Beiträge von m_tree


    Mag zwar hart klingen, aber das sehe ich ein bisschen anders. Das Niveau mag nicht so wichtig sein, wenn ich für meine Freunde oder so spiele. In Kneipen aber, die eigentlich mit Livebands Kundschaft anziehen wollen/müssen, ist das ganz was anderes. Wenn da nämlich Bands spielen, die einfach nicht so weit sind, einen Gig gut bestreiten zu können, geht der Schuss nach hinten los und Kundschaft, die nicht mit der Band befreundet ist, verlässt möglicherweise eher das Lokal oder betritt es gar nicht erst.


    Das gesamte Geschäft leidet sowieso. Amateur Bands ziehen die Gagen in den Keller. Gastwirte sparen gerne bei der Gage und rechnen vielleicht sogar mit mehr Getränke Umsatz, damit die Gäste die minderwertige Musik Qualität ertragen. :D


    Fakt ist jedenfalls, dass hier noch viel Luft nach oben ist und ich auch definitiv empfehle, daran zu arbeiten. Wie gesagt würde ich auch einen Probemix eines Songs machen. Da lohnt es sich, wirklich gut einzuspielen, weil das dann ggf. auch als Demo verwendet werden kann.

    Ich mag da etwas engstirnig sein, aber für mich gibt es beim Covern eigentlich nur zwei zufrieden stellende Wege. Entweder man versucht, Songs akkurat zu kopieren, also auch jede Instrumentenstimme exakt originalgetreu zu spielen (selbst wenn der Drummer nur Four on the Floor ohne einen einzigen Fill spielen "muss" ;)) Schließlich führt unter Umständen genau diese Instrumentierung zu exakt der Wirkung, die ein Song auf den Zuhörer hat.


    Oder man macht echte Bearbeitungen, indem man z.B. ein Stück in völlig andere Stilistiken verschiebt. Dann kann man logischerweise alles nach Gusto gestalten und eigene Parts erfinden. Ob's funktioniert, ist ne ganz andere Geschichte.


    So sehe ich das auch. Meines Erachtens sollte man einen Song erst mal 1:1 mit allen Nuancen nachspielen können, bevor man etwas ändert. Änderungen, die auf Unfähigkeit, Schlamperei und mangelnde Instrumentierung zurück gehen, sind allerdings leider sehr häufig.


    Ich bin generell kein großer Freund des ständigen Coverns. Spielt man die Songs wirklich gut und mit dem jeweiligen Feeling nach - es wird allein wegen stimmlichen Klangfarben uvm. nicht so wie die Originale klingen. Letztendlich setzt jede Band da ihren eigenen Stempel drauf. Was wiederrum auch eine positive Seite hat, denn wir alle sind Individuen und gerade wenn es um "Kunst" geht (was Musik ja nun auch ist) ist die eigene Handschrift und Einzigartigkeit wichtig.
    Exaktes Reproduzieren geht bei Orchester Musik gut, ansonsten ist das jedoch immer schwierig.


    Die Aufnahmen reflektieren jedenfalls gut, auf welchem Niveau ihr spielt. Für den Kneipengig um die Ecke, wo sich sowieso fast alle ordentlich einen hinter die Binde kippen, ist das völlig in Ordnung. Für ernsthaftere Aufnahmen reicht das allerdings nicht.

    Als erstes fällt mir auf, dass "Locked out of heaven" ca. 15dB Headroom hat und somit deutlich leiser als "Hold the line" ist, das vernünftig ausgesteuert ist.


    Habe mir ansonsten vor allem Hold the line angehört. Was mir negativ auffällt (und konstruktiv gemeint ist ;) :(
    - der Song schläft mehr oder weniger ein, aufgrund des langsameren Tempos (ca. 6 bpm langsamer als das Original)
    - ich vermisse überall spielerische Exaktheit
    - das Gitarren Arrangement ist m.E. ausbaufähig (gerade wegen des fehlenden Keyboards)


    Ich empfehle euch zumindest die Aufnahmen mit Klick zu machen. Kann ansonsten auch nicht schaden, damit ihr ein Gefühl für das Originaltempo kriegt. Dann kann man immer noch - aber eben ganz bewusst - etwas ändern.


