Beiträge von m_tree

    Danke. :)


    Die Hi-Hat hatte ich schon fleißig automatisiert, aber ein paar der offenen Anschläge sind wohl doch noch zu laut. Korrigiere ich evtl. noch und tausche ich auf Soundcloud aus.
    Welche weiteren kleinen Feinheiten sind dir denn noch aufgefallen?


    Gerade den nächsten Übungsmix fertig gestellt. Ein knackiger 2-Minuten Metal Track, der spricht mir gerade ein bisschen aus der Seele (nein, nicht dieses Forum betreffend :D ).


    https://www.dropbox.com/s/baj9…-%20m_tree%20Mix.mp3?dl=0


    Der ging ziemlich fix (für meine Verhältnisse). Drums sind wie beim anderen Mix nur mit meinem Snare Sample ergänzt. Viel Feinarbeit steckt in den ganzen Beckenspuren. EQ Säuberung und Lautstärke Automation.
    Selbes Spiel bei Gitarren und Bass - da waren auch noch DI Tracks dabei. Habe aber die Amp Spuren genommen (die Hauptgitarren kamen mit 2 Amp Spuren). Die mittlere Gitarre nur mit einer und auch mit einem etwas anderen Sound. Die hab ich während der Gesangs Parts ausgemacht, also ein bisschen ins Arrangement eingegriffen.


    Vocals sind vergleichsweise leise gemischt ... aber gerade bei solchen Stilen gefällt mir das. Wenn man dadurch dazu neigt den Mix lauter zu hören und die Energie der Instrumente den Mix bzw. Song trägt.


    Es müsste sich um diese Band hier handeln (kommt mir allerdings ein bisschen spanisch vor, weil die Spuren öffentlich verfügbar sind): https://de.wikipedia.org/wiki/Hollow_Ground

    Hatte gestern mal stellenweise reingeschaut. Ist schon interessant. :thumbup:


    Hier übrigens noch mein letzter Mix auf Soundcloud. Ab der Hälfte (4:53) ist ein Roh-Mix zum Vergleich zu hören - für mich immer eine Grundvoraussetzung um einschätzen zu können, was eigentlich überhaupt gemacht wurde und wie es vorher / nachher klingt.
    Herunterladbar für verlustfreie Qualität. Soundcloud streamt mit 128kbps MP3 ...


    [soundcloud]

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    Ich habe mich auch nie mit dem Beater am Fell in Ruheposition anfreunden können. Ich weiß auch nicht, wie man damit saubere Schläge ohne Nachrattern hinbekommen soll?!


    Ich krieg damit sogar saubere Schläge ohne Nachrattern mit Plastikbeater und Impact Patch hin. Ist alles ne Sache der Technik. Wobei ich auch lieber ohne Patch spiele, aber vor allem aus klanglichen Gründen (zieht ja mehr Verschleiß nach sich).


    Zitat

    Heel Up und Ferse oben ist für mich mehr Kraft im Schlag, so dass die Ferse hoch kommt.


    Man kann mit Heel Up (gleichbedeutend mit "Ferse oben" ;) ) durchaus auch vorsichtig und leise spielen.


    Wenn ich einen Ton herstellen will, dann schlage ich an (oben wie unten).
    Wenn ich töten will, schlage ich zu (unten wie oben).
    Man kann den Unterschied ganz leicht am Fellverschleiß erkennen
    (und natürlich am Ton - klingend oder abgewürgt - letzteres wollen halt
    manche untenrum bewusst erreichen oder reden sich mit der Behauptung
    heraus, um schlechte Technik schönzureden).


    Na ja ... die Bassdrum wird nicht umsonst auch "Kick Drum" genannt. Denn sie soll in den meisten Musikstilen kicken. Kurz und knackig, ohne viel "Ton".
    Und für mich ist die Bassdrum auch ein Spezialfall. Geht allein schon damit los, dass die mit einer Fußmaschine mit dem Fuß bedient wird, während alle anderen Trommeln mit Sticks gespielt werden, die man in den Händen hält.
    Den Beater im Fell zu belassen "tötet" nur, wenn man diese Technik nicht beherrscht.

    Der wichtigste Satz in diesem Thread.


