Beiträge von m_tree

    Danke. Ich habe gerade eben schon ein Update gemacht und wollte den Link eigentlich nur direkt austauschen :D


    https://www.dropbox.com/s/ofuo…%20m_tree%20Mix2.mp3?dl=0


    Habe mich noch mal dem Bassbereich von Gitarren, Orgel und Klavier angenommen und den Bass 0,5dB leiser gemacht. So ists runder und auch etwas fetter.


    Am anfang is mir der gesang zu laut .zu weit vorn... Dann gehts.


    Der ist dort im Verhältnis auch viel lauter als der Rest. Zum einen komprimieren meine Kompressoren dort kaum und zum anderen habe ich ihn dort auch mehrere dB lauter gemacht und das Delay, das im Refrain und den lauter gesungenen Strophenparts an ist, ausgemacht. Ist also so gewollt.
    Hört man den Mix leise oder mit "Mittenlupe" (kaum Bässe und Höhen -> vergleichbar mit kleinen Küchenradios etc.) würde der dort Bass-lastige Gesang dann untergehen.
    Ich hab mal nen Screenshot der Lautstärke Automation des Lead Gesangs angehängt ...


    Zitat

    Mir als VOLL-Laie gefällt der mix gut. :thumbup:
    War aber sicher nich DIE große herausforderung für DICH...?
    Oder ?
    lg


    Danke. Mittlerweile nicht mehr. Aber so vor 2 Jahren noch hätte ich ziemlich lang rumgefriemelt und wäre mit meinen damaligen Ansätzen sicher nicht so richtig zufrieden gewesen. Darum gehts ja dabei: Weiter entwickeln, dazu lernen und routinierter werden. :)

    Habe kürzlich wieder mal öffentlich verfügbare Spuren zum Üben abgemischt. Ist natürlich wieder von der Cambridge Seite. Der Song heißt "You and me and the radio" und ist von der Band Human Radio. Wieder einmal steckt der Mikrofonhersteller Telefunken dahinter, der die Band zu Publicity Zwecken eingeladen hatte: https://www.telefunken-elektroakustik.com/human-radio-radio


    Finde den Song ziemlich cool. Hat richtig Spaß gemacht zu mischen und wenn die Handgriffe (mittlerweile) gut sitzen hört man ihn dann auch nicht tot. Konnte dennoch wieder ein paar Sachen dabei lernen und verfeinern.


    Der Dropbox Player klingt nicht so besonders, also am besten runterladen und dann anhören:


    https://www.dropbox.com/s/drkv…%20m_tree%20Mix1.mp3?dl=0


    Falls das jemanden überhaupt noch interessiert - bin gespannt auf Feedback :)

    Ich denke, dass sowieso jeder entscheiden kann, was und wie er aufnimmt. Auf die Idee mit den "No Computers" bin ich gekommen, weil ich gerade eine Platte gehört habe, auf die genau das aufgedruckt war. Sollte ich mich für eine Art "Bio-Label" enstcheiden müssen, für das ich mich persönlich engagiere, dann wäre es tatsächlich etwas, was es eigentlich schon gibt. "100% live". Früher war ein Live-Mitschnitt ein Konzert, das aufgenommen wurde. Fertig.
    Ich hab mit einer befreundeten Stoner-Rock-Band gesprochen, die ein Live-Video veröffentlicht haben. Da haben die Spuren nachträglich eingespielt, ganze Refrains durch einen besser gelungenen Refrain ersetzt, Chöre geoverdubbt.
    Mein erstes "Wunsch-Label" hieße daher "100% live". Dabei ist es egal, ob im Studio oder im Konzertsaal eingespielt. Mir wäre wichtig: Keine Overdubs, keine Schnibbeleien, keine Schiebreien sondern die Perfomance, die die Band eben im Momentum produziert hat.