    Wenn ihr wollt, kann ich einen unverbindlichen Probemix eines Songs machen. Am besten von neuen Aufnahmen, die besser eingespielt wurden - siehe oben - und bei denen eure Sängerin am Start ist. ;)


    Aber ansonsten reicht das für Covern im kleineren Rahmen natürlich schon, klar.

    Das MAPEX Tornado wäre meine nächste Frage gewesen *g*


    => Bonedo Test ;)



    Pro
    ordentliche Verarbeitung der Holzkessel
    gelungene Optik
    funktionelle Hardware


    Kontra
    minderwertige Becken
    teilweise unsaubere Metallverarbeitung



    Und das deckt sich ja auch in etwa mit den Aussagen hier.






    Hast Du da Erfahrung?
    Der TS fragt ja speziell danach.
    So wie Du das schreibst klingt es eher nach einer Vermutung.


    Um ehrlich zu sein: Tatsächlich zu wenig, um eine verlässliche Aussage treffen zu können. Insofern danke der Nachfrage ;)
    Ich bin mir über eine Tendenz in der Hinsicht allerdings sehr sicher. Inwieweit und in welchen Preisbereichen sich das wirklich bemerkbar macht, weiß ich allerdings nicht.

    Es wird überall gespart: Bei den Kesseln, der Hardware und den Werksfellen. Mal von den Laufeigenschaften und der Haltbarkeit der Pedale abgesehen würde ich die Hardware aber nicht als all zu problematisch einschätzen. Befellt man die Kessel mit ordentlichen Fellen (die wiederrum Geld kosten ...), hat man tendenziell vor allem Probleme mit schlechter Stimmbarkeit aufgrund ungenauer Verarbeitung (Rundheit der Kessel, Planheit und Makellosigkeit der Gratungen), so wie ich das einschätze.

    Edith meint nach zwei Minuten nachdenken: ich möchte niemanden hier konkret oder persönlich angreifen. Es ging mir nur um das Phänomen im allgemeinen, dass sich in diesem, aber auch in vielen anderen Threads vermehrt zeigt. Sorry für partielles OT... :huh:


    Das Konstruktive dabei sind allerdings zum einen kritische Meinungen, die zum Hinterfragen und Nachdenken über das konkrete Vorhaben anregen und zum anderen führt das über die Gruppendynamik sowieso dazu, dass andere dann umso besser und vehementer helfen. :D


    Bin aber jetzt still. ;)

    Ich musste insofern etwas schmunzeln, weil ich in meiner ersten Spielphase als Kind (7-10) in meiner einjährigen Musikschul Zeit mal ein Solo zu ein paar Zeugnisausgaben getrommelt hatte. Offiziell hatte ich mir das gemeinsam mit meinem Lehrer erarbeitet (stand so auch in der Zeitung), tatsächlich war das aber zu 100% mein Ding und komplett selbst ausgedacht. Ok, davon abgesehen war ich sowieso schon immer relativ Unterricht-resistent. In meiner aktuellen Spielphase mit reichlich Bandaktivität hatte ich Soli übrigens wenn überhaupt durch meine Handschrift und kurze Einlagen innerhalb von Songs zum besten gegeben.


    Ich will damit keinesfalls sagen, dass Du Dir keinen Lehrer suchen solltest, sondern dass das m.E. weniger mit einem Solo zu tun hat. Sehe das im Großen und Ganzen ähnlich wie trommla.


    Gerade bei Soli gehts doch um Persönlichkeit und Authentizität. Du verar...t Dich und andere doch nur selbst, wenn Du extra dafür einen Lehrer suchst.

    Widersprichst du dir da nicht?
    Oder war die Aussage oben nur auf die Snare bezogen?
    Wenn ja, warum gilt das für die Toms nicht?