    Wahrscheinlich auch der wichtigste Beitrag. Da spricht eben der Fachmann. Gerade die Tatsache, dass Trommeln direkt am Schlagfell anders als aus der Distanz klingen und Toms gerne mit "summen" ist eben schon ein Argument für eine verstärkte Dämpfung im Live Bereich. Bei Aufnahmen wiederrum kann man Tomspuren ganz einfach schneiden oder den Threshold des Gates noch mal korrigieren, wenn es nicht korrekt öffnet.


    Ich überlege gerade auch mich mal wieder von meinem "Gar nicht dämpfen" Ansatz zu lösen. Die Snare bspw. für bestimmte Sachen, wo ich nicht mit (aus der Distanz aufgenommenen ...) Samples nachhelfen will, ein wenig mit Gaffa abzukleben. Wirklich nur ein wenig ...


    Die Bassdrum ist auch ein gutes Beispiel für den Einfluss der Mikrofonierung: Nimmt man die Bassdrum innen ab, kommt der Basketball Effekt ins Spiel, wenn das Kesselinnere komplett blank ist.

    Ja, danke fürs Posten. :)


    Das ist mal ein ordentlicher Test. Wünschenswert wären lediglich noch die anderen Sound Presets des D12, M82 und V-Kick gewesen (Bass-Absenkung bei MD421 und RE20 nicht unbedingt ...). Das neue M82 hatte ich kürzlich in einem Übungsmix (siehe Mixdown Thread) und dort klang es deutlich anders (viel präsenter). Das kann nicht nur an der Bassdrum und Mikro Position gelegen haben.


    Teile eure Einschätzung ansonsten auch. Das D12 ist hier ziemlich eindrucksvoll. Das Beta52 bleibt aber für mich auch mit an der Spitze. Trotz des Basketballs, der mir hier im Vergleich auch erst so richtig auffällt, klingt es m.E. immer noch ziemlich rund und fett und lässt sich auch gut in einen Bandmix integrieren. Es handelt sich hier aber um eine 23" Bassdrum, nicht um eine 24er. ;)


    Enttäuschend find ich vor allem das MD421, das hier bei manchen Anschlägen auch so ein eigenartiges Plöcken produziert. Und das ist noch teurer als das schon vergleichsweise teure D12 (350€).

    In diesem Zusammenhang wäre es mal spannend zu wissen, wie die Entwickler von Becken und Trommeln während der Neuentwicklung die Frequenzgänge der Instrumente messen.


    Ich behaupte einfach mal: gar nicht oder nur in Ausnahmefällen. Wozu auch. Ein geschultes Gehör ist immer noch das beste Werkzeug, um einen guten Sound zu kreieren. Man kann nicht alles messen ...


    Doch, doch. Der Crest-Factor über dem Spektrum gibt wieder, wie stark die Resonanzen im Spektrum ausgeprägt sind. Über dem breitbandigen Energieverlauf gibt er wieder, wie stark der Attack ausgeprägt ist.


    Ok, verstehe. Der angezeigte Crest Faktor in meinen Screenshots hat damit aber nix zu tun.


    Trotzdem ... wieder was gelernt. Immerhin kann ich mich damit rausreden, dass ich Autodidakt bin. :rolleyes:

    Ich glaube Schnarre rechnet den Crest-Faktor über dem Spektrum, dann passt seine Beschreibung auch.


    Über em gesamten Spektrum macht das aber keinen Unterschied. Bässe haben bei gleicher wahrgenommener Lautstärke generell eine höhere Energie und höhere Amplituden und sind somit für die größeren Dynamikschwankungen bei normalen Musik-Signalen verantwortlich. Tendenziell zumindest.
    Das Spektrum käme dann in Betracht, wenn man es aufteilt und z.B. alles unter 1kHz ignoriert. Dann sähe das Signal und somit auch der Crest Faktor deutlich anders aus.


    Was mich noch interessiert: Macht es eventuell Sinn, Crashes, Ride und Hi-Hat einzeln einzumessen und anhand der Frequenzverläufe die Trommeln zu stimmen? Oder nimmt man sich eher eine Aufnahme eines kompletten Sets, um anhand des Gesamtspektrums Optimierungen vorzunehmen? Ich weiß, vieles hängt von den Mikrofonen selbst und deren Positionerung sowie von Räumlichkeiten und natürlich dem Schlagzeuger und den verwendeten Sticks ab.


