Wie lässt sich Glück denn wirklich definieren? Für den einen ist es, aus purer Leidenschaft und Liebe zum Instrument, zur Musik und zu sich selbst, sich über ein akribisch gelerntes Handwerk selbst auszudrücken und als "Harlekin" auf der Bühne andere daran teilhaben zu lassen und etwas Leben einzuhauchen. Für den anderen wiederrum bedeutet Glück vielleicht eher, das "Glück" gehabt zu haben, wenig bis nichts zu merken und zu fühlen, andere für sich auszunutzen, "Reichtum" auf Kosten anderer anzuhäufen und sonst welche ausnützerischen Akvititäten auszuüben.
Letztlich waren und sind es doch die Gegensätze in den Persönlichkeiten, die die Menschheit ausmachen. Da braucht man kein Himmel und Hölle mehr, das ist Realität. Man muss die Dinge nur richtig zuordnen können.
... ach, und nicht zu vergessen die, die einen großen Aufwand, auch mit reichlich Kollateralschäden bei anderen, aufwenden, um sich selbst darzustellen und andere, "echte" dafür nachmachen müssen.
Ich bin jedenfalls glücklich damit, dass ich (hoffentlich) bald davon leben können werde, was ich liebe und etwas zu geben, statt nur zu nehmen. Oder statt nur für andere funktionieren zu müssen.
Dass ich Schlagzeuger werde, war bei mir auch schon als Kind klar. War mein eigener Wunsch. Bisher alles ziemlich durchwachsen, in den letzten Jahren kam die Tontechnik noch dazu. Und ja ... letztendlich heißt professionell nur, davon zu leben. Wie und wie gut oder schlecht usw. steht auf einem anderen Blatt.