    Meine erste Aussage bezieht sich ja speziell auf Snares (daher das SM57 als Beispiel), aber im Prinzip gilt das allgemein für alles. Auch Vocals, Gitarren etc. ... ich finde das SM57 halt einfach ungeeignet für Toms und hatte das erwähnt, weil gsüchd speziell aufs SM57 eingegangen war. ;)


    Zitat


    Ich habe das E604 vom örtlichen Musikladen zum testen kostenlos mitbekommen.
    Also auf gehts! :thumbup:


    Mir fällt ein, dass ich auf musiker-board schon mal einen Vergleich anhand einer Snare gemacht hatte: SM57 und SM7B am Schlagfell, ein MK-012 als Kessel Mikro, ein KM184 als Freifeld Mikro (ging um Sample Aufnahmen ...) und ein weiteres als Teppich Mikro. Mir ging es da aber mehr um die Auswirkung verschiedener Mikrofon Positionen, die teilweise viel mehr Einfluss als das Mikro selbst haben (wenn die Mikros nicht total unterschiedlich klingen).


    Habe noch kurz in den Vergleich vom t.bone zum e604 mit dem 14er reingehört und kann dein Fazit gut nachvollziehen und bestätigen. ;)
    Meine nächsten Aufnahmen werde ich komplett ohne Tom Mikros machen und die paar Tom Schläge über die Overheads mit ein bisschen Schnippelei im Mix unterstützen. Aber wenn ich mir jetzt welche besorgen würde, dann auch die e604.

    Los m_....- feuer frei ^^ ?! :thumbup:


    :D


    Wenn ich es mir irgendwann leisten kann, mache ich evtl. selbst mal ausgiebigere Tests und veröffentliche das dann. Mikros sind ja nix weiter als Schallwandler. Die Wahl des Mikros (mal von Budget etc. abgesehen) hängt eigentlich nur davon ab, wie es die Schallquelle in den Mix (bzw. Song) transportieren soll. Hat man beispielsweise Snare Sound A, der in Mix X integriert werden soll, ist evtl. ein SM57 die bessere Wahl. Hat man andererseits Snare Sound B, der in Mix Y integriert werden, ist evtl. ein MD421 die bessere Wahl (beide Mikros durch beliebige andere ersetzen ...).


    Mit 'nem SM57 an der Snare macht man jedenfalls genau so wenig falsch wie mit 'nem i5. Auch, wenn es veraltet ist und sich nach Ansicht einiger zu Unrecht so lange gehalten hat bzw. hält, haben solche Sachen halt schon immer handfeste Gründe.


    Aber hier gehts ja sowieso um Tom Mikros und da ist ein SM57 m.E. sowieso nicht so gut für geeignet, wie gesagt.

    Ist das SM57 unempfindlicher als die anderen?


    Kaum. Das SM57 und das T.bone haben nach dem Angleichen der wahrgenommenen Lautheit lautere Peaks als die anderen beiden und klingen im Gesamtfeld auch ähnlicher. Für faire Vergleiche ist eine gleiche Lautheit aber eben wichtig. Lauter wirkt immer besser - da reichen schon 0,5dB.


    Die Abneigung gegen das SM57 kann ich zwar immer noch nicht ganz nachvollziehen (zumal das dem i5 sowieso recht ähnlich ist), aber über Geschmack braucht man ja bekanntlich nicht zu streiten. ;)


    Interessant wäre noch ein größeres Tom (z.B. ein 16er). Da werden das D2 und e604 wahrscheinlich noch weiter vorne liegen, weil sie einfach mehr Wumms unter 200Hz liefern.


    Interessant ist z.B. auch, ein neutral klingendes KMK einmal im Freifeld (und auch hier aus verschiedenen Positionen) und einmal am Schlagfell zu positionieren. Da merkt man deutlich, wie die Nahmikrofonierung am Schlagfell färbt (vom Nahbesprechungseffekt mal ganz abgesehen).

