Es wird überall gespart: Bei den Kesseln, der Hardware und den Werksfellen. Mal von den Laufeigenschaften und der Haltbarkeit der Pedale abgesehen würde ich die Hardware aber nicht als all zu problematisch einschätzen. Befellt man die Kessel mit ordentlichen Fellen (die wiederrum Geld kosten ...), hat man tendenziell vor allem Probleme mit schlechter Stimmbarkeit aufgrund ungenauer Verarbeitung (Rundheit der Kessel, Planheit und Makellosigkeit der Gratungen), so wie ich das einschätze.
Beiträge von m_tree
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Edith meint nach zwei Minuten nachdenken: ich möchte niemanden hier konkret oder persönlich angreifen. Es ging mir nur um das Phänomen im allgemeinen, dass sich in diesem, aber auch in vielen anderen Threads vermehrt zeigt. Sorry für partielles OT...

Das Konstruktive dabei sind allerdings zum einen kritische Meinungen, die zum Hinterfragen und Nachdenken über das konkrete Vorhaben anregen und zum anderen führt das über die Gruppendynamik sowieso dazu, dass andere dann umso besser und vehementer helfen.
Bin aber jetzt still.

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Ich musste insofern etwas schmunzeln, weil ich in meiner ersten Spielphase als Kind (7-10) in meiner einjährigen Musikschul Zeit mal ein Solo zu ein paar Zeugnisausgaben getrommelt hatte. Offiziell hatte ich mir das gemeinsam mit meinem Lehrer erarbeitet (stand so auch in der Zeitung), tatsächlich war das aber zu 100% mein Ding und komplett selbst ausgedacht. Ok, davon abgesehen war ich sowieso schon immer relativ Unterricht-resistent. In meiner aktuellen Spielphase mit reichlich Bandaktivität hatte ich Soli übrigens wenn überhaupt durch meine Handschrift und kurze Einlagen innerhalb von Songs zum besten gegeben.
Ich will damit keinesfalls sagen, dass Du Dir keinen Lehrer suchen solltest, sondern dass das m.E. weniger mit einem Solo zu tun hat. Sehe das im Großen und Ganzen ähnlich wie trommla.
Gerade bei Soli gehts doch um Persönlichkeit und Authentizität. Du verar...t Dich und andere doch nur selbst, wenn Du extra dafür einen Lehrer suchst.
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Widersprichst du dir da nicht?
Oder war die Aussage oben nur auf die Snare bezogen?
Wenn ja, warum gilt das für die Toms nicht?
Meine erste Aussage bezieht sich ja speziell auf Snares (daher das SM57 als Beispiel), aber im Prinzip gilt das allgemein für alles. Auch Vocals, Gitarren etc. ... ich finde das SM57 halt einfach ungeeignet für Toms und hatte das erwähnt, weil gsüchd speziell aufs SM57 eingegangen war.
Zitat
Ich habe das E604 vom örtlichen Musikladen zum testen kostenlos mitbekommen.
Also auf gehts!
Mir fällt ein, dass ich auf musiker-board schon mal einen Vergleich anhand einer Snare gemacht hatte: SM57 und SM7B am Schlagfell, ein MK-012 als Kessel Mikro, ein KM184 als Freifeld Mikro (ging um Sample Aufnahmen ...) und ein weiteres als Teppich Mikro. Mir ging es da aber mehr um die Auswirkung verschiedener Mikrofon Positionen, die teilweise viel mehr Einfluss als das Mikro selbst haben (wenn die Mikros nicht total unterschiedlich klingen).Habe noch kurz in den Vergleich vom t.bone zum e604 mit dem 14er reingehört und kann dein Fazit gut nachvollziehen und bestätigen.

Meine nächsten Aufnahmen werde ich komplett ohne Tom Mikros machen und die paar Tom Schläge über die Overheads mit ein bisschen Schnippelei im Mix unterstützen. Aber wenn ich mir jetzt welche besorgen würde, dann auch die e604. -
Los m_....- feuer frei
?! 

