Sauber gecovert... Und dass machst du jetzt nochmal, und besser
,dass geht?
Danke. Ja, das geht. Da spielen mehrere Faktoren mit ein: die Verspieler (am Ende des Testvideos), die Ghostnote nach dem Backbeat, das gesamte Feel, der Sound (inkl. Crashbecken) und die optischen Sachen (Outfit, Hintergrund, Perspektive).
Hab mir gerade den ganzen Fred nochmal durchgelesen. Hmmm ich muss ja zugeben, ich würde die Überlegung mit mehreren Kameraperspektiven nicht ganz abhaken.
Auch wenn du völlig recht hast, dass natürlich Bildschnitt immer auch bedeutet, dass ein Stück Autentizität verloren geht, wie du relativ am Anfang mal sagtest.
Danke. Dein Tipp mit dem Outfit war schon Gold wert. Ich hatte das auch überlegt, weil ich seit kurzem nicht mehr in der Smartphone Steinzeit bin und eine zweite Kamera Einstellung mitlaufen lassen könnte. Es geht da eigentlich nur um die Aufstellung ...
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Aber trotzdem stelle ich mir die Frage, warum veröffentlicht man Videos, wenn man gar kein Interesse hat, diese Videos auch nach seinen Möglichkeiten gut aussehen zu lassen. Die Ebene, kurze Filmchen in einer statischen Einstellung zu filmen, hat die Filmgeschichte aus gutem Grund schon Anfang des 20 Jahrhunderts hinter sich gelassen, weil man schnell gemerkt hat, dass das ziemlich langweilig rüberkommt. Und das ist heute ja nicht anders. Unter anderem deshalb hast du in einigen Wochen halt nur 450 Klicks bekommen, und das wird wohl auch nicht mehr deutlich mehr werden, obwohl dein Spiel viel viel mehr verdient hätte.
Man darf bei den 450 Klicks (von denen 300 in den ersten paar Tagen zusammen gekommen sind) nicht vergessen, dass das Video nicht gelistet ist. 
Es ist ja nur ein Testvideo. Vom fertigen Video, das dann von jedem auf der Welt gefunden werden kann, erwarte ich mir natürlich weitaus mehr Klicks. Daher will ich ja auch, dass wirklich alles passt..
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Aber so ist es halt nun mal. Wenn man weiterkommen will, muss man irgendwie auffallen und in Erinnerung bleiben. Bei Videos klappt das halt mit hoher Wahrscheinlichkeit, wenn das Bild irgendwas besonderes hat. Und da ist der technisch allererste Schritt, interessante Einstellungen zu gestalten, wie es Fotografen, Kameraleute und Regisseure auch machen. Sonst kannst du auch in einem Track trommeln und ein paar Bilder von Sonnenuntergängen drunter legen, hätte ungefähr die gleiche Bildaussage.
Und ganz ehrlich, wer schaut sich denn Youtube-Videos an, nur um zu erkennen, dass es sowohl bessere als auch schlechtere Drummer als einen selbst gibt? Entweder will man einen konkreten Mehrwert (z.B. Tutorials, Testberichte, whatever o.ä.), oder man will schnöde Unterhaltung. Eine einzige statische Einstellung unterhält aber nicht, da sollte auf dem Bildschirm schon ein bischen was passieren.
Eine zweite Kameraperspektive ist machbar, wie gesagt. Mehr ist mir dann allerdings doch zu aufwändig. Das Video stellt für mich ja nur den Anfang davon, schlicht und einfach zu zeigen was ich kann, dar. Es geht mir dabei nicht um den maximalen "Impact", sondern hauptsächlich um eine Referenz.
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Falls du wirklich keinen filmischen Anspruch an deine Präsentation hast, dann überleg doch mal trotzdem, wie es wäre, dich von schräg hinten zu filmen und noch etwas näher ran zu gehen. Dann könnten die Drummer besser sehen, was du spielst, und auch der rechte Fuß wäre zu erkennen. Und jetzt sag nicht, geht nicht, dann sieht man das hässliche IKEA Regal. Dann musst halt das Drumset so aufbauen, dass der Hintergrund wieder stimmt 
Für mich selbst würde ich das eh bevorzugen, weil man dann meine blöden Grimassen nicht so sieht 
Ich finde die Perspektive von vorne eigentlich am besten. Die zweite Kamera werde ich dann wohl schräg von hinten (Hi-Hat Seite) aufstellen, sodass man auch die Füße sieht. Mal sehen.
Aber hast schon recht ... warum nicht die zweite Kamera im Handy nutzen. Bleibt nur die Frage wie ich das dann zusammen schneide ...