    Ja, cooler Thread :thumbup:


    Finde die Ergebnisse, abgesehen vom T.Bone, wenig überraschend. Das SM57 ist halt eher für Snares als für Toms geeignet - dafür jedoch ein e604 bspw. aber auch weniger für die Snare. Dass das SM57 hier allerdings so schlecht abschneidet, liegt daran, dass die Aufnahme deutlich leiser als die anderen ist. Ich habe mir mal erlaubt, die Non-EQ und Cymbal Bleed Files einer Lautheit Analyse zu unterziehen. Siehe Anhang ;)


    Man kann damit auch sehr gut nachvollziehen, welche Mikrofone eine stärkere Richtwirkung bzw. einer höhere Nutzsignal Effizienz haben. Das D2 und das SM57 schneiden hier deutlich schlechter als die anderen beiden ab.


    Ich habe die Files jedenfalls auf die gleiche durchschnittliche Lautheit (Integrated) gebracht und so verglichen. Und ich bin auch hier am ehesten beim e604, wobei mich das D2 hier auch überzeugt, vom Übersprechen abgesehen. Die anderen beiden stufe ich als unbrauchbar für Toms ein. Daher ist das e604 insgesamt auch für mich der Sieger.


    Zum Tom Sound:
    Der Grundton liegt zwischen 140 und 150Hz. Für ein relativ tief gestimmtes 10er ist das völlig normal. Aufnahmen meines 10ers gehen sogar weiter runter (ca. 140Hz).

    Wie lässt sich Glück denn wirklich definieren? Für den einen ist es, aus purer Leidenschaft und Liebe zum Instrument, zur Musik und zu sich selbst, sich über ein akribisch gelerntes Handwerk selbst auszudrücken und als "Harlekin" auf der Bühne andere daran teilhaben zu lassen und etwas Leben einzuhauchen. Für den anderen wiederrum bedeutet Glück vielleicht eher, das "Glück" gehabt zu haben, wenig bis nichts zu merken und zu fühlen, andere für sich auszunutzen, "Reichtum" auf Kosten anderer anzuhäufen und sonst welche ausnützerischen Akvititäten auszuüben.


    Letztlich waren und sind es doch die Gegensätze in den Persönlichkeiten, die die Menschheit ausmachen. Da braucht man kein Himmel und Hölle mehr, das ist Realität. Man muss die Dinge nur richtig zuordnen können.


    ... ach, und nicht zu vergessen die, die einen großen Aufwand, auch mit reichlich Kollateralschäden bei anderen, aufwenden, um sich selbst darzustellen und andere, "echte" dafür nachmachen müssen.


    Ich bin jedenfalls glücklich damit, dass ich (hoffentlich) bald davon leben können werde, was ich liebe und etwas zu geben, statt nur zu nehmen. Oder statt nur für andere funktionieren zu müssen.


    Dass ich Schlagzeuger werde, war bei mir auch schon als Kind klar. War mein eigener Wunsch. Bisher alles ziemlich durchwachsen, in den letzten Jahren kam die Tontechnik noch dazu. Und ja ... letztendlich heißt professionell nur, davon zu leben. Wie und wie gut oder schlecht usw. steht auf einem anderen Blatt.

    Es ist immer Glück und Last zugleich, finde ich. Irgendjemand hier im Forum hat ein Zitat von Tony Royster Jr. in der Signatur, welches ich auch hier sehr treffend und passend finde: "If you don't feel it, how do you expect others to do?"


    Im Prinzip gehts da ja nicht nur ums Musikmachen sondern allgemein um die Tatsache, dass künstlerisches Schaffen immer eine erhöhte Sensibilität voraussetzt, die auch im alltäglichen Leben da ist.

    Finde das Video auch sehr amüsant. Der Herr selbst ist wohl auch nicht ohne Grund so amüsiert ;)
    Und ja, bis zum Ende anschauen ist wichtig.


    Mir fällt dazu noch ein, dass das wieder so ein Ding ist, was komplizierte Zusammenhänge auf abstruse Weise vereinfachen soll bzw. eigentlich nur Verwirrung stiftet. So auf die Art: "Stimmst das Tom einfach auf den Kessel Grundton, dann ist der Klang optimal." Was wiederrum lustig ist, ist eigentlich, dass genau dieser Versuch die Sache nur unnötig verkompliziert. :D

    Die Diskussionen in den Threads sind ja sehr ausführlich ...