    Ein Konzertmitschnitt ist das eine ... aber für Studio Produktionen hat sich da nicht umsonst ein Mittelweg eingebürgert, wenn die Band denn in der Lage ist live in ausreichend guter Qualität einzuspielen und das auch zur Musik passt (bei Metal bspw. weniger gefragt als bei Groove-Nummern). Dann spielen nämlich die Rhythmusgruppe mit allen weiteren "Grundbausteinen" wie Rhythmusgitarren und ggf. Klavier live ein und die restlichen Musiker spielen nur mit bzw. werden eben nicht "final" aufgenommen. Soli, Dopplungen und vor allem Gesang werden danach overdubbed. Und das hat zwar primär tontechnische Gründe, aber gerade bei Soli und Leadgesang will man dann schon in der Lage dazu sein, ggf. ein paar Takes mehr machen und den besten auswählen zu können. Die tontechnischen Aspekte sind, dass eine Gesangs Aufnahme im selben Raum mit bspw. einem SM58 eben einfach nicht klingt ... wozu gibts Gesangs Kabinen und Studio Mikrofone ;)
    Auch was andere Instrumente betrifft - z.B. ein mikrofoniertes Klavier oder Bläser. Da gehts schlicht und einfach auch ums Übersprechen vom Schlagzeug (bei den Vocals auch ein riesen Thema). Und live in getrennten Räumlichkeiten einspielen ist auch irgendwie nicht der Sinn der Sache.
    Dazu kommt, dass man Rhythmusgitarren häufig doppelt usw.


    Diese Vorgehensweise - also eine Mischung aus Live einspielen und Overdubs - ist seit der Existenz von Tonband Recordern mit 24 Spuren Standard bei Studioproduktionen, die "live" eingespielt werden. Völlig zu recht. ;)


    Ich wäre doch sehr verwundert, wenn nicht auch bei analogen Aufnahmen irgendjemand irgendwo heutzutage mal ein digitales Backup macht. Ist ja am Ende doch die sicherste Methode, um eine beständige Kopie zu behalten...


    Klar. Aber wenn sich schon jemand die Mühe mit der entsprechenden Technik (hochwertige A/D Wandlung ...) macht wird er das Backup wohl kaum als MP3 abspeichern. Sondern eher in CD Qualität oder besser.

    Ich meinte damit eher die Umsetzung an sich: Wann welche Perspektive oder evtl. sogar mit Splitscreen / Video im Video. Rechner und Videoprogramm sind kein Problem. Ich war ja auch mal PC Nerd und hab rumgeschraubt und übertaktet :D

    Ich wünsche mir tatsächlich ein Bio-Label für Musik, wie zum Beispiel "No Computers on this record".


    Das wäre dann eigentlich eher ein "Vintage Label". Ohne Computer wird heutzutage nur in absoluten Ausnahmefällen produziert. Das "Stadium Arcadium" Album der Peppers wurde auf deren Wunsch hin so produziert: Auf Tonband aufgenommen, analog abgemischt und zusätzlich auf Vinyl veröffentlicht (und das ist jetzt auch schon wieder 13 Jahre her). Und das zieht zigfach höheren Aufwand und höhere Kosten nach sich. Das CD Mastering wurde natürlich wieder an den Loudness War angeglichen (und ist dafür stark in die Kritik geraten). Was übrigens m.E. einer der Hauptvorteile von Vinyl ist: Es kann dafür nicht so laut gemastert werden und das Konvertieren in verlustbehaftete Codecs wie MP3 und AAC ist schwieriger (die Hürde des Digitalisierens ...).
    Aber auch was Vinyl betrifft: Die neuen Veröffentlichungen wurden dafür zum Großteil genau so digital aufgenommen und (teilweise) nachbearbeitet wie für CD und sonstige Releases.


    Ein "Bio Label" (was ich durchaus verstehen kann ...) sollte Digitaltechnik allein schon aus dem Grund nicht ausschließen, weil es sonst kaum Anwendung finden würde. Eher würde ich das als ein Qualitätssiegel betrachten, bei dem eben gewissse technische Hilfsmittel nicht zum Einsatz kommen - in erster Linie eben Timing- und Tonhöhenkorrekturen.



    Das hatte ich auch schon und für mich ist es irgendwie blutleer, wenn ich meinen Teil trocken einspielen soll. Wir haben das dann so gelöst, dass mind. ein Instrument (Gitarre) mit mir spielt, um mich zu unterstützen und eine bessere Energie zu bekommen, ohne dass dieses mit aufgenommen wurde.


    Als erster auf Klick einspielen heißt ja nicht, dass man außer den Klick sonst kein Playback bzw. keinen Support hat. Wenn man alleine einspielt kann man auch vorher Pilotspuren aufnehmen.