    Es macht nicht mal Sinn, Trommeln auf ominöse Kesseltöne zu stimmen und auch nur in seltenen Fällen auf Tonhöhen. Die Anpassung liegt da eher bei der Auswahl der Becken und Trommeln, bei den Trommeln zusätzlich die Fellauswahl und Dämpfung.


    Es kommt auch immer drauf an, welchen Ansatz man verfolgt. Grundlegend sollte der natürliche Drums Sound im Raum so sein, wie man ihn haben will und dann schaut man, dass man den tontechnisch passend umsetzt. Es kommt natürlich vor, dass nach der Mikrofonierung noch Anpassungen vorgenommen werden - vor allem was Dämpfung und Stimmung betrifft.

    Als Grundfrequenz wurde mir hier ein Wert von 292Hz ausgegeben. Sollte passen, oder?


    Hmm ... kann ich nicht so ganz glauben. Ich hab da eher die 1400-nochwas Hz im Verdacht. Auf einer Aufnahme passiert ja unter den Grundtönen schon auch noch was. Es gibt kein perfektes Signal bei akustischen Aufnahmen.
    Wie viel dB liegen die 1.4xx Hz über den 292Hz?

    m_tree: Habe mir gerade mal Deine Screenshots angesehen. Der Crest-Faktor ist vielleicht noch interessant, da er im Falle unserer Trommeln anzeigen dürfte, wie gleichmäßig sich die Lautstärke über den gesamten Frequenzbereich verteilt. Ein hoher Crest-Faktor bedeutet große Peaks und somit Frequenzbereiche, die deutlich herausstechen, ein niedriger Crest-Faktor einen ausgewogeneren Klang.


    Der Crest Faktor ist ja erst mal nix weiter als das Verhältnis von Ampltiude zu Effektivwert der Wechselspannung. Und bei einzelnen Trommel Anschlägen ist der naturgemäß relativ hoch. Ein niedrigerer Crest Faktor bedeutet nicht automatisch einen ausgewogeneren Klang, sondern ab einem gewissen Punkt auch einfach einen Mangel an Dynamik, häufig durch übertriebenen Einsatz von Kompression entstanden.

    ohne dem Programm vorher irgendwo mitzuteilen, um welches Instrument es sich handelt.


    Genau das wirst du m.E. aber machen müssen. Zumindest, ob es sich um eine Trommel oder ein Becken handelt.


    Zitat

    Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass vielleicht ein sehr steilflankiges Bandpassfilter dabei hilft, die Grundfrequenz im Zeitbereich sichtbar zu machen. Zuvor muss die Grundfrequenz natürlich ermittelt worden sein.


    Vergessen sollte man bei solchen Filter Geschichten natürlich nicht, dass die gerade bei steilflankigen Eingriffen direkt auf Grundtönen den Grundton quasi selbst "verlängern" sowie die Phasenlage verschmieren usw. ...

    Aus meiner praktischen, weniger analytischen Sicht kann ich jedenfalls sagen, dass ganz einfach der gesamte Frequenzverlauf das wichtigste Kriterium für die Bewertung des Klangs ist. Bspw. kann der Grundton sehr gegenüber dem Mittenbereich heraus stechen und umgedreht, der Höhenbereich kann verschiedenartig ausgeprägt sein und so weiter.


    Der Frequenzverlauf über die Zeit ist sicher auch interessant. Bei einer ungedämpften Snare bspw. wird der Grundton sehr wahrscheinlich kürzer sein als darüber liegende Oberschwingungen. Mit Dämpfung eher nicht.


    Wie ich im anderen Thread schon sagte spielt auch die Mikrofonierung eine Rolle für den Klang. Aus nächster Nähe am Schlagfell klingen Trommeln ganz anders als aus der Distanz. Dazu kommt der Klang des Mikrofons - Frequenzgang, Richtwirkung, Nahbesprechungseffekt, Dynamikverhalten.