    Fakt ist halt einfach, dass alles seinen Preis hat. Wer nicht die Zeit und/oder Fähigkeiten hat, um "richtig" zu stimmen, ergaunert sich seinen Sound eben auf andere Arten. Wenn nicht mit stark vorgedämpften oder toten Fellen, dann eben mit massig Dämpfung oder irgend welchen Stimmtricks.


    Wer hat eigentlich gesagt, dass beim Eindrücken ins gestimmte Fell keine Falten am Rand entstehen dürfen? Die muss man nicht rausdrehen. Es gibt eine Stimmzone, in der beim Eindrücken Falten entstehen, das Fell aber schon einen sauberen Ton erzeugt.

    Hat das schon mal jemand hier In der Runde getestet?


    Ja, und es funktioniert tatsächlich. Bin davon allerdings nicht so überzeugt. Es ist natürlich schwieriger, das Sustain mit einer sauberen Stimmung (an jeder Spannschraube die selbe Tonhöhe) ohne Dämpfung unter Kontrolle zu bekommen, aber klingt so m.E. einfach besser.


    Zitat

    Das Schlagfell könnte ggf. etwas stärker leiden, oder was meint ihr?


    Es leidet definitiv stärker, genau so wie auch der Spannreifen und zumindest bei Holz Snares auch der Kessel ein bisschen.

    Ja, sehr gutes Video. :)


    Beschäftige mich ja auch gerade mit dem Thema. Habe mein Vorhaben umgesetzt und meine Bassdrum mit Emperor coated und Amba clear (mit Loch) befellt. Das Stück Noppenschaum, das ich mit doppelseitigem Klebeband reingeklebt hatte, hab ich auch rausgeschmissen. Und sofort gemerkt, dass das so nicht geht - auch ganz ohne Mikrofonierung bzw. Aufnahme. Die Bassdrum ist so zu ungebändigt und wummert das, was am restlichen Set gemacht wird, weg. Die Fellkombi ist definitiv lauter als beidseitig PS3 (das bisschen Noppenschaum kann keinen so großen Unterschied machen) und hat mehr Attack bzw. Kessel Projektion, weil die Felle nicht außen verstärkt sind und damit einen direkteren Übergang zur Gratung haben. So ist zumindest meine Theorie dahinter. Obwohl coated Felle ja eigentlich weniger Attack haben - der Attack ist so einfach anders.


    Auch am Ende deines Videos hört man gut beim gesamten Set, wie die ungedämpfte BD dazu neigt, das restliche Set "in den Schatten zu stellen".


    Schlussfolgerung für mich ist bis hier hin erst mal, dass man die Bassdrum nicht so wie z.B. Toms behandeln kann und wie die Snare ein Spezialfall ist.


    Was die Dämpfung des Kesselinneren betrifft:
    Interessant ist hier vor allem, in welchem Frequenzbereich der Basketball Effekt und dieser pingige Sound liegen. Angenommen, die problematischen Frequenzen finden sich vor allem über 1kHz (siehe Beitrag #15), kann man die nötige Stärke der Dämpfungsmatte berechnen. Die Faustregel lautet, dass eine wirksame Absorption (Absorptionsgrad > 0,5 oder besser 0,7) eines porösen Absorbers ab 1/10 der Wellenlänge einsetzt. Wellenlänge = Schallgeschwindigkeit durch Frequenz. Für 1kHz braucht man also theoretisch mindestens 3,43cm dickes Material.
    Ich werde mir daher einfach mal eine 5cm Schaumstoffmatte besorgen und damit 1/4 oder 1/3 der Kesselinnenfläche auslegen (die Hälfte muss m.E. gar nicht sein).


    Und dann hoffe ich mal, dass ich das Ambassador clear (ebony) nicht auch noch dämpfen muss. Werde hier berichten, sobald ich dann auch wieder was aufnehmen kann.