    Zitat


    Das geht nicht immer. Ich hab mal 8 Tracks an einem Tag eingespielt und hatte vorher nur die Hälfte davon zu hören bekommen. Es musste spontan im Studio eine Schlagzeugspur entwickelt werden.
    Bei einer anderen Produktion haben wir als komplettes Ensemble einen Track von 60 min Länge eingespielt. Das war Meditationsmusik, die davon lebt, dass die Band gemeinsam im Moment der Aufnahme die Musik fühlt und natürliche Spannungsbögen entwickelt.
    Ganz grobe Richtungen waren abgesprochen und vorbereitet, aber insgesamt war es mehr wie auf der Bühne.


    Auch für spontane Sachen ist eine gute Vorbereitung ja schon gefragt. Diese ist dann halt weniger spezifisch und betrifft allgemein die erlernte Fähigkeit, spontan und frei spielen und dabei eben trotzdem für 'ne Aufnahme abliefern zu können.


    Es ist tatsächlich die Kombination aus Quantisierung und Drum Replacement, die jegliches "Feel" vernichtet.


    Definitiv. Komplett quantisieren und komplett replacen tötet alles.
    Wenn ein Take allerdings mit keinen oder nur ganz wenigen und zielgerichteten Timing Korrekturen auskommt und man Samples lediglich unterstützend dazu mischt, sieht die Sache schon etwas anders aus. In solchen Fällen habe ich auch nicht einfach aufs Raster quantisiert, sondern mich am natürlichen Timing orientiert, das eben mal ein paar Millisekunden vor oder hinter dem Klick ist und ggf. mal leicht anzieht oder bremst. Wenn man das genau nimmt und ein Gefühl dafür hat hört man auch nicht, dass geschnitten wurde. Das gleiche mit den Samples: Wenn man die nur dazu mischt, um die eigentliche Aufnahme eben etwas zu enhancen und anzufetten.
    Dafür ist natürlich gutes Ausgangsmaterial gefragt und der Mischer sollte auf jeden Fall in der Lage dazu sein, eine gute Drums Aufnahme auch ohne Samples passend in den Song zu mischen. Was leider nicht immer der Fall ist.

    Sauber gecovert... Und dass machst du jetzt nochmal, und besser ?( ,dass geht?


    Danke. Ja, das geht. Da spielen mehrere Faktoren mit ein: die Verspieler (am Ende des Testvideos), die Ghostnote nach dem Backbeat, das gesamte Feel, der Sound (inkl. Crashbecken) und die optischen Sachen (Outfit, Hintergrund, Perspektive).


    Hab mir gerade den ganzen Fred nochmal durchgelesen. Hmmm ich muss ja zugeben, ich würde die Überlegung mit mehreren Kameraperspektiven nicht ganz abhaken.
    Auch wenn du völlig recht hast, dass natürlich Bildschnitt immer auch bedeutet, dass ein Stück Autentizität verloren geht, wie du relativ am Anfang mal sagtest.


    Danke. Dein Tipp mit dem Outfit war schon Gold wert. Ich hatte das auch überlegt, weil ich seit kurzem nicht mehr in der Smartphone Steinzeit bin und eine zweite Kamera Einstellung mitlaufen lassen könnte. Es geht da eigentlich nur um die Aufstellung ...


    Zitat

    Aber trotzdem stelle ich mir die Frage, warum veröffentlicht man Videos, wenn man gar kein Interesse hat, diese Videos auch nach seinen Möglichkeiten gut aussehen zu lassen. Die Ebene, kurze Filmchen in einer statischen Einstellung zu filmen, hat die Filmgeschichte aus gutem Grund schon Anfang des 20 Jahrhunderts hinter sich gelassen, weil man schnell gemerkt hat, dass das ziemlich langweilig rüberkommt. Und das ist heute ja nicht anders. Unter anderem deshalb hast du in einigen Wochen halt nur 450 Klicks bekommen, und das wird wohl auch nicht mehr deutlich mehr werden, obwohl dein Spiel viel viel mehr verdient hätte.


    Man darf bei den 450 Klicks (von denen 300 in den ersten paar Tagen zusammen gekommen sind) nicht vergessen, dass das Video nicht gelistet ist. ;)
    Es ist ja nur ein Testvideo. Vom fertigen Video, das dann von jedem auf der Welt gefunden werden kann, erwarte ich mir natürlich weitaus mehr Klicks. Daher will ich ja auch, dass wirklich alles passt..