Wenn ich es mir irgendwann leisten kann, mache ich evtl. selbst mal ausgiebigere Tests und veröffentliche das dann. Mikros sind ja nix weiter als Schallwandler. Die Wahl des Mikros (mal von Budget etc. abgesehen) hängt eigentlich nur davon ab, wie es die Schallquelle in den Mix (bzw. Song) transportieren soll. Hat man beispielsweise Snare Sound A, der in Mix X integriert werden soll, ist evtl. ein SM57 die bessere Wahl. Hat man andererseits Snare Sound B, der in Mix Y integriert werden, ist evtl. ein MD421 die bessere Wahl (beide Mikros durch beliebige andere ersetzen ...).
Mit 'nem SM57 an der Snare macht man jedenfalls genau so wenig falsch wie mit 'nem i5. Auch, wenn es veraltet ist und sich nach Ansicht einiger zu Unrecht so lange gehalten hat bzw. hält, haben solche Sachen halt schon immer handfeste Gründe.
Aber hier gehts ja sowieso um Tom Mikros und da ist ein SM57 m.E. sowieso nicht so gut für geeignet, wie gesagt.
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Ist das SM57 unempfindlicher als die anderen?
Kaum. Das SM57 und das T.bone haben nach dem Angleichen der wahrgenommenen Lautheit lautere Peaks als die anderen beiden und klingen im Gesamtfeld auch ähnlicher. Für faire Vergleiche ist eine gleiche Lautheit aber eben wichtig. Lauter wirkt immer besser - da reichen schon 0,5dB.Die Abneigung gegen das SM57 kann ich zwar immer noch nicht ganz nachvollziehen (zumal das dem i5 sowieso recht ähnlich ist), aber über Geschmack braucht man ja bekanntlich nicht zu streiten.

Interessant wäre noch ein größeres Tom (z.B. ein 16er). Da werden das D2 und e604 wahrscheinlich noch weiter vorne liegen, weil sie einfach mehr Wumms unter 200Hz liefern.
Interessant ist z.B. auch, ein neutral klingendes KMK einmal im Freifeld (und auch hier aus verschiedenen Positionen) und einmal am Schlagfell zu positionieren. Da merkt man deutlich, wie die Nahmikrofonierung am Schlagfell färbt (vom Nahbesprechungseffekt mal ganz abgesehen).
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Ja, cooler Thread

Finde die Ergebnisse, abgesehen vom T.Bone, wenig überraschend. Das SM57 ist halt eher für Snares als für Toms geeignet - dafür jedoch ein e604 bspw. aber auch weniger für die Snare. Dass das SM57 hier allerdings so schlecht abschneidet, liegt daran, dass die Aufnahme deutlich leiser als die anderen ist. Ich habe mir mal erlaubt, die Non-EQ und Cymbal Bleed Files einer Lautheit Analyse zu unterziehen. Siehe Anhang

Man kann damit auch sehr gut nachvollziehen, welche Mikrofone eine stärkere Richtwirkung bzw. einer höhere Nutzsignal Effizienz haben. Das D2 und das SM57 schneiden hier deutlich schlechter als die anderen beiden ab.
Ich habe die Files jedenfalls auf die gleiche durchschnittliche Lautheit (Integrated) gebracht und so verglichen. Und ich bin auch hier am ehesten beim e604, wobei mich das D2 hier auch überzeugt, vom Übersprechen abgesehen. Die anderen beiden stufe ich als unbrauchbar für Toms ein. Daher ist das e604 insgesamt auch für mich der Sieger.
Zum Tom Sound:
Der Grundton liegt zwischen 140 und 150Hz. Für ein relativ tief gestimmtes 10er ist das völlig normal. Aufnahmen meines 10ers gehen sogar weiter runter (ca. 140Hz). -
Durchmesser vs. Tiefe der Trommeln wurde ja schon erwähnt. Entscheidend ist aber auch einfach die Stimmung.

