeichnen. Und ich kann das auch nicht immer hören ... ein paar Jahre hatte ich dann gar kein Tool mehr gehört. Dieses Jahr dann wieder mal Lateralus.


    Dass ich immer noch nen Tool Avatar habe liegt übrigens daran, dass ich es bisher nicht für nötig hielt den zu wechseln. :D



    Interessant sind übrigens auch immer die Texte bei Tool. Die schreibt Maynard auch alle. Hier mal der "Right In Two" Text, den Song hat orinocco im letzten Beitrag gepostet. Wer versteht den Text? ^^




    Right in Two Songtext


    Angels on the sideline
    Puzzled and amused
    Why did Father give these humans free will?
    Now they're all confused


    Don't these talking monkeys know that
    Eden has enough to go around?
    Plenty in this holy garden, silly monkeys
    Where there's one you're bound to divide it
    Right in two


    Angels on the sideline,
    Baffled and confused
    Father blessed them all with reason,
    And this is what they choose?



    Monkey killing monkey killing monkey over
    Pieces of the ground
    Silly monkeys
    Give them thumbs, they forge a blade
    And where there's one they're bound to divide it
    Right in two
    Right in two


    Monkey killing, monkey killing monkey over
    Pieces of the ground
    Silly monkeys
    Give them thumbs, they make a club
    To beat their brother down
    How they've survived so misguided is a mystery
    Repugnant is a creature who would squander the ability
    To lift an eye to heaven, conscious of his fleeting time here


    Gotta divide it all right in two
    Gotta divide it all right in two
    Gotta divide it all right in two
    Gotta divide it all right in two


    Fight till they die over sun, over sky
    They fight till they die over sea, over air
    They fight till they die over blood, over love
    They fight till they die over words, polarizing
    Angels on the sideline again
    Benched along with patience and reason
    Angels on the sideline again
    Wondering where this tug of war will end
    Gotta divide it all right in two
    Gotta divide it all right in two
    Gotta divide it all right in two
    Right in two
    Right in two


    https://www.songtexte.com/song…ight-in-two-43dbe34b.html

    I moan allerweil gegen an gscheiden Zwiefachen und an gscheiden Landler is Tool fei a ganz a trauriger Hanswurscht. Ich find, wenn ich da (durch diverse Tool-Alben) durchzappe, keine einzige gute Stelle. Zeigt mir eine!


    Geschmackssache. Es gibt ja auch unter Leuten, die mit Tool was anfangen können, verschiedene Präferenzen. Für mich sind AEnima und Lateralus z.B. die mit Abstand besten Alben, anderen gefallen hingegen die frühen Alben besser als Lateralus und so weiter ...

    Kürzlich hatten sie doch schon den Albumtitel-gebenden Opener auf Youtube vorab veröffentlicht. Hatte ich mir schon angehört. Hmm ja ... m.E. können sie nicht mehr so ganz an die alten Qualitäten anknüpfen. Aber hoffentlich wird das Album nicht auch so eine Enttäuschung wie das letzte A Perfect Circle Album (Maynard singt dort auch).


    Ich überhaupt nicht, kann mit der Musik nichts anfangen. Vermutlich für ein schlichtes Gemüt wie mich zu intellektuell, viel zu kopfig.
    Ich brauch Musik zum Mitsingen und Schunkeln :D


    So kopfig ist das m.E. gar nicht. Wenn es nur kopfig wäre, würden sie damit ja keine Emotionen wecken können. Genial finde ich vor allem, wie die krummen Taktarten, Taktwechsel und teilweise sogar Polyrhythmiken so "gewinnbringend" und unauffällig verwurstet werden.


    Tool geht halt allgemein ziemlich in die Tiefe und reflektiert auch Negatives. Aber spielerisch bin ich auch in anderen Metiers zu Hause. Auch, weil ich "Musik-schaffend" an den Drums nicht unbedingt auch noch so Düsteren und negativen Kram brauch, durch den mich Tool ganz gut begleitet hat :whistling:

    auch wenn mir anhand der Soundbeispielen die coated/clear-Variante fast einen Tacken besser gefällt...


    Geht mir genauso und das hat meine damalige Entscheidung, doch wieder klare Tom Resos zu benutzen, noch mal untermauert.


    Und wie gesagt gibt es da keine Regeln, nur Tendenzen. Du musst keine coated Resos aufziehen und deine Toms so und so stimmen, um Bebop spielen zu können. Auch nicht für Auftritte und Studioaufnahmen. Das ist letztendlich alles Geschmackssache.
    Grobe Schnitzer sollte man sich natürlich nicht erlauben und gerade bei Jazz und Metal gibts jeweils ein paar eindeutigere "Vorgaben", wie ein Drumset eher klingen sollte und wie nicht (die Mikrofonierung und Nachbearbeitung ggf. inbegriffen).