    Zitat

    Aber so ist es halt nun mal. Wenn man weiterkommen will, muss man irgendwie auffallen und in Erinnerung bleiben. Bei Videos klappt das halt mit hoher Wahrscheinlichkeit, wenn das Bild irgendwas besonderes hat. Und da ist der technisch allererste Schritt, interessante Einstellungen zu gestalten, wie es Fotografen, Kameraleute und Regisseure auch machen. Sonst kannst du auch in einem Track trommeln und ein paar Bilder von Sonnenuntergängen drunter legen, hätte ungefähr die gleiche Bildaussage.


    Und ganz ehrlich, wer schaut sich denn Youtube-Videos an, nur um zu erkennen, dass es sowohl bessere als auch schlechtere Drummer als einen selbst gibt? Entweder will man einen konkreten Mehrwert (z.B. Tutorials, Testberichte, whatever o.ä.), oder man will schnöde Unterhaltung. Eine einzige statische Einstellung unterhält aber nicht, da sollte auf dem Bildschirm schon ein bischen was passieren.


    Eine zweite Kameraperspektive ist machbar, wie gesagt. Mehr ist mir dann allerdings doch zu aufwändig. Das Video stellt für mich ja nur den Anfang davon, schlicht und einfach zu zeigen was ich kann, dar. Es geht mir dabei nicht um den maximalen "Impact", sondern hauptsächlich um eine Referenz.


    Zitat

    Falls du wirklich keinen filmischen Anspruch an deine Präsentation hast, dann überleg doch mal trotzdem, wie es wäre, dich von schräg hinten zu filmen und noch etwas näher ran zu gehen. Dann könnten die Drummer besser sehen, was du spielst, und auch der rechte Fuß wäre zu erkennen. Und jetzt sag nicht, geht nicht, dann sieht man das hässliche IKEA Regal. Dann musst halt das Drumset so aufbauen, dass der Hintergrund wieder stimmt ;)


    Für mich selbst würde ich das eh bevorzugen, weil man dann meine blöden Grimassen nicht so sieht :D


    Ich finde die Perspektive von vorne eigentlich am besten. Die zweite Kamera werde ich dann wohl schräg von hinten (Hi-Hat Seite) aufstellen, sodass man auch die Füße sieht. Mal sehen.


    Aber hast schon recht ... warum nicht die zweite Kamera im Handy nutzen. Bleibt nur die Frage wie ich das dann zusammen schneide ...

    Marius, das wäre doch ne Geschäftsidee ;)


    Ne Geschäftsidee eher um dagegen zu halten und auf Echtheit zu setzen. ;)
    Fragt sich allerdings, wie idealistisch ich bleiben können werde ... :rolleyes:


    Bei einem Mixing Wettbewerb von Cambridge MT - wohlgemerkt kein Remix-, sondern wirklich nur ein reiner Mixing Wettbewerb - war es erlaubt nicht nur Spuren weg zu lassen (was im Fall von mehrfach mikrofonierten Elementen durchaus mal üblich ist und sich ja wirklich nur auf die tontechnische Umsetzung beschränkt), sondern auch zu verschieben. D.h., den Track umzuarrangieren.
    Ohne Absprache mit dem Künstler ist das so ziemlich das unprofessionellste, das man machen kann. Ich frage den Kunden sogar, bevor ich Timing Geschichten korrigiere, Samples hinzufüge, automatische Tonhöhen Korrektur benutze oder eben mal eine (bspw. Snare Teppich oder Drums Raum) Spur weglasse usw. ... alles in Rücksprache.

    Schon klar, nur hörte ich die Songs zum ersten mal im Studio :S


    Hatte ich auch schon mal, allerdings in ziemlich kleinem Rahmen. Es wirkt sich aber immer - ganz unabhängig von den Fähigkeiten und dem Anspruch des Tracks - negativ auf die Performance und das Ergebnis aus. Eine gute Vorbereitung ist das A und O - immer und überall. :)

    Den Track auswendig kennen sollte man aber schon vor dem ersten Take. ;)


    Klar hat das alles seine Vor- und Nachteile. In einem ansonsten guten und sauberen Take mal 1-3 leicht unsaubere Stellen zu schneiden kann ein Segen sein. Einen guten und sauberen Take allerdings komplett zu zerpflücken und ans Raster anzugleichen ist aber eben m.E. eine Art Missbrauch dieses technischen Hilfsmittels.