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Aha! Ich dachte schon aus Bronze oder so.
Korrektur: Der Klang der Hi-Hat besteht aus (vergleichsweise) sehr hohen Frequenzen.
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Wie lässt sich Glück denn wirklich definieren? Für den einen ist es, aus purer Leidenschaft und Liebe zum Instrument, zur Musik und zu sich selbst, sich über ein akribisch gelerntes Handwerk selbst auszudrücken und als "Harlekin" auf der Bühne andere daran teilhaben zu lassen und etwas Leben einzuhauchen. Für den anderen wiederrum bedeutet Glück vielleicht eher, das "Glück" gehabt zu haben, wenig bis nichts zu merken und zu fühlen, andere für sich auszunutzen, "Reichtum" auf Kosten anderer anzuhäufen und sonst welche ausnützerischen Akvititäten auszuüben.
Letztlich waren und sind es doch die Gegensätze in den Persönlichkeiten, die die Menschheit ausmachen. Da braucht man kein Himmel und Hölle mehr, das ist Realität. Man muss die Dinge nur richtig zuordnen können.
... ach, und nicht zu vergessen die, die einen großen Aufwand, auch mit reichlich Kollateralschäden bei anderen, aufwenden, um sich selbst darzustellen und andere, "echte" dafür nachmachen müssen.
Ich bin jedenfalls glücklich damit, dass ich (hoffentlich) bald davon leben können werde, was ich liebe und etwas zu geben, statt nur zu nehmen. Oder statt nur für andere funktionieren zu müssen.
Dass ich Schlagzeuger werde, war bei mir auch schon als Kind klar. War mein eigener Wunsch. Bisher alles ziemlich durchwachsen, in den letzten Jahren kam die Tontechnik noch dazu. Und ja ... letztendlich heißt professionell nur, davon zu leben. Wie und wie gut oder schlecht usw. steht auf einem anderen Blatt.
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Es ist immer Glück und Last zugleich, finde ich. Irgendjemand hier im Forum hat ein Zitat von Tony Royster Jr. in der Signatur, welches ich auch hier sehr treffend und passend finde: "If you don't feel it, how do you expect others to do?"
Im Prinzip gehts da ja nicht nur ums Musikmachen sondern allgemein um die Tatsache, dass künstlerisches Schaffen immer eine erhöhte Sensibilität voraussetzt, die auch im alltäglichen Leben da ist.
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Finde das Video auch sehr amüsant. Der Herr selbst ist wohl auch nicht ohne Grund so amüsiert

Und ja, bis zum Ende anschauen ist wichtig.Mir fällt dazu noch ein, dass das wieder so ein Ding ist, was komplizierte Zusammenhänge auf abstruse Weise vereinfachen soll bzw. eigentlich nur Verwirrung stiftet. So auf die Art: "Stimmst das Tom einfach auf den Kessel Grundton, dann ist der Klang optimal." Was wiederrum lustig ist, ist eigentlich, dass genau dieser Versuch die Sache nur unnötig verkompliziert.

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Die Diskussionen in den Threads sind ja sehr ausführlich ...
Fakt ist halt einfach, dass alles seinen Preis hat. Wer nicht die Zeit und/oder Fähigkeiten hat, um "richtig" zu stimmen, ergaunert sich seinen Sound eben auf andere Arten. Wenn nicht mit stark vorgedämpften oder toten Fellen, dann eben mit massig Dämpfung oder irgend welchen Stimmtricks.
Wer hat eigentlich gesagt, dass beim Eindrücken ins gestimmte Fell keine Falten am Rand entstehen dürfen? Die muss man nicht rausdrehen. Es gibt eine Stimmzone, in der beim Eindrücken Falten entstehen, das Fell aber schon einen sauberen Ton erzeugt.
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Hat das schon mal jemand hier In der Runde getestet?
Ja, und es funktioniert tatsächlich. Bin davon allerdings nicht so überzeugt. Es ist natürlich schwieriger, das Sustain mit einer sauberen Stimmung (an jeder Spannschraube die selbe Tonhöhe) ohne Dämpfung unter Kontrolle zu bekommen, aber klingt so m.E. einfach besser.ZitatDas Schlagfell könnte ggf. etwas stärker leiden, oder was meint ihr?
Es leidet definitiv stärker, genau so wie auch der Spannreifen und zumindest bei Holz Snares auch der Kessel ein bisschen. -
Ja, sehr gutes Video.