    Ah ok, leuchtet schon ein. Je dünner, desto geringer die Trägheit und desto schneller Ansprache und kürzer das Sustain. Bei dickeren Fellen stimmt meine These wiederrum, weil die erhöhte Trägheit sowohl schlechter anspricht als auch das Sustain abwürgt.

    Zum Vergleich:
    Ambassador Schlagfelle sind 10mil dick, Ambassador Resos haben 3mil Dicke.
    Die dünneren Diplomaten haben 7mil (Schlagfell) und 2mmil (Resofell).
    Die dicken Emperors haben 2*7mil (Schlagfell) und 5mil (Resofell).


    Hierzu sei noch mal gesagt, dass die dünneren Resos alle reine Snare Resonanzfelle sind. Es ist nicht üblich, Toms und Bassdrum mit dünneren Resonanzfellen zu bestücken. Bzw. zwar tendenziell schon, aber hier wählt man eben weiterhin unter den "normalen" Fellen aus und nimmt keine Snare Resos ;)


    Und dass sich das Sustain durch dünnere Resos verkürzt, bezweifel ich. Erst mal hängt das sowieso maßgeblich von der Stimmung ab - das längste Sustain erzeugt man mit gleicher Fellauswahl und exakt gleicher Stimmung beim Schlag- und Resofell. Darüber hinaus haben dickere Felle mehr Masse. Ein dickeres Reso absorbiert eigentlich mehr Energie von der durch das Schlagfell in Schwingung versetzten Luftsäule. ;)

    Und der Ausgangspost bezog sich auf Toms, nicht auf die Snare. ;)


    Es war dort aber von "Hazy" als Resos die Rede. Daher evtl. doch noch mal ganz gut, das zu erwähnen. Snare Resonanzfelle sind viel dünner als normale Felle. Bei Remo z.B. 3-mil statt 10-mil (normale Ambassador Stärke). Emperors haben z.B. 2 Schichten je 7-mil, sind also nicht doppelt so dick wie Ambassador.

    Der Anfang ist schwierig. Auch nach einem Ortswechsel z.B. ... aber hat man einmal den Fuß in der lokalen Szene, wird es einfacher. Vorausgesetzt natürlich, man macht einen guten Job und ist zuverlässig. Unabhängig vom Niveau.


    Du suchst natürlich die perfekte Band: Gleiches Niveau, gleiches Alter, gute Chemie, deine gewünschte Stilrichtgung, regelmäßige Gigs, in der Nähe - und das alles auch noch möglichst sofort und "aus der Kalten". Das ist absolut utopisch ... die Realität sieht leider anders aus.


    Da hilft nur: Dran bleiben und ggf. mal die Strategie wechseln.

    Ich bevorzuge auf den Toms Emperor coated auf der Schlagseite und Ambassador clear auf der Resoseite. Ich hatte auch mal Ambassador coated als Resos ausprobiert und das hat mir persönlich nicht so getaugt, wenn ich mich richtig erinnere. Klar, sonst hätte ich ja nicht wieder klare Resos aufgezogen ... :rolleyes:


    Bei Gelegenheit will ich auch mal wieder klare Schlagfelle ausprobieren.


    Der Trend mit den klaren Fellen hat m.E. nichts mit irgend welchen wirtschaftlichen Faktoren zu tun. Sondern wirklich mit dem Sound. Klare Felle sind halt modern, coated eher Vintage. Allerdings ist auch das eine Pauschalaussage, die nur teilweise zutrifft, denn viele Drummer spielen coated ja auch in "modernen" Stilen.


    Ich muss dazu sagen, dass ich meine Toms ziemlich tief stimme, das Reso etwas höher als das Schlagfell und nicht dämpfe. Und damit kann ich auch Jazz bedienen ... dafür muss ich meine Toms nicht beidseitig mit Amba coated befellen und "knackig-bockwurstig" stimmen. :P

    Gerade wenn man
    dann eher hoch stimmt, sorgt das dafür, dass es nicht so knackig-bockwurstig klingt, sondern
    immer noch rund.



    Ich als Franke dachte immer, das wär das selbe ?(


    Kälber früherer Tage hatten halt auch selten durchsichtiges Fell, da war die Kombination vorgegeben.


    :thumbup:



    Also letztlich bedeutet das, daß man es doch selbst testen muss, da sich der Effekt bei unterschiedlichen Drumkits vermutlich unterschiedlich auswirkt auf den Klang.


    Selbst testen muss man immer. Der Effekt wirkt sich auch immer gleich aus, wenn das Set was taugt. Die Felle sind - laut Rossi Roßberg - zu ca. 70% am Sound beteiligt.


    Zitat

    Für mich ist das jedenfalls völlig neu. Ich dachte bisher, als Resos nimmt man IMMER klare Felle.