    Auf Klick einspielen ist halt 'ne saubere Sache. Ohne Klick mit "passenden" Schwankungen ein wirklich rundes Ergebnis zu erreichen ist schon nicht so einfach.


    Es sagt ja keiner, dass man danach alles aufs Grid schieben muss. Grobe Schnitzer sollten sowieso nicht passieren. Im besten Fall spielt nur der Drummer auf Klick ein und die anderen halten sich an den Drummer. Egal ob live oder mit Overdubs.


    Andererseits gibts aber auch Extrembeispiele, die ein ganz schlechtes Timing haben und quantisiert werden müssen, damit's nach was klingt. Ein Mixing Kunde von mir, der alle Instrumente selbst einspielt, ist so ein Fall.


    Aber eine wirklich gute Performance tot zu quantisieren ist m.E. einfach irrsinnig. Die Musik wird durch die technischen Möglichkeiten sowieso immer lebloser.


    Gabs die Diskussion hier vor nicht all zu langer Zeit schon mal?

    Nicht schlecht??


    So einen Kommentar hat er auch andernorts abgelassen. Standardfloskeln eines Clowns eben. ;)


    Schön zu sehen ist bei dem langjährigen und gut dokumentierten Werdegang - siehe das "Dancy Of Eternity Cover" von 2007, das spielerisch schon in etwa auf dem gleichen Level ist - jedenfalls finde ich, dass Talent, Leidenschaft und Ausdauer entscheidend sind. Aber auch, dass eben jeder für sich so seine Spezialgebiete findet und ausbaut.


    Das hier ist jedenfalls wirklich ganz großes Tennis und ich verstehe wie gesagt nicht, warum man das nicht auch in einer entsprechenden Band ausspielt. Nur als Anregung zu verstehen. ;)


    Nochmals: Hut ab. :)

    Kurzer Zwischenstand:


    Die Ghostnote nach dem Backbeat läuft problemlos. Mir entfleucht zwar direkt danach eine weitere Ghostnote (zusammen mit der Triole auf der Hi-Hat), aber das zähle ich einfach mal zum individuellen Groove bzw. zu meiner Interpretation. Insgesamt läuft das auch noch grooviger und entspannter, die Betonungen der Triolen in den Tom Rolls kommen besser. Auch die restlichen Sachen bzgl. Outfit und Hintergrund passen jetzt. Sound wird eh noch ein Stück besser, weil ich wie gesagt den Phasendreher auf dem Snare Kessel-Mikro nicht bedacht hatte.


    Ich warte trotzdem noch ein bisschen. Denn mit so kleinem Besteck und ohne Tom Mikros einzuspielen ist das eine - mit kaputten Crashbecken aber das andere. Ich will nach dem Video sowieso noch ein paar andere Sachen veröffentlichen - dann aber reine Drums Geschichten. Krumme Taktarten, ggf. angeshuffelt und mit Double-Bass und so sowas. Und dafür müssen neue Crashbecken her. :rolleyes:


    Läuft jedenfalls alles und die Kritik hier war sehr hilfreich. Meld mich dann wieder mit dem fertigen Video. :)

    Hut ab! :thumbup:
    Ich könnte das nicht. Wobei mich Progzeug und DB-Lastigkeit spielerisch auch nie so interessiert haben.


    Hast du auch mal Dance of Eternity gespielt? oder habe ich das übersehen?


    Edith meint das habe ich wohl übersehen - du liebes bisschen :huh:


    Hab auch gerade mal danach geschaut. Von 2007 und richtig amtlich gespielt.


    Mir stellt sich jetzt unweigerlich folgende Frage: Warum ist es bei YT Covern geblieben? Mit den Skills könntest du bei richtig guten Bands spielen.

    Der Herr hat mich nach seinem EP Release noch mal angefragt. Bin momentan mehr mit anderen Sachen beschäftigt. Hier gibts den Track mit Rough-Mix (ab 5:28 ) zu hören. Die Drums habe ich mit eigenen Samples unterstützt. Bassdrum ist komplett meine aktuell mit Beta52a innen und BD300 außen mikrofonierte Bassdrum und die Snare habe ich mit einem aktuellen Freifeld Sample unterstützt. Das Schlagzeug wurde komplett einzeln bzw. getrennt eingespielt.