Beschäftige mich ja auch gerade mit dem Thema. Habe mein Vorhaben umgesetzt und meine Bassdrum mit Emperor coated und Amba clear (mit Loch) befellt. Das Stück Noppenschaum, das ich mit doppelseitigem Klebeband reingeklebt hatte, hab ich auch rausgeschmissen. Und sofort gemerkt, dass das so nicht geht - auch ganz ohne Mikrofonierung bzw. Aufnahme. Die Bassdrum ist so zu ungebändigt und wummert das, was am restlichen Set gemacht wird, weg. Die Fellkombi ist definitiv lauter als beidseitig PS3 (das bisschen Noppenschaum kann keinen so großen Unterschied machen) und hat mehr Attack bzw. Kessel Projektion, weil die Felle nicht außen verstärkt sind und damit einen direkteren Übergang zur Gratung haben. So ist zumindest meine Theorie dahinter. Obwohl coated Felle ja eigentlich weniger Attack haben - der Attack ist so einfach anders.
Auch am Ende deines Videos hört man gut beim gesamten Set, wie die ungedämpfte BD dazu neigt, das restliche Set "in den Schatten zu stellen".
Schlussfolgerung für mich ist bis hier hin erst mal, dass man die Bassdrum nicht so wie z.B. Toms behandeln kann und wie die Snare ein Spezialfall ist.
Was die Dämpfung des Kesselinneren betrifft:
Interessant ist hier vor allem, in welchem Frequenzbereich der Basketball Effekt und dieser pingige Sound liegen. Angenommen, die problematischen Frequenzen finden sich vor allem über 1kHz (siehe Beitrag #15), kann man die nötige Stärke der Dämpfungsmatte berechnen. Die Faustregel lautet, dass eine wirksame Absorption (Absorptionsgrad > 0,5 oder besser 0,7) eines porösen Absorbers ab 1/10 der Wellenlänge einsetzt. Wellenlänge = Schallgeschwindigkeit durch Frequenz. Für 1kHz braucht man also theoretisch mindestens 3,43cm dickes Material.
Ich werde mir daher einfach mal eine 5cm Schaumstoffmatte besorgen und damit 1/4 oder 1/3 der Kesselinnenfläche auslegen (die Hälfte muss m.E. gar nicht sein).Und dann hoffe ich mal, dass ich das Ambassador clear (ebony) nicht auch noch dämpfen muss. Werde hier berichten, sobald ich dann auch wieder was aufnehmen kann.
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Und es gibt andere sogenannte Weltklasse-Mischer, die LCR verteufeln oder zumindest nur sehr, sehr behutsam nutzen (Dave Pensado, z.B.). Chris Lord-Alge und Andrew Scheps leben eben davon, laute Mainstream-Musik zu mischen (Green Day & Co.). LCR ist eine Art, Songs zu pannen, aber sicher nicht die einzige. Ist auch keine Religion oder geheime Rezeptur. Liegt schlicht daran, dass man früher aufgrund der technischen Limitationen von Konsolen (vor dem Einzug von Pan-Knobs) eben nur Signale ganz nach links oder nach rechts (etwas später auch in die Mitte) legen konnte.
Ich weiß. Das Neve Pult, mit dem Andrew Scheps mischt, wenn er nicht ITB, also analog arbeitet, hat Schalter fürs Panning mit den 3 Stellungen (LCR). CLA mischt aber mit einer SSL 4000 Konsole und die hat stufenlose Pan Regler. Das ist also kein Argument. Außerdem weiß ich, dass es nur eine von vielen Methoden ist. Mit der Aussage wollte ich nur verdeutlichen, dass LCR Mixing nicht unprofessionell ist.
ZitatÜberhaupt solltest Du, das als wirklich nett gemeinter Tipp, mit Feedback hier anders umgehen. Du lädst Deine Mixe hoch mit der Bitte um Feedback, dann bekommst Du Feedback von Nicht-Mischern bzw. Musikern, die als Konsument Deine Mixe hören und Du erklärst danach ausführlich, warum Du eigentlich doch recht hast und dass das ja alles nur subjektive Meinungen seien. Ich finde das schwierig, um ehrlich zu sein. Wenn Du mal mit dem Job Geld verdienen solltest, entscheiden immer die Musiker, der Produzent oder am Ende die Käufer - und denen ist es schnurzpiepe, ob das, was Du getan hast, technisch gesehen "reine Lehre" ist. Wenn ein Musiker Dir sagt, dass er seinen Song "dreckiger" haben will, wirst Du ihm, der Dich am Ende bezahlt, nicht antworten: "Aber das ist doch ein 0815-Popsong". Auf dem Cover einer Platte steht der Name des Musikers groß drauf. Wenn Du viel Glück hast, wird Dein Name irgendwo im Booklet stehen. In der Spotify-Welt steht der nirgendwo mehr. Üblicherweise schicken Dir Musiker oder der Produzent ja nicht nur die rohen Spuren, sondern meist einen Raw Mix, der die Richtung bzw. deren Vorstellung vorgibt.