    Ich hatte kürzlich erst wieder neue Samples aufgenommen. Ziel war es, ein Freifeld Sample (0,5-1m Abstand schräg von oben mit einem Kleinenmembran Kondensator Mikro) aufzunehmen. Ich zitiere mich mal aus einem anderen Thread:


    Snare-Mikrofonierung am Schlagfell mit SM57 vs. Freifeld mit einem MK-012 (Kleinmembran Kondensator). Habe die Aufnahmen vor dem Rendern auf die jeweils gleiche Lautheit (LUFS) gebracht:


    >> SM57 am Schlagfell <<


    >> MK-012 70-80cm schräg (45° +/-) von oben << (bzw. schräg von vorn - Snare stand im Set, wo sie übrigens anders als außerhalb vom Set klingt ...)


    Es handelt sich um eine 14*5,5er Stahl (Tama SLP Vintage Hammered Steel), 20er Stahlteppich sowie beidseitig Ambassador (Snare Reso, coated Top) ohne weitere Dämpfung. Und natürlich um den selben Schlag. Klar kann man die Snare explizit für Nahmikrofonierung noch etwas anders stimmen und ggf. dämpfen, aber ich wollte ja hier, dass sie im Freifeld gut klingt.


    Zur weiteren Veranschaulichung habe ich mal zwei Screenshots der Frequenzverläufe angehängt. Dort ist auch gut zu sehen, wie unterschiedlich verschiedene Analyzer aussehen. Mal vom hier eingestellten Slope (4,5dB/Oct - der Höhenbereich erscheint lauter als er ist) abgesehen.


    Dennoch sind zumindest im praktischen Bereich letztendlich immer die Ohren zur Beurteilung des Klangs gefragt. Solche Analysen kommen z.B. beim Raumanteil im Signal einfach an ihre Grenzen - in meinem Beispiel der Snare auch gut zu hören.

    Du hast natürlich Recht. Wenn man sich die komplette FFT ansieht, so sind deutlich zu viele Peaks vorhanden, die sich kaum auswerten lassen. Da die Amplitude doch nicht bekannt ist und sich von Aufnahme zu Aufnahme ändert, kann man diese nicht als Ausschlusskriterium heranziehen. Die Hüllkurve lässt sich hingegen weiter anpassen, sodass diese mehrere Peaks berücksichtigt. Generell müssen die meisten Peaks jedoch herausgefiltert bzw. geglättet werden, um eine vernünftige
    Selektionsmöglichkeit zu schaffen. Bin mittlerweile soweit, dass mir eine Grundfrequenz von 183,5Hz angezeigt wird, was ich nach jetzigem Stand akzeptabel finde. Bei einem Test mit einer Bassdrumaufnahme hat dieses Verfahren ebenfalls
    funktioniert. Die Tests beginnen jedoch demnächst erst.


    Würde es was bringen, einen steilen Lowpass Filter bei z.B. 500Hz zu setzen? Nur für den Auswertungs Algorithmus selbst, damit der von den Oberschwingungen nicht zu sehr "irritiert" wird.

    Das Ziel ist, die Grundfrequenz automatisch als Zahlenwert in Matlab auszugeben. Ablesen der FFT alleine reicht leider nicht.


    Dann müsstest du wohl erst mal einen Differenzwert der Amplitude von 0Hz bis zum Grundton bestimmen, ab dem sich der Grundton zweifelsfrei bestimmen lässt. D.h., dass der Differenzwert den ganzen "Schmodder" unter der Grundfrequenz außer Acht lässt. Hängt natürlich wiederrum auch wieder vom Gesamtpegel des Signals ab. Aber ich gehe davon aus, dass du den sogar Trommel-spezifisch bestimmen musst. Wie nimmst du denn die Snare auf? Die Mikrofonierung ist da m.E. schon ein wichtiges Thema.