    [soundcloud]

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    [/soundcloud]


    Hier der Track auf Youtube (bessere Audio-Qualität):


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    Ich spreche von 4-5k Zuschauern aufwärts.


    :thumbup:


    Welche Band?


    Ich sprach deutlich nicht von der Lautstärke der Band, sondern von der Umgebungslautstärke, über die man drüber muss.


    Die Umgebungslautstärke beinhaltet aber neben der PA (die vorn an der Bühne ist - und ja ok, hinten hört man davon vor allem undefinierte Bässe) eben die Band bzw. alles, was auf der Bühne passiert.

    Hmm ... also gerade auf größeren Bühnen ist man i.d.R. ganz hinten. Auch hinter den Amps. Das Schlagzeug ist generell das lauteste Instrument. Und gerade wenn man Amps mikrofoniert hat es keinen Sinn, die voll aufzudrehen (bis 30% und ab 80% klingen Röhrenamps am vollsten). Den Bass über Line-Out abzunehmen empfiehlt sich sowieso.


    Aber ist ja auch wurscht und kann jeder so machen, wie er will. Was spielst du denn da so für Gigs, bei denen du so viel Drums auf deinem Monitor brauchst?

    Hängt aber sicherlich auch mit der Grösse der Band, der Bühne, der Location und vor Allem der Art der Musik zusammen.


    Wohl eher mit der Spielweise. Denn da müsstest du schon sehr zurückhaltend spielen, damit sich das so verhält. Ist mir noch nicht passiert. Und ich spiele generell nur mit Gehörschutz.

    In dem Punkt würde ich, für meine Erfahrungen zumindest, widersprechen wollen. Vor allem als Drummer hinten in der Backline hat man so einen dermaßenen Akustikmüll herumfliegen, dass zumindest ich da überhaupt nichts mehr ausmachen kann. Die PA links und rechts sind gerne mal 10 und mehr Meter entfernt, weisen also eine Latenz von 30ms+ auf. Zudem beugen sich Hoch- und Mitteltöne nicht, so dass nur undefinierbar viel Möhm und Rumms übrig bleibt. Plus die Subwoofer unter der Bühne. Die Gitarrenamps stehen alle eher neben einem und pusten nach vorne, genauso die Bläser, elektronische Instrumente sind direkt gar nicht vorhanden. Dann kommt noch ein diffuses Gemisch aus den Monitoren der Bandkollegen dazu, auch verzögert, auch gefärbt. Im schlimmsten Falle ist es kein Open-Air, sondern eine Halle, das macht den Baustellenlärm dann perfekt. Wenn man da keinen Monitormischer hat, der seinen Job versteht und einen PA-like Sound auf die Side- und Drumfills, respektive In-Ears bringt, hat man mindestens absolut keinen Spass und zieht das Ding im schlimmsten Falle im Blindflug durch. Ist dann aber auch kein "Musizieren im Kreise seiner Mitmusiker" mehr.


    ?(


    Es ging doch nur darum, dass man vom Schlagzeug selbst eigentlich nix auf dem Monitor braucht (außer evtl. etwas Bassdrum). Ohne In-Ear Monitoring brauchen nicht mal die Bandkollegen, die weiter entfernt vom Set sind, was vom Schlagzeug auf ihren Monitoren. Weil es halt einfach laut genug ist.
    Dass man hinten am Schlagzeug allerdings unbedingt nen Monitor braucht um die restliche Band zu hören ist klar. Selbst bei kleineren Gigs habe ich immer auf nen Monitor bestanden. Sonst ist's tatsächlich n Blindflug, jo.

    Etwas Kick habe ich ganz gerne drauf, ansonsten 100% Zustimmung.


    Das leuchtet ein. Muss ich bei künftigen und größeren Gigs mal probieren. Aber es geht auch ohne, auch auf größeren Open Air Bühnen.
    Mit In-Ear Monitoring ist das wahrscheinlich wieder etwas anders. Aber prinzipiell braucht der Drummer am wenigsten Monitoring und der/die Sänger/in/nen am meisten.


    Ich hab meistens ganz gerne etwas mehr Bass und Rhythmus Instrumente als z.B. Gesang drauf. Ich bin ja der Rhythmusgeber, nicht der Zuhörer. :)