Ich hab ja schon ein bisschen Geld damit verdient und mein Name steht auch hier und da schon drauf (kann ein paar Referenzen posten, wenn du willst). Und jeder Mischer hat seine Vorlieben und Herangehensweisen. Auch in kleinerem Rahmen. Deswegen ist Referenzmaterial wichtig und ich biete z.Z. immer noch einen unverbindlichen Probemix an.
Korrekturen sind normal, allerdings geht's da naturgemäß um Dinge, die nicht die grundlegende Mix Struktur betreffen. Sondern eher auf die Art: "Dort das ein bisschen leiser, da ein bisschen lauter, insgesamt mehr Bass, weniger / mehr Raum / Delays usw." Habe ja auch schon Korrekturwünsche von Kunden gekriegt. Und man kann auch im Vorhinein Rücksprache halten. Aber wie gesagt - da geht's nicht um die grundlegende Mix Struktur. Man kann es auch anders sehen: Bestimmte Mischer, gerade im größeren Stil, werden oft gebucht, weil sie so klingen, wie sie klingen bzw. ihre Handschrift haben.ZitatUnd ich widerspreche in einem weiteren Punkt. Natürlich gehört es zu den essentiellen Aufgaben eines Mischers, auch Spuren zu muten oder ganz rauszuschmeißen, um einen Song Klarheit oder Dynamik zu verleihen - immer in Absprache mit den Musikern, kalr, was bei diesen ganzen kostenlosen Downloads von Cambridge und den unzähligen Mix-Contests halt schwierig ist.
Ich weiß. Das habe ich auch bei Mixing Jobs schon öfters gemacht. Allerdings ist es ein Unterschied, ob ich Spuren eines Elements - z.B. Raumspuren von Drums, Snare Teppich Mikrofone, Hi-Hat Mikrofone, oder zusätzliche Spuren von anderen Instrumenten - weglasse, oder ob ich ganze Instrumente weglasse oder, wie im Cambridge Contest, ganz und gar um arrangiere.
Andererseits hatte ich auch schon mit aufwändiger Fleißarbeit ganze Songs eines bestimmten Kunden gerettet, was nach seiner Aussage nur ich so hingekriegt hätte (auf seine "Mischer Auswahl" bezogen).ZitatDavon ab: Dein Mix vom Hofa-Institut ist wirklich sehr, sehr gut.
Ausgewogen, balanciert, die richtigen Elemente betont, den Charakter des Songs bewahrt. Klasse!
Bei den anderen Songs stimme ich vielen Vorrednern zu. Die sind technisch sauber, aber irgendwie zu glatt. Am Ende ist es konsequent, denn durch alle Deine hier hochgeladenen Mixe zieht sich das wie ein roter Faden, was erst einmal ein gutes Zeichen ist, denn es zeigt, dass Du Deinen Weg schon gefunden hast und offenbar ähnliche bis gleiche Techniken und Prozesse anwendest bzw. hast.
Danke. Und genau deswegen frage ich ... um Schwachstellen meines aktuellen Weges aufzudecken und auszumerzen bzw. mich wandlungsfähiger zu machen. Das Panning im aktuellen Cambridge Mix habe ich z.B. nicht nach LCR Manier gemacht (natürlich ist einiges auch LCR gepannt, aber die Hauptgitarre und das Klavier z.B., neben Hi-Hat, Toms und Raumspuren / Delays, dazwischen).
Dennoch gibt es auch Missverständnisse und durch meine Antworten auf deine Aussagen weiter oben versuche ich, diese Missverständnisse aufzudecken.ZitatBin gespannt auf weitere Arbeiten von Dir.
Wenn es klappt, kriege ich im Februar mal wieder einen richtigen Auftrag eines neuen Kunden.
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Ich hatte die Nachbesserung schon vor ein paar Tagen gemacht. Habe das Snare Sample allerdings so gelassen, weil es m.E. einfach gut zum Natur Sound und zum Song passt. Dafür allerdings Detailarbeit mit EQing und Automation betrieben. Das gesamte Set ist so ausgewogener und unaufdringlicher.
Ansonsten habe ich das Delay auf der Solo Gitarre etwas leiser gemacht (die trockene Gitarre ist rechts gepannt, ein Haas Delay, Mono Reverb und ein Slap Delay (mittenlastig) links), eine bestimmte Stelle leiser automatisiert und das Vocal Delay an zwei Stellen leiser automatisiert.https://www.dropbox.com/s/o65s…ter%20-%20m_tree.mp3?dl=0
Werde den Mix so hochladen.
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Kenn ich aus einem anderen Video und mit anderer Überschrift. Ist definitiv ein Metal Drummer.