    Nee nee, da gibts keine Regeln. Bei John Bonham waren Emperor coated auf der Schlagseite und Ambassador coated auf der Resonanzseite. Letztere im übrigen viel höher als die Schlagfelle gestimmt, was m.E. für einen fetten Rocksound auch der beste Ansatz ist.
    Simon Phillips spielt bspw. beidseitig Ambassador clear ohne Dämpfung und stimmt Schlag- und Resonanzfell auch exakt gleich hoch. So erreicht man die maximale Resonanz und das maximale Sustain - vorausgesetzt natürlich, beide Felle sind identisch (Dämpfung inbegriffen) ;)


    Und nicht vergessen beim Testen: Gestimmt werden müssen die Felle auch. Und vorher am besten noch zentriert. ;)

    Danke für die zahlreichen Antworten :)
    Jetzt ist mir das etwas klarer ...


    Nach dem Gig am Samstag wusste ich erst mal wieder, dass es mit dem Standard Aufbau nach wie vor prima geht ... und braucht keine Umgewöhnung. Ich will das aber auf jeden Fall ausprobieren und dann auch gleich mit der Pearl Maschine. Die wurde ja hier und auch in den älteren Threads hervorgehoben. Die Auslenkung der Gibraltar Maschine wird nicht reichen ... mindestens einen halben Meter muss die schon versetzt sein, schätze ich. Wahrscheinlich mehr. Die letzt genannte DW sieht interessant aus, nur eben sehr teuer und evtl. könnte es da auch Probleme mit einem Bassdrum Slave Pedal geben. Aber falls mir eine Kabel Hi-Hat vom Spielgefühl nicht taugt, eine Überlegung wert.


    Mal sehen wann ich das dann mache. Danke an alle :thumbup:

    Ich spiele mit dem Gedanken, mal eine Kabel Hi-Hat auszuprobieren. Im Prinzip würde ich die Hi-Hat einfach nur gerne links über der Bassdrum haben, das Pedal aber eben nach wie vor links neben der Snare (dann evtl. sogar rechts vom Bassdrum Slave-Pedal). Ich bin Rechtshänder und werde mir im Leben kein Open-Handed mehr aneignen. Und bin primär ein Groover und bediene Stile mit viel Hi-Hat Arbeit. Nun bin ich an einen Punkt gekommen, an dem mir die fehlende Ergonomie durch den Standard Aufbau und das Überkreuz-Spielen ziemlich auf den Senkel gehen. Auch habe ich mein Ride gerne ungefähr waagrecht rechts über der Bassdrum. Der gesamte linke Bereich vom Set könnte so sinnvoll mit Toms, weiteren Becken und Pipapo bestückt werden. Die Snare wird so auch ergonomisch bzw. symmetrisch mehr zum Herzstück des Sets usw.


    Allerdings war ich erst mal von den Preisen der einschlägigen Geräte schockiert. Das ist z.Z. nicht drin (später sicher, sollte das prinzipiell für mich funktionieren). Aber es gibt ja diese Millenium Maschine für 60€. Der Haupt Kritikpunkt ist da die extreme Schwergängigkeit bzw. Unspielbarkeit. Genau dieser Punkt ist meine größte Sorge dabei, auch wenn die teuren Maschinen das besser machen. Denn ich spiele meine Iron Cobra Lever Glide schon immer auf der schwächsten Feder Einstellung und bin auf der Hi-Hat teilweise mit relativ filigraner Fußarbeit unterwegs. Auch tappe ich sie gerne durch. Sollte die Leichtängigkeit meiner erwähnten aktuellen Konfig nicht annähernd mit einer Kabel Hi-Hat reproduzierbar sein, wäre das das K.O. Kriterium.
    Jedoch hat jemand in eine Bewertung geschrieben, dass er einfach das Kabel gekürzt und geölt hat und das wohl wahre Wunder bei der Millenium Maschine bewirkt. Ich brauche auch kein 2m Kabel und das wäre notfalls auch bei einer teureren Maschine eine Option.


    Wie sind denn diesbzgl. so die Erfahrungswerte hier?


    Danke schon mal. ;)

    Ich habe die rohen Overhead Spuren auch noch hochgeladen, weil mein Gesamtmix aus 8 Mikros besteht und eben ordentlich nachbearbeitet ist. Also das ist kein Vergleich ...


    Diese "Erdigkeit" und Wärme der Oktavas ist übrigens fast schon Neutralität. Vergleicht man direkt mit Neumann und Schoeps, also den "Referenz Mikros", kann man das feststellen. Sehr viele Kleinmembran Kondensator Mikros im unteren und mittleren Preissegment überzeichnen die Höhen. Was halt nicht nötig ist, wenn die Höhen gut klingen. Bei Dynamischen Mikros ist das wieder ein bisschen was anderes. Die sind im erweiterten Höhenbereich meistens relativ schwach und zeichnen die Transienten (was "Schärfe" im Höhenbereich mit einschließt) nicht so fein wie Kondensator Mikros.