    Noch ein Update. :whistling:


    https://www.dropbox.com/s/nn18…%20m_tree%20Mix3.mp3?dl=0


    Ich mach solche Mixe ja zum Üben und Experimentieren. Nach dem Vergleich mit ein paar Referenzen stellte ich jedenfalls fest, dass ich es hier und da etwas übertrieben hatte und dass mein experimenteller Ansatz, ohne Summenkompressor zu mischen (nur im Mastering mit niedriger Ratio drüber) wohl doch nicht so ganz das Wahre ist. Der abrundende und zuammenschweißende Effekt eines Summenkompressors ist schon nicht schlecht. Bringt mit passenden Einstellungen auch noch das letzte Fünkchen Klarheit und Transparenz im Mix. Deswegen hatte ich es auch etwas übertrieben - weil ich meine Mischungen z.Z. auf die maximale Klarheit und Transparenz trimme. Allerdings eben schon wieder teilweise auf Kosten eines runden Gesamtklangs und künstlerischer Gestaltung - sowohl der einzelnen Elemente als auch des gesamten Mixes.


    Ich habe nun folgendes geändert:


    - die Drums etwas im Höhenbereich entschärft (in letzter Konsequenz nur auf den Einzelkanälen, nicht auf dem Drum Bus) und den Drums Kompressor (der einzige normale Kompressor auf den Drums) vor den Drums EQ geschaltet und ein wenig die Bässe auf der Drums Summe angehoben
    - die Bass Absenkung auf den Vocals drastisch entschärft und weicher gemacht sowie die Kompressoren (Limiter und 1176 Blue Klon auf 4:1) vor den EQ geschaltet
    - Levels von Drums, Bass und Vocals sowie die Lautstärke Automation des Mix Busses (Post-FX) angepasst ... aufgrund der Änderungen und des Summenkompressors nötig
    - den Mastering Kompressor entsprechend sachter (1,3:1 statt 1,7:1) und mit wesentlich geringerer Gainreduction komprimieren lassen


    Ich habe übrigens überhaupt keine Timing Korrekturen gemacht. Glaube auch nicht, dass da was gemacht wurde, weil das Tempo ganz leicht schwankt und die Band einfach (ohne Klick?) richtig gut eingespielt hat.


    Und die Drums sind fast zu 100% echt ... 8) Um damit zu werben bin ich ja hier im richtigen Forum :thumbup:
    Habe alle Spuren (auch Snare Teppich und Raum) benutzt und nur mein aktuelles Snare Sample ganz leicht dazu gemischt (vor allem auch für den Reverb). Bei der Bassdrum kam ein neues BD Mikro von Telefunken zum Einsatz ... habe das schon mehrfach im Höhenbereich entschärft und finde es immer noch etwas zu präsent für diese Musik. Für Metal eher passend.

    Jetzt die Frage zur Definition der Grundfrequenz bzw. des Grundtons: Dieser stellt doch die niedrigste Frequenz mit dem ersten Maximum dar, oder?


    Genau.


    Zitat

    Im Falle der abgebildeten Snare wäre diese also in etwa bei 200 Hz gestimmt.


    Etwa 200Hz sind bei 14" Snares mit normaler (bzw. für Snares üblich recht hoher) Stimmung der Normalbereich. Also deine Messung und Interpretation ist vollkommen korrekt.
    Wohingegen der Grundton eines tief gestimmten 10" Toms auch bei 140Hz liegen kann. Die Stimmung hat also auch einen großen Einfluss, nicht nur die Größe der Trommel.


    Während die Mikrofonierung - wobei es vor allem um die Unterscheidung von nah aufgestellten Mikrofonen am Schlagfell und im Freifeld aufgestellten Mikrofonen (z.B. 0,5-1m Abstand) geht - schon einen großen Einfluss auf den Gesantklang und bzw. die Frequenzverteilung im Spektrum hat, bleibt der Grundton an Ort und Stelle. Aber vor allem bei der Bassdrum kann das u.U. erhebliche Unterschiede hervorbringen. Schon die Mikrofonposition direkt an / in der Bassdrum macht was aus (der Grundton außen am Reso ist ggf. ein anderer als in der Bassdrum), aber ganz extrem wirds im Vergleich zu Overheads. Nah aufgestellte Bassdrum Mikros nehmen weitaus mehr Tiefbässe auf.


    Mit einer FFT lässt sich das ganz einfach ermitteln. Ich benutze diesen Analyzer hier: https://www.voxengo.com/product/span/


    Ich könnte mit ein paar konkreten Beispielen auch noch ausführlicher was dazu schreiben.