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Felle, Taschen / Cases und Teppich nicht vergessen.

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Mit "eingebürgert" meine ich z.B. bestimmte Mikrofontypen und Modelle, die immer wieder für bestimmte Aufgaben häufiger als andere benutzt werden. Ein Paradebeispiel für Toms wurde schon genannt - das Sennheiser MD421. Und die beiden "kleinen" Sennheiser, die hier eingangs erwähnt wurden, ähneln dem MD421 mehr als z.B. ein SM57, das ja bekanntlich oft für die Snare benutzt wurde.
Das hat alles seine Gründe. Man kann es auch anders machen. Aber man sollte halt wissen, was man tut und warum man das tut.
Was den "Einheitsbrei" betrifft:
Ich stehe nach wie vor am Anfang und da ist erst mal wichtig, mithalten zu können. Rein qualitativ bin ich jedenfalls schon besser als so mancher, der schon seit vielen Jahren seine Brötchen damit verdient. Das Material auf Soundcloud ist im übrigen schon nicht mehr aktuell. Und es geht vor allem um eine Sache: Der Song muss rüber kommen. Das ist das A und O. Und da gehts auch, ganz blöde gesagt, um Emotion. Man muss den Song emotional verstehen können, damit das auch entsprechend beim Hörer ankommt. Gleichzeitig sind natürlich ein paar technische Standards wichtig, z.B. Stabilität und Durchsetzungskraft im Mittenbereich, damit der Mix sowohl auf der Hifi Anlage mit Subs als auch dem Handy rüber kommt.Und auch wieder: Einheitsbrei (was verstehst du darunter eigentlich
) hat seine Daseinsberechtigung.